1
www.hq.de
Dr. Jochen Robes
HQ Interaktive Mediensysteme/
Weiterbildungsblog
Moderne
Lernumgebungen in
Unternehmen. Oder:...
2
“... durch technologische
Innovationen hat sich das
Lehren und Lernen in den letzten
10 Jahren mehr verändert als in
den...
3
Doch: Sind wir als
Weiterbildungsexperten, PE,
Programmmanager und Trainer
bereits „angekommen“?
4
Eine Morgenroutine:
 Emails (mobile) überprüfen
 Alerts checken
 Newsreader überfliegen
 Interessantes/ Wichtiges in...
5
Jane Hart
6
Lassen Sie uns kurz über Twitter reden ...
„Was ich persönlich merkwürdig
finde, ist, dass Menschen keine
Blogs lesen, k...
7
Twitter-Lexikon:
 tweet
 retweet
 reply
 direct message
 favorite
 followers
 following
 hashtag
Hintergrund: ab...
8
9
Menschen/ Experten ... Begriffe/ Themen/ Trends... ... Events ...
10
https://twitter.com/SAPlearn/status/
593710462484754433?lang=eng/
Storify
11
Shari's Berries (Flickr)
Für Twitter-Enthusiasten ...
12
#EDCHATDE
13
Flipboard
14
Was Sie zurückgemeldet haben
(Umfrage im Vorfeld des MBF-
Frühjahrsforum 2015):
15
April 2015, N = 37
16
April 2015, N = 37
17
April 2015, N = 37
18
April 2015, N = 37
19
Wie fügen sich einzelne Tools,
Vorlieben und kleine Routinen
zu einem Gesamtbild?
20
Persönliches Wissensmanagement (PWM)
“Personal knowledge management is the
only solid foundation of organizational
know...
21
Persönliches Wissensmanagement (PWM)
Harold Jarche, 2013
22
Persönliches Wissensmanagement PWM)
PWM als Ausgangspunkt:
 für die Frage nach den
Medienkompetenzen, die
Mitarbeiter ...
23
Stichwort: Medienkompetenzen, Literacies ...
mozilla Webmaker, 2015
24
Von PWM zur Organisation:
Wie können
moderne Lernumgebungen
in Unternehmen und
Organisationen morgen
aussehen?
25
Drei Ansatzpunkte: das 70-20-10 Modell
Das Modell:
 lenkt den Blick auf die
Lernaktivitäten jenseits
„formaler“ Kurse;...
26
Drei Ansatzpunkte: Social Learning
Social Learning umfasst das informelle,
selbstorganisierte Lernen, das durch Social
...
27
Drei Ansatzpunkte: Blended Learning 2.0
 Blended Learning 2.0 schöpft aus einer
breiten Palette an Lern-
methoden, Ler...
28
Drei Projekte: adidas Group „Learning Campus“
Julia P (Flickr)
YouTube
29
Drei Projekte: Credit Suisse „Discover Social Learning“
Andrey(Flickr)
30
Drei Projekte: Credit Suisse „Discover Social Learning“
 Rahmen: ein 6-wöchiger Online-Kurs/
Community
 Hintergrund: ...
31
Drei Projekte: Credit Suisse „Discover Social Learning“
Einige Bausteine des Kurses bzw. der Community:
 Jeden Montag ...
32
Drei Projekte: Credit Suisse „Discover Social Learning“
33
Drei Projekte: Deutsche Telekom „Magenta MOOC“
Elizabeth Krumbach Joseph (Flickr)
Deutsche Telekom, 2014
34
Drei Projekte: Deutsche Telekom „Magenta MOOC“
 Der erste “Magenta MOOC” war Teil des
Projekts Shareground, der “Platt...
35
Drei Projekte: Deutsche Telekom „Magenta MOOC“
Einige Bausteine des „Magenta MOOC“:
 sechs Module, die thematisch
aufe...
36
Drei Projekte: Deutsche Telekom „Magenta MOOC“
Eva Strube, 2014
37
Welche Veränderungen
bringen diese
Entwicklungen mit sich?
38
Drei Konsequenzen: neue Lernformate
Weiterbildung wird
 vielfältiger: durch die Palette an Methoden, Medien und Format...
