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Untersuchungsergebnisse
REALER KAPITALERHALT IST DAS ERSTE GEBOT DER KUNDEN
Neuer Markt, der Ausfall der Inhaberschuldve...
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Angesichts sehr niedriger Renditen selbst bei Anleihen höchster Bonität und
weiterhin hohen Inflationssorgen haben die A...
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Overlay-Management oder die Währungsabsicherung, setzt dagegen nur eine
Minderheit der Portfoliomanager ein.
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Aufmerksamkeit nach der Finanzkrise. Insgesamt sehen die Anlageprofis ihre
Investmentstrategien durch die Wertentwicklun...
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befragten Vermögensverwalter sehen die strategische Asset Allocation daher als
sehr wichtig an und weitere 23,8 Prozent ...
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Vermögensverwalter denken langfristig
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Haben Sie ...
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Vermögensverwaltern bewerten das Niedrigzinsumfeld daher als große
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globale Rezession und 41,8 Prozent sehen in politische Unsicherheiten,
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Bei Zertifikaten überwiegt eindeutig der kurzfristige ...
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Welche Produktstrukturen nutzen Sie? (n=94)
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anderer Vermögensverwalter und Best Practices interessieren dagegen weniger (22
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Studie "Vermögensverwaltung heute" - Ketchum Pleon 2013

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Anforderungen und Strategien fünf Jahre nach der Insolvenz von Lehman Brothers – eine Befragung deutscher Vermögensverwalter (September 2013)

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Studie "Vermögensverwaltung heute" - Ketchum Pleon 2013

  1. 1. VERMÖGENSVERWALTUNG HEUTE Anforderungen und Strategien fünf Jahre nach der Insolvenz von Lehman Brothers – eine Befragung deutscher Vermögensverwalter. September 2013
  2. 2. 2 ZUSAMMENFASSUNG Am 15. September 2008, also nahezu auf den Tag genau vor fünf Jahren, beantragte die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz und erschütterte damit die Finanzmärkte. Die Aktienkurse rauschten weltweit in den Keller und zahlreiche Wertpapiere, die die Bank emittiert hatte, darunter auch Zertifikate für Privatanleger, wurden nahezu wertlos. Die Finanzkrise erreichte ihren Höhepunkt und die Märkte erlebten in vielerlei Hinsicht eine Zäsur: Bislang führende Institute suchen neue Geschäftsmodelle und die insbesondere Anfang der 1990er Jahre beschleunigte Liberalisierung der Finanzmärkte wird durch Regulierung deutlich zurückgenommen. Zeitgleich ringen die wichtigsten Industrienationen weiter damit, die Folgen der Finanzkrise zu überwinden und wieder zurück auf einen wirtschaftlichen Wachstumspfad zu gelangen. Welche Einflüsse hat die Finanzkrise bis heute auf die Vermögensverwaltung und die Anlageziele? Welche Strategien verfolgen Vermögensverwalter heute und welche Produkte setzen sie dafür ein? Und schließlich: Wie kommunizieren sie mit Kunden und Produktemittenten? Diesen und anderen Fragen geht die vorliegende Studie nach. Sie basiert auf ausgewählten Leitfaden-Interviews und einer Online- Befragung von 124 Vermögensverwaltern in Deutschland. Die wichtigsten Ergebnisse, zu denen Sie auf den folgenden Seiten weitere Erläuterungen finden, sind:  REALER KAPITALERHALT IST DAS ERSTE GEBOT DER KUNDEN  DIVERSIFIKATION IST DIE ANTW ORT AUF GESTIEGENE RISIKEN  ASSET ALLOCATION IST DAS HERZ DER VERMÖGENSVERWALTUNG  AKTIEN STEHEN HOCH IM KURS  DIVERSIFIZIERTE PRODUKTE SIND GEFRAGT  ETP WERDEN VOR ALLEM ALS BEIMISCHUNG GENUTZT  VERMÖGENSVERWALTER SETZEN ZERTIFIKATE TAKTISCH EIN  TRADITIONELLE KOMMUNIKATIONSFORMATE ÜBERWIEGEN
