Die starke Zeitung   ERFOLG                              Linth Ko                                               ngress    ...
ERFOLG              www.netzwerk-verlag.ch                                                         Ausgabe 6          Sept...
4         ERFOLG           Treuhand                                                                               Ausgabe ...
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6        ERFOLG         Aus- und Weiterbildung                                                             Ausgabe 6      ...
ERFOLG            Aus- und Weiterbildung                                                           Ausgabe 6          Sept...
8        ERFOLG          Rückblick SuisseEMEX´07                                                             Ausgabe 6    ...
ERFOLG             Aus- und Weiterbildung                                                            Ausgabe 6       Septe...
10        ERFOLG           Verkauf                                                                             Ausgabe 6  ...
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12           ERFOLG              Informatik                                                                               ...
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14        ERFOLG          KMUs im Kanton Glarus stellen sich vor                                            Ausgabe 6     ...
ERFOLG                KMUs im Kanton Glarus stellen sich vor                                      Ausgabe 6      September...
16        ERFOLG          Finanzierung                                                                        Ausgabe 6   ...
ERFOLG             Verkauf                                                                            Ausgabe 6       Sept...
 Erfolg Ausgabe 06/2007 vom 13. September 2007
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Erfolg Ausgabe 06/2007 vom 13. September 2007

  1. 1. Die starke Zeitung ERFOLG Linth Ko ngress 4. Oktob er 2007 für Selbständige, Unternehmer und ExistenzgründerNummer 6 • September 2007 • 1. Jahrgang • Preis Fr. 3.90 • www.netzwerk-verlag.ch • AZB 6300 ZugTREUHAND Touch The Future –Verluste vermeiden Seite 5 Back To EuropeAUS- UNDWEITERBILDUNGDer erste Eindruck zählt Seite 7VERKAUFHinhören, hinschauen,Lösungen bieten Seite 10FINANZIERUNGENDer Weg zur Finanzierung Seite 16RECHTSBERATUNGAufbewahrungspflicht fürE-mails Seite 20MARKETINGWerbung für KMUs Seite 23
  2. 2. ERFOLG www.netzwerk-verlag.ch Ausgabe 6 September 07 3 Editorial Schwerpunkte Inhaltsverzeichnis Liebe Leserinnen Treuhand Inkasso Dass nicht alle Kunden stets pünktlich bezah- Formen selbständiger Beschäftigung 4 Das liebe Geld! In der Verluste vermeiden 5 aktuellen Ausgabe von len, weiss jedes Unternehmen. «Erfolg» finden Sie Wie aber mit säumigen Zahlern umgehen? Im Bericht auf Seite 5 erfahren Sie mehr. Aus- und Weiterbildung den interessanten Be- richt «Verluste vermei- Ziele erreichen 6 den - Akquisition, Prä- Der erste Eindruck zählt 7 vention und Realisati- on». Die häufigste Rückblick Suisse EMEX 07Ursache von Konkursen ist Liquiditätsmangel. Gelungene Premiere 8Entscheidender Faktor für die Sicherung der Li-quidität ist die Vermeidung von Verlusten. Vo- Reportageraussetzung dazu ist ein aktives Credit- und De- ABZ-SUISSE 9bitorenmanagement. Gerade im Bereich KMU Linthkongress 14/15sind Lösungen gefragt, die den administrativen Für eine gesündere KMU-Politik 26Aufwand auf ein Minimum reduzieren und soFreiräume für die eigentlichen unternehmeri-schen Aufgaben schaffen. Verkauf Hinhören, Lösungen bieten 10/11Aus diesem Grund werden wir auch in den kom- Bild: pixelio.de Die Geheimnisse des Erfolges 17menden Ausgaben der Zeitung dieses interes-sante Thema aufnehmen und auch Bereiche wie Rechtsberatung InformatikFactoring, Leasingmöglichkeiten, Kontokor- Sicherheitslücken am PC 12 Nicht nur Papierdokumente sondern auchrentmöglichkeiten, Monitoring und das Inkasso- Datensicherung 13wesen näher vorstellen. E-mails unterliegen der Aufbewahrungspflicht. Im Bericht auf Seite 20 sehen Sie, worauf zu achten ist. FinanzierungFehlende Liquidität kann auch auf die Gesund- Der Weg zur Projektfinanzierung 16heit Auswirkungen haben und hier schlagen wirden Bogen zur gleichnamigen Rubrik undmöchten Sie so auf den Gesundheitskongress in GesundheitBiel aufmerksam machen. Nehmen Sie sich Gesundheitskongress in Biel 18doch am 22. September die Zeit und besuchen Burnout 19Sie viele interessante Vorträge an diesem Kon-gress. Ebenso interessant ist sicherlich auch der RechtsberatungFachbericht «Burnout ist ein schleichender Pro- Aufbewahrungspflicht für E-mails 20zess». Wir haben eigens eine «Checkliste» mitBurnout-Merkmalen erstellt. Kontrollieren Sie Rückblickdoch einmal, ob auch Sie erste Anzeichen eines Verkäufer-Kongress 2007 21solchen Burnouts bei sich feststellen können... MarketingIch hoffe, Sie konnten alle den, wenn auch kur-zen, Sommer geniessen und sind nun im Herbst Aktive Marketingplanung 22wieder aktiv und voller Tatendrang und verbleibe Werbung für Kleinunternehmen 23 Bild: pixelio.de Messen sind Begegnungsmarketing 24 Roland M. Rupp Verlagsleitung Strategie Beziehungs-Management 25Anzeigen Versicherung/Vorsorge Berufliche Vorsorge 27 Networking Veranstaltungen/Buchtipps 28 Erfolg Kleinanzeigen 29 Firmen/Autorenverzeichnis 30 Impressum 31 Wenn Sie Fragen zu einem der Artikel haben, so finden Sie auf Seite 30 dieser Ausgabe eine Auflistung, wer den Artikel geschrieben hat, so dass Sie direkt in Kontakt tre- ten können.
  3. 3. 4 ERFOLG Treuhand Ausgabe 6 September 07Die Formen selbständigerBeschäftigung Neben Firmen- Strukturvertriebssysteme / Agent / Agenturvertrag gründung und Multi-Level-Marketing-Organisationen Sie verpflichten sich als selbständiger Unter- Firmenkauf (sie- Der Strukturvertrieb verkauft in der Regel Pro- nehmer, für eine oder mehrere Auftraggeber he Ausgabe Au- dukte eines Dritten über selbständige Mitar- Geschäfte zu vermitteln («Vermittlungs- gust) gibt es beiter. Er kümmert sich um die Organisation agent») oder in ihrem Namen und für ihre auch die Mög- und Verwaltung,um das Marketing und Schu- Rechnung Geschäfte abzuschliessen («Ab- lichkeit, die lung. schlussagent»). Bei Erfolg erhalten Sie Provi- Selbständigkeit Prüfen Sie die Angebote der Vertriebs- sionen. Beachten Sie, dass der Agent zwar das mit wirtschaftli- organisationen genau, ob Preise und Kondi- Risiko trägt, aber wirtschaftlich stark vom Auf- cher Abhängig- tionen seriös sind. Meist sind obligatorisch traggeber abhängig ist und seine unterneh- keit vom Ver- Waren und Werbematerial zu beziehen, mit merischen Freiheiten vom Agenturvertrag tragspartner zu welchem der selbständige Mitarbeiter auf ei- eingeschränkt sind. Zu unterscheiden ist der wählen: gene Rechnung arbeiten kann. Da von den Agent vom Handelsreisenden, der einem Ar- Provisionen der abgeschlossenen Geschäfte beitsvertrag unterstellt ist.Was ist zu tun? zu wenig Gewinn abfällt, müssen wiederumVertragliche Bestimmungen schränken Ihre eigene Mitarbeiter angeworben werden, um Alleinvertreterunternehmerischen Freiheiten ein. Die Unter- bei ihren Geschäftsabschlüssen mit zu verdie- Diese selbständigen Unternehmer handeln inscheidung zum Arbeitnehmer ist so gering, nen. eigenem Namen,auf eigene Rechnung und mitdass die AHV besonders genau prüft,ob es sich Ein kleiner überschaubarer Markt wie jener eigenem Risiko. Eingeschränkt werden die un-um selbständige oder unselbständige Tätig- der Schweiz ist mit diesem Konzept in kürzes- ternehmerischen Freiheiten durch einen Allein-keit handelt. ter Zeit gesättigt, daher ist langfristig kein ho- vertriebsvertrag mit einem Lieferanten. Dieser her Umsatz zu erwarten. verpflichtet sich,seine Produkte ausschliesslichFranchise einem bestimmten Alleinvertreter zu liefernDer Franchisegeber überlässt dem Franchisen- Häufig handelt es sich um das Schneeball- und gewährt gleichzeitig exklusive Vertriebs-ehmer gegen Bezahlung das zeitlich be- prinzip, das gegen das Schweizer Lotteriege- rechte für ein bestimmtes Verkaufsgebiet.schränkte Recht, ein Geschäftskonzept zu nut- setz verstösst. Dies ist der Fall, wenn die Teil-zen. Der Franchisenehmer