AUFFALLEN BITTE – ABER
ZEITGEMÄß!
Bewerbungstrends und praxisorientierte Umsetzung im
Berufsorientierungsunterricht
Ingrid...
ABLAUF
Teil 1
 14:30 – 15:45:
Berufsorientierungsprozess,
Bewerbungsmappe
 15.45 – 16.00: Kaffeepause
 16:00 – 17:30:
L...
ABFRAGE
Erfahrungen mit dem Bewerbungsprozess?
Erwartungen?
Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
UNSER ZIEL
NützlicheTipps für den gesamten Bewerbungsprozess
Leitfaden, um den Berufseinstieg gezielt vorzubereiten
Wis...
ZIEL
Jeder (Schüler), jede (Schülerin) findet einen adäquaten
Ausbildungs- /Arbeitsplatz.
BERUFSORIENTIERUNGSPROZESS
LAP – Lehrabschlussprüfung
Berufsschule, Lehre mit Matura
Lehrvertrag
Bewerbungsarten, Aufnahme...
„DER ERFOLGREICHE ÜBERPRÜFT SEINE
BEGABUNGEN UND FÄHIGKEITEN, EHE ER
SEIN ZIEL STECKT.“
Weg an die Spitze -Vera F. Birkenb...
HINTER DEN KULISSEN………
keine / unrealistische Berufswünsche
Verdrängungstendenz
keine Eigeninitiative
geschlechtsstereotyp...
STELLENSUCHE
Aktive Jobsuche
Internet: Jobbörsen und Jobsuchmaschine
Arbeitsamt
Private Arbeitsvermittler
Zeitungen, Fachz...
JOBSEITEN
 https://www.facebook.com/MonsterAT
 www.ams.or.at/lehrstellen
 www.jobcenter.at/lehrstellen
 www.jobmedia.a...
STELLENANZEIGEN
ANALYSIEREN
Was wird konkret angeboten?
Was wird vom Bewerber erwartet?
Was wird über die künftige Arbeit ...
BEWERBUNGSSTRATEGIE
Aufmerksamkeit
erregen
Desire: Bedürfnis
wecken
Interesse wecken Action: Einladung zum
Vorstellungsges...
BEWERBUNGSMAPPE
DieVerpackung ist der halbeWeg zum Erfolg!
Makellose Bewerbungsunterlagen
Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
DIE BEWERBUNGSMAPPE
Liegt nach wie vor imTrend
Engagement und Einsatzbereitschaft wird
vermittelt
Ingrid Salzmann-Pflege...
DIE BEWERBUNGSMAPPE
 Was gehört dazu?
 Deckblatt
 Inhaltsverzeichnis (optional)
 Bewerbungsschreiben
 Lebenslauf
 Fo...
LEBENSLAUF
• Meist tabellarisch
• Persönliche Daten
(Name,Adresse,
Telefonnr., E-Mail,
Staatsbürgerschaft)
• Foto
• (Schul...
ANFORDERUNGEN AN DEN LEBENSLAUF
Übersichtlich
Gut gegliedert und strukturiert
Lückenlos (mit
Monatsangaben)
Präzise in den...
LEBENSLAUF: EIN BEISPIEL
Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
DAS FOTO
Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
DAS FOTO
 Folgendes ist zu beachten:
 Natürliches Lächeln
 Aktualität: Nicht älter als 2-3 Jahre
 Größe: 5.5.cm x 4 cm...
DAS
BEWERBUNGSSCHREIBEN
das Anschreiben, das Motivationsschreiben
Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
BEWERBUNG – SCHREIBEN: FORMALES
 Text undAnschrift des Unternehmens richtig und mit der genauen Rechtsform!
 vorgegebene...
BEWERBUNG – SCHREIBEN: INHALT
Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
Einleitung:
- soll neugierig machen
- stellt den Bezug zur...
BEWERBUNG – SCHREIBEN: INHALT
 Textabschnitt 2: Wo will ich hin und warum?
Eignung für den Arbeitsplatz darstellen:
-Art ...
BEWERBUNG - SCHREIBEN: INHALT
Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
Unterschrift:Vorname zuerst!
Anlagen: AlleAnlagen vollstän...
DIE EINLEITUNG
 Abheben von der Konkurrenz
 Aufmerksamkeit der Personalabteilung erreichen:
z.B.: Sie suchen in Ihrem In...
DER HAUPTTEIL
 Du stellst dich deinem zukünftigen Arbeitgeber/in vor!
 Bringe dein Anliegen auf den Punkt!
 Lege die Gr...
…………………………..OFT GESEHENE FEHLER
 Fehlende Absender, fehlendeTelefonnummer, fehlendes oder falsches Datum
 Fehlende Betre...
ZEUGNISSE UND ANLAGEN
Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
• keine Originale, sondern nur Kopien beilegen
• nur einwandfreie ...
VOR DEM ABSCHICKEN
Prüfung:
 Vollständigkeit und Reihenfolge
 Unterlagen kritisch sichten („Zweitmeinung“)
 Beilagen so...
BEWERBUNGSSCHREIBEN: EIN BEISPIEL
Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
E-MAIL BEWERBUNG
 Über 50% der Bewerbungen werden heute elektronisch
verschickt
 Unbedingt E-Mail Anschrift der Personal...
ETIKETTE PER E-MAIL
 Auch hier: das WIE ist entscheidend!
 Auch hier: ist eine Bewerbung mit Stil gefragt!
 Kein schnel...
E-MAIL REGELN (1)
 E-Mail Bewerbung entspricht der ersten Arbeitsprobe
 Nachfragen, ob Attachments erwünscht sind
 Ange...
E-MAIL REGELN (2)
Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
 In der Betreffzeile muss sofort erkennbar sein, dass es sich
um eine...
E-MAIL REGELN (3)
Gängiges Format für Attachments (pdf, jpg, gif)
 Die Dateigröße darf nicht zu groß sein
 Zeugnisse un...
ZUSAMMENFASSUNG E-MAIL BEWERBUNG
1. E-Mail nur dann, wenn eine Adresse in der Anzeige angegeben
wird.
2. Präzise und volls...
ONLINEFORMULARE
 Werden direkt am Rechner ausgefüllt und abgesendet.
 Diese Formulare werden im Unternehmen oft automati...
EUROPASS:
HTTPS://EUROPASS.CEDEFOP.EUROPA.EU/EDIT
ORS/DE/CV/COMPOSE
Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
HOMEPAGE - BLOG
 Attachments und Lebensläufe können ersetzt werden.
 Unternehmen nehmen sich aber selten Zeit für den
In...
GESCHAFFT….UND DANN
Bewerbungsgespräch
Aufnahmetest
Assessment
Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
VORSTELLUNGSGESPRÄCH
Kleidung, Körpersprache
Reaktion auf Fragen
Lautstärke, Höflichkeit, Auftreten
Ingrid Salzmann-Pflege...
BEWERBUNGSGESPRÄCHEVORBEREITEN:
LEHRVIDEO: HTTPS://WWW.YOUTUBE.COM/WATCH?V=YQU-CEEAGFY
 Eigene Kernkompetenzen kennen
 K...
FRAGEN DER PERSONALER
Erzählen Sie ein
bisschen über sich!
Warum haben Sie
sich für diesen
Beruf
entschieden?
Was sind Ihr...
FRAGEN DER PERSONALER
Wissen Sie was wir
machen?
Haben Sie schon
mal gearbeitet?
Was machen Sie
im Moment?
WelcheTätigkeit...
EINSTELLUNGSTESTS
Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
GETESTET WIRD:
Logisches
Denken
RäumlichesVorstellungs-
vermögen
Assessment-Center-
Übungen
Persönlichkeitstest (persönlic...
AUFNAHMETESTS
Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
http://www.bic.at Interessensprofil wird mit dem Berufsinformationscompute...
ASSESSMENTCENTER
Lehrlingscasting
Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
ASSESSMENTCENTER - AC
Zur Auswahl neuer Mitarbeiter/innen
Zur Potentialbeurteilung von Nachwuchskräften
Ingrid Salzmann-...
ASSESSMENTCENTER - AC
• Kein allgemeingültiger Ablaufplan
• Dauer variiert zwischen mehreren Stunden undTagen
• In der Reg...
AC - SELBSTPRÄSENTATION
• Der erste Eindruck ist stets entscheidend!
• Positive Begriffe zur Beschreibung wählen
• Gute St...
AC - STANDARDS
 Postkorbübungen
 Gruppendiskussionen
 Rollenspiele
 Fallstudien
 Konstruktionsübungen
 Persönlichkei...
POSTKORBÜBUNG
Test der Stressresistenz, Entscheidungsfähigkeit, Selbstorganisation,
Prioritätensetzung, Konzentration
 In...
ROLLENSPIEL
Einschätzung von Führungsverhalten, Entscheidungsfähigkeit,
Konfliktmanagement
 Inhalt:
Simuliertes Zweierges...
GRUPPENDISKUSSION
 Ziel:
Wer ist ein guter Moderator?Wer ist ein guter Zuhörer? Führung und
Zielstrebigkeit versus Sozial...
AUFNAHME
Probezeit
Arbeitsvertrag
Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
VORSCHLÄGE FÜR ÜBUNGEN
IM BO-UNTERRICHT
Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
VORSCHLÄGE
 Inserate analysieren
 Bewerbungsgespräch als Rollenspiel
 Personalverantwortliche zu einem Gespräch in den ...
HILFREICHE ADRESSEN:
 Gute Seiten zur Berufsorientierung:
 http://www.schule.at/thema/detail/berufsorientierung.html
 h...
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Bewerbungstraining in der Sekundarstufe 1