39
Drei Konsequenzen: neue Rollen und Aufgaben
David Sim (Flickr)
Learning & Development
 ... entwickelt nicht mehr nur K...
40
Drei Konsequenzen: neue Strukturen und Prozesse
Takashi Hososhima (Flickr)
41
Herzlichen Dank!
Dr. Jochen Robes
HQ Interaktive Mediensysteme GmbH,
Am Schloßpark 123, D- 65203 Wiesbaden
0049 611 – 9...
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Moderne Lernumgebungen in Unternehmen. Oder: Was geht in 140 Zeichen?

3.327 Aufrufe

Veröffentlicht am

Vortrag im Rahmen des Münchener Bildungsforums am 8. Mai in München
http://www.muenchener-bildungsforum.de/

Veröffentlicht in: Bildung
0 Kommentare
3 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
3.327
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
1.455
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
29
Kommentare
0
Gefällt mir
3
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Moderne Lernumgebungen in Unternehmen. Oder: Was geht in 140 Zeichen?

  1. 1. 1 www.hq.de Dr. Jochen Robes HQ Interaktive Mediensysteme/ Weiterbildungsblog Moderne Lernumgebungen in Unternehmen. Oder: Was geht in 140 Zeichen? MBF-Frühjahrsforum 2015 München, 8. Mai 2015 Robes (Flickr)
  2. 2. 2 “... durch technologische Innovationen hat sich das Lehren und Lernen in den letzten 10 Jahren mehr verändert als in den 1.000 Jahren zuvor ... ” (Donald Clark, 2011) Moyan Brenn (Flickr)
  3. 3. 3 Doch: Sind wir als Weiterbildungsexperten, PE, Programmmanager und Trainer bereits „angekommen“?
  4. 4. 4 Eine Morgenroutine:  Emails (mobile) überprüfen  Alerts checken  Newsreader überfliegen  Interessantes/ Wichtiges in Aufgaben und Termine übertragen  Links via Social Bookmarking festhalten  Für späteres Lesen ausdrucken ;-)  Twitter öffnen  Soziale Netzwerke öffnen  ... markus spiske (Flickr)
  5. 5. 5 Jane Hart
  6. 6. 6 Lassen Sie uns kurz über Twitter reden ... „Was ich persönlich merkwürdig finde, ist, dass Menschen keine Blogs lesen, keinen Newsreader und keine Tweets. Denn das ist genau der Weg, den ich gehe, um zu erfahren, was in der Welt los ist. Das meiste, was ich lerne, passiert genau hier. Heute bin ich davon abhängig. Es ist mein Tor zur Welt, um mit neuen Trends und Denkansätzen Schritt zu halten. Ohne diese Möglichkeiten könnte ich gar nicht mehr leben.“ (David Gurteen, 2009)
  7. 7. 7 Twitter-Lexikon:  tweet  retweet  reply  direct message  favorite  followers  following  hashtag Hintergrund: abstractmachine.net Infographic: http://elearninginfographics.com
  8. 8. 8
  9. 9. 9 Menschen/ Experten ... Begriffe/ Themen/ Trends... ... Events ...
  10. 10. 10 https://twitter.com/SAPlearn/status/ 593710462484754433?lang=eng/ Storify
  11. 11. 11 Shari's Berries (Flickr) Für Twitter-Enthusiasten ...
  12. 12. 12 #EDCHATDE
  13. 13. 13 Flipboard
  14. 14. 14 Was Sie zurückgemeldet haben (Umfrage im Vorfeld des MBF- Frühjahrsforum 2015):
  15. 15. 15 April 2015, N = 37
  16. 16. 16 April 2015, N = 37
  17. 17. 17 April 2015, N = 37
  18. 18. 18 April 2015, N = 37
  19. 19. 19 Wie fügen sich einzelne Tools, Vorlieben und kleine Routinen zu einem Gesamtbild?
  20. 20. 20 Persönliches Wissensmanagement (PWM) “Personal knowledge management is the only solid foundation of organizational knowledge management (KM). Without PKM, there is no KM, just databases of (mostly) unused information.” (Harold Jarche, 2013) Deb Nystrom (Flickr)
  21. 21. 21 Persönliches Wissensmanagement (PWM) Harold Jarche, 2013
  22. 22. 22 Persönliches Wissensmanagement PWM) PWM als Ausgangspunkt:  für die Frage nach den Medienkompetenzen, die Mitarbeiter (Trainer/ PE) heute mitbringen müssen,  für die Frage nach den Werkzeugen und Tools, die Mitarbeiter heute beherrschen sollen,  für die Frage nach den persönlichen Strategien und Routinen, mit denen man seine Aktivitäten (Arbeit, Lernen, Freizeit) organisiert.
