UNESCO Biosphärenreservat Entlebuch<br />
Die UNESCO<br /><ul><li>UNESCO steht für United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization, Organisation de...
193 Mitgliedstaaten
Leitidee: Da Kriege im Denken der Menschen entstehen, (muss) auch der Frieden im Geiste der Menschen befestigt werden.
Ziel der UNESCO ist es, durch Förderung der internationalen Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikat...
prioritär verfolgten Ziele sind den Verlust biologischer Vielfalt einzuschränken, Existenzgrundlagen zu verbessern und die...
Mit der Anerkennung als UNESCO-Biosphäre werden die Gebiete Teil des Weltnetzes der Biosphären.
Weltweit gibt es 564 UNESCO-Biosphären in 109 Ländern
In der Schweiz gibt es zwei
Geschichte der Biosphären: UNESCO-Programm Der Mensch und die Biosphäre (MAB) wurde am 23. Oktober 1970 von der 16. Genera...
UNESCO Biosphärenreservat Entlebuch<br /><ul><li>Ziele der Biosphären
Biosphären ermöglichen, fördern und fordern das nachhaltige Wirtschaften der Menschen
Sicherung ökologisch wertvoller Flächen und Vertragsnaturschutz
Etablierung von Regionalvermarktungsstrukturen
Umstieg auf ökologisch verträgliche Land- und Forstwirtschaft
Aufgaben der Biosphären: Biosphären sollen gemäss den internationalen Leitlinien drei grundlegende komplementäre Funktione...
Schutzfunktion um Lebensräume, Landschaften, Arten und genetische Vielfalt zu erhalten
Entwicklungsfunktion um eine wirtschaftliche Entwicklung umzusetzen, die sozio-kulturell und ökologisch nachhaltig ist
Logistikfunktion um Forschung, Monitoring, Bildung und Informationsaustausch zu stärken
Räumliche Strukturen der Biosphären
Kernzone
Pflegezone
Entwicklungszone </li></li></ul><li><ul><li>Für die UNESCO Biosphäre Entlebuch bedeutet dies, dass in einem gemeinsamen, f...
Biosphäre Entlebuch umfasst 395 km2, rund 50% sind landwirtschaftliche Nutzflächen und Alpgebiete sowie 43% Wald.
2% Siedlungsgebiet hauptsächlich um dörfliche Siedlungen
Die Kernzone dient der optimalen Entwicklung der natürlichen und naturnahen Ökosysteme, die Pflegezone umgibt die Kernzone...
Gesamtfläche: 39.659 ha
Kernzone: 3.301 ha
Pflegezone: 16.358 ha
Entwicklungszone: 20.000 ha </li></ul>UNESCO Biosphärenreservat Entlebuch<br />
<ul><li>Die regionale Entwicklung durch nachhaltigen Tourismus, Kultivierung der Naturressourcen und Vermarktung von regio...
Regionales Marketing zur Förderung von Spezialitäten und Produkten, die in der Region hergestellt und verarbeitet werden m...
Bildungs- und Informationseinrichtungen mit örtlich auf die ganze Biosphäre verteilten thematischen Schwerpunkten.
Entlebucher Schüler sollen am Ende ihrer Schulzeit Botschafterinnen und Botschafter der UNESCO Biosphäre Entlebuch und dam...
<ul><li>Die regionale Entwicklung durch nachhaltigen Tourismus, Kultivierung der Naturressourcen und Vermarktung von regio...
Regionales Marketing zur Förderung von Spezialitäten und Produkten, die in der Region hergestellt und verarbeitet werden m...
Bildungs- und Informationseinrichtungen mit örtlich auf die ganze Biosphäre verteilten thematischen Schwerpunkten.
Entlebucher Schüler sollen am Ende ihrer Schulzeit Botschafterinnen und Botschafter der UNESCO Biosphäre Entlebuch und dam...