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  • Auffallen durch Authentizität, Auffallen durch Zielstrebigkeit, Auffallen durch …………….
  • Kleingruppenarbeit (durchzählen) a 5 Personen, jede Gruppe bekommt Flipchart, anschließend kurze Darstellung, max 10 Minuten zum Erarbeiten
  • BO – ist ein Prozess – der über Jahre geht – oft auch „lebensbegleitend“
    Neue Anforderungen des Arbeitsmarktes
    Neue Berufsbilder…..
    Adäquat: wird immer schwieriger – niederschwellige Angebote – Berufe mit wenig Anforderungen nehmen ab……Wissensgesellschaft…
  • Von der Idee zum Beruf: langer Prozess, der in diesem Alter begleitet werden muss und auch Aufgabe ist (siehe Rundschreiben 17 etc.)
    Analyse: ZIELARBEIT
    vor dem Bewerbungsprozess: BO, Stärke – Schwächen Analyse, Vielfalt der Berufe, Interessen,…….

    Wie setzt sich die Klasse zusammen?
    In welcher Entwicklungsphase befinden sich die
    SchülerInnen?
    Welche Lehrinhalte kann der Lehrer/in abdecken? Wo brauche ich Hilfe von aussen?....
    Interessen
    Stärken und Schwächen
    Ausbildungsvoraussetzungen
    Berufsbeschreibungen (BIC, Berufslexikon AMS) bearbeiten
    Videos über unterschiedliche Berufe von Schüler/innen anfertigen lassen
    Interviews mit Familienmitgliedern, Nachbarn, ….. über deren Berufe, Eindrücke von der Berufswelt,…….


    ..


