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Ausgangslage –  Gibt es ein “Problem”?                   Immer                            mehr m                   Endge  ...
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Geplante Funktiondes Einsatzes der mobilen Endgeräte• Anknüpfungspunkte des IPM zum  Lernen mit mobilen Endgeräten   – Pro...
Methode• Quantitative Befragung vorab• Beobachtungen• Gruppen-Interview mit Studierenden• Meetings und Interview mit Lehre...
Ergebnis: Nicht-Nutzung•Die Studierenden haben die iPodskaum bis gar nicht genutzt.•Die Studierenden haben sich lieberFace...
Erklärungen aus Sicht derStudierendenNicht-Nutzung•Die Endgeräte waren zu klein,um längere Zeit damit zu arbeiten.•Ohne WL...
Das Problem...     (aus Sicht von DidaktikerInnen)               Fach-               Reflexion             kompetenz      ...
Erklärungen aus Sicht derForschung• Den Studierenden fehlte Unterstützung zum...   a) kollaborativen Lernen      => Wie ka...
Kreativität wurde im didaktisches Design nicht mit-gestaltet     Neu 7. Collaborative                            Didaktsch...
Um Kreativität zu fördern…            folgende Fragen im didaktischen Design            beantworten:            Wie kann i...
Ansatzpunkte auf dem Weg hin zueiner kreativitätsfördernden Didaktik1. Kreativitätsfacetten:    • Welche Facetten der Krea...
Ad 1) Sechs KreativitätsfacettenHaertel, Terkowsky, Jahnke (2012)                                                         ...
Ad 2) Implementierungsmöglichkeiten• Kreativer Lernprozess - wann ist Kreativität  erforderlich? Was ist kreativ zu lösen:...
Ad 3) Rolle der mobile Endgeräte, Apps, imkollaborativen Kreativitätsprozessa) Anreger, wenn sie das kreative Denken   sti...
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Schlussfolgerung 1In der Lehr-Lern-Realität wird dieGestaltung der sozialen Beziehungen undprozess-basiertes Assessment/Fe...
Schlussfolgerung 2    Statt der (t                echnischen    (Anytime-A             ) Lerninfra                nywhere)...
KontaktDipl.-Päd. Julia Liebscher   Professor Dr. Isa JahnkeUniversität Duisburg-Essen   Umeå University (Schweden)Zentrum...
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Ansatz einer kreativitaetsfördernden Didaktik für das Lernen mit mobilen Endgeräten

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In einem Lehr-/Lernszenarium im Fachbereich Ingenieurwissenschaften wurden mobile Endgeräte (iPods) eingesetzt, um der Frage nachzugehen, ob diese Studie-rende in den Bereichen Zusammenarbeit und Arbeitsorganisation unterstützen kön-nen. Während einer mehrwöchigen Projektphase ohne Präsenzphasen war es Auf-gabe der Studierenden, kollaborativ einen Projektauftrag, der mit einer Unterneh-menspraxis verbunden war, zu bearbeiten. Der Misserfolg des Projekts, der sich durch eine begrenzte Anywhere-Anytime-Didaktik und der Miss-Interpretation stu-dentischer Bedürfnisse erklären lässt, führte zur Entwicklung eines Ansatzes einer kreativitätsfördernden Didaktik für das Lernen mit mobilen Endgeräten, die Gegen-stand dieses Papers ist. Es werden Erfahrungen reflektiert und ein Lösungsansatz aufgezeigt.

