Kritik am WWFin der „Rundschau“       Was ist dran?
Die „Rundschau“ des Schweizer        Fernsehens hat am Mittwoch,        31. August, einen kritischen        Beitrag zum WW...
VORWURF 1:
VORWURF 1:Im Kongo verletzt eine grosse Firma dieMenschenrechte schwer – trotzdem arbeitet derWWF mit ihr zusammen.(im Rah...
FAKT   ist:
Die Firma ist nicht Teil desGFTN.
Die Firma ist nicht Teil desGFTN.✓   Bei der kritisierten Firma    handelt es sich    offensichtlich um Siforco.    Diese ...
Die Firma ist nicht Teil desGFTN.✓   Bei der kritisierten Firma   ✓   Der WWF ist beunruhigt über die Vorwürfe    handelt ...
VORWURF 2:
VORWURF 2:In Malaysia zerstört eine Firma wichtigeLebensräume der Orang-Utans. Trotzdemarbeitet der WWF mit ihr zusammen.(...
FAKT   ist:
Der WWF untersucht diesenVorwurf.
Der WWF untersucht diesenVorwurf.✓   Die Vorwürfe der englischen Organisation „Global Witness“ basieren unseres Wissens   ...
Der WWF schützt dieOrang-Utans auf Borneo.
Der WWF schützt dieOrang-Utans auf Borneo.✓   Der Sebangau-Nationalpark ist eines der wichtigsten Rückzugsgebiete für den ...
VORWURF 3:
VORWURF 3:Das WWF Global Forest and TradeNetwork (GFTN) ist intransparent. Esgibt kaum öffentlich zugänglicheInformationen.
FAKT   ist:
Die Transparenz wurdemassiv erhöht.                        Der WWF                        seinen Pa                       ...
Die Transparenz wurdemassiv erhöht.                                                             Der WWF✓                  ...
VORWURF 4:
VORWURF 4:Soja ist ein „Regenwaldkiller“. Trotzdemarbeitet der WWF mit Firmen zusammen,die Soja unter Pestizideinsatz und ...
FAKT   ist:
Der Soja-Anbau boomt.
Der Soja-Anbau boomt.✓   Im Jahr 2008 betrug die weltweite Soja-Produktion 230 Millionen Tonnen -    Tendenz stark steigen...
Der Soja-Anbau boomt.✓ Im Jahr 2008 betrug die weltweite Soja-Produktion 230 Millionen Tonnen -  Tendenz stark steigend. U...
Ginge es nur nach dem WWF, so wären       die Kriterien schärfer. An den Runden Tischen setzt sich der WWF für  Minimalsta...
VORWURF 5:
VORWURF 5:Der WWF akzeptiert gentechnischveränderte Soja.
FAKT   ist:
Der WWF lehnt Gentechnik bis zum                                             Nachweis ihrer Unbedenklichkeit ab.© CIAT Int...
Der WWF lehnt Gentechnik bis zum                                             Nachweis ihrer Unbedenklichkeit ab.          ...
Der WWF lehnt Gentechnik bis zum                                             Nachweis ihrer Unbedenklichkeit ab.          ...
VORWURF 6:
VORWURF 6:Der WWF kooperiert mit Konzernen wieMonsanto, die Gentech-Soja verkaufenund nicht nachhaltig produzieren.
FAKT   ist:
Der WWF kooperiert mitkeinem Gentech-Konzern.
Der WWF kooperiert mitkeinem Gentech-Konzern.✓   Der WWF kooperiert nicht mit Monsanto.
Der WWF kooperiert mitkeinem Gentech-Konzern.✓   Der WWF kooperiert nicht mit Monsanto.✓   Der WWF verhandelt aber am Rund...
Der RTRS ist ein offenes Forum mit über 150 Mitgliedern, vom Kleinbauern bis hin                zum Grosskonzern und zu   ...
VORWURF 7:
VORWURF 7:Der WWF Schweiz ist zu eng mit derWirtschaft verbandelt. Er erhält vielGeld von Firmen und verliert so seineUnab...
FAKT   ist:
Nur ein Zehntel stammt ausSponsoring und Lizenzverträgen.                   Firmensponsoring und                       Liz...
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VORWURF 8:
VORWURF 8:Der WWF kann gegenüber Unternehmengar nicht mehr kritisch auftreten, er wirdja von ihnen finanziert.