ist rechtlich und wirt- nehmer ihren Verdienst vorwiegend durch Lizenznehmerschaftlich selbständig und vertreibt das das Anwerben neuer Mitglieder erzielen. Als Lizenznehmer erhält man gegen eine be-Produkt oder die Dienstleistung des Franchise- stimmte Gebühr das Recht,geschütztes Know-gebers. Dafür liefert dieser Marktdaten und un- Direktverkauf how,Patente,Fabrik- und Handelsmarken oderterstützt bei den verschiedenen Stufen wie Ein- Als selbständiger Berater verkaufen Sie Pro- Designs im vereinbarten Umfang zu verwer-kauf, Werbung, Schulung. dukte direkt bei den Kunden,manchmal in Ver- ten und zu benützen. Schwierig abzuschätzenNeben der Eintrittsgebühr wird in der Regel ei- bindung mit Verkaufspartys. ist der Wert einer Lizenz.Hier empfiehlt es sich,ne jährliche Umsatzabgabe (Royalty) in der Der Schweizerischen Verband der Direktver- mit einem Lizenz- oder Patentanwalt KontaktHöhe von 3–15 % verlangt. Die Kosten für die kaufsfirmen hat einen Ehrenkodex ausgear- aufzunehmen. Anita Mandl,Geschäftsöffnung und den laufenden Betrieb beitet, um sich von den Struktur- Geschäftsführerin der fam office gmbh, Zugsind selbst zu tragen. vertriebssystemen klar abzugrenzen. Weitere Infos zur Autorin auf Seite 30Anzeigen
  4. 4. ERFOLG Treuhand Ausgabe 6 September 07 5Verluste vermeiden – Akquisition,Prävention und Realisation lung ist vor allem ein effizientes Mahnwesen mit einem zwei-wöchentlichen Mahnzyklus entscheidend.Die Praxis zeigt,dass sich in die- ser oft zeit- und nervenaufreibenden Phase Prävention die Zusammenarbeit mit einem Spezialisten Nur wer sich ein realistisches Bild von seinem lohnt. Das Outsourcing des Inkassos erhöht Kunden macht, kann das Kreditrisiko an die nicht nur markant die Erfolgsaussichten bei tatsächliche Bonität des Kunden anpassen.Da- der Realisation ausstehender Forderungen, zu braucht es risikoadäquate Wirtschafts- und sondern schafft Freiraum für die unternehme- Bonitätsauskünfte. Die Kosten richten sich rischen Kernaufgaben und hilft den adminis- nach der Anzahl der Auskünfte. Abgefragt trativen Aufwand zu senken.Die häufigste Ursache von Konkursen ist Li- werden können u. a. die Zeichnungsberechti-quiditätsmangel. Entscheidender Faktor gungen sowie alle wirtschaftlichen Verflech- Fazitfür die Sicherung der Liquidität ist die Ver- tungen. Mittlere und grosse Risiken bedürfen Ein aktives CDM ist unerlässlich für den Erfolg.meidung von Verlusten.Voraussetzung da- einer Prüfung mit hoher Prognosefähigkeit – Gerade KMU, bei denen die komplexen Auf-zu ist ein aktives Credit- und Debitorenma- Basis ist der individuell recherchierte Bonitäts- gaben der Unternehmensführung oft in Perso-nagement (CDM).Neben präventiven Mass- index. Für kleine Risiken genügt ein kurzer Bo- nalunion ausgeübt werden, können von dernahmen wie der Bonitäts-prüfung gilt es nitäts-Check nach Bestellungseingang, der Unterstützung durch einen Spezialisten profi-auch,den Forderungseinzug effizient zu or- durch eine kundenindividuelle Ampelschal- tieren. Der Schweizerische Gläubigerverbandganisieren. tung unterstützt wird. Ein Kreditrisiko besteht Creditreform ist ein modernes, genossen- aber nicht nur bei Neukunden, sondern auch schaftlich strukturiertes Unternehmen undGerade im Bereich des KMU sind Lösungen ge- bei Bestandeskunden – rund 70% der Debito- bietet Ihnen exklusiv weltweite Wirtschafts-fragt, die den administrativen Aufwand auf ein auskünfte und Inkasso-Minimum reduzieren und so Freiräume für die dienstleistungen aus ei-eigentlichen unternehmerischen Kernaufga- ner Hand. Creditreformben schaffen. unterstützt Sie auf der ganzen Linie der Wert-Akquisition schöpfungskette vonLiefert man einem Kunden Waren oder Dienst- der Akquisition,über dieleistungen gegen Rechnung, entsteht ein Kre- Prävention, bis hin zurditrisiko. Die Gewährung von Lieferantenkre- Realisation der Forde-diten birgt immer die Gefahr, dass der Kunde rungen. Verluste müs-seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nach- sen nicht tatenlos hin-kommt. Wichtig ist deshalb, nur Kunden mit genommen werden –ausreichender Bonität zu akquirieren. Das be- dank gezielter Massnah-ginnt mit dem Erfassen der korrekten Adresse renverluste gehen auf ihr Konto! Deshalb sind men lassen sie sich vermeiden! Diese und vie-im Kundensystem. Eine zweifelsfreie Identifi- alle Kunden zu prüfen und laufend zu überwa- le weitere Informationen für mehr Erfolg undkation schützt nicht nur vor Doppelerfassun- chen (Monitoring). Sicherheit finden Sie auch in meinem Buchgen und ärgerlichen Falschlieferungen, son- «Verluste vermeiden». Raoul Egelidern ist auch Voraussetzung für den Forde- Realisationrungseinzug. Neben der unverzüglichen Rechnungsstel- Weitere Infos zum Autor auf Seite 30Anzeigen Auskünfte Inkasso Systemlösungen Schweiz. Verband Creditreform SVC Mit uns gewinnen Sie Sicherheit durch Wirtschafts- und Zentrale Dienste Teufener Strasse 36 Bonitätsinformationen über Firmen und Privatpersonen. CH-9000 St. Gallen Tel: +41 71 221 11 80 Mit uns realisieren Sie Ihre Forderungen. Fax: +41 71 221 11 85 info@creditreform.ch Mit uns finden Sie Ihre massgeschneiderte IT-Lösung www.creditreform.ch www.verlustevermeiden.ch für ein integrales Kunden- und Creditrisikomanagement.
  5. 5. 6 ERFOLG Aus- und Weiterbildung Ausgabe 6 September 07Visionen und Ziele erreichen durchSelbstvertrauen und Selbstmotivation Geist / Bildung, Ethik / Moral und Gesell- schaft/ Kultur gleichermassen zu seinem Recht kommen lassen. Sie sollten sich regelmässig fragen: Was ist mir wirklich wichtig? Was muss ich tun, um Hier bedarf es einer Gegenmassnahme: Sie meine Visionen,mein Lebensziel,ein erfülltes müssen eine klare Vision entwickeln, nach Leben zu führen, zu erreichen? Viele Men- der Sie Ihr Leben zielstrebig gestalten kön- schen tun das, aber nur in ihrem Job. Sie set- nen. Sie müssen Ihre Schwächen und Stärken zen sich Karriereziele und arbeiten verbissen kennen und so Ihr Selbstvertrauen stärken. darauf zu. Privat sind solche «Leader of his Li- Die Selbstmotivation, hervorgerufen aus Ih- fe» aber meist Versager.«Eigentlich würde ich rer persönlichen Grundeinstellung, hilft Ih- gerne …. – aber leider habe ich keine Zeit». Ir- nen dann, bei Konflikten den richtigen Weg gendwann sind Ihre Rückenschmerzen chro- einzuschlagen. Eine Vision macht es auch nisch und Ihre Kinder erwachsen; dann brau- leichter, die emotionale Abhängigkeit von chen Sie keine Zeit mehr für Sport oder Fami- Bezugspersonen schätzen zu lernen und Ge- lie. Die wichtigen Dinge im Leben sind nicht winn daraus zu ziehen. Das Konzept zur Le- dringend. Sie werden es höchstens, wenn wir bens-Beherrschung (Life-Leadership) soll hel- sie vernachlässigen. fen, diese Vision zu entwickeln und mit ihr ei- ne Balance zu finden zwischen den vier Die Zeitkrankheit unserer Gesellschaft liegt Lebensbereichen. begründet in der zunehmenden Überforde-Persönliche Förderung von Menschen für rung der Menschen. Immer mehr Dinge müs- Mit dem 4 bis 6 Monate dauernden LehrgangIhre persönliche Gestaltung der Zukunft sen gleichzeitig erledigt werden, Handlun- nach SMI (Success Motivation® International,und Ihrer beruflichen Laufbahn. gen laufen parallel. Die Non-Stop-Gesell- Inc.) erhalten die Teilnehmer die nötige Un- schaft verändert sich rasend schnell und terstützung im Rahmen von periodischen Be-Erschöpfung, Stress, die Angst Fehler zu ma- verlangt von allen,die mitkommen wollen,ei- gleitprozess-Sitzungen, welche eine charak-chen, die Angst um den eigenen Arbeitsplatz ne ebenso schnell Anpassung. Erschwerend teristische Struktur aufweisen und sich pri-oder den des Partners, die Sorgen um die kommt hinzu, dass viele Tätigkeiten und Le- mär mit dem Stoff der vermittelten Lektionnoch nicht zugesagte Lehrstelle für die/den bensziele kollidieren und ein Verzicht in un- befasst. Dabei geht es in erster Linie darum,Jüngste/n, sind Situationen die uns heute serer Alles-oder-Nichts-Weltsicht schwer den Kunden bei der Erreichung seiner selbstkonfrontieren. möglich erscheint. festgelegten,persönlichen Ziele zu unterstüt- zen.Die Work Life Balance ist nicht mehr gege- Der krampfhafte Versuch die Balance zu er- Weitere Auskünfte zum Lehrgang für Erwach-ben. Diese können Sie aber nur halten, wenn halten führt zu Sinnkrise, Burn-out, Herzin- sene erteilt: Urs H. GerteisSie jeden der sechs Lebensbereiche Familie / farkt, Depression, permanenter Unzufrieden-Heim, Beruf / Finanzen, Körper / Gesundheit, heit. Weitere Infos zum Autor auf Seite 30Anzeigen