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  • IPM: Studierenen lernen z.B. Kommunikationsmodelle zum Umgang mit beispielsweise Kunden oder Teamarbeit/Teambildung, Konfliktmanagement, Führungsstile. Ziel ist es, dass die Studis hinter ein Projekt aufplanen und dokumentieren können. Dass sie dann das Verhalten von Projektmitarbeitern und Stakeholdern verstehen und mit ihnen kooperieren können, dass sie ein Projektteam ergebnisorientiert führen können und ihr Verhalten systematisch reflektieren können. Sommersemester 2011 An einer Uni in NRW, am Lehrstuhl für Fabrikorganisation
  • -- Was sind Grundlagen? z.B. wie sind Projekte charakterisiert/definiert (z.B. dass die Aufgabenstellung zeitlich begrenzt ist, dass es komplexe aber nicht routinemäßige Aufgaben sind, dass es einen verantwortlichen Projektleiter gibt, etc.), oder Hauptursachen für das Scheitern von Projekten (z.B. Ziele und Anforderungen sind unklar, Ressourcen fehlen, Projektplanung unzureichend). -- Was sind Methoden/Instrumente des IPM? Z.B. zur Projektdefinition die Methode “4-Mat”: Warum (Warum soll etwas gemacht werden? Ausgangssituation), Wohin (Wohin soll die ganze Arbeit führen? Das big picture), Was (was muss alles getan werden, welche Aufgaben bewältigt werden?), Wie (Wie sollen die Aufgaben durchgeführt werden? Welche Methoden und Tools werden eingesetzt?) Oder Methode zur Stakeholder-Analyse (welche Stakeholder gibt es, welches Anliegen/welche Interessen haben diese? Welche Motivation, welchen Einfluss haben sie?)
  • Was ist eine kritisch-reflexive Haltung im IPM? z.B. typorientierte Kommunikation anzuwenden, Wahrnehmung und Interpretation von Kommunikation, Kommunikationsmodelle, Was sind unbekannte Lösungen im IPM? Z.B. laufen Arbeitsprozesse nicht gut und sollen verbessert/verschnellert werden (z.B. Einführung eines Wissensmanagements).
  • Übernacht-Belieferung der Servicetechniker des Unternehmens
  • Zeitraum Sommersemester 2011 (28.03.2011 (Auftaktworkshop) – 05.07.2011 (Abschlussworkshop) TeilnehmerInnen_ Anzahl: 12, alle Männlich studierende im 2.-3. Fachsemester im Master, Alter von 23-26 Jahre. Es war IPM 2 (kein IPM 1) Die Unternehmensvertreter haben sich den Vortrag angeschaut ------NEUE FRAGE: kannst du skizzieren, was das Projekt war? Was war das Projekt-Ergebnis? Es ging um die Ausarbeitung des Konzepts einer Übernacht-Belieferung der Servicetechniker des Unternehmens. Ausgangssituation und Konzeptlösung durfte ich aber aus Gründen der Geheimhaltung nicht erfahren. ---- NEUE FRAGE : Gab es einen TEILNAHME SCHEIN oder auch eine Art TEST oder etc. am Ende? Wurde im Zeitraum Auftakt und Abschluss Feedback vom Lehrenden gegeben, wenn jam wie? Mündlich? Die Studis mussten das Projekt durchführen und einen Vortrag dazu halten. Dann wurden noch einzelne Fragen gestellt (zur “offiziellen” Prüfung). Sie bekamen also Noten/Leistungsnachweis, aber auch mehr durch den Prozess als durch das Ergebnis. Spielte alles mit rein. Feedback durch die Lehrenden war mündlich beim Projektvortrag.
  • Was meint „losgelöst von der Universität “ , hier ist meine Interpretation: im Sinne von: wird OHNE ‚Aufsicht ‘ der Lehrenden durchgeführt? => die Studis mussten sich nicht mit den Lehrenden in der Universität treffen, um irgendwelche Dinge zu besprechen. Sie mussten nur Protokolle ihrer Studitreffen auf einer Plattform hochladen, haben aber ansonsten für sich alleine gewerkelt. Wieviele Studierende pro team? dieses mal gab es ein großes Projektteam, also alle 12 in einem Team. --------NEUE FRAGE: wenn alle 12 in einem team, wie haben sie sich organiziert, welche Unteraufgaben wurden verteilt und wie haben sie das gemacht? Die Studis haben sich nach verschiedenen Aufgaben eingeteilt. Z.B. war ein Studi für die Bedarfsanalyse zuständig, einer für das Anforderungsprofil, ein anderer für das bestellverfahren, etc.
