Sonnenschutz im Hochgebirge
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INHALT
1. Einführung
2. Die Gefährlichkeit der Sonne im Hochgebirge
3. Die häufigsten Augenleiden
4. Die Sonnenschutzlösun...
Bergsportler müssen sich darüber im Klaren sein, welchen Gefahren sie im
Hochgebirge ausgesetzt sind.
Neben den offensicht...
2. DIE GEFÄHRLICHKEIT DER SONNE IM HOCHGEBIRGE
Im Gebirge nimmt die Intensität der Sonnenstrahlung aller 1000 m im
Schnitt...
Die Intensität der Strahlung hängt außerdem von der Stärke der Ozonschicht
in der Atmosphäre (die als natürlicher Filter f...
Die Intensität der Strahlung hängt im Übrigen auch von dem sich im Laufe
des Tages ändernden Stand der Sonne ab. Somit ist...
Vorsicht bei bedecktem Wetter, denn auch dann birgt die
Sonnenstrahlung im Gebirge noch Gefahren.
Sie sollten nicht davon ...
3. DIE HÄUFIGSTEN AUGENLEIDEN
 Photokeratitis oder Schneeblindheit
Ursache: Schädigung der äußeren Hornhaut durch eine an...
 Erythropsie bzw. Rotsehen
Ursache: Überreizung der Netzhaut durch starke-Sonnenexposition.
Diese Sehstörung tritt selten...
 Whiteout-Syndrom
Ursache: Erfrierung der Lider oder des Auges durch sportliche
Betätigung/Aufenthalt im Freien bei extre...
 Hornhauterfrierung
Ursache: Normalerweise beträgt die Temperatur der Hornhaut zwischen
29°C und 36°C. Starker Frost und/...
4. DIE SONNENSCHUTZLÖSUNGEN VON JULBO
All diese Augenleiden können durch das Tragen geeigneter
Schutzausrüstung vermieden ...
4 // Julbo-Gläser
Im Hochgebirge ist ein hohes Maß an Sonnenschutz erforderlich, daher
sollten Gläser der Kat. 4 genutzt w...
4 // Julbo-Gläser
Selbsttönendes NXT©-Glas der Kat. 2 bis 4 (VLT*: 20-5%),
seine braune Färbung und sein Filtrierungsgrad ...
4 // Hochgebirgsbrillen:
Hochgebirgsbrillen müssen dem Brillenträger rundum optimalen Schutz
garantieren. Es ist daher nic...
4 // Hochgebirgsbrillen: EXPLRORER
Im Hochgebirge und unter extremen Bedingungen offenbaren sich die
Leistungen dieser in ...
4 // Hochgebirgsbrillen: TREK
Die TREK zeichnet sich durch ultraleichte High-Tech Ausstattung aus, die es
ermöglicht, unte...
4 // Hochgebirgsbrillen: BIVOUAK
Die Bivouak kann es mit jeder Outdoor-Sportart aufnehmen, da sie sich
an alle Einsatzbedi...
4 // Hochgebirgsbrillen: MONTEROSA/MONTEBIANCO
Mit ihren abnehmbaren Seitenteilen, breiten Gläsern und
ergonomischem Desig...
4 // Hochgebirgsbrillen: TENSING M/L
Das extrem abdeckende Profil und die Seitenteile schützen wirksam vor
Sonneneinstrahl...
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Bergsportler müssen sich darüber im Klaren sein, welchen Gefahren sie im Hochgebirge ausgesetzt sind.
Neben den offensichtlichen Gefahren, die das Gebirge mit sich bringt, lauern hier auch jene weniger offensichtlichen, die mit der hohen Sonneneinstrahlung im Gebirge zusammenhängen. Julbo erklärt Ihnen in vorliegendem Dossier, worin diese Gefahren bestehen.

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Sonnenschutz im Hochgebirge

  1. 1. Sonnenschutz im Hochgebirge www.julbo-eyewear.com
  2. 2. INHALT 1. Einführung 2. Die Gefährlichkeit der Sonne im Hochgebirge 3. Die häufigsten Augenleiden 4. Die Sonnenschutzlösungen von Julbo.
