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Daniela Schwarz - Messung selbstwahrgenommener Kompetenz

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Vortrag von Dr. Daniela Schwarz beim 13. Hamburger Symposium Sport, Ökonomie und Medien - Sport und Inklusion - ziemlich beste Freunde?!

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Daniela Schwarz - Messung selbstwahrgenommener Kompetenz

  1. 1. Technische Universität MünchenDie Messung derselbstwahrgenommenen Kompetenz –ein inklusives Instrument ?!Lehren und Lernen eine passende PhilosophieDr. Daniela SchwarzDaniela.Schwarz@tum.de
  2. 2. Technische Universität MünchenInhalteLehr und Lern - Philosophie:1. Schneesportschule Schweiz Modell2. Das „Pädamotorische Handlungsmodell“&Die selbstwahrgenommene Kompetenz1. Die Inventare2. Ihre Anwendung
  3. 3. Technische Universität MünchenKurz Vita der Dozentin• Berlin - Köln – Leuven – Ütrecht - München• MünchenAktuelle Projekte:• Modul Begleitung SO – Auswertung der Ergebnisse SOMünchen 12 und SO Garmisch 13 –• SPAPSI – Sport & Entwicklungszusammenarbeit• Fachliche Begleitung /Juli 2013 / bei der Exkursion„Hohe Jungs“ - 12 Jugendliche ein Gletscher…
  4. 4. Technische Universität München
  5. 5. Technische Universität MünchenWir haben ein Ziel: ALLE Menschen, die in Bezug zur TUMstehen, sollen gleiche Chancen haben, unabhängig vonGeschlecht, Nationalität, Religion und Weltanschauung,Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung. JedeDiskriminierung soll ausgeschlossen werden. Wir wollenan der TUM alle Verschiedenheiten unterbringen.Empirisch ist belegt: Kreative Leistungen entstehen da,wo Unterschiede in Teams zusammenwirken.(Prof. Klaus Diepold, Vizepräsident für Diversity und TalentManagement; Internet )
  6. 6. Technische Universität MünchenQuelle: Schneesportschule SchweizDas „Pädamotorische“ HandlungsmodellLEHREN LERNENAmbiente
  7. 7. Technische Universität MünchenSchneesportschule Schweiz - Modell• „Pädamotorische“ Handlungsmodell: Im Zentrumdes Spannungsfeldes zwischen Lernen und Lehrensteht als Qualitätsmerkmal des Dialogs das Ambiente(Pädagogisches Anliegen).• Der Begriff Pädamotorik setzt sich zusammen ausPädagogik und Motorik. Durch diese begrifflicheKombination soll die Einheit von pädagogisch-methodischen und technikbezogenen Anliegen zumAusdruck kommen
  8. 8. Technische Universität MünchenSportpädagogik – was ist das?• Planung, Durchführung oder Auswertung vonSportunterrichtbesser gesagt: Bewegungs- Instruktion• Der Begriff der Sportpädagogik fällt zeitlich mit derEntstehung der Disziplin Sportwissenschaftzusammen
  9. 9. Technische Universität MünchenDas „Pädamotorische“ HandlungsmodellBeurteilenLEHRENDE LERNENDEMethodischeAkzenteTechnischeImpulseAmbienteLEHREN LERNENAufnehmenVerarbeitenUmsetzenBeobachtenBeraten
  10. 10. Technische Universität MünchenWas steckt dahinter?Unterricht und Trainingim SchneeportKonsequenzen fur die PraxisDavon gehen wir ausPädagogischesKonzeptMethodischesKonzeptTechnischesKonzeptLanglaufSkispringenSnowboardSkwalTelemarkFreestyle/SkiakrobatikSki alpinKurzski (Big Foot u.a.)KernbotschaftDarstellung derLeitideeWorum geht es?Definitionen, Erläuterungder Leitidee<<Praxis>><<Theorie>>Schneesport SchweizSpezial-Lernlehrmittel(SportartspezifischeLernmittel)Schneesport SchweizKern-Lernlehrmittel(die Kernkonzepte)
  11. 11. Technische Universität MünchenPädagogisches AnliegenAm Beispiel des pädamotorischen HandlungsmodellsHumanistisches Menschenbild orientiert sich an:• Ethisch-moralischen Werten• Bedürfnissen, Erwartungen, Ansprüchen• Technischen Zielen• Lernpädagogisch-methodischen Überzeugungen
  12. 12. Technische Universität MünchenReflektierte Praxis des Lehrenden• Wo stehst du?• Wie geleitet (Vorstellung und Überzeugungen)• Was ist DIR über das technikbezogene Anliegenhinaus- beim Unterrichten wichtig• Was erwartest du von einem dich ansprechendenUnterricht?• Wie beziehst du die Wünsche und Vorstellungen deinesGastes mit ein?• Welche Akzente wirst du künftig vermehrt setzen?
  13. 13. Technische Universität MünchenUnterricht als Prozess verstehen!
  14. 14. Technische Universität MünchenDas Üben im Lernen und Lehren• Den Unterricht und das Training gestalten wirprozessbezogen und für alle Teilnehmerinnen undTeilnehmer individuell abgestimmt:• Altersstufe• Formenniveau• Koordinationsgrad• Prinzip: Erfolgreiches Lernen durch individuellabgestimmten Lehren
  15. 15. Technische Universität MünchenReflektierte Praxis des LernendenWas kann ich zum gelingen des Unterrichts und desTrainings noch mehr beitragen?• Was möchte ich in und mit der Gruppe lernen?• Was möchte ich wie erleben können?