  3. 3. 3 Untersuchungsergebnisse REALER KAPITALERHALT IST DAS ERSTE GEBOT DER KUNDEN Neuer Markt, der Ausfall der Inhaberschuldverschreibungen von Lehman Brothers und die andauernde europäische Schuldenkrise haben die Anleger verunsichert. Für sie hat daher der langfristige reale Kapitalerhalt Priorität. 84,6 Prozent der Vermögensverwalter nennen dies als wichtigste Zielsetzung ihrer Anleger. „Der langfristige Kapitalerhalt beschäftigt unsere Kunden als Anlageziel erheblich stärker als noch vor einigen Jahren. Dies zeigt sich immer wieder in den Gesprächen mit ihnen“, erklärt Philipp Salzer von der Vermögensanlage AltBayern AG. Eine kurzfristige Outperformance innerhalb von weniger als 12 Monaten ist keine relevante Zielsetzung in der Vermögensverwaltung und auch für einen Zeitraum von drei Jahren setzen die Kunden nur zurückhaltend ambitionierte Renditeziele, was ihren eher langfristigen Anlagehorizont unterstreicht. Über den langfristigen Kapitalerhalt hinaus erwarten die Anleger vor allem ein Depot mit einer günstigen Kostenstruktur, wie rund ein Drittel der Vermögensverwalter bestätigt. Attraktive laufende Erträge und eine Zusatzrendite gegenüber dem Markt nach mehr als drei Jahren nennen dagegen lediglich 20,9 bzw. 28,6 Prozent der Vermögensverwalter als Zielvorgaben ihrer Kunden. Wichtigstes Anlageziel: Langfristiger Kapitalerhalt Angaben in Prozent Was sind die wichtigsten Ziele, die Ihnen Ihre Kunden vorgeben? (n=91) 0 11 20,9 28,6 34,1 94,5 Kurzfristige Outperformance des Marktes (≤ 1 Jahr) Mittelfristige Outperformance des Marktes (< 3 Jahre) Hohe jährliche Erträge/Ausschüttungen Langfristige Outperformance des Marktes (> 3 Jahre) Geringe Kosten Realer, langfristiger Kapitalerhalt
  4. 4. 4 Angesichts sehr niedriger Renditen selbst bei Anleihen höchster Bonität und weiterhin hohen Inflationssorgen haben die Anleger ihre Renditeerwartungen gesenkt. „Die Kunden kennen in der Regel die Marktsituation oder lassen sich die Herausforderungen im Markt erläutern. Sie haben daher keine überzogenen Renditeerwartungen, erwarten aber von uns als Anlageprofis einen klaren Mehrwert“, sagt Markus Köhler von der PEH Vermögensmanagement GmbH. Sieben von zehn Vermögensverwaltern geben an, dass die Anleger ihre Renditeziele nach der Finanzkrise gesenkt haben. Lediglich rund zwei Prozent haben erhöhte Zielvorgaben ihrer Kunden, während 28,6 Prozent der Vermögensverwalter nach der Finanzkrise keine Anpassung der Renditeziele beobachtet haben. Renditeziele zurückgefahren Angaben in Prozent Haben Ihre Kunden die Renditeziele nach der Finanzkrise dauerhaft angepasst? (n=91) DIVERSIFIKATION IST DIE ANTW ORT AUF GESTIEGENE RISIKEN Die Vermögensverwalter reagieren auf das hohe Sicherheitsbewusstsein der Anleger und das schwierige Marktumfeld vor allem mit einer breiteren Diversifikation des Portfolios. Vier von fünf Vermögensverwaltern sehen hierin das effektivste Mittel, um Anlagerisiken zu senken. Zudem passen sie die Portfolien kontinuierlich an. 61,5 Prozent der Anlageprofis richten die Kundendepots fortlaufend an den Marktentwicklungen aus, um Risiken zu reduzieren. Daneben werden vor allem in einer Szenarioplanung (30,8 Prozent) und Investitionen in Sachwerte (33 Prozent) probate Mittel gesehen. Weitere Ansätze aus dem Risikomanagement, wie ein 2,2 28,6 69,2 Ja, erhöht Nein Ja, gesenkt
  5. 5. 5 Overlay-Management oder die Währungsabsicherung, setzt dagegen nur eine Minderheit der Portfoliomanager ein. Vermögensverwalter vertrauen auf eine breite Diversifikation Angaben in Prozent Welche Strategien nutzen Sie, um Anlagerisiken zu senken? (n=91) Auch bei der Bewertung der verschiedenen Anlagerisiken zeigt sich, welchen hohen Stellenwert die Vermögensverwalter in einer breiten Diversifikation sehen. 56 Prozent achten nach der Finanzkrise verstärkt auf Klumpen- oder Portfoliorisiken. Zumal sich gezeigt hat, dass die Korrelationen zwischen den einzelnen Anlageklassen wenig stabil sind und teilweise gerade in Krisensituationen zunehmen. Allein Kredit- und Emittentenrisiken spielen bei der Risikoanalyse der Vermögensverwalter eine noch größere Rolle als bisher. 