Ihr Kontakt zu uns:Landesanstalt für MedienNordrhein-Westfalen (LfM)Zollhof 240221 DüsseldorfTelefon› 0211/77007-0Telefax›...
Ihnen kommt die nicht einfache Aufgabe zu,Kinder auf die Welt und deren Anforderun-gen vorzubereiten. Dabei ist die Lebens...
So vielfältig wie die Familien, so vielfältig sind auch die von ihnenmitgeprägten Stile und Geschmacksrichtungen bei der M...
Meine MedienkindheitBesonders intensiv habe ich als Kind folgende Medien genutzt:Das waren meine nichtmedialen Lieblingsbe...
7WELCHE MEDIEN SIND FÜR MEIN KIND GEEIGNET?› MEDIEN – EIN PRIMA BABYSITTER?Abends oder am Wochenende sind Erwachsene oft e...
9WERBUNG IN DEN MEDIEN8Kinder und ihre Eltern sind eine wichtige Zielgruppe für Werbung.Kinder haben einen beträchtlichen ...
10 11PROBLEMATISCHE INHALTE ERKENNENNicht jedes ausgewiesene Kinderprogramm ist frei von Ge-waltdarstellungen. Klassisches...
PROBLEMATISCHE INHALTE ERKENNEN12Internet bedeutet das, Kindern nur ausgewiesene Kinderseiten zurVerfügung zu stellen, im ...
Kinder sollten sich Medien wie DVD, Computer oder Fernsehen imgesamten Tagesablauf nicht übermäßig zuwenden, nicht zuletzt...
17Eltern leisten einen wesentlichen Beitrag zur Medienerziehung ihrerKinder. Kein Zweifel: Im Kindergarten erfahren Kinder...
1918Medienerziehung ist schon bei Babys und Kleinkindern wichtig. Esgeht darum, Kindern von Anbeginn einen maßvollen und a...
KURZ GEFASST – FÜR ELTERNVON KINDERGARTENKINDERNDenken Sie an Ihre eigene Medienkindheit: Was hat sich verän-dert, was ist...
Vermeiden Sie Reality- und Boulevard-Magazine, da diese zur besten Sendezeitplatzierten Sendungen häufig Inhalte haben, di...
25HÖRSPIELE24Hörmedien wie CD/MP3/Radio/Hörkassetten werden oft in ihrer Wirkungunterschätzt, auch sie haben positiv oder ...
27COMPUTERSPIELE26Manche 3- bis 4-Jährige können z.B. mit Janosch- und Oskar-CD-ROMs kompetentumgehen und beherrschen soga...
29KINDERHANDY28Gegen Ende der Grundschulzeit oder bei Beginn des Eintritts in die weiterführendeSchule verfügen die meiste...
30 31MEDIENTAGEBUCHMontag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag Summe/WocheFernsehenRadioCDs/Hörspiele/Kass...
3332Alterskennzeichnung und KennzeichenDie Alterseinstufungen von Filmen und (Computer-)Spielen sind inDeutschland gesetzl...
3534USK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne AltersbeschränkungBei den Spielen ohne Altersbeschränkung handelt es sich um fam...
37› Kinder im Blick.Medienkompetenz statt MedienabstinenzDieter Baacke Preis - Handbuch 4Das Buch enthält Beiträge zur För...
39HINWEISE IM INTERNET38ElternabendeHandy/Smartphone› www.feibel.deThomas Feibel bewertet CD-ROMs, geordnetnach Altersstuf...
› Landesanstalt für MedienNordrhein-Westfalen (LfM)Die Landesmedienanstalten nehmenProgrammbeschwerden zu Inhalten inpriva...
Ihr Kontakt zu uns:Landesanstalt für MedienNordrhein-Westfalen (LfM)Zollhof 240221 DüsseldorfTelefon› 0211/77007-0Telefax›...
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Mit medien leben elterntipps für kigakinder

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Mit medien leben elterntipps für kigakinder

  1. 1. Ihr Kontakt zu uns:Landesanstalt für MedienNordrhein-Westfalen (LfM)Zollhof 240221 DüsseldorfTelefon› 0211/77007-0Telefax› 0211/727170E-Mail› info@lfm-nrw.deInternet› www.lfm-nrw.deMinisterium für Familie, Kinder,Jugend, Kultur und Sportdes Landes Nordrhein-WestfalenReferat Reden, Öffentlichkeits-arbeitHaroldstraße 440213 DüsseldorfTelefon› 0211/837-02E-Mail› info@mfkjks.nrw.deInternet› www.mfkjks.nrw.deMIT MEDIEN LEBEN LERNENTipps für Eltern von Kindergartenkindern
  2. 2. Ihnen kommt die nicht einfache Aufgabe zu,Kinder auf die Welt und deren Anforderun-gen vorzubereiten. Dabei ist die Lebensweltvon Kindern heute bereits früh medial ge-prägt. Wie selbstverständlich wachsen siemit verschiedensten Medien auf, sei es mitden sogenannten „alten“ Medien wie Fernse-hen oder Radio, oder sei es mit den „neuen“Medien wie Computer, Handy und Internet.Durch die sich sehr schnell entwickelndenund verändernden Medienangebote fällt esEltern bzw. Erwachsenen meist sehr schwer,Kinder in Fragen der Medienbildung zu be-gleiten. Die Unterstützung der Kinder durchEltern und Erziehende auch in Fragen derMedienerziehung ist jedoch unverzichtbar.Medienbildung ist ein wichtiger Prozess fürdie kompetente Bewältigung des Alltagsund eine unabdingbare Voraussetzung fürsoziale Integration und gesellschaftlicheTeilhabe.Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend,Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen hat diesen Anforderungen durchdie Verdopplung der Fördermittel für außer-schulische medienpädagogische AngeboteRechnung getragen. In den Bildungsgrund-sätzen werden Medien zudem als ein wesent-licher Bildungsbereich für die individuelleBildungsförderung schon im Elementarbe-reich genannt. Die Landesanstalt für MedienNordrhein-Westfalen schließlich bietet überProjekte und Materialien viele Informations-möglichkeiten und Hilfestellungen auch undgerade für Eltern und pädagogische Fach-kräfte, so zum Beispiel über ihre „InitiativeEltern+Medien“.Mit dieser Broschüre möchten wir dazubeitragen, dass Sie eine kompakte Orien-tierungshilfe für die sich Ihnen aktuellim Familien- und Kindergartenalltag häu-fig stellenden Medienfragen an der Handhaben. „Mit Medien Leben lernen“ bein-haltet dabei auch praktische Tipps und An-regungen zum medienorientierten Arbeitenmit Kindern sowie Hinweise auf weiterge-hende Literatur zum Thema.Liebe Eltern,liebe pädagogische Fachkräfte,Ute SchäferMinisterin für Familie, Kinder,Jugend, Kultur und Sportdes Landes Nordrhein-WestfalenDr. Jürgen BrautmeierDirektor der Landesanstalt fürMedien Nordrhein-WestfalenVorwort
  3. 3. So vielfältig wie die Familien, so vielfältig sind auch die von ihnenmitgeprägten Stile und Geschmacksrichtungen bei der Mediennut-zung. Um kindlichen Medienkonsum zu verstehen, ist es sinnvoll,den elterlichen Umgang mit Medien unter die Lupe zu nehmen: Inwelchen Situationen schalten Sie persönlich Fernsehen, Radio oderden Computer an? Ist das Handy auch mal ausgeschaltet? Wann läuftder Fernseher? Haben Sie Lieblingssendungen?Und – das wissen die meisten aus ihrer eigenen Kindheit – Kinderkönnen den Medien Qualitäten abgewinnen, die Erwachsenen rätsel-haft bleiben. Medien lenken ab, schaffen gemeinsame Erlebnisse,sorgen für Entspannung, bieten Rückzugsmöglichkeiten und Kon-takt mit Anderen, sie liefern Gesprächsstoff mit Freundinnen undFreunden.ANREGUNG FÜR ELTERNBeobachten Sie zwei, drei Tage lang Ihren eigenen Medienge-brauch:• Wofür nutzen Sie welche Medien? Zur Unterhaltung, Infor-mation, Kommunikation, Gestaltung, Belebung des Raumes?• Welches Medium nutzen Sie am liebsten? Welches am inten-sivsten?• Welches sind Ihre eigenen Lieblingssendungen, Figuren, Spie-le? Was haben Sie als Kind gern gemocht?Führen Sie alleine oder mit Ihren Kind ein Medientagebuch –eine Vorlage dafür finden Sie auf S. 30 dieser Broschüre.3Mit Medien leben lernenTipps für Eltern von Kindergartenkindern› WIE LEBEN SIE IN IHRER FAMILIEMIT MEDIEN?Inhalt› Wie leben Sie in Ihrer Familie mit Medien? 3› Kennen Sie die Lieblingssendungen und Medienhelden Ihres Kindes? 4› Meine Medienkindheit 5› Welche Medien sind für mein Kind geeignet? 6› Medien – ein prima Babysitter? 7› Nein sagen können – Werbung und Merchandising 8› Wie können Sie problematische Inhalte erkennen und angehen? 10› Medien sind nur ein Teil des kindlichen Alltags –Alternativen zum Medienkonsum bieten 14› Medien im Kindergarten? 16› Austausch mit anderen Eltern und pädagogischen Fachkräften 17› Und die Jüngsten? Medienerziehung für 0- bis 2-Jährige 18› Kurz gefasst – 12 Tipps für Eltern von Kindergartenkindern 20› Medien: Wie können Sie mit Fernsehen, Computer und Co. umgehen? 22- Fernsehen/Video und DVD 22- Hörmedien 24- Computer und Spielkonsolen 26- Handy/Kinderhandy 28› Unser Medientagebuch 30› Alterskennzeichnung und Kennzeichen 32- Filme 32- Computer- und Konsolenspiele 34› Literatur für Eltern und pädagogische Fachkräfte 36› Informative Hinweise im Internet 37› Beschwerdestellen, Jugendschutzorganisationen und Initiativen 40› Impressum2
