Verfahrenskommunikation in der    öffentlichen Verwaltung   Präsentation zur Dissertationsverteidigung                25. ...
Agenda   Vorstellung   Dissertationsthema und Forschungsfrage   E-Government Umfrage   Zustellungsproblematik   E-Bet...
Vorstellung    Ausbildung   Wirtschaftsinformatik UNI Wien   Doktoratsstudium TU Wien    Berufserfahrung   Nationalbank...
Dissertationsthema  Elektronische Verfahrenskommunikation       in der öffentlichen Verwaltung       Relevante Verfahren, ...
Forschungsfrage(n)   In welchem Umfang wurden Elemente der    österreichischen E-Government Strategie auf    Gemeindeeben...
Fragestellungen   WAS: Der angestrebte Erkenntnisfortschritt    besteht in der Identifikation des Status Quo der    Umset...
Forschungsdesign   Umfrage: Durchgeführt unter allen 2.357    österreichischen Gemeinden. Ausgehend von den    Ergebnisse...
Erhebung der Ausgangslage    Umfrage unter denÖsterreichischen Gemeinden
E-Government Umfrage   Durchführungszeitraum Juli 2008 - August 2008   Auftrag des Gemeindebundes mit organisatorischer ...
Umfrage   Statistische Basisdaten:       Beteiligung: 1.249 von 2.357 Gemeinden (52,99%)       Größenverteilung:
Umfrage   Personalstand                            Gemeindeklasse                   1        2     3       4         5   ...
Umfrage               Geschwindigkeit der Internetanbindung                          Internetanbindung:Österreich         ...
Umfrage                   LAN Infrastruktur                            Netzwerkverwendung der Gemeinden          100     ...
Umfrage  Zusammenhang PC&Laptop zu Internetanschluss                                                   „Jedem Mitarbeiter...
Umfrage - Zwischenergebnis√ Internetanbindung vorhanden√ Netzwerkinfrastruktur vorhanden√ ~Jede(r) MitarbeiterIn hat einen...
Umfrageergebnisse –Fokus auf E-Zustellung   Elektronische Signatur       4,8% verwenden elektronische Signatur, Plan zur...
Was ist die E-Zustellung?   Gesetzlich geregeltes Verfahren zur nachweislichen    Übermittlung von elektronischen Dokumen...
E-Zustellung - Ablauf
Umfrageergebnisse –Fokus auf E-Beteiligung                             Kleinere Gemeinden bieten                         ...
Umfrageergebnisse –Fokus auf E-Beteiligung   Angebotene elektronische Beteiligungsinstrumente    der Gemeinden           ...
Umfrageergebnisse –Fokus auf E-Beteiligung   Geplante elektronische Beteiligungsinstrumente    der Gemeinden    Service  ...
E-Beteiligung   Problem des Angebotes – oder der Nachfrage?       „We     build, but they wont come“     Prof. Viktor May...
Services und MeldungenMeldungen an den BundMeldung                                    Anzahl   Relevant für %             ...
Services und MeldungenMeldungen an das Land                                                                Relevant fürMel...
Faktoren zur Auswahl von E-Verfahren  und Messen der Umsetzungsintensität           Auswahlfaktoren                       ...
Arbeitsfortschritt1.Potentiale für elektronische Verfahren zu Bund und  Land wurden ermittelt (Verfahrensfrequenz) und  En...
Arbeitsauftrag1.Potentiale der E-Zustellung ermitteln2.Ursache(n) für fehlende E-Beteiligung ermitteln und  Lösungsweg(e) ...
Potentiale der E-Zustellung
E-Zustellung - Potentialerhebung   Bedarfsträger: Stadtgemeinde Gföhl    (südliches Waldviertel / NÖ)     Einwohner (2009...
E-Zustellung – Vorerhebung   Vorbedingungen   Österreich: 100.000 Bürgerkarten im Umlauf    (1,25% der Österreicher, Sta...
E-Zustellung – Kommunikationskanäle                    Amtssignatur anbringen,                    Versand per E-Mail      ...
E-Zustellung – Fazit   Frontend       Sicherheitsstufen der Authentifizierung mit        Benutzername/Passwort   Backen...