  6. 6. ERFOLG Aus- und Weiterbildung Ausgabe 6 September 07 7Der erste Eindruck zählt ... sen. Das Äussere wiederspiegelt den Men- schen als ganzes. Auf den ersten Blick sieht man, wie viel Wert jemand auf Äusserlichkei- ten legt und wie viel Geld er in sein Aussehen investiert. Deshalb gilt es: Die Kleidung sollte immer an der Situation angepasst werden.Das heisst bei Firmen: Was schreibt das Corporate ren ist jedoch sowohl im privaten als auch im Identity vor? Welche Branche ist betroffen? Zu beruflichen Bereich entscheidend für unseren welchem Anlass muss die Kleidung passen? Erfolg. Und das schöne daran: Kommunikati- Unterstreicht meine Kleidung meine Persön- onskompetenz kann man trainieren. Z.b. bei lichkeit? folgenden Themen Diesen und anderen Fragen gehen wir in mei- • Wie übe ich konstruktive Kritik aus,ohne den nen Seminaren auf den Grund. Der Business- anderen zu verletzen? Knigge liefert die Grundlagen und Leitplanken • Wie gebe ich dem anderen das Gefühl, dass für das sichere Auftreten, das Kommunikati- ich ihm richtig zuhöre? onsseminar liefert Ihnen die kommunikativen • Welche Fragetechniken kann ich wann ein- Werkzeuge dazu. Cécile Weber setzen? Weitere Infos zur Autorin auf Seite 30 • Wie führe ich schwierige Gespräche?Sind Sie neugierig und wollen Ihren Hori-zont erweitern? Sie möchten Ihr Potential 2. Moderne Umgangsformen Übrigens:ausschöpfen und damit Ihre Erfolgschan- Unser Benehmen hat mindestens so grosse Highlights: Am 5. Oktober 2007 findet imcen verbessern? Ja? Dann freue ich mich,Ih- Auswirkungen wie unsere Körpersprache, die Schloss Böttstein der erste «After-Work-nen mein Unternehmen etwas näher vor- Mimik, die Gestik, der nonverbale Ausdruck, Knigge-Event» unter dem Motto: «Takt-zustellen. die Kleidung oder der verbale Ausdruck. Alles voll 07» statt. Erleben Sie einen kurzweili- zusammen bestimmt, wie wir wirken und wie gen Vortrag über die aktuellen Knigge-Re-Ich biete Privatpersonen oder Unternehmen uns die anderen einschätzen. geln, Stylecoaching und einem stilvollemSeminare und Trainings zu verschiedenen The- Doch – wie lauten die modernen Knigge-Re- Apéro in passender Ambiance.(CHF 120.00)men mit Fokus auf Kommunikation, Persön- geln? Was ist längst veraltet? Brauch ich den Zudem findet das nächste Business-Knig-lichkeitsentwicklung und IMAGEbildung. Knigge überhaupt? ge Seminar am 13.Oktober 2007,statt.Er-Um einen guten Eindruck zu hinterlassen, Im modernen Geschäftsleben werden wir im- leben Sie ein Tagesseminar mit stilvollemmuss man kein angeborenes Charisma besit- mer wieder mit herausfordernden Situationen Mittagessen (CHF 360.00). Netzwerkteil-zen – gute Ausdrucksformen und ein korrektes konfrontiert.Vom Business-Lunch über die Ta- nehmer erhalten einen Spezialrabatt vonAuftreten in den unterschiedlichsten Situatio- gung, bis hin zum Gala-Dinner: überall gelten 15%.nen sind erlernbar. Die wichtigsten Punkte zu Verhaltensregeln. Und schon geht’s los mit Verlagen Sie die detaillierten UnterlagenIhrem optimalen Auftritt möchte ich Ihnen den weichen Knien.Wie wirke ich? Verhalte ich oder Anmeldung beihier kurz vorstellen: mich korrekt? Wen grüsse ich www.sense-coaching.ch oder zuerst? Tel. 062 875 05 11, Cécile Weber1. KommunikationWarum versteht mich (k)einer? 3. Dress for succes Ob Sie Ihr Image optimieren oder Ihr Potential entde-Wir alle kommunizieren. Diese Fähigkeit wur- Ihr Erscheinungsbild ist das Erste, was für oder cken bzw. fördern möchten – ich bin gerne für Sie da.de uns in die Wiege gelegt. Trotzdem kommt gegen Sie spricht. Kleidung und Farbe sagen sense-coaching - Cécile Weber – Hauptstrasse 10 –es häufig zu Missverständnissen oder Unklar- viel über die Persönlichkeit aus. Sie können ei- 5273 Oberhofen – Tel. 062 875 05 11heiten. Die Fähigkeit, richtig zu kommunizie- nen Menschen positiv oder negativ wirken las- info@sense-coaching.ch – www.sense-coaching.chAnzeigen
  7. 7. 8 ERFOLG Rückblick SuisseEMEX´07 Ausgabe 6 September 07Gelungene Premiere der neuenMarketing-Fachmesse SuisseEMEX’07Am 23.August ging nach dreitägiger Dauer und das moderne Stand- und Bühnendesignin Zürich die erste Ausgabe der SuisseE- von Dr.W.A.Günther Media Rent AG und Crea-MEX’07 mit Erfolg zu Ende. 11028 Fachbe- world AG gelobt.sucher aus der ganzen Schweiz und dem Marketing-Entscheider und -Spezialisten fan-nahen Ausland informierten sich über die den hier ihre Business-Plattform für Gesprä-neuesten Produkte und Dienstleistungen Aussteller und der gesamten, erlebnisreichen che und Kontakte.Die von der Firma Habeggerder 420 Aussteller. Präsentation der Messe. Besonders hervorge- AG inszenierte Arena «World of Football» prä- hoben wurden die hohe Qualität der Besucher sentierte Fachkompetenzpartner und Ausstel-Das Messekonzept als Gesamterlebnis mit den und das Konzept mit der klaren Messestruktur ler, die ihre Dienstleistungen live und interak-verschiedenen Themenwelten wurde von den nach Themen und Bereichen.Die Stimmung in tiv einem Sportevent und Euro 2008 interes-Besuchern als sehr gut bewertet. Die Ausstel- den Messehallen war ausgezeichnet. Neben sierten Publikum aufzeigten.ler schätzten deshalb die damit verbundenen dem umfangreichen Angebot aus dem gan- Auf der Grossleinwand wurde zudem die Zu-wirtschaftlichen Aussichten als äusserst posi- zen Marketing-Mix und der Veranstaltungs- kunft des eSports aufgezeigt. Profi-Spieler dertiv ein. Allgemein wurde die hohe Qualität der branche von über 420 Ausstellern aus dem In- Electronic Sports League zeigten Beispiele vonBesucher wie auch der Aussteller gelobt. und Ausland fanden auch die Firmenpräsenta- eGames und GIGA TV erläuterte die Vermark- tionen, Showacts und die Roundtables reges tungsmöglichkeiten in der virtuellen Welt.Positive Stimmung bei Besuchern und Interesse.Der überwiegende Teil der AusstellerAusstellern zeigte sich über den Messeverlauf höchst er-Die erste Auflage der SuisseEMEX – der neuen freut und schaut zuversichtlich in die Zukunft.Schweizer Fachmesse für Marketing, Kommu- Ewa Ming, Geschäftsführerin der EMEX Ma-nikation, Events und Promotion ist geglückt. nagement GmbH: «Wir registrierten auf derDie Erwartungen der meisten Aussteller an die SuisseEMEX’07 die positive Stimmung imneue Schweizer Business- Plattform wurden Markt und das hohe Niveau für qualifizierteerfüllt und die über 11000 Fachbesucher äus- Kontakte. Die vielen bestätigenden Rückmel-serten sich positiv über die hohe Qualität der dungen seitens Besucher wie auch Aussteller bestätigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und im 2008 mit wenigen Anpassun- gen eine erfolgreiche Zweitausgabe präsen- Im START-UP PARK by IFJ, welcher unter dem tieren können.» Patronat des Institut für Jungunternehmen,St. Gallen stand, war die gute Stimmung und das Marketing für Marketing hohe Interesse an innovativen Produkten und Fachwissen und Erlebnis vom Feinsten boten Dienstleistungen am augenfälligsten zu spü- die zahlreichen Plattformen und Bühnen. Die ren. Die Firmenpräsentationen wurden rege unter dem Patronat von Swiss Marketing ge- besucht und die Zuhörer lobten diese Mög- führte Marketing- und Medienpiazza wurde lichkeit, Firmen näher kennen zu lernen. für ihr hochwertiges Referentenprogramm Ob CRM-Park,World of Education,Eventbühne mit Künstlervillage oder Promo-Piazza – die Themenwelten und Networking-Zonen botenAnzeigen einen vielfältigen Einblick und sorgen für Auf- lockerung zu den üblichen Standkonzepten. Das EMEX-FORUM – der Marketingkongress in Den der Halle 7 ergänzte das vielseitige Messepro- gramm und vermittelte Profi-Fachwissen von Marketingexperten. Erste Gespräche mit den involvierten Fachver- «ERFOLG» bänden und den Medienpartnern zeigte auf, dass eine Umplatzierung mitten in die Messe- hallen als Live MARKETING-FORUM sinnvoller wäre, um Know-how und Ausstellung optima- online abonnieren ler zu verbinden. Die nächste SuisseEMEX findet vom 26. bis 28. August 2008 im Messezentrum Zürich statt. Alle weiteren Informationen finden Sie auch www.netzwerk-verlag.ch auf unserer Homepage www.suisse-emex.ch. Julia Hartung Weitere Infos zur Autorin auf Seite 30