  4. 4. Meine MedienkindheitBesonders intensiv habe ich als Kind folgende Medien genutzt:Das waren meine nichtmedialen Lieblingsbeschäftigungen:Eine unvergessliche TV-Serie:Das hat mir daran besonders gefallen:Meine Lieblingsheldinnen oder -helden aus Buch, Comic, TV-Serie oderComputerspiel:Das fand ich an der Figur/den Figuren besonders gut:Ein furchteinflößendes/unangenehmes Medienerlebnis inmeiner Kindheit:So bin ich/ist meine Familie damit umgegangen:Diese Medien habe ich als Kind/Jugendliche(r) aktiv genutzt:Wenn ich meine Medienkindheit mit der heutiger Kinder vergleiche,hat sich folgendes geändert:EIGENE ERFAHRUNGEN REFLEKTIEREN✂4Sprechen Sie mit Ihrem Kind über seine Medien-Erlebnisse. Sehenoder hören Sie sich an, was es mag. Kinder in diesem Alter brau-chen und suchen die Nähe ihrer Eltern. Versuchen Sie, gemeinsameMedien-Erlebnisse zu schaffen und fragen Sie nach, was oder werihrem Kind besonders gefallen hat. Versuchen Sie die PerspektiveIhres Sohnes oder Ihrer Tochter einzunehmen, denn Kinder habenandere Wahrnehmungen und Bewertungen als Erwachsene, Mädchenmögen teils andere Sendungen oder Spiele als Jungen und um-gekehrt.Wie reagiert Ihr Kind auf Mediengeschichten? Machen Ihrem Kindbestimmte Elemente einer Geschichte Angst? Was empfindet es alsextrem spannend? Versuchen Sie zu verstehen, warum Ihr Kind soreagiert. Schließlich sind auch Mediengeschichten ein Schlüssel zudem, was Ihre Kinder lieben oder wovor sie Angst haben. Viele Kindersuchen und brauchen die Nähe zu ihren Eltern. Eine zusammen ange-schaute Sendung oder ein gemeinsam gelesenes Buch, das gemein-same Computerspielen bieten gemeinschaftliche Erlebnisse. ÜberLustiges, Spannendes oder auch Seltsames und Angsteinflößendessollte direkt gesprochen werden.ANREGUNG FÜR ELTERN UND PÄDAGOGISCHE FACHKRÄFTE:• Sprechen Sie mit Ihrem Kind über seine Lieblingssendungenund Medienhelden/-innen: Was und wen mag er/sie besonders,wen/was nicht?• Lassen Sie sich von Ihrem Kind erklären, warum das so ist.• Greift Ihr Kind Themen aus den Sendungen oder Computer-spielen im Spiel auf?• Welche Szenen oder Figuren spielt das Kind besonders nach?• Lesen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind ein Bilderbuch odereine Kinderzeitschrift, in dem seine Lieblingsmedienhelden/-innen auftauchen, sprechen Sie mit Ihrem Kind über derenEigenschaften und Verhaltensweisen.5› KENNEN SIE DIE LIEBLINGSSENDUNGENUND MEDIENHELDEN IHRES KINDES?
  5. 5. 7WELCHE MEDIEN SIND FÜR MEIN KIND GEEIGNET?› MEDIEN – EIN PRIMA BABYSITTER?Abends oder am Wochenende sind Erwachsene oft entspannungs-bedürftig. Gerade dann drehen Kinder jedoch auf. Fernsehen, Hör-spiele und Hörbücher entschärfen die Situation, man kann dannetwas länger schlafen oder das Abendessen in Ruhe vorbereiten.Wichtig ist, dass diese mediale Beschäftigung nicht überhandnimmt: Durchbrechen Sie den von Fernsehsendungen vorgegebenenRhythmus, indem Sie zur gewohnten Zeit auch einmal andere attrak-tive Angebote machen. Viele Serien für Kindergartenkinder sind sogemacht, dass ein Einstieg immer wieder möglich ist. Treffen SieRegelungen: Sprechen Sie mit Ihrem Kind feste Zeiten ab und ver-einbaren Sie einzelne Sendungen oder Spiele. Und: Gerade Kinderdieses Alters benötigen Begleitung. Sehen bzw. hören Sie sich dieSendungen, Videos und Hör-CDs oder Podcasts, die Ihre Kindermögen, zumindest auszugsweise mit an. Bereits bekannte Videosund Hörspiele/-bücher können dann problemlos wiederholt genutztwerden.Vermeiden Sie es, Fernsehen oder Computerspiele als Mittel zur Be-lohnung oder Bestrafung Ihrer Kinder einzusetzen. Es ist so ähnlichwie mit Süßigkeiten: Fernsehverbote oder die Erlaubnis, bei gutemVerhalten eine halbe Stunde länger an der Spielkonsole zu spielen,können bei Kindern den Reiz und die Bedeutung des jeweiligenMediums noch steigern.Für Kindergartenkinder sind Medien sinnvoll, die in kurzen Sequenzenund kleinen Portionen mit vielen spielerischen, lustigen Elementenund positiver Bestätigung Wissen vermitteln oder Geschichten miteinfacher Handlung erzählen. Die Inhalte sollten an der Lebensweltvon Kindern anknüpfen (z.B. Kindergarten, Spielplatz, Wohnung),können aber auch Phantasievolles enthalten (beliebt bei Kindernsind z.B. Zauberer, Tiere, Hexen oder Gespenster). Auf einer solchenBasis können Medien auch komplizierte Zusammenhänge (z.B. denmenschlichen Körper oder Abläufe in einem Krankenhaus etc.) ein-fach vermitteln.Suchen Sie für Ihr Kind Medien aus, die Ihrem Kind Vergnügen be-reiten und es nicht zu sehr fordern (beispielsweise durch extremenLeistungsdruck in manchen Computerspielen, durch hohe Geschwin-digkeit, schrille Stimmen oder Geschichten, die das Kind verun-sichern oder überfordern könnten). Spannung und etwas Action ge-hören dazu – beobachten Sie, ob dies für Ihr Kind angemessen undvertretbar ist. Ein wichtiges Medium in diesem Alter ist das Bilder-buch, welches man gemeinsam in eigenem Tempo durchschauen undbesprechen kann.ANREGUNG FÜR ELTERN UND PÄDAGOGISCHE FACHKRÄFTE:• Welches waren Ihre eigenen Lieblingssendungen,Hörkassetten oder Computerspiele als Kind?• Was hat sich im Vergleich zu früher geändert?• Worin benötigen Kinder heute besondere Unterstützung?› WELCHE MEDIEN SIND FÜR MEINKIND GEEIGNET?6
  6. 6. 9WERBUNG IN DEN MEDIEN8Kinder und ihre Eltern sind eine wichtige Zielgruppe für Werbung.Kinder haben einen beträchtlichen Einfluss auf das Konsumver-halten ihrer Eltern, und je nach Alter verfügen sie auch selbst übereigene Finanzmittel zum Warenkauf. Viele Kindermedien, auch sol-che öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten, werben mit Figuren,Aufklebern, Sammelbildern, Sweatshirts etc. für ihre Programme.Doch Kinder im Vorschulalter sind oft noch nicht in der Lage, Wer-bung vom Programm zu unterscheiden, sie brauchen Begleitung.Werbung können Sie im Fernsehen durch die Auswahl werbefreierKinderprogramme einschränken (z.B. KI.KA). Jedoch gibt es keinewerbefreie Umwelt mehr, auch nicht für Kinder. Und auch werbe-finanzierte und familienorientierte Sender, wie zum Beispiel SuperRTL, bieten ansprechende Sendungen für Kinder. Zudem sind Mer-chandising-Produkte heute allgegenwärtig. Machen Sie Ihrem Kinddeutlich, was Werbung ist:› NEIN SAGEN KÖNNEN –WERBUNG UND MERCHANDISINGWERBUNG IN UNSEREM ALLTAGDie klassischen Werbeformen sind TV-und Radio-Werbespots, Anzeigen- undPlakatwerbung in Zeitungen und Maga-zinen, ebenso wie die Werbebanner aufInternetseiten und in Computerspielen.In den Spots werden häufig bekannte Fi-guren oder Personen aus Filmen, Compu-terspielen u.a. als Werbeträger benutzt.Beim Merchandising werden die bekann-ten (Lieblings-)Figuren (z.B. SpongeBob,LillyFee u.a.) dann gerne auch auf Klei-dung, Brotdosen, Trinkflaschen oder inForm von Spielfiguren und Sammelkar-ten weiter vermarktet.Produktplatzierung findet in Fernseh-serien, Spielfilmen oder Computerspielenstatt.Logos, Marken und Produkte eines Unter-nehmens werden hier geschickt inte-griert, gezeigt oder erwähnt.Sponsoring als Unterstützung in Formvon Sach-, Geld-, oder Dienstleistungengeschieht häufig z.B. auf Sport-, Event-,oder Kinderveranstaltungen.Beliebt ist auch das – für die Werbebran-che – kostengünstige virale Marketing.Witzige, schrille und zum Teil interaktiveClips im Internet werben für Marken oderProdukte und werden von den Nutzern/-innen anderen empfohlen, so dass sichder Clip schnell verbreitet.Üben Sie mit Ihren Kindern schon früh, mit Werbeangeboten kritischumzugehen, eine Auswahl beim Kaufen zu treffen. Lassen Sie sieüber kleine Teilbereiche schon selbst entscheiden. Machen Sie IhreKinder auf den Charakter von Werbung und der begleitenden Pro-duktwerbung bei Kindersendungen aufmerksam. Sie können einBeispiel geben und sehr früh vermitteln, dass Sie nicht jede Medien-mode mitmachen und dass auch nicht jedes Kinderprodukt zwangs-läufig in den Einkaufswagen wandern muss. Bieten Sie auch andereAnreize (z.B. Spielplatzbesuch, gemeinsam ein Spiel spielen etc.).ANREGUNG FÜR ELTERN UND PÄDAGOGISCHE FACHKRÄFTE:Werbedetektive: Der Werbung auf der SpurLassen Sie Ihr Kind alles zusammentragen, worauf seine Lieb-lingsfiguren aus Fernsehsendungen oder Produkten abgebildetsind (T-Shirts, Rucksäcke, Zeitschriften etc.). Zählen Sie mitdem Kind, wie viele Werbeanzeigen in seiner Zeitschrift zu fin-den sind. Wie viele Werbespots tauchen zwischen den Sendun-gen oder (z.B. bei Familienprogrammen) in der Sendung auf?Wofür wird geworben? Zählen Sie die Werbeplakate, an denenSie täglich in der Stadt vorbeikommen (mit älteren Kindern kannauch besprochen werden, wofür geworben wird, z.B. Nahrungs-mittel, Kleidung, Parfüm etc.).Werbeagentur:Lassen Sie ihr Kind einen Werbeclip oder Werbespruch für seinKuscheltier oder ein witziges Produkt (Pinselauswaschmaschine,Wackelzahnzieher) entwickeln. Filmen Sie den Clip mit einerKamera.