  23. 23. 23 Stichwort: Medienkompetenzen, Literacies ... mozilla Webmaker, 2015
  24. 24. 24 Von PWM zur Organisation: Wie können moderne Lernumgebungen in Unternehmen und Organisationen morgen aussehen?
  25. 25. 25 Drei Ansatzpunkte: das 70-20-10 Modell Das Modell:  lenkt den Blick auf die Lernaktivitäten jenseits „formaler“ Kurse;  bringt Arbeitsplatz und Lernen zusammen (und stärkt damit das netz- gestützte, elektronische Lernen im Arbeitsprozess);  sensibilisiert für das selbst- organisierte, informelle Lernen; Jennings, 2013  ist jedoch nur ein „Türöffner“ („Change Agent“) und bringt keine Umsetzungsstrategie mit ...
  26. 26. 26 Drei Ansatzpunkte: Social Learning Social Learning umfasst das informelle, selbstorganisierte Lernen, das durch Social Media und soziale Netzwerke unterstützt wird.  Es erweitert die klassischen Formen des Online-Lernens, indem es den Lernenden neue Räume für den Erfahrungs- austausch, die Entwicklung eigener Inhalte und die Vernetzung öffnet.  Social Learning aus Sicht der Mitarbeiter: ein alltäglicher, bewusst oder unbewusst ablaufender Prozess.  Social Learning aus Sicht der Lehrenden: der gezielte Einsatz von Netzmedien für die Verbesserung der eigenen Lehrpraxis. Robes, 2012
  27. 27. 27 Drei Ansatzpunkte: Blended Learning 2.0  Blended Learning 2.0 schöpft aus einer breiten Palette an Lern- methoden, Lernformaten und Tools, um zielgruppengerechte Lernangebote entwickeln zu können;  es lenkt den Blick auf den Lernprozess, der auch Vorbereitungs- und Transferphasen einschließt;  es ermöglicht die Verbindung von formalen Bausteinen mit Gelegenheiten des selbstorganisierten, informellen Lernens. siehe auch: Katja Bett, 2014
  28. 28. 28 Drei Projekte: adidas Group „Learning Campus“ Julia P (Flickr) YouTube
  29. 29. 29 Drei Projekte: Credit Suisse „Discover Social Learning“ Andrey(Flickr)
  30. 30. 30 Drei Projekte: Credit Suisse „Discover Social Learning“  Rahmen: ein 6-wöchiger Online-Kurs/ Community  Hintergrund: neue Anforderungen aus dem Business, wachsende Verbreitung neuer Bildungstechnologien  Zielgruppe: alle Ausbildungsverantwortlichen in der CS (global)  Ziele: Die Ausbildungsverantwortlichen sollen sich aktiv mit Social Media im allgemeinen und der Social Media-Infrastruktur der CS auseinandersetzen; sie sollen in der Lage sein, Social Learning und Learning Communities in ihre Bildungskonzepte zu integrieren.  Infrastruktur: MySocial Page (Sharepoint), Saba, Microsoft Lync, WebEx, Centra  Arbeitsaufwand: ca. 4 Std./ Woche  Teilnahme war „ausdrücklich erwünscht“
  31. 31. 31 Drei Projekte: Credit Suisse „Discover Social Learning“ Einige Bausteine des Kurses bzw. der Community:  Jeden Montag führte eine 30-minütige Live- Session in die neue Themenwoche ein.  Jeden Mittwoch wurde in einer weiteren Live- Session mit einem internen oder externen Experten ein Thema diskutiert und vertieft.  Jeden Freitag fassten die Community Manager die Aktivitäten der Woche in einem Newsletter zusammen.  Für jedes Thema stand eine Online-Library zur Verfügung, in der Lernmaterialien, vor allem offen zugängliche Netzressourcen, verlinkt wurden.  Jede Themenwoche beinhaltete zwei Aufgaben („Assignments“), die die Teilnehmer bearbeiten mussten.