81,4 Prozent analysieren diese nach der Finanzkrise verstärkt. Offenbar haben die möglichen Ausfälle bei Papieren auch anerkannter Institute in der Finanzkrise sowie die Unsicherheit bei Staatsanleihen der Peripheriestaaten die lange Zeit weniger beachteten Risiken zu einem wichtigen Gesichtspunkt in der Portfolioverwaltung werden lassen. Während die Vermögensverwalter ihren Fokus auf Kreditrisiken und eine effektive Diversifikation legen, spielen andere Risiken in ihrem Portfoliomanagement lediglich eine untergeordnete Rolle. Währungs-, Zins- und Unternehmensrisiken beispielsweise finden bei maximal 30 Prozent der Vermögensverwalter eine höhere 13,2 17,6 23,1 30,8 33 61,5 90,1 Währungsabsicherung Overlay-Management Wechsel in den Geldmarkt bei steigender Volatilität Szenarioplanung Investition in Sachwerte Fortlaufende Portfolioanpassung Breitere Diversifikation
  6. 6. 6 Aufmerksamkeit nach der Finanzkrise. Insgesamt sehen die Anlageprofis ihre Investmentstrategien durch die Wertentwicklung ihrer Portfolios bestätigt. „Die Finanzkrise und auch die Phase nach der Katastrophe von Fukushima hat den Kunden gezeigt, dass sich Verluste eingrenzen lassen, wenn die Vermögensverwaltung schnell darauf reagiert“, erklärt Patrick Laireiter vom Vermögensverwalter opemo. Augenmerk liegt auf Kreditrisiken Angaben in Prozent Welche Risiken werden nach der Finanzkrise verstärkt im Portfoliomanagement beachtet? (n=91) ASSET ALLOCATION IST DAS HERZ DER VERMÖGENSVERWALTUNG Der langfristige Anlageerfolg hängt auch nach der Finanzkrise laut den befragten Vermögensverwaltern stark von der strategischen Asset Allocation, ihrer Kernkompetenz, ab. „Die Asset Allocation ist sehr wichtig, wenn nicht der wichtigste Baustein für den langfristigen Anlageerfolg“, erklärt Philipp Salzer von der Vermögensanlage AltBayern AG. Und Patrick Laireiter vom Vermögensverwalter opemo bestätigt: „Die strategische Asset Allocation ist der Kern unserer Arbeit und bildet die Basis für alles, was wir dann taktisch umsetzen.“ 70,3 Prozent der 5,5 14,3 19,8 24,2 29,7 35,2 52,7 56 81,3 Keine Branchenrisiken Währungsrisiken Zinsrisiken Unternehmensrisiken Marktrisiken Liquiditätsrisiken Portfolio- bzw. Klumpenrisiken (durch unstabile/steigende Korrelationen) Kredit- und Emittentenrisiken
  7. 7. 7 befragten Vermögensverwalter sehen die strategische Asset Allocation daher als sehr wichtig an und weitere 23,8 Prozent schätzen sie immer noch als wichtig ein. Eine mittlere oder geringe Bedeutung messen diesem Schritt im Investmentprozess lediglich sechs Prozent der Befragten bei. Asset Allocation ist die Basis Angaben in Prozent Wie wichtig ist Ihnen eine strategische Asset Allocation? (n=124) Mit der strategischen Asset Allocation verfolgen die Vermögensverwalter vor allem langfristige Renditeziele. Hierunter verstehen nahezu zwei von drei Befragten Anlagezeiträume von mindestens fünf Jahren. Jeder vierte sieht bei Zeithorizonten zwischen drei und fünf Jahren eine Langfristigkeit gegeben. Zeiträume von weniger als drei Jahren sind dagegen für die wenigsten ein langfristiges Investment. Vor diesem Hintergrund verwundert es weniger, dass die meisten Vermögensverwalter angeben, ihre Anlagestrategien nach der Finanzkrise nicht grundlegend verändert zu haben. Vielmehr haben die Vermögensverwalter auf die Finanzkrise mit taktischen Anpassungen in ihrer Asset Allocation reagiert. „In der Hochphase der Krise nach der Insolvenz von Lehman Brothers hatten wir eine Cash-Quote von mehr als 40 Prozent und nahezu alle Aktienpositionen abgebaut, die wir danach schrittweise wieder erhöht haben“, erklärt Philipp Salzer. 0 1 5 23,8 70,3 Gar nicht wichtig Weniger wichtig Mittel Wichtig Sehr wichtig