  7. 7. 10 11PROBLEMATISCHE INHALTE ERKENNENNicht jedes ausgewiesene Kinderprogramm ist frei von Ge-waltdarstellungen. Klassisches Beispiel ist Tom und Jerry und auchin den umstrittenen Serien Winx Club, Dragon Ball oder Gargoylesgibt es gewalthaltige Szenen. Mit den quirligen Zeichentrickszenenà la Tom und Jerry oder Donald Duck kommen die meisten Kinder-gartenkinder allerdings problemlos zurecht, fassen das Dargestelltekeineswegs als beunruhigend auf.Kinder empfinden oftmals anders als Erwachsene und reagie-ren auf Szenen, die Erwachsene als problematisch empfinden, oftgar nicht so irritiert. Das gilt aber auch umgekehrt: Kinder haben inSituationen Angst, die Erwachsene als vollkommen unproblematischauffassen.Mögen die Kinder gewalthaltige Kindersendungen gern, ist essinnvoll, mit ihnen darüber zu sprechen: Was bewegt Ihr Kind, wasbegeistert es? Oftmals ist die Tatsache, dass Kleine gegen Großekämpfen, ein Grund für die Faszination. Schließlich stehen vieleKinder täglich in Auseinandersetzungen mit älteren Geschwistern,Eltern oder anderen Erwachsenen. Superhelden sind Stellvertreterim Kampf gegen Übermächtiges und können durchaus eine positiveFunktion haben.Aber ganz allgemein gilt: Internetangebote, Computerspiele,Filme und Bücher mit gewalthaltigen Inhalten oder sexuellen Dar-stellungen, die Kinder verstören können, sollten für Kinder uner-reichbar sein. Achten Sie stets bei der Auswahl von Filmen undComputerspielen auf die jeweils erteilte Altersfreigabe (FSK-/USK-Kennzeichen für Ihre Kindergartenkinder „ab 0 Jahren“/ für ältereVorschulkinder evtl. „ab 6 Jahren“).› WIE KÖNNEN SIE PROBLEMATISCHEINHALTE ERKENNEN UND ANGEHEN?Wenn Sie bemerken, dass Ihr Kind bestimmte Sendungen/Hörspiele/Computerspiele nicht verkraftet, versuchen Sie, der Sa-che im Gespräch, im Spiel oder beim Malen auf den Grund zu gehen.Selbst auf Erwachsene harmlos wirkende Sendungen oder Hörspiele,wie Biene Maja oder Heidi, können bei Kindern Ängste auslösen.Oft liegen bereits vorhandene reale Ängste dahinter, aber mancheine Beunruhigung – zum Beispiel Angst vor Gespenstern, Vampiren,Monstern – wird erst durch die Geschichten erzeugt. Das gilt füralle Medien – auch für Bücher und Bilderbücher. Dieser Effekt kanndurchaus positiv sein: Wiederholtes Anschauen oder Hören spannen-der, unheimlicher Geschichten ermöglicht es Kindern zu lernen, mitÄngsten umzugehen. Einen gewissen Schauer mögen die meistenMenschen, alte wie junge, nicht aber dauerhafte Ängstlichkeit oderAlbträume: Hier können Nähe, Wärme und Klärung sehr hilfreichsein.ANREGUNGEN FÜR ELTERN:Merken Sie beim gemeinsamen Fernsehen einer altersgerechtenSendung, dass Ihr Kind bei Szenen Angst bekommt, schalten Sieden Ton ab und/oder erzählen Sie die Geschichte mit Ihren ei-genen Worten weiter. Auf Geräusche reagieren Kinder emotio-naler; für sie ist häufig wichtig, dass der Film ein Happy Endhat. Wenn Sie den Film/die Sendung abbrechen müssen, ist esauch sinnvoll, mit Ihrem Kind über einen positiven Ausgang derGeschichte zu sprechen.Das Thema Sexualität wird in Familien sehr unterschiedlichbesprochen, moralische und religiöse Einstellungen unterscheidensich. Der Zugang zu verstörenden sexuellen oder pornografischenDarstellungen muss Kindern in jedem Fall verwehrt sein. Für das
  8. 8. PROBLEMATISCHE INHALTE ERKENNEN12Internet bedeutet das, Kindern nur ausgewiesene Kinderseiten zurVerfügung zu stellen, im Vorschulalter ist eine Begleitung durchsNetz durch Erwachsene ebenfalls unverzichtbar. Sorgen Sie füreinen kindersicheren Zugang/Bereich auf Ihrem Computer. Aktivie-ren Sie Kindersicherungen und/oder stellen Sie den Computer guteinsehbar positioniert in einen allgemein genutzten Raum. Tech-nische Anleitungen finden Sie z.B. unter www.schau-hin.info undwww.bsi-fuer-buerger.de.Ist Ihr Kind doch einmal an verstörende Inhalte geraten, soversuchen Sie auch hier durch Spiele, durch Malen und Gesprächedie Situation zu klären und zu verarbeiten. Je nach familiärer Auf-fassung können zusätzliche Informationen und eine Erklärung desWahrgenommenen sinnvoll sein. Helfen Sie dem Kind, das Geseheneeinzuordnen. Tauchen nachhaltige Probleme auf, ist es ratsam,Erzieherinnen und Erzieher oder Medienpädagoginnen und Medien-pädagogen einzubeziehen.Aggressionen haben soziale und individuelle Ursachen.Wut und Konflikte sind bis zu einem gewissen Maß Bestandteil deskindlichen Alltagslebens. Kinder und oft auch Erwachsene müssennach und nach lernen, damit umzugehen. Aggressives Verhaltenkann, muss aber nicht zwangsläufig mit dem Sehen oder Hören vonbestimmten Medien zusammenhängen bzw. durch diese verstärktwerden. Allerdings sollten Sie beobachten, ob beispielsweise einebestimmte Sendung eine bestimmte Reaktion verursacht. Viele Kin-der reagieren mit Wut auf Unstimmigkeiten in ihrem sozialen Umfeld.Stundenlanges Fernsehen oder Computerspielen und wenig freiesSpiel oder andere Anregungen können zweifellos zu Unmut führen.Bieten Sie Alternativen und suchen Sie nach eventuell dahinter lie-genden Ursachen. Freies Spiel unterstützt die Kinder darin, Erlebtesund Gesehenes zu verarbeiten.Wo können Sie sich informieren und beschweren?Beschwerden und Anzeigen über gefährdende Inhalte nehmen Ju-gendämter, das Landesjugendministerium, die Landesmedienanstal-ten als Aufsichtsorgane der privaten Sender, die Jugendschutz-einrichtungen der Freiwilligen Selbstkontrolle zu den einzelnenMedien, sowie weitere staatliche Jugendschutzbehörden und in Ex-tremfällen die Polizei entgegen. Eine Auswahl an Adressen findenSie im Anhang dieser Broschüre auf Seite 40.ANREGUNGEN FÜR ELTERN UND PÄDAGOGISCHE FACHKRÄFTE:Gehen Sie gedanklich in Ihre Kindheit zurück:• Haben Sie als Kind eventuell heimlich oder mit GeschwisternFilme oder Sendungen gesehen oder gehört, die für Sie schwerzu verkraften waren und von denen Sie wussten, dass sie nichtfür Ihr Alter geeignet waren?• Wie sind Sie damit umgegangen? Was hat Ihnen geholfen?• Gab es Sendungen, die Sie selbst liebten, Ihre Eltern abernicht mochten?• Lassen Sie Ihr Kind malen, was es besonders schön aber auchbesonders schrecklich oder gruselig fand. Für das Kind ist eseine Möglichkeit, das zu verarbeiten, für Sie eine Möglichkeitmit dem Kind darüber zu sprechen.13
  9. 9. Kinder sollten sich Medien wie DVD, Computer oder Fernsehen imgesamten Tagesablauf nicht übermäßig zuwenden, nicht zuletzt,weil Kinder viel Bewegung brauchen. Hier sind klare Regelungenund Absprachen zu treffen. Bei Untersuchungen zu kindlichen Frei-zeitwünschen stehen Aktivitäten mit Eltern oder mit Freunden aufden ersten Plätzen. Medienfreie Aktivitäten müssen keineswegs mitfinanziellem Aufwand verbunden sein. Buden aus Decken und Kar-tons, eine Verkleidungskiste, Taschenlampen und Lupen sind hiernur Stichworte. Kindern zu ermöglichen, mit ihren Freunden/-innendraußen auf dem Spielplatz zu spielen oder ihnen bei schlechtemWetter innerhalb der Wohnung genügend Freiraum und nichtmedialeSpielumgebungen zu bieten, bedeutet zunächst ein Mehr an Zeitauf-wand und Zuwendung, was sich letztlich positiv auswirkt.Selbstverständlich brauchen auch Eltern einmal Zeit und Ruhe in-nerhalb der Familie. Kinder sollten daher frühzeitig lernen, sichselbstständig mit nichtmedialen Spielen zu vergnügen und sichphasenweise allein zu beschäftigen. Einige Kinder machen das ganzvon selbst, andere benötigen dazu Anregungen, müssen dieses ei-genständige freie Spiel erst lernen. Dazu gehört auch, eine gewisseLangeweile auszuhalten und daraus Phantasie zu entwickeln.15ALTERNATIVEN ZUM MEDIENKONSUM14› MEDIEN SIND NUR EIN TEIL DESKINDLICHEN ALLTAGS – ALTERNATIVENZUM MEDIENKONSUM BIETENANREGUNGEN FÜR BESCHÄFTIGUNGEN OHNE MEDIEN:• Bieten Sie regelmäßig einen gemeinsamen Brettspiel-, Bas-tel-, Experimentier- oder Mal-Nachmittag an.• Lassen Sie Ihr Kind mitbestimmen, was es gerne machenmöchte.• Kinder haben viel Phantasie: Schlagen Sie vor, aus vorhan-denem Material phantasievolle Buden zu bauen: das Piraten-schiff, das magische Haus der Zauberin (ruhig ein paar Tagestehen lassen). Jüngere Kinder brauchen dabei Begleitungdurch die Eltern, ältere gestalten gern allein oder mit Freun-den und Geschwistern.• Lassen Sie nichtmediale Spielumgebungen (z.B. Playmobil,Schleichtiere oder Lego) einfach über längere Zeit stehen undregen Sie Ihr Kind an weiterzuspielen.• Reduzieren oder vermeiden Sie den Medienkonsum, wenn dasKind Freunde zu Besuch hat.• Ermöglichen Sie es, so oft es geht, dass Ihr Kind draußen spie-len kann.• Regen Sie es dazu an, die Natur zu entdecken. Beginnen Siemit Ihrem Kind eine Sammlung gefundener Objekte (z.B. Stei-ne, Flaschenkorken, Blätter).• Erfinden Sie Geschichten (auch rund um die beliebten Fern-sehhelden oder auch zu Bildern).
