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Mögliche Einsatzbereiche   1/2 <br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />12<br />Konkr...
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Beispiel BRAINSTORMING<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />15<br />Brainstorming ...
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Destruktives Brainstorming	1/2<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />18<br />Sozusa...
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Von der Idee zur Innovation.<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />24<br />Innovati...
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Innovation & Design.<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />28<br />Prozessdesign<br...
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by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />32<br />Bitte beschreiben.<br />
Ideensteckbrief<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />33<br />Es empfiehlt sich, ei...
 Nutzen & positive Aspekte (3-10 Vorteile, wer profitiert)
 Risiken & negative Aspekte (die gibt es immer, Szenarien bilden)
 Hintergrundinformationen (Haupterkenntnisse aus Beilagen)
 Fazit (1-2 Sätze)
 Beilagen (Skizze, Zeichnungen, Portfolios, etc.)</li></li></ul><li>Ideenspeicher<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitä...
by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />35<br />Zweckdienliche Hinweise!<br />
Der kreative PROZESS – 4 Phasen<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />36<br /><ul><...
INKUBATIONEinwirken lassen, vom Problem weggehen, etwas Anderes tun
INSPIRATIONErleuchtung, Geistesblitz, Ideenfluss
VERIFIKATIONIdeen werden gedanklich überprüft / evaluiert</li></ul>WICHTIG: Man springt in diesen Phasen vor & zurück!<br />
Der FGF-Effekt<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />37<br />Fliege gegen Fenster<b...
Stolpersteine & Blockaden<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />38<br /><ul><li>Wah...
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Kreativitätstechniken - Was ist das?

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Kreativitätstechniken - Was ist das?

  1. 1. by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitte ist das?<br />1<br />KreativitätstechnikenWas bitte ist das?<br />
  2. 2. Der Begriff Kreativität<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />2<br />Synonyme laut synonyme.woxikon.de:Schöpferisch, einfallsreich, erfinderisch, geistreich, ideenreich, künstlerisch, phantasievoll, produktiv, originell, genial, musikalisch, original, spritzig, witzig <br />Ästhetische Kreativität Wertschöpfende Kreativität Kunst, Kultur, Ausdruck, ICH Wirtschaft, Technologie, Markt, WIR Aufmerksamkeit wecken Lösungen anbieten <br />Kreativ / ungewöhnlich / chancenorientiert / originell zu sein ist eine Gabe, ein Talent. Es ist jedoch nicht nur Genies vorbehalten.<br />
  3. 3. by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />3<br />Kreativität ist trainierbar, <br />wie Sport.<br />
  4. 4. Das Trainingsprogramm 1/2<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />4<br />Ganzheitlich denkenSysteme & Prozesse betrachten, Schnittstellen & Hebel finden,Zoom IN – Zoom OUT (ständiger Wechsel von Übersicht zu Detail & retour)<br />Assoziieren könnenGedanken neu & andersartig verknüpfen, Muster erkennen, nutzen … und auch mal mutig durchbrechen <br />Divergent denkenAlternativen bilden, Widersprüche finden & nutzen, Normen & Standards hinterfragen, Polarisierung wagen<br />
  5. 5. Das Trainingsprogramm 2/2<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />5<br />Positive EinstellungIn Chancen & Herausforderungen statt in Problemen denken<br />Abstrahieren könnenIn Bildern & Metaphern denken, Analogien bildenWissen transformieren / auf völlig andere Bereiche umlegen<br />Kritisch seinHinterfragen (dürfen), positiv & annehmbar formulieren<br />Konzentriert bleibenAufmerksam sein, Ziel im Auge behalten, effizient dokumentieren<br />
  6. 6. by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />6<br />Kreativitätstechniken <br />sind das (Trainings-)Werkzeug dazu.<br />
  7. 7. Der Werkzeugkoffer <br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />7<br />Intuitiv-kreative MethodenVisionären Freiraum gewähren und sich inspirieren lassen z. B. Brainstorming, Reizbildanalyse, 6-3-5<br />Systematisch-analytische MethodenGedanken ordnen und dabei neue Impulse findenz. B. Morphologischer Kasten, Attribute Listing, Problemlösungsbaum <br />Wissensbasierende MethodenImpulse aus bestehenden Daten holen und Analogien bilden,werden auch „Methoden der kreativen Konfrontation“ genanntz. B. TRIZ (Lehre des erfinderischen Problemlösens, Patente), Bionik (Lernen von der Natur)<br />