FAKT   ist:
Der WWF bleibt gegenüberseinen Partnern kritisch.                            Tigris-Tal, © Ulrich Eichelmann
Der WWF bleibt gegenüberseinen Partnern kritisch.      Ein Beispiel: Die ZKB, ein strategischer Partner des WWF, hat sich ...
Ein weiteres Beispiel: Der WWFIndonesien hatte 2003 ein Abkommen mit  einem der weltweit grössten Papier- und  Zellstoffhe...
VORWURF 9:
VORWURF 9:Die meisten Firmen arbeiten doch nurdeshalb mit dem WWF zusammen, weilsie sich ein grünes Mäntelchen umlegenwoll...
FAKT   ist:
Der WWF kontrolliert dieUmweltperformance der Firmen.
Der WWF kontrolliert dieUmweltperformance der Firmen.✓   Der WWF arbeitet nur mit Firmen zusammen, die ihre Umweltperforma...
Der WWF kontrolliert dieUmweltperformance der Firmen.✓   Der WWF arbeitet nur mit Firmen zusammen, die ihre Umweltperforma...
VORWURF 10:
VORWURF 10:Der WWF arbeitet zum Teil mitUnternehmen zusammen, die derNatur schaden.
FAKT   ist:
Unternehmen sind einTeil des Problems.
Unternehmen sind einTeil des Problems.     ✓   Unternehmen beherrschen das Geschäft. Ohne deren Einbezug         werden wi...
Unternehmen sind einTeil des Problems.     ✓   Unternehmen beherrschen das Geschäft. Ohne deren Einbezug         werden wi...
Unternehmen sind einTeil des Problems.
Unternehmen sind einTeil des Problems.        ✓   So ist es gemeinsam mit Migros und Coop gelungen, den            Anteil ...
VORWURF 11:
VORWURF 11:Der WWF Schweiz listet in seinemJahresbericht 80 Firmen als Partneraus. Er ist zu nahe an der Wirtschaft.
FAKT   ist:
Wir diskutieren mit Firmen, ummehr für die Umwelt zu erreichen.                                Der WWF                    ...
Wir diskutieren mit Firmen, ummehr für die Umwelt zu erreichen.                                                           ...
Wir diskutieren mit Firmen, ummehr für die Umwelt zu erreichen.                                                           ...
Weitere Infos zuden Vorwürfen imBeitrag finden Sie unter:        wwf.ch/rundschau
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Kritik am WWF in der Rundschau

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Kritik am WWF in der Rundschau

  1. 1. Kritik am WWFin der „Rundschau“ Was ist dran?
  2. 2. Die „Rundschau“ des Schweizer Fernsehens hat am Mittwoch, 31. August, einen kritischen Beitrag zum WWF gebracht. Hier gehen wir auf die wichtigsten Vorwürfe ein....machen Sie sich selbst ein Bild!
  3. 3. VORWURF 1:
  4. 4. VORWURF 1:Im Kongo verletzt eine grosse Firma dieMenschenrechte schwer – trotzdem arbeitet derWWF mit ihr zusammen.(im Rahmen des WWF GLOBAL FOREST & TRADE NETWORK, kurz GFTN)
  5. 5. FAKT ist:
  6. 6. Die Firma ist nicht Teil desGFTN.
  7. 7. Die Firma ist nicht Teil desGFTN.✓ Bei der kritisierten Firma handelt es sich offensichtlich um Siforco. Diese hat zwar einen Antrag um Aufnahme ins GFTN gestellt, ist aber nicht Teil des Netzwerks.
  8. 8. Die Firma ist nicht Teil desGFTN.✓ Bei der kritisierten Firma ✓ Der WWF ist beunruhigt über die Vorwürfe handelt es sich von Menschenrechtsverletzungen. Er wird offensichtlich um Siforco. diese von unabhängiger Seite prüfen Diese hat zwar einen lassen. Solange die Untersuchungen Antrag um Aufnahme ins laufen, ist Siforcos Antrag sistiert. GFTN gestellt, ist aber nicht Teil des Netzwerks.
  9. 9. VORWURF 2:
  10. 10. VORWURF 2:In Malaysia zerstört eine Firma wichtigeLebensräume der Orang-Utans. Trotzdemarbeitet der WWF mit ihr zusammen.(im Rahmen des WWF GLOBAL FOREST & TRADE NETWORK, kurz GFTN)
  11. 11. FAKT ist:
  12. 12. Der WWF untersucht diesenVorwurf.
