Kollaborative Veranstaltungsformate
Upcoming SlideShare
Loading in...5
×
 

Kollaborative Veranstaltungsformate

on

  • 2,818 Views

Diese Präsentation haben wir für einen Workshop über kollaborative Veranstaltungsformate erstellt. Die Frage war: Wie können wir kollektive Intelligenz bei Veranstaltungen nutzen – und wie ...

Diese Präsentation haben wir für einen Workshop über kollaborative Veranstaltungsformate erstellt. Die Frage war: Wie können wir kollektive Intelligenz bei Veranstaltungen nutzen – und wie können wir Veranstaltungen zum Üben kollektiver Intelligenz nutzen?

Statistics

Views

Total Views
2,818
Views on SlideShare
2,025
Embed Views
793

Actions

Likes
6
Downloads
35
Comments
0

5 Einbettungen 793

http://www.scoop.it 523
http://www.fuereinebesserewelt.info 257
http://rene-schulze.info 7
http://www.slashdocs.com 5
https://www.google.de 1

Zugänglichkeit

Kategorien

Details hochladen

Uploaded via as Adobe PDF

Benutzerrechte

© Alle Rechte vorbehalten

Report content

Als unangemessen gemeldet Als unangemessen melden
Als unangemessen melden

Wählen Sie Ihren Grund, warum Sie diese Präsentation als unangemessen melden.

Löschen
  • Full Name Full Name Comment goes here.
    Are you sure you want to
    Ihre Nachricht erscheint hier
    Processing...
Kommentar posten
Kommentar bearbeiten

Kollaborative Veranstaltungsformate Kollaborative Veranstaltungsformate Presentation Transcript