  8. 8. 8 Vermögensverwalter denken langfristig Angaben in Prozent Was ist für Sie ein langfristiges Investment? (n=98) Haben Sie ihre Anlagestrategie nach der Finanzkrise grundlegend geändert? (n=91) AKTIEN STEHEN HOCH IM KURS Aktuell sehen die Vermögensverwalter vor allem in Aktien aus den Industrienationen Chancen – und bauen ihre Positionen hier aus. Rund sechs von zehn wollen hier investieren und niemand Positionen verkaufen. Bei Gold, Unternehmensanleihen und Emerging Markets gehen die Markteinschätzungen der Vermögensverwalter dagegen auseinander. Beispielsweise will rund ein Viertel der Vermögensverwalter weiter in das Edelmetall investieren und sieht offenbar im derzeitigen Kursniveau günstige Einstiegskurse, während jeder fünfte seine Positionen verkaufen will und die Kursentwicklung von Gold eher skeptisch bewertet. Auf den Verkaufszetteln der Vermögensberater stehen insbesondere Staatsanleihen und Geldmarktprodukte. Jeweils mehr als jeder zweite baut hier derzeit seine Positionen ab. Die historisch niedrigen Renditen stellen die Anlageprofis vor große Herausforderungen und erschweren es ihnen, ansprechende Renditen bei der überwiegend zurückhaltenden Risikobereitschaft der Anleger zu erzielen. Mehr als sechs von zehn 39,6 60,4 64,3 24,5 11,2 Was ist für Sie ein langfrisitges Investment? Haben Sie Ihre Anlagestrategie nach der Finanzkrise grundlegend geändert? Ja Nein Mehr als 5 Jahre 3-5 Jahre Weniger als 3 Jahre
  9. 9. 9 Vermögensverwaltern bewerten das Niedrigzinsumfeld daher als große Herausforderung im Markt. „Da das Zinsniveau auf absehbare Zeit voraussichtlich niedrig bleiben wird, kommt dem Aktienmarkt eine größere Bedeutung zu“, fasst Patrick Laireiter vom Vermögensverwalter opemo zusammen. Aktieninvestments überwiegen Angaben in Prozent Den Anteil welcher Anlageklassen an Ihren Portfolien bauen Sie aus, ab oder halten Sie konstant?; n=101; August/Juli 2013 Ebenso wie dem Niedrigzinsumfeld sehen die Vermögensverwalter in Spekulationsblasen einzelner Anlageklassen und Märkten, die aktuell durch die hohe Liquidität im Markt begünstigt werden, mit Skeptis entgegen. Knapp 64 Prozent bezeichnen solche Marktübertreibungen als große Herausforderung, der sie mit ihrer Asset Allocation begegnen müssen. Inflations- und Währungsrisiken bewerten die Anlageprofis dagegen trotz der andauernden Staatsschuldenkrise eher nachrangig - nur 28,6 bzw. 16,5 Prozent geben diese als relevant an. Vielmehr überwiegen konjunkturelle und politische Sorgen. So fürchten 30,8 Prozent eine 2,1 4,2 12,8 13,5 14,8 16,7 20 25,3 27,6 32 48,3 59,6 43,8 40,6 61,6 61,5 58 50 64,4 53,7 53,1 46,4 43,8 40,4 54,2 55,2 25,6 25 27,3 33,3 15,6 21,1 19,4 21,6 7,9 Geldmarkt Staatsanleihen Strategieindizes (Leverage, Short) Rohstoffe Immobilien/REITS Alternative Investments wie Private Equity oder Hedgefonds Devisen Gold Unternehmensanleihen Aktien Emerging Markets Investmentthemen (Volatilität, Infrastruktur, Dividenden) Aktien Industrienationen ausbauen gleich abbauen
  10. 10. 10 globale Rezession und 41,8 Prozent sehen in politische Unsicherheiten, beispielsweise im Nahen Osten, eine Bedrohung für die Entwicklung der Weltwirtschaft. Spekulationsblasen werden als größte Herausforderung gesehen Angaben in Prozent Was sind aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen im Markt? (n=91) DIVERSIFIZIERTE PRODUKTE SIND GEFRAGT Der starke Fokus der Vermögensverwalter auf die taktische und strategische Asset Allocation und ihr Blick auf Risiken und Herausforderungen im Markt werden in den Produkteigenschaften reflektiert, die sie besonders schätzen. Die Möglichkeit zur Diversifikation ist für 82,4 Prozent der Vermögensverwalter eine der wichtigsten Produkteigenschaften. Zudem achten sie auf einen liquiden Handel und günstige Kosten der Produkte. Diese Eigenschaften sind grundlegende Voraussetzungen für ein Investment in die jeweiligen Produkte. Darüber hinaus sind die Chance auf Zusatzrenditen gegenüber dem Markt, eine gute Wertentwicklung in der Vergangenheit und eine überzeugende Investmentstory von Bedeutung. Die Vermögensverwalter nutzen verschiedene Produkte, die ihnen diese Eigenschaften bieten. 85,1 Prozent setzen aktiv gemanagte Fonds im Portfoliomanagement ein, 16,5 28,6 30,8 41,8 61,5 63,7 Währungsrisiken Inflationsrisiken Globale Rezession Politische Unsicherheiten, z.B. Naher Osten und Emerging Markets Niedrige Renditen bei Staatsanleihen Spekulationsblasen bei einzelnen Anlageklassen
