Von einem Absturz, Tutus und
einem neuen Urheberrecht
Die wunderbare Welt von Isotopp
Donnerstag, 24. November 2011
Von ei...
"Nein", entgegne ich, "nicht einfach so. Es gibt eine Deadline, bis zum Ende des Monats.
Aber das sollte für einen Künstle...
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Sorry Kris, aber: PLEASE, SEND PICS!
LG neko
#6 neko (Link) am 24.11.2011 12:21
Ich weiß...
Und heute bin ich vollkommen raus aus dem Thema. Ich kenne weder Jan Delay noch
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Von einem Absturz, Tutus und einem neuen Urheberrecht...

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»Jetzt haben wir also einen kalten Novembermorgen, dichter Nebel liegt über Berlin. Ich, zwei Meter zwei groß, 135 kg schwer, unrasiert, habe einen rosa Tutu an und einen fetten massivgoldenen Zauberstab in der Hand.«

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Von einem Absturz, Tutus und einem neuen Urheberrecht...

  1. 1. Von einem Absturz, Tutus und einem neuen Urheberrecht Die wunderbare Welt von Isotopp Donnerstag, 24. November 2011 Von einem Absturz, Tutus und einem neuen Urheberrecht Argh! Ein mal, ein einziges Mal tut man etwas Gutes und dann das! In den Kommentaren zu Nicht das Urheberrecht ist das Kernthema schrieb ich also: Du kannst Lena Falkenhagen ein neues Urheberrecht schreiben lassen, nach ihrem Wunsch, und das zum Gesetz werden lassen. Es würde ihre Situation nicht verbessern. Denn die Probleme, die sie da sieht oder hat ­ sie liegen nicht im Urheberrecht. und machte meinen Standpunkt also in einem Nachtrag noch einmal deutlicher. Dadurch habe ich mir wohl eine Art Fadenkreuz auf die Stirn gemalt. Es beginnt mit Jan Delay, der sich mit den Realitäten auseinandersetzt, geht weiter bei Falk Wussow, der sie nicht wahr haben will, und schlägt dann auf bei Rafael Eduardo Wefers Verástegui, der in den Kommentaren dann von eben diesem Fadenkreuz Gebraucht macht: Auf der anderen Seite: Du hast sowieso keine Wahl, denn wie Kristian Köhntopp  letzthin  so  schön  verbloggt  hatte:  Das  Urheberrecht  und  der Schutz von Urheberrechten ist nicht Dein Problem. Es wird Dir auch nicht helfen jeden Filesharer standrechtlich zu erschiessen. Jetzt haben wir also einen kalten Novembermorgen, dichter Nebel liegt über Berlin. Ich, zwei  Meter  zwei  groß,  135  kg  schwer,  unrasiert,  habe  einen  rosa  Tutu  an  und  einen fetten  massivgoldenen  Zauberstab  in  der  Hand.  Meine  Landung  bei  Falk  Wussow  ist wenig elegant: mehr so eine Bruchlandung. Immerhin gibt es außer mir keine Verletzten, auch wenn es um die Regale schade ist. "Tach," sage ich, und bürste mir die Holzsplitter vom Tutu und den Legwarmers, "ich bin die Lobbyistenfee. Sorry, daß sie mich schicken, aber die jungen knackigen Mädels sind alle bei den Abgeordneten, Bungabunga, wissen schon. Für solche wie Dich bleibe dann leider nur ich." Falk guckt irritiert. Ich  räuspere  mich  und  muß  lautstark  hochziehen  ­  verdammtes  Küstenwetter,  elende Sinusitis.  "Tja,  Falk",  fahre  ich  fort,  "Du  hast  Glück."  Falk  guckt  fassungslos  auf  die Trümmer seiner Regalwand und kann sein Glück irgendwie nicht fassen. "Du  hast  eine  Legislation  frei.  Sage  uns,  wie  das  Urheberrecht  Deiner  Meinung  nach aussehen  sollte,  um  alle  Probleme  der  Urheber  zu  lösen.  Du  kannst  es  ohne Berücksichtigung  irgendwelcher  Grenzen  frei  und  nach  Wunsch  umschreiben."  Falk schaut noch irritierter, falls so etwas noch möglich ist: "Was? Einfach so?"
  2. 2. "Nein", entgegne ich, "nicht einfach so. Es gibt eine Deadline, bis zum Ende des Monats. Aber das sollte für einen Künstler ja nichts ungewohntes sein. Und Du mußt erklären, wieso Du glaubst, daß genau diese Regel, so wie Du sie aufstellst, die Probleme der Künstler löst." Ich schwinge meinen Zauberprügel, eher wenig elegant ­ für diesen Job bin ich einfach nicht geschaffen! Auffällig­unauffällig werfe ich ein paar Ninja Rauchbomben, taste mich durch den Dunst hustend zur Tür und gehe ab. So. Wollen  doch  mal  sehen,  ob  es  Falk  gelingt,  die  Welt  in  einen  besseren  Ort  zu verwandeln. Vielleicht mag Lena helfen? Wenn es klappt, ist das sogar ein rosa Tutu wert.  Zum  Glück  ist  das  hier  Berlin.  