  8. 8. by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />8<br />Die Auswahl entscheidet.<br />
  9. 9. Die Auswahlkriterien 1/2<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />9<br />Art der FragestellungKonkrete Herausforderung innerhalb enger Realisierungsgrenzen, Fragestellung mit Freiraum, objektive Systembetrachtungen und Ideenanalyse, Variantenbildung<br />Verfügbarer ZeitrahmenMuss ich schnell zu Ergebnissen kommen oder kann ich mich länger vom Alltagsgeschäft entkoppeln? <br />TrainingsgradWie „quer“ denkt man bereits, kennt man die Methoden, wie sieht das Arbeitsteam aus? <br />
  10. 10. Die Auswahlkriterien 2/2<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />10<br />Persönliche PräferenzWelche Methoden liegen mir bzw. uns? Bevorzugt man Freiraum oder will man Punkt für Punkt durch den kreativen Prozess geleitet werden? <br />Single oder Team / Tennis oder Fußball? Grundsätzlich funktionieren die meisten Methoden besser, wenn mehrere Menschen zusammen kommen (mehr Wissen, mehr Impulse, ganzheitlichere Betrachtungsweise). Manche Techniken kann man aber auch tadellos nutzen, wenn man auf sich selbst gestellt ist bzw. sein will. <br />
  11. 11. by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />11<br /> VIELFALT nutzen.<br />
  12. 12. Mögliche Einsatzbereiche 1/2 <br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />12<br />Konkrete FragestellungProblem lösen, Fehlfunktion beheben, Effizienz steigern, Suche nach (technischen) Alternativlösungen, Prozessdesign, Ideenanalyse mit Variantenbildung, oftmals systematisch-analytisch bzw. wissensbasierende Methoden <br />Fragestellung mit Entwicklungsfreiraum Diversifikation, Transformation (wozu kann ich mein Know-how noch einsetzen), Strategieentwicklung, Produkt-, Dienstleistungs- und Kommunikationsdesign, oftmals intuitiv-kreative Methoden <br />
  13. 13. Mögliche Einsatzbereiche 2/2 <br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />13<br />Objektive Systembetrachtungen Zusammenhänge und Trends erkennen zu können ohne sich von der eigenen Sichtweise und dem eigenen Wissen einengen zu lassen, Szenarien entwickeln, Alleinstehungsmerkmale erarbeiten, Kombination aller Methoden empfehlenswert <br />Vielfalt nutzenInterdisziplinär arbeiten können, verschiedene Kompetenzen und Fachgebiete nutzen, „Not Invented Here“ Syndrom vermeiden, Schlagworte Open Innovation und Design Thinking <br />
  14. 14. by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />14<br /> IMPULSE erzeugen.<br />
  15. 15. Beispiel BRAINSTORMING<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />15<br />Brainstorming als Kreativitätstechnik ist mehr als eine gemeinsame Diskussion. Es gibt eine Zeitvorgabe, eine Moderation, eine geordnete Dokumentation und 4 Regeln: <br />Das Bewerten* erfolgt in einem anderen Schritt. <br />Ideen dürfen und sollen weiter entwickelt werden.<br />Beim Thema bleiben & Ideen dokumentieren.<br />Quantität vor Qualität. <br />* Killerphrasen wie „Kenn ich schon, ist zu teuer, so ein Blödsinn“ lässt man draußen.<br />
  16. 16. Klassisches Brainstorming<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />16<br />Klassisches Brainstorming nach Alex F. Osborn20 Minuten, 5-7 Personen, 50-100 Ideen möglich<br />Man stellt sich eine konkrete Frage: Wie kann ich eine bestimmte Herausforderung lösen? Was brauche ich dazu? <br />Man versucht, so breit wie möglich (Regel 4) und trotzdem bei der Sache (Regel 3) zu bleiben. <br />Man baut auf den Ansätzen in der Gruppe auf (Regel 2) statt sie skeptisch* zu hinterfragen (Regel 1). <br />* Hier hilft die Formulierung „Ja, und …“ anstelle von „Ja, aber …“<br />
  17. 17. LACHEN erlaubt.<br />17<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />
  18. 18. Destruktives Brainstorming 1/2<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />18<br />Sozusagen eine um 180° verdrehte Herangehensweise, man behandelt genau das Gegenteil. <br />FRAGE:Was muss ich tun, damit es ganz sicher schief geht? <br />Die gewonnenen Ideen dreht man wieder ins Gegenteil umund erhält auf diese Weise Lösungen. <br />Zusätzlich 20-30 Minuten für das Umkehren der Ideen einplanen!<br />