  11. 11. 11 während fast jeder zweite in passive börsengehandelte Produkte, Exchange Traded Products (ETP), investiert. Auch Anlagezertifikate werden von rund 60 Prozent bzw. geschlossene Fonds von rund 20 Prozent eingesetzt. Daneben bleibt die eigenständige Auswahl von Einzeltiteln und das aktive Management der Positionen ein Schwerpunkt der Vermögensverwalter. Drei von vier investieren so direkt in einzelne Aktien und immerhin noch knapp 21 Prozent direkt in Immobilien. Eigene Fonds legen wiederum vor allem die großen Vermögensverwalter mit Kundengeldern von mehr als 500 Millionen Euro auf. Produkte überzeugen als Diversifikationsmöglichkeit Angaben in Prozent Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Produkteigenschaften von Wertpapieren? (n=91) Aber nicht alle Vermögensverwalter erwägen Anlagen in die unterschiedlichen Produkte. Vielmehr gibt es jeweils eine signifikante Anzahl, die deren Einsatz kategorisch ausschließen. An der Spitze stehen hierbei geschlossene Fonds, die für rund 60 Prozent der Anlageprofis prinzipiell nicht in Frage kommen. Auch Direkt- investments in Immobilien (37,6 Prozent) und Anlagezertifikate (19,8 Prozent) finden bei einer Reihe von Vermögensverwaltern generell keine Beachtung. Bei aktiv 11 14,3 23,1 23,1 28,6 33 45,1 60,4 82,4 Ausschluss von Kreditrisiken Allein abhängig vom Einsatz der Strategie Marktinvestments (Beta) Chance auf Alpha/Zusatzrendite Gute Investment-Story Überzeugende Performance, Track Record Geringe Kosten Liquidität und günstige Handelskosten Möglichkeit zur Diversifikation
  12. 12. 12 gemanagten Fonds (fünf Prozent) und ETP (11,9 Prozent) ist dieser Anteil dagegen vergleichsweise klein. Die Gründe für die Ablehnung sind je nach Instrument sehr unterschiedlich. Bei Anlagezertifikaten etwa ist das Emittentenrisiko entscheidend. 72,4 Prozent geben an, deshalb auf die Produkte zu verzichten. Aber auch die fehlende Transparenz (55,2 Prozent) und ein mangelndes Verständnis der Anleger für die Produkte (48,3 Prozent) sehen die Vermögensverwalter als Hindernis. „Ich will meinen Kunden erklären können, wie die Produkte funktionieren, und ihnen keine Blackbox verkaufen, die für mich nicht transparent und nachvollziehbar ist“, sagt Patrick Laireiter vom Vermögensverwalter opemo. Auch bei ETP geht der Verzicht der Produkte teilweise auf mangelnde Information zurück. Bei ihnen verzichten 12,8 Prozent der Vermögensverwalter auf einen Einsatz, weil die Kunden die börsengehandelten Produkte nicht kennen oder schätzen. Wichtiger sind jedoch vertriebsbezogene Gesichtspunkte und vor allem die Vorzüge eines aktiven Managements. So vermeiden 32 Prozent den Einsatz der passiven Produkte, weil sie für diese keine Provision erhalten. Falls die Honorarberatung, ähnlich wie in Großbritannien oder den Niederlanden, durch die Regulierung gestützt für mehr Kunden an Bedeutung gewinnt, wird dieser Anteil voraussichtlich weiter sinken. Darüber hinaus betonen drei von vier Vermögensverwaltern, die keine ETP einsetzen, die Vorteile eines aktiven Managements
  13. 13. 13 Aktiv gemanagte Fonds sind nach wie vor gefragt Angaben in Prozent Welche Instrumente nutzen Sie für die Vermögensverwaltung / schließen Sie kategorisch aus? (n=101) ETP WERDEN VOR ALLEM ALS BEIMISCHUNG GENUTZT Insgesamt werden insbesondere ETP von den Vermögensverwaltern weitaus intensiver genutzt als im Markt – in erster Linie als Beimischung. Von denjenigen, die ETP nutzen, investieren 41,8 Prozent der Investoren maximal zehn Prozent des Portfolios in die Produkte. Weitere 22,4 Prozent legen bis zu einem Fünftel des verwalteten Vermögens in den Indexprodukten an. Einen höheren Anteil des Portfolios legen dagegen lediglich knapp 30 Prozent der Anlageprofis in ETP an. „Wir nutzen die ETP auch abhängig von der Größe des verwalteten Depots. Je kleiner das verwaltete Vermögen