Biosphärenreservat Entlebuch – Eine kleine Rundreise durch den Themenpark<br />
Wohin geht die Reise?<br />Entlebuch?<br />
Ankunft<br />
Auf geht’s.... <br />
Rundkurs<br />
Verpflegung<br />
Besuch Bierbrauerei<br />
Besuch Bierbrauerei<br />
Besuch Bierbrauerei<br />
Besuch Bierbrauerei<br />
Besuch Bierbrauerei<br />
Perfektes Wetter<br />
Sonne & Licht<br />
Sonne & Licht<br />
Sonne & Licht<br />Beeindruckt von der 1. Station geht die Reise weiter!<br />
Luft & Wind<br />
Luft & Wind<br />
Definition des „Erlebnis & Energie Entlebuch“<br />Luft & Wind<br />„Eine Windkraftanlage besteht aus einem Stahlmast, an ...
Technik<br />Luft & Wind<br /><ul><li>Trafo
Wind
Umspannwerk
Trafo/Netzanschluss
Windenergieanlage
Hochspannungsverbundnetz
Steckdose</li></li></ul><li>Historischer Abriss<br />Luft & Wind<br /><ul><li>Erste Windräder im arabischen Raum
Dänemark: Wiege der modernen Windkraftnutzung
Startschuss erfolgt in der Energiekrise
Erste Windparks in USA und Deutschland
Windenergie in der Schweiz</li></li></ul><li>Gründe für Windernergie in der Schweiz<br />Luft & Wind<br /><ul><li>Dynamisc...
Sauber, erneuerbar und einheimischweder CO2 noch Schadstoffe nachhaltigen Energieversorgung beizutragen
Vielfältigvermindert die Abhängigkeit von nicht-erneuerbaren Energien
ZukunftsträchtigMcKinsey-Studie werden 2020 fast 10'000 Personen in der Schweiz in der Windbranche arbeiten
Wirtschaftlich	eine ausgesprochen kostengünstige, erneuerbare Stromquelle</li></li></ul><li>Gründe für Windernergie in der...
ProfitabelLandbesitzer kann ein Zusatzeinkommen erwirtschaften
Diskretnach der Demontage hinterlässt sie keinerlei bleibende Spuren in der Landschaft
ErtragreichWährend der Betriebsjahre produziert eine Windkraftanlage gut 85 mal so viel Energie wie sie gekostet hat
AkzeptiertInstallation von Windenergieanlagen entspricht dem Willen einer breiten Bevölkerung</li></li></ul><li>Aktuelle S...
stärkste Winde auf den Höhen von Jura und Voralpen, in den Alpentälern und auf Alpenpässen.
Topografie die windhöfigen Standorte nicht grossflächig genutzt werden
8% des heutigen Stromverbrauchs werden gedeckt
Montage der Anlagen auf dem Mont-Crosin (BE), auf dem Gütsch (UR) und in Le Peuchapatte (JU)
durchschnittlich 74 Mio. kWh sauberen Naturstrom pro Jahr – das entspricht dem Jahresbedarf von rund 21’000 Haushalten.
2330 Metern über Meer steht der am höchsten gelegene Windpark Europas.
Standortwahl von Windparks sind die „Empfehlungen zur Planung von Windenergieanlagen“ von den zuständigen Bundesämtern</li...
Konzept Windenergie Schweiz und kantonalen Planungen
Frage des politischen Willens
Mittelfristig: 1500 GWh1 Windstrom pro Jahr
Langfristig: 4000 GWh Windstrom pro Jahr
Windenergieanlagen in Realisierung
Windenergieprojekte in Planung (Zeithorizont 2012 – 2016)
Ausblick
weitere Standorte für Windparks sind im Gespräch </li></li></ul><li>Wirtschaftliche Bedeutung der Windenergie in der Schwe...
Investitionen in die Windenergie zieht neben der regionalen Bauwirtschaft, der Landwirtschaft und dem Tourismus auch die ö...
Windgebiete wirtschaftlich gesehen Randregionen
Windenergieanlagen schaffen durch Bau und Betrieb Arbeitsplätze. Weltweit bietet die Windenergiebranche gut 350'000 Arbeit...