    Dieses Seminar setzt bei der zweiten Stufe an – da wurde schon viel Vorarbeit geleistet!

  • Ziel: BWR –
    Orientierungslos: Qual der Wahl - mehr als 850 Ausbildungsvarianten (270 Lehrberufe).keine Übersicht
    früher Zeitpunkt (vergleich eigene Person; nach AHS…) – europ. Spitzenfeld ….. Selbst?
    Problembew: „keine Ahnung“ / unrealistisch / verdrängend / nicht reflektiert / fixiert / geschlechtskonform / ausweichend weil ratlos / elternkonform
    nicht reflektiert / informiert; keine zukunftsorientierte Vorstellung – Schüler leben im Jetzt; Berufswahl ein Ereignis unter vielen; 1/3 konkret, 1/3 vage; trial and error….. Studie!
    Einflüsse: Eltern am höchsten. Gründet nicht auf Sachkompetenz sondern Beziehungsebene. Unterstützung geht von „Werden’s schon richten“, Hoffnung auf Beziehungen, egal – Hauptsache Arbeiten, Besorgnis und Hilflosigkeit.
    Peers geringer; Schule ebenso. Peers beeinflussen nach Trends, Geschlechtsrolle /kult. Hintergrund. ZB gemeinsam vorstellen, uncoole Firma/Beruf, Pfuschmöglichkeit ausschlaggebend, Konsum und Medien werden zur Sozialisationsinstanz.
  • Ideal: Berufsorientierungsprozess – so weit vorangeschritten – sodass eine aktive Suche nach einer Ausbildungsstelle / Job begonnen werden kann!
  • Unterschiedliche Anforderungen: Beispiele Lehrling Drogistin
    Lehrling Mömax - Play mit Hand - Out
  • Attention, Interest /Desire /Action
    / als Bewerber sind nicht alleine/ gibt mehr Bewerber als suchende Unternehmen
    Aber es gibt zahlreiche Firmen, die für Sie gut in Frage kommen.
    Aufmerksamkeit alleine reicht nicht aus – das Unternehmen muss sich für den Bewerber interessieren, das Bedürfnis wecken, mich kenne zu lernen und mich …….

    Sie benötigen eine Strategie, ein Konzept und einen Plan. Die Voraussetzungen? Die Lösungsmöglichkeiten?
     Gehen wir davon aus, dass sich gute Bewerber kaum unterscheiden. Bei Produkten müsste jetzt eine Marketingstrategie her. Warum machen wir uns also keine? Ihr Zauberwort heißt persönliche Wie funktioniert es, dass ich diese eine Stelle erhalte und nichts dem Zufall überlassen bleibt?
  • Bewerbungsschreiben
    Lebenslauf
    Kopien von Schulzeugnissen, Dienstzeugnissen, sonstigen Nachweisen
  • Der Köder muss dem Fisch schmecken!
  • Schnellleser entscheiden nach folgenden Gesichtspunkten:
    Aussehen, Gliederung, Gestaltung, Übersichtlichkeit
    Sprache, Stil, Ausdruck
    Inhalt, Informationsgehalt
    Vollständigkeit (Lebenslauf-)Lücken
    Zeitfolgeanalyse (Häufigkeit der Arbeitsplatzwechsel)
    Positionsanalyse (berufliche Entwicklung)
    Hobbies: nicht zu viele, Relevanz für den Arbeitgeber beachten, Hobbies sollen helfen zu charakterisieren
    Referenzen:
  • Buzz – Schlagwort , Plastikwort – Nicht sagend: …..
    Curiculum Vitae must haves
    Voller Name, Alter, kurzer Privater Teil (Familienstand, Geschwister) Kontaktdaten, Adresse, Telefonnummer, Email, Blog Die aktuellste Information immer zuerst Immer von links nach rechts schreiben Foto

    no gos Verkehrte Reihenfolge Keine Kontaktdaten Selfie, schlechtes Foto, kein Foto
  • LL austeilen
  • Bilder beeinflussen unsere Wahrnehmung stärker als Texte oder Zahlen
    Das Bewerbungsfoto spielt deshalb eine nicht zu unterschätzende Rolle im Entscheidungsprozess
    Aus Gründen der Objektivität wird in vielen Ländern kein Foto beigelegt
  • Formuliere knappe und präzise Sätze!
    Verwende eine klare und verständliche Sprache!
    Verwende Fremdwörter und Fachjargon nur richtig und sinnvoll!
    Gliedere den Text in sinnvolle Absätze!
  • Anschreiben, Motivationsschreiben
    Betrifft: Inseratennummer, Anzeige in ---vom… Bewerbung als…

    Statt sehr geehrte Damen und Herren – sehr geehrte Frau Huber, Herr Maier…
    …Sie als Bewerber sind nicht alleine. Es gibt mehr Bewerber als suchende Unternehmen. Aber es gibt zahlreiche Firmen, die für Sie gut in Frage kommen.
     
    Sie benötigen eine Strategie, ein Konzept und einen Plan. Die Voraussetzungen? Die Lösungsmöglichkeiten?
     Gehen wir davon aus, dass sich gute Bewerber kaum unterscheiden. Bei Produkten müsste jetzt eine Marketingstrategie her. Warum machen wir uns also keine? Ihr Zauberwort heißt persönliche Wie funktioniert es, dass ich diese eine Stelle erhalte und nichts dem Zufall überlassen bleibt?



