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DJV-Konferenz "Besser Online" - Einleitung "Nerd-Journalismus"

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Gemeinsam mit Sascha Venohr von Zeit Online und Christoph Kappes von der Fructus GmbH habe ich bei der DJV-Konferenz "Besser Online" beim ZDF in Mainz am 14. September 2013 über das Verhältnis von Programmierern und Journalisten gesprochen. Das ist mein kurzer Einleitungsvortrag.

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  • Passend zu unserem Thema stelle ich in den nächsten 10 Minuten vor, was ich letztes Jahr in den USA gemacht habe. Ich war letzten November für fünf Wochen in New York und habe im Rahmen von einem Stipendium bei Propublica und beim Guardian hospitiert. Das Besondere dabei war, dass ich dort als Journalist und Programmierer gearbeitet habe.
  • Bei Propublica habe ich ein Stipendium bekommen als Pair Programming Fellow. Das bedeutet, dass ich mich mit einem eigenen Datenjournalismus-Projekt beworben habe. Und ich durfte dort mit den Kollegen die hier auf dem Bild zu sehen sind, daran zu arbeiten. Was man auf dem Bild sieht ist der Nerd Cube. Die Datenjournalisten dort nennen sich selbst Propublica Nerds. Der Teil des Newsrooms, in dem acht Leute sitzen, die Programmierer und Journalisten sind. Und es sind alles Autodidakten. Propublica gibt es seit 2007 und ist eine spendenfinanzierte Investigativredaktion. Rund 40 Kollegen arbeiten ständig an neuen Geschichten, die sie dann öffentlich zur Verfügung stellen. Sie haben schon mehrere Pulitzer-Preise dafür gewonnen. Das Besondere dort ist, dass ständig für Geschichten neue Teams gebildet werden. Ab und zu kommt jemand vorbei, ob ein bestimmter Datensatz gescrapt werden kann. Das sind ganz normale Vorgänge. Im Folgenden zeige ich drei Beispiel-Projekte von Al Shaw, Jeff Larson und Lena Groeger.
  • Die Propublica-Nerds veröffentlichen regelmäßig News Apps, wie sie sie selbst nennen. Ich möchte in der kurzen Zeit jetzt nicht alle Anwendungen im Detail durchgehen. Nur zeigen, warum Programmierkenntnisse der Journalismus bereichern. Zum Beispiel Al Shaw. Er hat Daten zusammengetragen welche staatlichen Förderungen US-Schulen bekommen. Checkt man per Foursquare in seiner Schule ein, erfährt man Hintergründe und kann mit anderen Schulen vergleichen. Dieser innovative Verbreitungsweg geht nur, weil er sich mit der Foursquare-API beschäftigt und einen journalistischen Nutzen gesucht und gefunden hat. „Makinf things of the web. Not just on the web“. Das Web und seine Technologien verstehen. Rechts oben ist eine klassische News App zu sehen. Eine interaktive Karte zur Pipeline-Sicherheit in den USA von Lena Groeger. Lena hat vor rund zwei Jahren noch für Wired geschrieben. Und jetzt programmiert sie Anwendungen für Propublica. Die News-Nerds programmieren nicht nur, sondern bringen auch technisches Verständnis für den Journalismus mit. Zum Beispiel hat Jeff Larson die letzte NSA-Geschichte mit aufgedeckt, dass die NSA auch verschlüsselte Inhalte teils mitlesen kann. Bullrun.
  • Nach Propublica war ich noch für weitere zwei Wochen ein paar Straßen höher in Manhatten beim Guardian US. Auch hier arbeitet eine reine Online-Publikation. Sie liefern nicht dem Print-Guardian zu o.ä. Auch hier gibt es keine Trennung zwischen Redaktion und Technik. Ich habe im Interactive Team mitgearbeitet. Es besteht aus fünf Leuten. Zwei Programmierer, ein Designer, ein UI-Experte und ein Redakteur.
  • Die Arbeit mit den programmierenden Journalisten oder den journalistischen Programmierern war sehr inspirierend. Zurück in Berlin habe ich das dort begonnene Datenjournalismus-Projekt, den Flugrouten-Radar fertiggestellt. Dabei hat mit Programmieren sehr geholfen, um Geschichten in unserer 80 GB-Datenbank zu finden. Die haben es auch auf die Seite-1 unserer Zeitung und in DPA geschafft. Links oben sieht man eine Datenbankabfrage. Ich habe lange in der Datenbank gestöbert. Ich war teilweise auch zuhause am Rechner in die Daten versunken. Da wäre es nicht besonders angenehm, wenn immer ein Programmierer neben mir sitzen müsste. Dennoch habe ich immer wieder bei Programmierern nachgefragt.
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