Windturbinen verleihen einer Region ein dynamisches, modernes und zukunftweisendes Image. Mit geringem Aufwand kann ein Wi...
Der Bau von Windkraftanlagen fördert Forschung und Entwicklung (z.B. Meteorologie, Aerodynamik, Materialien) - für die Sch...
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Erfahrungsbericht biosphärenreservat entlebuch

  1. 1. UNESCO Biosphärenreservat Entlebuch<br />
  2. 2. Die UNESCO<br /><ul><li>UNESCO steht für United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization, Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation.
  3. 3. 193 Mitgliedstaaten
  4. 4. Leitidee: Da Kriege im Denken der Menschen entstehen, (muss) auch der Frieden im Geiste der Menschen befestigt werden.
  5. 5. Ziel der UNESCO ist es, durch Förderung der internationalen Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation zur Erhaltung des Friedens und der Sicherheit beizutragen, um in der ganzen Welt die Achtung vor Recht und Gerechtigkeit, vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten zu stärken, die den Völkern der Welt ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder Religion durch die Charta der Vereinten Nationen bestätigt worden sind.</li></li></ul><li><ul><li>Biosphären sind Freiluftlabore, um innovative Methoden zu testen und vorzustellen, wie Natur und menschliche Nutzung durch optimales Management in Einklang gebracht werden können.
  6. 6. prioritär verfolgten Ziele sind den Verlust biologischer Vielfalt einzuschränken, Existenzgrundlagen zu verbessern und die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Bedingungen für ökologische Nachhaltigkeit weiter zu entwickeln.
  7. 7. Mit der Anerkennung als UNESCO-Biosphäre werden die Gebiete Teil des Weltnetzes der Biosphären.
  8. 8. Weltweit gibt es 564 UNESCO-Biosphären in 109 Ländern
  9. 9. In der Schweiz gibt es zwei
  10. 10. Geschichte der Biosphären: UNESCO-Programm Der Mensch und die Biosphäre (MAB) wurde am 23. Oktober 1970 von der 16. Generalkonferenz der UNESCO ins Leben gerufen. </li></ul>UNESCO Biosphärenreservat Entlebuch<br />
  11. 11. UNESCO Biosphärenreservat Entlebuch<br /><ul><li>Ziele der Biosphären
  12. 12. Biosphären ermöglichen, fördern und fordern das nachhaltige Wirtschaften der Menschen
  13. 13. Sicherung ökologisch wertvoller Flächen und Vertragsnaturschutz
  14. 14. Etablierung von Regionalvermarktungsstrukturen
  15. 15. Umstieg auf ökologisch verträgliche Land- und Forstwirtschaft
  16. 16. Aufgaben der Biosphären: Biosphären sollen gemäss den internationalen Leitlinien drei grundlegende komplementäre Funktionen erfüllen:
  17. 17. Schutzfunktion um Lebensräume, Landschaften, Arten und genetische Vielfalt zu erhalten
  18. 18. Entwicklungsfunktion um eine wirtschaftliche Entwicklung umzusetzen, die sozio-kulturell und ökologisch nachhaltig ist
  19. 19. Logistikfunktion um Forschung, Monitoring, Bildung und Informationsaustausch zu stärken
  20. 20. Räumliche Strukturen der Biosphären
  21. 21. Kernzone
  22. 22. Pflegezone
  23. 23. Entwicklungszone </li></li></ul><li><ul><li>Für die UNESCO Biosphäre Entlebuch bedeutet dies, dass in einem gemeinsamen, fortschreitenden Such- und Lernprozess die Zukunft der Region gestaltet wird. Gemeinsam mit der Bevölkerung wird nach nachhaltigen Projekten und Innovationen zur Entwicklung des Entlebuchs als Lebens- Wirtschafts- und Erholungsraum gesucht und diese umgesetzt.
  24. 24. Biosphäre Entlebuch umfasst 395 km2, rund 50% sind landwirtschaftliche Nutzflächen und Alpgebiete sowie 43% Wald.