  19. 19. Destruktives Brainstorming 2/2<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />19<br />Ist besonders gut geeignet, wenn man einen schlechten Tag hat. Es tut aber generell ganz gut, wenn man mal destruktiv sein darf und nicht immer brav konstruktiv sein muss: Als Kinder haben wir unsere Bauklotz-Türme auch gern umgestoßen ;)<br />Das skeptische Bewerten von Ideen fällt im Grunde von selbst weg: Man spornt sich gegenseitig an und baut eher auf den Ideen der anderen Teilnehmenden auf als bei der klassischen Variante. <br />Man muss während eines destruktiven Brainstormings oft schmunzeln; Humor fördert kreatives, lösungsorientiertes Denken. Dieser Effekt kann für das Umkehren der destruktiven Ideen in konstruktive Lösungsansätze sehr gut genutzt werden. <br />
  20. 20. by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />20<br /> PHANTASIE einsetzen.<br />
  21. 21. Imaginäres Brainstorming 1/2<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />21<br />Hier wird eine Fragestellung auf einer völlig anderen Ebene betrachtet.Zusätzlich 10-20 Minuten für das Finden einer geeigneten Analogie und 20-30 Minuten für das Umkehren der Ideen einplanen!<br />Für die Findung der Analogie muss man das zugrunde liegende Prinzip erkennen (worum geht es wirklich) und dann darüber nachdenken, was ähnlich ist bzw. ähnlich funktioniert (das ist dann die Analogie). <br />Als Analogie sollte etwas allgemein Bekanntes , etwas Vertrautes gewählt werden, z. B. eine Situation aus dem alltäglichen Leben. Die Gruppe soll sich in der Analogie wohl fühlen und etwas beisteuern können. <br />Es ist, als würde man sich gemeinsam eine Geschichte ausdenken. <br />
  22. 22. Imaginäres Brainstorming 2/2<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />22<br />Bei dieser Methode kann man verschiedenste Menschen mitdenken lassen, da zur Ideengenerierung keine Fachkenntnis erforderlich ist. Firmenintern perfekt geeignet, um einem Not-Invented-Here Syndrom entgegen zu wirken!<br />Aufpassen – während der Ideengenerierung wirklich in der Analogie bleiben. Sonst nimmt man sich den gewünschten Effekt weg. <br />Das Rückführen braucht dann wieder Fachkenntnis – wie kann man die Lösungen der Analogie auf die eigentliche Fragestellung umlegen? <br />Für diese Methode braucht man schon ein bisschen Training (aka gedankliche Offenheit und Vorstellungsvermögen). <br />
  23. 23. by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />23<br />Frage: Warum das Ganze? <br />Antwort:<br />
  24. 24. Von der Idee zur Innovation.<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />24<br />Innovation ist … <br />eine am Markt erfolgreiche Idee.<br />Denn wenn es niemand brauchen kann, kommt es weder zu Wertschaffung noch zu Wertschöpfung. <br />
  25. 25. Der Ideen-Trichter.<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />25<br />Realisierung<br />Braucht Struktur, gute Prozesse und Ressourcen (Kapital).<br />Markteinführung<br />Hier werden (Fehl-) Entscheidungen richtig teuer,<br />besonders wenn man einen hohen Ressourceneinsatz DAVOR berücksichtigen muss.<br />Ideengenerierung<br />Viele Ideen, Varianten, Szenarien entwickeln. <br />Dann gezielt für die Realisierung auswählen. <br />Das kostet außer (Arbeits-) Zeit nicht viel.<br />
  26. 26. by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />26<br />Faustregel: Je besser die Ideen vorne, umso höher die Erfolgschancen hinten.<br />Analogie:<br />Das beste Kochrezept nutzt nichts, wenn die Qualität der Lebensmittel nicht stimmt. <br />
  27. 27. Begleitende Funktion.<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />27<br />Die Kunst ist es, aus vielen Ideen mit Hilfe der richtigen Kriterien die Ideen mit dem höchsten Innovationspotential auszuwählen. <br />Während der Umsetzung ist lösungsorientiertes Denken ebenso gefordert. Auch hier können Kreativitätstechniken zielführend eingesetzt werden. <br />Bei der Markteinführung sind gutes Timing und gute Kommunikation entscheidend. Besonders dann, wenn es sich um eine Neuheit handelt – die Vorteile müssen verständlich und begreifbar werden. <br />
  28. 28. Innovation & Design.<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />28<br />Prozessdesign<br />Produktion, Materialien, Effizienz, Vertriebswege, etc. <br />Produkt- und Dienstleistungdesign<br />Kommunikationsdesign<br />Technologiegetrieben (Technology Push)<br />Marktgetrieben (Market Pull)<br />Intern & extern, Projektmanagement, <br />Promotion, etc. <br />
  29. 29. by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />29<br />Von VIEL zu RICHTIG geht WIE?<br />
  30. 30. Clustern, Priorisieren, Evaluieren<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />30<br />Wenn man viele Ideen produziert, hilft es für das weitere Vorgehen, diese thematisch zu gruppieren (= clustern) <br />und anschließend zu bewerten bzw. zu priorisieren. Wonach man priorisiert, ist zuvor zu besprechen und festzulegen. <br />Mögliche Kriterien sind:Realisierungschancen, Zeitrahmen, Kosten, Polarisierungspotential, Firmenphilosophie, strategische Zielvorgaben und Affinität/Bauchgefühl/Intuition. <br /> … dieser Vorgang braucht Zeit & Geduld!<br />
