Wirtschaftverstehen!
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für Journalisten
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Blick ins etymologische Wörterbuch
	 Werben: jemanden zu gewinnen suchen.
Bemühung um die Gunst einer...
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Übertragen wir das auf
Bewerbungsunterlagen
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Das Anschreiben
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1. Betreff
2. Was mache ich?
3. Warum passe ich?
4. Weswegen dieser Arbeitgeber?
In anderen Worten:
W...
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Anschreiben: Der Betreff …
… ist die Überschrift Ihrer Bewerbung. Was
kommt besser?
➡Magazin-Journali...
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Fließtext
„Die Bewerbung ist im Journalismus eine erste Arbeitsprobe.
Der erste Satz im Anschreiben m...
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Der erste Satz - Was ist interessanter?
„hiermit bewerbe ich mich initiativ als freie Mitarbeiterin b...
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Was mache ich?
„Zusätzlich absolviere ich seit 2010 eine journalistische Ausbildung im
Rahmen der Jou...
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Warum passe ich?
➡ Ich bin zuständig …
➡ Ich bekam Einblick …
➡ Meine Aufgaben lagen in …/beinhalten ...
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Warum dieses Unternehmen?
➡ „Exzellenter, fortschrittlicher Journalismus bedarf
modernster, crossmedi...
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Vorsicht Soft Skills
Geforderte Soft Skills – oft leere Floskeln – sinnvoll
füllen:
„Auch an Mehrfach...
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Vorsicht Falle: Social Media
Gibt es einen eigenen Twitter-, Facebook-Account?
Erfahrung mit Instagra...
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Vorsicht Falle: Social Media
Facebook
ist
NICHT
banal.
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Schlussformel
„Über die Gelegenheit zu einem persönlichen
Gespräch würde ich mich sehr freuen.“
Nicht...
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Fehler im Anschreiben
In Anschreiben gibt es immer wieder die gleichen
Fehler:
➡ Flirtfaktor fehlt
➡ ...
Wirtschaftverstehen!
Der Lebenslauf
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Aufbau
1.Persönliches
2.Beruf
3.Ausbildung
4.Sonstiges
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Was muss nicht in den Lebenslauf?
Abhängig von Zielgruppe. Grundsätzlich eher
verzichten kann man auf...
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Interessen und Hobbys
So genau wie möglich! Also nicht
„Sport, Reisen, Musik“
sondern:
Wirtschaftverstehen!
Zeugnisse und Bescheinigungen
➡Wirklich wichtig sind Abschlusszeugnisse der Uni.
➡Zeugnisse von frühe...
Wirtschaftverstehen!
Weniger ist manchmal mehr
Als Journalist müssen Sie entscheiden,
welche Rechercheergebnisse für Ihren...
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Aufbau von Arbeitszeugnissen
1.Einleitung mit Nennung des Namens,
Geburtstages und –ortes, kurze
Erkl...
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Arbeitsproben
1. Am besten drei bis fünf.
2. Nur die besten.
3. Verschiedene Stilformen.
4. Nachricht...
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Viel Erfolg!
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Bewerbungstraining für Nachwuchs-Journalisten

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Dies sind auszugsweise die Folien zum Bewerbungstraining im JONA-Pragramm der Konrad Adenauer Stiftung.

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Bewerbungstraining für Nachwuchs-Journalisten