  25. 25. 2% Siedlungsgebiet hauptsächlich um dörfliche Siedlungen
  26. 26. Die Kernzone dient der optimalen Entwicklung der natürlichen und naturnahen Ökosysteme, die Pflegezone umgibt die Kernzone und wird extensiv genutzt. In der Entwicklungszone wird eine nachhaltige Entwicklung angestrebt.
  27. 27. Gesamtfläche: 39.659 ha
  28. 28. Kernzone: 3.301 ha
  29. 29. Pflegezone: 16.358 ha
  30. 30. Entwicklungszone: 20.000 ha </li></ul>UNESCO Biosphärenreservat Entlebuch<br />
  31. 31. <ul><li>Die regionale Entwicklung durch nachhaltigen Tourismus, Kultivierung der Naturressourcen und Vermarktung von regionalen Produkten zu fördern und auszubauen gehören zu den Kernaufgaben der Biosphäre Entlebuch.
  32. 32. Regionales Marketing zur Förderung von Spezialitäten und Produkten, die in der Region hergestellt und verarbeitet werden mit dem Ziel, die regionale Wertschöpfung zu verbessern.
  33. 33. Bildungs- und Informationseinrichtungen mit örtlich auf die ganze Biosphäre verteilten thematischen Schwerpunkten.
  34. 34. Entlebucher Schüler sollen am Ende ihrer Schulzeit Botschafterinnen und Botschafter der UNESCO Biosphäre Entlebuch und damit einer nachhaltigen Regionalentwicklung sein.</li></ul>UNESCO Biosphärenreservat Entlebuch<br />
  35. 35. <ul><li>Die regionale Entwicklung durch nachhaltigen Tourismus, Kultivierung der Naturressourcen und Vermarktung von regionalen Produkten zu fördern und auszubauen gehören zu den Kernaufgaben der Biosphäre Entlebuch.
  36. 36. Regionales Marketing zur Förderung von Spezialitäten und Produkten, die in der Region hergestellt und verarbeitet werden mit dem Ziel, die regionale Wertschöpfung zu verbessern.
  37. 37. Bildungs- und Informationseinrichtungen mit örtlich auf die ganze Biosphäre verteilten thematischen Schwerpunkten.
  38. 38. Entlebucher Schüler sollen am Ende ihrer Schulzeit Botschafterinnen und Botschafter der UNESCO Biosphäre Entlebuch und damit einer nachhaltigen Regionalentwicklung sein.</li></ul>UNESCO Biosphärenreservat Entlebuch<br />
  39. 39. Biosphärenreservat Entlebuch – Eine kleine Rundreise durch den Themenpark<br />
  40. 40. Wohin geht die Reise?<br />Entlebuch?<br />
  41. 41. Ankunft<br />
  42. 42. Auf geht’s.... <br />
  43. 43. Rundkurs<br />
  44. 44. Verpflegung<br />
  45. 45. Besuch Bierbrauerei<br />
  46. 46. Besuch Bierbrauerei<br />
  47. 47. Besuch Bierbrauerei<br />
  48. 48. Besuch Bierbrauerei<br />
  49. 49. Besuch Bierbrauerei<br />
  50. 50. Perfektes Wetter<br />
  51. 51. Sonne & Licht<br />
  52. 52. Sonne & Licht<br />
  53. 53. Sonne & Licht<br />Beeindruckt von der 1. Station geht die Reise weiter!<br />
  54. 54. Luft & Wind<br />
  55. 55. Luft & Wind<br />