  • Hier benötige ich eine Folie wie die Datenerhebung und Datenauswertung erfolgte Ich habe mit den Studis einmal ein Gruppeninterview geführt, ca. eine Stunde lang (hauptsächlich zur Nutzung der iPods). Ansonsten war ich beim Projektauftakt mit (als die Studis erste Überlegungen zum Projekt angestellt haben) und habe das gefilmt. Sonderlich organisiert war das Ganze damals ja leider nicht, da Thorsten immer vergessen hat mich zu den Treffen einzuladen (ich war also z.B. auch beim Projektabschluss nicht dabei und bekam auch nicht die Möglichkeit während der Projektlaufzeit mit den Studis zu sprechen). Ansonsten habe ich beobachtet was sich auf der Lernplattform getan hat und inwiefern die Studis Evernote genutzt haben (nur am Anfang beim Auftaktworkshop, danach nicht mehr sonderlich, da das mediendidaktische Konzept ja nicht stimmig war und die Protokolle z.B. auf EWS abgelegt werden mussten).
  • Was heisst “ kaum bis garnicht ” ? Studierende haben z.B. im Auftaktworkshop (dort haben sie die Endgeräte ausgeteilt bekommen) die Endgeräte genutzt, in dem sie die Arbeitsergebnisse abfotografiert und in die Dropbox gestellt haben. Das war fast der einzige Einsatz. Ansonsten haben sie mit den Geräten gespielt oder Musik gehört. Manche haben die nichtmal ausgepackt ..
  • Die Studierenden haben gesagt, dass sie ja sowieso alle Handys/Smartphones haben -- über die sie sich austauschen konnten --- und dass es für sie einfacher war sich face-to-face zu treffen, da dann direkt auch gearbeitet werden konnte. Ebenfalls sagten sie, dass sie sich alle kennen und deshalb die Arbeitsorganisation gut durchführen konnten. ABER: Es war halt nur schwierig herauszufinden, wo das Problem im Unternehmen liegt und wie sie jetzt bei der Entwicklung einer Problemlösung vorgehen wollen.
  • Sehen wir uns den Fall IPM genauer an, so wird deutlich, dass...
  • Schauen wir uns Kreativität genauer an
  • Apps z.B. -Mindmeister.com und Geistesblitz -Paperport notes -Evernote - bookcreator
  • Constructive alignment , Biggs 2002 Obwohl im didaktisches Dreieck „Teacher-student-content “ , die soz Beziehungen integriert sind, ist dennoch die Gestaltung der soz. Beziehungen (oftmals) NICHT mit bedacht und das explizite DESIGN (das Gestalten der soz. Bez.) FEHLT !
  • Foto Julia Mache ich noch!