  • HERZLICH WILLKOMMEN!
  • WORKSHOP INNOVATIVE VERANSTALTUNGSFORMATESCHWARMINTELLIGENZ UND GRUPPENDYNAMIK FÜR VERANSTALTUNGEN NUTZEN
  • DIE AGENDA1/ WARUM EIGENTLICH SCHWARMINTELLIGENZ? VORTEILE FÜR DEN VERANSTALTER2/ WELCHE FORMATE GIBT ES? WORLD CAFÉ, BARCAMP, OPEN SPACE, WARP CONF.3/ WANN EIGNET SICH WELCHES FORMAT? MINI-WORLD CAFÉ AUSPROBIEREN4/ WAS KANN SCHIEF GEHEN? VORBEREITUNG, KOMMUNIKATION, AUSWERTUNG5/ WIE KANN ICH DAS FÜR MICH ANWENDEN? MINI-OPEN SPACE AUSPROBIEREN
  • WARUM EIGENTLICHSCHWARMINTELLIGENZ?
  • WAS ISTSCHWARMINTELLIGENZ?
  • MORPHOGENETISCHE FELDER»Entwicklungsbiologie kann man nicht alleine durchden üblichen mechanistischen Zugang über Moleküleund Gene erklären. Hier scheint mir ein ganzheitlicherAnsatz notwendig zu sein und tatsächlich gibt es seitden 1920er-Jahren in der Biologie eine Idee über Formgebende Felder, sogenannte morphogenetischeFelder.« Rupert Sheldrake Britischer Biologe und Autor
  • SYSTEMTHEORIE»Eine Gesellschaft kann als vielzelliger Organismusangesehen werden, mit den Individuen in der Rolle derZellen. Das Netzwerk der Kommunikationskanäle, diedie Individuen verbinden, spielt die Rolle desNervensystems für diesen Superorganismus« Francis Heylighen Kybernetiker an der Vrije Universiteit Brussel
  • NATURWISSENSCHAFT / AMEISENSTAAT»Eine einzelne Ameise hat ein sehr begrenztes, aber funktionellesVerhaltensrepertoire. Im selbst organisierten Zusammenspiel ergeben sichjedoch Resultate, die man intelligent nennen kann.« Wikipedia
  • NATURWISSENSCHAFT / PINGUIN-SCHWARMPinguine können in der arktischen Kälte nur überleben, weil sie einausgeklügeltes, soziales System haben, bei dem jeder mal innen und malaußen im Schwarm steht.
  • NATURWISSENSCHAFT / MYZELEPilze bilden weit verzweigte Netzwerke, die auch mit den Wurzeln vonbeispielsweise Bäumen interagieren und so Nährstoffe zwischenverschiedenen Bäumen eines Waldes austauschen können.
  • NATURWISSENSCHAFT / UNSER GEHIRN»Erst das komplexe und spezifischen Regeln unterliegendeZusammenwirken von Milliarden von (an sich unintelligenten) Neuronenergibt, was wir unter Intelligenz verstehen.« Wikipedia
  • VON DER SCHWARM- ZUR KOLLEKTIVEN INTELLIGENZDoch wir sind zu noch mehr in der Lage: »Wir haben esbei Netzwerken mit Menschen - mit hoch intelligenteneinzelnen Menschen - zu tun, die über ihre Interaktionzu unglaublichen Komplexitäten in der Lage sind.« Prof. Dr. Peter Kruse Prof. für Allgemeine und Organisationspsychologie
  • SOZIOLOGIE»Kollektive Intelligenz ist die gemeinsame, konsensbasierteEntscheidungsfindung. Es ist ein altes Phänomen. Doch das Internetvereinfacht wie nie zuvor, dezentral verstreutes Wissen von Menschen zukoordinieren und ihre kollektive Intelligenz zu nutzen« Wikipedia
  • WIE KANN MAN SCHWARMINTELLIGENZAUF UNSER REALES LEBEN ÜBERTRAGEN?
  • KOLLABORATIVE VERANSTALTUNGENSIND EIN ÜBUNGSRAUM+ Wir können neue Methoden ausprobieren+ Wir können Konkurrenz verlernen+ Wir können Zusammenarbeit lernen+ Wir können neue, kommunikative Fähigkeiten gewinnen+ Wir können soziale Kompetenzen erwerben+ Wir können lernen zu vertrauen+ Wir können lernen Verantwortung zu übernehmen+ Wir können die Erfahrung und das Selbstvertrauen gewinnen, dass Selbstorganisation möglich ist.