  • Blaue oder schwarze Tinte – keine Farben!
    Anlass des Schreibens
    (Warum bewerbe ich mich für diese Stelle? Bezugnahme auf Inserat, Telefonat, etc. - Interesse zeigen! Warum bin ich für diese Stelle besonders geeignet (ev auf Praktika und/oder persönliche Interessen hinweisen)
  • – auf typische und sehr langweilige Eröffnungen verzichten!
  • Es gibt Fehler in einer Bewerbung, die dazu führen, dass Ihre Unterlagen bereits aufgrund der ersten groben Sichtung abgelehnt werden. Solche Fehler sollten Sie natürlich unbedingt vermeiden!!!
    Formalblatt austeilen!
  • Relevanz? Was heisst das konkret? Ich besitze klar erkennbare Qualitäten und Kompetenzen, die kein anderer Bewerber hat. Mir fehlen insbesondere keinen wesentlichen Kompetenzen, die andere Bewerber haben. Meine Kompetenzen sind wichtiger als die der anderen Bewerber. Ich bin klar erkennbar wesentlich wichtiger als andere R E L E V A N Z

     Die Empathie macht die Relevanz aus.
    Die Entscheidung zugunsten eines Bewerbers ist zu ca. 80 % abhängig von der Empathie des Bewerbers*.
    • Gedanken • Emotionen • Motive • Wesens- merkmale • erkennen • verstehen • reagieren * bei in etwa gleichwertigen sonstigen Eigenschaften Wikipedia (DE): Fähigkeit und Bereitschaft, Gedanken, Emotionen, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen und zu verstehen.

  • Bewerbungsschreiben austeilen

    Datum – verschieden Schreibweisen möglich: Ort, 12.07.20..
    Ort, 12. Juli 20..
    Ort, 20..-07-12

    Bröschüre S. 15: So könnte ein Anschreiben aussehen!
    Auf Seite 18 – Zusammenfassung!
  • Erwünscht sind nur, wenn sie sorgfältig geschrieben sind und sie verlangt werden.
    Grundsätzlich empfiehlt es sich nicht an eine allgemeine Adresse z.B.: office@unternehmen zu schreiben - = zentrale Sammelstelle und es kann sehr lange dauern bis die Bewerbung beim richtigen Ansprechpartner landet.
  • eine Spaßbezeichnungen (zB Partytiger) als Absenderadresse! Die Absenderadresse sollte den eigenen Namen enthalten.
    Betreff sollte Bezug auf Bewerbung beinhalten!
    Keine Sonderzeichen oder Wörter wie „Achtung“, „Wichtig“ oder „Aktuell“ im Betreff! Dadurch könnte das Email als Spam eingestuft werden.
    Anhänge im pdf-Format! Nur Bewerbungsschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse mitschicken. Bieten Sie an, dass Sie weitere Unterlagen auf Wunsch per Post schicken!
    Bilder und Fotos im „jpg“- oder „gif“-Format speichern um Dateigröße gering zu halten!
  • Meine Bewerbung: CV, Skillspass, Sprachenpass, Anschreiben……….
  • Werden von Unternehmen nicht gewünscht – zu zeitaufwendig – zu individuell
    About me etc.
  • Terminvereinbarung: Telefontraining, Buchstabieralphabet (national und international)
  • Unbedingt trainieren, mögliche Fragen üben
    Den Weg zum Betrieb planen, Pünktlichkeit, Bewerbungsunterlagen nochmal mitnehmen, anklopfen, Blickkontakt - vor allem bei der Begrüßung,
    Aufrechte Sitzhaltung, keine negativen Aussagen über Mitbewerber/innen, zuhören – bei Unklarheiten nachfragen, ausreden lassen – nicht ins Wort fallen,
    Auch bei unangenehmen Fragen ruhig bleiben, Schreibzeug griffbereit halten, um Notizen zu machen,
    Eventuell einen Schnuppertermin vereinbaren, bevor das Gespräch zu ende geht.
    Auf Seite 32 der Bröschüre : Hinweise zur Körpersprache bei Vorstellungsgesprächen!!!!!!! Kleidung: Farbenlehre Seite 28!
  • Informieren Sie sich über das Unternehmen (Produkte, Dienstleistungen, Historie, Facts & Figures, Werte etc.), über die Branche (größte Konkurrenten, Pressemitteilungen u.ä.) & über die Position (Aufgaben, Anforderungen) Werfen Sie sich in Schale und seien Sie pünktlich Bereiten Sie Ihre Unterlagen vor und überlegen Sie sich Fragen!
  • Die Klassiker:
    Erzählen sie über sich: auf die Arbeit beschränken!
    Traumberuf: an der Stellenausschreibung orieniteren, zwei drei Berufsfelder herausgreifen und beschreiben!
    Stärken: je mehr man verspricht, desto mehr wird erwartet!
    Schwächen: nehmen sie eine Schwäche, die in Wahrheit ein Stärke ist
    Die Teamfragen:
    Mitarbeiter: Übertreibungen vermeiden, möglichst wahrheitsgetreu und neutral
    Teamplayer: Ja und Beispiele bringen!
    Managementstil: sagen sie, dass sie Wert auf Kommunikation legen und dass Sie nach einem gemeinsamen Nenner suchen!
    Verhalten Mitarbeiter: sie lösen Konflikte, indem sie Argumente austauschen, sie stellen sich auf jeden Kollegen/in ein!