  • Ansatz einer kreativitaetsfördernden Didaktik für das Lernen mit mobilen Endgeräten

    1. 1. Ansatz einerkreativitätsförderndenDidaktik für das Lernenmit mobilen EndgerätenJulia Liebscher & Isa Jahnke GMW 2012 Wien
    2. 2. …Homo Interneticus 2 isa.jahnke@edusci.umu.se
    3. 3. Ausgangslage – Gibt es ein “Problem”? Immer mehr m Endge obile r ä te w smartp ie iPod hones s, , iPads , Andr oids ehr- an damit in LWa s k ann m nts mach en? emeLer n-Arrang ale?Welch e Potenti = w ir w o llt en es mal ausprobier en (2011) 3 isa.jahnke@edusci.umu.se
    4. 4. Mobile Learning –ein schillerndes FeldLaurillard (2007) - Pedagogical Forms for Mobile LearningTraxler (2007) 4Jahnke et al. (2012) isa.jahnke@edusci.umu.se
    5. 5. Industrielles Projekt-management 5 isa.jahnke@edusci.umu.se
    6. 6. Lernziele der Lehrveranstaltung (1) (Benjamin Bloom)Lernzielebene Lernziel: Die Studierenden …1. Erinnern + … kennen die Grundlagen des2. Verstehen industriellen Projektmanagements und haben sie verstanden3. Anwenden … können Methoden und Instrumente des IPM zur Bewältigung typischer beruflicher Situationen anwenden … wenden Kommunikations- und Präsentationstechniken angemessen an … arbeiten im Team, wenden dabei Zeit-/Selbstmanagement an 6 isa.jahnke@edusci.umu.se
    7. 7. Lernziele der Lehrveranstaltung (2) (Benjamin Bloom)Lernzielebene Lernziel: Die Studierenden …4. Analysieren + … haben eine kritisch-reflexive Haltung5. Evaluieren gegenüber eigenem u. fremden Denken u. Handeln entwickelt6. Kreieren … entwickeln neue ihnen vorher(inkl. improvisieren, unbekannte Lösungen für ein Problemabweichend denken) 7 isa.jahnke@edusci.umu.se
    8. 8. Ablauf der Lehrveranstaltung Hier: Übernacht- belieferung der Servicetechniker (Tür-/ Sicherheitstechnik) 8 isa.jahnke@edusci.umu.se
    9. 9. Lehrveranstaltung IPMim SoSe 2011TeilnehmerInnen: 12, männlichZeitraum•März bis Juli 2011•Auftaktveranstaltung März•Abschluss im JuliProjekt-basiertes Lernen•Unternehmensvertreter nahmen an Endpräsentation teilLeistungsnachweis•Projektdurchführung plus Vortrag•Alle 12 TN haben bestanden 9 isa.jahnke@edusci.umu.se
    10. 10. Geplante Funktiondes Einsatzes der mobilen Endgeräte• Anknüpfungspunkte des IPM zum Lernen mit mobilen Endgeräten – Projektplanung/-steuerung: Studierende planen ihr eigenes Projekt in Teams – Dokumentation – (Selbst-/Peer-) Reflexion (z.B. Projektstandsberichte)• Mobile Endgeräte (iPods) unterstützen – Studierende in den Bereichen Koordination, Kommunikation, Kooperation (Arbeitsorganisation) – Herausforderung: Kollaboratives Lernen losgelöst von der Universität 10 isa.jahnke@edusci.umu.se
    11. 11. Methode• Quantitative Befragung vorab• Beobachtungen• Gruppen-Interview mit Studierenden• Meetings und Interview mit Lehrenden• Auswertungen des Apps Evernote• Materialien des LMS 11 isa.jahnke@edusci.umu.se
    12. 12. Ergebnis: Nicht-Nutzung•Die Studierenden haben die iPodskaum bis gar nicht genutzt.•Die Studierenden haben sich lieberFace-to-Face getroffen. 12 isa.jahnke@edusci.umu.se