  10. 10. 17Eltern leisten einen wesentlichen Beitrag zur Medienerziehung ihrerKinder. Kein Zweifel: Im Kindergarten erfahren Kinder in erster Liniespielend miteinander umzugehen, sich kreativ auszudrücken, alleSinne weiter zu entwickeln und ihre Umwelt zu erforschen. Die Ver-mittlung von Medienkompetenz ist inzwischen als Bildungsaufgabevon Kitas unumstritten. Medienpädagogik verfügt über altersange-messene Methoden, die Kinder dazu anregen und anleiten können,mit Medien kreativ und zunehmend kritisch umzugehen.Medien sollen zudem als Bestandteil von kindlicher Lebenswelt ingeregeltem Maße auch einen Platz im Kindergarten finden. So istdie Vermittlung von Medienkompetenz inzwischen als ein eigenerBildungsbereich für Kitas in NRW festgelegt. Ob Hörmedien, Video,Fotografie oder Computer(-spiel), sie alle können und sollen einge-bettet in die pädagogische Arbeit des Kindergartens Platz haben.Vor allem, damit Kinder schon früh einen chancengleichen und kre-ativen Zugang zu den Medien erwerben.Kinder bringen ihre Medienwelten, ihre Medienheldinnen und -hel-den in Form von Spielen, Gesprächen oder Aufdrucken auf T-Shirtsmit in den Kindergarten. Pädagogische Fachkräfte können lernen,mit diesem Fundus schöpferisch umzugehen, denn wie die KinderMedien wahrnehmen, sagt etwas über sie selbst und über ihre aktu-ellen Themen aus. Die medialen Vorlieben, Themen und Sichtweisenbieten Ausgangspunkte für Gesprächsthemen, spielerische und kre-ative Arbeit.› MEDIEN IM KINDERGARTEN?Holen Sie sich Anregungen, Rat und Tipps auch aus Ihrem unmittel-baren Umfeld. Über den Umgang mit Medien in Familien wird nichtimmer frei geredet, aber andere Eltern haben die gleichen Fragen;im Austausch mit ihnen kann es gelingen, kreative Lösungen zu fin-den. Erkundigen Sie sich, wie andere Eltern mit bestimmten Prob-lemen umgehen oder fragen Sie die Erzieher/-in im Kindergartenum Rat. Regen Sie einen Elternabend zum Thema Medien in IhremKindergarten an. Die Initiative Eltern+Medien bietet für Nordrhein-Westfalen kostenfreie Elternabende an. Die Kontaktadresse findenSie auf Seite 39.› AUSTAUSCH MIT ANDEREN ELTERNUND PÄDAGOGISCHEN FACHKRÄFTENMEDIEN IM KINDERGARTEN16
  11. 11. 1918Medienerziehung ist schon bei Babys und Kleinkindern wichtig. Esgeht darum, Kindern von Anbeginn einen maßvollen und alters-gemäßen Umgang mit Medien zu vermitteln. Medien sind in Familienin vielfältiger Form vorhanden: Eltern wenden sich dem Computer zu,in manchen Familien laufen Radio oder Fernsehen nebenher, Handyswerden von den Eltern oder Geschwistern zum Fotografieren, Kom-munizieren, Spielen oder Surfen genutzt. Bilderbücher und Hörme-dien werden schon früh gezielt für die jüngere Altersgruppe genutzt.Sich anzukuscheln und ein Bilderbuch anzuschauen oder zu „begrei-fen“, zu Bildern oder Figuren vorlesen oder erzählen, sind sichersehr sinnvolle Formen der Mediennutzung für die Jüngsten. Babysreagieren auf Musik, Kleinkinder können zusätzlich auch mit gutgesprochenen altersgerechten Hörstücken viel anfangen. Ab 1 bis2 Jahren sind Kinder in der Lage, ganz einfachen, für dieses Alterentwickelten Fernsehsendungen kurzzeitig zu folgen. Doch hat dasFernsehen für Babys und Kleinkinder bis ca. 2 Jahre keinen Nutzen.Schauen Sie gemeinsam mit Ihrem Baby oder KleinkindBilderbücher an und sprechen Sie über das Gesehene. Wiederho-lungen sind beliebt. Nutzen Sie auch Angebote von Bibliotheken, sodass nicht alles neu gekauft werden muss. Bilderbücher, die auchElemente zum Aufklappen oder Tasten enthalten, regen Sinne unddie Fähigkeit zum Kombinieren an.Musik kann auch gezielt genutzt werden. Ruhige Musik eignetsich, um Babys zu beruhigen, manche mögen es, wenn sie immerwieder die gleiche Musik zum Einschlafen hören. Natürlich kanndas auch ohne Medien, durch elterliches Singen erfolgen. Babysund Kleinkinder mögen auch Musik zum Tanzen, probieren Sie aus,welche Musik besonders beliebt ist. Es muss nicht extra Kindermu-sik sein, achten Sie einfach darauf, dass Ihr Baby je nach Bedürfnisdurch die Musik positiv angeregt oder entspannt reagiert. ZeigenSie, dass Sie selbst Spaß an Musik haben und vermeiden Sie Überrei-zung (evtl. durch zu laute oder zu komplizierte Musik).Hörgeschichten für die Jüngsten zeichnen sich dadurch aus,dass sie ruhig und klar gesprochen sind und aus kurzen Szenen zu-sammengesetzt sind, die sich oft auch mit Musik abwechseln. Klein-kinder sind noch nicht in der Lage, längeren Geschichten zu folgen.Sprechen Sie mit dem Kind über das Gehörte.Fernsehen für Babys ist überflüssig. Ab ca. 2,5 Jahren kön-nen Kinder etwas mit ganz einfachen, extra für sie gemachten Sen-dungen (z.B. Die Sendung mit dem Elefanten, Kikaninchen, Bob derBaumeister) anfangen. Fernsehen sollte eher selten, keinesfallstäglich, geschaut werden. Wählen Sie gezielt kurze Sendungen aus(10 - 15 Minuten), die sie gemeinsam schauen und direkt besprechenund schalten Sie danach das Gerät aus. Sich Bewegen, Reden, Sin-gen während des Fernsehens – all das ist für Kleinkinder und auchKindergartenkinder sinnvoll und altersangemessen. Wird das Kindsehr unruhig oder zeigt es im Gegenteil kaum Reaktionen, sollte derFernseher ausgeschaltet werden.Achten Sie bei Ihrem eigenen Mediengebrauch als Eltern auchauf das Wohlbefinden Ihres Kindes. Vermeiden Sie es, den Fernsehereinfach so laufen zu lassen und Kinder mitschauen zu lassen. WennSie Computer oder andere digitale Medien während der Familienzeitintensiv nutzen, kann es auf Kosten der Zuwendung gehen, die alleKinder – und Kleinkinder ganz besonders – benötigen. Kinder brau-chen vor allem sowohl direkte Ansprache und Anregung, als auchZeit und Raum, um sich selbst zu beschäftigen, etwas zu erkundenund zu spielen.› TIPPS FÜR DIE MEDIENNUTZUNGDER JÜNGSTENMEDIENERZIEHUNG 0- BIS 2-JÄHRIGEUnd die Jüngsten?Medienerziehung für0- bis 2-Jährige