  13. 13. Der WWF untersucht diesenVorwurf.✓ Die Vorwürfe der englischen Organisation „Global Witness“ basieren unseres Wissens auf Daten aus dem Jahr 2004. Eine unabhängige Untersuchung aus dem Jahr 2008 äusserte Zweifel an der Richtigkeit dieser Aussagen. Der WWF Malaysia leitet jetzt aber nochmals eine Überprüfung in die Wege.
  14. 14. Der WWF schützt dieOrang-Utans auf Borneo.
  15. 15. Der WWF schützt dieOrang-Utans auf Borneo.✓ Der Sebangau-Nationalpark ist eines der wichtigsten Rückzugsgebiete für den Orang- Utan. Dank der Arbeit des WWF leben dort heute wieder rund 9000 Orang-Utans. Auch im Betung-Kerihun-Nationalpark gibt es über 1200 Orang-Utans. Dank dem WWF sind dort regelmässige Patrouillen unterwegs, welche die Wilderei bekämpfen. Und im malaysischen Bundesstaat Sabah unterstützt der WWF den Erhalt einer 375‘000 Hektar grossen Waldfläche, in der mehrere Tausend Orang-Utans leben.
  16. 16. VORWURF 3:
  17. 17. VORWURF 3:Das WWF Global Forest and TradeNetwork (GFTN) ist intransparent. Esgibt kaum öffentlich zugänglicheInformationen.
  18. 18. FAKT ist:
  19. 19. Die Transparenz wurdemassiv erhöht. Der WWF seinen Pa Tigris-Tal, © Ulrich Eichelmann
  20. 20. Die Transparenz wurdemassiv erhöht. Der WWF✓ seinen Pa Nachdem eine externe Stelle im Jahr 2007 das WWF-Netzwerk überprüfte und im Bereich der Transparenz gewisse Mängel ortete, hat das GFTN die Transparenz massiv erhöht. Das Netzwerk listet heute alle Teilnehmer auf seiner Website auf und präsentiert öffentlich einsehbare Dokumente, welche die wichtigsten Ziele mit den einzelnen Unternehmen enthalten. Tigris-Tal, © Ulrich Eichelmann
  21. 21. VORWURF 4:
  22. 22. VORWURF 4:Soja ist ein „Regenwaldkiller“. Trotzdemarbeitet der WWF mit Firmen zusammen,die Soja unter Pestizideinsatz und inMonokulturen produzieren. Das istüberhaupt nicht nachhaltig.
  23. 23. FAKT ist:
  24. 24. Der Soja-Anbau boomt.
  25. 25. Der Soja-Anbau boomt.✓ Im Jahr 2008 betrug die weltweite Soja-Produktion 230 Millionen Tonnen - Tendenz stark steigend. Umso wichtiger ist es, dass der Anbau so umweltverträglich wie möglich geschieht.
  26. 26. Der Soja-Anbau boomt.✓ Im Jahr 2008 betrug die weltweite Soja-Produktion 230 Millionen Tonnen - Tendenz stark steigend. Umso wichtiger ist es, dass der Anbau so umweltverträglich wie möglich geschieht.✓ Am Runden Tisch für Soja (RTRS) entwickeln Produzenten, Händler, Investoren sowie Umwelt- und Entwicklungshilfeorganisationen gemeinsam Standards, um Soja umweltfreundlicher zu produzieren. Doch dafür gibt es, obwohl immer wieder behauptet, kein Logo des WWF.
  27. 27. Ginge es nur nach dem WWF, so wären die Kriterien schärfer. An den Runden Tischen setzt sich der WWF für Minimalstandards ein. Selbst diese bringen aber klare Verbesserungen für die Umwelt und die betroffenen Menschen.
  28. 28. VORWURF 5:
  29. 29. VORWURF 5:Der WWF akzeptiert gentechnischveränderte Soja.
  30. 30. FAKT ist:
  31. 31. Der WWF lehnt Gentechnik bis zum Nachweis ihrer Unbedenklichkeit ab.© CIAT International Center for Tropical Agriculture
  32. 32. Der WWF lehnt Gentechnik bis zum Nachweis ihrer Unbedenklichkeit ab. ✓ Der WWF lehnt die© CIAT International Center for Tropical Agriculture Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen ab, solange nicht bewiesen ist, dass sie für Mensch und Umwelt absolut unbedenklich sind.