Selbst  in  der  U­Bahn  falle  ich  in  meinem  Aufzug kaum auf. Geschrieben von Kristian Köhntopp in Politik um 08:01 | Kommentare (15) | Trackbacks (0) | Eintrag bearbeiten Trackbacks Trackback­URL für diesen Eintrag Keine Trackbacks Kommentare Ansicht der Kommentare: (Linear | Verschachtelt) Vielen Dank, "you just made my day". Und meine Kollegen im Büro haben mich gerade sehr seltsam angeschaut, ob der Tatsache, dass ich mich hier am Schreibtisch fast eingenässt hätte vor lachen. Dank Euch, hochverehrte Lobbyfee... #1 Sven (Link) am 24.11.2011 08:34 ohmein$deity.. wie bekomme ich diese Bilder wieder aus meinem Kopf.. #2 Woo (Link) am 24.11.2011 08:35 +1, Woo #2.1 Alex am 24.11.2011 09:29 Wir können uns gerne aufteilen, ich komme dann mal im rosa Cord­Smoking und passendem Tutu und besuche dann die Grünen. Da sind wohl schon zu viele von den professionellen Feen zu Besuch gewesen: www.metronaut.de/freiheit/wieviel­netzpolitik­steckt­wirklich­in­den­gruenen/ Alle Anträge zu D­02: http://www.gruene­partei.de/cms/default/rubrik/19/19663.antraege.htm #3 icke am 24.11.2011 08:44 Eine sehr Kalkofesque Vorstellung! #4 foxbow (Link) am 24.11.2011 08:48 Danke! Wirklich schöne Vorstellung. Werde heute in der U­Bahn mal die Augen aufhalten. In der Aufmachung solltest Du eigentlich noch weniger zu übersehen sein ;­)
  3. 3. #5 Peter Koch am 24.11.2011 09:23 Sorry Kris, aber: PLEASE, SEND PICS! LG neko #6 neko (Link) am 24.11.2011 12:21 Ich weiß dein Weihnachtsgeschenk. #7 slowtiger (Link) am 24.11.2011 12:43 Sehr geehrter Herr Köhntopp. In Dir steckt nicht nur ein plauschiger Erklärbar und ein gefürchteter Oppositionist sondern auch ein schelmischer Autor. Ich möchte ein Buch von Dir! ;) #8 Garvin (Link) am 24.11.2011 15:20 Es reicht doch nur für Vorworte, weißt Du doch! #8.1 Kristian Köhntopp (Link) am 24.11.2011 15:31 Oy, ich krieg Kopfweh! Was ist das, was könnte das werden? Dutzende halbverstandene, gegenseitig miserabel zitierte, unausgegorene Halbgedanken von irgendwelchen Pseudo­ Schlümpfen, die sich gerade auf Grund der momentanen Wetterlage berufen fühlen, etwas zu kommentieren. My Lord! Wenn jetzt noch das Al Azif endlich kostenfrei erhältlich ist, geht die Welt unter! SFT #9 Zhuk ­Der Klaus­ am 24.11.2011 17:46 Ich hab bestimmt irgendwo noch meine Ringelstrumpfhosen rumliegen... aber zum Thema, ja das IST das Problem. Von daher scheue ich auch eher vor zu großen Reformen. Auf der anderen Seite ­ viel schlimmer kanns nicht werden! #10 Bernd am 24.11.2011 19:11 Die von unserer guten Fee gesetze Frist läuft ja in wenigen Stunden ab. Und? Ist schon bekannt, ob jemand die Chance genutzt hat? Wenn schon mal so 'ne Fee unterwegs ist, dann muß man das quasi ausnutzen. #11 Nik (Link) am 30.11.2011 11:23 Ich bin ganz ehrlich, ich gebe Zeit meines Lebens kein Geld für Musikkonserven aus und werde das warscheinlich auch nie mehr tun. Früher in der Steinzeit habe ich aus dem Radio aufgenommen und Platten, CDs und Kassetten überspielt. Für den Kauf von vorbespielten Tonträgern war mein jugendliches Einkommen schlicht nicht hoch genug. Dann begann mit Napster eine interessante Zeit und ich lernte dadurch einige neue Musikrichtungen kennen. Allerdings bekam ich davon nur noch ein paar Monate mit, dann wurde der Dienst abgeschaltet. Die Nachfolger waren eher umständlich. Etwas später ging dann die Abmahnerei los. Seit diesem Zeitpunkt habe ich an den Produkten der Musikkonservenindustrie völlig das Interesse verloren. Das inzwischen üppigere Einkommen verwendete ich für den Kauf von Videospielen. Dort sind ja meist auch nette Soundtracks integriert. Die UnCD­Debatte verfolgte ich am Rande mit einem hämischen Grinsen.
  4. 4. Und heute bin ich vollkommen raus aus dem Thema. Ich kenne weder Jan Delay noch Falk Wussow. Diese Leute sind mir egal. Was sie herstellen und wovon sie leben ebenfalls. Meine zuletzt 10 GB kleine MP3­Sammlung habe ich gelöscht, die brauch ich nicht mehr. Sattgehört. Ich habe ein E­Piano und einige VSTs auf dem Rechner und kaufe gelegentlich DRM­freie Notenbücher. Das deckt meinen Musikbedarf inzwischen vollständig ab. #12 Joe am 01.12.2011 18:35 Picture is relevant. Warning: Cannot be unseen. #13 Kristian Köhntopp (Link) am 05.05.2012 18:52 (Kommentare für diesen Eintrag nicht mehr zulassen) Kommentar schreiben Name E­Mail Homepage Antwort zu [ Ursprung ] Kommentar Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
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