  12. 12. KURZ GEFASST – FÜR ELTERNVON KINDERGARTENKINDERNDenken Sie an Ihre eigene Medienkindheit: Was hat sich verän-dert, was ist heute bei Ihren Kindern ähnlich? Wie gehen Sieheute in Ihrer Familie mit Medien um?Begleiten Sie Ihr Kind so oft es geht beim Mediengebrauch.Sehen Sie sich die Sendungen mit an, setzen Sie sich mit an denComputer, hören Sie in die CDs rein. Schaffen Sie Möglichkeiten,einzelne Mediengeschichten/Sendungen gemeinsam zu genie-ßen (wie beim Bilderbuch-Lesen).Kinder nehmen Medieninhalte oftmals anders wahr als Erwach-sene, sie fürchten sich vor anderen Dingen und haben an ande-ren Dingen Spaß. Beobachten Sie Ihr Kind, nehmen Sie an sei-nen Empfindungen und Wahrnehmungen teil.Sprechen Sie mit Ihrem Kind über seine medialen Erlebnisse. Wel-cher Teil einer Geschichte oder welche Figur oder welches Spielhat Ihrer Tochter/Ihrem Sohn besonders gut gefallen? Warum?Bieten Sie Ihrem Kind Gelegenheiten, die Mediengeschichtennachzuspielen oder beim Malen zu verarbeiten. Beobachten undbegleiten Sie Ihr Kind darin.Regulieren: Besprechen Sie genau, was und wie lange gesehen,gehört oder an Spielkonsolen gespielt werden darf. Suchen Siemit Ihrem Kind eine Sendung, ein Computer-Spiel etc. aus. Ach-ten Sie darauf, dass der zeitliche Rahmen nicht überschrittenwird. Die gesamte tägliche Nutzung von Fernsehen, Computernund Konsolen sollte bei Kindern im Kindergartenalter nichtmehr als 60 Minuten betragen.Beachten Sie auch die Inhalte der Kindermedien (auch bei Hör-medien). Wie spricht Ihr Kind darauf an? Kann es die Geschichtenverkraften? Welche Stimmung geht davon aus? Welche Rollen-bilder tauchen auf? Wie reagiert es darauf?Natürlich können und dürfen auch Kindergartenkinder schonSendungen, Hörmedien und Spiele zeitweise allein nutzen:Suchen Sie dann solche Medien aus, die Sie und das Kind schonkennen (bekannte und bewährte Sendeformate, bekannteVideos, Spiele und Hörspiele). Achten Sie auch hierbei auf zeit-liche Grenzen.Nutzen Sie Medien aktiv: Bieten Sie Ihrem Kind Möglichkeitenzu fotografieren oder zu filmen. Regen Sie es dazu an, Geräu-sche und Sprache aufzunehmen und am Computer zu malen.Überlegen Sie, welche Medienmoden Sie mitmachen wollen undwelche nicht und welche intensiv beworbenen Produkte gekauftwerden, welche nicht.Bieten Sie Alternativen an: Schaffen Sie eine anregende Um-gebung zum nichtmedialen Spielen, laden Sie Freunde undFreundinnen Ihrer Kinder ein, besuchen Sie einen Spielplatz,zeigen Sie Ihrem Kind, wie es sich ohne Medien beschäftigenkann (Malen, Buden bauen etc.).Tauschen Sie sich über die Vorlieben und evtl. auch über Proble-me Ihres Kindes im Medienumgang mit anderen Eltern oder mitden Erzieher/-innen aus.12 TippsKURZ GEFASST2120
  13. 13. Vermeiden Sie Reality- und Boulevard-Magazine, da diese zur besten Sendezeitplatzierten Sendungen häufig Inhalte haben, die Kinder verstören können (Verbre-chen, Unfälle, Notfälle, oft auch mit Kinderbeteiligung etc., auch wenn Rettungnaht, nehmen die Kinder meist die beängstigenden Elemente wahr). Einige dieserdramatisierten oder auch inszenierten Sendungen vermitteln den Eindruck, fami-lientaugliche Informationen zu geben. Sie sind aber aufgrund ihres zugespitzten,mitunter gewalthaltigen Inhalts nicht für Kinder empfehlenswert.Grenzfall Fernsehnachrichten: Jede Familie sollte überlegen, ob kleine Kinderam Sehen der Nachrichten beteiligt werden sollen oder ob man sich einer späte-ren Sendung zuwendet. Empfehlenswert ist es, die Fragen der Kinder kindgerechtzu beantworten und ihnen nicht auszuweichen. Kindernachrichtensendungen wielogo (KI.KA) bereiten Nachrichten kindgerecht auf (in der Regel für Grundschul-kinder geeignet).Achten Sie bei der Filmauswahl auf die Altersfreigaben, für Kindergartenkinderunter 6 Jahren sind Sendungen geeignet, die mit „freigegeben ohne Alters-beschränkung“ (FSK 0) gekennzeichnet sind. Altersempfehlungen für Filme sindauf der Webseite www.topvideonews.de zu finden. Zu Fernsehsendungen findenSie Altersempfehlungen z.B. im Flimmo (www.flimmo.de) oder auch in gutenFernsehzeitschriften.Medien aktiv & kreativ: Wenn Sie eine Videokamera oder ein anderes Medium mitVideofunktion haben (Handy/Fotoapparat), lassen Sie auch mal Ihr Kind selbst fil-men und schauen Sie sich das Gefilmte an. Oder zeigen Sie Aufnahmen, auf denenes selbst zu sehen ist. Kinder im Vorschulalter haben viel Vergnügen an Verkleidungund Rollenspiel: Entwickeln Sie gemeinsam eine Filmidee, die sie dann umsetzen(z.B. „Das Gespenst im Kinderzimmer“ oder einen Werbeclip für ein Kuscheltier).Oder fertigen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind einen kleinen Trickfilm an.23FERNSEHEN UND CO.22Wählen Sie altersgerechte Sendungen oder Filme gemeinsam mit Ihren Kin-dern aus, und schauen Sie sie möglichst zusammen mit ihnen an.Sprechen Sie mit Ihren Kindern über Inhalte, über Spaßiges und Seltsames.Als Eltern sollten Sie die Serien und auch die wichtigsten Charaktere kennen.Nehmen Sie beliebte und wertvolle Sendungen oder Filme auf, denn Kinderlieben Wiederholungen.2- bis 4-Jährige können eine kurze Sendung sehen, bis zu einer halben Stunde,aber nicht täglich.5- bis 7-Jährige können eine bis höchstens zwei Sendungen sehen, maximal 45Minuten, nicht täglich. Hin und wieder kann ein altersgerechter Spielfilm ge-meinsam angesehen werden. Video/DVD/Festplattenrekorder machen es möglich,Pausen einzulegen.Raumsituation: Achten Sie darauf, dass kleinere Geschwisterkinder nicht so vielmitsehen. Treffen Sie klare Regelungen mit den älteren Kindern. Verbieten SieIhren Kindern nicht, sich während des Fernsehens zu bewegen oder Fragen zustellen. Kinder brauchen das zur Beruhigung.Empfehlenswert sind viele ausgewiesene Vorschulserien wie Kikaninchen, Bobder Baumeister oder Die Sendung mit der Maus. Da die Jüngeren noch nicht in derLage sind, langen Geschichten zu folgen, sind viele der Vorschulsendungen zuRecht in kleine Häppchen aufgeteilt.Fernsehen/Videound DVDMedien: Wie können Sie mitFernsehen, Computer und Co.umgehen?
  14. 14. 25HÖRSPIELE24Hörmedien wie CD/MP3/Radio/Hörkassetten werden oft in ihrer Wirkungunterschätzt, auch sie haben positiv oder negativ wirksame Inhalte, können evtl.verunsichern oder durch exzessiven Gebrauch von anderem Spiel ablenken.Vor allem für jüngere Kinder sind die aus verschiedenen Elementen, kurzen Dia-logen, Hörrätseln und Liedern zusammengesetzten Tonträger empfehlenswert.Mit zunehmendem Alter können Kindergartenkinder auch längeren Geschich-ten folgen. Achten Sie darauf, dass Spaß, Erzählweise, Stimmung und SpannungIhrem Kind entsprechen. Auch unter den Kinderhörmedien gibt es sehr actionbe-tonte oder extrem spannungsgeladene, die für einzelne Kinder schwer zu verkraf-ten sind. Hören Sie rein und suchen Sie gegebenenfalls das Gespräch mit IhremKind.Kinderradiosendungen wie Lilipuz oder Bärenbude (beide WDR 5) liefern ausge-wählte kindgerechte Hörspiele und Informationen. Tipps zum Thema Hören fürKinder und Erwachsene und mit dem AUDITORIX-Hörbuchsiegel ausgezeichneteund empfehlenswerte Hörbücher für Kinder finden sich auf www.auditorix.de.Raumsituation: Lieder können natürlich auch mal als Hintergrund zum Spielendienen – Kinder tanzen, bewegen sich und singen aber auch gern mit, wenn Musikbewusst eingesetzt wird. Kinder kennen das aus dem Kindergarten, zu Hausekönnen sie an diese Erfahrungen anknüpfen. In ruhigen entspannten Situationenkönnen Kinder Geschichten besonders gut zuhören.HörmedienAuch hier ist auf die Dauer zu achten. Für 1- bis 3-Jährige sind 20 Minuten Hör-spiel schon genug, für 4- bis 6-Jährige 40 Minuten.Lesen Sie Ihrem Kind regelmäßig etwas vor: Kindern bereitet eine persönlichvorgelesene Geschichte noch ein ganz spezielles Vergnügen, weil das mit Näheund mit direktem Gespräch verbunden ist.Medien aktiv und kreativ: Viele Kinderkassettengeräte, Handys oder MP3-Gerätehaben ein Mikrofon mit Aufnahmefunktion. Zeigen Sie Ihrem Kind, wie man da-mit Ansagen macht, kleine Dialoge aufzeichnet oder Geräusche aufnimmt, die dieAnderen dann erraten können.Unter www.auditorix.de finden Sie eine Vielzahl an Geräuschen, kurze Musik-stücke sowie inhaltliche Ideen, die Sie für die Produktion eines kleinen Hörspielsnutzen können – oder Sie lassen sich von den vielfältigen „Geräuschrezepten“inspirieren.