  3. 3. Bergsportler müssen sich darüber im Klaren sein, welchen Gefahren sie im Hochgebirge ausgesetzt sind. Neben den offensichtlichen Gefahren, die das Gebirge mit sich bringt, lauern hier auch jene weniger offensichtlichen, die mit der hohen Sonneneinstrahlung im Gebirge zusammenhängen. Julbo erklärt Ihnen in vorliegendem Dossier, worin diese Gefahren bestehen. Seit der Markteinführung unserer legendären Vermont in den 50er Jahren sind Julbo-Brillen bei Gebirgsexpeditionen in aller Welt - von der Antarktis, über die Alpen bis zu den 8000ern des Himalaja - zum Einsatz gekommen. Dank der dabei gewonnenen Erfahrung konnte Julbo sein Know-how als Entwickler von Sonnenschutzlösungen fürs Hochgebirge immer weiter ausbauen und sich als Marktführer in diesem Sektor etablieren. Julbo möchte Sie auf diesem Wege an seiner Erfahrung teilhaben lassen, um Ihnen dabei zu helfen, sich im Hochgebirge optimal zu schützen.
  4. 4. 2. DIE GEFÄHRLICHKEIT DER SONNE IM HOCHGEBIRGE Im Gebirge nimmt die Intensität der Sonnenstrahlung aller 1000 m im Schnitt um 10% zu (zwischen 4% und 16%), wobei deren UVB- Strahlung besonders gesundheitsschädlich ist. Zudem reflektiert die in Höhenlagen häufig anzutreffende Schneedecke 80% bis 90% der Sonnenstrahlung, wohingegen die Lichtreflexion bei schneefreiem Boden nur 20% beträgt. Man muss daher davon ausgehen, dass die Sonneneinstrahlung bei 2000 m um das 1,5-Fache und bei 4000 m um das 2,5-Fache höher ist als in Höhe des Meeresspiegels.
  5. 5. Die Intensität der Strahlung hängt außerdem von der Stärke der Ozonschicht in der Atmosphäre (die als natürlicher Filter fungiert), von der Jahreszeit, und dem Einfallswinkel der Sonnenstrahlen ab. Zu beachten ist auch, dass aufgrund einer Zunahme der Ozonschicht die Sonnenstrahlung am Tag der Tagundnachtgleiche im Herbst ¼ stärker ist als am Tag der Tagundnachtgleiche im Frühling. Die Ozonschicht ist nicht in allen Regionen der Welt gleich dick und bietet damit nicht überall den gleichen Schutz.
  6. 6. Die Intensität der Strahlung hängt im Übrigen auch von dem sich im Laufe des Tages ändernden Stand der Sonne ab. Somit ist die Gefährlichkeit der Sonnenstrahlung also nicht immer gleich hoch. Tatsächlich hat der Einfallswinkel der die Ozonschicht durchdringenden Sonnenstrahlen eine direkte Auswirkung auf deren Filtrationsgrad. Daher ist die Sonneneinstrahlung am Tag zwischen 10 Uhr und 15 Uhr am stärksten.
  7. 7. Vorsicht bei bedecktem Wetter, denn auch dann birgt die Sonnenstrahlung im Gebirge noch Gefahren. Sie sollten nicht davon ausgehen, dass ein bedeckter Himmel vor Sonnenstrahlung schützt, denn dieser hat nur bedingt und in begrenztem Maß eine Filterwirkung. Zwar blocken einige Wolkenformationen (wie Altocumuli-Wolken) UV-Strahlung tatsächlich ab, bei anderen Wolkenarten wie Schleierwolken ist dies jedoch keineswegs der Fall. Nebel filtert z.B. nur 50% der Sonnenstrahlung weg. Daher ist er unbedingt nötig, sich im Gebirge auch dann zu schützen, wenn der Himmel bedeckt ist. Im Hochgebirge kommt es bei bedecktem Wetter häufig vor, dass man sich im oberen Teil der Wolkendecke befindet. Dort herrscht aufgrund der Lichtstreuung eine besonders intensive Strahlung. Und die Risiken sind daher sogar noch höher als bei klarem Himmel.
  8. 8. 3. DIE HÄUFIGSTEN AUGENLEIDEN  Photokeratitis oder Schneeblindheit Ursache: Schädigung der äußeren Hornhaut durch eine anhaltende Sonneneinwirkung auf das Auge (starke UVB-Exposition). Symptome: 4 bis 6 Stunden nach Exposition Schmerzen und Fremdkörpergefühl unter dem Augenlid, starke Lichtempfindlichkeit (durch Licht verstärktes Schmerzempfinden). Rötung der Bindehaut, Tränen des Auges, Schwellung der Augenlider, und Beschwerden beim Öffnen der Augen,Blepharospasmus (krampfartiger Lidschluss). Behandlung: Ruhe und Abdunklung / verdunkelndes Augenpflaster / antiseptische Augentropfen und Augensalbe. Eine Anwendung von anästhesierenden Augentropfen ist zu vermeiden. Es sollten 4 bis 5 Tage lang keine Kontaktlinsen getragen werden.
