2012 Ppt 3b - Erfolg und misserfolg

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2012 Ppt 3b - Erfolg und misserfolg

  1. 1. Umgang mitErfolg und Misserfolg
  2. 2. Hallo!
  3. 3. Jakob, wir haben gerade vier verschiedene Möglichkeiten gesehen, wie Sie mit einemMisserfolg umgehen könnten.
  4. 4. Haben Sie eine Idee, nachwelchen Kriterien man diese einteilen kann?
  5. 5. Naja, es gab Gründe, diemit mir zu tun haben und Gründe, die nichts mit mir zu tun haben.
  6. 6. Stimmt.
  7. 7. Wir verwenden übrigens denBegriff Attribution, wenn es darum geht, wo wir dieUrsachen von etwas suchen.
  8. 8. Und, wie Jakob gerade sehr richtig erkannt hat, kann manUrsachen bei sich selbst suchen oder woanders.
  9. 9. Man spricht dann voninternaler Attribution,wenn man die Ursachen bei sich selbst sucht.internal
  10. 10. Und externale Attribution ist es dann bei äußeren Umständen?internal
  11. 11. Stimmt genau.internalexternal
  12. 12. Eine zweite Unterscheidung, diewir treffen müssen, ist, ob sichdie Ursachen verändern können oder nicht.
  13. 13. Das nennen wir dann variabel beziehungsweise stabil.
  14. 14. Unter „stabil“ stelle ich mir etwas vor, das längerfristig gleich bleibt. Ist das richtig? stabilinternalexternal
  15. 15. Ja. Und variabel istetwas, das sich öfters ändert. stabil variabelinternalexternal
  16. 16. Aha. Wenn ich also denke, dass ich das Kapitel nicht verstanden habe, weil ich einfach zu dumm dafür bin... stabil variabelinternalexternal
  17. 17. ...dann wäre das internal, weil Sie den Grund bei sich selbst suchen und stabil, weil sich daran vermutlich nicht viel ändert. stabil variabel internal external
  18. 18. ...also wäre das eine stabile internale Attribution. stabil variabelinternalexternal
  19. 19. ...also wäre das eine stabile internale Attribution. stabil variabel "Fähigkeit" Intelligenz, Konzentrationsfähigkeit,internal Vorlieben, Begabung; allgemein gesagt: etwas ‚das man hat oder nicht…external
  20. 20. Aha. Das ist also wohl immer so, wenn es um Fähigkeiten geht, die man entweder hat oder nicht hat. stabil variabel "Fähigkeit" Intelligenz, Konzentrationsfähigkeit,internal Vorlieben, Begabung; allgemein gesagt: etwas ‚das man hat oder nicht…external
  21. 21. Ok. Und wenn ich denke, dass ich mir nur nicht genug Mühe gegeben habe... stabil variabelinternalexternal
  22. 22. ...dann wäre das eine variable internale Attribution. stabil variabel "Anstrengung" Anstrengung, Mühe, richtigeinternal Strategie, Beharrlichkeit, aufgewendete Zeit…external
  23. 23. Gut, das ist soweit klar. stabil variabelinternalexternal
  24. 24. Wenn Sie davon ausgehen, dass Sie das Kapitel wegen äußeren Umständen nicht verstandenhaben, dann kann das auch stabil oder variabel sein. stabil variabel internal external
  25. 25. In der Bildergeschichte war zum Beispiel die Rede von Ihrem altenLehrer, der Ihnen das Thema nicht so gut beigebracht hat. stabil variabel internal external
  26. 26. Ja, der war furchtbar! stabil variabelinternalexternal
  27. 27. Da das nicht mehr zu verändern ist, ist das ein Beispiel für stabile externale Attribution. stabil variabelinternal „Situation" Schwierigkeit der Aufgabe, Vorliebeexternal des Lehrers, Können des Lehrers, Unterstützung durch Eltern/Freunde/andere...
  28. 28. Ok, dann fehlt ja nur noch die variable externale Attribution. stabil variabelinternalexternal
  29. 29. Genau. Das ist einfach Pech oder Glück. Kann man nicht beeinflussen; hat man eben manchmal und manchmal nicht. stabil variabel internal external
  30. 30. Zum Beispiel, dass gerade eine Baustelle vor dem Haus ist und ich mich deshalb nicht konzentrieren kann? stabil variabelinternal "Glück" Tagesform, Wetter, Zufall…external
  31. 31. Ja, ein gutes Beispiel, Jakob! stabil variabelinternal "Glück" Tagesform, Wetter, Zufall…external
  32. 32. stabil variabel "Fähigkeit" "Anstrengung" Intelligenz, Konzentrationsfähigkeit, Anstrengung, Mühe, richtigeinternal Vorlieben, Begabung; allgemein Strategie, Beharrlichkeit, gesagt: etwas ‚das man hat oder aufgewendete Zeit… nicht… "Situation" "Glück" Schwierigkeit der Aufgabe, Vorliebe Tagesform, Wetter, Zufall…external des Lehrers, Können des Lehrers, Unterstützung durch Eltern/Freunde/andere...