  15. 15. 27COMPUTERSPIELE26Manche 3- bis 4-Jährige können z.B. mit Janosch- und Oskar-CD-ROMs kompetentumgehen und beherrschen sogar Malprogramme recht gut. Manche Eltern lehnendagegen einen frühen Gebrauch von Computern durch ihre Kinder aus verschiede-nen Gründen ab. Sinnvoll erscheint es, Kinder im Vorschulalter behutsam imUmgang mit Computern zu begleiten.Empfehlenswert ist Software, die sich gezielt an die Altersgruppe richtetund eine Mischung aus Spiel, Spaß und Lernen bietet. Achten Sie auf die Art, wieLob erteilt oder Misserfolge vermittelt werden. Manchmal können durch die Formoder Häufigkeit der „Leistungskontrolle“ Enttäuschung und Ärger erzeugt werden.Das kann nicht Sinn der Sache sein. Setzen Sie sich zunächst gemeinsam vor denComputer und begleiten Sie Ihr Kind beim Spiel. Ist das Programm für kleine Kin-der gut zu bedienen?Begrenzen Sie die Spielzeit auf 20 bis 30 Minuten. Manche Familien nutzenhierfür eine Eieruhr oder einen Wecker. Wichtig: das Kind sollte aber den Spiel-stand speichern oder einen kleinen Vorgang beenden dürfen. Lassen Sie Kinderim Vorschulalter nicht täglich am Computer oder an Konsolen spielen, höchstenszwei- bis dreimal pro Woche.Auch Computer- und Videospiele haben eine Altersfreigabe. Stellen Sie sicher,dass Ihr unter 6-jähriges Kind nur Spiele spielt, die das Kennzeichen „freigege-ben ohne Altersbeschränkung“ haben (USK 0). Die Alterskennzeichnung ist gutsichtbar auf der Vorderseite der Verpackung und auch auf dem Datenträger selbstangebracht.Regulieren Sie auch den Gebrauch von Spiele- und Minikonsolen/Handhelds.Bedenken Sie bei dem Erwerb solcher Medien die Folgekosten: Spiele und Zubehörsind oft recht teuer. In Stadtbibliotheken oder auch Videotheken können Sie sichSpiele/Software häufig für wenig Geld ausleihen.Zeigen Sie Ihrem Kind kreative Techniken, lassen Sie es malen und schreiben.Ein eingescanntes Stofftier, ein Fotoselbstporträt oder ein mit Buntstiften gemal-tes Bild lassen sich prima per Computer weiterbearbeiten. Hier können auch ältereGeschwister einbezogen werden, die den Kleineren solche Techniken und Effekteals Experten/-innen näher bringen.Bei Streit um den Platz am Computer: Vereinbaren Sie innerhalb der FamilieNutzungszeiten. Die Zeit für Kindergartenkinder sollte 30 Minuten nicht über-schreiten.Schützen Sie Programme und Dateien, die nicht gelöscht werden sollen. Nütz-lich kann es sein, einen eigenen Zugang/Bereich für das Kind auf dem Computereinzurichten. Sie können dafür ein neues Benutzerkonto erstellen.Ältere Vorschulkinder können auch bestimmte Seiten im Internet besuchen, dochvieles ist an Lese- und Schreibfähigkeiten gebunden. Begleiten Sie Ihre Kinderstets dabei. Nutzen Sie Kinderportale und Kindersuchmaschinen als Einstieg,z.B. www.blinde-kuh.de, www.seitenstark.de.Medien aktiv und kreativ: Vielleicht haben Sie selbst Lust, gemeinsam mit IhremKind ein kleines Computerspiel zu gestalten. Mit der kostenlosen Software Kodukommt man schnell zu Ergebnissen. Erste Übungen mit der Maus machen die Kin-der bei kostenlosen Programmen wie PAINT oder TuxPaint.Computerund Spielkonsolen
  16. 16. 29KINDERHANDY28Gegen Ende der Grundschulzeit oder bei Beginn des Eintritts in die weiterführendeSchule verfügen die meisten Kinder über ein eigenes Handy, oft sind die Gerätemit einer Prepaidkarte ausgestattet. Eltern vermittelt der Handybesitz der Kinderhäufig ein Gefühl der Sicherheit, z.B. wenn Kinder einen längeren Schulweg habenoder selbstständig und unabhängig zu Freunden oder zum Sport gehen. Die 8-bis 13-Jährigen nutzen das Handy auch, um Kontakt unter Freunden/-innenzu halten, zum Fotografieren, Musikhören, Spielen und um Dateien aus-zutauschen.Ob Kinder im Vorschulalter überhaupt ein Handy benötigen, ist fraglich. Der über-wiegende Teil der 5- bis 6-Jährigen kommt ohne Handy aus. Für Kinder im Kin-dergartenalter stellen die vielfältigen Funktionen der meisten Handys eine großeHerausforderung dar. Spezielle Kinderhandys sind bunt gestaltet, verfügen meistüber wenige Tasten und wenige Funktionen und bieten eine integrierte Ortungs-funktion an. In der Regel sind diese Handys jedoch nicht so robust und mit rechthohen Anschaffungskosten verbunden. Alternativ könnte es ein einfaches, evtl.auch gebrauchtes Modell sein, mit von den Eltern festgelegten, geringen Funk-tionen. Manche Eltern geben ihren Kindern auch nur für bestimmte Situationenein Handy mit. Wichtig ist es, Internetfunktion und Bluetooth auszustellen, umhohe Kosten, Abos oder den Austausch nicht kindgerechter Inhalte zu vermeiden.Mit einem Prepaidhandy kann bis zu einem vorab gezahlten Limit telefoniert/gesimst werden. Sollte dieses Limit erreicht sein, ist Ihr Kind aber nach wie vorfür Sie erreichbar. Einige Handyanbieter geben die Möglichkeit, vereinzelt Num-mern freizuschalten, so dass diese auch kostenlos angerufen werden können.Es gibt auch spezielle Kindersimkarten, in denen Schutzfunktionen und Ortungs-möglichkeiten der Telefone integriert sind. Doch diese Kindersimkarten habenhäufig kostspielige Verträge.Ob Sie Ihrem Kind bereits im Kindergartenalter oder erst viel später ein Handyüberlassen: Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind von Anfang an Regeln für eine maß-volle, sinnvolle Handynutzung: Besprechen Sie, wann und wofür welche Funktiondes Handys genutzt werden kann.Anregung für Eltern und Kinder: Stellen Sie zusammen mit Ihrem Kind Klingel-töne her. Nutzen Sie dafür ein Instrument und nehmen Sie die Melodie direkt aufdem Handy oder einem Aufnahmegerät auf, so ist der Klingelton individuell undSie sparen Geld. Ebenso gibt es online Handytondesigner, z.B. bei Netzcheckersunter jugendonline.eu.Handy/Kinderhandy
  17. 17. 30 31MEDIENTAGEBUCHMontag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag Summe/WocheFernsehenRadioCDs/Hörspiele/KassettenVideo/DVDComputerSpielkonsoleInternetBuchZeitung/ZeitschriftenComicsWelche Sendungen/Spiele schaut/spielt mein Kind häufig?Welches sind die (Medien-)Lieblingsfiguren meines Kindes?Welche (Brett-)Spiele spielen wir zusammen?Welche Sendungen/Spiele schaut/spielt mein Kind besonders gern?Welche (Fernseh-)Sendungen schauen wir zusammen?Welche anderen Familienaktivitäten sind bei uns beliebt?MEDIENNUTZUNG IN DER FAMILIE› WIE VIEL ZEIT VERBRINGTMEIN KIND MIT WELCHEN MEDIEN?✂✂Unser Medientagebuch
  18. 18. 3332Alterskennzeichnung und KennzeichenDie Alterseinstufungen von Filmen und (Computer-)Spielen sind inDeutschland gesetzlich geregelt. Die Kennzeichnungen befindensich gut sichtbar auf der Verpackung und in der Regel auch auf demDatenträger selbst. Die Freiwillige Selbstkontrolle Kino (FSK)vergibt die Kennzeichnungen für DVDs, Videos, Blue-ray Discsetc.; die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) vergibtsie für Computer- und Konsolenspiele.Die folgende Übersicht zeigt die einzelnen Kennzeichnungen gemäߧ 14 Jugendschutzgesetz (JuSchG):FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne AltersbeschränkungDas Kennzeichen „FSK ab 0 freigegeben“ bedeutet, dass die Filmegesetzlich für alle Alterstufen freigegeben sind. Die Freigabe istnicht mit einer Altersempfehlung gleichzusetzen. Ab der Kennzeich-nung ab 0 Jahren oder ab 6 Jahren gibt es auch viele Filme, die eherfür Erwachsene interessant sind. Überlegen Sie, ob die Filme für IhreKinder interessant und geeignet sind.FSK ab 6 freigegebenFilme dieser Kennzeichnung sind für Kinder ab 6 Jahren freigegebenund beinhalten geringe Spannungsmomente