Arbeitsfortschritt1.Potentiale der E-Zustellung ermitteln2.Ursache(n) für fehlende E-Beteiligung  ermitteln und Lösungsweg...
Maßnahmen zur Steigerung der elektronischen Beteiligung
Verweis auf Umfrageergebnisse    E-Beteiligung   Umfrageergebnisse: Vorbedingungen für E-Beteiligung     Technische Aspek...
Transparenz – Vertrauen – Beteiligung            Wirkrichtung von Transparenz, Vertrauen und Beteiligung            und Ma...
Informationsmanagement – OffeneVerwaltungsdaten    Desk Research    [1] J. White, Managing information in the public sect...
Komponenten einer offenenArchitektur für Verwaltungsdaten   Föderalismus fördert Lösungen, die auf einem    Mindestmaß an...
Open Data Architekturkomponenten           3                                          0                  1          2     ...
Daten vs. Metadaten-Portal                          Suche                         Meta-                         daten     ...
Funktionen eines Datenportals                     RESTFul JSON-Schnittstelle                                              ...
Funktionen eines Metadatenportals                             RESTFul JSON-Interface      SPARQL                          ...
Arbeitsfortschritt1.Ursache(n) für fehlende Akzeptanz der E-Zustellung  ermitteln und Lösungsweg(e) ausarbeiten2.Ursache(n...
Forschungsfrage   In welchem Umfang wurden Elemente der    österreichischen E-Government Strategie auf    Gemeindeebene u...
Ausblick   Entscheidungsmodell muss anhand identifizierter    Prozesse validiert werden   Architekturkomponenten müssen ...
Verwertung   Projekte       E-Government Umfrage im Auftrag des Gemeindebundes            Ergebnis: Positionspapier zur...
Verwertung   Publikationen       Journal        Höchtl, Johann, Peter Parycek, and Michael Sachs. “E-participation readi...
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Verfahrenskommunikation in der öffentlichen Verwaltung

  1. 1. Verfahrenskommunikation in der öffentlichen Verwaltung Präsentation zur Dissertationsverteidigung 25. Jänner 2012 Johann Höchtl 9502276 TU Wien
  2. 2. Agenda Vorstellung Dissertationsthema und Forschungsfrage E-Government Umfrage Zustellungsproblematik E-Beteiligung durch Transparenz: Architekturkomponenten für offene Verwaltungsdaten Diskussion
  3. 3. Vorstellung Ausbildung Wirtschaftsinformatik UNI Wien Doktoratsstudium TU Wien Berufserfahrung Nationalbank Österreich: Bibliothek zur Berechnung von Schwankungsbreiten von Währungen Artaker Computersysteme: Datenbank aller immobilen Anlagegüter der ÖBB Inhouse GmbH der WKO Österreich: Authentifizierungssystems der Wirtschaftskammerorganisation Markas Service GmbH: IT-Leiter und Inhouse ISO 9001ff Auditor Stadt Wien: Gutachter für Förderansuchen im Bereich Web x.0 Donau-Universität Krems: Lehrgangskoordination & Projektmanagement Organisationen Mitglied der Arbeitsgruppe Semantic Support for Electronic Business Document Interoperability SET-TC (ruhend) EDEM Arbeitsgruppe Bundeskanzleramt Österreich Cooperation Open Government Data Austria
  4. 4. Dissertationsthema Elektronische Verfahrenskommunikation in der öffentlichen Verwaltung Relevante Verfahren, Zustellungsproblematik und Anreize zur Beteiligung
  5. 5. Forschungsfrage(n) In welchem Umfang wurden Elemente der österreichischen E-Government Strategie auf Gemeindeebene umgesetzt? Welche Attribute beeinflussen Entscheidungen hinsichtlich der Auswahl umzusetzender Projekte?  Welche organisatorischen Maßnahmen erfordert die elektronische Zustellung und welches Potential bietet sie?  Welche strukturellen Maßnahmen fördern elektronische Beteiligung und wie können diese umgesetzt werden?
