ENTSTEHUNG EINER   MOBILEN APPLIKATION FÜRMTTELSTÄNDISCHE UNTERNEHMEN    Media-Day, Schloss Niederweis, 10. Mai 2012     B...
GLIEDERUNG• (1)   Studien und Qualitätskriterien• (2) Technologien   und Lösungsansätze• (3) Wegweiser    für die perfekte...
Einstein und Oppenheimer, Public Domain(1) STUDIEN UND QUALITÄTSKRITERIEN
„Skull Phone at Canal & Greenwich St.“ von Noah Sussman, CC BY            MOBILE ONLINER  Gerhard Franz: „Mobile Onlinenut...
MOBILE ONLINER•   relativ jung, gebildet, gut verdienend, Multiplikatoren•   hedonistische Werte sehr stark ausgeprägt (Ab...
PRODUKTE FÜR           MOBILE ONLINER (USP)• individuell• maßgeschneidert• leicht   luxuriös (aber: nicht sozial unverantw...
APPS FÜR MOBILE ONLINER     (ERFOLGSFAKTOREN)• nützlich, in          direktem Zusammenhang mit dem USP des Unternehmens• a...
„ipod/iphone love“ von Magic Charm Grafix, CC BY SA     EINSTELLUNGEN ZU APPSSeJoon Hong, Jamey Y.L. Thong, Jae-Yun Moon, K...
EINSTELLUNGEN ZU APPS•   Faktoren, die zu positiver Bewertung führen, nach Wichtigkeit:•   a) Gebrauchstauglichkeit, Usabi...
„Old Newspapers“ von ShironekoEuro, CC BY             MOBILES LESEN      Axel Kuhn, Christoph Bläsi: „Lesen auf mobilenLes...
MOBILES LESEN• Nutzung mobiler Lesegeräte in der Freizeit stärker als am Arbeitsplatz• Lesegewohnheiten    verändern sich ...
MOBILES LESEN•   drei Nutzertypen vorherrschend•   multimediale Textleser (32 %): Lesegewohnheiten an digitale Medien    a...
„Jungle“ von Lolly Knit, CC BY(2) TECHNOLOGIEN UND LÖSUNGSANSÄTZE
„The aliens seemed safe to pick up…in fact I think that was the intention!“ von Roger Price, CC BY       NATIVE APPSiOS, A...
NATIVE APPS• nativ      = speziell für ein Betriebssystem konzipiert und programmiert• volle   Unterstützung aller verfügb...
NATIVE APPS                                                              Symbian                                          ...
NATIVE APPS                                                              Symbian                                          ...
„HTML5 Logo“ vom W3C, CC BY          HTML5Alternative zu nativen Applikationen
HTML5• Chance für Unternehmen: mit einer (Web-)App unterschiedlichste Plattformen bedienen• Entstehung   browserbasierter ...
„Lion“ von Dan Lang, CC BY SAHYBRIDE ANSÄTZE  Das Beste beider Welten?
HYBRIDE ANSÄTZE• Frameworks   bieten Zugriff auf native Funktionen• Programmierung    über „vertraute“ Sprachen (JavaScrip...
There‘s an appYou don‘t need an                                     for that. app for the web.„Jjim Balsillie - 1“ von Nan...
KAMPF DER TITANEN                                    Mobile Apps     Native Apps                                          ...
„iPhone 4‘s Retina Display v.s. iPhone 4G“ von Yutaka Tsutano, CC BY(3) WEGWEISER FÜR DIE PERFEKTE APP
„Brain“ von Dierk Schäfer, CC BYIDEEN UND DENKANSTÖSSE       Konzepte für die App
IDEEN UND DENKANSTÖSSE• Unternehmen   brauchen Klarheit über ihre Ziele, erst dann lässt sich über die Realisierung entsch...
IDEEN UND DENKANSTÖSSE•   Kreativitäts- und Konzept-Techniken• Brainstormings, MindMaps• „Wie   wäre die App, wenn sie gan...
IDEEN UND DENKANSTÖSSE• Marken    und Informationsmedien im Dienstleistungsbereich• nutzerorientierte Angebote            ...
„Solar System, Close Up“ von Memphis CVB, CC BY ND             KONZEPT MIT SYSTEMDr. André Hollstein: „Warum die Entwicklu...
KONZEPT MIT SYSTEM                App-Idee          Unternehmenskontext                 Wett-Markt                        ...
VIELEN DANK FÜR IHRE          AUFMERKSAMKEIT!• Kontakt: Polybytes, Björn   Rohles, rohles@polybytes.de• Präsentation   onl...