  8. 8. ERFOLG Aus- und Weiterbildung Ausgabe 6 September 07 9«Sage es mir, und ich vergesse es, zeige es mir,und ich erinnere mich, lasse es mich tun und ichbehalte es» (Konfuzius)Die ABZ-SuiSSE GmbH ist das Ausbildungszen- Modulausbildungtrum von Praktiker für Praktiker. Die Aus- und In Ein- und Zweitagesseminaren wird das nötige Wissen vermittelt um die eigenen Aus-Weiterbildungsangebote richten sich an Voll- und Weiterbildungsziele zu erreichen. Die Modulausbildung führt die Seminarteilnehmerund nebenamtliche Hauswarte, technische etappenweise zu Ihren Zielen. Die Seminarteilnehmer bestimmen die Intensität und dasDienste, Liegenschafts- und Immobilienver- Lerntempo der Weiterbildung selbst.walter, Verwalter von öffentlichen Bauten undKirchen, Haus- und Stockwerkeigentümer, • Grundlagen der Haustechnik • EnergiewirtschaftFachleute aus der Haus- und Gebäudetechnik • First Aid (Heizung, Sanitär) • Investitionsrechnung vonund an fachfremde Personen. Die Aus- und • First Level Support (Heizung HaustechnikanlagenWeiterbildung ist sehr praxisorientiert aufge- Lüftung/Klima, Sanitär Elektro) • Einführung in die Reinigungstechnikbaut. Mit dem einzigartigen,funktionellen Pra- • Einführung Heizungstechnik • Betrieb, Wartung, Unterhalt kontrolliertexislabor erhalten die Seminarteilnehmer den • Einführung Lüftungs- und Klimatechnik Wohnraumlüftungultimativen Praxisbezug. Die Dozenten der • Einführung Sanitärtechnik • Einführung in die KältetechnikABZ-SUiSSE GmbH sind Praktiker die sich in ih- • Einführung Elektrotechnik • Einführung neue Brandschutzvorschriftenrem Berufsfeld ein hohes Wissen angeeignet • Fachseminar Heizungstechnik • Kommunikation in Verwaltung undhaben, welches sie den Seminarteilnehmern • Fachseminar Lüftungs- und Klimatechnik Managementgerne weiter vermitteln. Sie sind methodisch • Fachseminar Sanitärtechnik • Kommunikation im Wohn-, Geschäfts- undund didaktisch hervorragend ausgebildet und • Fachseminar Elektrotechnik Schulhausverfügen über langjährige Leistungsausweise • Praxisseminar Heizungstechnik • Interkulturelle Kommunikationin der Erwachsenenbildung. Die hellen und • Praxisseminar Lüftungs- und Klimatechnik • Hygieneschulung A+B VDI6022 / SWKIgrosszügigen Seminarräume sind mit mo- • Praxisseminar Sanitärtechnik VA104-01dernsten technischen Unterrichtshilfen aus- • Praxis Work Shop Haustechnik • Erneuerbare Energien (Penta Project)gestattet.Das ABZ-SUiSSE liegt unmittelbar ander Autobahn N2/E35 bei der Ausfahrt Reiden.Die zentrale Lage ermöglicht kurze Anreisezei-ten aus der ganzen Schweiz. Die Bushaltestel- Lehrgängele Mehlsecken ist in fünf Minuten zu Fuss er- Die Lehrgänge sind zielgerichtet auf den erfolgreichen Abschluss einer Berufsprüfung, ei-reichbar und bietet Anschluss auf alle ankom- ner höheren Fachprüfung oder eines Testats. Sämtliche Lehrgänge sind berufsbegleitend.menden und abgehenden Züge auf dem Die Klassengrössen sind bewusst klein gehalten, wodurch die individuelle Förderung zurBahnhof Reiden Kaspar Bolzern Erreichung die Lernziele gewährleistet ist. Weitere Infos zum Autor auf Seite 30 • Vorbereitung auf die Berufsprüfung Hauswart / • Servicemonteur HFA Lüftung/KlimaAnzeigen Hauswartin mit eidg. FA • Servicemonteur HFA Heizung • Vorbereitung auf die höhere Fachprüfung Haus- • Servicemonteur HFA Sanitär meisterin / Hausmeister • Solarinstallateur HFA • Vorbereitung auf die Berufsprüfung Instandhal- • Vorbereitung auf die Berufsprüfung Chef- tungsfachmann/frau mit eidg. FA monteur Heizung oder Projektleiter Heizung • Fachgerechte Reinigung von Lüftungs- und • Berufsbildner (ehem. Lehrmeisterkurs) Klimaanlagen Räumlichkeiten Die hellen und modern eingerichteten Seminarräume schaffen eine angenehme Lernatmosphäre in der sich die Seminarteilnehmer wohl fühlen. Dadurch wird der Lernef- fekt unbewusst, positiv beeinflusst. Die Seminarräume sind mit modernsten Technologie- lösungen für das Schulzimmer wie, Beamer, Smart-Board, Symposyum (direkt beschreib- barer Bildschirm), Laptop und Internetanschluss ausgerüstet. Für die Pausen lädt eine kleine, aber schöne Café-Bar zum diskutieren und verschnaufen ein Praxislabor In allen Aus- und Weiterbildungsangeboten wird der Umsetzung der theoretischen Wis- sensvermittlung in die Praxis ein sehr hoher Stellenwert eingeräumt. Seminarteilnehmer setzen das theoretische Wissen unmittelbar in die Praxis um. Mit dem einzigartigen Pra- xislabor stehen den Seminarteilnehmern eine Vielzahl von Demonstrations- und Übungsmaterialien, Bauteilen und funktionierende Anlagen zur Verfügung.
  9. 9. 10 ERFOLG Verkauf Ausgabe 6 September 07Hinhören, hinschauen,Lösungen bieten Leistungserstellungsprozess einzubinden und Gesicht. Es wird personalisiert und emotionali- gemeinsam eine Lösung zu suchen.Unterneh- siert. Mitarbeitende mit Kundenkontakt prägen men, die Kunden- und Serviceorientierung als das Gesicht ihres Unternehmens täglich neu. feste Werte ihrer Unternehmenskultur veran- Die Frau an derTelefonzentrale genauso wie die kert haben, können sich derart in die Erlebnis- Kundenberaterin imVerkaufsgespräch oder der welt ihrer Kunden eindenken, dass sie Bedürf- CEO im Kontakt mit einem Grosskunden.In der nisse erkennen, noch bevor der Kunde diese Praxis hat es sich bewährt,Triggers (Auslöser) zu explizit äussert.Dabei gilt es zu beachten,dass definieren, wo das Unternehmen automatisch unterschiedliche Kunden unterschiedliche An- mit einem Kunden Kontakt aufnimmt. Eine Ga- sprüche an einzelne Komponenten eines Leis- rage beispielsweise könnte proaktiv auf den tungssystems stellen. Insbesondere im B2B- Käufer eines Neuwagens zugehen, wenn der Bereich suchen Kunden ganzheitliche und in- Ausliefertermin des Wagens bekannt ist, wenn dividuelle Problemlösungen. Produkte, der Kunde den Wagen 14 Tage gefahren hat, Sortimente und Dienstleistungen müssen der- wenn die erste Wartung fällig ist, wenn der Wa- art aufeinander abgestimmt werden, dass sie gen auf Winter- bzw. Sommerbetrieb einge- dem Kunden in jeder Phase des Kaufprozesses stellt werden muss, wenn das Auto jährig wird nutzbringende Leistungen bieten. Überra- usw. Es geht einerseits darum, den Kunden zuAuf der Wunschliste von Unternehmen schen Sie Ihre Kunden mit soliden Basisleis- begleiten und ihn proaktiv mit Informationensteht Kundenloyalität an oberster Stelle. tungen und von ihm nicht erwarteten Profilie- zu versorgen.Anderseits können Cross-Selling-Welche Faktoren führen dazu, dass sich rungsleistungen – indem Sie sich z.B. konse- und Up-Selling-Potenziale ausgeschöpft undKunden freiwillig an ihre Anbieter binden? quent am Kundenprozess orientieren oder das Vertrauen in die Automarke gefestigt wer-Überlegungen für ein erfolgreiches Vorge- eine aussergewöhnliche Servicequalität le- den.hen. ben. Mitarbeitende schulen und motivierenLoyale bzw.gebundene Kunden zeichnen sich Kunden in Prozesse einbinden Mitarbeitende mit Kundenkontakt brauchendurch eine hohe Zufriedenheit und grosses Immer mehr Unternehmen arbeiten direkt nebst der notwendigen fachlichen und me-Vertrauen in ihren Anbieter aus. Sie bleiben mit ihren Kunden zusammen, um so Kunden- thodischen Kompetenz auch ein hohes Massdiesem langfristig treu,obwohl sie aus z.B.ver- wünsche optimal zu erfüllen.Der B2B-Bereich an Kontaktfähigkeit,Glaubwürdigkeit und Ver-traglichen oder ökonomischen Gründen nicht eignet sich hervorragend,Kunden in den Leis- handlungsgeschick. Letzteres setzt zwingenddazu gezwungen wären. Gebundene Kunden tungsentwicklungs- und/oder –Leistungser- eine hohe Sprachkompetenz voraus –idealer-zeigen eine erhöhte Bereitschaft, ihre positi- stellungsprozess zu integrieren. Lead-User- weise in der Landessprache des Kunden.ven Erfahrungen an Dritte weiterzugeben.Aus Projekte,Vorschlagswesen,Kundenforen oder Schlecht geschultes Personal mit Kundenkon-Studien wissen wir, dass Kunden mit der Dau- Kundenarbeitskreise sind Möglichkeiten,Leis- takt kann eine sorgfältig aufgebaute Vertrau-er der Geschäftsbeziehung profitabler wer- tungen gemeinsam zu entwickeln. EDV-Ver- ensbeziehung