  • Infos sammeln über den Arbeitgeber!
    2: nicht mit anderen vergleichen!!!! Sagen sie, dass sie nur voneinander profitieren!
    3: klingt gut. Solange wir beide zufrieden sind!
    4: „Was war Ihr größter Misserfolg?“ • „Was ist Ihr größter Erfolg, den Sie außerhalb Ihres Berufs erreicht haben?“ • „Wie gehen Sie mit Niederlagen um?“ • „Wie motivieren Sie sich?“ • „Wie würden Sie Ihren Arbeitsstil beschreiben?“
    Was möchten sie noch wissen? Relevante Fragen stellen z.B. zum künftigen Einsatzgebiet: • Wie groß ist das Team? • Wo werde ich überall eingesetzt? • An wen muss ich berichten?
    Don`t: • Nach Fakten fragen, die man mit einem Klick auf der Unternehmens-Webseite leicht beantworten kann • Naive Fragen: Ist das Betriebsklima gut? • Im Erstgespräch: Fragen zu Arbeits- oder Urlaubszeiten, Zusatzleistungen, Vergünstigungen, Gehaltserhöhungen




  • Gerade größere Unternehmen, die bei der Einstellung von Personal mit Massen von Bewerbungen umgehen müssen, bedienen sich bei der Auswahl moderner psychologischer Einstellungstests. Die Tests sind zwar auch unter Psychologen keineswegs unumstritten - für den Bewerber aber ein Muss, wenn er nicht schon im Vorfeld ausscheiden will.
  • Das Unternehmen, bei dem Sie sich beworben haben, lädt Sie zum Einstellungstest ein. Mit welchen Aufgabentypen könnten Sie konfrontiert werden?
    Welche Aufgabenbereiche würden Sie als Arbeitgeber heraussuchen? Fachkompetenz - Sozialkompetenz
  • Claudia: Play mit Broschüre – erzählen erklären……………………..
    Ich zeige einige Links…………..
  • Anglizismus: Bewertung, Feststellung
    Eine der wichtigsten Grundlagen vom Assessment Center ist das Testen der Bewerber in einer Extremsituation. Durch die Tests, welche unter extremen Stressbedingungen durchgeführt werden – welcher sich zum einen durch den Druck der Prüfung an sich aufbaut, sowie zusätzlichen Leistungstests und gruppendynamischen Interaktionen zusammen setzt – kann der Assessor beurteilen, wie der Bewerber mit hohem Druck im Assessment Center umzugehen versteht. Nicht umsonst wird oftmals gesagt, dass man am besten “unter Druck” arbeiten könne. Dies sollte gerade im Assessment Center greifen, will man eine Vakanz besetzen.
  • Zum Unterschied zum Bewerbungsgespräch – mehr Bewerber/innen gleichzeitig und auch mehrere Beobachter/innen (MA aus der PA oder Führungskräfte) – oft auch externe Berater/innen – es gibt auch einen Moderator! - Assessoren
    AC – werden zugeschnitten auf die Anforderungen, die erwartet werden – daher gibt es keinen geregelten Ablauf.
    Jedoch wiederholen mache Vorgehensweisen.
    Es gibt zwei gravierend unterschiedliche Methoden, die sich in sich selbst nochmals unterteilen. Zum einen ist dies die situative Methodik, zu der unter anderem Rollenspiele, Gruppendiskussionen oder auch Postkorb Übungen gehören und zum anderen die nicht-situative Methodik, die sich mit biographischen Interviews, Intelligenztests oder Selbstbewertungen im Assessment Center befasst. Im weiteren Text werden die beiden Punkte nochmals ausführlicher vorgestellt.
    Konstruktionsübung: als Abschluss! Wer baut den höchsten, stabilen Turm!
    4 Blätter, 2 Büroklammern, Personen werden bestimmt, Antreiber, Beobachter,….Zeit: 20 min
  • Das Abschlussgespräch:
    Ein letztes Mal werden Motivation, Leistungsbereitschaft, Durchhaltevermögen getestet
    Typische Fragen:
    Wie haben Sie das Assessment-Center erlebt? •
    Was fanden Sie gut, was schlecht?
    Wie zufrieden sind Sie mit Ihren Leistungen?
    Wie würden Sie Ihre Mitbewerber beurteilen?
    Seien Sie selbstkritisch, aber selbstbewusst. Loben Sie die Übungen und die Tipp Atmosphäre • Auch hier gilt: verstellen Sie sich –nicht, geben Sie sich, so wie Sie sind!
  • Selbstmarketing: Übung: Produkt verkaufen,
    Jemanden überreden……..
  • Auffallen bitte! isp1 final