ist, desto höher ist der Anteil in ETF und aktiv gemanagten Fonds. Denn nur so lässt sich eine breite Diversifikation sicherstellen“, erklärt Philipp Salzer von der Vermögensanlage AltBayern AG. Die Vermögensverwalter greifen auf die unterschiedlichen Strukturen von ETP zurück. Am beliebtesten sind physisch replizierende ETF: 76,5 Prozent der Befragten nutzen sie, während synthetische ETF knapp 41 Prozent der Vermögensverwalter einsetzen. Hingegen verwenden 51 Prozent von ihnen physisch hinterlegte börsengehandelte Rohstoffe, also Exchange Traded Commodities (ETC). Dies deckt sich mit der hohen Bedeutung, die Vermögensverwalter dem Emittentenrisiko beimessen. „Wir investieren ausschließlich in physisch replizierende Produkte. Das 20,8 21,8 34,7 47,5 61,4 76,2 85,1 37,6 60,4 15,8 11,9 19,8 12,9 5 Immobilien (Direktinvestments) Geschlossene Fonds Eigene Fonds ETPs Anlagezertifikate Aktien (Direktinvestment) Aktiv gemanagte Fonds genutzt Nutzung augeschlossen
  14. 14. 14 ist für uns ein entscheidendes Kriterium. Bei Rohstoffen finden wir daher, abgesehen von Edelmetallen, kaum passende Produkte“, erklärt Markus Köhler von der PEH Vermögensmanagement GmbH. ETC, die den jeweiligen Rohstoff synthetisch abbilden, oder die unbesicherten Exchange Traded Notes (ETN) finden aus diesem Grund mit 26,4 bzw. 10,2 Prozent erheblich weniger Anklang bei den Vermögensverwaltern. Vermögensverwalter achten auf physische Hinterlegung Angaben in Prozent Welche ETPs nutzen Sie? (n=98) Die Vermögensverwalter verfolgen mit den ETP gleichermaßen strategische wie taktische Investments. 61,2 Prozent investieren strategisch und knapp 70 Prozent legen taktisch, also kurzfristig, an. „Wir setzen ETF beispielsweise zur Feinjustierung des Portfolios ein oder um durch ein taktisches Übergewichten einzelner Anlageklassen, Zusatzrenditen zu erzielen“, sagt Philipp Salzer. Insbesondere überzeugen die günstigen Kosten der ETP (78,6 Prozent). Zudem schätzen die Anlageprofis, dass sich mit den Produkten einfach eine breite Diversifikation umsetzen lässt (63,3 Prozent) und sie sich liquide handeln lassen (65,3 Prozent). Von den grundsätzlichen Performance-Vorteilen eines passiven Investments ist dagegen nur eine Minderheit überzeugt (21,4 Prozent). „Bei sehr effizienten Indizes, wie beispielsweise dem DAX, analysieren wir gemeinsam mit unseren Kunden die Kostenvorteile von passiven Produkten gegenüber den 7,1 10,2 11,2 26,5 40,8 51 76,5 Keine Exchange Traded Notes (ETNs) Alle genannten Exchange Traded Commodities (ETCs) Exchange Traded Funds (ETFs) mit synthetischer Replikation Physisch hinterlegte Exchange Traded Commodities (ETCs) Exchange Traded Funds (ETFs) mit physischer Replikation
  15. 15. 15 möglichen Zusatzrenditen aktiv gemanagter Fonds.“, beschreibt Markus Köhler, PEH Vermögensmanagement GmbH, die Abwägungen seitens der Vermögensverwalter. Mit den Produkten decken die Vermögensverwalter ein breites Spektrum an Anlageklassen ab. Zu den beliebtesten Anlageklassen gehören die Aktienmärkte der Industrienationen (66,3 Prozent) sowie der Emerging Markets (54,1 Prozent). Daneben setzen die Vermögensverwalter besonders Anlagen in Gold über physisch hinterlegte ETC (65,3 Prozent) um, während die Rohstoffmärkte allgemein von 55,1 Prozent der Vermögensverwalter über ETP abgebildet werden. Deutlich weniger nutzen sie ETF bislang für Investments in festverzinsliche Wertpapiere. Lediglich 38,8 bzw. 21,4 Prozent geben an, über ETP in Unternehmens- oder Staatsanleihen zu investieren. Währungen, alternative Investments und Immobilienaktien spielen dagegen nur eine untergeordnete Rolle. Investitionen in Aktien-ETFs überwiegen aktuell Angaben in Prozent Welche Anlageklassen bilden Sie mit ETP ab? n=98; August/Juli 2013 12,2 13,2 15,3 16,3 21,4 26,5 38,8 54,1 55,1 65,3 66,3 Immobilienaktien / REITS Devisen Geldmarkt Investmentthemen / alternative Investments Staatsanleihen Strategieindizes (Leverage, Short) Unternehmensanleihen Aktien Emerging Markets Rohstoffe Gold Aktien Industrienationen