  • VORBILD KAFFEE-PAUSE ?Gründungslegende von Open Space – einem kollaborativenVeranstaltungsformat des US-amerikanischen Coachs Harrison Owen:Owen organisierte 1983 ein Jahr lang einen Kongress für 250Organisationsentwickler. Am Ende der Konferenz kamen jedoch alleBeteiligten zu dem Schluss, dass der wirklich nützliche Teil der Konferenz inden Kaffeepausen bestanden habe. ...
  • VORBILD KAFFEE-PAUSE !»Soweit ich es beurteilen konnte, gab es nichts, was in irgendeiner Weisemit einem Planungskommitee zu vergleichen gewesen wäre. Wederwährend der Feierlichkeiten noch davor. Trotzdem gelang es den 500Dorfbewohnern, diese viertägige Veranstaltung auf höchst geordnete,zufriedenstellende und vergnügliche Weise zu organisieren« HARRISON OWEN, GRÜNDER VON OPEN SPACE ÜBER EIN INITIATIONSFEST IN BALAMAH, NIGERIA
  • VORTEILE KOLLABORATIVER VERANSTALTUNGEN+ Wir können komplexe Themen schneller und umfassender bearbeiten+ Wir können mehr und kreativere Lösungen finden (Diversität)+ Wir können Menschen motivieren+ Wir können Menschen vernetzen+ Wir können Kompetenzen und Kooperationsmöglichkeiten entdecken+ Wir können in die Gesellschaft hinein wirken+ Wir erhalten eine umfangreiche Dokumentation der Ergebnisse+ Wir gewinnen Projekt-Ideen und eine Basis für deren Umseztung
  • ZIELE KOLLABORATIVER VERANSTALTIUNGEN+ Möglichst viele Menschen kommen zu Wort+ Themen werden behandelt, die den Menschen wichtig sind+ Schwarmintelligentes Verhalten lernen+ Wissen austauschen und dabei Vielfalt fördern: Neue Perspektiven, Sichtweisen und Handlungsoptionen vermitteln
  • WELCHE VERANSTALTUNGS- FORMATE GIBT ES?
  • VIER VERANSTALTUNGSFORMATE1. WORLD CAFÉ2. OPEN SPACE3. BARCAMP / UNKONFERENZ4. WARP CONFERENCE
  • 1. WORLD CAFÉ
  • WORLD CAFÉ / DEFINITION+ Das Gespräch steht im Vordergrund+ Wichtige Fragen sollen tiefe Gespräche anregen+ Eine Kaffeehaus-Atmosphäre soll Kreativität fördern+ Entwickelt von der Unternehmensberatung Brown und Isaacs+ Es gibt mittlerweile viel Abwandlungen und Varianten
  • WORLD CAFÉ / MAN BRAUCHT+ Rund 45 Minuten bis 3 Stunden+ Pro Gesprächsrunde etwa 15 bis 45 Minuten+ Mindestens 12, idealerweise 30+ Teilnehmer+ Stehtische mit Papierdecken, Stiften und Aufstellern+ Pro Tisch 1 Gastgeber (Moderator) und 4-8 Gäste (Teilnehmer)+ Ein schönes Ambiente
  • WORLD CAFÉ / ABLAUF1. RundeAn jedem Tisch erklärt der Moderator den Ablauf, das Thema (die Fragen)und die Etikette des World Café. Dann beginnt die ersteDiskussionsrunde.2. RundeNach 15-45 Minuten wechseln die Teilnehmer zu einem anderen Tisch.Der Moderator bleibt. Er begrüßt die neuen Gäste und berichtet, was vonder vorherigen Gruppe besprochen wurde. Ggf. berichten die neuenGäste auch von ihren vorherigen Gruppengesprächen.3. n-RundenEs gibt so viele weitere Runden, wie es Tische gibt. Jeder Teilnehmersollte am Ende einmal an allen Tischen gewesen sein.
  • WORLD CAFÉ / ERFOLGSFAKTOREN+ DIE RICHTIGEN FRAGEN & THEMEN+ DER RICHTIGE KONTEXT+ GUTE GASTGEBER / MODERATOREN+ EINE ANGENEHME ATMOSPHÄRE+ EINE GUTE EINLADUNG