    1. 1. AUFFALLEN BITTE – ABER ZEITGEMÄß! Bewerbungstrends und praxisorientierte Umsetzung im Berufsorientierungsunterricht Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    2. 2. ABLAUF Teil 1  14:30 – 15:45: Berufsorientierungsprozess, Bewerbungsmappe  15.45 – 16.00: Kaffeepause  16:00 – 17:30: Lebenslauf, Anschreiben, E- Mail-Bewerbung Teil 2  14:30 – 15:15: Vorstellungsgespräch, Aufnahmetests, Lehrlingscasting, Assessmentcenter  15:15 – 15:30: Kaffeepause  15:30 – 16:30: Referent: Hell ÖBB, Lehrlingswesen bei der ÖBB  16:30 – 17:30: Fragen und Antworten Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    3. 3. ABFRAGE Erfahrungen mit dem Bewerbungsprozess? Erwartungen? Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    4. 4. UNSER ZIEL NützlicheTipps für den gesamten Bewerbungsprozess Leitfaden, um den Berufseinstieg gezielt vorzubereiten Wissen über ideale, zeitgemäße Bewerbungsunterlagen Vorbereitung aufVorstellungsgespräche und Assessmentcenter Informationen aus derWirtschaft, Bewerbungstrainingsmöglichkeiten Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    5. 5. ZIEL Jeder (Schüler), jede (Schülerin) findet einen adäquaten Ausbildungs- /Arbeitsplatz.
    6. 6. BERUFSORIENTIERUNGSPROZESS LAP – Lehrabschlussprüfung Berufsschule, Lehre mit Matura Lehrvertrag Bewerbungsarten, Aufnahmeprozess, Probezeit Bewerbungsmappe Wunschberuf, Berufsbilder, offener und verdeckter Arbeitsmarkt, Unterstützung Idee Branchen, Lehrberufe, Interessen und Fähigkeiten, Stärken und Schwächen Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd Erfolgreich zur Lehrstelle durch klare Ziele und Struktur!
    7. 7. „DER ERFOLGREICHE ÜBERPRÜFT SEINE BEGABUNGEN UND FÄHIGKEITEN, EHE ER SEIN ZIEL STECKT.“ Weg an die Spitze -Vera F. Birkenbihl (1946-2011), Management-Trainerin Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    8. 8. HINTER DEN KULISSEN……… keine / unrealistische Berufswünsche Verdrängungstendenz keine Eigeninitiative geschlechtsstereotype Berufswünsche wenig Unterstützung der Eltern keine Strategien… Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    9. 9. STELLENSUCHE Aktive Jobsuche Internet: Jobbörsen und Jobsuchmaschine Arbeitsamt Private Arbeitsvermittler Zeitungen, Fachzeitschriften Private Kontakte und Insiderinformationen (verborgener Arbeitsmarkt) Messen und Kontaktbörsen Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    10. 10. JOBSEITEN  https://www.facebook.com/MonsterAT  www.ams.or.at/lehrstellen  www.jobcenter.at/lehrstellen  www.jobmedia.at (Lehrstellen im Kurier u. Kronenzeitung, bei Beschäftigungsart „Lehrstellen“ anklicken)  www.lehrling.at  www.jobpilot.at  www.job-direct.at (bei Step 1 „Lehrling“ anklicken)  www.jobfinder.at (bei „Ebene“ Lehrstelle anklicken)  www.wko.at/wien/lehrling  www.frag-jimmy.at Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    11. 11. STELLENANZEIGEN ANALYSIEREN Was wird konkret angeboten? Was wird vom Bewerber erwartet? Was wird über die künftige Arbeit gesagt? Welche Art von Bewerbung wird erwartet? Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    12. 12. BEWERBUNGSSTRATEGIE Aufmerksamkeit erregen Desire: Bedürfnis wecken Interesse wecken Action: Einladung zum Vorstellungsgespräch AIDA Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    13. 13. BEWERBUNGSMAPPE DieVerpackung ist der halbeWeg zum Erfolg! Makellose Bewerbungsunterlagen Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    14. 14. DIE BEWERBUNGSMAPPE Liegt nach wie vor imTrend Engagement und Einsatzbereitschaft wird vermittelt Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    15. 15. DIE BEWERBUNGSMAPPE  Was gehört dazu?  Deckblatt  Inhaltsverzeichnis (optional)  Bewerbungsschreiben  Lebenslauf  Foto  Zeugnisse (chronologisch geordnet)  Zertifikate, Bescheinigungen  „fester Rücken“ Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    16. 16. LEBENSLAUF • Meist tabellarisch • Persönliche Daten (Name,Adresse, Telefonnr., E-Mail, Staatsbürgerschaft) • Foto • (Schul-)Ausbildung • Berufliche Erfahrungen, Praktika, Schnuppertage • Hobbys und Interessen • IT – Kenntnisse • Sprachen • Referenzen (wenn vorhanden) Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    17. 17. ANFORDERUNGEN AN DEN LEBENSLAUF Übersichtlich Gut gegliedert und strukturiert Lückenlos (mit Monatsangaben) Präzise in den Angaben auf die Anforderungen der Bewerbungssituation zugeschnitten Was macht dich besonders?  Design: klar und strukturiert, einfache Schriftarten (zB Arial,Times New Roman) 12Pkt und keine Schnörkel  Generell: keine „Design Stunts“ unter der die Form leidet Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    18. 18. LEBENSLAUF: EIN BEISPIEL Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    19. 19. DAS FOTO Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    20. 20. DAS FOTO  Folgendes ist zu beachten:  Natürliches Lächeln  Aktualität: Nicht älter als 2-3 Jahre  Größe: 5.5.cm x 4 cm bis 15 cm x 10,5 cm  Qualität: professionelles Portrait  Motiv: keine Familienfotos etc.  Styling: Adäquate Kleidung  Positionierung: Deckblatt oder Lebenslauf Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    21. 21. DAS BEWERBUNGSSCHREIBEN das Anschreiben, das Motivationsschreiben Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    22. 22. BEWERBUNG – SCHREIBEN: FORMALES  Text undAnschrift des Unternehmens richtig und mit der genauen Rechtsform!  vorgegebene Reihenfolge einhalten  z.Hd. od. zH wird nicht mehr verwendet, stattdessen: Herr/ Frau ... – Allerdings ist diese neue Norm noch nicht sehr verbreitet!  Die Bezeichnung „Firma“ am Beginn der Anschrift erscheint nicht mehr!  Absender (inkl.Telefonnummer, ev. E-Mail)  Firmenbezeichnung, Adresse, Ansprechpartner/in  Ort und Datum  Aussagekräftiger Betreff! DasWort „Betreff“ selbst wird nicht geschrieben! Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    23. 23. BEWERBUNG – SCHREIBEN: INHALT Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd Einleitung: - soll neugierig machen - stellt den Bezug zur Stellenanzeige her - oder zu bisherigen persönlichen Kontakten Textabschnitt 1: Woher und warum? Gründe für die Bewerbung, besonderes Interesse an der Firma und an der offenen Stelle formulieren