  33. 33. Der WWF lehnt Gentechnik bis zum Nachweis ihrer Unbedenklichkeit ab. ✓ Der WWF lehnt die ✓ Heute sind 70% der weltweit angebauten© CIAT International Center for Tropical Agriculture Freisetzung gentechnisch Soja gentechnisch verändert. Wer sich für veränderter Organismen ab, den Schutz von Tropenwäldern einsetzt, solange nicht bewiesen ist, dass darf vor dieser Realität nicht die Augen sie für Mensch und Umwelt verschliessen. Der Anbau solcher Soja nach absolut unbedenklich sind. RTRS-Richtlinien ist immer noch viel besser als ein Anbau ohne Standards.
  34. 34. VORWURF 6:
  35. 35. VORWURF 6:Der WWF kooperiert mit Konzernen wieMonsanto, die Gentech-Soja verkaufenund nicht nachhaltig produzieren.
  36. 36. FAKT ist:
  37. 37. Der WWF kooperiert mitkeinem Gentech-Konzern.
  38. 38. Der WWF kooperiert mitkeinem Gentech-Konzern.✓ Der WWF kooperiert nicht mit Monsanto.
  39. 39. Der WWF kooperiert mitkeinem Gentech-Konzern.✓ Der WWF kooperiert nicht mit Monsanto.✓ Der WWF verhandelt aber am Runden Tisch für verantwortungsvolle Soja (RTRS) mit Monsanto und vielen anderen Interessengruppen.
  40. 40. Der RTRS ist ein offenes Forum mit über 150 Mitgliedern, vom Kleinbauern bis hin zum Grosskonzern und zu Umweltorganisationen. RTRS hatentschieden, gentechnisch veränderte Soja ebenfalls zu zertifizieren. Der WWF bedauert dies und setzt sich für gentechfreie Soja ein; der Anbau von gentechnisch veränderter Soja nach RTRS-Richtlinien ist aber immer noch viel besser als ein Anbau ohne jegliche Standards.
  41. 41. VORWURF 7:
  42. 42. VORWURF 7:Der WWF Schweiz ist zu eng mit derWirtschaft verbandelt. Er erhält vielGeld von Firmen und verliert so seineUnabhängigkeit.
  43. 43. FAKT ist:
  44. 44. Nur ein Zehntel stammt ausSponsoring und Lizenzverträgen. Firmensponsoring und Lizenzverträge 10% übrige Beiträge 90%
  45. 45. Nur ein Zehntel stammt ausSponsoring und Lizenzverträgen. Firmensponsoring und Lizenzverträge 10% übrige Beiträge 90% Die Einnahmen durch Firmenpartnerschaften werden massiv überschätzt. Im Schnitt stammten in den letzten drei Jahren nur 10% aus Sponsoring und Lizenzverträgen. Die Einnahmen des WWF Schweiz stammen zum allergrössten Teil von Mitgliedern, Gönnern und Stiftungen.
  46. 46. VORWURF 8:
  47. 47. VORWURF 8:Der WWF kann gegenüber Unternehmengar nicht mehr kritisch auftreten, er wirdja von ihnen finanziert.
  48. 48. FAKT ist:
  49. 49. Der WWF bleibt gegenüberseinen Partnern kritisch. Tigris-Tal, © Ulrich Eichelmann
  50. 50. Der WWF bleibt gegenüberseinen Partnern kritisch. Ein Beispiel: Die ZKB, ein strategischer Partner des WWF, hat sich an der Finanzierung der Exportrisikogarantie für den Ilisu-Staudamm in der Türkei beteiligt. Der WWF Schweiz hat dies öffentlich kritisiert und mit dazu beigetragen, dass die Bank ihr Engagement beendete. Tigris-Tal, © Ulrich Eichelmann
  51. 51. Ein weiteres Beispiel: Der WWFIndonesien hatte 2003 ein Abkommen mit einem der weltweit grössten Papier- und Zellstoffhersteller, der APP (Asia Pulp & Paper) geschlossen – mit dem Ziel, wertvolle Wälder zu schützen. Der Aktionsplan von APP genügte den Anforderungen nicht, der WWF verlängerte 2004 das Abkommen nicht und rief stattdessen zu einem weltweiten Boykott gegen Produkte von APP auf.