  • WORLD CAFÉ / DIE RICHTIGEN FRAGEN & THEMEN+ Eine Gruppe mit einem repräsentativen Querschnitt der Teilnehmer sollte die Fragen im Vorfeld sorgfältig entwickeln.+ Die Fragen sollen offen gehalten sein – sich also nicht mit JA oder NEIN beantworten lassen.+ Die Fragen sollen keine naheliegende Lösung implizieren, sondern zum kreativen Brainstorming einladen.+ Man kann bzw. sollte die Fragen im Vorfeld einfach mal testen
  • WORLD CAFÉ / DER KONTEXTGenauso wichtig ist es, im Voraus zu berücksichtigen, in welchemZusammenhang das World Café stattfindet:+ Was soll mit dem World Café erreicht werden?+ Wer soll daran teilnehmen?+ Welche Teilnehmer bringen neue, unkonventionelle Ideen ein?+ Wie viel Zeit haben wir für die Veranstaltung?+ Welche Fragen und Themen sollen zur Diskussion stehen?+ Welches Resultat würde ich mir wünschen? Wozu wäre es gut?+ Was mache ich, wenn etwas anderes dabei heraus kommt?
  • WORLD CAFÉ / GASTGEBER & MODERATOR+ Die Moderatoren / Gastgeber sollten sich freiwillig melden+ Sie sollten sich bewusst sein, dass sie eine besondere Rolle haben+ Sie müssen die Etikette der World Cafés kennen+ Sie sollten die Diskussion gut dokumentieren können+ Sie sollten die Diskussion nicht inhaltlich beeinflussen+ Sie sollen aber dafür sorgen, dass die Gespräche konstruktiv verlaufen+ Sie sollen die Gäste bitten, ihre Ideen auf der Tischdecke zu skizzieren
  • WORLD CAFÉ / ATMOSPHÄRE+ Sind die Tische gut verteilt?+ Ist der Raum hell und angenehm?+ Gibt es genug frische Luft / ist es warm genug?+ Gibt es genug zu essen und zu trinken?+ Gibt es gemütliche Sitzgelegenheiten?+ Gibt es genug Stifte und sonstiges Material?+ Ggf. kann leise Hintergrundmusik laufen.
  • 2. OPEN SPACE
  • OPEN SPACE / DEFINITION+ Der offene Raum steht im Vordergrund+ Größtmögliche Offenheit soll die Eigeninitiative der Teilnehmer fördern+ Entwickelt wurde es von dem Coach Harrison Owen+ Es gibt in zirka 125 Ländern weltweit Open Space-Begleiter
  • OPEN SPACE / MAN BRAUCHT+ Etwa 1 Abend bis 2,5 Tage Zeit+ Pro Arbeitsrunde rund 1 – 1,5 Stunden+ Mindestens 12, optimal 50 - 100 Teilnehmer+ Post-Its, Stifte, Flipcharts, Papier, Karten+ Pro Arbeitsgruppe eine relativ ruhige und abgeschlossene Ecke+ Ein schönes Ambiente
  • OPEN SPACE / ABLAUF1. EröffnungNach einer Kennenlern-Runde und der Begrüßung führt der Open Space-Begleiter in den Ablauf und die Regeln von Open Space ein.2. Themen sammelnJeder, der ein Thema behandeln möchte, bringt es in die Runde ein,notiert es auf einem Zettel und legt es in die Mitte bzw. hängt es an dieWand.3. MarktplatzWenn alle Themen gesammelt sind, werden sie in Zeit und Raum sortiert.Nun können Räume und Zeiten auch noch verändert oder getauschtwerden. Jeder Teilnehmer trägt sich bei dem Thema ein, das ihninteressiert.4. ArbeitsgruppenJede Gruppe arbeitet selbständig an ihrem Thema. Wer zum Themaeingeladen hat, soll dokumentieren.5. AbschlussBei mehrtägigen Open Spaces gibt es jeweils Morgen- und Abendrunden.Bei einem kurzen Open Space findet am Ende eine Auswertung und/odergemeinsame Abschlussrunde statt.
  • OPEN SPACE / ERFOLGSFAKTOREN+ DAS RICHTIGE THEMA+ DIE ATMOSPHÄRE+ DIE UMSETZUNG+ DIE PHILOSOPHIE