praktisch über Nacht zerstörenden. Umsatz- und Absatzpotenziale steigen, netzungen (EDI), elektronische Bestellsyste- und das Unternehmensimage schädigen.Demderweil die Kosten für die Kundenbetreuung me, Produktionsplanungssysteme (CAD, CAE) gegenüber bilden gut ausgebildete, motivier-sinken. Zudem ist die Pflege loyaler Kunden- oder gemeinsame Warenlager sind weitere te und serviceorientierte Mitarbeitende einepotenziale rund fünf Mal günstiger als die Ge- Beispiele dieser neuen Form der Zusammen- wichtige Grundlage dafür, dass Kunden kon-winnung neuer Kunden. Lauter gute Gründe arbeit. stante Ansprechpersonen erleben und mit deralso,gezielt in die Kundenbindung zu investie- Zeit eine Vertrauensbeziehung zum Unterneh-ren. Mit welchen Massnahmen lässt sich also Kundenkommunikation institutionalisieren men aufbauen können.Kundenbindung erreichen? Grosses Bindungspotenzial liegt auch in der Kundenkommunikation. Unternehmen müs- Kundendatenbanken aufbauenKundenbedürfnisse erkennen sen ihren Kunden während der gesamten Kon- Damit das Marketing Kunden effizient und ef-Kundenzufriedenheit entsteht, wenn die Be- taktdauer das jeweils richtige Informations- fektiv bearbeiten kann, braucht es eine ver-dürfnisse und Erwartungen des Kunden vom und/oder Kommunikationsinstrument anbie- netzte Informatiklösung,die den Aufbau einerAnbieter erfüllt oder übertroffen werden.Kun- ten. In der Phase der Kundenbindung ist die in- zentralen Kundendatenbank zulässt. Alle Kun-denbindung basiert auf zufriedenen Kunden. dividuelle Kundenansprache wichtig. Typische deninformationen aus den Bereichen Marke-Im Kern geht es also darum, früher als die Kon- Instrumente sind z.B.persönliche Kundenbriefe ting, Kundendienst, Verkauf usw. müssen ge-kurrenz bestehende Kundenbedürfnisse in Er- (Direct Marketing), Kundenzeitschriften, Kun- sammelt, aufbereitet und zentral gespeichertfahrung zu bringen. Holen Sie deshalb regel- denclubs, Events, Messen, Telefonmarketing werden können.Nur so ist es möglich, Kundenmässig das Feedback Ihrer Kunden ein.Suchen oder das Internet. Das klar stärkste Instrument zum richtigen Zeitpunkt mit der passendenSie das persönliche Gespräch,hören Sie genau bleibt das persönliche Kundengespräch. Jedes Massnahme und der korrekten Botschaft an-hin, nehmen Sie Anregungen und Kritik auf Gespräch birgt die Chance,Bedürfnisse und Er- zusprechen.und überlegen Sie sich, wie ein Bedürfnis be- wartungen eines (potenziellen) Schlüsselkun-friedigt werden könnte.Je nach Aufgabenstel- den in Erfahrung zu bringen. Zugleich be- Beschwerden als Chance betrachtenlung ist es sinnvoll,den Kunden in den eigenen kommt das Unternehmen für den Kunden ein Empirische Studien beweisen: Kunden, die
  10. 10. ERFOLG Verkauf Ausgabe 6 September 07 11 dass 80 Prozent aller Kunden, deren Beschwer- binden,dass diese die entstandene Abhängig- de rasch gelöst wurde, wieder beim gleichen keit nicht als solche wahrnehmen. Sie fühlen Anbieter kaufen würden. Diese Zahlen zeigen, sich in einer freiwilligen WILL-Bindung,nicht in dass sich der Aufwand für ein aktives Be- einer zwanghaften MUSS-Bindung. schwerdemanagement durchaus rechnet. Fazit Wechselbarrieren aufbauen Veränderte Marktstrukturen, Sättigungs- Auch wenn Sie viele dieser Überlegungen in tendenzen, Abnehmerkonzentrationen, stei- der Praxis umsetzen, kann es passieren, dass gende Kundenansprüche und die hohe Wett- Kunden ohne ersichtlichen Grund plötzlich bewerbsintensität haben dazu geführt, dass abspringen. Meist liegt der Grund in den zu sich Unternehmen intensiver mit Fragen dernach einem Fehler eine hervorragende Ent- tiefen Wechselkosten. Wenn dem Kunden Kundenbindung auseinander setzen. Für denschädigung des Anbieters erhalten haben,sind beim Kauf eines Konkurrenzproduktes kaum langfristigen Unternehmenserfolg wird es ent-zufriedener und haben höhere Loyalitätsab- oder keine Wechselkosten entstehen, muss scheidend sein, dass isolierte Einzelmassnah-sichten als Kunden, die nie ein Problem hatten. selbst bei «zufriedenen» und «sehr zufriede- men einem kunden- und prozessorientiertenDie Gründe für dieses Paradox sind vielfältig. nen» Kunden damit gerechnet werden, dass Gesamtkonzept weichen. Ruth OfnerJede Beschwerde bietet dem Anbieter nicht diese plötzlich abspringen und etwas Neues Weitere Infos zur Autorin auf Seite 30nur die Chance zur Fehlerbehebung und Pro- ausprobieren (günstige Gelegenheit, Varietyzessüberprüfung, sondern auch zur transpa- seeking-Motiv). Mit diesem Phänomen kämp- Literaturtippsrenten Kundeninformation. So kann das Ver- fen beispielsweise Firmen in der Automobil-, Buser,T./ Welte,B.(2006):Customer Relations-ständnis des Kunden für ablaufende Prozesse Nahrungsmittel-,Pauschalreise- oder PC-Bran- hip Management für die Praxis,Versus Verlag,und Hintergründe verbessert werden. Eine ku- che. Sobald Kunden spezifische Investitionen Zürich, ISBN 978-3-03909-058-7lante Grundhaltung führt dazu, dass sich Kun- in Personen, Maschinen, Software oder Stand-den ernst genommen fühlen. Sie gewinnen an orte tätigen müssen, sie sich also von einem Dittrich, S. (2000): Kundenbindung als Kern-Verständnis und Vertrauen,was sich positiv auf Anbieter abhängig machen, steigen aus Kun- aufgabe im Marketing – Kundenpotentialedas Unternehmens- oder Markenimage -aus- densicht die Wechselkosten. Der zufriedene langfristig ausschöpfen, Verlag THEXIS, St.wirken kann. Vor dem Hintergrund, dass sich Kunde eines Apple-Betriebssystems wird des- Gallen, ISBN 3-908545-55-2nur 0,2 – 2 Prozent der Kunden beschweren, halb nicht grundlos auf ein PCBetriebssystemgewinnt das aktive Beschwerdemanagement wechseln. Die Wechselkosten wären zu hoch.als Instrument zur Kundenbindung an Bedeu- Aufgabe des Marketings ist es, mit unter- Autorintung. Nutzen Sie die Beschwerden Ihrer Kun- schiedlichen Wechselbarrieren (psychologi- Ruth Ofner ist Gründerin und geschäftsführende Partne- rin des Unternehmens Ofner & Partner, Public Relations,den! Stellen Sie unzufriedene Kunden nach- sche, faktische,technische,rechtliche und öko- Marketing & Research, in Knonau/ZH. Seit 20 Jahren istträglich zufrieden und sammeln Sie gleichzei- nomische) die Wechselkosten für den Kunden sie in der Kundenberatung für KMU’s tätig.Ruth Ofner isttig wichtige Informationen über Ihre Käufer, zu steuern.Hier sollte ein guter Mix aus Attrak- eidg. dipl. PRBeraterin BR/SPRG und hat an der HSW Lu-das Produkt, die Technologie, den Markt oder tivität und Abhängigkeiten gefunden werden. zern ein Executive Master in Services Marketing and Ma- nagement absolviert.die Konkurrenz. Verschiedene Studien zeigen, Im Idealfall gelingt es, profitable Kunden so zu Fitness-Check für Kundenbindungsmassnahmen • Sie wissen, welche 20 Prozent Ihrer Kunden es wert sind, gebunden zu werden (80/20%-Regel)! • Sie kennen die Bedürfnisse und Erwartungen Ihrer Kunden, weil Sie regelmässig Kunden-Feedbacks einholen z.B. in Form von Befragun- gen, Gesprächen, Beschwerdemanagement. • Sie betreuen Ihre Kunden individuell: Kernleistung, Serviceleistungen, kommunikative Massnahmen und Austauschprozesse berücksichti- gen die unterschiedlichen Ansprüche Ihrer Kunden. • Sie gestalten die Prozesse von aussen nach innen, also vom Kunden und seinen Bedürfnissen ausgehend. • Sie integrieren Ihre Kunden, soweit sinnvoll, in den Wertschöpfungsprozess z.B. vernetzte Informationssysteme, Just-in-Time-Lieferungen (speziell B2B). • Sie planen Wechselbarrieren sorgfältig und bieten Ihren profitablen Kunden attraktive Anreizprogramme z.B.abgestimmte Preis- und Kon- ditionspolitik, Treuerabatte, Bonusprogramme etc. • Sie verfügen über IT-Systeme, welche funktions- und bereichsübergreifend vernetzt sind. Ihre Kundendatenbank ist optimiert. Datenana- lysen sind rasch und einfach durchführbar. • Ihre Mitarbeitenden an der Verkaufsfront verfügen über eine hohe Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz.Es existiert ein internes Anreiz- system, welches serviceorientiertes Kundenverhalten belohnt. • Ihr Unternehmen ist für Ihre Kunden rasch und einfach erreichbar – per Telefon, Fax, Service-Lines, E-Mail und Internet. • Last but not least: Sie pflegen das persönliche Gespräch mit Ihren Schlüsselkunden.
