Frühkindliche Bildung  als ein Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe Dr. Johannes Meier Leipzig, 13. März 2008
Erster „Hotspot“: Krippenbesuch und die Wahrscheinlichkeit, das Gymnasium zu besuchen Quelle: SOEP, Berechnungen ETH Züric...
Zweiter „Hotspot“: Soziale Brennpunkte, Segregation und zusätzliche finanzielle Ressourcen <ul><li>In jeder vierten Kita i...
Agenda <ul><li>Was ist der gesellschaftliche Kontext für frühkindliche Bildung in der modernen Welt? </li></ul><ul><li>Wel...
Was ist der gesellschaftliche Kontext für frühkindliche Bildung in der modernen Welt? <ul><li>Was ist der gesellschaftlich...
Zusammenhalt der Generationen in Deutschland Staatsausgaben und –einnahmen 2004 und Bevölkerungsprofil 2004 Bevölkerung in...
Zusammenhalt der Generationen in Deutschland Staatsausgaben und –einnahmen 2004 und Bevölkerungsprofil 2020 Bevölkerung in...
Zusammenhalt der Generationen in Deutschland Staatsausgaben und –einnahmen 2004 und Bevölkerungsprofil 2030 Bevölkerung in...
Globale Projektionen für 2050 <ul><li>2050 9,1 Mrd. Menschen  </li></ul><ul><li>Verdreifachung in Afghanistan, Burkina Fas...
Heute verursachen 18% der Weltbevölkerung  54% der CO²-Emissionen <ul><li>1. Szenario 2050 </li></ul><ul><li>Entwickelte L...
Gewichtsentwicklung der Weihnachtsgans Gewichtsentwicklung Überraschung!!
Der Zukunftsraum ist offen Quelle: in Anlehnung an Ketan Patel „The Master Strategist: Power, Purpose and Principle“  2005...
Welche Elemente einer Vision für Bildung im Allgemeinen und frühkindliche Bildung im Besonderen sind in diesem Kontext not...
Eine Vision für Bildung: Globale Ziele <ul><li>Education is seen as a realized universal entitlement and a joyful experien...
Eine Vision für Bildung: Homogenität vs. Vielfalt Herausforderung: Gerechtigkeit UND Vielfalt Ungerechtigkeit Gerechtigkei...
Eine Vision für Bildung: Globale Ziele <ul><li>Education is seen as a realized universal entitlement and a joyful experien...
Opting-out-Risiko der Bildungseliten:  „befriedigendes“ Bildungssystem reicht nicht aus hervorragend    sich binden gut ...
<ul><li>1. Zugang für alle sichern </li></ul><ul><li>  Hochwertige staatliche Bildung ab der frühen Kindheit. </li></ul>Dr...
Welche Komplikationen gilt es mit Blick auf Handlung zu berücksichtigen? <ul><li>Was ist der gesellschaftliche Kontext für...
Bildungsexpansion teilweise erfolgreich: Absolventen der allgemein bildenden Schulen 1960 bis 2003 Ab solventen in 1.000 R...
Ausländische Schulabgänger und allgemeine Hochschulreife Quelle: Wegweiser Kommune, Bertelsmann Stiftung ausländische Schu...
Schulabschlusswunsch der Eltern für ihr Kind nach eigenem Schulabschluss Quelle: IFS-Umfrage 2004, Die Schule im Spiegel d...
Schulabschlusswunsch der Kinder: Angestrebter Schul-abschluss „Abitur“ nach sozialer Herkunftsschicht (Befragte: 8 bis 11-...
Teilhabe von Kindern an frühkindlicher Bildung variiert stark in den verschiedenen Bundesländern  (2006) Quelle: Ländermon...
Quote der Inanspruchnahme von Kindertages-einrichtungen und Tagespflege von Kindern unter 3 J. Quelle: DJI Zahlenspiegel 2...
Quote der Inanspruchnahme von Kindertages-einrichtungen und Tagespflege von Kinder unter 3 J. Besuch ja Mutter in Deutschl...
Welche Handlungsansätze sind für eine konkrete Umsteuerung hilfreich? <ul><li>Was ist der gesellschaftliche Kontext für fr...