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Entstehung einer mobilen App für mittelständische Unternehmen

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Wissenswertes für Unternehmen, die über eine eigene App nachdenken:
Studien, Qualitätskriterien, Technologien und Denkanstöße für die Konzeption

Autor: Björn Rohles, jorni.de
Lizenz: CC BY SA

Veröffentlicht in: Design
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    1. 1. ENTSTEHUNG EINER MOBILEN APPLIKATION FÜRMTTELSTÄNDISCHE UNTERNEHMEN Media-Day, Schloss Niederweis, 10. Mai 2012 Björn Rohles, rohles@polybytes.de Präsentation online unter http://jorni.de
    2. 2. GLIEDERUNG• (1) Studien und Qualitätskriterien• (2) Technologien und Lösungsansätze• (3) Wegweiser für die perfekte App
    3. 3. Einstein und Oppenheimer, Public Domain(1) STUDIEN UND QUALITÄTSKRITERIEN
    4. 4. „Skull Phone at Canal & Greenwich St.“ von Noah Sussman, CC BY MOBILE ONLINER Gerhard Franz: „Mobile Onlinenutzer in der crossmedialenMarkenkommunikation“. In: Media Perspektiven 5/2010, 235-246.
    5. 5. MOBILE ONLINER• relativ jung, gebildet, gut verdienend, Multiplikatoren• hedonistische Werte sehr stark ausgeprägt (Abenteuer, Abwechslung, Autonomie, Risiko, Kreativität, Genuss, Spaß)• altruistisch-soziale Werte überdurchschnittlich (Verantwortung, Zukunft, Gerechtigkeit, Toleranz, Offenheit, Ehrlichkeit)• konservative Werte leicht überdurchschnittlich (Sicherheit, Ordnung, Disziplin, Pflicht, Heimat, Familie, Tradition)• mobile Online sind multioptionale Zielgruppe = für viele Werte empfänglich
    6. 6. PRODUKTE FÜR MOBILE ONLINER (USP)• individuell• maßgeschneidert• leicht luxuriös (aber: nicht sozial unverantwortlich)• ausgeprägtes Design• kulturell und künstlerisch• nachhaltig, mit Umweltschutz vereinbar
    7. 7. APPS FÜR MOBILE ONLINER (ERFOLGSFAKTOREN)• nützlich, in direktem Zusammenhang mit dem USP des Unternehmens• aktuell• interaktiv, dialogisch, kontinuierlich gepflegt• attraktiv gestaltet (Design)• wichtig: Apps sind Pull-Medien
    8. 8. „ipod/iphone love“ von Magic Charm Grafix, CC BY SA EINSTELLUNGEN ZU APPSSeJoon Hong, Jamey Y.L. Thong, Jae-Yun Moon, Kar Yan Tam: „Understanding the Behavior of Mobile Data Services Consumers“. Information Systems Frontiers, Vol. 10, No. 4, 431-445,2008. Abruf von http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=1976959 (6. Mai 2012).
    9. 9. EINSTELLUNGEN ZU APPS• Faktoren, die zu positiver Bewertung führen, nach Wichtigkeit:• a) Gebrauchstauglichkeit, Usability• b) wahrgenommene Nützlichkeit• c) Unterhaltungspotenzial• d) sozialer Einfluss anderer und der Medien• „fun follows function“ (ARD-Forschungsdienst: „Nutzung mobiler Medien“. In: Media Perspektiven 10/2009, 554-558.
    10. 10. „Old Newspapers“ von ShironekoEuro, CC BY MOBILES LESEN Axel Kuhn, Christoph Bläsi: „Lesen auf mobilenLesegeräten 2011“. In: Media Perspektiven 12/2011, 583-591.
    11. 11. MOBILES LESEN• Nutzung mobiler Lesegeräte in der Freizeit stärker als am Arbeitsplatz• Lesegewohnheiten verändern sich hin zu „diskontinuierlichem Lesen kleiner, voneinander unabhängiger Texteinheiten“ (585)• hoheBedeutung interaktiver Elemente (Copy & Paste, Markieren, Suchen, Weiterempfehlen) > Leser möchten zunehmend mit Texten arbeiten
    12. 12. MOBILES LESEN• drei Nutzertypen vorherrschend• multimediale Textleser (32 %): Lesegewohnheiten an digitale Medien angepasst• selektive Textleser (51 %): gedruckte und digitale Texte je nach Bedarf• praxisorientierte Buchleser (10 %): bevorzugen gedruckte Texte• zudem: 70% der Befragten ohne digitales Lesegerät können sich vorstellen, eines zu nutzen
    13. 13. „Jungle“ von Lolly Knit, CC BY(2) TECHNOLOGIEN UND LÖSUNGSANSÄTZE
    14. 14. „The aliens seemed safe to pick up…in fact I think that was the intention!“ von Roger Price, CC BY NATIVE APPSiOS, Android, Blackberry, WebOS…und was macht eigentlich Microsoft?