  11. 11. 12 ERFOLG Informatik Ausgabe 6 September 07Schützen Sie sich vor • Passwörter: Nutzen sie die Möglichkeiten und verlangen sie die Verwendung komple- xer Passwärter,die sich aus Gross- und Klein-Sicherheitslücken am PC buchstaben, Sonderzeichen und mindes- tens einer Zahl zusammensetzen. Passwör- ter sollten nie sinnvolle Worte sein und gen Minuten einschaltet und nur mit Passwort Namenskürzel sind verboten! Verwenden wieder erweckt werden kann! Jeder zufällig sie einen Passwortgenerator falls ihr System Vorbeigehende kann sich bedienen mit Logo nicht dafür eingestellt ist. und Berechtigung des Benutzers der ahnungs- • Verlangen sie dass die Arbeitsplatz-Systeme los in der Kaffeepause sitzt! bei Arbeitschluss heruntergefahren werden. Die grösste Gefahrenquelle für die Computer- Verlässt ein Mitarbeiten seinen Arbeitsplatz sicherheit sind die normalen Benutzer: Unge- für mehr als 1 – 2 Minuten,so ist der Compu- duld, Unwissenheit, Fahrlässigkeit sind drei ter zu sichern.System- und Netzwerksicherheit wichtige Faktoren. • Jeder User hat ein Login für jeden Arbeitsbe-Laut einer aktuellen Studie von Information- Es gibt Benutzer,die ihren PC abends nicht ab- reich den er benötigt,der Austasuch von Lo-Security SafeNet halten nur ein Viertel aller be- schalten um am morgen nicht warten zu mäs- gins ist mit allen Mitteln zu unterbinden!fragten Unternehmen das eige Computersys- sen, bis das Aufstarten durchgeführt ist. Wer Führen sie die Updates der Systemsoftwaretem für sehr sicher. Zwei Drittel der Befragten den Computer sperrt, wenn er den Arbeits- und der Schutzprogramme regelmässighaben kein übermässiges Vertrauen in die Ab- platz verlässt,muss ihn wieder aktivieren – fin- durch, wenn immer möglich lassen sie diesesicherungen , während sieben Prozent be- den viele unnötig und tun es nicht.Andere ver- automatsich laufen. Es nutzt wenig, wenn derfürchten, ihr Netz sei überhaupt nicht sicher! breitete Unsitten sind das austauschen per- Hersteller sich bemüht, Sicherheitslücken zu32% der Sicherheitsexperten geben den Da- sönlicher Logins und Passwörter, das schliessen, die Benutzer die Software abertenklau durch Angestellte als grösstes Sicher- herumliegenlassen von Ausdrucken auf ge- nicht updaten.heitsrisko an, 27% befürchten einen Hacker- meinsam genutzen Geräten oder das verwen- Halten sie die Schutzeinrichtungen intakt undangriff und rund 20% befürchten, dass mobile den von Standardpasswörtern anstelle von in- prüfen sie deren Effizienz regelmässig, lassenGeräte wie Noteboks etc. In die falschen Hän- dividuellen. Bequemlichkeit und Mangel an sie dies nötigenfalls von Fachleuten machen.de geraten. Disziplin sind weit grössere Gefahren als alle Wenn ihr Provider Firewall,Antispan etc.anbie-Die Umfrage berücksichtige grössere Unter- Hacker und Spione – und da braucht es weder tet, nutzern sie dies, es lohnt sich.nehmen mit eigener IT.Wie siehts denn bei un- teuere Installationen noch ausgefeilte Technik Machen sie regelmässig und umfassende Da-seren KMUs aus? nur klare Richtlinen und etwas guten Willen. tensicherung auf geeignete Medien. ErstellenJeder Internetasnschluss ist ein Gefahrenherd sie mit ihren Fachleuten einen Sicherungsplan,und sei es nur die Bedrohung, die zerstöreri- Hier ein paar Vorschläge: welche Daten sie wann,wie oft,wohin sichern.sche Würmer von kranken Bastlern verbreiten. Stellen sie Richtlinen für die EDV-Nutzung auf. Testen sie auch, ob das Wiederherstellen prak-Tojaner und Spyware nistet sich überall ein Keine grossen Handbücher aber klare Anwei- tikabel ist.Nicht selten sind ältere Datenträgerund versorgt gierige Markforscher mit Infor- sungen: nicht mehr lesbar! Datensaves sind an entfern-mationen über Verhaltensweisen und Ge- • Berechtigungen: Nicht jeder Benutzer ten sicheren Orten zu lagern, nicht in der Pult-wohnheiten des PC Benutzers – und der weis braucht notwenigerweise alle Rechte auf schublade nebenan.nichts davon! dem System – vergeben sie keine unnöti- Verlagen sie von sich und Ihren MitarbeiternWir fordern von unserem Computersystem gen. Administratorprofile sind besonders etwas Disziplin und ein wenig Sicherheitsden-hohe Verfügbarkeit, Integrität der Daten und gefährdet. Schränken sie die Datenzugriffs- ken im Umgang mit Ihrer EDV.Alle diese Über-absolute Vertraulichkeit – und da haben viele rechte ein, schützen sie vor allem sensitive legungen gelten selbstverständlich auch fürliebe Benutzer nicht einmal ihren Bildschirm- Bereiche, nicht jeder muss alle Daten bear- ihren privaten oder Ein-Mann/Frau-Firmenschoner so eingestellt, dass er sich nach weni- beiten können, oft reicht der Lesezugriff. Computer.....Anzeigen Conta120 powered by AF2! Ihre Buchhaltung Fr. 120.-* im Monat! Fixfertig, Abschluss, Steuererklärung! Jetzt sofort beginnen! Die effiziente, zuverlässige Lösung mit dem ERP-System AF2!-Online. Beratung inclusive. Erfahrene Betriebswirtschafter in Zusammenarbeit mit Steuer– und Bücherexperten. Persönlich und gut. Auftrag, Faktura und Lagerwirtschaft möglich. Loew IT Services, Neuheimstrasse 36, 8853 Lachen e-mail: urs.loew@loewit.ch • Telefon: 055 420 48 57 *monatliche Belegeinreichung, max. 200 Belege, zuzügl. MWSt
  12. 12. ERFOLG Informatik Ausgabe 6 September 07 13Datensicherung • Prioität Sicherung/Rückspeicherung: hoch, normal, niedrig, nicht sichern • Häufigkeit der Veränderungen: hoch,mittel, wenig, nie • Vertraulichkeit: sehr hoch, hoch, normal, niedrigEs ist keine Frage mehr: Jede unternehmeri- schen?» Natürlich klicken wir mutig auf JA – • Verfügbarkeit für Sicherungsmassnahmen:sche Tätigkeit stützt sich heute auf Computer- um uns 3 Sekunden später zu fragen ob das immer, nur wenn nicht benutztdaten, dies mag je nach Geschäftsfeld und Fir- wohl klug war!). Da ists doch schön, wenn Aus diesen Parametern lässt sich nun ein Da-mengrösse unterschiedlich stark sein,aber oh- mann die Sicherung vom Vortag zur Hand hat, tensicherungsplan entwicklen:ne Compi geht heut nichts mehr. Oft wird nur die CD-ROM einlegen und los... Antwort Was wird wann,wie und wohin gesichert.Es istdiese Abhängigkeit unterschätzt. Der plötzli- des Systems: «Auf Laufwerk D: keine Datei von Vorteil Sicherungen zu protokollieren,Da-che Verlust von wertvollen Dateien mit lange XYZ.DOC gefunden». Aha. tensicherungs-Software macht das automat-gesammelten und erarbeiteten Informationen sich. Ein Notfallplan sollte festhalten welchezeigt es dann auf brutale Art und Weise - gibt Damit sind wir beim Thema. Masnahmen im Falle einer Wiederherstellunges einen (brauchbaren) Backup? Datensicherung muss.. ergriffen werden müssen, wo die Backups zuUm es grad vorweg zunehmen: einen saube- • geplant werden finden sind und wie sie gekennzeichent sind –ren, organisierten, brauchbaren und verfüg- • organisert werden damit notfalls auch eine Drittperson beauf-baren Backup gibts weder gratis noch ohne • verifiziert werden tragt werden kann.etwas Anstrengung. Die Planung der Datensicherung verlangt, Nun muss die Datensicherung organisiert wer- dass wir uns darüber klar werden,was denn all- den. Die Mittel sind bereitszustellen oder zuHier ein paar Gedanken dazu. les so auf unseren Disks herumliegt: Betriebs- beschaffen, Verantwortlichkeiten sind zu re-Zwei Aspekte bestimmen die Datensicher- system, Programme, Applikationsdateien, Do- geln, die Zeiten und Massnahmen müssenheit: kumente, Fotos, Pläne, Maildaten, Intrenetda- festgelegt werden, am besten schriftlich.Unter dem technischen Aspekt betrachten wir tein und viel anderes. Grundsatz: je häufigeralle Einflüsse und Aktionen die computertech- Dateiinhalte sich verändern um so häufiger Achten sie darauf, dass die nun geplantennisch begründet sind: Art und Format der Da- müssen sie gesichert werden.Transaktionsda- Massnahmen auch wirklich so durchgeführttenträger, deren Dauerhaftigkeit und Verwen- teien der FIBU müssend daher sehr oft, Fotos werden, denn nur so haben sie die höchst-dung, die Art der Speicherung, Einflüsse des dagegen nur einmal (mit zusätzlicher Sicher- mögliche Gewähr, dass Ihre Daten im NotfallBetriebssystems, Dateiformat, Schreibge- heitskopie) gesichert werden, wenig dyna- auch wirklich vorhanden sind.schwindigeit, Dichte, usw. misch ist das Verhalten von Betriebssystem Alles gemacht? Nun gilt es den Wiederherstel-Unter dem Anwendungsaspekt betrachten wir und Programmdatein mit Ausnahme der lungstest zu machen, nicht immer ist es ein-alle Einflüsse und Eingriffe die aus der Nutzung Steuerungseinträge (Registy, Parameter), Ge- fach, einen Datenbereich wiederherzustellen,der Daten entstehen.Dies sind vor allem alle