  16. 16. 16 ZERTIFIKATE SETZEN VERMÖGENSVERWALTER AUS TAKTISCHEN GRÜNDEN EIN Bei Zertifikaten überwiegt eindeutig der kurzfristige taktische Einsatz. Wenn die Vermögensverwalter die Schuldverschreibungen nutzen, dann für taktische Anlageziele. Rund 60 Prozent von ihnen setzen Zertifikate hierfür ein, während lediglich jeder Vierte langfristig in die Wertpapiere investiert. Beispielsweise ersetzen die Vermögensverwalter mit ausgewählten Zertifikatestrukturen Anleihen oder profitieren von der Seitwärtsentwicklung einzelner Märkte. Am meisten schätzen sie Discount- (53,2 Prozent) vor Index-Zertifikaten (46,8 Prozent). Komplexere Strukturen finden dagegen nur bei einem kleinen Anteil der Vermögensverwalter Anklang. Die Möglichkeiten zur Diversifikation spielen für sie auch bei Zertifikaten eine wichtige Rolle. So bevorzugen 71,3 Prozent Produkte auf Indizes gegenüber Derivaten auf Einzelwerte. Ähnlich wie bei den ETP liegt der Investitions- schwerpunkt auf Aktien aus den Industrienationen (52,1 Prozent), während den Emerging Markets mit 16 Prozent hier erheblich geringere Bedeutung zukommt. Anders als – insbesondere bei den physisch besicherten ETP – investieren die Vermögensverwalter kaum über Zertifikate in Gold (13,8 Prozent), während rund jeder Vierte über die Produkte allgemein in den Rohstoffmärkten anlegt. „Das Emittentenrisiko hat zwar nicht mehr ganz so eine dominierende Bedeutung wie unmittelbar nach der Finanzkrise, aber der Anteil der Zertifikate an unseren Portfolien ist dennoch erheblich zurückgegangen“, führt Philipp Salzer aus und ergänzt: „Früher hatten wir teilweise einen Anteil der Produkte von bis zu 40 Prozent am Portfolio, während sie heute maximal 10 Prozent ausmachen.“
  17. 17. 17 Discountzertifikate sind am beliebtesten Angaben in Prozent Welche Produktstrukturen nutzen Sie? (n=94) TRADITIONELLE KOMMUNIKATIONSFORMATE ÜBERWIEGEN Die Informationsbedürfnisse der Vermögensverwalter konzentrieren sich entsprechend des Schwerpunktes ihrer Anlagestrategie vor allem auf das aktuelle Marktgeschehen und die Interpretation der makroökonomischen Entwicklung. Die Portfoliomanager beschäftigen sich täglich intensiv mit dem Marktgeschehen. Nahezu jeder zweite investiert täglich ein bis zwei Stunden, um mit den aktuellen Marktentwicklungen Schritt zu halten. Immerhin weitere 44 Prozent von ihnen verbringen täglich sogar mehr als zwei Stunden hiermit. Die Finanz- und Tagespresse ist unverändert die wichtigste Informationsquelle der Anlageprofis (84,6 Prozent) und hat damit weiterhin höhere Bedeutung als die schnelleren online Finanzportale (75,8 Prozent). Drei Viertel der Vermögensverwalter lesen zudem Fachzeitschriften. Je größer die Gesellschaften sind, desto häufiger leisten sie sich darüber hinaus kostenpflichtige Informationsdienste wie Reuters oder Bloomberg. Insgesamt informieren sich rund 60 Prozent der Vermögensverwalter über diese. Auch die in-house verfügbaren Publikationen und Informationen von Produkt- anbietern werden intensiv genutzt (jeweils circa 50 Prozent). Von den Produkt- emittenten erwarten die Vermögensverwalter vor allem ausführliche und klare Produktinformationen (73,6 Prozent) sowie Marktresearch (65,9 Prozent) und Vorschläge für konkrete Anlagestrategien (64,8 Prozent). Anwendungsbeispiele 12,8 13,8 18,1 18,1 18,1 22,3 25,5 33 46,8 53,2 Kapitalschutzzertifikate (Aktienpartizipation) Strategiezertifikate Expresszertifikate Hebelprodukte Strukturierte Anleihen Bonuszertifikate Keine Aktienanleihen Indexzertifikate Discountzertifikate