    15. 15. NATIVE APPS• nativ = speziell für ein Betriebssystem konzipiert und programmiert• volle Unterstützung aller verfügbaren Features• Content is King, Usability is Queen
    16. 16. NATIVE APPS Symbian 1.4 % Windows Mobile 4.6 %• Nielsen, „More US RIM Windows Phone 7 Customers Choosing 14.9 % 1.3 % Smartphones as Apple Palm / WebOS 1.4 % Closes the Gap on Android“, http://blog.nielsen.com/ iOS 30.0 % nielsenwire/consumer/more- us-consumers-choosing- Android smartphones-as-apple-closes- 46.3 % the-gap-on-android/ (Abruf: 9. Mai 2012)
    17. 17. NATIVE APPS Symbian 1.4 % Windows Mobile 4.6 %• Nielsen, „More US RIM Windows Phone 7 Customers Choosing 14.9 % 1.3 % Smartphones as Apple Palm / WebOS 1.4 % Closes the Gap on Android“, http://blog.nielsen.com/ iOS 30.0 % nielsenwire/consumer/more- us-consumers-choosing- Android smartphones-as-apple-closes- 46.3 % the-gap-on-android/ (Abruf: 9. Mai 2012)
    18. 18. „HTML5 Logo“ vom W3C, CC BY HTML5Alternative zu nativen Applikationen
    19. 19. HTML5• Chance für Unternehmen: mit einer (Web-)App unterschiedlichste Plattformen bedienen• Entstehung browserbasierter App-Stores: Chrome Web Store• HTML5 = auf Web-Anwendungen spezialisierte Auszeichnungssprache (Zeichenfunktionen, Offline- Fähigkeit…)
    20. 20. „Lion“ von Dan Lang, CC BY SAHYBRIDE ANSÄTZE Das Beste beider Welten?
    21. 21. HYBRIDE ANSÄTZE• Frameworks bieten Zugriff auf native Funktionen• Programmierung über „vertraute“ Sprachen (JavaScript, Ruby…)• Export der Anwendung in verschiedene Plattformen• Beispiele: PhoneGap, Rhodes, jQuery Mobile
    22. 22. There‘s an appYou don‘t need an for that. app for the web.„Jjim Balsillie - 1“ von Nan Palmero, CC BY „Steve Jobs“ von Ben Stanfield, CC BY SA KAMPF DER TITANEN
    23. 23. KAMPF DER TITANEN Mobile Apps Native Apps Hybride Ansätze (HTML5) (+) keine Installation (+) Usability (+) Exporte in verschiedene (+) Kosten (+) gerätespezifisch Plattformen (+) Plattformen (+) Komplexität (+) Apps in Stores vertreten (+) Zukunftssicherheit (–) Download nötig (–) Usability (?) (–) Updates verzögert (–) eingeschränkte Features (–) von zwei Anbietern abhängig (–) vom Anbieter abhängig (–) (noch?) keine umfassende (–) Feature-Umfang komplett (?)(–) keine Marktkonsolidierung Präsentation von WebApps
    24. 24. „iPhone 4‘s Retina Display v.s. iPhone 4G“ von Yutaka Tsutano, CC BY(3) WEGWEISER FÜR DIE PERFEKTE APP
    25. 25. „Brain“ von Dierk Schäfer, CC BYIDEEN UND DENKANSTÖSSE Konzepte für die App
    26. 26. IDEEN UND DENKANSTÖSSE• Unternehmen brauchen Klarheit über ihre Ziele, erst dann lässt sich über die Realisierung entscheiden• Denken Sie wie ein Kunde, fragen Sie Ihren Kundendienst!• Vernetzung (≠ Konkurrenz!)• Beratung einholen oder geben• Informieren, Entwicklungen verfolgen
    27. 27. IDEEN UND DENKANSTÖSSE• Kreativitäts- und Konzept-Techniken• Brainstormings, MindMaps• „Wie wäre die App, wenn sie ganz falsch wäre?“• Personas (prototypische Nutzer)• Wireframes (konkrete Navigationskonzepte)
    28. 28. IDEEN UND DENKANSTÖSSE• Marken und Informationsmedien im Dienstleistungsbereich• nutzerorientierte Angebote um Produktpalette (Kochrezepte, Tipps zur Wohnungsgestaltung)• Unternehmen mit hohem Innovationspotenzial• zu guter Letzt: Seien Sie bereit zu lernen.
    29. 29. „Solar System, Close Up“ von Memphis CVB, CC BY ND KONZEPT MIT SYSTEMDr. André Hollstein: „Warum die Entwicklung von mobilen Lösungen keine Bauchentscheidungsein sollte“. In: mobile zeitgeist Special, 1/11, 29-32. Abruf von http://www.mobile-zeitgeist.com/ 2011/01/26/neu-mobile-zeitgeist-special-apps-vs-mobile-browser/, 6. Mai 2012.
    30. 30. KONZEPT MIT SYSTEM App-Idee Unternehmenskontext Wett-Markt Technik bewerb UnternehmensstrategieProduct Price Place Promotion
    31. 31. VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT!• Kontakt: Polybytes, Björn Rohles, rohles@polybytes.de• Präsentation online unter http://jorni.de• Fragen? Beschwerden? Denkanregungen?

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