Zu diskutierende Handlungsansätze für Kongress <ul><li>Kein „unwirtschaftliches“ Sparen </li></ul><ul><li>Transparenz und ...
Statt eines Fazits: Die persönliche Betroffenheit aus entwicklungspsychologischer Sicht Entwicklungspfad Plastizität Plast...
Das Konzept und die Ethik eines gelingenden Lebens werden im Kindesalter angelegt Quelle: Media-Perspektiven 6/2005 Fernse...
Vielen Dank für Ihre  Aufmerksamkeit! Dr. Johannes Meier [email_address]
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Frühkindliche Bildung als ein Schlüssel

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„Frühkindliche Bildung als ein Schlüssel
für gesellschaftliche Teilhabe“
Eröffnungsrede Dr. Johannes Meier beim Kongress „Kinder früher fördern – Wirksamere Bildungsinvestitionen“ am 13. März 2008

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  • Frühkindliche Bildung als ein Schlüssel

    1. 1. Frühkindliche Bildung als ein Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe Dr. Johannes Meier Leipzig, 13. März 2008
    2. 2. Erster „Hotspot“: Krippenbesuch und die Wahrscheinlichkeit, das Gymnasium zu besuchen Quelle: SOEP, Berechnungen ETH Zürich, BASS
    3. 3. Zweiter „Hotspot“: Soziale Brennpunkte, Segregation und zusätzliche finanzielle Ressourcen <ul><li>In jeder vierten Kita in Deutschland kommt die Mehrheit der Kinder aus sozial benachteiligten Familien. </li></ul><ul><li>Ein Drittel dieser Kitas bekommt keine zusätzlichen finanziellen Ressourcen für die Förderung der Kinder. </li></ul><ul><li>Zusätzliche Mittel fließen überwiegend in Sprachförderung von Kinder mit Migrationshintergrund. </li></ul><ul><li>„ Soziale Schieflagen bestehen in verdeckter Form … Erst wenn solche Stadtteile/Quartiere sozial segregiert und damit „gekippt“ sind, starten </li></ul><ul><li>öffentliche Maßnahmen der Integration.“ </li></ul><ul><li>Studie von Gerda Holz </li></ul>Quelle: „Wer fördert Deutschlands sozial benachteiligte Kinder?“ Eine Studie der Bertelsmann Stiftung, G. Holz, 2007
    4. 4. Agenda <ul><li>Was ist der gesellschaftliche Kontext für frühkindliche Bildung in der modernen Welt? </li></ul><ul><li>Welche Elemente einer Vision für Bildung im Allgemeinen und frühkindliche Bildung im Besonderen sind in diesem Kontext notwendig? </li></ul><ul><li>Welche Komplikationen gilt es mit Blick auf Handlung zu berücksichtigen? </li></ul><ul><li>Welche Handlungsansätze sind für eine konkrete Umsteuerung hilfreich? </li></ul>
    5. 5. Was ist der gesellschaftliche Kontext für frühkindliche Bildung in der modernen Welt? <ul><li>Was ist der gesellschaftliche Kontext für frühkindliche Bildung in der modernen Welt? </li></ul><ul><li>Welche Elemente einer Vision für Bildung im Allgemeinen und frühkindliche Bildung im Besonderen sind in diesem Kontext notwendig? </li></ul><ul><li>Welche Komplikationen gilt es mit Blick auf Handlung zu berücksichtigen? </li></ul><ul><li>Welche Handlungsansätze sind für eine konkrete Umsteuerung hilfreich? </li></ul>Agenda
    6. 6. Zusammenhalt der Generationen in Deutschland Staatsausgaben und –einnahmen 2004 und Bevölkerungsprofil 2004 Bevölkerung in 1.000 Alter Bevölkerung 2004 Steuern und Beiträge pro Kopf Transfers und Staatsverbrauch pro Kopf
    7. 7. Zusammenhalt der Generationen in Deutschland Staatsausgaben und –einnahmen 2004 und Bevölkerungsprofil 2020 Bevölkerung in 1.000 Alter Bevölkerung 2020 Steuern und Beiträge pro Kopf Transfers und Staatsverbrauch pro Kopf
    8. 8. Zusammenhalt der Generationen in Deutschland Staatsausgaben und –einnahmen 2004 und Bevölkerungsprofil 2030 Bevölkerung in 1.000 Alter Bevölkerung 2030 Steuern und Beiträge pro Kopf Transfers und Staatsverbrauch pro Kopf -118 Mrd. € +285 Mrd. € -403 Mrd. €
