Soziale Medien Basics

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Vortrag zum Thema "Soziale Medien" im Rahmen eines Fachthemen-Stammtisches, Projekt Denkstelle Liezen, 16.06.2010

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Soziale Medien Basics

  1. 1. Soziale Medien sind … ?<br />
  2. 2. Einige Beispiele … welche kennen Sie?<br />
  3. 3. Social Media (auch Soziale Medien) ist ein Schlagwort, unter dem Soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften verstanden werden, die als Plattformen zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen dienen. <br />Social Media sind von den traditionellen Massenmedien, wie z. B. Zeitungen, Radio, Fernsehen und Film zu unterscheiden. <br />Social Media stützt sich ausschließlich auf online-basierte Kommunikationskanäle und Anwendungen. <br />Des Weiteren weist sie relativ geringe Eintrittsbarrieren, wie z.B. geringe Kosten, unkomplizierte Produktionsprozesse und einfache Zugänglichkeit der Werkzeuge, für die Veröffentlichung und Verbreitung von Inhalten jeder Art auf, die sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen einsetzbar sind. <br />Hingegen erfordern Massenmedien umfängliche Ressourcen und Produktionsprozesse, um Veröffentlichungen zu realisieren.<br />QUELLE<br />
  4. 4. Der Unterschied zu klassischen Medien ist BEACHTLICH.<br />
  5. 5. 1)Online-basierte Kommunikationskanäle <br />und Anwendungen<br />2)Austausch <br />von Meinungen, Eindrücken <br />und Erfahrungen<br />3)Niedrige Eintrittsbarrieren <br />betreffend Kosten, Bedienung <br />und Zugänglichkeit<br />
  6. 6. Umgangssprachlich*<br />„Web 1.0 “<br />Passive Nutzung von Online-Information – Statisch/Dynamisch (CMS)<br />„Web 2.0“<br />Interaktives Gestalten von Inhalten – Soziale Medien<br />„Web 3.0“<br />Maschine versteht die Bedeutung von Informationen – Semantisches Web<br />* … da diese Bezeichnungen dem Thema / der Technologie nicht wirklich gerecht werden.<br />
  7. 7. Apropos Sprache …<br />Hashtag | Apps | CrowdsourcingOpen Innovation | Social Commerce Viralmarketing | Tag | Tag CloudCloud Computing | Smileys | BRB | Chat Videolog | Weblog | Blog | IMHO | RT Tweet | #ff | *lol | DANA-Prinzip | Bloggen Donate | Share | Hits | Visits | Ranking #fail | LOHAS | … u.v.a.m. <br />Übrigens: <br />Großbuchstaben sind das Äquivalent zu Schreien, ist tendenziell unhöflich <br />
  8. 8. Sharing … sich mitteilen & austauschen<br />COMMUNITIES<br />Gruppen mit ähnlichen Interessen<br />KULTUR<br />Verschiedene Länder, Generationen, Religionen … aus fremd wird bekannt. <br />UMGANGSFORMEN<br />… sind stark von der jeweiligen Plattform abhängig. Ungewünschte Strömungen bereinigen sich meist von selbst / durch die Gruppe.<br />
  9. 9. Beispiel - Community<br />Registrieren / Beitreten<br />… eröffnet weitere Funktionen<br />Quervernetzen<br />… mit anderen Plattformen<br />
  10. 10. Sharing … teilen & verwenden<br />OPEN SOURCE<br />Anwendungen, die kostenlos verwendet werden dürfen (z. B. Content Management Systeme)<br />CREATIVE COMMONS<br />Wer darf was wie verwenden (Urheberrechte / Geistiges Eigentum)<br />DANA-PrinzipBei Gefallen entgelten.<br />Betrifft besonders Wissensweitergabe,<br />kommt aus dem Buddhismus,<br />Großzügigkeit und Solidarität;<br />
  11. 11. Beispiel – DANA-Prinzip<br />Freiwilliges Entgelten, <br />meist mittels PayPal<br />
  12. 12. Soziale Medien - Charakteristika<br /><ul><li>Leicht zugänglich in Nutzung & Anwendung
  13. 13. Grundtenor ist das TEILEN</li></li></ul><li>… und für mein Unternehmen?<br />
  14. 14. Zuhören. <br /> Beziehungen aufbauen. <br /> Sich weiter empfehlen lassen. <br />