  18. 18. 18 anderer Vermögensverwalter und Best Practices interessieren dagegen weniger (22 Prozent). Neben dem persönlichen Gespräch (70,3 Prozent) schätzen die Vermögensverwalter besonders Analysten-Reports und redaktionell aufbereitete Marktberichte (jeweils knapp 60 Prozent). Webinare (36 Prozent) und Broschüren (20 Prozent) finden dagegen erheblich seltener ihr Interesse. Marktresearch und Produktinformationen finden Aufmerksamkeit Angaben in Prozent Was erwarten Sie von Informationen der Produktanbieter? (n=91) Mit ihren Kunden pflegen die Vermögensverwalter vor allem den direkten Kontakt. Aus ihrer Sicht ist die persönliche Beziehung (95,6 Prozent) entscheidend für die Kundenbeziehung und wiegt sogar schwerer als die Anlagestrategie (83,5 Prozent) oder der bisherige Anlageerfolg (54,9 Prozent). Folgerichtig nutzen fast alle Vermögensverwalter das persönliche Gespräch in ihrer Kundenkommunikation. Ergänzt wird es zumeist um regelmäßige Kundenbriefe (56 Prozent), Newsletter (54,9 Prozent) und den eigenen Web-Auftritt (41,8 Prozent). Die Kommunikation über Social Media spielt dagegen für die Vermögensverwalter bislang kaum eine Rolle. Inhaltlich dreht sich ihre Kommunikation mit den Kunden vor allem um drei Punkte: die Asset Allocation des Portfolios, langfristige Anlageziele und Risiken im Portfolio. Einzelaspekte wie die Bewertung ausgewählter Märkte und Produkte oder kurzfristige taktische Überlegungen nehmen dagegen ebenso wie unterhaltsame 22 38,5 64,8 65,9 73,6 Beispiele / Cases für die Umsetzung durch andere Vermögensverwalter Weiterverwendbare Materialien zum Weiterleiten an Kunden Konkrete, orginäre Strategie- und Lösungsvorschläge Markt-Research Hintergrundinformationen zu den Produkten
  19. 19. 19 Themen nur eine untergeordnete Rolle in der Kundenkommunikation der Vermögensverwalter ein. UNTERSUCHUNGSMETHODE Für die Studie „Vermögensverwaltung heute“ wurde aufbauend auf qualitativen Interviews mit Vermögensverwaltern eine Online-Befragung durchgeführt, an der 124 Vermögensverwalter teilgenommen haben. Die Studie untersucht, welche Anlagestrategien Vermögensverwalter und Anleger heute verfolgen, welche Produkte sie hierfür nutzen und wie sie mit Kunden und Produktanbietern kommunizieren. Rund 60 Prozent der befragten Vermögensverwalter verwalten weniger als 100 Millionen Euro. Jeweils circa 20 Prozent betreuen Portfolios im Volumen von 100 bis maximal 500 Millionen Euro beziehungsweise mehr als 500 Millionen Euro. Mehr als 80 Prozent der befragten Vermögensverwalter managen Kundendepots, die durchschnittlich mehr als 100.000 Euro umfassen. Jeder vierte von ihnen verwaltet sogar durchschnittliche Kundendepots von mehr als einer halbe Millionen Euro. Die Befragung wurde im Juli und August 2013 durchgeführt. Unterschiedliche Größe der befragten Vermögensverwalter Angaben in Prozent Wie hoch sind Ihre Assets under Management bzw. Advice? (n=124) 8,9 12,9 19,4 20,2 38,7 250 - 500 Mio. Euro 100 - 250 Mio. Euro Mehr als 500 Mio. Euro 50 - 100 Mio. Euro 0 - 50 Mio. Euro
  20. 20. 20 IHRE ANSPRECHPARTNER Markus Jordan, Isarvest Geschäftsführer Tel.: 089/20 20 86 99 - 20 Markus.Jordan@isarvest.de Markus Rüther, Ketchum Pleon Senior Consultant, Extended Leadership Team Ketchum Pleon Deutschland Tel.: 089/590 42-1140 Markus.Ruether@ketchumpleon.com Nadine Winkelhaus, Ketchum Pleon Business Director, Extended Leadership Team Ketchum Pleon Deutschland Tel.: 069/24286-138 Nadine.Winkelhaus@ketchumpleon.com
  21. 21. 21 Über Isarvest Die Isarvest ist ein auf Banken und Finanzdienstleister spezialisierter Derivate und ETF-Consultant. Für institutionelle Kunden entwickelt das Unternehmen seit 2007 maßgeschneiderte Produktlösungen im Bereich strukturierter Produkte und ETFs. Durch Partnerschaften mit Investmentbanken, Asset Managern und weiteren spezialisierten Dienstleistern können Kundenanforderungen schnell und flexibel umgesetzt werden. Über Ketchum Pleon Ketchum Pleon ist eine der führenden Agenturen für Kommunikationsberatung in Deutschland und europäischer Marktführer für Corporate Communications, Public Affairs, Change, Healthcare, Brand- und Sales Communications. Für das 1988 gegründete und am 1. Januar 2010 mit Ketchum fusionierte Unternehmen sind allein in Deutschland mehr als 350 Beraterinnen und Berater tätig. Zu den über 200 Klienten gehören zahlreiche DAX-30 und Euro Stoxx-Unternehmen, Bundes- und Landesministerien sowie Non-Profit-Organisationen. www.ketchumpleon.de

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