  16. 16. Technische Universität MünchenIm Pädagogischen Konzept stehen Menschen imMittelpunkt• Menschen wollen lernen und – auch in der Gruppe –etwas erleben!• Erfolgreiche Lehrpersonen kümmern sich um jedeneinzelnen Gast oder Schüler/ Schülerin! Sie setzen sichmit ihnen auseinander und erfahren so ihreStandpunkte, Wünsche und Vorstellungen!
  17. 17. Technische Universität MünchenMotivation SWK Instrumente• Motivation viele Ansätze!!• Idee der Selbstwahrgenommenen Kompetenz- bzw.psychologisches Konstrukt Nord-AmerikanischeWissenschaftler• Instrumente zur Messung der SelbstwahrgenommenenKompetenz
  18. 18. Technische Universität MünchenMotivations- Gedanke Harter & White• Die Motivation bezieht sich generell auf das Initiieren,Steuern und Aufrechterhalten von körperlichen,psychischen und sozialen Aktivitäten.• Eine entsprechende Entwicklung des selbstständigenVerhaltens von Kindern wurde unter anderem vonWhite (1959) und Harter (1978) in ihrerMotivationstheorie beschrieben. Harter beschrieb unteranderem auch die Auswirkung auf die Entwicklung desSelbst „self“ unter Berücksichtigung derSelbstwahrgenommenen Kompetenz.
  19. 19. Technische Universität MünchenWhite‘s Basis Modell• Effectance Motivation beschreibt die intrinsischeBefriedung dieser Wechselbeziehung!• Feeling of efficacy – Gefühl der Selbstwirksamkeit!
  20. 20. Technische Universität MünchenKritik von Harter und Ergänzungen• Effectance Motivation ist kein ausreichendes Konstruktzur Motivfindung!• Weitere Aspekte sollten miteinbezogen werden:Selbstwert, Soziale Wirkung…
  21. 21. Technische Universität MünchenSusan Harter 1999• Das „self“ oder generalisiert gesehen der„Selbstprozess“!• positive Funktionen beinhalten: eine organisatorische,eine motivationale und eine schützende Funktion.
  22. 22. Technische Universität MünchenHarter‘s Funktionen• Die organisatorische bezieht sich auf Erwartungen,anbahnende Strukturen und Bewertungsmöglichkeitenzu gelebten Ereignissen.• Die schützende Funktion bezieht sich auf dieMaximierung der Freude und der Minimierung desSchmerzes.• Die motivationale Funktion ist der Energieträger, eingewähltes Ziel zu verfolgen, Pläne zu gestalten, dieInitiative zu ergreifen sowie einen Rahmen zu finden, indem realistische und unrealistische Vorstellungenmiteinander abgewogen werden.
  23. 23. Technische Universität MünchenKompetenz Skalen von Harter & Pike (4-7 Jahren) (seit1984)• Motorischer Bereich• Kognitiver Bereich• Sozialer Bereich/ Peer Akzeptanz• Akzeptanz der Mutter• 24 geschlechtsspezifische Items• Bilderfragebogen
  24. 24. Technische Universität München
  25. 25. Technische Universität MünchenAnpassung der Bilderskala für Kinder mit einerCerebral Parese• Andere Bilder (keine Striche)!• Farben (höhere Aufmerksamkeit)• Ältere Probanden 4-9 Jahre!• Items für Fußgänger und Rollis!• 4 Bereiche: Kognitive Kompetenz, MotorischeKompetenz, Freunde/Peer Akzeptanz, ElterlicheAkzeptanz• 40 Items
  26. 26. Technische Universität München
  27. 27. Technische Universität MünchenDeutsche Versionen• Asendorf & van Aken (1993)• Schwarz (2006)• Schwarz (2012)Wurden geprüft auf ihre teststatistischen Parameter undGütekriterien!Psychometrische Qualität ist gewährleistet!
  28. 28. Technische Universität MünchenVersionen existieren weltweit in mehreren Sprachen…• Nord Amerika• Europa (erstellt im Rahmen von diversen EuropeanMaster Arbeiten in APA für CP)• In Frankreich Ulrich & Collier für Menschen mit geistiger• Behinderung• Deutschland Theiss & Vermeer für Menschen mitgeistiger Behinderung• Deutschland Schwarz & al. CP, geistige Behinderungund sogenannte Regelschulkinder• … viele weitere Versionen
  29. 29. Technische Universität MünchenLiteratur• Hotz A. (2001). Das Eine und das Andere, in: BAUMANN, H. (Hg.): Von derLeibeserziehung zur Sportpädagogik. Zeitgenössische Betrachtungen,Nürnberg; 19-29.• Hotz, A. (2007) Facetten einer pädagogisch akzentuiertenBewegungslehre. Gedanken zum (Nach-)Denken beim Lernen und Lehrenim Sport. Vervielfältigtes Mskt. (279 S.).• Schwarz, D., Dazakula, A. ;Vermeer, A. & Klugkist, I. (1999). Die Messungder Selbstwahrgenommenen Kompetenz von Kindern und Jugendlichenmit Cerebral Parese. Motorik, 22, 64-72.• Vermeer, A. & Schwarz, D. (2001). Die Messung derSelbstwahrgenommenen Kompetenz von Kindern und Jugendlichen mitCerebral Parese (NL 2001)• Schwarz , D. (2006). Die selbstwahrgenommene Kompetenz von Kindernund Jugendlichen mit frühkindlicher Hirnschädigung (Cerebralparese)Verlag: Kovac, J; Auflage: 1., Aufl. (Mai 2006)• Schwarz, D (2011). Perceived Competence as an Instrument of Inclusion.In: Sports and Quality of Life 2011. Verlag: Muni. CZ

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