  9. 9.  Erythropsie bzw. Rotsehen Ursache: Überreizung der Netzhaut durch starke-Sonnenexposition. Diese Sehstörung tritt seltener auf als die Schneeblindheit. Symptome: Das Auge nimmt alle fixierten Gegenstände rötlich wahr. Behandlung: ● Ruhe und Abdunklung ● Verdunkelndes Augenpflaster ● Antiseptische Augentropfen und Augensalbe. Bei rechtzeitiger Behandlung verursachen Schneeblindheit und Rotsehen keine Langzeitschäden. Für einen Bergsteiger kann eine derartige sichtbehindernde Augenentzündung im Gebirge jedoch lebensgefährlich werden.
  10. 10.  Whiteout-Syndrom Ursache: Erfrierung der Lider oder des Auges durch sportliche Betätigung/Aufenthalt im Freien bei extremer Kälte. Symptome: Zunächst: Schmerzen, verschwommene Sicht, starke Lichtempfindlichkeit, tränende Augen, bis hin zum kompletten Verlust des Sehvermögens. Danach: Reduzierte Sehschärfe und Reliefwahrnehmung, Verschwinden von Schatten, Konturen und des Horizonts, was ein Schwindelgefühl und ein Gefühl der Desorientierung zur Folge hat. Behandlung: Augen vor Kälte schützen und wieder aufwärmen, um die Beschwerden loszuwerden.
  11. 11.  Hornhauterfrierung Ursache: Normalerweise beträgt die Temperatur der Hornhaut zwischen 29°C und 36°C. Starker Frost und/oder Schneefall in Verbindung mit Wind kann Erfrierungen der Hornhaut zur Folge haben. Symptome: verschwommene Sicht, tränende Augen, Lichtempfindlichkeit bis hin zum kompletten Verlust des Sehvermögens. Danach: Reduzierte Sehschärfe und Reliefwahrnehmung, Verschwinden von Schatten, Konturen und des Horizonts, was ein Schwindelgefühl und ein Gefühl der Desorientierung zur Folge hat. Behandlung: Augenpflaster und allmähliches passives Aufwärmen durch Kälteentzug (2 bis 3 Tage). Tipp für unterwegs: Nutzen Sie einen lauwarmen Teebeutel, um das Auge wieder aufzuwärmen. Achtung: Erfrierungen der Hornhaut können ohne ärztliche Behandlung zum Absterben des Gewebes und zum Verlust des Augenlichts führen.
  12. 12. 4. DIE SONNENSCHUTZLÖSUNGEN VON JULBO All diese Augenleiden können durch das Tragen geeigneter Schutzausrüstung vermieden werden. Julbo hat ein speziell auf Extrembedingungen ausgelegtes Sonnenbrillensortiment entwickelt mit Gläsern der Kategorie 4, umschließendem Fassungsdesign und Seitenteilen zum Schutz vor seitlich einfallendem Sonnenlicht.
  13. 13. 4 // Julbo-Gläser Im Hochgebirge ist ein hohes Maß an Sonnenschutz erforderlich, daher sollten Gläser der Kat. 4 genutzt werden. Julbo bietet die folgenden Gläser für den Einsatz im Hochgebirge an: Mineralglas der Kat.4 (VLT*:7%) - diese Glasart eignet sich auch ideal für Gletscherbrillen. Sie ist die einzige, die im Hochgebirge vollen Schutz bietet und empfiehlt sich insbesondere auch für Personen, die auf Infrarotstrahlen besonders empfindlich reagieren. Polycarbonat-Glas der Kat. 4 (VLT*:5%) dieses Glas bietet ebenfalls ein hohes Schutzniveau und wurde speziell für Bergwanderer und Bergsteiger entwickelt. *Übertragungsrate des sichtbaren Lichtes
  14. 14. 4 // Julbo-Gläser Selbsttönendes NXT©-Glas der Kat. 2 bis 4 (VLT*: 20-5%), seine braune Färbung und sein Filtrierungsgrad wurden speziell für Wanderer und Bergsteiger ausgelegt. Die NTS-Technologie gewährleistet, dass die Außentemperaturen keinen Einfluss auf die Selbsttönungseigenschaften haben. Selbsttönendes NXT©-Glas der Kat. 2 bis 4 (VLT*:42-7%), ist heller als Cameleon-Glas und eignet sich zum Skifahren und Traillaufen. Dieses Glas bietet im Hochgebirge bei niedrigen Temperaturen guten Schutz.
