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  1. 1. 1 Hat man erfolgreich das Talent außerhalb seines eigenen Unternehmens aktiviert, um Lösungen zu crowdsourcen, so steht man in der Regel vor einer überwältigend großen Menge an eingereichten Konzepten. Wie aber kann man aus hunderten oder gar tausenden von Lösungen überhaupt die richtige Lösung auswählen? Wie kann der Auswahlprozess so effizient organisiert werden, dass die internen Kosten der Evaluierung nicht jegliche Budgets sprengen oder aber die eigenen Mitarbeiter wochenlang beschäftigen? In über 200 Projekten haben wir in den vergangenen Jahren seit Marktstart nicht nur wichtige Learnings generiert, sondern diese in Form von Prozessen und Werkzeugen konsequent umgesetzt. In diesem Whitepaper geben wir Ihnen einen Überblick darüber, wie man die richtigen Filter auswählt und auch kombiniert, um die besten Ideen effizient und effektiv zu identifizieren. Crowdsourcing – Die Tyrannei der Ideen Evaluierung großer Ideenräume Wer heute Creative Crowdsourcing als Technik zur Ideengenerierung nutzt, muss sich nicht nur Gedanken dazu machen, wie sich ein Möglichkeitsraum an Ideen aufzeigen lässt, sondern auch darüber, wie man die große Masse an Ideen wieder verdichten kann.
  2. 2. 2 Grundlage – der offene Prozess Crowdsourcing basiert immer auf einem zentralen und offenen Aufruf zur Teilnahme. Dieses offene Prinzip lässt sich aber auch konsequent in den Arbeitsprozess hinein verlängern, um so nicht nur das „Sourcen“ von Lösungen zu ermöglichen, sondern auch die Interaktion zwischen den Akteuren. Diese Interaktion erlaubt nicht nur kollabora- tive Prozesse unter den teilnehmenden Talenten, sondern bietet zudem die Chance einer Evaluierung auf Peer-to-Peer Basis. Diese Chance wird leider von den meisten Creative Crowdsourcing Plattformen nicht genutzt, da die Interessen der Plattformbetreiber im Wesentlichen auf den Vorteilen eines Marktplatzes beruhen, auf dem Angebot und Nachfrage den Preis bestimmt. So ist es wenig verwunderlich, dass tatsächliche Kollaboration oder Peer-to-Peer Evaluierung von Einreichungen nicht aktiviert werden können, dabei ist die Weisheit der Masse ein bekanntlich sehr mächtiges Instrument. Peer-to-Peer– Evaluierung Crowdsourcing Plattformen wie die von jovoto ermöglichen kollektive Entscheidungs- prozesse der Akteure, da die entsprechende Arbeitskultur und Incentivierung der Teilnehmer seit Marktstart nachhaltig aufgebaut wurden. Ein Bestandteil dieser nachhaltigen Incentivierung bei jovoto sind die Community Awards. Denn über die Community Awards entscheiden bei jovoto alleine die Talente, die auf einem Projekt arbeiten. Da die Community Awards einen signifikanten Anteil der Vergütung der Akteure darstellen, Community Evaluierung bei jovoto auf Basis von differenzierten Bewertungsebenen. schaffen die Community Awards ein wichtiges Gefühl der Teilhabe. Die Teilhabe an wichtigen Entscheidungen ermöglicht nicht nur einen vorstrukturierten Ergebnisraum zum Ende des Projektes, sondern steigert darüber hinaus auch die Motivation zur Teilnahme. Oft sind die Akteure im Crowdsourcing Projekt auch relevante Zielgruppen des eigenen Unternehmens. Dies hat den Vorteil, dass quasi ein wichtiger Teil der Marktforschung im Kreationsprozess gleich mit eingebaut ist. Gerade in der jovoto Community sehen wir, dass kreative Talente in ihren eigenen Konsumentenwelten häufig Meinungsführer sind und die Trends und Themen unserer Zeit genauestens kennen. Es ist also nicht verwunderlich, dass ein großes Kundensegment von jovoto aus Fast-Moving Consumer Goods (FMCG) Unternehmen besteht.