    24. 24. BEWERBUNG – SCHREIBEN: INHALT  Textabschnitt 2: Wo will ich hin und warum? Eignung für den Arbeitsplatz darstellen: -Art der Ausbildung -Zeugnisse - besondere Qualifikationen  Abschlussworte: Wann und wie bin ich erreichbar? z.B.: Bitte um Einladung zumVorstellungsgespräch Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    25. 25. BEWERBUNG - SCHREIBEN: INHALT Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd Unterschrift:Vorname zuerst! Anlagen: AlleAnlagen vollständig aufführen! z.B.: Anlagen: Lebenslauf Zeugnisse Referenzen
    26. 26. DIE EINLEITUNG  Abheben von der Konkurrenz  Aufmerksamkeit der Personalabteilung erreichen: z.B.: Sie suchen in Ihrem Inserat vom…in der Samstagsausgabe der/des…eine/einen Auf derWebseite suchen Sie eine/einen… Mit großem Interesse habe ich Ihre Anzeige vom…in der/im…vom…gelesen und bewerbe mich….  Achtung: Wenn der Einleitungssatz mit ICH beginnt, dann möglichst auf einen weiteren Satz der mit ICH beginnt verzichten! Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    27. 27. DER HAUPTTEIL  Du stellst dich deinem zukünftigen Arbeitgeber/in vor!  Bringe dein Anliegen auf den Punkt!  Lege die Gründe dar, wieso du glaubst, die/der ideale Bewerber/in zu sein!  Verschaffe deinem Gegenüber einen Überblick über deine Qualifikationen!  Beispiele für deine Fähigkeiten im Detail aufzählen. Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    28. 28. …………………………..OFT GESEHENE FEHLER  Fehlende Absender, fehlendeTelefonnummer, fehlendes oder falsches Datum  Fehlende Betreffzeile  Name des Ansprechpartners falsch geschrieben (!)  Übertreibungen, zu lange Sätze, keine Absätze  Dauernd Sätze die mit „Ich“ anfangen  Sehr formelle Formulierungen, steife Formulierungen (Hochachtungsvoll)  Nichtssagende Floskeln („im Grunde genommen“, „an und für sich“,…)  Fehlende Unterschrift  Mehr als eine Seite Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    29. 29. ZEUGNISSE UND ANLAGEN Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd • keine Originale, sondern nur Kopien beilegen • nur einwandfreie Kopien verwenden • Qualifikationen lückenlos belegen • das aktuelle Zeugnis vorne einordnen
    30. 30. VOR DEM ABSCHICKEN Prüfung:  Vollständigkeit und Reihenfolge  Unterlagen kritisch sichten („Zweitmeinung“)  Beilagen sorgfältig auswählen  Unrelevante Papiere weglassen  Unterlagen nach ihrer Wichtigkeit ordnen  Jüngste Zeugnisse zuerst  Relevanz! Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    31. 31. BEWERBUNGSSCHREIBEN: EIN BEISPIEL Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    32. 32. E-MAIL BEWERBUNG  Über 50% der Bewerbungen werden heute elektronisch verschickt  Unbedingt E-Mail Anschrift der Personalabteilung in Erfahrung bringen Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    33. 33. ETIKETTE PER E-MAIL  Auch hier: das WIE ist entscheidend!  Auch hier: ist eine Bewerbung mit Stil gefragt!  Kein schnelles unüberlegtes E-Mail auf ein Jobangebot!  Eine E-Mail Bewerbung ist auch ein offizielles Schreiben – daher sorgfältig arbeiten! Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    34. 34. E-MAIL REGELN (1)  E-Mail Bewerbung entspricht der ersten Arbeitsprobe  Nachfragen, ob Attachments erwünscht sind  Angekündigte und nicht versandte Attachments lassen auf wenig Sorgfalt schließen  Keine „blumigen“ E-Mail – Adressen verwenden (herzilein07,beachgirlie@bluewin.at)  Eine seriöse, professionelle E-Mail Adresse zulegen  Seriöse Inbox regelmäßig kontrollieren (täglich) Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    35. 35. E-MAIL REGELN (2) Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd  In der Betreffzeile muss sofort erkennbar sein, dass es sich um eine Bewerbung handelt  Ansprache - adäquat  Auch in E-Mails gilt die deutsche Rechtschreibung und Grammatik  Anschreiben entweder im Mail oder als Attachment (pdf)  Lockere Sprache vermeiden  Abkürzungen vermeiden
    36. 36. E-MAIL REGELN (3) Gängiges Format für Attachments (pdf, jpg, gif)  Die Dateigröße darf nicht zu groß sein  Zeugnisse und Foto einscannen und als Attachment senden – Achten auf die Auflösung!  AktuellenVirenscanner verwenden, bevor in der E-Mail Attachments eingefügt werden. Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    37. 37. ZUSAMMENFASSUNG E-MAIL BEWERBUNG 1. E-Mail nur dann, wenn eine Adresse in der Anzeige angegeben wird. 2. Präzise und vollständige Bewerbung formulieren. 3. Attachments nur nach Absprache oder wenn gewünscht. 4. Auf die Qualität, auf angemessenes Datenvolumen und passende Dateiformate achten. 5. Schriftliche Unterlagen so vorbereiten, dass sie bei Bedarf schnell per Post nachgereicht werden können! Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    38. 38. ONLINEFORMULARE  Werden direkt am Rechner ausgefüllt und abgesendet.  Diese Formulare werden im Unternehmen oft automatisiert bearbeitet (nach Ausbildungsstand,Alter oder Berufsgruppe vorsortiert).  Angaben zu erlaubten Dateigrößen und Dateitypen für verlangte Attachments.  