    9. 9. Globale Projektionen für 2050 <ul><li>2050 9,1 Mrd. Menschen </li></ul><ul><li>Verdreifachung in Afghanistan, Burkina Faso, Burundi, im Tschad, Kongo, Osttimor, Guinea-Bissau, Liberia, Mali, Niger sowie Uganda </li></ul><ul><li>Über die Hälfte des absoluten Zuwachses allein in Indien, Pakistan, Nigeria, Kongo, Bangladesch, Uganda, die USA, Äthiopien und China (sortiert) </li></ul><ul><li>Verhältnis der Bevölkerungszahlen entwickelte/nicht entwickelte Regionen von 1 : 2 in 1950 zu 1 : 6 in 2050 </li></ul><ul><li>Entwickelte Länder </li></ul><ul><li>Verlangsamung des volkswirtschaftlichen Wachstums </li></ul><ul><li>Kostendynamik im Gesundheitswesen, Pflegesystem und Rentensystem </li></ul><ul><li>Risiko von Innovationsdefiziten </li></ul><ul><li>Weniger entwickelte Länder </li></ul><ul><li>Umwelt- und Ressourcenprobleme durch Überlastung städtischer Regionen </li></ul><ul><li>Gleichzeitig relativ hohes „revolutionäres“ Potenzial </li></ul>
    10. 10. Heute verursachen 18% der Weltbevölkerung 54% der CO²-Emissionen <ul><li>1. Szenario 2050 </li></ul><ul><li>Entwickelte Länder: Reduktion CO² um 40% Entwicklungsländer: gleichbleibend/Kopf </li></ul><ul><li> Summe = Emissionen auf heutigem Niveau </li></ul>2. Szenario 2050 Entwickelte Länder: keine Reduktion Entwicklungsländer: Verdoppelung/Kopf  Summe = Emissionen steigen um + 90 % <ul><li>3. Szenario 2050 </li></ul><ul><li>Entwickelte Länder: Reduktion CO² um 40% Entwicklungsländer: Verdoppelung/Kopf </li></ul><ul><li>Summe = Emissionen steigen um + 66 % </li></ul><ul><li>Zukunft? </li></ul><ul><li>Erderwärmung: </li></ul><ul><li>Gebiete mit schnellem Bevölkerungswachstum besonders hart betroffen </li></ul><ul><li>Überschwemmungen </li></ul><ul><li>Dürren </li></ul><ul><li>Migrationswellen </li></ul>
    11. 11. Gewichtsentwicklung der Weihnachtsgans Gewichtsentwicklung Überraschung!!
    12. 12. Der Zukunftsraum ist offen Quelle: in Anlehnung an Ketan Patel „The Master Strategist: Power, Purpose and Principle“ 2005 Zukunftsraum Fundamentale Trends Zeitalter … der ideologischen Kämpfe … eines höheren Bewusstseins Inadäquate ethisch-spirituelle Codes angesichts globaler Risiken … des Eigennutzes und Protektionismus … des globalen Wohlstands Zunehmende Teilhabe ärmerer Nationen bei gleichzeitigem Anstieg von Asymmetrien … der globalen Zerrüttung … des globalen Wirkens Verdichtung von Zeit, Entfernung und Zugang … des belanglosen Zeitvertreibs … des gemeinsamen Engagements … des Individualismus … kollektiver Intelligenz / Lösungen … der Konfusion und Propaganda … der Freiheit und Ideen Riesige Informations- und Kommunikationsströme Zeitalter
    13. 13. Welche Elemente einer Vision für Bildung im Allgemeinen und frühkindliche Bildung im Besonderen sind in diesem Kontext notwendig? <ul><li>Was ist der gesellschaftliche Kontext für frühkindliche Bildung in der modernen Welt? </li></ul><ul><li>Welche Elemente einer Vision für Bildung im Allgemeinen und frühkindliche Bildung im Besonderen sind in diesem Kontext notwendig? </li></ul><ul><li>Welche Komplikationen gilt es mit Blick auf Handlung zu berücksichtigen? </li></ul><ul><li>Welche Handlungsansätze sind für eine konkrete Umsteuerung hilfreich? </li></ul>Agenda