  1. 1. Wirtschaftverstehen! BeWERBUNGsmappen-Training 
 für Journalisten
  2. 2. Wirtschaftverstehen! Blick ins etymologische Wörterbuch Werben: jemanden zu gewinnen suchen. Bemühung um die Gunst einer Person. Bewerben: sich um eine Stelle bemühen
  3. 3. Wirtschaftverstehen! Übertragen wir das auf Bewerbungsunterlagen
  4. 4. Wirtschaftverstehen! Das Anschreiben
  5. 5. Wirtschaftverstehen! 1. Betreff 2. Was mache ich? 3. Warum passe ich? 4. Weswegen dieser Arbeitgeber? In anderen Worten: Was kann ich für dieses Unternehmen tun? Welche Vorteile hat es, wenn es mich einstellt? Aufbau des Anschreibens
  6. 6. Wirtschaftverstehen! Anschreiben: Der Betreff … … ist die Überschrift Ihrer Bewerbung. Was kommt besser? ➡Magazin-Journalist will Erfahrung einbringen ➡TV-Profi will für Sie drehen ➡Serien-Junkie will Ihre Drehbücher schreiben
  7. 7. Wirtschaftverstehen! Fließtext „Die Bewerbung ist im Journalismus eine erste Arbeitsprobe. Der erste Satz im Anschreiben muss also einen Knaller landen, mit dem man auffällt und neugierig macht“, sagt zum Beispiel Andreas Pallenberg, Redaktionsleiter des Informationsdienstes arbeitsmarkt Bildung, Kultur, Sozialwesen beim WILA Bonn.
  8. 8. Wirtschaftverstehen! Der erste Satz - Was ist interessanter? „hiermit bewerbe ich mich initiativ als freie Mitarbeiterin bei der Redaktion „LexiTV“. „nach dem Studium will ich Vollzeit in den Journalismus – deshalb bewerbe ich mich um ein Volontariat an der Axel-Springer-Akademie.“ ODER Wenn ich drei journalistische Stücke nennen müsste, die mir im vergangen Jahr besonders in Erinnerung geblieben sind, dann wäre die CORRECTIV-Geschichte über Couchsurfing sicherlich eines davon.
  9. 9. Wirtschaftverstehen! Was mache ich? „Zusätzlich absolviere ich seit 2010 eine journalistische Ausbildung im Rahmen der Journalistischen Nachwuchsförderung (JONA) der Konrad- Adenauer-Stiftung.“ „Im Zuge der JONA belegte ich Seminare zu Print-, Hörfunk- und Online-Journalismus.“ „Die volontariatsadäquate Ausbildung der Stiftung ermöglicht mir die Erweiterung meiner journalistischen Fähigkeiten im Rahmen von mehrtägigen Seminaren in den Bereichen: Print, Hörfunk, TV, Online und Fotografie.“ GEGEN „Ich weiß, wie man Themen findet. Ich lese und verstehe schnell, auch noch nachts um zwei. Ich kann Geschichten so erzählen, dass andere zuhören, sei es meiner Stimme oder meinen Worten auf Papier und Screen respektive. Ich arbeite am liebsten projektorientiert. Und ich bin zäh – eine Fähigkeit, die ich mir öfter zu Nutzen machen sollte.“
  10. 10. Wirtschaftverstehen! Warum passe ich? ➡ Ich bin zuständig … ➡ Ich bekam Einblick … ➡ Meine Aufgaben lagen in …/beinhalten ... ➡ Ich verfüge über zehn Jahre Erfahrung im ... ➡ Ich kann vorweisen ... ➡ Aufgrund meiner Tätigkeit ... ➡ Das Konzipieren, das Verfassen von Artikeln ... GEGEN ➡ Ich verantworte XXX, das heißt XXX ➡ Ich schreibe, recherchiere, gestalte, konzipiere, leite …
  11. 11. Wirtschaftverstehen! Warum dieses Unternehmen? ➡ „Exzellenter, fortschrittlicher Journalismus bedarf modernster, crossmedialer Ausbildung; daher bewerbe ich mich auf das Volontariat der Axel- Springer-Akademie.“ ➡ „Deshalb will ich an die Springer-Akademie: ihr Fokus auf multimedialem Erzählen würde mir ermöglichen, meine Erfahrungen aus Print, Hörfunk und TV einzubringen und gleichzeitig noch viel Neues über deren optimale Kombination lernen.“ ➡ „Das Praktikum in der IP-Redaktion der DGAP interessiert mich besonders, weil mich die Mischung aus journalistischem Schreiben und analytischem Arbeiten reizt.“
  12. 12. Wirtschaftverstehen! Vorsicht Soft Skills Geforderte Soft Skills – oft leere Floskeln – sinnvoll füllen: „Auch an Mehrfachbelastungen und das Organisieren und Überblicken hektischer Situationen bin ich als Stipendiatin der Journalisten-Akademie der Konrad- Adenauer-Stiftung gewohnt.“ (vielleicht noch ein Erklärsatz)
  13. 13. Wirtschaftverstehen! Vorsicht Falle: Social Media Gibt es einen eigenen Twitter-, Facebook-Account? Erfahrung mit Instagram? Snapchat? Tumblr? Klout-Score? „erste Erfahrungen im Marketing und den Sozialen Netzwerken sind wünschenswert.“