  56. 56. Definition des „Erlebnis & Energie Entlebuch“<br />Luft & Wind<br />„Eine Windkraftanlage besteht aus einem Stahlmast, an dessen Spitze sich eine Gondel mit Generator, Antriebswelle, Windnachführungseinrichtung und Steuerung befindet. An der Nabe ist der Rotor mit (meist) drei Blättern angebracht. Der Wind bringt dieses Flügelrad zum Drehen und produziert über einen Generator Strom. Dieser wird mit einem Transformator, der sich im Mast oder in einem nahe gelegenen Betriebsgebäude befindet, ins Elektrizitätsnetz eingespeist. <br />Eine Windkraftanlage produziert Strom, sobald der Wind eine Geschwindigkeit von 3-4 m/s erreicht. Sie erzielt ihre durchschnittliche Leistung bei einer Geschwindigkeit von ungefähr 12 m/s, sprich 40 km/h. Um Sturmschäden am Rotor zu vermeiden, wird die Windkraftanlage abgestellt, sobald die Windgeschwindigkeit 25 m/s - d.h. 90 km/h - übersteigt. Eine Turbine mit 1,75 MW Nennleistung produziert jährlich rund 2 GWh Strom. Damit können gut 600 Haushalte versorgt werden.“<br />
  57. 57. Technik<br />Luft & Wind<br /><ul><li>Trafo
  58. 58. Wind
  59. 59. Umspannwerk
  60. 60. Trafo/Netzanschluss
  61. 61. Windenergieanlage
  62. 62. Hochspannungsverbundnetz
  63. 63. Steckdose</li></li></ul><li>Historischer Abriss<br />Luft & Wind<br /><ul><li>Erste Windräder im arabischen Raum
  64. 64. Dänemark: Wiege der modernen Windkraftnutzung
  65. 65. Startschuss erfolgt in der Energiekrise
  66. 66. Erste Windparks in USA und Deutschland
  67. 67. Windenergie in der Schweiz</li></li></ul><li>Gründe für Windernergie in der Schweiz<br />Luft & Wind<br /><ul><li>DynamischSymbol für Innovationsfreude und Dynamik einer Region
  68. 68. Sauber, erneuerbar und einheimischweder CO2 noch Schadstoffe nachhaltigen Energieversorgung beizutragen
  69. 69. Vielfältigvermindert die Abhängigkeit von nicht-erneuerbaren Energien
  70. 70. ZukunftsträchtigMcKinsey-Studie werden 2020 fast 10'000 Personen in der Schweiz in der Windbranche arbeiten
  71. 71. Wirtschaftlich eine ausgesprochen kostengünstige, erneuerbare Stromquelle</li></li></ul><li>Gründe für Windernergie in der Schweiz<br />Luft & Wind<br /><ul><li>Regional Gewinn bringend30 – 40% Auftragsvolumens entfällt auf Unternehmen der Region
  72. 72. ProfitabelLandbesitzer kann ein Zusatzeinkommen erwirtschaften
  73. 73. Diskretnach der Demontage hinterlässt sie keinerlei bleibende Spuren in der Landschaft
  74. 74. ErtragreichWährend der Betriebsjahre produziert eine Windkraftanlage gut 85 mal so viel Energie wie sie gekostet hat
  75. 75. AkzeptiertInstallation von Windenergieanlagen entspricht dem Willen einer breiten Bevölkerung</li></li></ul><li>Aktuelle Situation der Windenergie in der Schweiz<br />Luft & Wind<br /><ul><li>sehr gute Windgebiete
  76. 76. stärkste Winde auf den Höhen von Jura und Voralpen, in den Alpentälern und auf Alpenpässen.
  77. 77. Topografie die windhöfigen Standorte nicht grossflächig genutzt werden
  78. 78. 8% des heutigen Stromverbrauchs werden gedeckt
  79. 79. Montage der Anlagen auf dem Mont-Crosin (BE), auf dem Gütsch (UR) und in Le Peuchapatte (JU)
  80. 80. durchschnittlich 74 Mio. kWh sauberen Naturstrom pro Jahr – das entspricht dem Jahresbedarf von rund 21’000 Haushalten.
  81. 81. 2330 Metern über Meer steht der am höchsten gelegene Windpark Europas.