  33. 33. Egal, welche Gründe Sie für Misserfolge verantwortlich machen, Sie können Sie immer nach diesem Schema einteilen. stabil variabel "Fähigkeit" "Anstrengung" Intelligenz, Konzentrationsfähigkeit, Anstrengung, Mühe, richtigeinternal Vorlieben, Begabung; allgemein Strategie, Beharrlichkeit, gesagt: etwas ‚das man hat oder aufgewendete Zeit… nicht… "Situation" "Glück" Schwierigkeit der Aufgabe, Vorliebe Tagesform, Wetter, Zufall…external des Lehrers, Können des Lehrers, Unterstützung durch Eltern/Freunde/andere...
  34. 34. Das ist ja ganz interessant. Ich verstehe nur nicht, was mir das bringen soll. stabil variabel "Fähigkeit" "Anstrengung" Intelligenz, Konzentrationsfähigkeit, Anstrengung, Mühe, richtigeinternal Vorlieben, Begabung; allgemein Strategie, Beharrlichkeit, gesagt: etwas ‚das man hat oder aufgewendete Zeit… nicht… "Situation" "Glück" Schwierigkeit der Aufgabe, Vorliebe Tagesform, Wetter, Zufall…external des Lehrers, Können des Lehrers, Unterstützung durch Eltern/Freunde/andere...
  35. 35. Das will ich Ihnen jetzt erklären.
  36. 36. Für die Motivation ist es nämlichganz entscheidend, worin man die Ursachen für Misserfolge sieht!
  37. 37. Überlegen wir doch mal zusammen, was die Konsequenzen jeweils sind. Angenommen, Sie halten sich für zu dumm für das Thema... stabil variabelinternalexternal
  38. 38. ...dann bringt es auch nichts, wenn ich es weiter probiere. stabil variabelinternalexternal
  39. 39. ...dann bringt es auch nichts, wenn ich es weiter probiere. stabil variabel Keine weitere Anstrengunginternal  Schlechte Attributionexternal
  40. 40. Richtig. Das hat natürlich denVorteil, dass man in Zukunft Energie spart, indem man es nicht mehr probiert. Und man kann auch nicht enttäuscht werden. stabil variabel Keine weitere Anstrengunginternal  Schlechte Attributionexternal
  41. 41. Aber es ist demotivierend und führt zu schlechteren Leistungen. Sie erinnern sich ja an das Thema realistische Ziele setzen... stabil variabel Keine weitere Anstrengunginternal  Schlechte Attributionexternal
  42. 42. Und wenn Sie Ihremalten Lehrer die Schuld geben? stabil variabel Keine weitere Anstrengunginternal  Schlechte Attributionexternal
  43. 43. Das ist ja fast dasselbe - ich bemühe mich dann jedenfalls auch nicht mehr so sehr. stabil variabel Keine weitere Anstrengunginternal  Schlechte Attributionexternal
  44. 44. stabil variabel Keine weitere Anstrengunginternal  Schlechte Attribution Keine weitere Anstrengungexternal  Schlechte Attribution
  45. 45. Wir hatten alle auch mal schlechte Lehrer. Trotzdem tragen wir die Verantwortung für uns selber! stabil variabel Keine weitere Anstrengunginternal  Schlechte Attribution Keine weitere Anstrengungexternal  Schlechte Attribution
  46. 46. Und die Baustelle? stabil variabel Keine weitere Anstrengunginternal  Schlechte Attribution Keine weitere Anstrengungexternal  Schlechte Attribution
  47. 47. Da kann ich ja sowieso nichts machen! Also gebe ich gleich auf... stabil variabel Keine weitere Anstrengunginternal  Schlechte Attribution Keine weitere Anstrengungexternal  Schlechte Attribution
  48. 48. stabil variabel Keine weitere Anstrengunginternal  Schlechte Attribution Keine weitere Anstrengung Keine weitere Anstrengungexternal  Schlechte Attribution  Schlechte Attribution
  49. 49. Es bleibt Ihnen eigentlich nur eine Möglichkeit, oder? stabil variabel Keine weitere Anstrengung internal  Schlechte Attribution Keine weitere Anstrengung Keine weitere Anstrengungexternal  Schlechte Attribution  Schlechte Attribution
  50. 50. Ja. Dann sollte ich wohl die Verantwortung selbst übernehmen und davon ausgehen, dass ich mir noch nicht genug Mühe gegeben habe... stabil variabel Keine weitere Anstrengunginternal  Schlechte Attribution Keine weitere Anstrengung Keine weitere Anstrengungexternal  Schlechte Attribution  Schlechte Attribution
  51. 51. stabil variabel Keine weitere Anstrengung Mehr Anstrengunginternal  Schlechte Attribution  Gute Attribution! Keine weitere Anstrengung Keine weitere Anstrengungexternal  Schlechte Attribution  Schlechte Attribution
  52. 52. Bei Erfolgen ist es übrigens genau dasselbe!
