Industrie 4.0 Ausbildung 1.0

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Industrie 4.0 - Ausbildung 1.0

Kurzvortrag DIHK Januar 2015 von Josef Buschbacher mit ersten Gedanken zur industriellen Revolution "Internet 4.0" und die Bedeutung der Ausbildung.

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Industrie 4.0 Ausbildung 1.0

  1. 1. Industrie 4.0 - Ausbildung 1.0 Josef Buschbacher www.smadias.de
  2. 2. Die industrielle Revolution Die Wirtschaft steht an der Schwelle zur vierten industriellen Revolution. Durch das Internet getrieben, wachsen die reale und virtuelle Welt immer weiter zu einem Internet der Dinge zusammen. Die Kennzeichen der zukünftigen Form der Industrieproduktion sind die starke Individualisierung der Produkte unter den Bedingungen einer hoch flexibilisierten Produktion, die weitgehende Integration von Kunden und Geschäftspartnern in Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse und dieVerkopplung von Produktion und hochwertigen Dienstleitungen, die in so genannten hybriden Produkten mündet. Die deutsche Industrie hat die Chance, die vierte industrielle Revolution aktiv mitzugestalten. Dazu benötigt die Industrie aber auch Mitarbeiter, die auf die kommendenVeränderungen vorbereitet und entsprechen ausgebildet sind.
  3. 3. Veränderung in der Industrie Quelle:  Siemens  Unternehmensbericht  2013  
  4. 4. Umsetzungsempfehlung „Industrie 4.0“ Unter folgendem Link erhalten Sie ein gutes Dokument des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit einer Umsetzungsempfehlung zur „Industrie 4.0“. http://www.bmbf.de/pubRD/Umsetzungsempfehlungen_Industrie4_0.pdf
  5. 5. Friedrich Hubert Esser - Präsident des BIBB "Wir gehen davon aus, dass sich die Kompetenzprofile der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Betrieben stark verändern werden. Deshalb ist es jetzt wichtig, diese zu identifizieren und angemessen didaktisch und methodisch für die Aus- und Weiterbildung aufzubereiten.“ Dezember 2014
  6. 6. Ausbildung 1.0 trifft auf Industrie 4.0 In vielen Projekten mit namhaften Unternehmen erleben wir oftmals Ausbildungsabteilungen, Ausbildungsmethoden und Ausstattungen, die gefühlt im Jahr 1970 stehen geblieben sind, aber den Zweck „IHK Prüfung bestehen“ erfüllen. Einige Beobachtungen und Aussagen dazu: -  Schulungsmaterial wird von den Ausbildern kopiert -  Schulungsunterlagen werden in Ordnern 1. – 4. Lehrjahr abgeheftet -  Azubis müssen im Grundlehrgang U-Stahl feilen (nicht für dieTonne – es entsteht ein toller Schraubstock oder ein LKW) -  Ausbilder bringen die jungen Menschen gut durch die Prüfung -  Smartphones und Handys sind verboten -  NeueTechnologien und Medien sind verpönt -  Für Spannende Projekte ist keine Zeit -  Abarbeitung des Rahmenlehrplans, damit die Prüfung bestanden wird -  Starkes hierarchisches Gefälle zwischen Ausbilder und Azubis / Studenten -  Starre Strukturen hinsichtlich Arbeitszeit und Arbeitsort -  KlareTrennung zwischen Berufs- und Privatleben -  Ausbildung endet mit der Prüfung -  Alle Auszubildenden und Studenten werden gleich behandelt- auf Stärken und Schwächen wird nicht eingegangen -  Erfindergeist und Innovationsfähigkeit wird nicht vorgelebt oder gefördert
  7. 7. Welche Qualifikationen und Eigenschaften

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