In- schäftdaten- und Briefe, Adressen, Maildaten, oft braucht es dazu flankierende Massnahemteraktionen die durch die Benutzerprogram- usw. haben je nach Arbeitsweise der Benutzer oder Vorkehren,nur im 1:1 Test wird dies sicht-me, direkte Eingriffe, Verlagerung , Umwand- und des Geschäftes ihre eigenen charakteristi- bar. Halten sie die auftretenden Probleme undlung, Versenden, Empfagen, usw. entstehen. ken, dies alles gilt es zu berücksichtigen. Ein die ensprechenden Massnahmen fest, im Not-In etwa 90% aller Fälle sind Datenverluste auf Ur- weiteres Kriterium ist die absolute Grösse der fall ist das äusserst wertvoll.sachen aus der unsachgemässen Nutzung zu- Datenbereiche, je grösser je unhandlicher. Nehmen sie sich Zeit, ihre Datensicherung zurückzuführen, in nur etwa 10% liegen die Ursa- Für unsere Planung müssen wir daher folgen- institutionaliseren, automatisieren, organsie-chen im technischen Bereich (defekte Disks,etc.). de Kriterien ermitteln: ren: Das mag sie jetzt ein paar Stunden undDie wohl häufigste Ursache ist das versehenli- • Datenbereich: Art der Daten und deren Ver- Franken kosten – im Schadenfall:unbezahlbar.che Löschen oder Überschreiben von Dateien wendung Urs Leonhard Loew(«Wollen sie die Datei XYZ.DOC wirklich lö- • Grösse (im GB) Weitere Infos zum Autor auf Seite 30Anzeigen
  13. 13. 14 ERFOLG KMUs im Kanton Glarus stellen sich vor Ausgabe 6 September 07Linthkongress «Touch The Future –Back To Europe»Der Linthkongress wagt einen Blick in dieZukunftAm 4. Oktober, 13.30–ca. 20.00 Uhr, gehtder zweite Linthkongress in Näfels über dieBühne.Gäste aus Wirtschaft und Politik dis-kutieren und referieren zur aktuellen Frage«Gibt es eine Re-Industrialisierung derSchweiz? Des Linthlandes? Oder wandeltsich dieVolkswirtschaft der westlichen Weltzur Dienstleistungs- und Wissensgesell-schaft?». So etwa Thomas Hanan, Head ofSales bei Google Switzerland.Die Referentenliste des Netzwerk-Anlasses inder Lintharena sgu bietet einige namhafte Per-sönlichkeiten: Mit André Schneider sprichtzum Beispiel der Managing Director und CEOdes World Economic Forum (WEF) zu den ver-sammelten Wirtschaftsleuten.Prominenter ModeratorWeitere angekündigte Referenten für den 4.Oktober sind auch Thomas Hanan, der Ver-kaufschef von Google Switzerland oder Tho-mas Zweifel, Professor an der Columbia Uni-versity New York und CEO der Swiss Consul-ting Group. Er wird seine Sicht zu denErfolgsfaktoren im internationalen Manage-ment darlegen und Problematiken der inter-kulturellen Kompetenz erläutern.Dies sind nur nisse werden exportiert.». Zudem würden Die Welt im Kleinen verändernzwei von sechs Referenten des diesjährigen die Globalisierung und die Vernetzung der Die erste Austragung des Linthkongresses vorLinthkongresses (siehe Kasten).Als Moderator Unternehmer, nicht nur inner-halb des Kan- zwei Jahren bezeichnet der Leiter Wirtschaftwirkt unter anderem Iwan Rickenbacher, mit tons, zunehmend eine wichtige Rolle spie- und Arbeit als «grossen Erfolg», an den manProfessorentitel ausgerüsteter Kommunikati- len. Der zweite Linthkongress biete ausser- anknüpfen wolle.Das Echo auf die Premiere seionsberater und Polit-Experte bei SF DRS. Auf dem eine ideale Plattform, um sich auszutau- durchwegs positiv ausgefallen. Weiter erläu-die Frage, wieso denn eigentlich ein kleiner schen, für Networking oder um bestehende tert Martinelli «möchten wir die im KantonKanton wie Glarus einen solchen Kongress mit Beziehungen zu vertiefen. Der Anlass soll die spürbare Aufbruchstimmung fördern und dieLeuten aus der Weltwirtschaft organisiert, Region Linth im Standortmarkt positionie- Bevölkerung anregen, neue Ideen zu kreie-antwortet Heinz Martinelli, Leiter Wirtschaft ren, aber auch «Aufmerksamkeit erregen, um ren.» Natürlich spiele Glarus – trotz Electrolux,und Arbeit des Kantons Glarus: «Viele Glarner mögliche Investoren oder Auftraggeber für Kunststoff Schwanden, Netstal-Maschinen,Firmen sind weltweit tätig und rund 80 Pro- die Region zu interessieren», wie Martinelli Läderach oder Grünenthal – im wirtschaftli-zent der im Glarnerland generierten Erzeug- sagt. chen Geschehen der Schweiz und weltweit ei- ne kleine Rolle. «Ein afrikanisches Sprichwort sagt jedoch sehr schön, dass erst wenn viele kleine Men-schen,an vielen kleinen Orten,vie- le kleine Schritte tun, sich die Welt verändert», schliesst Martinelli.
  14. 14. ERFOLG KMUs im Kanton Glarus stellen sich vor Ausgabe 6 September 07 15Prominente Referenten Schmassmann, Verwaltungsratspräsident der Miros. Weitere Informationen und Anmelde-Der 2. Linthkongress bietet ein hochkarätiges Katadyn Holding AG, und Annette Schömmel, möglichkeit unter www.linthkongress.chProgramm: Im ersten Block am Nachmittag des CEO der arthesia AG und Verwaltungsratsmit- Gabriela Koller4. Oktobers werden Regierungsrätin Marianne glied der Kuoni Travel Holding Ltd., referieren.Dürst, André Schneider, Managing Director und Im zweiten Teil sprechen Thomas Hanan, Head Weitere Infos zur Autorin auf Seite 30CEO des World Economic Forum (WEF), Adrian of Sales von Google Switzerland, und Thomas Zweifel, Professor an der Columbia University New York und CEO der Swiss Consulting Group. Als Moderatoren wirken Iwan Rickenbacher, Kommunikationsberater und Polit-Experte bei SF DRS, und Roger Rhyner, Mitglied der Ge- schäftsleitung von Radio Zürisee.Mit «TouchThe Future – BackTo Europe» wollen dieVeranstalter gemeinsam mit den Referenten einen Blick in die Zukunft wagen und zugleich die Herausfor- derungen darin erkennen und Aufgaben für die Zukunft in Auge fassen. Hauptsponsor des Events ist die Glarner Kantonalbank. Katadyn, Wallisellen, ist laut eigenen Angaben weltweit die Nummer 1 in der Herstellung von individu- ellen Wasserreinigungssystemen und –filtern. Arthesia bezeichnet sich als ein lösungsorien- tierter Trink-Tank im Kommunikationsbereich mit Standorten in Zürich und Los Angeles. Zu den Kunden gehören unter anderem die Deut- sche Bank,General Motors,Volkswagen oder die fluri treuhand gmbh KMU-Erfolg ist machbar • Radionik • Massagen• Buchhaltungen • Steuerberatung www.experthelp.ch • Haarentfernung mit Zuckergel • Lohnwesen • Revisionen • Reiki Ausbildung +Behandlung •Verwaltungen • Inkasso • Gründungen Wohlfühloase SAHU Mitglied des Stationsstrasse 16Schweiz. Treuhänderverbandes STV/USF 8544 Sulz-Rickenbach Tel: 079 627 29 02 Fronalpstrasse 7 • 8867 Niederurnen www.sahu.ch/reiki Tel. 055/610 41 29 • Fax 055/610 41 69 Inserieren Sie im Läderach+Hämmerli Kühlanlagen «ERFOLG» 8753 Mollis www.laederach-haemmerli.ch www.netzwerk-verlag.ch
  15. 15. 16 ERFOLG Finanzierung Ausgabe 6 September 07www.eigenkapital.ch: Der Weg zurWachstums- & Projektfinanzierung Der deutsche als ger an ihrem Unternehmen beteiligen, ohne solide Stellung am Markt verfügt, wobei auch auch der schweize- zugleich Eigentums- oder Mitspracherechte Kleinstunternehmen als auch Start Up’s diesen rische Mittelstand preiszugeben. Der Emittentin fließt bei ent- Weg beschreiten können. Bei einem öffentli- steht angesichts ei- sprechendem Platzierungserfolg unmittelbar chen Angebot muss das Unternehmen zudem ner schwachen Ei- Liquidität zu, einer Bestellung von Sicherhei- einen Beteiligungsverkaufsprospekt durch die genkapitalausstat- ten bedarf es nicht», erläutert Rechtsanwalt BaFin gestatten lassen,der nur durch eine spe-tung, sowie vor dem Hintergrund der Basler Mittelberg. zialisierte Rechtsanwaltskanzlei erstellt wer-Eigenkapitalvereinbarung (Basel II), vor ei- den sollte.nem tiefgreifenden Wandel. Während frü- Übliche Finanzierungsinstrumente einer mez-her die Aufnahme von Krediten übliches zaninen Beteiligung sind beispielsweise Ge- Geradewegs idealtypisch kann die Einwer-und angemessenen Mittel zur Deckung des nussrechte, stille Gesellschaften oder Anlei- bung mezzaninen Beteiligungskapitals zurFinanzierungsbedarfs war, müssen heute hen. Das auf diesem Weg eingeworbene Betei- Wachstumsfinanzierung eingesetzt werden,Unternehmen immer häufiger feststellen, ligungskapital steht zur freien Verfügung des also in den Fällen, in denen Banken Fremdka-dass ihnen diese Möglichkeit der Kapital- Unternehmens und kann innerhalb des Ge- pital nicht freigeben möchten, weil ihnen derbeschaffung verwehrt bleibt. Unterneh- sellschaftszwecks nach Belieben verwendet Kapitalbedarf des Unternehmens bei zu gerin-men stehen somit bereits heute vor der werden. ger Eigenkapitalausstattung zu hoch ist.DurchAufgabe, alternative Lösungen zu sondie- ein Private Placement und die Ausgabe vonren, um die Unternehmensentwicklung auf Welche Anforderungen sollten nun aber die Genussrechten