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Erwerbspersonenpotenziale im internationalen Vergleich

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Die Grenzen des „
                Versorgungsstaats“ ein Sanierungsfall
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Kritis c he Führung s no twe ndig ke ite n

•Fac e Re ality
    - Transparenz über Indikatoren
    - Benchmarking
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Öffentliche Dienstleistungen und Bürgergesellschaft neu denken

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Vortrag beim interkommunalen Politikertreffen in Stuhr, 3. März 2005

Veröffentlicht in: News & Politik, Business, Karriere
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Öffentliche Dienstleistungen und Bürgergesellschaft neu denken

  1. 1. Öffe ntlic he Die ns tle is tung e n und Bürg e rg e s e lls c haft ne u de nke n Dr. Jo hanne s Me ie r Stuhr, 4. M 2005 ärz
  2. 2. Ag e nda • Öffentliche Dienstleistungen im Wandel • Unerbittlichkeit des Demographischen Wandels • Kom plikation: Anspruch der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse • Konkretisierung der Handlungsmöglichkeiten für Kom unen m 4. Novem 2004 ber Seite 2
  3. 3. Öffenda he Die ns tle is tung e n im Wande l Ag e ntlic • Öffentliche Dienstleistungen im Wandel • Unerbittlichkeit des Demographischen Wandels • Kom plikation: Anspruch der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse • Konkretisierung der Handlungsmöglichkeiten für Kom unen m 4. Novem 2004 ber Seite 3
  4. 4. Öffe ntlic he Die ns tle is tung e n im Wande l S c hlag wo rte •Wachsende Herausforderungen in Sozialhilfe und Jugendhilfe • Neue Arbeitsteilungen zwischen BA und Kom unen infolge Hartz IV m • Gemeindefinanzreform und Einführung der Doppik • Forderung nach m Transparenz (Bürgerhaushalt) ehr • PPP • Ruf nach m Bürgerpartizipation ehr • Kundenorientierung • Leere Kassen Dis kre panz zwis c he n Handlung s fähig ke it und Handlung s no twe ndig ke it 4. Novem 2004 ber Seite 4
  5. 5. Une rbittlic hke it de s De mo g raphis c he n Wande ls Ag e nda • Öffentliche Dienstleistungen im Wandel • Unerbittlichkeit des Demographischen Wandels • Kom plikation: Anspruch der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse • Konkretisierung der Handlungsmöglichkeiten für Kom unen m 4. Novem 2004 ber Seite 5
  6. 6. Das „ Uhrw : Die Alterung der geburtsstarken Jahrgänge erk“ Date n 2000 Pro je ktio n 2010 Pro je ktio n 2020 7.000 6.000 5.000 in 1000 4.000 3.000 2.000 1.000 0 15-19 20-24 25-29 30-34 35-39 40-44 45-49 50-54 55-59 60-64 Jahre Quelle: Prognos „ Deutschland-Report 2002“ 4. Novem 2004 ber Seite 6
  7. 7. Erwerbspersonenpotenziale im internationalen Vergleich De u tschland USA EU o hne De u tschland OECD o hne De u tschland 120 114,5 110.9 110 103,1 105,7 102 100 98,3 94,6 98,0 90 91,7 80 73,9 70 65,7 60 2008 2010 2016 2032 2048 2000 2002 2004 2006 2012 2014 2018 2020 2022 2024 2026 2028 2030 2034 2036 2038 2040 2042 2044 2046 2050 Quelle: Schätzung des Mannheim Forschungsinstituts Ökonom & Dem er ie ographischer Wandel. 4. Novem 2004 ber Seite 7
  8. 8. Die Grenzen des „ Versorgungsstaats“ ein Sanierungsfall – Mrd. € % 100 105 90 100 80 Steuereinnahmen 70 95 60 Umsatzsteuer 50 90 40 Länder Steuern 85 30 insgesamt 20 Versorgungsausgaben 80 Direkte Steuern 10 Bund Gemeinden 0 75 2005 2010 2020 2030 2040 2050 Quelle: DIW; jeweils mittlere Varianten und Status-Quo-Steuerrecht; Färber, 1995 4. Novem 2004 ber Seite 8