oder Inhalte, die fürdie Jüngsten noch schwer zu verstehen oder zu verkraften sind. BeiKindern im Alter von 6 bis 11 Jahren bestehen allerdings beträcht-liche Entwicklungsunterschiede dahingehend, wie Filme verarbeitetwerden.FSK-ZEICHENFSK ab 12 freigegebenParental Guidance (PG): FSK ab 12 – mit Eltern ab sechs JahrenerlaubtFilme mit Kennzeichnung „FSK ab 12 freigegeben“ dürfen auch vonKindern im Alter von sechs Jahren an aufwärts gesehen werden,wenn eine personensorgeberechtigte Person (Eltern) sie begleitet(z.B. ins Kino). Hier sind Eltern besonders gefordert zu entschei-den und zu überlegen, ob ihr Kind in der Lage ist, den ab 12 Jahrefreigegebenen Film zu verkraften, denn diese Filme enthalten mehrSpannungsmomente und sexuell freizügigere Szenen als die Filme,die ab 6 oder 0 Jahren freigegeben sind.Weitere Kennzeichnungen:FSK ab 16 freigegeben/FSK ab 18Bei Filmen, die ab 16 bzw ab 18 Jahren freigegeben werden, ist da-von auszugehen, dass sie für Kinder ungeeignet sind und die Ent-wicklung von Kindern beeinträchtigen oder gefährden können. DieFilme können z.B. mehr Gewalt, dauerhafte Spannung und drasti-schere sexuelle Szenen enthalten.Laut FSK kann bei den ab 16-Jährigen von einer entwickelten Me-dienkompetenz ausgegangen werden. Problematisch bleibe aber dieVermittlung von sozial schädigenden Botschaften. Daher werdenFilme erst ab 18 freigegeben, „die Gewalt tendenziell verherrlichen,einem partnerschaftlichen Rollenverhältnis der Geschlechter ent-gegenstehen, einzelne Gruppen diskriminieren oder Sexualität aufein reines Instrumentarium der Triebbefriedigung reduzieren. Auchdie Werteorientierung in Bereichen wie Drogenkonsum, politischerRadikalismus oder Ausländerfeindlichkeit wird mit besonderer Sen-sibilität geprüft“. In besonders extremen Fällen gibt es gar keineFreigabe (Indizierung).Weitere Informationen erhalten Sie bei der FSK (www.fsk.de)› ALTERSEINSTUFUNGEN DER FREIWILLIGENSELBSTKONTROLLE KINO (FSK)Filme
  19. 19. 3534USK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne AltersbeschränkungBei den Spielen ohne Altersbeschränkung handelt es sich um famili-enfreundliche Spiele wie beispielsweise Geschicklichkeits- und Ge-sellschaftsspiele, Sportspiele, Jump ’n Runs, aber auch alle Spiel-angebote an Jugendliche und Erwachsene, die aus der Sicht desJugendschutzes keinerlei Beeinträchtigungen für Kinder beinhalten.USK ab 6 freigegebenBei diesen Spielen handelt es sich überwiegend um familienfreund-liche Spiele, die bereits spannender und wettkampfbetonter aus-fallen dürfen (z. B. durch höhere Spielgeschwindigkeiten und kom-plexere Spielaufgaben) wie Rennspiele („Racer“), Simulationen,Jump ’n Runs und Rollenspiele.USK ab 12 freigegebenDiese Spiele sind bereits deutlich kampfbetonter. Die Spielszenariensind in einem historischen, futuristischen oder märchenhaft-mysti-schen Kontext angesiedelt, so dass sie ausreichend Distanzierungs-möglichkeiten für den Spieler bieten. Unter diese Altersfreigabefallen Arcade-, Strategie und Rollenspiele sowie bereits einige mili-tärische Simulationen.USK ab 16 freigegebenSpiele mit einer Altersfreigabe ab 16 Jahren zeigen auch Gewalt-handlungen, so dass ganz klar auch Erwachsene zur Käuferschichtgehören. Häufig handeln die Spiele von bewaffneten Kämpfen miteiner Rahmenhandlung (Story) und militärischen Missionen. Zu denGenres zählen Action Adventures, militärische Strategiespiele undShooter.USK ab 18/Keine JugendfreigabeDa diese Spiele nahezu ausschließlich gewalthaltige Spielkonzeptethematisieren und häufig eine düstere und bedrohliche Atmosphäreerzeugen, sind sie ausschließlich für Erwachsene. Zu den Genresgehören Ego-Shooter, Action-Adventures und Open-World-Games.Hintergrund der jeweiligen Story sind beispielsweise kriegerischeAuseinandersetzungen oder brutale Kämpfe zwischen rivalisieren-den Gangs. Zudem gibt es Computer- und Konsolenspiele, die keineJugendfreigabe erhalten.Weitere Informationen erhalten Sie bei der USK (www.usk.de)Bild- und Textnachweise: Freiwillige Kontrolle Kino (www.fsk.de) und Unterhal-tungssoftware Selbstkontrolle (www.usk.de/pruefverfahren/alterskennzeichen)› DIE UNTERHALTUNGSSOFTWARESELBSTKONTROLLE (USK) VERGIBTDIE ALTERSKENNZEICHEN FÜRCOMPUTER- UND KONSOLENSPIELEUSK-KENNZEICHENComputer- undKonsolenspiele
  20. 20. 37› Kinder im Blick.Medienkompetenz statt MedienabstinenzDieter Baacke Preis - Handbuch 4Das Buch enthält Beiträge zur Förderung derMedienkompetenz von Kindern im Vor- undGrundschulalter und gibt Einblick inausgezeichnete medienpädagogischePraxisprojekte.Jürgen Lauffer, Renate Röllecke (Hrsg.),2009.Bezug als PDF: www.gmk-net.de› Mekonet kompakt: Medienbildung in derFamilie auf einen BlickTipps zur medienpädagogischen Elternarbeit.Medienkompetenz-Netzwerk NRW (mekonet)(Hrsg.), 2010.Bezug als PDF: www.mekonet.de› Ein Netz für Kinder – Surfen ohne Risiko?Informiert über den kompetenten Umgangmit dem Internet.Bundesministerium für Familie, Senioren,Frauen und Jugend und jugendschutz.net(Hrsg.), 2009.Bezug: www.bmfsfj.de› Internetkompetenz für Eltern –Kinder sicher im Netz begleitenLeitfaden für Eltern.Klicksafe, Internet ABC, Landesanstalt fürMedien Nordrhein-Westfalen (LfM) (Hrsg.),2011.Bezug als PDF: www.klicksafe.de,www.internet-abc.de, www.lfm-nrw.de› Gut hinsehen und zuhören! –Ratgeber für ElternTipps und Informationen für Eltern zumThema „Mediennutzung in der Familie“.Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung(Hrsg.), 2009.Bezug: www.bzga.de, www.gmk-net.de› Geflimmer im Zimmer –Informationen zum Umgang mit demFernsehen in der FamilieBundesministerium für Familie, Senioren,Frauen und Jugend (Hrsg.), 2012.Bezug: www.bmfsfj.de› Computerspiele – Fragen und AntwortenInformationen für Eltern.Arbeitsgemeinschaft Kinder- undJugendschutz (AJS) (Hrsg.), 2009.Bezug: info@mail.ajs.nrw.de› Mit Medien leben: gewusst wie! –Computerspiele – Wissenswertes fürKinder, Jugendliche und ErwachseneGibt anhand von exemplarischen Frage-stellungen Einblick in die ThematikComputerspiele.Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen(LfM) (Hrsg.), 2011.Bezug als PDF: www.lfm-nrw.de› Mit Medien leben: gewusst wie! –FernsehenGibt anhand von exemplarischen Fragestellun-gen Einstieg in die Bedeutung von Fernsehenund Wirkung sowie zum Fernsehkonsum.Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen(LfM) (Hrsg.), 2011.Bezug: www.lfm-nrw.deLITERATUR› „Pixel, Zoom und Mikrofon“ Medienbildungin der Kita: Ein medienpraktischesHandbuch für Erzieher/-innen.Das Handbuch gibt Anregungen und Beispiele,um Medien kreativ, aktiv und spielerisch zunutzen.Autoren: Christiane Orywal, Sabine Eder,Susanne Roboom, NLM-Band 21, 2010.Bezug: Vistas-Verlag,EAN: 9783891584774,ISBN-10: 3-89158-477-6(17 Euro)› ELTERN hören zu – sprechen – (vor)lesen.Ein wohlklingender Dreiklang mit KindernBroschüre mit praktischen Tipps und An-regungen zu Sprachanlässen, Zuhören und(Vor)lesen in der Familie.Stiftung Zuhören, Stiftung Lesen (Hrsg.), 2011.Erhältlich auch in den Sprachen Arabisch,Türkisch, Russisch, Englisch.Bezug (auch als PDF): www.zuhoeren.de36› www.auditorix.deInteraktive und umfangreiche Kinderinternet-seite zu den Themen Hören, Hörspiele, Musikund Geräusche mit vielen kindgerechtenSpielen und Informationen. Für Erwachsenegibt es weiterführende Informationen.› www.hoerbuchsiegel.deBewertungsmöglichkeit und Ranking vonHörbüchern und Hörspielen sowie interaktiveInformationen rund um das Thema Hören.› www.hdm-stuttgart.de/ifak/startseiteGibt einen bewerteten Überblick über(vor allem audiovisuelle) Medienprodukte fürKinder und Jugendliche.› www.zuhoeren.deInformationsseite zum Thema Hören mitEmpfehlungen zu Hörmedien.› www.baerenbude.deInternetseite zur WDR-RadiosendungBärenbude mit weiterführenden Infor-mationen, Hörbeispielen und digitalerAufnahmemöglichkeit der Radiosendungen.HörmedienLiteratur für Eltern und pädagogische FachkräfteInformative Hinweise im Internet