    14. 14. Eine Vision für Bildung: Globale Ziele <ul><li>Education is seen as a realized universal entitlement and a joyful experience for every child and every adult. </li></ul><ul><li>Education being at the heart of a cohesive society, the process of reducing complexity and dealing with contradictions should be a humane and democratic process. </li></ul><ul><li>The full range of human skills and attitudes is valued and directed towards championing a democratic and responsible society. </li></ul><ul><li>Education is based on deep values to do with the fulfilment of the potential of every individual in a global system which has sustainability, mutual respect and appreciation of diversity as its core. </li></ul><ul><li>Education systems locally and globally share the most enlightened pedagogies, resources and networks. </li></ul><ul><li>Education should be designed as a process that responds to opportunities and combines duty, effort/challenge and open-ended joyful learning experience. </li></ul><ul><li>Educational institutions are public spaces and places of encounter and learning for all citizens irrespective of their differences. </li></ul><ul><li>The delivery of education should be run on the principle of efficiency, effectiveness, sustainability, accountability and transparency. </li></ul>Quelle: Interdisziplinäre Workshops mit globalen Vordenkern, Bertelsmann Stiftung 2007
    15. 15. Eine Vision für Bildung: Homogenität vs. Vielfalt Herausforderung: Gerechtigkeit UND Vielfalt Ungerechtigkeit Gerechtigkeit Vielfalt Uniformität Falsch aber romantisch Falsch und abstoßend <ul><li>RIGHT AND ROMANTIC </li></ul>Richtig aber abstoßend Richtig und romantisch Quelle: Sir Michael Barber, Workshop der Bertelsmann Stiftung 2007
    16. 16. Eine Vision für Bildung: Globale Ziele <ul><li>Education is seen as a realized universal entitlement and a joyful experience for every child and every adult. </li></ul><ul><li>Education being at the heart of a cohesive society, the process of reducing complexity and dealing with contradictions should be a humane and democratic process. </li></ul><ul><li>The full range of human skills and attitudes is valued and directed towards championing a democratic and responsible society. </li></ul><ul><li>Education is based on deep values to do with the fulfilment of the potential of every individual in a global system which has sustainability, mutual respect and appreciation of diversity as its core. </li></ul><ul><li>Education systems locally and globally share the most enlightened pedagogies, resources and networks. </li></ul><ul><li>Education should be designed as a process that responds to opportunities and combines duty, effort/challenge and open-ended joyful learning experience. </li></ul><ul><li>Educational institutions are public spaces and places of encounter and learning for all citizens irrespective of their differences. </li></ul><ul><li>The delivery of education should be run on the principle of efficiency, effectiveness, sustainability, accountability and transparency. </li></ul>Quelle: Interdisziplinäre Workshops mit globalen Vordenkern, Bertelsmann Stiftung 2007
    17. 17. Opting-out-Risiko der Bildungseliten: „befriedigendes“ Bildungssystem reicht nicht aus hervorragend  sich binden gut  bleiben  unzufrieden sein befriedigend  fliehen schlecht Quelle: Sir Michael Barber, Workshop der Bertelsmann Stiftung 2007
    18. 18. <ul><li>1. Zugang für alle sichern </li></ul><ul><li> Hochwertige staatliche Bildung ab der frühen Kindheit. </li></ul>Drei Leitziele für das deutsche Bildungssystem 2. Bildungsungerechtigkeiten beseitigen Förderndes und nicht selektives Bildungssystem. 3. Ganzheitliche Bildung ausbauen Vielfältige Dimension von Kompetenzen wertschätzen. Informelle und formelle Lernorte einbeziehen. Wirk- same Investi-tionen