    13. 13. Erklärungen aus Sicht derStudierendenNicht-Nutzung•Die Endgeräte waren zu klein,um längere Zeit damit zu arbeiten.•Ohne WLAN konnte unterwegs nichtam Projekt gearbeitet werden.•Die Studierenden gaben an, dass sie keine Schwierigkeitenhatten, ihre Koordination/Kommunikation zu organisieren.Die Studierenden sagten jedoch, dass es schwierig war,herauszufinden,a)wo das Problem im Unternehmen lag,b)wie sie bei der Entwicklung der Problemlösung vorgehenwollten, und dassc)es sinnvoll gewesen wäre, sie bei der Lösungsentwicklung zuunterstützen - hier wären die iPods sinnvoll gewesen. 13 isa.jahnke@edusci.umu.se
    14. 14. Das Problem... (aus Sicht von DidaktikerInnen) Fach- Reflexion kompetenz (prozess- basiertes)Methoden- Feedbackkompetenz Sozial- • nur beiläufigkompetenz • keine explizite Einbindung in Lehr-Lernprozesse Selbst- (keine didakt. Gestaltung)kompetenz • keine Reflexion dazu • kein prozesss-basiertes Lehrende/r Feedback • Soziale Beziehungen werden nicht mit-gestaltet Erpenbeck & 14 Sauer (2000) isa.jahnke@edusci.umu.se
    15. 15. Erklärungen aus Sicht derForschung• Den Studierenden fehlte Unterstützung zum... a) kollaborativen Lernen => Wie kann Kollaboration unterstützt werden; gemeinsam eine Lösung entwickeln für ein Problem, wo es keine Muster-Antwort gibt? a) Kreativen Problemlöseprozess => Ein Projekt erstellen und durchzuführen benötigt neben Fach-/Methodenkompetenzen auch Kreativität, was in der LV nicht zum Thema des Lernens gemacht wurde.• Das mediendidaktische Konzept war nicht stimmig – Neben dem ME-Einsatz, gab es auch die LMS-Umgebung (Universitätsweites Lernmanagementsystems) – Es war für die Studierenden nicht klar wie beides zusammenspielte => Wann was nutzen, wozu? 15 isa.jahnke@edusci.umu.se
    16. 16. Kreativität wurde im didaktisches Design nicht mit-gestaltet Neu 7. Collaborative Didaktsches Design IPM creativity (was es sein sollte, aber 6. Sei kreativ nicht war) 5. Evaluating 4. Analyzing Didaktsches Design 3. Applying IPM (Realität) 2. Understanding 1. RememberingBloom & Krathwohl (2001) 16Th. Herrmann (2009) isa.jahnke@edusci.umu.se
    17. 17. Um Kreativität zu fördern… folgende Fragen im didaktischen Design beantworten: Wie kann in einer Gruppe eine Lösung für ein Problem gefunden werden, die noch nicht bekannt ist? Wie kann dies didaktisch gestaltet werden? • Wie kann dies in Zusammenarbeit und Kollaboration geschehen? • Wie kann man Studierende bei der Generierung von Ideen unterstützen? • Welche Ideen entstehen? Wie kann man sich auf eine Lösung einigen, Kompromisse machen, die eigene Ansicht stärken, abwägen? • Welche Kreativitäts- und Reflexionstechniken können wie eingebunden werden?Da Kreativität nicht an einen bestimmten ‚Raum‘ gebunden undnicht ad hoc abrufbar ist, stellt mobiles Lernen eine Möglichkeitdar, Kreativität dort aufzufangen, wo sie entsteht⇒Über mobile Endgeräte können kreativitätsförderndeBedingungen geschaffen und Kreativitätstechniken angebotenwerden, die dann genutzt werden können, wenn die Lernenden sichdamit beschäftigen können. 17 isa.jahnke@edusci.umu.se
    18. 18. Ansatzpunkte auf dem Weg hin zueiner kreativitätsfördernden Didaktik1. Kreativitätsfacetten: • Welche Facetten der Kreativitätsförderung gibt es? • Welche möchte die/der Lehrende in der LV fördern? • Wie werden die jeweiligen Kreativitätsfacetten gestaltet, damit die Lernenden kreativ sein können?1. Implementierungsmöglichkeiten: • Wie kann dies in Realität umgesetzt werden kann; so dass sich Kreativität bei den Studierenden entwickelt, gefördert wird?1. Rolle der IT/mobile devices: • Wie werden die mobilen Endgeräte/„Apps“ didaktisch integriert, so dass auch sie die Kreativität der Studierenden befördern (anstatt zu verhindern)? 18 isa.jahnke@edusci.umu.se