  6. 6. Fragestellungen WAS: Der angestrebte Erkenntnisfortschritt besteht in der Identifikation des Status Quo der Umsetzung von E-Government in Österreich WARUM: Aus der Analyse des Ist-Zustandes können Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. WIE:  Umfrage: Identifikation des Status Quo  Inhaltsanalyse, Desk Research & ExpertInnenInterviews: Erarbeitung von Verbesserungspotential aus Literatur und ExpertInneninterviews
  7. 7. Forschungsdesign Umfrage: Durchgeführt unter allen 2.357 österreichischen Gemeinden. Ausgehend von den Ergebnissen der Umfrage Inhaltsanalyse & Desk Research  Konzentration auf die Perspektive „Zustellung“ und „Beteiligung“  Zustellung: Breitenwirkung blieb aus  E-Beteiligung: Internet wird als Beteiligungsinstrument nicht im erwarteten Maß von der Verwaltung angenommen
  8. 8. Erhebung der Ausgangslage Umfrage unter denÖsterreichischen Gemeinden
  9. 9. E-Government Umfrage Durchführungszeitraum Juli 2008 - August 2008 Auftrag des Gemeindebundes mit organisatorischer Unterstützung Technische Umsetzung mit Umfragewerkzeug der Statistik Austria
  10. 10. Umfrage Statistische Basisdaten:  Beteiligung: 1.249 von 2.357 Gemeinden (52,99%)  Größenverteilung:
  11. 11. Umfrage Personalstand Gemeindeklasse 1 2 3 4 5 Gemeinden 164 311 310 69 38 Absolut % 18,4 34,9 34,8 7,7 4,3 Mitarbeiter 3,5 4,5 8,0 45,0 197,5 Median Änderung der MitarbeiterInnen 2002 → 2008 Mitarb./ EDV-Mitarb./ Anteil Gemeinde Gemeinde 2002 32,0 1,9 5,8% 2008 27,7 1,6 5,9% Wien 58.000 1.000 1,7% (2008) ➔ 22% weniger MitarbeiterInnen im IT-Bereich
  12. 12. Umfrage Geschwindigkeit der Internetanbindung Internetanbindung:Österreich der österreichischen Gemeinden 100 Verbindungsart Gemeindeumfrage 2008 Schmalband 56k, IDSN 16,3 % 80 Breitband DSL, T1 71,4 % Funkverbindung WLAN 12,3 %Anzahl 60 40 20 0 10 128 256 512 1024 2056 4096 999999 bis MBit
  13. 13. Umfrage  LAN Infrastruktur Netzwerkverwendung der Gemeinden 100 ja nein 80 % Lan 2002 12,08% 60Prozent ∆ = 66.79% 2008 78,87% 40 20 0 2002 2008
  14. 14. Umfrage Zusammenhang PC&Laptop zu Internetanschluss  „Jedem Mitarbeiter sein PC/Laptop“  Analyse nach Gemeindegröße: Je Größer die Gemeinde, umso weniger PCs / MitarbeiterIn  Vermutung: Skaleneffekte durch Spezialisierung
  15. 15. Umfrage - Zwischenergebnis√ Internetanbindung vorhanden√ Netzwerkinfrastruktur vorhanden√ ~Jede(r) MitarbeiterIn hat einen PC/Laptop Voraussetzung für E-Services und E-Beteiligung aus Sicht der Verwaltung ist gegeben
  16. 16. Umfrageergebnisse –Fokus auf E-Zustellung Elektronische Signatur  4,8% verwenden elektronische Signatur, Plan zur Einführung: sofort ½ Jahr Jahr später Nie Absolut 3 51 182 296 651 Prozent 0,3% 4,3% 15,4% 24,8% 55,2% Elektronische Zustellung Einführung geplant? Ja = 259 nein Service Keine sofort ½ Jahr Jahr später unbekannt Angabe 616 7 11 20 76 152 367
  17. 17. Was ist die E-Zustellung? Gesetzlich geregeltes Verfahren zur nachweislichen Übermittlung von elektronischen Dokumenten über ein IT-System Ursprüngliche Konzeption: Von der Verwaltung zur BürgerIn  Einseitiger Prozess: Rückantwort nicht möglich Verschiedene Qualitätsstufen der Zustellung abhängig von der Zustellungswirkung  nachweislich vs. nicht-nachweislich Höchste Qualitätsstufe (Nachweislich aus integriertem IT-System) erfordert aufwändigen Registrierungsprozess und ist an Bürgerkarte gebunden
  18. 18. E-Zustellung - Ablauf
  19. 19. Umfrageergebnisse –Fokus auf E-Beteiligung  Kleinere Gemeinden bieten weniger Services an  Kleinere Gemeinden wollen ihr Angebot weniger stark ausweiten als große Gemeinden