  82. 82. Standortwahl von Windparks sind die „Empfehlungen zur Planung von Windenergieanlagen“ von den zuständigen Bundesämtern</li></li></ul><li>Potenzial der Windenergie in der Schweiz<br />Luft & Wind<br /><ul><li>Potenziale Windenergie in der Schweiz
  83. 83. Konzept Windenergie Schweiz und kantonalen Planungen
  84. 84. Frage des politischen Willens
  85. 85. Mittelfristig: 1500 GWh1 Windstrom pro Jahr
  86. 86. Langfristig: 4000 GWh Windstrom pro Jahr
  87. 87. Windenergieanlagen in Realisierung
  88. 88. Windenergieprojekte in Planung (Zeithorizont 2012 – 2016)
  89. 89. Ausblick
  90. 90. weitere Standorte für Windparks sind im Gespräch </li></li></ul><li>Wirtschaftliche Bedeutung der Windenergie in der Schweiz<br />Luft & Wind<br /><ul><li>40 Prozent der europaweit neu installierten Energie wird durch Windkraft
  91. 91. Investitionen in die Windenergie zieht neben der regionalen Bauwirtschaft, der Landwirtschaft und dem Tourismus auch die öffentliche Hand einen Nutzen.
  92. 92. Windgebiete wirtschaftlich gesehen Randregionen
  93. 93. Windenergieanlagen schaffen durch Bau und Betrieb Arbeitsplätze. Weltweit bietet die Windenergiebranche gut 350'000 Arbeitsplätze.</li></li></ul><li>Wirtschaftliche Bedeutung der Windenergie in der Schweiz<br />Luft & Wind<br /><ul><li>Mindestens ein Drittel der Investitionen werden regional getätigt. Beteiligungen ortsansässiger Investoren an Windparks erhöhen die regionale Wertschöpfung.
  94. 94. Windturbinen verleihen einer Region ein dynamisches, modernes und zukunftweisendes Image. Mit geringem Aufwand kann ein Windpark einen sanften Tourismus herbeiführen.
  95. 95. Der Bau von Windkraftanlagen fördert Forschung und Entwicklung (z.B. Meteorologie, Aerodynamik, Materialien) - für die Schweiz bekanntlich sehr wichtige Ressourcen
  96. 96. Es gibt in der Schweiz zahlreiche Anbieter in der Windenergie, die sich in folgenden Gebieten positioniert haben
  97. 97. Wenig Forschung auf dem Gebiet der Windenergie, obwohl Kompetenzen vorhanden wären.</li></li></ul><li>Herausforderungen der Windenergie in der Schweiz<br />Luft & Wind<br /><ul><li>Raumplanerische Herausforderungen
  98. 98. Festlegen der kantonalen politischen
  99. 99. Ziele und Integration in die Richtplanung
  100. 100. Wahl der besten Standorte: Technik/Umwelt
  101. 101. Technische Herausforderungen
  102. 102. Erschwerte klimatische Bedingungen (z.B. in den Alpen):
  103. 103. Neue Entwicklungen verbessern Zuverlässigkeit und Leistung
  104. 104. Schwieriger Zugang zu gewissen Standorten: Entwicklung neuer Transporttechniken für Anlagenteile
  105. 105. Prognosen in komplexem Gelände: Entwicklung von Simulationsprogrammen zur Berechnung der Windverhältnisse </li></li></ul><li>Luft & Wind<br />Es entstehen hochstehende Diskussionen über neue Energien<br />
  106. 106. Luft & Wind<br />Und dann geht die Reise weiter<br />Es ist ein weiter Weg zur Nachhaltigkeit!<br />
  107. 107. Erde & Moor<br />
  108. 108. Erde & Moor<br />Das Hochmoor Mettilimoos<br />