  • OPEN SPACE / DAS RICHTIGE THEMADas übergreifende General-Thema eines Open Spaces sollte sein+ DRINGENDD.h. Alle Teilnehmer hätten dazu am liebsten schon gestern eine Lösung+ BREIT ANGELEGTD.h. Es soll Raum für neue Ideen und Lösungen geben+ KOMPLEXD.h. Es gibt viele verschiedene Lösungen & es kann nicht von einemallein gelöst werden.+ WICHTIGD.h. Es ist von zentraler Bedeutung für das gesamte System (einUnternehmen, eine Organisation, ein Stadteil etc.)
  • OPEN SPACE / DIE ATMOSPHÄRE+ Sind die Räume schön?+ Gibt es genug Licht und Luft?+ Es sollte die ganze Zeit ein ausreichendes Buffet zur Verfügung stehen, damit sich die Gruppen ihre Pausen selbst einteilen können
  • OPEN SPACE / DIE UMSETZUNG+ Was soll mit dem Open Space erreicht werden?+ Wie werte ich die Ideen und Lösungen aus?+ Was geschieht mit den Ideen und Projekten, die dort entstehen?+ Kann ich die Infrastruktur bieten, um diese zu verwirklichen?+ Wie bleibe ich mit den Teilnehmern in Kontakt?
  • OPEN SPACE / DIE PHILOSOPHIE+ Alle Themen sind gut+ Vier Prinzipien 1/ Wer auch immer kommt, es sind die richtigen Leute 2/ Was auch immer geschieht, es ist das, was geschehen sollte 3/ Es beginnt, wenn die Zeit reif ist 4/ Vorbei ist vorbei – nicht vorbei ist nicht vorbei+ Das Gesetz der 2 FüßeJeder kann jederzeit die Gruppe wechseln und das ist gut. Denn so bringter wie eine Hummel oder wie ein Schmetterling Nektar von einer Gruppezur nächsten oder ist einfach nur da und schön!
  • 3. BARCAMP / UNKONFERENZ
  • BARCAMP / DEFINITION+ Eine offene Tagung mit offenen Workshops+ Die Teilnehmer bestimmen Ablauf und Themen bei Beginn+ Barcamps sind von Open Spaces abgeleitet+ Das 1. Barcamp fand 2005 in Palo Alto bei der Firma Socialtext statt+ Barcamps stammen aus der Szene des Open Source & Social Media
  • BARCAMPS / MAN BRAUCHT+ Etwa 0,5 – 2 Tage+ 1 großen Raum und mehrere mittlere bis kleine+ Mindestens 12, maximal 700 Teilnehmer+ Jede Menge Post-Its, Stifte, Flipcharts, Papier, Karten+ Sponsoren für die Räume, das Catering, die Orga etc.+ 1 guten Moderator für die Opening Session+ Ein Orga-Team für Fragen zwischendurch, den Eingang, die Dokumentation und, und, und
  • BARCAMP / ABLAUF1. EröffnungBegrüßung, Dank an die Sponsoren, Eröffnung des Barcamps2. Themen sammelnJeder, der ein Thema behandeln möchte, geht nach vorne und stellt seinThema vor. Der Moderator fragt, wer an der Session teilnehmen möchte.Jeder Teilnehmer kann sich beliebig oft melden. Ein zweiter Moderatorverteilt das Thema in Raum und Zeit.3. MarktplatzWenn alle Themen gesammelt sind, werden sie in Zeit und Raum sortiert.Nun können Räume und Zeiten auch noch verändert oder getauschtwerden.4. ArbeitsgruppenJede Gruppe arbeitet selbständig an ihrem Thema. Ggf. könnendiejenigen, die eingeladen haben, oder Mitglieder des Orga-Teams dieSessions dokumentieren.5. AbschlussDer Moderator leitet die Abschlussrunde. Sie kann sehr unterschiedlichgestaltet sein (je nach Anzahl der Teilnehmer). Sie kann z.B. in einerPodiumsdiskussion oder in einem Get-Together ausklingen.
  • BARCAMPS / ERFOLGSFAKTOREN+ EINE GUTE INFRASTRUKTUR / ORGANISATION+ QUALITÄT DER SESSIONS+ GUTE KOMMUNIKATION VIA SOCIAL MEDIA+ VERNETZUNG FÖRDERN