  15. 15. Zuhören. <br />… und dann gezielt Information / Angebot zur Verfügung stellen.<br />
  16. 16. Worüber wird geredet? <br />Betrifft das mein Produkt, meine Dienstleistung?<br />Wer redet darüber? <br />Ist es meine Zielgruppe?<br />Sind Trends erkennbar?<br />Betreffend diese mein Unternehmen? Kann/muss ich mich danach ausrichten?<br />Kann ich Bedürfnisse erkennen und Lösungen anbieten?<br />Über bestehendes Angebot gezielt und zielgruppengerecht informieren.Innovationspotentiale erkennen & Zielgruppen miteinbeziehen!<br />
  17. 17. Was macht mein Mitbewerb? <br />Finde ich ein Alleinstehungsmerkmal? Wo sind Stärken und Schwächen (= Benchmark)? <br />Finde ich Beispiele für Strategien?Was funktioniert besonders gut / gar nicht?<br />Was kann ich daraus lernen und für mich umsetzen?<br />Was tut sich technologisch?Welche Entwicklungen kommen auf mich zu?<br />Wie reagieren die Menschen darauf?<br />Wie muss ich als Technologie-Anbieter kommunizieren?(Ängste nehmen, Vorteile erkennbar machen, Hemmschwellen abbauen)<br />
  18. 18. Beispiel 1<br />Werbung NEU<br />
  19. 19. Man beachte: <br />Es sind <br />drei dezente <br />Werbeeinschaltungen.<br />Und ich kann sie als<br />Kunde selber steuern. <br />Wer noch?<br />Feedback<br />Weg damit!<br />Feedback<br />
  20. 20. Beispiel 2<br />Open Innovation<br />
  21. 21. Beispiel für ZUHÖREN als Geschäftsmodell<br />Plattform lernt mit jeder Anfrage dazu<br />www.xohana.com<br />Open Innovation<br />Design wurde gemeinsam mit verschiedenen Menschen erstellt<br />www.conceptshare.com<br />
  22. 22. Beispiel 3<br />Wissensquellen<br />
  23. 23. www.academicearth.com<br />Renommierte amerikanische Universitäten wie Yale, Harvard, Stanford publizieren ~ einstündige Vorlesungen zu verschiedenen Themen <br />(in englischer Sprache) <br />
  24. 24. www.ted.com<br />Vorträge zu verschiedenen Themen <br />unter dem Motto: „Ideen die es wert sind, weitergegeben zu werden.“<br />Viralmarketing<br />Die Information ist wie ein Virus. <br />Jedoch: Infektion und Weitergabe erfolgen freiwillig. <br />
  25. 25. Beispiel 4<br />Crowdsourcing<br />
  26. 26. Crowdsourcing-Beispiel<br />Plattform von 3M, nutzt die Intelligenz der Gruppe zur Innovationsgestaltung<br />www.zukunft-innovation.com<br />
  27. 27. Beziehungen aufbauen. <br />
  28. 28. Weblog / Blog: <br />Artikel in chronologischer Reihenfolge, wie ein Tagebuch<br />ERSTELLUNG & WARTUNG:<br />Bedienungs- und Gestaltungssoftware bei verschiedenen Anbietern wie z. B. blogger.com & wordpress.com <br />kostenlos dabei<br />INTERAKTION:<br />Kommentieren von Artikeln und Querverlinken möglich<br />LINK als Beispiel:<br />http://creativenerds.co.uk/articles/what-makes-a-good-design-blog/<br />
  29. 29. Weblog / Blog: <br />PRAKTISCH:<br /><ul><li>RSS-Feed - Info bei neuem Artikel auf Google-Startseite oder per E-Mail
  30. 30. Zusammenführen verschiedener Dienste (z. B. Videos, Twitter, etc.) möglich
  31. 31. Stichwortvergabe zur Kurz-Beschreibung des Inhaltes (sogenanntes Tagging)
  32. 32. Weiterempfehlen schnell möglich</li></ul>HINWEISE:<br /><ul><li>Gutes PR-Instrument
  33. 33. Erwartungshaltung ist gegeben – wenn, dann sollte man regelmäßig bloggen</li></li></ul><li>Bestehende Plattformen <br />Internationale Business-Plattform, ähnlich XING<br />www.linkedin.com<br />Deutsche Business-Plattform<br />www.xing.com<br />Eher private Nutzung, das Anlegen von „Fan-Seiten“ für Firmen ist kostenlos möglich<br />www.facebook.com<br />