  52. 52. VORWURF 9:
  53. 53. VORWURF 9:Die meisten Firmen arbeiten doch nurdeshalb mit dem WWF zusammen, weilsie sich ein grünes Mäntelchen umlegenwollen.
  54. 54. FAKT ist:
  55. 55. Der WWF kontrolliert dieUmweltperformance der Firmen.
  56. 56. Der WWF kontrolliert dieUmweltperformance der Firmen.✓ Der WWF arbeitet nur mit Firmen zusammen, die ihre Umweltperformance ernsthaft verbessern wollen.
  57. 57. Der WWF kontrolliert dieUmweltperformance der Firmen.✓ Der WWF arbeitet nur mit Firmen zusammen, die ihre Umweltperformance ernsthaft verbessern wollen.✓ Wir definieren mit den Unternehmen die Ziele und kontrollieren diese auch. So hat zum Beispiel die Migros, eine strategische Partnerin des WWF Schweiz, die CO2-Emissionen ihres Betriebes zwischen 2000 und 2010 um 174‘000 Tonnen (27%) gesenkt.
  58. 58. VORWURF 10:
  59. 59. VORWURF 10:Der WWF arbeitet zum Teil mitUnternehmen zusammen, die derNatur schaden.
  60. 60. FAKT ist:
  61. 61. Unternehmen sind einTeil des Problems.
  62. 62. Unternehmen sind einTeil des Problems. ✓ Unternehmen beherrschen das Geschäft. Ohne deren Einbezug werden wir unser Ziel, den Erhalt der bedrohten Lebensräume für Mensch und Natur, nie erreichen. Deshalb versuchen wir, Unternehmen durch Gespräche und Partnerschaften positiv zu beeinflussen.
  63. 63. Unternehmen sind einTeil des Problems. ✓ Unternehmen beherrschen das Geschäft. Ohne deren Einbezug werden wir unser Ziel, den Erhalt der bedrohten Lebensräume für Mensch und Natur, nie erreichen. Deshalb versuchen wir, Unternehmen durch Gespräche und Partnerschaften positiv zu beeinflussen. ✓ Ein Beispiel: Wenn wir die Konsumenten zu verantwortungsbewusstem Fischkauf aufrufen, hat dies eine beschränkte Wirkung. Wenn wir aber Grossverteiler wie Migros und Coop dafür gewinnen, ihr Sortiment schrittweise auf Meerestiere und Fisch aus nachhaltigem Fang umzustellen, hat dies eine enorme Wirkung.
  64. 64. Unternehmen sind einTeil des Problems.
  65. 65. Unternehmen sind einTeil des Problems. ✓ So ist es gemeinsam mit Migros und Coop gelungen, den Anteil an verkauften Fischen aus nachhaltiger MSC-Fischerei auf 5200 Tonnen anzuheben – eine Vervierfachung der Menge innert nur vier Jahren.
  66. 66. VORWURF 11:
  67. 67. VORWURF 11:Der WWF Schweiz listet in seinemJahresbericht 80 Firmen als Partneraus. Er ist zu nahe an der Wirtschaft.
  68. 68. FAKT ist:
  69. 69. Wir diskutieren mit Firmen, ummehr für die Umwelt zu erreichen. Der WWF seinen Pa Tigris-Tal, © Ulrich Eichelmann
  70. 70. Wir diskutieren mit Firmen, ummehr für die Umwelt zu erreichen. Der WWF✓ seinen Pa Der WWF spricht auch mit den grossen Playern am Markt. Unsere Erfahrung zeigt, dass wir deren Umweltverhalten meist schrittweise verändern können, was der Natur unter dem Strich mehr bringt als die Konfrontation. Tigris-Tal, © Ulrich Eichelmann
  71. 71. Wir diskutieren mit Firmen, ummehr für die Umwelt zu erreichen. Der WWF✓ seinen Pa Der WWF spricht auch mit den grossen Playern am Markt. Unsere Erfahrung zeigt, dass wir deren Umweltverhalten meist schrittweise verändern können, was der Natur unter dem Strich mehr bringt als die Konfrontation.✓ Es sind längst nicht nur Firmen auf dieser Partnerliste aufgeführt; es hat darunter auch viele Stiftungen, Bundesämter und Vereine. Tigris-Tal, © Ulrich Eichelmann
  72. 72. Weitere Infos zuden Vorwürfen imBeitrag finden Sie unter: wwf.ch/rundschau

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