    19. 19. Welche Komplikationen gilt es mit Blick auf Handlung zu berücksichtigen? <ul><li>Was ist der gesellschaftliche Kontext für frühkindliche Bildung in der modernen Welt? </li></ul><ul><li>Welche Elemente einer Vision für Bildung im Allgemeinen und frühkindliche Bildung im Besonderen sind in diesem Kontext notwendig? </li></ul><ul><li>Welche Komplikationen gilt es mit Blick auf Handlung zu berücksichtigen? </li></ul><ul><li>Welche Handlungsansätze sind für eine konkrete Umsteuerung hilfreich? </li></ul>Agenda
    20. 20. Bildungsexpansion teilweise erfolgreich: Absolventen der allgemein bildenden Schulen 1960 bis 2003 Ab solventen in 1.000 Realschulabschluss Hochschulreife Hauptschulabschluss ohne Hauptschulabschluss Quelle: BMBF, Grund- und Strukturdaten 2005 1 Teilstrich = 5 Jahre 1 Teilstrich = 1 Jahr
    21. 21. Ausländische Schulabgänger und allgemeine Hochschulreife Quelle: Wegweiser Kommune, Bertelsmann Stiftung ausländische Schulabgänger Schulabgänger insgesamt
    22. 22. Schulabschlusswunsch der Eltern für ihr Kind nach eigenem Schulabschluss Quelle: IFS-Umfrage 2004, Die Schule im Spiegel der öffentlichen Meinung Abitur Mittlere Reife Hauptschule Schulabschluss der Eltern Wunsch der Eltern für ihr Kind: Hauptschule Mittlere Reife Abitur
    23. 23. Schulabschlusswunsch der Kinder: Angestrebter Schul-abschluss „Abitur“ nach sozialer Herkunftsschicht (Befragte: 8 bis 11-Jährige) Quelle: World Vision Kinderstudie 2007
    24. 24. Teilhabe von Kindern an frühkindlicher Bildung variiert stark in den verschiedenen Bundesländern (2006) Quelle: Ländermonitor frühkindlicher Bildungssysteme (Bertelsmann Stiftung, 2008)
    25. 25. Quote der Inanspruchnahme von Kindertages-einrichtungen und Tagespflege von Kindern unter 3 J. Quelle: DJI Zahlenspiegel 2007, Datengrundlage SOEP nach Bildung der Eltern
    26. 26. Quote der Inanspruchnahme von Kindertages-einrichtungen und Tagespflege von Kinder unter 3 J. Besuch ja Mutter in Deutschland geboren Besuch nein ja Besuch nein Mutter nicht in Deutschland geboren Quelle: DJI Zahlenspiegel 2007, Datengrundlage SOEP nach Migrationshintergrund
    27. 27. Welche Handlungsansätze sind für eine konkrete Umsteuerung hilfreich? <ul><li>Was ist der gesellschaftliche Kontext für frühkindliche Bildung in der modernen Welt? </li></ul><ul><li>Welche Elemente einer Vision für Bildung im Allgemeinen und frühkindliche Bildung im Besonderen sind in diesem Kontext notwendig? </li></ul><ul><li>Welche Komplikationen gilt es mit Blick auf Handlung zu berücksichtigen? </li></ul><ul><li>Welche Handlungsansätze sind für eine konkrete Umsteuerung hilfreich? </li></ul>Agenda
    28. 28. Zu diskutierende Handlungsansätze für Kongress <ul><li>Kein „unwirtschaftliches“ Sparen </li></ul><ul><li>Transparenz und evidenzbasierte Bildungssteuerung </li></ul><ul><li>Ressourceneinsatz an Ziele koppeln </li></ul><ul><li>Bewusstsein für Folgekosten schaffen </li></ul><ul><li>Grundlagen und Kultur für faktenbasierte Governance entwickeln </li></ul><ul><li>Konzepte und politischer Wille für bedarfsorientierte Mittelverteilung </li></ul>
    29. 29. Statt eines Fazits: Die persönliche Betroffenheit aus entwicklungspsychologischer Sicht Entwicklungspfad Plastizität Plastizität Quelle: Staudinger 2007 Kindheit Alter <ul><li>Kulturelle und biologische Ressourcen </li></ul><ul><li>Optionen für neue Arbeit </li></ul><ul><li>Bildungsbiographien </li></ul><ul><li>Gesellschaftliches Engagement </li></ul><ul><li>Lifestyle </li></ul>
    30. 30. Das Konzept und die Ethik eines gelingenden Lebens werden im Kindesalter angelegt Quelle: Media-Perspektiven 6/2005 Fernsehkonsum in Minuten in Deutschland
    31. 31. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Dr. Johannes Meier [email_address]

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