  31. 31. Beispiel Nutzwertanalyse (NWA)<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />31<br />Ermöglicht den Vergleich von „Äpfel und Birnen“, benötigt jedoch – wenn man sie ordentlich machen will – viel Zeit und Situationskenntnis. <br />Vergleich der einzelnen Ideen bzw. Varianten mit Hilfe von Kriterien, Gewichtungsfaktoren und Punktevergabe. <br />Vorher GUT abklären, welche Kriterien man nimmt und wofür im Zusammenhang mit dem Kriterium eine hohe Punktezahl steht. <br />Am logischsten ist, wenn viele Punkte ausdrücken, dass etwas gut & gewünscht ist. Beim Endergebnis zählt dann die Variante mit den meisten Punkten. <br />Gewichtungsfaktor nach Relevanz des Kriteriums:Marktnische kann bspw. akzeptabel sein, Kosten und Zeit sind wichtiger.<br />Einfachste Alternative: Paarweiser Vergleich von Varianten, Ausscheiden von Ideen nach K.O. Verfahren <br />
  32. 32. by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />32<br />Bitte beschreiben.<br />
  33. 33. Ideensteckbrief<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />33<br />Es empfiehlt sich, einen Ideensteckbrief anzulegen: <br /><ul><li> Kurzbeschreibung (5-10 prägnante Sätze, Pitch It!)
  34. 34. Nutzen & positive Aspekte (3-10 Vorteile, wer profitiert)
  35. 35. Risiken & negative Aspekte (die gibt es immer, Szenarien bilden)
  36. 36. Hintergrundinformationen (Haupterkenntnisse aus Beilagen)
  37. 37. Fazit (1-2 Sätze)
  38. 38. Beilagen (Skizze, Zeichnungen, Portfolios, etc.)</li></li></ul><li>Ideenspeicher<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />34<br />Ideen, welche interessant, jedoch aktuell nicht realisierbar erscheinen, sollten in einem Ideenspeicher auffindbar (gut sortierte Ablage, IT System) und verwertbar (lesbar, verständlich, nachvollziehbar)aufbewahrt werden. <br />Denn es ist immer eine Frage des richtigen Timings ;)<br />
  39. 39. by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />35<br />Zweckdienliche Hinweise!<br />
  40. 40. Der kreative PROZESS – 4 Phasen<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />36<br /><ul><li>VORBEREITUNGHerausforderung erkennen, Wissen durchgehen
  41. 41. INKUBATIONEinwirken lassen, vom Problem weggehen, etwas Anderes tun
  42. 42. INSPIRATIONErleuchtung, Geistesblitz, Ideenfluss
  43. 43. VERIFIKATIONIdeen werden gedanklich überprüft / evaluiert</li></ul>WICHTIG: Man springt in diesen Phasen vor & zurück!<br />
  44. 44. Der FGF-Effekt<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />37<br />Fliege gegen Fenster<br />Man weiß, dass es eine Lösung gibt. Jedoch ist der direkte Weg meist irgendwie (bewusst / unbewusst) blockiert. <br />Genau da setzen Kreativitätstechniken an – Blockaden abbauen und Stolpersteine umfließen können.<br />
  45. 45. Stolpersteine & Blockaden<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />38<br /><ul><li>WahrnehmungsblockadenBewusst verschiedene Perspektiven suchen und einnehmen;
  46. 46. Emotionale BlockadenAngst vor Kritik nehmen, Freiräume schaffen;
  47. 47. Kulturbedingte Blockaden Intuition zulassen, andere (Denk-)Kulturen kennenlernen;
  48. 48. Umweltbedingte Blockaden „Was wäre wenn“ zulassen (z. B. Gesetzeslage), nicht ablenken lassen (Konzentration);
  49. 49. Blockaden des IntellektsNeugierig sein! Fehlendes UND bereits vorhandenes Wissen kann hemmend wirken;
  50. 50. Blockaden der Ausdruckgsfähigkeit Üben, üben, üben  … und zu Beginn Techniken wählen, wo das nicht so wichtig ist;</li></li></ul><li>Zoom IN & Zoom OUT<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />39<br />Kreativitätstechniken ermöglichen das Verhalten einer Kamera.<br />Wo ist der beste Hebelpunkt ?<br />Stelle ich wirklich die richtigen Fragen?<br />Bewusstes „Unscharf-Stellen“ (FuzzyLogic) hilft, mehrere Muster zu erkennen. <br />Diese Muster anders zu verknüpfen <br />oder auch zu durchbrechen <br />resultiert in Neuem, Ungewöhnlichem, Originellem UND Brauchbarem. <br />
  51. 51. Kreativ + Brauchbar = Wertschöpfend<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />40<br />
  52. 52. by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />41<br /> Conclusio? <br />
  53. 53. Was sind Kreativitätstechniken?<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />42<br /><ul><li>Kreativitätstechniken sind Methoden, die bei der Entwicklung, Verfeinerung und Auswahl von Ideen zum Einsatz kommen.
