Tourism Area Life Cycle am Beispiel Serfaus-Fiss-Ladis

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Das "Tourism Area Life Cycle Model" von Butler wird am Beispiel der Destination Serfaus-Fiss-Ladis diskutiert und reflektiert.

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Tourism Area Life Cycle am Beispiel Serfaus-Fiss-Ladis

  1. 1. TourismArea Life Cycle<br />am Beispiel von Serfaus-Fiss-Ladis<br />Judith Kathrein<br />
  2. 2. TourismArea Life Cycle nach Butler<br />TIME<br />
  3. 3. Phasen des Destinationslebenszyklus<br /><ul><li>Exploration: </li></ul> Die Destination ist in der Entdeckungsphase noch unbekannt und nur wenige Besucher „verirren“ sich in die Destination. Dies ist vor allem auch auf das Fehlen von touristischer Infrastruktur, sowie die schlechten Zugangsmöglichkeiten und Verkehrsanbindungen zurückzuführen.<br /><ul><li>Involvement:</li></ul>In der Entwicklungsphase beginnt sich die einheimische Bevölkerung intensiver mit dem Tourismus auseinanderzusetzen. Die Erreichbarkeit der Destination wird durch den Ausbau der Infrastruktur erleichtert und die ersten touristischen Leistungsangebote entstehen. Die Bekanntheit der Destination steigt durch aktive Werbung und es werden kooperative Tourismusorganisationen geschaffen.<br />
  4. 4. Phasen des Destinationslebenszyklus<br /><ul><li>Developement:</li></ul>In der Wachstumsphase erfährt die Destination einen enormen Aufschwung. Die Destination entwickelt sich schnell und die Besucheranzahl steigt stetig und rasch an. Die Bevölkerung ist sich der Bedeutung des Tourismus bewusst und baut das ursprüngliche Angebot durch zusätzliche touristische Infrastruktur weiter aus, jedoch sind die wirtschaftlichen Auswirkungen meist noch gering. Um die nächste Phase zu erreichen ist Produktdifferenzierung oder Diversifikation, einhergehend mit sorgfältiger strategischer Planung, notwendig. Übernutzung und der Verfall von Einrichtungen und Anlagen soll somit verhindert werden.<br />
  5. 5. Phasen des Destinationslebenszyklus<br /><ul><li>Consolidation:</li></ul> In der Reifephase werden nur noch geringe Besucherzuwächse verzeichnet und der Tourismus erweist sich als einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige. Die touristischen Angebotselemente sind vollständig entwickelt und es bedarf einer klaren Positionierung um die Marktposition verstärken zu können. Zudem dient das Marketing dazu die Saisonen zu verlängern und das Marktgebiet zu erweitern.<br /><ul><li>Stagnation:</li></ul>In der Sättigungsphase werden die kritischen Kapazitätsgrenzen erreicht und können wirtschaftliche, soziale und ökologische Probleme mit sich bringen. Das Interesse an der Destination sinkt, was sich auch in den überschüssigen Bettenkapazitäten widerspiegelt.<br />
  6. 6. Phasen des Destinationslebenszyklus<br /><ul><li>Decline oder Rejuvenation</li></ul>Nach der Stagnationsphase kommt es entweder zum Niedergang bzw. Rückgang (Decline) oder die Destination ist in der Lage eine Verjüngung bzw. Neuerfindung (Rejuvenation) des Konzeptes zu initiieren.<br /> Die Verjüngung einer Destination erfordert klassischerweise die Ansprache neuer Zielgruppen.<br /> Gelingt einer Destination die rechtzeitige Neukonzipierung nicht, entscheiden sich Gäste für andere Urlaubsdestinationen und die Ankünfte schrumpfen stetig. <br />
  7. 7. Serfaus-Fiss-Ladis seit 1900-1959<br /><ul><li>1900: die ersten Skifahrer entdecken die Schönheit der Destination. Wallfahrtstourismus vordergründig. Kein organisierter Fremdenverkehr
  8. 8. 1913: Anbieten der ersten Skikurse in Serfaus und Obladis
  9. 9. 1923: Einführung der Fremdensteuer in Serfaus
  10. 10. 1924: Eröffnung des dritten Gasthauses in Serfaus
  11. 11. 1928: Bau des Schutzhauses „Kölner Haus“ des Alpenvereins
  12. 12. 1931: Zwischenkriegszeit 30.000 Nächtigungen in Serfaus
  13. 13. 1940: Errichtung Materialseilbahn zum Kölner Haus
  14. 14. 1949: Gesamtankünfte: 19, 43 Nächtigungen
  15. 15. 1952: Bau eines öffentlichen Freischwimmbades
  16. 16. 1959: Bau der Pendelbahn zum Kölner Haus</li></li></ul><li>Serfaus-Fiss-Ladis seit 1965-heute<br /><ul><li>1965: Bau eines Tennisplatzes
  17. 17. 1967: Erschließung des Skigebietes Möseralm min Fiss
  18. 18. 1972: Durchsetzung des Fahrverbotes in Serfaus
  19. 19. 1979: Beginn Erschließung der Fisser Nordseite
  20. 20. 2000/2001: Zusammenschluss der beiden Skigebiete Serfaus und Fiss zu Tirols größter Skidimension
  21. 21. Seit 2001: Ausbau und Vergrößerung des Skigebiets, Bau von mehreren Restaurants
  22. 22. Seit 2001: Ständige Ersatzinvestitionen von alten Liftanlagen
  23. 23. 2005: Beginn Bau des Sommerfunpark Fiss. Eröffnung Fisser Flitzer
  24. 24. 2010: Gesamtnächtigungen: 2.091.532 </li></li></ul><li>Besucherzahlen seit 1983/84<br />
  25. 25. Nächtigungen Serfaus seit 1950<br />Reifephase<br />Entdeckungs- <br />und Entwicklungsphase<br />
  26. 26. Stellung von Serfaus-Fiss-Ladis<br />Übergang zwischen Wachstums- und Reifephase<br /><ul><li>Wachstumsphase weil:
  27. 27. Stetig steigende Besucherzahlen
  28. 28. Ständiger Ausbau und Verbesserung der Infrastruktur
  29. 29. Zunahme an Bettenkapazitäten
  30. 30. Reifephase weil:
  31. 31. Starke Abhängigkeit vom Tourismus
  32. 32. Tourismus als wichtigster Wirtschaftszweig
  33. 33. Angebotselemente sind vollständig entwickelt
  34. 34. Produktdifferenzierung bzw. Positionierung hat bereits stattgefunden
  35. 35. Strategische Planung praktiziert wird</li></li></ul><li>Gründe für das starke Wachstum<br /><ul><li>Einzigartiges Angebot für Familien mit Kindern – im Sommer, als auch im Winter
  36. 36. Erfolgreiche Positionierung als „DIE Familien-Ferienregion im Alpenraum“
  37. 37. Hohes Potential der Zielgruppe „Familien“
  38. 38. Starke Identifikation der Bevölkerung mit der Positionierung „Familien“</li></li></ul><li>Judith kathrein<br />Angewandtes Destinationsmanagement<br />

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