  53. 53. Auch wenn man Erfolg hatte,kann man die Ursachen internal oder external suchen.
  54. 54. Jakob, versuchen Sie doch malselber für die vier Alternativen jeweils ein Beispiel zu finden. Stellen Sie sich mal eine erfolgreiche Situation vor.
  55. 55. Ich probier es mal. Also,ich hab gerade eine gute Note bekommen...
  56. 56. Zuerst einmal: Internal und stabil... stabil variabelinternalexternal
  57. 57. Ich hab es halt einfach drauf...! stabil variabelinternalexternal
  58. 58. Und ist es förderlich für die Motivation, das zu denken? stabil variabel "Fähigkeit" Intelligenz, Konzentrationsfähigkeit,internal Vorlieben, Begabung; allgemein gesagt: etwas ‚das man hat oder nicht‘…external
  59. 59. Ja klar! Ich hab mir doch extra in der letzten Lektion dafür einen eigenen Satz formuliert. stabil variabel "Fähigkeit" Intelligenz, Konzentrationsfähigkeit,internal Vorlieben, Begabung; allgemein gesagt: etwas ‚das man hat oder nicht‘…external
  60. 60. Ja und Nein. Natürlich sollen Sie einpositives Selbstbild haben. Wenn Sie aber Erfolge nur daraufzurückführen, bräuchten Sie sich ja nicht mehr anzustrengen. stabil variabel "Fähigkeit" Intelligenz, Konzentrationsfähigkeit,internal Vorlieben, Begabung; allgemein gesagt: etwas ‚das man hat oder nicht‘…external
  61. 61. Ok, da ist was dran. stabil variabel "Fähigkeit" Intelligenz, Konzentrationsfähigkeit,internal Vorlieben, Begabung; allgemein gesagt: etwas ‚das man hat oder nicht‘…external
  62. 62. Jetzt bitte ein Beispiel für external und stabil... stabil variabelinternalexternal
  63. 63. Ich habe die gute Note bekommen, weil der Prof mich mag. stabil variabelinternalexternal
  64. 64. Und ist es hilfreich, so zu denken? stabil variabel internal "Situation" Schwierigkeit der Aufgabe, Vorliebe external des Lehrers, Können des Lehrers, Unterstützung durch Eltern/Freunde/andere...
  65. 65. Naja. Jedenfalls wird es mich nicht motivieren, mich das nächste Mal besonders anzustrengen, wenn mir der Prof sowieso gute Noten gibt. stabil variabelinternal "Situation" Schwierigkeit der Aufgabe, Vorliebeexternal des Lehrers, Können des Lehrers, Unterstützung durch Eltern/Freunde/andere...
  66. 66. Und wie sieht es aus mitexternal und variabel... stabil variabel internal external
  67. 67. Hm. Das wäre dann wohl einfach Glück, oder? stabil variabelinternalexternal
  68. 68. Genau. Zum Beispiel eine guteNote, weil die Klausur zufällig sehr einfach war. stabil variabelinternal "Glück" Tagesform, Wetter, Zufall…external
  69. 69. Klingt irgendwie nicht sehr motivierend... stabil variabelinternal "Glück" Tagesform, Wetter, Zufall…external
  70. 70. Dann bleibt jetzt nur noch internal und variabel... stabil variabel internalexternal
  71. 71. Das ist ja dann wieder Anstrengung. Also: „Ich hab meine gute Note bekommen, weil ich viel gelernt habe.“ stabil variabelinternalexternal
  72. 72. Sie merken schon: Aufdiese Art kann man auf Erfolge stolz sein! stabil variabel "Anstrengung" Anstrengung, Mühe, richtigeinternal Strategie, Beharrlichkeit, aufgewendete Zeit…external
  73. 73. Stimmt. Eigentlich ist das total naheliegend, aber ich hab da noch nie drüber nachgedacht... stabil variabel "Anstrengung" Anstrengung, Mühe, richtigeinternal Strategie, Beharrlichkeit, aufgewendete Zeit…external
  74. 74. So geht es den meistenLeuten. Deswegen machenwir ja dieses Training hier.
  75. 75. In Zukunft werde ich also versuchen, Misserfolge wie auch Erfolge auf meine eigene Anstrengung zurückzuführen.
  76. 76. Sehr gut. Es geht dabei auch nicht immer um ganz große Erfolge und Misserfolge wie Noten an der Uni.
  77. 77. Auch im Kleinen sollte man darauf achten - wenn man zum Beispielmal eine Aufgabe nicht lösen kannoder wenn man an einem Tag nicht alles gelernt hat, was man sich vorgenommen hatte!
  78. 78. Gut, dann geht es jetztweiter mit dem nächsten Thema.

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