  9. 9. Ko mplikatio n : Ans pruc h de r Gle ic hwe rtig ke it de r Ag e nda Le be ns ve rhältnis s e • Öffentliche Dienstleistungen im Wandel • Unerbittlichkeit des Demographischen Wandels • Kom plikation: Anspruch der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse • Konkretisierung der Handlungsmöglichkeiten für Kom unen m 4. Novem 2004 ber Seite 9
  10. 10. S tarke Varianze n durc h Binne nwande rung und S trukturunte rs c hie de Que lle : Bunde s be hö rde für Bauwe s e n und Raumo rdnung 4. Novem 2004 ber Seite 10
  11. 11. Tre nds für NRW • Anhaltend positiver Wanderungssaldo - 1,3 M Einw io. ohner seit 1980 netto zugewandert - Ende 2003 jeder 9. Einwohner von NRW ohne dt. Staatsbürgerschaft • Schrumpfende kreisfreie Städte, wachsende Kreise - Insgesam -6,5% Einw t ohner bis 2020 in kreisfreien Städten - Zweistellige Abnahm eraten in Hagen, Wuppertal, Gelsenkirchen, Krefeld, Essen, Duisburg bis 2020 -Wachsende Kreise (insb. Rhein-Sieg, Paderborn, Gütersloh, Unna) • Unterschiedliche Dynam der Alterung ik - Familien in kreisfreien Städten in Minderheit - Hohe Alterung im Ruhrgebiet, Hagen, OWL - Niedriger Altersquotient in Borken, Paderborn, Coesfeld, Rhein-Sieg • Zunehmende sozialräumliche Segregation Quelle: Statistisches Landesamt NRW - Fam ilien v.a. in problembelasteten Stadtteilen m arm und nicht- it er deutscher Bevölkerung 4. Novem 2004 ber Seite 11
  12. 12. Gle ic hwe rtig ke it/Einhe itlic hke it de r Le be ns ve rhältnis s e „[Es] gibt nun einm überall in der Republik große Unterschiede in den al Lebensverhältnissen. Das geht von Nord nach Süd w von West nach ie Ost. Wer sie einebnen w zem ill, entiert den Subventionsstaat und legt der jungen Generation eine untragbare Schuldenlast auf. W m ir üssen w egkom en vom Subventionsstaat. Worauf es ankom t ist, den m m M enschen Freiräum für ihre Ideen und Initiativen zu schaffen.“ e Bunde s präs ide nt Kö hle r Po litis c he Ne uinte rpre tatio n de r Gle ic hwe rtig ke it de r Le be ns ve rhältnis s e no twe ndig 4. Novem 2004 ber Seite 12
  13. 13. Ko nkre tis ie rung de r Handlung s mö g lic hke ite n für Ag e nda Ko mmune n • Öffentliche Dienstleistungen im Wandel • Unerbittlichkeit des Demographischen Wandels • Kom plikation: Anspruch der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse • Konkretisierung der Handlungsmöglichkeiten für Kom unen m 4. Novem 2004 ber Seite 13
  14. 14. 3 ze ntrale The s e n 1. Kom unen können im Hinblick auf dem m ographischen Wandel in unterschiedliche Typen der Herausforderung klassifiziert werden. Für jeden Typ m üssen stim ige und finanziell robuste Perspektiven m entw ickelt werden und lokal angepasst werden. 4. Novem 2004 ber Seite 14
  15. 15. Entwic klung diffe re nzie rte r S trate g ie n Typ de r Ko mmune S trate g ie e le me nte S c hrumpfe nde Ko mmune •Schw -Eder-West alm Interkom unale Kooperation m •Hoyerswerda Stadtumbau (Rückbau, Aufwertung) •Braunschweig Betreute Wohngruppen •Frankfurt (Oder) Gesamtstädtisches Konzept zum Umbau S tag nie re nde Ko mmune •Bielefeld Seniorenanlagen m hoher Versorgung it •Arnsberg Stärkung Selbstorganisation Senioren •Dresden Wachstum und Schrum s- pfungsprioritäten •Solingen Interkulturelles Gesamtkonzept Wac hs e nde Ko mmune •Landkreis Osnabrück Ressort-übergreifendes Gesamtkonzept Quelle: Bertelsmann Stiftung (Hrsg.) Demographie konkret –Handlungsansätze für die kom unale Praxis m •Stuttgart Vereinbarkeit von Fam und Beruf ber 2004 ilie 4. Novem Seite 15