  21. 21. 39HINWEISE IM INTERNET38ElternabendeHandy/Smartphone› www.feibel.deThomas Feibel bewertet CD-ROMs, geordnetnach Altersstufen und Genres.› www.blinde-kuh.deSuchmaschine für Kinder (und Eltern).› www.frag-finn.deSuchmaschine für Kinder (und Eltern).› www.seitenstark.deZusammenschluss renommierter deutsch-sprachiger Kinderseiten im Internet inklusivemoderiertem Kinder-Chat.› www.klicksafe.deInformationen und Material für Eltern,Kinder und Jugendliche und pädagogischeFachkräfte über Sicherheit im Internet unddigitale Medien.› www.handysektor.deInformationsseite für Kinder, Jugendliche undEltern zum Thema Handy.› www.handywissen.infoInformationsseite Landesstelle Kinder- undJugendschutz Sachsen-Anhalt e.V. für Elternzum Thema Handy.› Initiative Eltern+Medien. Kompetenz –Beratung – UnterstützungKostenfreies Angebot der Landesanstalt fürMedien Nordrhein-Westfalen zur Organisationvon Elternabenden, zu Fragen der Medien-nutzung.Referenten/-innen und Materialien werdengestellt: www.elternundmedien.de› Eltern-Medien-JugendschutzWeiterbildung und Netzwerk zur Qualifikationvon Fachkräften für die pädagogische Eltern-beratung.www.eltern-medien-jugendschutz.de› www.flimmo.deInformationen zu Themen rund ums Fernse-hen und Bewertungen von Fernsehsendungen,erscheint dreimal pro Jahr auch als Broschüreund als PDF zum Herunterladen.Bezugsadresse: Programmberatung fürEltern e.V. (Hrsg.),Postfach 801344, 81613 München.Für Eltern auch im Abo (6,00 Euro im Jahr fürdrei Ausgaben), für Einrichtungen kostenlos.› www.top-videonews.deAktuelle Neuerscheinungen für Kinder undJugendliche auf DVD und Video, sortierbarnach Altersempfehlungen.› www.wdrmaus.de/elefantenseiteKurze, kindgerechte Fernsehspots (des WDRs),Spiele und Elterninformationen.Infos und Bewertungen zu Kinderfernsehsen-dungen auch in vielen ProgrammzeitschriftenFilm/Fernsehen und Video› www.bsi-fuer-buerger.deBundesamt für Sicherheit in der Informations-technik gibt technische Anleitungen, wie derComputer kindersicher genutzt werden kann.› www.usk.deUnterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK).Erläuterungen und Datenbank zu Altersfrei-gaben von Computer- und Videospielen.› www.pegi.infoPan-European Game Information. Das PEGI-System wird anders als die USK (deutsch-landweit) europaweit genutzt und bietetKennzeichnungen für die Alterseinstufungund Inhaltsbeschreibungen auf der Spiel-verpackung.› www.internet-abc.deRatgeber für Kinder und Eltern zum Umgangmit dem Internet, Datenbank zu Lern-, Spiel-und Kreativ-Programmen.› www.spieleratgeber-nrw.deDer pädagogische Ratgeber zu Computer- undKonsolenspielen.› www.sin-net.de/paedi.htmInteraktiv-Preis Pädi, mit dem multimedialeProdukte für Kinder und Jugendliche prämiertwerden.› www.bpb.deBundeszentrale für politische Bildung.Z.B. kostenfreies Abonnement der Lose-blattsammlung „Computerspiele auf demPrüfstand“.Computer/Internet
  22. 22. › Landesanstalt für MedienNordrhein-Westfalen (LfM)Die Landesmedienanstalten nehmenProgrammbeschwerden zu Inhalten inprivaten Sendern entgegen.Zollhof 2, 40221 DüsseldorfTelefon: 0211/77007-0Fax: 0211/727170E-Mail: info@lfm-nrw.dewww.lfm-nrw.de› Arbeitsgemeinschaft Kinder- undJugendschutz Landesstelle NRW e.V. (AJS)unterhält eine Info-Hotline (AuskunftsstelleKinder- und Jugendschutz NRW) unter derTelefonnummer 0221/921392-33.Poststraße 15-23, 50676 KölnTelefon: 0221/921392-0E-Mail: info@mail.ajs.nrw.de oderauskunftsstelle@mail.ajs.nrw.dewww.ajs.nrw.de› Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF)ist die Jugendschutzorganisation derPrivaten Fernsehsender.Heidestraße 3, 10557 BerlinTelefon: 030/230836-0Fax: 030/230836-70E-Mail: info@fsf.dewww.fsf.de› Freiwillige Selbstkontrolle derFilmwirtschaft (FSK)vergibt die Altersfreigaben Film etc.Murnaustraße 6, 65189 WiesbadenTelefon: 0611/77891-0 (Zentrale)Fax: 0611/77891-39E-Mail: fsk@spio-fsk.dewww.fsk.de› Freiwillige SelbstkontrolleMultimedia-Diensteanbieter (FSM)nimmt Beschwerden über Inhalte und Fragenzum Thema Jugendschutz im Internetentgegen.Spreeufer 5, 10178 BerlinBeschwerdestellen,Jugendschutzorganisationen und Initiativen40IMPRESSUMLandesanstalt für Medien Nordrhein-WestfalenZollhof 240221 DüsseldorfTelefon: +49(0)211/770 07- 0E-Mail: info@lfm-nrw.dewww.lfm-nrw.deBereich KommunikationVerantwortlich: Dr. Peter WidlokBereich Medienkompetenz und BürgermedienVerantwortlich: Mechthild AppelhoffRedaktion: Rainer Smits, Birgit PietschmannMinisterium für Familie, Kinder, Jugend, Kulturund Sport des Landes Nordrhein-WestfalenReferat Reden, ÖffentlichkeitsarbeitHaroldstraße 440213 DüsseldorfTelefon: +49 (0)211/837-02E-Mail: info@mfkjks.nrw.dewww.mfkjks.nrw.deAutorinnenRenate Röllecke, Anja PielstickerGesellschaft für Medienpädagogikund Kommunikationskultur e.V. (GMK)GestaltungdisegnoVisuelle Kommunikation, Wuppertalwww.disenjo.deFotografiewww.fotolia.comDruckHitzegrad Print Medien & Service GmbH, DortmundDritte, aktualisierte Auflage, Januar 2012Die Broschüre ist kostenlos erhältlich überwww.lfm-nrw.de/publikationen oderwww.mfkjks.nrw.de/publikationenTelefon: 030/240484-30Fax: 030/240484-59E-Mail: office@fsm.dewww.fsm.de› UnterhaltungssoftwareSelbstkontrolle (USK)ist die verantwortliche Stelle für die Prüfungvon Computerspielen in Deutschland.Torstr. 6, 10119 BerlinTelefon: 030/2408866-0Telefax: 030/2408866-29E-Mail: kontakt@usk.dewww.usk.de› Schau-hin.infoist eine Initiative des Bundesministeriumsfür Familie, Frauen, Senioren und Jugendmit hilfreichen Informationen zurMedienerziehung.Projektbüro „Schau Hin!“c/o komm.passion GmbHLinienstraße 42, 10119 BerlinTelefon: 030/400059959www.schau-hin.info› Jugendschutz.netnimmt Beschwerden zu Inhalten im Inter-net entgegen und bearbeitet diese für dieKommission für Jugendmedienschutz.Wallstraße 11, 55122 MainzTelefon: 06131/32852-0Fax: 06131/32852-2E-Mail: buero@jugendschutz.netwww.jugendschutz.net› Kommission für Jugendmedienschutz (KJM)ist eine gemeinsame Einrichtung der Landes-medienanstalten und zuständig für dieAufsicht über den Jugendschutz im Fernsehenund Internet.Heinrich-Lübke-Straße 27, 81737 MünchenTelefon: 089/63808-278Fax: 089/63808-290E-Mail: stabsstelle@kjm-online.dewww.kjm-online.de› Gesellschaft für Medienpädagogik undKommunikationskultur e.V. (GMK)setzt sich als bundesweiter Fachverband derBildung, Kultur und Medien für die Förderungvon Medienpädagogik und Medienkompetenzein.Körnerstraße 3, 33602 BielefeldTelefon: 0521/67788Fax: 0521/67727E-Mail: gmk@medienpaed.dewww.gmk-net.de
  23. 23. Ihr Kontakt zu uns:Landesanstalt für MedienNordrhein-Westfalen (LfM)Zollhof 240221 DüsseldorfTelefon› 0211/77007-0Telefax› 0211/727170E-Mail› info@lfm-nrw.deInternet› www.lfm-nrw.deMinisterium für Familie, Kinder,Jugend, Kultur und Sportdes Landes Nordrhein-WestfalenReferat Reden, Öffentlichkeits-arbeitHaroldstraße 440213 DüsseldorfTelefon› 0211/837-02E-Mail› info@mfkjks.nrw.deInternet› www.mfkjks.nrw.deMIT MEDIEN LEBEN LERNENTipps für Eltern von Kindergartenkindern

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