  • BARCAMPS / GUTE INFRASTRUKTUR+ Während des Barcamps muss alles reibungslos laufen+ Es muss genug Moderationsmaterial für alle Eventualitäten da sein+ Das Schlimmste, was passieren kann, ist ein Barcamp ohne W-Lan...+ Das Orga-Team muss auf technische Probleme etc. vorbereitet sein (Stichwort „Beamer“)+ Es muss genug Essen und Trinken vorhanden sein (meist kostenlos)+ Es sollten Übersichtspläne für die Räume aushängen+ Der Session-Plan sollte gut sichtbar aushängen und am besten auch online zur Verfügung stehen (Smartphones).
  • BARCAMPS / QUALITÄT DER SESSIONS+ Keine PR-Vorträge mit Eigenwerbung+ Eine gute Mischung unterschiedlicher Kompetenzen & Vorkenntnisse+ Sessions mit Fragestellungen sind möglich, aber erfahrungsgemäß nicht gut besucht...+ Ggf. im Vorfeld Sessions via Call-for-Papers & Online-Voting planen
  • BARCAMPS / SOCIAL MEDIA+ Barcamp-Besucher sind in der Regel Social-Media-Nutzer+ Die Anmeldung per mixxt.de (Alternativ: XING oder Facebook)+ Bloggen und Twittern während der Veranstaltung fördern:+ Hashtag vorbereiten und kommunizieren+ Twitter-Wall an einem zentralen Ort einrichten+ Eigenen Blog sowie eigene Facebook- und Twitter-Präsenz während der Veranstaltung aktualisieren
  • BARCAMPS / VERNETZUNG FÖRDERN+ Es sollten Mittel der weitergehenden Vernetzung vorhanden sein z.B. Wandzeitungen, Speed-Meeting-Areas, Aufkleber u.v.m.+ Twitter-Wall ermöglicht Kommunikation zwischen Unbekannten+ Mixxt.de, XING (Facebook) ermöglicht Vor- und Nachkontakte
  • 4. WARP CONFERENCE
  • WARP CONFERENCE / DEFINITION+ Zielt auf Geschwindigkeit (daher „Warp) und Ideen-Vielfalt+ Ist vom Speed-Dating abgeleitet+ Soll gezielt unterschiedliche Kompetenzen zu einem Thema zusammen bringen
  • WARP CONFERENCE / MAN BRAUCHT+ 1 Nachmittag oder Abend+ 1 großen Raum mit vielen Zweier-Tischen+ Mindestens 12, maximal 70 Teilnehmer.+ 1 guten Moderatoren+ Gutes Catering und Stehtische für das anschließende Slow-Dating
  • WARP CONFERENCE / ABLAUF1. Alle Teilnehmer erhalten ein Namensschild mit der Farbe ihres Fachbereichs.2. Begrüßung und Erklärung des Ablaufs3. Jeder Teilnehmer sucht sich aus mehreren Themengebieten 2 Karten mit jeweils einer Fragestellung aus4. Jeweils 2 Personen mit unterschiedlichen Namensschilder-Farben setzen sich an einen Tisch und suchen 1 Frage aus. Sie diskutieren die Frage und notieren die Ideen & Ergebnisse auf die Rückseite der Karte.5. Nach 8 Minuten suchen sie sich einen neuen Partner, wählen eine neue Karte aus und beginnen eine neue Diskussion mit neuen Ideen.6. Dem folgen so viele Runden, wie es paarweise Fragen gibt (also hier: 4 Runden)7. Je nach Anzahl der Teilnehmer kann es zum Schluss eine Auswertungsrunde geben.8. Den Abschluss bildet in der Regel ein Get-Together (Slow-Dating)
  • WARP CONFERENCE / ERFOLGSFAKTOREN+ DEFINIERTES PUBLIKUM+ GUTE AUSWAHL DER THEMEN & FRAGEN+ VERNETZUNG FÖRDERN
  • WARP CONFERENCE / DEFINIERTES PUBLIKUMWarp Conferences funktionieren gut mit einem definierten Publikum umein definiertes Thema herum. Bspw.:+ Zum Thema „Fair Trade in der Mode“ diskutieren Designer , CCC- Engagierte, Fabrikbesitzer und Arbeiter aus einer Freihandelszone+ Wenn man nicht gezielt Menschen einlädt, sollte deshalb die Einladung entsprechend gut formuliert ausfallen.