  54. 54. Sie ermöglichen Variantenbildung, Objektivität und Nachvollziehbarkeit.
  55. 55. Je öfter man sie anwendet, umso weniger benötigt man sie. Man trainiert kreatives Problemlösen / um die Ecke denken.
  56. 56. Sie unterstützen das produktive Arbeiten interdisziplinärer Teams.
  57. 57. Es gibt unterschiedliche Methoden für verschiedenste Anwendungsgebiete. </li></li></ul><li>by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />43<br />Abspann<br />
  58. 58. Buchtipps & Quellen<br />by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitteist das?<br />44<br />Jiri Scherer | Kreativitätstechniken – In 10 Schritten Ideen finden, bewerten, umsetzen | ~ € 20 bei AmazonAngenehm kompakt gehaltenes Buch, sehr empfehlenswert für den Alltagsgebrauch.http://www.amazon.de/Kreativit%C3%A4tstechniken-Schritten-finden-bewerten-umsetzen/dp/3897497360/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1255356895&sr=8-1<br />Helmut Schlicksupp | Innovation, Kreativität und Ideenfindung | ~ € 20 bei AmazonTheoretische Hintergründe, viele Methoden mit Beispielen, Standardwerk wenn man sich in das Thema vertiefen will. http://www.amazon.de/Innovation-Kreativit%C3%A4t-Ideenfindung-Helmut-Schlicksupp/dp/3802319842/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1255357450&sr=1-1<br />Nadja Schnetzler | Die Ideenmaschine | ~ € 15 bei AmazonSehr unterhaltsam geschrieben, Ideenproduktion im großen Stil, kann auf den Alltag herunter gebrochen werden, viele nützliche Tipps.http://www.amazon.de/Die-Ideenmaschine-Geistesblitz-industriell-produziert/dp/3527502696/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1255357509&sr=1-1<br />Edward de Bono | Six Thinking Hats® | ~ € 10 bei Amazon Da kenne ich leider nur das englische Buch! De Bonos neue Denkschule dürfte eine gute deutschsprachige Alternative sein.http://www.amazon.de/Six-Thinking-Hats-Edward-DeBono/dp/0140296662/ref=pd_bxgy_b_img_c<br /> <br />Specht, Beckmann und Amelingmeyer | F&E –Management | derzeit auf Amazon vergriffen Für alle, die sich mit Produktentwicklung, Forschung & Entwicklung beschäftigen ein exzellentes Nachschlagewerk. Alles drinnen was der Mensch braucht … Portfolios, Controlling-Tools, etc. http://www.amazon.de/F-E-Management-Kompetenz-im-Innovationsmanagement/dp/3791017268/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1255358057&sr=8-1<br />
  59. 59. by kreaWERFT | 2011<br />Kreativitätstechniken – Was bitte ist das?<br />45<br />CREDITS & DANKE!<br />Zusammengestellt von: <br />Elke Barbara Bachler | kreaWERFT | www.kreawerft.atVortragende, Trainerin, Moderatorin und Mitdenkerin (externe Kreative)<br />Bildquellen: MS-Cliparts MÖWE von Norbert Schmitz | www.pixelio.deUNIQUE von Jessica & John Williams | http://krash.deviantart.com/art/Unique-23149690<br />

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