  109. 109. Erde & Moor<br />Torf-Pressmaschine<br />
  110. 110. Erde & Moor<br />Torf-Pressmaschine<br />
  111. 111. Erde & Moor<br />Torf-Pressmaschine<br />
  112. 112. Erde & Moor<br />Torf-Pressmaschine<br />Moorhühner???<br />
  113. 113. Gas & Feuer<br />
  114. 114. Gas & Feuer<br />
  115. 115. Gas & Feuer<br />Bohrloch<br />
  116. 116. Gas & Feuer<br />Bohrloch<br />
  117. 117. Gas & Feuer<br />Historischer Hintergrund<br /><ul><li>ErsteAnzeichenfürGasvorkommenanfangs des 20. Jahrhunderts
  118. 118. ErsteBohrung 1912 in Chavorney (VD)
  119. 119. 1939 GesuchfürKonzessionfürSchürfundAusbeutungsrecht in GemeindeEntlebucheingereicht
  120. 120. 1977 GenaueUntersuchungenimFinsterwald (GemeindeEntlebuch)</li></li></ul><li>Gas & Feuer<br />Erdgasfund im Finsterwald<br /><ul><li>In 4370 MeterTiefestiess man aufeinErdgasvorkommen
  121. 121. Vorkommen ca. 70 bis 150 MillionenKubikmeter
  122. 122. 1. April 1985 Begann die ErdgasförderungimFinsterwald
  123. 123. ErstekommerzielleErdgasförderung in der Schweiz
  124. 124. Ca. 4000 KubikmeterGas pro Stunde
  125. 125. Einstellung 8. Juli 1994
  126. 126. 75 MillionenKubikmeterErdgaswurdeüberdiesenZeitraumgefördert</li></li></ul><li>Gas & Feuer<br />Ehemalige Erdgasförderanlagen im Finsterwald (Gemeinde Entlebuch)<br />
  127. 127. Gas & Feuer<br />Kein lukratives Geschäft<br /><ul><li>BohrungundFörderung - Kosten CHF 50 Mio.
  128. 128. Einnahmen CHF 16.5 Mio.
  129. 129. 1994 Liquidation vonSwisspetrol
  130. 130. Tochtergesellschaft SEAG wurdeerhalten
  131. 131. WeiteresGasvorkommen in Weiach (ZH) entdeckt
  132. 132. KeineBohrung da zudichteGesteinsschichten</li></li></ul><li>Gas & Feuer<br />Erdgasförderung weltweit<br /><ul><li>2.689 MilliardenKubikmeter
  133. 133. Russland ca. 580 MilliardenKubikmeter 22%
  134. 134. USA ca. 540 MilliardenKubikmeter 20%</li></li></ul><li>Gas & Feuer<br />Erdgasreserven weltweit<br />
  135. 135. Gas & Feuer<br />Ökologische Vorteile Erdgas<br /><ul><li>Gewinnung, Reinigung, Transport – kleinerEnergieaufwand
  136. 136. KeineEntsorgungsprobleme
  137. 137. UngiftigfürMensch, Tier, Böden, Gewässer
  138. 138. Verleichsweiseniedrige CO2 Emissionen</li></li></ul><li>Gas & Feuer<br />Wirtschaftliche Vorteile Erdgas<br /><ul><li>Problemloskombinierbar mit erneuerbarenEnergien
  139. 139. WenigAufwandfürUnterhaltundWartung
  140. 140. KompakteGerätefürHeizung
  141. 141. Erdgasvorrätefürüber 100 Jahre</li></li></ul><li>Fluss & Wasser<br />
  142. 142. Fluss & Wasser<br />
  143. 143. Fluss & Wasser<br />
  144. 144. Fluss & Wasser<br />Wasser im Entlebuch<br />Reuss<br />Kleine Emme<br />Waldemme<br />
  145. 145. Bedeutung in der Biosphäre<br />Wasser schafft Lebensraum für Tiere und Pflanzen<br />Wasser formt (unterhöhlt Land, bringt Steine in Bewegung)<br />Nahrungsplatz für Pflanzen, Tiere und Menschen<br />Fluss & Wasser<br />
  146. 146. Erlebnis – Fluss & Wasser<br />Wasserschöpfrad<br />Wasserkraftwerk (leider geschlossen)<br />Schleifspuren auf Steinen<br />Wegbahnung durch das Land<br />Dämme / Brücken<br />Wasserweg Kleine Emme<br />Fluss & Wasser<br />