oder Stillen Beteiligungen sindden richtigen Weg zu bringen. Was können Unternehmen erfüllen, um am freien Kapital- je nach Unternehmen auch Volumina im zwei-nun aber Unternehmen tun, um notwendi- markt private Investoren anzusprechen und stelligen Millionenbereich platzierbar undge und sinnvolle Investitionen auszuführen für welche Unternehmen ist diese Art Kapital- schaffen so für die Unternehmen den erfor-und die Weichen auf Wachstum zu stellen? beschaffung geeignet? «Grundsätzlich kön- derlichen Handlungs- und Gestaltungsspiel- nen alle Unternehmen – mit Ausnahme von raum. Wo die Aufnahme von Fremdkapital auf-«Die Aufnahmen von Mezzanine-Kapital ist Einzel-unternehmen und Kollektivgesellschaf- grund unzureichender Eigenkapitalausstat-häufig eine Möglichkeit, um die Finanzie- ten – Beteiligungskapital einwerben.Der Kapi- tung oder aus anderen Gründen scheitert,rungsfähigkeit des Unternehmens zu erhalten, talmarkt ist somit keineswegs nur den großen können auf diesem Weg die erforderlichenunternehmerische Visionen zu realisieren und und bekannten Börsengesellschaften vorbe- Mittel beschafft werden, um neue Märkte zuanvisierte Projekte,beispielsweise zur Produk- halten, sondern steht ebenso den kleinen und erschließen, neue Produkte zu entwickelntionserweiterung, zu verwirklichen», weiß mittelständischen Unternehmen zur Verfü- oder neue Produktionsstätten zu errichten.Wirtschaft- und Steueranwalt Stefan Mittel- gung, die einen erheblich geringeren Kapital-berg von der renommierten Kanzlei Dr.Werner bedarf haben. Diese können zum Beispiel In der Vergangenheit haben bereits über 600& Kollegen aus Göttingen – die in der Schweiz durch die Ansprache und Beteiligung von Unternehmen – wie z.B. das Start Up-Unter-durch die CKP-Excellence GmbH (www.eigen- Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern die Ka- nehmen Bio Diesel Süd GmbH bis hin zum Dis-kapital.ch) vertreten ist. «Durch die Ausgabe pitalien einwerben,die zur Durchführung not- counter Lidl – diesen Finanzierungsweg be-mezzaniner Finanzierungsinstrumente kann wendiger Investitionen erforderlich sind», er- schritten, dies bei einem Volumen von insge-das Unternehmen im Wege eines Private Pla- läutert Rechtsanwalt Mittelberg.Von Vorteil ist samt über €6 Milliarden. Roger N. Klöticements private wie auch institutionelle Anle- es, wenn ein Unternehmen bereits über eine Weitere Infos zum Autor auf Seite 30Anzeigen
  16. 16. ERFOLG Verkauf Ausgabe 6 September 07 17Die Geheimnisse Ausrede zu haben. Noch einmal, mit Ausreden und Rechtfertigungen werden sie nicht erfolg- reicher.des Erfolges Welchen Rat geben Sie Menschen, die zum Beispiel Angst um Ihren Arbeits-Platz bzw. um Ihre Zukunft haben? Was sind denn nun die entscheidenden Fak- Wirklich Angst haben muss nur jemand, der toren? nicht sein Bestes gibt, sich nicht weiterentwi- Erstens muss ich gewisse Gesetzmässigkeiten ckelt und Menschen, die nur fordern und zu kennen und anwenden können. Desweiteren wenig leisten. Versetzen Sie sich einmal in die brauche ich einen Coach. Dies darf aber kein Lage eines Unternehmers.Welche Mitarbeiter «Schlaumeier» oder «Besserwisser» sein. Er würden Sie bevorzugen? Ängstliche, jam- sollte bewiesen haben, dass er selbst erfolg- mernde, unzufriedene oder motivierte und reich ist. engagierte,die sich ständig weiterentwickeln? Ein Hauptgrund warum viele scheitern ist, sie Die Antwort ist einfach. hören auf Menschen, die in Wirklichkeit keine Tatsache ist, dass Menschen die motiviert und Ahnung haben, sich nur «wichtig machen». engagiert sind immer sehr gesucht werden. Oder sich lediglich rechtfertigen für ihre Situa- Also, mein Rat ist, werden Sie sofort aktiv, ent- Warum sind manche Menschen erfolgreicher tion. wickeln Sie sich weiter und Sie sind begehrterals andere? ...Warum haben einige scheinbar Denn für Misserfolg gibt es keine gültige denn je. Auch wenn die Arbeitslosenquotedas Glück gepachtet und andere nicht? Rechtfertigung und auch keine Entschuldi- 20% wäre. Nur sich beklagen und jammern ist...Kann wirklich jeder Mensch erfolgreich sein gung, denn das ist reiner Selbstbetrug. Meis- kurzfristig viel einfacher, hilft Ihnen jedochoder nur einige? Mit diesen Fragen beschäf- tens ist es lediglich ein verzweifelter Versuch kein bisschen weiter.tigt sich Martin Betschart seit über 20 Jahren. sich in ein gutes Licht zu rücken. Das nennenEr hat die Geheimnisse überdurchschnittlich wir «Looser-strategien». Was passiert denn in Ihren Seminaren underfolgreicher Menschen studiert und ent- warum sind diese so erfolgreich?schlüsselt. Diese Erkenntnisse gibt er in sei- Was muss ich denn tun, wenn ich erfolgrei- Erstens müssen alte Muster und Gewohnhei-nen Seminaren weiter. Das aktuelle cher werden will? ten durchbrochen werden.Interview: Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dass Genau dafür habe ich das Seminar «Life erfolgreiche Menschen eine starke, überzeu- Power» entwickelt.Es dient dazu die mentalenMartin Betschart ist der Management-Trainer, gende Persönlichkeit entwickelt haben. Sie Grenzen zu sprengen und macht zuerst denErfolgs-Coach, Bestsellerautor und TV-Talk- sind stimmig bzw. überzeugend, wissen klar, Erfolg im Kopf möglich.master. Seit 1985 haben über 150`000 Perso- was sie wollen, haben gelernt, Einfluss auf ihre An diesem Seminar werden Sie die Erfahrungnen seine Seminare besucht. Laut Schweizer Gefülszustand zu nehmen. Sie haben weiter machen,dass Sie alles erreichen können,wennFernsehen gilt er als der Erfolgs-Trainer Nr.1. gelernt, wirkungsvoll und effektiv mit Men- Sie nur wollen.Über 500-mal wurde über ihn berichtet in schen zu kommunizieren und das Entschei- Sie lernen: Wie Sie innerhalb von 3 MonatenPresse, Radio und TV. Er ist der Begründer von dende: sie sind aktiv. Dass heisst, sie reden um 20 Prozent erfolgreicher werden.Ressourcing®. nicht nur, denken nicht nur nach, sonder han- Was wirklich wichtig ist – Wie Sie mit relativ deln auch. wenig Aufwand viel mehr erreichen können.Herr Betschart, Sie haben in den letzten Jah- Nach diesen 8 Stunden wissen Sie, wie sie esren die Geheimnisse erfolgreicher Menschen Sie führen «Ressourcing» Seminare durch, in anpacken müssen.erforscht. Was macht denn nun den Erfolg denen Sie dieses Wissen weitergeben.Warum Sie haben die Möglichkeit, Ressourcing® ein-aus? soll man daran teilnehmen? mal hautnah zu erfahren.Machen Sie jetzt denZuerst einmal muss gesagt werden, dass jeder Wenn Sie das Seminar «Life Power» besuchen ersten konkreten Schritt mit einem sehr gerin-Mensch erfolgreich sein kann.Nur, die meisten und davon nur 10% umsetzen, dann garantie- gen finanziellen und zeitlichen Aufwand.Menschen glauben nicht daran und wissen re ich Ihnen eine Rendite von mindestens 1000auch nicht, wie sie es anstellen sollen. Denn in Prozent. Warum ich selbst so erfolgreich bin?der Schule lernt der junge Mensch nicht, auf Doch,ob Sie erfolgreich sein werden,zeigt sich Ganz einfach, ich tue was ich sage und bin so-was es ankommt, ein erfolgreiches Leben zu bereits jetzt,denn erfolgreiche Menschen han- mit der beste Beweis.führen. Und Zuhause lernen sie es auch nicht, deln und schieben nicht die Ding vor sich her.da ja die Mehrheit der Erziehenden auch nicht So wie es viele Verlierer tun. Wie und bis wann muss man sich anmelden?besonders erfolgreich ist. Bedenken Sie, nur Also werden Sie sofort aktiv und handeln Sie, Erfahrungsgemäss sind die Seminare sehrMenschen, die wirklich erfolgreich sind, sind denn wenn Sie bereits diese Entscheidung schnell ausgebucht, deshalb empfehle ich Ih-auch gute Ratgeber. aufschieben,so schieben Sie auch Ihren Erfolg nen, sich so schnell wie möglich per Fax oder vor sich her und irgendwann ist es zu spät. E-Mail anzumelden. Wie definieren Sie den Begriff Erfolg? «Verlierertypen» sagen sich ...morgen mache Übrigens, Sie gehen kein Risiko ein. Sie erhal- Erfolg ist, wenn das erfolgt, was ich bewusst ich dann... und morgen sagen sie wieder ten sogar eine Geld-zurück-Garantie! Wenn Ih-oder unbewusst anstrebe. Mit andern Wor- ...morgen mache ich dann...usw. nen das Seminar nicht gefällt und Sie es in derten erfolgreiche Menschen verwirklichen ih- Alle Menschen, die ich kennengelernt habe, ersten Pause verlassen, erhalten Sie das Geldre Wünsche und Träume. «Verlierer» warten die keinen Erfolg haben, sind Spezialisten da- zurück ohne «Wenn und Aber»!darauf bis etwas passiert oder andere etwas rin alles vor sich her zu schieben und habentun. weiter die Fähigkeit entwickelt, für alles eine Das Interview führte Roland M. Rupp

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