    19. 19. Ad 1) Sechs KreativitätsfacettenHaertel, Terkowsky, Jahnke (2012) 19Jahnke & Haertel (2010) isa.jahnke@edusci.umu.se
    20. 20. Ad 2) Implementierungsmöglichkeiten• Kreativer Lernprozess - wann ist Kreativität erforderlich? Was ist kreativ zu lösen: eine Aufgabe? der Prozess? eine neue Fragestellung entwickeln? das Problem erst finden? ein Mix?• Instrumente/Methoden zur Kreativitätsförderung (z.B. Denk-/Kreativitäts-/ Reflexionstechniken; de Bono)• sozialer Kontext kreativitätsfördernd gestalten (z.B. Gruppengröße variieren, Räume wechseln, Raum gestalten!)• Veranstaltungsmodus kreativitätsfördernd gestalten (z.B. Zeitstrukturen, Prüfungsmechanismen)Jahnke & Haertel (2010) 20 isa.jahnke@edusci.umu.se
    21. 21. Ad 3) Rolle der mobile Endgeräte, Apps, imkollaborativen Kreativitätsprozessa) Anreger, wenn sie das kreative Denken stimulieren und/oder einen Problemzugang auf emotionaler Ebene unterstützen (z.B. Bilder als Anreger einspielen, Filme, Erzeugung von akustischen Eindrücken durch Klänge)b) Werkzeuge, wenn es darum geht, bestimmte kooperationsrelevante Funktionalitäten zur Verfügung zu stellen (z.B. das gemeinsame Sammeln von Informationen)a) Kreativzeuge, wenn sie kreatives Denken des Einzelnen und der Gruppe unterstützen (z.B. den gemeinsamen Ideenfindungsprozess; Analyse und Bewertung/Evaluation der Ideen)Carell & Schaller (2010) 21 isa.jahnke@edusci.umu.se
    22. 22. pps!Es gibt t ausende A tige?Welches ist das rich !Sei kreativ uf n icht (nur) a Es kommt ,… das App an ehr SON DERN vielm s welches didaktische nüpft Design damit verk wird! …an diese r Stelle: “iPad-Dida ctics”, unser Proj ekt in DK, SWE… Spannende Beispiele d Nutzung u er iPad- nter didak Perspektiv tischer e! => Jahnke & Kumar ( 2012) …aber man soll aufhören, wenn es am schönsten ist…
    23. 23. Schlussfolgerung 1In der Lehr-Lern-Realität wird dieGestaltung der sozialen Beziehungen undprozess-basiertes Assessment/Feedbackvernachlässigt Lehrziele So en z ng ia le hu Be ie z zi Be iPads? eh e un al ge zi So n Soziale Beziehungen Lern- Prozess-basiertes Aktivitäten Assessment/F (constructing eedback knowledge) (selbst-, peer-, Lehrende-)Biggs (2002) constructive alignmentBergström (2012)Jahnke & Kumar (2012) 23 isa.jahnke@edusci.umu.se
    24. 24. Schlussfolgerung 2 Statt der (t echnischen (Anytime-A ) Lerninfra nywhere) struktur sind es vie lmehr die k Kreativitä ollaborati tsprozess ven benötigen. e die Unte rstützung Dafür ist ein kreativitä soziotechn tsfördernd isches-dida es notwendig; ktisches D die die Ges esign Beziehung taltung der en und pro sozialen Assessmen zessbasie t/Feedback rtes einschließt . 24 isa.jahnke@edusci.umu.se
    25. 25. KontaktDipl.-Päd. Julia Liebscher Professor Dr. Isa JahnkeUniversität Duisburg-Essen Umeå University (Schweden)Zentrum für Hochschul- und Dep of Applied Educational ScienceQualitätsentwicklung Interactive Media and Learning (IML)julia.liebscher@uni-due.de isa.jahnke@edusci.umu.se http://isajahnke.webnode.com http://www.facebook.com/isajahnke 25 isa.jahnke@edusci.umu.se

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