  20. 20. Umfrageergebnisse –Fokus auf E-Beteiligung Angebotene elektronische Beteiligungsinstrumente der Gemeinden Angebot % Note * Stimmen * Note ist subjektive Veranstaltungskalender 96.6 1.3 730 „Nützlichkeit“ in Schulnotenskala Wetter 55.2 2.7 417 (Stadt-)Plan 40.8 2.5 304 Schwarzes Brett 24.1 2.4 182 Sonstiges ** 17.5 2.2 131 ** Sonstiges: Anliegenmanagement 10.9 2.7 75 Gemeindezeitung, Informationen zu und für Verwaltungsforum 9.9 2.4 65 Wirtschaftsunternehmen, E-Rechnung 8.8 3.1 61 Tourismusinformationen, Gästebuch, Ärzte- und E-Gebühren 8.0 2.9 55 Apothekenplan, politische Diskussion 2.9 3.4 16 Notdienste, kostenlose Chat 1.9 3.7 15 Kleininserate, Fundamt E-Beteiligung 2.1 3.1 14 direkte Wiki 0.5 4.0 1 Beteiligungsinstrumente
  21. 21. Umfrageergebnisse –Fokus auf E-Beteiligung Geplante elektronische Beteiligungsinstrumente der Gemeinden Service % wollen anbieten Kalender 17,0 (Stadt-)Plan 26,5 Wetter 15,6 Chat 2,6 Schwarzes Brett 28,3 Anliegenmanagement 23,5 politische Diskussion 3,5 Verwaltungsforum 20,9 E-Rechnung 34,4 E-Gebühren 32,1 E-Beteiligung 8,1 Wiki 3,5
  22. 22. E-Beteiligung Problem des Angebotes – oder der Nachfrage? „We build, but they wont come“ Prof. Viktor Mayer-Schönberger, EDEM-Konferenz 2009, Wien Es gibt kein von der Verwaltung initiiertes E-Beteiligungsprojekt, das quantitativ oder qualitativ nachhaltige Wirkung gezeigt hätte. Aber: E-Partizipation ist Realität: Open Source, Ushahidi, Facebook → Ursachensuche auf Angebotsseite
  23. 23. Services und MeldungenMeldungen an den BundMeldung Anzahl Relevant für % GemeindenZentrales Melderegister (ZMR) 221 34,5%Zentrale Wählerevidenz 190 29,6%Gebäude- und Wohnungsregister (GWR) 165 25,7%Agrarmeldungen (Viehbestand, Wein etc.) 130 20,3%Finanzmeldungen (v.a. USt, FinanzOnline) 125 19,5%Personenstandswesen (v.a. Standesamt) 118 18,4%Tourismus (v.a. Nächtigungen) 68 10,6%Bundesgebühren 16 2,5%
  24. 24. Services und MeldungenMeldungen an das Land Relevant fürMeldung # GemeindenTourismus (Bettenmeldung, Gästemeldung, Nächtigungsstatistik, 300Regionaltaxe etc.)Wählerevidenz, (Europa- & Landes-Wählerverzeichnisse) 193Finanzen (Finanzausgleich, Statistik u.a.) 137Rechnungsabschluss 121Kindergarten (v.a. Anmeldungen & Statistik) 53Bedarfszuweisungsanträge 40Katastrophen (Schutzplan & Meldungen) 34Lustbarkeitsabgabe 27Raumordnung, Flächenwidmungsplan 20Ausländermeldung 14Abwasser (-entsorgung, -qualität, -anlagen) 13Gemeinderat (v.a. Änderungen, Kataster) 12
  25. 25. Faktoren zur Auswahl von E-Verfahren und Messen der Umsetzungsintensität Auswahlfaktoren Umsetzungsgüte Nutzen Intensitätsstufe der elektronischen Abwicklung Aufwand Transparenz der elektronischen Schnittstellen Auswirkungen auf verbundene Adaptionsgrad herkömmlicher Prozesse oder Folgeprozesse Prozesse und Reorganisation auf elektronische Umsetzung Verfahrensfrequenz Transformationsgrad der Organisation Kernprozess oder supplementäres, Ausmaß der Integration der Akteure in unterstützendes Service die Service Supply Chain Umsetzungsrisiko Richtung der Serviceorientierung Folgenabschätzung Pro-Aktive Serviceerfüllung oder passives Antragssystem Ex ante Ex post[1] H. W. Wieczorrek and P. Mertens, Management Von IT-Projekten: Von Der Planung Zur Realisierung. Springer, 2006.[2] Landesrechnungshof Salzburg, “Bericht des Landesrechnungshofes über die Projekte E-Government und ELISA,” Land Salzburg, LRH - 3-96/6-2006, Oktober 2006.