  • WARP CONFERENCE / THEMEN & FRAGENDas Gesamtthema und die Fragen auf den Karten sollen zu einemintensiven Gedankenaustausch anregen – wie bei einem World Café.Hier gelten daher die gleichen Vorüberlegungen und Fragen.
  • WARP CONFERENCE / VERNETZUNG FÖRDERNFür die Teilnehmer ist – wie bei einem Barcamp – die Vernetzung einganz wichtiger Motivationsgrund für die Teilnahme an der Veranstaltung.Deshalb sollte die Vernetzuzng wie beim Barcamp über das „Speed-Dating“ hinaus gefördert werden.
  • GRUPPENARBEIT 1 WORLD CAFÉ MINIWANN EIGNET SICH WELCHES VERANSTALTUNGSFORMAT?
  • WAS KANN SCHIEF GEHEN?
  • WAS KANN SCHIEF GEHEN?+ DIE TEILNEHMER SIND LUSTLOS DAS THEMA ODER DIE FRAGEN SIND NICHT WIRKLICH RELEVANT+ DIE GRUPPE WIRD VON WENIGEN DOMINIERT KOMMUNIKATIONS- UND VERHALTENSREGELN FEHLEN+ DIE IDEEN VERPUFFEN UNGENUTZT MOTIVATION WANDELT SICH IN FRUSTRATION
  • WAS KANN SCHIEF GEHEN?DAS THEMA ODER DIE FRAGEN SIND NICHT WIRKLICH RELEVANT+ Die Gespräche kommen nicht in Gang+ Die Teilnehmer sind lustlos+ Tipps für die Planung: Siehe jeweils Format+ Abhilfe vor Ort: Je nach Teilnehmerzahl eine Session einberufen, in der die Menschen die Themen entsprechend ihrer Bedürfnisse abwandeln können.+ Die Menschen ermutigen und ermuntern, selbstverwaltet die Themen und Fragen zu finden, die sie wirklich beschäftigen.
  • WAS KANN SCHIEF GEHEN?KOMMUNIKATIONS- UND VERHALTENSREGELN NUTZEN+ JEDES FORMAT HAT SEINE REGELN & ETIKETTE+ TRAUMKREIS & TALKING STICK+ KONSENSFINDUNG+ HANDZEICHEN
  • WAS KANN SCHIEF GEHEN?KOMMUNIKATIONS- UND VERHALTENSREGELN FEHLENTRAUMKREIS & TALKING STICK+ Alle Teilnehmer sitzen im Kreis. Es gibt einen Talking Stick+ Jeder Teilnehmer kann pro Runde 1 Sache sagen, die ihm wichtig ist+ Derjenige, der vor ihm etwas gesagt hat, dokumentiert dies + Name+ Es gibt nur Verständnisfragen, keine Beurteilungen (Brainstorming)+ Wenn jemand Nichts sagen möchte, gibt es den Stick weiter+ Wenn etwas doppelt gesagt wird, wird der neue Name dazu notiert+ Widersprüchliches & Gegensätzliches darf nebeneinander stehen (es geht um die Vielfalt!)* Der Traumkreis stammt aus dem „Dragon Dreaming“ - einer Methodefür schwarmintelligentes Projekt-Management.
  • WAS KANN SCHIEF GEHEN?KOMMUNIKATIONS- UND VERHALTENSREGELN NUTZENKONSENSFINDUNG+ Ein Verfahren für kollektives Entscheiden+ Ein Idee / eine Lösung wird vorgeschlagen und debattiert+ Ein Moderator formuliert die Idee zu einer klar verständlichen Frage, die sich mit JA oder NEIN beantworten lässt+ Der Moderator fragt, wer dem Vorschlag zustimmt (Handzeichen)+ Der Moderator fragt, wer den Vorschlag nicht optimal findet, aber damit leben kann (Handzeichen)*+ Der Moderator fragt, wer dem Vorschlag nicht zustimmt, aber damit leben kann (Handzeichen)*+ Der Moderator fragt, wer den Vorschlag blockieren will (Handzeichen)**Bei den letzten 2-3 Punkten ist es wichtig, nach den Gründen zu fragen.Ggf. führen sie zu neuen Diskussionen sowie Abstimmungen.
  • WAS KANN SCHIEF GEHEN?KOMMUNIKATIONS- UND VERHALTENSREGELN NUTZENHANDZEICHEN+ Geben Feedback, ohne zu stören+ Zeigen ein Stimmungsbild+ Vereinfachen die reibungslose Organisation einer Debatte
  • QUELLE: OCCUPY-DESIGN.ORG