  16. 16. 3 ze ntrale The s e n • Kom unen können im Hinblick auf dem m ographischen Wandel in unterschiedliche Typen der Herausforderung klassifiziert werden. Für jeden Typ m üssen stim ige und finanziell robuste Perspektiven m entw ickelt werden und lokal angepasst werden. • Die Neuordnung kom unaler Gestaltungsräum m m e uss verankert w erden in einer Aktivierung von Gem einsinn und zentralen Werten der Bürger. Darin liegt die Chance für einen gesellschaftlichen Innovationsschub. 4. Novem 2004 ber Seite 16
  17. 17. Ge s e lls c haftlic he r Ko nte xt für S trate g ie n im Wande l Vo n … Zu … einseitiger Wachstumsfokussierung Konsolidierung und Qualitätsorientierung (aus weniger m m ehr achen) Ressortzentrierung und Segm entierung Kooperation und integrierter Bearbeitung von Herausforderungen einem Versorgungsstaat und Ich-Zentrierung einem Gew ährleistungsstaat und bürgerschaftlichem Engagem ent Nivellierung des Wettbewerbs unter dem Prim der Gleichheit der at Nutzung des Wettbew erbs unter dem Prim at Lebensverhältnisse der Chancengleichheit Ne ube s timmung de s g e s e lls c haftlic he n Le itbilds auf alle n Ebe ne n no twe ndig 4. Novem 2004 ber Seite 17
  18. 18. Chanc e n für g e s e lls c haftlic he n Inno vatio ns s c hub Dime ns io ne n de r Inno vatio n S trate g is c he Implikatio ne n 2. Produktivitätspotenziale bei • Positives Altenbild, - Älteren, Neue Arbeitsteilung, - Frauen, Lebenslanges Lernen, -M inderqualifizierten Ausw eitung Arbeitszeiten 3. Migranten als Chance • Effektive Integration, W ettbew um Talente erb 4. Leistungspotenziale der • Stärkung Eigenverantw ortung Bürgergesellschaft und bürgerschaftliches Engagement 5. Neue Wertigkeit von Kindern • Kinder- und Familien-freundliches Ko nkre tis ie rung de r We rteKlima Ort no twe ndig vo r 4. Novem 2004 ber Seite 18
  19. 19. 3 ze ntrale The s e n • Kom unen können im Hinblick auf dem m ographischen Wandel in unterschiedliche Typen der Herausforderung klassifiziert werden. Für jeden Typ m üssen stim ige und finanziell robuste Perspektiven m entw ickelt werden und lokal angepasst werden. • Die Neuordnung kom unaler Gestaltungsräum m m e uss verankert w erden in einer Aktivierung von Gem einsinn und zentralen Werten der Bürger. Darin liegt die Chance für einen gesellschaftlichen Innovationsschub. • Der Veränderungsprozess bedarf starker lokaler Führung. 4. Novem 2004 ber Seite 19
  20. 20. Kritis c he Führung s no twe ndig ke ite n •Fac e Re ality - Transparenz über Indikatoren - Benchmarking • Entwic klung und lo kale Anpas s ung e ine s po s itive n Le itbilds - Identitätsstiftende Kerne - Langfristmodelle • S trukturdis kus s io n und Ko ns o lidie rung - Klare Prioritäten bei Investitionen und Konsolidierung - Konsequenz in Umsetzung • Trans pare nte Ve rmittlung vo n Ents c he idung e n - Partizipation - PermanenteS c humpe te rs c he Po litike r und konsistente Wiederholung g e frag t 4. Novem 2004 ber Seite 20
  21. 21. Vie le n Dank für Ihre Aufme rks amke it! Dr. Johannes Meier

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