  34. 34. Plattform für Geschäftskontakte<br />XING steht eigentlich für Crossing – Kreuzung.<br />Diskussionen, Veranstaltungen, Jobs, Aufträge, etc.<br />Profil kann kostenlos angelegt werden.<br />www.xing.com<br />Suche / Biete<br />Lebenslauf<br />Business Netzwerk<br />
  35. 35. Werbeanzeigen mit Zielgruppen-Definition, kostenpflichtig (verschiedene Varianten möglich)<br />FAN-Seiten auf Facebook anlegen, kostenlos möglich<br />
  36. 36. Statistik <br />für <br />Fan-Seiten, <br />kostenlos <br />dabei<br />
  37. 37. Echte PROs:<br />Schnell, unkompliziert und durchwegs kostenlos nutzbar.<br />Direkter Kontakt zur Zielgruppe.<br />Unmittelbare Rückmeldungen. <br />Wichtige Fragen:<br />Welches Medium nutzt meine Zielgruppe?<br />Will ich meinem Mitbewerb gegenüber so transparent sein?<br />Wie gehe ich mit Kritik um?<br />
  38. 38. Sich weiter empfehlen lassen. <br />
  39. 39. Zitiert werden auf Twitter – Re-Tweet (RT)<br />User haben damit begonnen, andere User zu zitieren und ein spezielles Kürzel (RT) dafür zu verwenden, Twitter baute in Folge eine Anwendung dazu <br />Die Bezeichnung baut übrigens auf dem englischen Begriff für „zwitschern“ (totweet) auf, man hat 140 Zeichen zur Verfügung, ist eine Art Online Short Message Service (SMS), eher auf internationaler Ebene interessant<br />
  40. 40. Wie werde ich wahrgenommen?<br />Gezielte Suche Was tut sich?<br />Branding des Twitter-Kontos<br />Wer bietet gute Infos wozu?<br />
  41. 41. Beispiel für EMPFEHLEN LASSEN als Finanzierungsmodell <br />Fundraising via <br />www.kickstarter.com<br />Man verpflichtet sich, einen freiwilligen Betrag zur Finanzierung des Projektes zu leisten. <br />Projekt von Fluid Forms<br />www.fluidforms.eu<br />
  42. 42. Viren aussetzen und arbeiten lassen<br />Beispiel: Videos auf www.vimeo.com (ähnlich YouTube)<br />Kann empfohlen werden (SHARE) oder auch eingebettet (z. B. auf Weblog) <br />
  43. 43. Viren aussetzen und arbeiten lassen<br />Beispiel PowerPoint: www.slideshare.net<br />Präsentationen (z. B. auch mit Ton unterlegt) sind dann ähnlich wie Videos zu handhaben<br />
  44. 44. TREND: Reputation als Währung<br />Randbemerkung: Diese Feedback-Buttons sieht man jetzt häufig.<br />Ansatz: <br />Je höher die Reputation, <br />umso wohlhabender ist man.<br />
  45. 45. PROs. CONs.<br />
  46. 46. Information…<br />Wann ich will & von wem ich will.<br />In der Form die mir am besten gefällt.<br />Vergleichbar & überprüfbar über Empfehlungen & Rezensionen.<br />Global. <br />PROGNOSE:Der Prozess kehrt sich um:<br />Die Information findet mich. <br />
  47. 47. Risiken …<br />Ohne Qualitätsfilter Sinnlose Datenflut.<br />Ohne Qualitätsfilter Manipulation möglich.<br />Ohne Verantwortungsbewusstsein<br /> Verlust der Privatsphäre.<br />Ohne Schutzmaßnahmen<br /> Datenpiraterie. <br />Virtuelles versus reales Leben:<br />Die Dosis macht das Gift. <br />
  48. 48. Conclusio …<br />ZUHÖREN & TESTEN:Als Unternehmen kann man virtuelle Netzwerke nutzen, um Trends zu erkennen und Meinungen zum eigenen Angebot einzuholen. <br />BEZIEHUNG & WEITEREMPFEHLUNG:<br />Ist man gewillt, Beziehungen zur Zielgruppe aufzubauen kann man in Folge auf Weiterempfehlung setzen.<br />Die REPUTATION des eigenen Unternehmens stellt also auch in der virtuellen Welt eine immer wichtigere Währung dar.<br />
  49. 49. Noch ein paar Tipps. <br />
  50. 50. Online-Lesezeichen setzen<br />Links mit Stichworten versehen (taggen) und online ablegen <br />um die Informationen zu bündeln bzw. wieder auffindbar zu speichern <br />und „mit-teilbar“ zu machen<br />www.delicious.com<br />