  26. 26. Arbeitsfortschritt1.Potentiale für elektronische Verfahren zu Bund und Land wurden ermittelt (Verfahrensfrequenz) und Entscheidungsfaktoren erarbeitet.2.Die elektronische Zustellung wird von den Gemeinden nicht angenommen3.Direkte elektronische Beteiligung wird von < 11% der Gemeinden angeboten4.E-Beteiligung ist für > 20% der Gemeinden ein Thema der Einführung
  27. 27. Arbeitsauftrag1.Potentiale der E-Zustellung ermitteln2.Ursache(n) für fehlende E-Beteiligung ermitteln und Lösungsweg(e) ausarbeiten
  28. 28. Potentiale der E-Zustellung
  29. 29. E-Zustellung - Potentialerhebung Bedarfsträger: Stadtgemeinde Gföhl (südliches Waldviertel / NÖ) Einwohner (2009) 3.758 Fläche 80,72 km² Betriebe lt. Offenlegung Internetauftritt 54 Arbeitsstätten (2006) 545 Beschäftigte (2006) 1.092 - davon unselbstständige Beschäftigte (2006) 756 Gebäude (2006) 1.515 Wohngebäude (2006) 1.405 Wohnsitze (2006) 1.795 - davon Nebenwohnsitze (2001) 396 Land- und forstwirtschaftliche Betriebe 281 (1999) - davon Haupterwerbsbetriebe (1999) 110 Einnahmen (2007) 5.038.000 Ausgaben (2007) 5.093.000
  30. 30. E-Zustellung – Vorerhebung Vorbedingungen Österreich: 100.000 Bürgerkarten im Umlauf (1,25% der Österreicher, Stand: 2010) Davon 1% bei E-Zustellung angemeldet Gföhl ~ 3.750 Einwohner ➔Statistisch kann nur ein Einwohner Gföhls per E-Zustellung erreicht werden!