  14. 14. Wirtschaftverstehen! Vorsicht Falle: Social Media Facebook ist NICHT banal.
  15. 15. Wirtschaftverstehen! Schlussformel „Über die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch würde ich mich sehr freuen.“ Nicht um Vorstellungsgespräch betteln. Besser: ➡ Ich freue mich, Sie in einem Vorstellungsgespräch persönlich kennen zu lernen. ➡ Ich freue mich, Sie in einem Vorstellungsgespräch von meiner Person überzeugen zu können.
  16. 16. Wirtschaftverstehen! Fehler im Anschreiben In Anschreiben gibt es immer wieder die gleichen Fehler: ➡ Flirtfaktor fehlt ➡ Zu wenig konkret ➡ Zu lang: Was ist wichtig?
  17. 17. Wirtschaftverstehen! Der Lebenslauf
  18. 18. Wirtschaftverstehen! Aufbau 1.Persönliches 2.Beruf 3.Ausbildung 4.Sonstiges
  19. 19. Wirtschaftverstehen! Was muss nicht in den Lebenslauf? Abhängig von Zielgruppe. Grundsätzlich eher verzichten kann man auf ➡ Familienstand, Eltern ➡ Grundschule ➡ Praktika und Jobs, die nichts mit der ausgeschriebenen Stelle zu tun haben ➡ Internetkenntnisse und MS Office, weil Voraussetzung
  20. 20. Wirtschaftverstehen! Interessen und Hobbys So genau wie möglich! Also nicht „Sport, Reisen, Musik“ sondern:
  21. 21. Wirtschaftverstehen! Zeugnisse und Bescheinigungen ➡Wirklich wichtig sind Abschlusszeugnisse der Uni. ➡Zeugnisse von früheren Arbeitgebern. ➡Praktikumsbescheinigungen sind keine Zeugnisse. ➡Sie sollten nicht länger als eine Seite sein. ➡Bescheinigungen, die nur aussagen „war da“, sind überflüssig. ➡Medienferne Praktikumsbescheinigungen müssen nicht beigelegt werden. Außer sie sind sinnvoll.
  22. 22. Wirtschaftverstehen! Weniger ist manchmal mehr Als Journalist müssen Sie entscheiden, welche Rechercheergebnisse für Ihren Artikel relevant sind. Ihre Bewerbungsmappe ist ein Arbeitsbeleg. Entscheiden Sie darum, welche Bescheinigungen oder Zeugnisse für diesen bestimmten Job relevant sind, und welche sie weglassen sollten.
  23. 23. Wirtschaftverstehen! Aufbau von Arbeitszeugnissen 1.Einleitung mit Nennung des Namens, Geburtstages und –ortes, kurze Erklärung des Unternehmens 2.Aufgabenbeschreibung 3.Sozialverhalten 4.Kundenumgang 5.Einsatzbereitschaft 6.Leistungsbeurteilung 7.Dank und Bedauern 8.Zukunftswünsche
  24. 24. Wirtschaftverstehen! Arbeitsproben 1. Am besten drei bis fünf. 2. Nur die besten. 3. Verschiedene Stilformen. 4. Nachrichten nur, wenn der Job mit Nachrichten zu tun hat.
  25. 25. Wirtschaftverstehen! Viel Erfolg!

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