  3. 3. 3 Dass eine Kreativ-Community eine große Ergebnismenge effektiv mittels Peer-to-Peer Bewertungen filtern kann, hat im vergangenen Jahr ein Projekt für Victorinox gezeigt. Aufgabe war, eine Limited Design Edition für das Produktdesign des ikonischen Schweizer Messers zu gestalten. Dabei wurden in dem Wettbewerb über 1000 Ergebnisse erarbeitet. Letztlich wurden zehn Designs von Victorinox ausgewählt und produziert. Der Auswahlprozess war zwar unabhängig von der Peer-to-Peer Bewertung der jovoto Community organisiert, jedoch zeigte sich am Ende, dass alle produzierten Designs zu den Top 10% der von der Community gewählten Designs gehörten. Die Peer-to-Peer Bewertung ist also ein sinnvolles Tool, um schnell erste Trends zu identifizieren und die Spreu vom Weizen zu trennen. Jury-Besetzung im Samsung App Academy Ideenwettbewerb
  4. 4. 4 Die Jury – Evaluierung Häufig werden Wettbewerbe durch eine Jury entschieden. Dies steigert in der Regel nicht nur das Vertrauen in die Entscheidung selbst, sondern führt bisweilen zu einer öffent- lichkeitswirksamen Darstellung des gesamten Projektes. Im Creative Crowdsourcing sind Projekte fast immer als Wettbewerbe organisiert. Dieses Wettbewerbsprinzip steigert zum einen die Motivation der Akteure und zum anderen lassen sich über Wettbewerbe große ökonomische Vorteile generieren. Auch im Creative Crowdsourcing bewährt sich der Einsatz einer Jury zur Bewertung der Wettbewerbsergebnisse. Zum einen bietet eine Jury die Möglichkeit, eine Auswahl an Fachleuten an dem Evaluierungsprozess sichtbar zu beteiligen, zum anderen steigert die Reputation der Jury häufig das Vertrauen in die Signifikanz des Wettbewerbs. Die Reputation wirkt sich also motivierend auf die Teilnehmer aus und in öffentlich zugänglichen Projekten steigert sich die Aussenwirkung des Wettbewerbes noch einmal signifikant. Auch eine Jury die aus Ihren eigenen Reihen besetzt ist und ohne Prominentenbonus auskommt, schafft wertvolle Vorteile: Zum einen erhöht dies die Identifikation Ihrer Mitarbeiter und Kollegen mit dem Ziel des Projektes, und zum anderen bietet der zusätzliche Interaktionskanal mit der Community so eine spannende Steuerungsmöglichkeit des Projektverlaufs. Facebook-Post auf dem Victorinox Facebook Profil zur Abstimmung ausgewählter Ideen mit den Fans. Die Konsumenten-Entscheidung Entscheiden doch immer die eigenen Kunden am Ende des Tages über den Kauf und damit den Erfolg eines Produktes, bietet es sich unmittelbar an, diese Stakeholder im Prozess der Entscheidungsfindung mit einzubeziehen. Während große Budgets für zahllose Marktforschungsinstrumente eingeplant werden, um die Potenziale der eigenen Produkte oder der Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen zu durchleuchten, lassen sich häufig in direkter Interaktion mit den Konsumenten schneller
  5. 5. 5 und günstiger ebenso vergleichbare Aussagen erzielen. Die Interaktion mit den eigenen Konsumenten kann schnell und effizient über bestehende Social Media Kanäle organisiert werden. Zu diesen Kanälen gehören die eigenen Follower auf Twitter, die nachhaltig aufgebaute Fan Community auf Facebook, eigene Lead-User Communities oder auch die Leserschaft des Kundenblogs. Da man die zu bewertenden Ideen kontrolliert eingrenzen kann, bietet es sich an, einen eingegrenzten Ergebnisraum auszuwählen, um so bereits im Vorfeld die Ideen auszuschließen, die wichtige Kriterien aus Unternehmensperspektive nicht erfüllen. Im bereits erwähnten Victorinox Beispiel wurde so zum Beispiel eine begrenzte Auswahl an Designs in die Abstimmung mit den eigenen Facebook Fans gegeben. Aus den 20 Favoriten des Unternehmens konnten die Fans für ihre Lieblingsdesigns auf Facebook abstimmen. Die am besten bewerteten Design wurden dann im August 2012 realisiert. Durch das eingelöste Partizipationsversprechen hat Victorinox in kontrolliertem Rahmen nicht nur eine positive Brand Experience geschaffen, sondern gleichzeitig evaluiert, welche Designs bei den eigenen Fans am Besten ankommen. Es muss dabei nicht erwähnt werden, dass der Content und die Interaktion mit den eigenen Fans zudem noch einiges an Reichweite generiert haben. Andreas Michaelis, CMO Victorinox SAK bewertet den Prozess im Rückblick sehr positiv: „Letztlich produzierten wir Designs, die von unseren Facebook Fans ausgewählt worden sind und die wir so wahrscheinlich nicht gewählt hätten. Schaut man sich die Verkaufszahlen dieser Designs an, stellt sich diese Entscheidung als goldrichtig heraus.“ Von den Facebook Fans ausgewählte Designs