  31. 31. E-Zustellung – Kommunikationskanäle Amtssignatur anbringen, Versand per E-Mail E-Mail Adresse bekanntAmtssignatur anbringen, Duale Zustellung Hoheitsverwaltung E-Mail Adresse nicht bekannt PostversandVersand per E-Mail;Bei Rechnung muss die Nachricht nicht nachweislich E-Mail Adresse bekanntnach USt signiert werden Fax-Adresse bekannt, Privatwirtschaftsverwaltung Versand per Fax E-Mail Adresse nicht bekannt Duale Zustellung E-Zustellung Postversand Auswahl Zustellkanal Amtssignatur anbringen nach AVG Hoheitsverwaltung Duale Zustellung Postversand nachweislich AVG gilt nicht Duale Zustellung Privatwirtschaftsverwaltung E-Zustellung
  32. 32. E-Zustellung – Fazit Frontend  Sicherheitsstufen der Authentifizierung mit Benutzername/Passwort Backend  Intelligente Integration der Amtssignatur  Plugin, virtueller Drucker  Anbindung an Dokumentenmanagementsystem (ELAK) mit Integration sämtlicher Kommunikationskanäle  Automatische Wahl des Zustellungskanals abhängig von (rechtlichen, organisatorischen) Anforderungen  Einheitliches Austauschformat für Interoperabilität zwischen Systemen und Anbietern  EDIAKT
  33. 33. Arbeitsfortschritt1.Potentiale der E-Zustellung ermitteln2.Ursache(n) für fehlende E-Beteiligung ermitteln und Lösungsweg(e) ausarbeiten
  34. 34. Maßnahmen zur Steigerung der elektronischen Beteiligung
  35. 35. Verweis auf Umfrageergebnisse E-Beteiligung Umfrageergebnisse: Vorbedingungen für E-Beteiligung Technische Aspekte vertrauenswürdige Seite (.gv.at) √ Authentifizierung und Autorisierung √ Signatur √ Angebot ~ Soziologische Aspekte Transparenz und Offenheit [1] ~ [1] D. Rölle, “Vertrauen in die öffentliche Verwaltung–Zwischen Systemstabilität und Modernisierungsdruck,” Der moderne Staat–Zeitschrift für Public Policy, Recht und Management, vol. 2, no. 1, 2009., pp. 224
  36. 36. Transparenz – Vertrauen – Beteiligung Wirkrichtung von Transparenz, Vertrauen und Beteiligung und Maßnahmen zur Zustandserreichung Zustand Transparenz Vertrauen Beteiligung Daten & Methoden­ Abstimmungs­ Informations­ Maßnahme transparenz transparenz offenlegung[1] P. K. Blind, “Building trust in government in the twenty-first century: Review of literature and emerging issues,” in 7th Global Forum on Reinventing Government Building Trust in Government, 2007, pp. 26–29.[2] D. Heald, “Transparency as an instrumental value,” in PROCEEDINGS-BRITISH ACADEMY, 2006, vol. 135, p. 59.[2] B. Bugaric, “Openness and Transparency in Public Administration: Challenges for Public Law,” Wisconsin International Law Journal, vol. 22, p. 483, 2004.
  37. 37. Informationsmanagement – OffeneVerwaltungsdaten Desk Research [1] J. White, Managing information in the public sector, Armonk N.Y.: M.E. Sharpe, 2007. [2] C.M. Shea and G.D. Garson, Handbook of public information systems, Taylor & Francis Group, 2010. [3] B. Rocheleau, Public management information systems, Hershey PA: Idea Group Pub., 2006.
  38. 38. Komponenten einer offenenArchitektur für Verwaltungsdaten Föderalismus fördert Lösungen, die auf einem Mindestmaß an Abstimmung beruhen➔ Architekturkonzept muss dieses Prinzip berücksichtigen  Volatilität von Ressourcen (sich ändernde Zuständigkeiten → NDR → permanente Bezeichner)  Verknüpfungen zwischen Datensätzen (Herkunft → Transparenz → Vertrauen)  Generische Datenformate  Maschinelle Verarbeitung sicherstellen  Web-freundliche Schnittstellen  Suchen (und Finden) von Datenquellen  Lizenzen & Haftungsfrage
  39. 39. Open Data Architekturkomponenten 3 0 1 2 URI Web Interface Service RDF-Browser Javascript Libraries Discovery api.data.gv.at data.gv.at proxy.data.gv.at Service 4 Externe Sicht 5 Interne Sicht 4 DB1 RDF RDF RDF DB DB Datenbank DB2 Org 2 Org 3Organisation
  40. 40. Daten vs. Metadaten-Portal Suche Meta- daten Metadatenportal Suche Suche Meta Daten Daten & Suche Metadaten Metadatenportal data.austria.gv.at Linz Daten & data.linz.gv.at Metadaten Wien data.wien.gv.at