  51. 51. LINK-ÜBERSICHT<br />www.facebook.com<br />Freundschafts- und Fanplattform (VIPs, Unternehmen, etc.)<br />Fun-Faktor steht im Vordergrund (Spiele, Unterhaltsames, etc.)<br />www.linkedin.com<br />Internationale Business-Plattform, ähnlich wie XING <br />www.xing.com<br />Business-Plattform zur Knüpfung von Geschäftskontakten, Online-Lebenslauf, Fachgruppen und Diskussionen, sehr „deutsch“<br />www.youtube.com<br />Video-Plattform, dient mittlerweile auch als Suchmaschine<br />www.vimeo.com<br />Ähnlich wie YouTube, etwas elitärer (im positiven Sinn)<br />www.flickr.com<br />Internationale Plattform für Fotos <br />http://picasa.google.de<br />Online-Plattform für Fotoalben inkl. Software zum Offline-Organisieren von Fotos<br />
  52. 52. LINK-ÜBERSICHT<br />www.slideshare.net<br />Internationale Plattform zur Publikation von PowerPoint-Folien und anderer Dokumente, Creative Commons Lizenz wählbar <br />www.delicious.com<br />Online-Lesezeichen-Dienst, mit sogenannten Tags (griffigen Stichwörtern) zu versehen damit man die Links wieder findet, Linksammlung zu bestimmten Thema kann weiter gegeben werden<br />www.wikipedia.org<br />Enzyklopädie, jeder kann Artikel anlegen, sind mit Quellen zu hinterlegen um die Richtigkeit zu bestätigen<br />www.twitter.com<br />140 Zeichen zur Verfügung, ähnlich wie eine Online-SMS (shortmessageservice), ursprünglich „just forfun“, mittlerweile unterschiedliche Nutzung (Neuigkeiten, Trends, Marketing-Werkzeug), derzeit eher noch auf internationaler Ebene interessant <br />www.wordpress.com<br />Open Source Content Management System für Weblogs inkl. Plattform falls nötig (kostenlose Subdomain)<br />
  53. 53. LINK-ÜBERSICHT<br />www.thewhuffiebank.org<br />Beispiel für einen neuen Trend – Online-Reputation von Firmen / Personen wird bewertet <br />www.kickstarter.com<br />Projekt-Vorfinanzierung möglich (in englischer Sprache) <br />www.addthis.com<br />Button für die eigene Webseite / den eigenen Weblog zur Verbindung mit verschiedenen Diensten und Plattformen wie Facebook, Twitter, Delicious, etc. <br />www.sharethis.com<br />Wie oben, anderer Anbieter / etwas andere Gestaltung<br />u.v.a.m.<br />
  54. 54. Einige Kürzel und Fachbegriffe<br />LOL … laughing out loud<br />ROTFL … rolling on thefloorlaughing<br />BRB … beright back<br />IMHO … in myhumbleopinion<br />LOHAS … Lifestyle ofHealthandSustainability (Gesundheit, Nachhaltigkeit und Ethik) <br />Tag … Stichwort zur Kurzbeschreibung<br />Metatag … maschinenlesbares Stichwort (z. B. Suchmaschinenoptimierung von Webseiten) <br />Hashtag … Stichwort mit einem Raute-Zeichen # davor, besondere Betonung (z. B. Twitter)<br />RSS-Feed … abonnierbarer Nachrichtenstrom, Kurzinfo zu neuen Artikeln z. B. bei Weblogs<br />Crowdsourcing … Schwarmintelligenz nutzen<br />Open Innovation … Ideen auch außerhalb des eigenen Unternehmens einholen<br />Social Commerce … strategischer Konsum (Ethik, Bewertungen, etc.)<br />Viralmarketing … man setzt Ideen/Informationen wie Viren aus und wartet auf Ansteckung/Weiterempfehlung (im Gegensatz zu SPAM auf freiwilliger Basis)<br />Cloud Computing … Informationen werden auf verschiedenen Rechnern / Servern abgelegt (nicht ausschließlich auf dem eigenen Computer)<br />
  55. 55. CREDITS<br />Vortrag im Rahmen des Projektes Denkstelle am Mittwoch, 16. Juni 2010<br />Vortragende: Elke Barbara Bachler | kreaWERFT | www.kreawerft.at<br />Bildquellen: MS-Cliparts | Logos von www.customicondesign.com<br />Gastgeber UZR: www.uzr.at<br />Projekt Denkstelle: www.denkstelle.eu | www.innovation.steiermark.at<br />Wirtschaftspark Liezen:www.wirtschaftspark-liezen.at<br />

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