  6. 6. 6 Die finale Entscheidung Egal wie groß der Ergebnisraum, ob im Prozess bereits über Peer-to-Peer Bewertung oder mit einer Jury evaluiert, am Ende trifft die finale Entscheidung über die Umsetzung der Ideen immer das Unternehmen. Im Unternehmen gestaltet sich der Entscheidungsprozess bisweilen komplexer, sind doch in der Evaluierung im Unternehmen häufig mehrere Entscheider oder gar ganze Abteilungen involviert. Aus diesem Grund sind herkömmliche Auswahlprozesse, zum Beispiel in Form von Offline-Abstimmungen oder Bewertungsworkshops bei großen Ideenräumen für Unternehmen nicht die richtige Wahl, da die Dauer und die Kosten einer Bewertung von hunderten oder gar tausenden eingereichter Ideen am Ende schlicht und einfach zu viel Zeit und Kosten in Anspruch nimmt. Shortlist-Evaluierung bei jovoto
  7. 7. 7 Um große Ideenräume innerhalb von Unternehmen auszuwerten sind also effizientere Methoden der Evaluierung nötig. Diese Methoden lassen sich bestenfalls über das Internet unmittelbar an den generierten Ideenraum andocken, um Aufwände von Transfer und Datenhandling zu vermeiden. Außerdem muss sich die Bedienung der Bewertungsinstrumente intuitiv für Mitarbeiter gestalten, da nicht jeder Mitarbeiter ein versierter „Onliner“ ist. Der Bewertungsprozess selbst muss klaren Strukturen und Workflows unterliegen, um effizient zu funktionieren, wobei unterschiedlichste Bewertungsmethoden unterschiedliche Aufwände kosten. Zum ersten Mal vor zwei Jahren getestet und konsequent weiterentwickelt, bewährt sich heute die sogenannte Shortlist-Evaluierung von jovoto. Die Shortlist-Evaluierung ermöglicht einer beliebigen Auswahl an Personen schnell und einfach einen großen Ideenraum zu bewerten. Bei der Erstellung der Shortlists kann jede Person dabei mit einer Auswahl an zur Verfügung stehenden Filtern arbeiten, um so mit nur wenigen Stunden Einsatz auch die größten Ideenräume strukturiert zu erfassen und selektiv zu bewerten. Kennen Sie die Meinung Ihrer MitarbeiterInnen zu kreativen Entwicklungsvorhaben? Immer wieder zeigt sich, dass der Einbezug der eigenen MitarbeiterInnen in die Evaluierung nicht nur effektive Resultate bei akzeptablen Kosten erzielt, sondern zudem häufig die Mitarbeitermotivation steigert – ist es doch eindrucksvoll zu sehen, wie sich die geballte kreative Energie einer Community auf dem eigenen Produkt und der eigenen Marke entlädt. Fazit Um die Kosten in Crowdsourcing-Projekten zu reduzieren und um Auswertungsprozesse schlank zu halten, ist es notwendig sich bereits in der Planungsphase ausreichende Gedanken über die Evaluierung und den Transfer generierter Ideen zu machen. Bestenfalls lassen sich zudem durch eine sorgfältige Planung spannende Potenziale ausschöpfen, um das Kosten-/ Leistungen- Verhältnis zu optimieren, denn es bieten sich eine Reihe zusätzlicher Vorteile abseits der eigentlich generierten Ideen dafür an: 1. Positive Brand Experience – Eingelöste Partizipationsversprechen steigern die positive Wahrnehmung und Glaubwürdigkeit der Marke. 2. Marktforschungserkenntnisse – Bereits zur Laufzeit der Ideengenerierung lassen sich in Real-Time erste Erkenntnisse über die Potenziale der Ideen erzielen. 3. Earned Media – Die Evaluierung in öffentlichkeitswirksamen Kontext steigert den Social Reach und die Sichtbarkeit der eigenen Marken und Produkte gerade im Social Web. 4. Mitarbeiteridentifikation – Eine effizient organisierte Beteiligung ausgewählter Mitarbeiter im Evaluierungsprozess lässt die eigenen Marken und Produkte für Mitarbeiter wieder zum Erlebnis werden.
  8. 8. 8 Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrem Crowdsourcing Vorhaben! Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Bastian Unterberg bunterberg@jovoto.com 030/ 80 20 878 00 jovoto GmbH Prinzessinnenstrasse 20 10969 Berlin Wenn Sie weitere Informationen über die Schlüssel- faktoren erfolgreichen Arbeitens mit einer großen Menge an externem Talent suchen, empfehlen wir Ihnen das Buch Crowdstorm, von Shaun Abrahamson, Peter Ryder und Bastian Unterberg, dem Gründer von jovoto.

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