  41. 41. Funktionen eines Datenportals RESTFul JSON-Schnittstelle Web Interface SPARQL Such-Service Bekanntgabe RDF-Browser Javascript Libraries Publish/Subscribe data.gv.at/admin api.data.gv.at data.gv.at data.gv.at/rss Externe Sicht Interne Datenbank DB1 Offene Verwaltungs- daten DB2 Interne Sicht Filterung data.<organisation>gv.at/katalog
  42. 42. Funktionen eines Metadatenportals RESTFul JSON-Interface SPARQL Web Interface Publish/Subscribe Ankündigung erhalten RDF-Browser Suchdienst Endpoint Metadaten laden Datenverknüpfungs- Javascript Libraries modellierungswerkzeug Discovery Service Ontologien Datenbank data.gv.at/katalog
  43. 43. Arbeitsfortschritt1.Ursache(n) für fehlende Akzeptanz der E-Zustellung ermitteln und Lösungsweg(e) ausarbeiten2.Ursache(n) für fehlende E-Beteiligung ermitteln und Lösungsweg(e) ausarbeiten
  44. 44. Forschungsfrage In welchem Umfang wurden Elemente der österreichischen E-Government Strategie auf Gemeindeebene umgesetzt?  Welche Attribute beeinflussen Entscheidungen hinsichtlich der Auswahl umzusetzender Projekte?  Welche organisatorischen Maßnahmen erfordert die elektronische Zustellung und welches Potential bietet sie?  Welche strukturellen Maßnahmen fördern elektronische Beteiligung und wie können diese umgesetzt werden?
  45. 45. Ausblick Entscheidungsmodell muss anhand identifizierter Prozesse validiert werden Architekturkomponenten müssen in einem Architekturmodell verarbeitet werden  In Umsetzung mit der Cooperation OGD Austria Kritische Betrachtung bestehender Lizenzen auf Anwendbarkeit für offene (Verwaltungs-)Daten
  46. 46. Verwertung Projekte  E-Government Umfrage im Auftrag des Gemeindebundes  Ergebnis: Positionspapier zur Tauglichkeit der Umsetzung der E- Government Strategie auf Gemeindeebene  Peter Parycek, Johann Höchtl, Walter Seböck, and Franz Fahrngruber. 2009. E- Government Befragung der Gemeinden durch den österreichischen Gemeindebund. Krems: Donau-Universität Krems. http://www.scribd.com/doc/16096778/EGovernment-Gemeindeumfrage-2008.  Machbarkeitsstudie zur Integration der elektronischen Zustellung in den „Gemeinde-ELAK“ der Stadtgemeinde Gföhl  Erarbeitung einer föderalen Open (Government) Data Strategie im Auftrag des BKA im Rahmen der Cooperation Open Government Data Austria  Gründung des Open Knowledge Forums Österreich als Chapter der Open Knowledge Foundation
  47. 47. Verwertung Publikationen  Journal Höchtl, Johann, Peter Parycek, and Michael Sachs. “E-participation readiness of Austrian municipalities.” Edited by Alexander Prosser. TGPPP – Transforming Government: People, Processes and Policy, Emerald 5, no. 1. Electronic Citizen Participation – State of the Art (2011): 32-45.  Peer reviewed Johann Höchtl, Peter Parycek and Walter Seböck. 2009. An eGovernment Survey Among Austrian Municipalities. In Proceedings of 5th International Conference on e- Government, 81-91. Boston: Academic Publishing Limited, October 19 Johann Höchtl and Peter Reichstädter. 2009. A Brief Analysis of Semantic Interoperability Methodologies. In Proceddings of eChallenges 2009. Istanbul: IOS Press, October 23 Peter Reichstädter, Johann Höchtl and Peter Parycek. 2010. “Die elektronische Zustellung in Österreich - Status Quo und Umsetzungsempfehlungen,” IRIS, Salzburg J. Höchtl and P. Reichstädter. 2011. “Linked Open Data als Element von strategischem Informationsmanagement der öffentlichen Verwaltung,” Europäische Projektkultur als Beitrag zur Rationalisierung des Rechts, Salzburg: OCG, pp. 341- 353. EGOVIS11, August 29 - September 2, 2011 : J. Höchtl and P. Reichstädter „Linked Open Data - A Means for Public Sector Information Management“
  48. 48. Danke für die Aufmerksamkeit Diskussion

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