  32. 32. 32 Drei Projekte: Credit Suisse „Discover Social Learning“
  33. 33. 33 Drei Projekte: Deutsche Telekom „Magenta MOOC“ Elizabeth Krumbach Joseph (Flickr) Deutsche Telekom, 2014
  34. 34. 34 Drei Projekte: Deutsche Telekom „Magenta MOOC“  Der erste “Magenta MOOC” war Teil des Projekts Shareground, der “Plattform für Transformationskultur”.  Das Motto des MOOCs lautete “Share your Entrepreneurial Spirit”.  Themen rund um Transformation, Einfachheit, Innovation und Entrepreneurship mit Beiträgen von internen und externen Experten  Dauer: 1. April - 30. Juni 2014  Er war offen für alle Mitarbeiter; über 3.500 nahmen teil, z.T. in Teams, z.T. als “Supporter”. Detecon, 2014
  35. 35. 35 Drei Projekte: Deutsche Telekom „Magenta MOOC“ Einige Bausteine des „Magenta MOOC“:  sechs Module, die thematisch aufeinander aufbauten  Video-Vorträge von Experten  Inhalte wurden phasenweise in der Online-Bibliothek zur Verfügung gestellt.  Team-Aufgaben, die in einem bestimmten Zeitraum bearbeitet werden mussten  Online-Foren für Fragen und Diskussionen  ein Plattform-Moderator sowie Tutoren, die die Teams unterstütztenDeutsche Telekom, 2014
  36. 36. 36 Drei Projekte: Deutsche Telekom „Magenta MOOC“ Eva Strube, 2014
  37. 37. 37 Welche Veränderungen bringen diese Entwicklungen mit sich?
  38. 38. 38 Drei Konsequenzen: neue Lernformate Weiterbildung wird  vielfältiger: durch die Palette an Methoden, Medien und Formaten, mit denen Präsenzphasen unterstützt und erweitert werden können  nachhaltiger: durch Möglichkeiten, die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung (Lerntransfer) von Präsenzphasen zu unterstützen  kollaborativer: durch Möglichkeiten des Informationsaustauschs, des Teilens und der Vernetzung, die über die Präsenzphase hinausgehen  aktivierender: durch Möglichkeiten, die Teilnehmer selbst Aufgaben mit Hilfe verschiedener Medien lösen zu lassen und diese Lösungen mit anderen zu teilen und zu diskutieren  offener: durch Möglichkeiten, auch externe Ressourcen (Informationen und/ oder Experten) in eine Schulung einzubinden SMAL 2013 (Flickr)
  39. 39. 39 Drei Konsequenzen: neue Rollen und Aufgaben David Sim (Flickr) Learning & Development  ... entwickelt nicht mehr nur Kurse und Programme, sondern Lernumgebungen.  ... schafft Rahmenbedingungen und Gelegenheiten für das selbstorganisierte und informelle Lernen.  L&D unterstützt Mitarbeiter und Führungskräfte bei der Entwicklung entsprechender Kompetenzen.  L&D nutzt das breite Portfolio an Medien, Methoden und Formaten, um das Lernen am Arbeitsplatz zu unterstützen.  L&D „lebt“ die verschiedenen Möglichkeiten des informellen, vernetzten Lernens „vor“.  L&D ist nicht auf Lernprozesse und –angebote, sondern auf die Performance und Produktivität der Mitarbeiter fokussiert.
  40. 40. 40 Drei Konsequenzen: neue Strukturen und Prozesse Takashi Hososhima (Flickr)
  41. 41. 41 Herzlichen Dank! Dr. Jochen Robes HQ Interaktive Mediensysteme GmbH, Am Schloßpark 123, D- 65203 Wiesbaden 0049 611 – 99 212 -0, jr@hq.de Weiterbildungsblog: www.weiterbildungsblog.de info@weiterbildungsblog.de LinkedIn: de.linkedin.com/pub/jochen-robes/10/57a/98 Xing: https://www.xing.com/profile/Jochen_Robes Facebook: http://www.facebook.com/jochen.robes Google+: www.gplus.to/jrobes Slideshare: http://www.slideshare.net/jrobes Twitter: http://twitter.com/jrobes

×