  • WAS KANN SCHIEF GEHEN?DIE ERGEBNISSE NUTZEN UND AUSWERTEN+ ERGEBNIS-GALERIE+ ERGEBNIS-PLENUM+ VISUELLE PROTOKOLLE+ ONLINE-PROTOKOLLE+ FISHBOWL
  • WAS KANN SCHIEF GEHEN?DIE ERGEBNISSE NUTZEN UND AUSWERTENERGEBNIS-GALERIE+ Die Dokumentationen auf Flippcharts, Karten etc. werden in eine öffentlich zugängliche Galerie gehängt.+ Alle Teilnehmer und ggf. auch anderes Publikum können sich die Ergebnisse ansehen. Ggf. ist es sinnvoll, dass der Moderator, Gastgeber oder Session-Geber dabei steht und Auskunft gibt.+ Die Galerie kann ggf. chronologisch oder thematisch strukturiert sein. Dann kann man sie auch wie eine Wandgeschichte oder -zeitung lesen.
  • WAS KANN SCHIEF GEHEN?DIE ERGEBNISSE NUTZEN UND AUSWERTENERGEBNIS-PLENUM+ Die einzelnen Arbeitsgruppen bzw. Moderatoren/Session-Geber stellen die Ergebnisse im Plenum nacheinander vor.+ Die Ergebnisse werden debattiert. Fragen können z.B. sein: - Was können wir als Resultat zusammenfassen? - Gäbe es nur eine Stimme im Raum, was würde sie sagen? - Welche weiterführenden Fragen ergeben sich? - Gibt es Muster? Können wir die Ergebnisse clustern? - Welche Verbindungen gibt es zu den Ergebnissen anderer Gruppen?
  • WAS KANN SCHIEF GEHEN?DIE ERGEBNISSE NUTZEN UND AUSWERTENVISUELLE PROTOKOLLE+ Professionelle Illustratoren/Dokumentatoren halten die Gespräche und Ergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen in einem großen Wandbild mit Hilfe von Skribbels und Worten (Mindmaps) fest.+ Tolle und sehr anschauliche Art der Dokumentation+ Aufwendig und teuer (man braucht pro Gruppe einen Illustratoren)
  • WAS KANN SCHIEF GEHEN?DIE ERGEBNISSE NUTZEN UND AUSWERTENONLINE-PROTOKOLLE+ Veranstalter sollten in jedem Fall die Ergebnisse anschließend online zur Verfügung stellen.+ Bei Veranstaltungen mit großen Teilnehmerzahlen ist eine Auswertung vor Ort nicht möglich, sondern nur ein anschließendes Online-Protokoll+ Bei Barcamps sind sie die Regel (Bild und Text, manchmal auch Video)+ Die Online-Protokolle sollten von jemanden aus dem Veranstalter- Team hübsch und sorgfältig aufbereitet werden.+ Sie können auf den Protokollen der Teilnehmer basieren oder auf denen des Orga-Teams (etwa bei Barcamps empfehlenswert)
  • WAS KANN SCHIEF GEHEN?DIE ERGEBNISSE NUTZEN UND AUSWERTENFISHBOWL+ Empfiehlt sich bei kontroversen, diskussionswürdigen Themen+ Es gibt einen inneren Kreis mit rund 5 Stühlen und einen großen Kreis mit dem Rest der Stühle+ Im inneren Kreis sitzen 4 Personen und beginnen über das Thema zu debattieren+ Wenn jemand aus dem äußerem Kreis etwas dazu sagen will, steht er auf und setzt sich auf den freien Stuhl+ Dann muss einer aus dem inneren Kreis in den äußeren Kreis wechseln+ Ggf. sollte die Debatte dokumentiert werden
  • GRUPPENARBEIT 2 OPEN SPACE MINIHAST DU EIN EVENT, FÜR DAS DU NUN IDEEN SAMMELN MÖCHTEST?
  • OPEN SPACE PRINZIPIEN1. Wer auch immer kommt ist richtig2. Was auch immer geschieht ist richtig3. Es beginnt, wenn die Zeit dafür reif ist4. Vorbei ist vorbei – nicht vorbei ist nicht vorbeiGESETZ DER 2 FÜSSEIhr könnt Eure Gruppe oder auch die Veranstaltungjederzeit verlassen und „hummeln“ gehen.
  • VIELEN DANK!ILONA KOGLIN * MAREK ROHDETELEFON 040 / 219 82 773E-MAIL ICHBIN@FUEREINEBESSEREWELT.INFO