  15. 15. 4 // Hochgebirgsbrillen: Hochgebirgsbrillen müssen dem Brillenträger rundum optimalen Schutz garantieren. Es ist daher nicht nur erforderlich, dass sie mit Gläsern der Kat. 4 ausgestattet sind, sondern auch, dass sie vor direkter und indirekter Sonneneinstrahlung ebenso wie vor äußeren Einflüssen schützen. Zudem müssen Sie für den Einsatz im Extremsport ausgelegt sein. Eine ordentliche Fassung muss daher die folgenden Kriterien erfüllen: - Komplette Abdeckung / Seitenteile zum Schutz vor seitlich einfallendem Sonnenlicht. - Umschließende Form der Fassung. - Sicherer, rutschfester Sitz. - Idealerweise mit einem Brillenband.
  16. 16. 4 // Hochgebirgsbrillen: EXPLRORER Im Hochgebirge und unter extremen Bedingungen offenbaren sich die Leistungen dieser in Zusammenarbeit mit der Französischen Nationalen Ski- und Alpinismusschule (ENSA) in Chamonix entwickelten kompromisslosen Brille besonders deutlich. Die Explorer ist eine Gletscherbrille der neuen Generation: Gläser mit extra starkem Sonnenschutz, eine Abdeckung, die absolut keine Strahlen durchlässt, sowie gute Belüftung, um das Beschlagen der Gläser zu verhindern ... Erhältlich mit Mineralglas Alti-Arc, selbsttönendem Cameleon-Glas und dem Polycarbonat-Glas Spectron 4.
  17. 17. 4 // Hochgebirgsbrillen: TREK Die TREK zeichnet sich durch ultraleichte High-Tech Ausstattung aus, die es ermöglicht, unter extremen Bedingungen schneller voranzukommen und Spitzenleistungen zu erreichen. Diese Brille vereint die Kernelemente einer Bergsteigerbrille mit der Leichtigkeit und Ergonomie der Brillen für Sportarten, bei denen es auf Geschwindigkeit ankommt. Die Seitenteile schützen vor seitlich einfallendem Sonnenlicht in Regionen mit starker Lichtreflexion wie auf Gletschern oder in der Wüste. Die Balkenbrille vergrößert durch ihre weitgehende Randlosigkeit das Sichtfeld und garantiert eine gute Belüftung. Sie wird mit Cameleon und Zebra-Gläsern angeboten und bietet optimalen Schutz vor intensiver Sonneneinstrahlung.
  18. 18. 4 // Hochgebirgsbrillen: BIVOUAK Die Bivouak kann es mit jeder Outdoor-Sportart aufnehmen, da sie sich an alle Einsatzbedingungen problemlos anpasst. Dank breiter Cameleon- und Zebra-Gläser, optimaler Abdeckung und magnetischen Seitenteilen, ist die Bivouak die ideale Sonnenbrille fürs Gebirge.
  19. 19. 4 // Hochgebirgsbrillen: MONTEROSA/MONTEBIANCO Mit ihren abnehmbaren Seitenteilen, breiten Gläsern und ergonomischem Design bieten die MonteRosa und die MonteBianco absoluten Komplettschutz. Diese Fassungen verbinden Leichtigkeit, High-Tech und maximalen Schutz mit klarer Linienführung und hohem Stilfaktor. Sie geben den Endverbrauchern eine leistungsstarke Gebirgsbrille an die Hand, die sich auch gut im Alltag tragen lässt.
  20. 20. 4 // Hochgebirgsbrillen: TENSING M/L Das extrem abdeckende Profil und die Seitenteile schützen wirksam vor Sonneneinstrahlung in großen Höhenlagen und garantieren dennoch perfekte Belüftung. Die Tensing wurde speziell dafür entwickelt, dass dank ihres hervorragenden Preis-/Leistungsverhältnisses auch Freizeitbergsteiger ihren Sport sicher ausüben können.
  21. 21. Julbo Rue lacuzon 39400 Longchaumois - Frankreich Tel.: + 33 (0)3.84.34.14.14 info@julbo.fr www.julbo-eyewear.com Besuchen Sie uns in unseren sozialen Netzwerken

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