  147. 147. Fluss & Wasser<br />Wasserschöpfrad und Kraftwerk<br />
  148. 148. Fluss & Wasser<br />Geschliffene Steine<br />
  149. 149. Fluss & Wasser<br />Wegbahnung durch Nagelfluhschichten<br />
  150. 150. Fluss & Wasser<br />Brücken und Dämme<br />
  151. 151. Fluss & Wasser<br />Wasserkraft der kleinen Emme<br />Wird seit 350 Jahren genutzt<br />Zuerst Mühlen (1649, Jakob Amrein)<br />Sägerei später angeschlossen<br />Mechanische Werkstatt der SBB (1882)<br />Generatoren (1910, Elektrizitätswerk)<br />1. elektrisches Flusskraftwerk in der Schweiz<br />Von Moos Stahl AG entstand gleich daneben<br />Kläranlagen<br />
  152. 152. Fluss & Wasser<br />Volkswirtschaftlicher Nutzen <br />Raum für Erholung und Sport<br />Beruhigung<br />Lebensraum für Tiere ( Artenvielfalt)<br />Energiegewinnung (Macht automatische Betriebe überhaupt erst möglich)<br />Wirtschaftsfördernd<br />Wissen / Forschung<br />Sauberkeit<br />Natürlich, keine direkten Kosten<br />
  153. 153. Auf zur letzten Station<br />Wo geht‘s jetzt noch hin? <br />
  154. 154. Holz<br />
  155. 155. Holz<br />Energiepolitik der Zukunft <br />Klima schützen<br />Versorgungssicherheit der CH erhöhen<br />Volkswirtschaft stärken<br /> erneuerbare und umweltfreundliche Energiequellen erschliessen<br />Lösung: heizen mit Holz! <br />
  156. 156. Holz<br />Holz – die Energie, die nachwächst<br />Jährlicher Holzzuwachs in der CH: 9 -10 Mio m3<br />Durchschn. Holznutzung pro Jahr: 5.7 Mio m3<br />Heutige Energieholz Nutzung pro Jahr: 3.7 Mio m3<br />Energieholz Potenzial: 7.5 Mio m3<br /><ul><li>Brennholzverbrauch kann problemlos verdoppelt werden ohne die Wälder zu strapazieren
  157. 157. Kurzfristig realisierbar
  158. 158. Grosse Entlastung  CO2-neutral
  159. 159. Dient der Volkswirtschaft</li></li></ul><li>Holz<br />Volkswirtschaftlicher Nutzen<br />Holz zweitwichtigste einheimische Energiequelle<br />CH-Wälder massiv unternutzt<br />Neue Absatzkanäle für Wald- und Holzwirtschaft<br />ca. 100‘000 Beschäftigte<br />Hauptsächlich in wirtschaftlich nicht stark entwickelten Regionen<br />Wertschöpfungskette für Holzenergie ausschliesslich im Inland<br />Reduktion externer Effekte gegenüber Umwelt<br />
  160. 160. Holz<br />Praktischer Lösungsansatz 1:Nahwärmenetz<br />Nachteile<br />Vorteile<br /><ul><li>Zentralheizung
  161. 161. Tiefere Emissionen
  162. 162. Tiefere Jahreskosten
  163. 163. Zentraler Einkauf / Wartung
  164. 164. Hohe Anlagekosten
  165. 165. Energieverlust durch Wärmenetz</li></li></ul><li>Holz<br />Praktischer Lösungsansatz 2:Holzpelletsheizungen<br /><ul><li>Nahezu voll-automatischer Betrieb
  166. 166. niedrige Betriebskosten
  167. 167. Energiedichte der Pellets 3-4mal höher als bei Holzschnitzel
  168. 168. CO2-neutral</li></ul>Nachteile<br />Vorteile<br /><ul><li>Anschaffungskosten höher als z.B. Ölheizung
  169. 169. Lagerraum notwendig</li>

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