Vor demAbsenden einen Ausdruck anfertigen – falls möglich – das ausgefüllte Formular auch auf den Rechner laden.  Vorteil: alle notwendigen Angaben werden abgefragt. Antworten sind meist rasch. Oft jedoch nur automatisierte Eingangsbestätigung.  Nachteil: keine persönliche Note in der Bewerbung!  Datensicherheit ? Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    39. 39. EUROPASS: HTTPS://EUROPASS.CEDEFOP.EUROPA.EU/EDIT ORS/DE/CV/COMPOSE Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    40. 40. HOMEPAGE - BLOG  Attachments und Lebensläufe können ersetzt werden.  Unternehmen nehmen sich aber selten Zeit für den Internetauftritt.  Vorsicht: alle Informationen sind dann sichtbar – auch die, die nur für Freunde sind! Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    41. 41. GESCHAFFT….UND DANN Bewerbungsgespräch Aufnahmetest Assessment Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    42. 42. VORSTELLUNGSGESPRÄCH Kleidung, Körpersprache Reaktion auf Fragen Lautstärke, Höflichkeit, Auftreten Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    43. 43. BEWERBUNGSGESPRÄCHEVORBEREITEN: LEHRVIDEO: HTTPS://WWW.YOUTUBE.COM/WATCH?V=YQU-CEEAGFY  Eigene Kernkompetenzen kennen  Kritische Punkte der Bewerbung überlegen  Interesse an der Stelle darlegen können  Erwartungen der anderen Seite überlegen  Mögliche Fragen der Unternehmung überlegen  Informationen über das Unternehmen sammeln  Eigene Fragen überlegen (über die Stelle, Strategie und Ziele des Unternehmens, Unternehmensstruktur, Leitbild) Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    44. 44. FRAGEN DER PERSONALER Erzählen Sie ein bisschen über sich! Warum haben Sie sich für diesen Beruf entschieden? Was sind Ihre Stärken? Was sind Ihre Schwächen? Warum sollten wir uns für Sie entscheiden? Was war Ihr Lieblingsfach in der Schule? Warum hatten Sie in Mathematik (…) eine schlechte Note im Zeugnis? Was wissen Sie von unserem Unternehmen? Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd Die Klassiker
    45. 45. FRAGEN DER PERSONALER Wissen Sie was wir machen? Haben Sie schon mal gearbeitet? Was machen Sie im Moment? WelcheTätigkeiten werden in diesem Beruf auf Sie zukommen? Rauchen Sie? Was machen Sie in Ihrer Freizeit? Worauf sind Sie in ihrem Leben besonders stolz? Arbeiten Sie lieber imTeam oder alleine? Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    46. 46. EINSTELLUNGSTESTS Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    47. 47. GETESTET WIRD: Logisches Denken RäumlichesVorstellungs- vermögen Assessment-Center- Übungen Persönlichkeitstest (persönliche Einstellungen) Mathematische Textaufgaben TechnischesVerständnis Kurzzeitgedächtnis – Auswendig lernen Logisches Denken – Sprach-Analogien Verbale Intelligenz Persönlichkeits-Test (Situations-Entscheidungen) Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    48. 48. AUFNAHMETESTS Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd http://www.bic.at Interessensprofil wird mit dem Berufsinformationscomputer (BIC) erstellt; 63 Fragen zu verschiedenen Interessensbereichen. http://www.fwd.at/berufskompass AK-Berufsinteressenstest http://www.berufskompass.at/ Jugendkompass ist ein Fragebogen (Dauer ca. 15 Min.) zur Berufsorientierung http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/TEST/SIT/Test.shtml situativer Interessenstest. Dabei geht es um Tätigkeiten, die man in bestimmten Situationen im Beruf oder in der Freizeit ausüben kann. www.arbeitssuche-mit-uwe.de/Testaufgaben.pdf allgemeiner Eignungstest (zum Kopieren) http://playmit.com/ Allgemeinwissen, Kommunikation, Konzentration, Logik, Schulgegenstände, Organisation, räumliches Denken, Wettbewerbe, Urkunden http://www.jugendservice.at/themen/bildung- beruf/bewerbung/aufnahmetest.html Viele online-Tests zu unterschiedlichen Kompetenzen wie z.B. Sprachverständnis, Mathematik, räumliches Vorstellungsvermögen…. http://www.psbregenz.at/beruf/aufnahmetest.html Typische Fragen für Aufnahmetests http://www.testedich.de Umfassende Tests http://www.1000tests.com Über 1000 Links zu Tests , Rätsel - und Quiz-Aktivitäten in mehr als 140 Kategorien http://www.schule-beruf.de/ Testbeispiele zu div. Fähigkeiten (unter Unterrichtsmaterial) http://www.boyng.de/testen/ berufsspezifische Tests http://www.tischler.at/downloads/artikel/816/Lehrlingsaufnahmetest08. pdf Aufnahmetest für Lehrlinge / Tischler www.everwonder.com/david/colorblind.html Farbtüchtigkeit
    49. 49. ASSESSMENTCENTER Lehrlingscasting Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    50. 50. ASSESSMENTCENTER - AC Zur Auswahl neuer Mitarbeiter/innen Zur Potentialbeurteilung von Nachwuchskräften Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    51. 51. ASSESSMENTCENTER - AC • Kein allgemeingültiger Ablaufplan • Dauer variiert zwischen mehreren Stunden undTagen • In der Regel zu BeginnVorstellung des Unternehmens • Im Anschluss oftmals Selbst-Präsentation der Bewerber Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    52. 52. AC - SELBSTPRÄSENTATION • Der erste Eindruck ist stets entscheidend! • Positive Begriffe zur Beschreibung wählen • Gute Struktur und souveräne Präsentation sind A und O • Präsentation imVorfeld proben • Geben Sie sich wie Sie sind!Verstellen Sie sich nicht! Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    53. 53. AC - STANDARDS  Postkorbübungen  Gruppendiskussionen  Rollenspiele  Fallstudien  Konstruktionsübungen  Persönlichkeits-, Wissens-, Intelligenztests Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    54. 54. POSTKORBÜBUNG Test der Stressresistenz, Entscheidungsfähigkeit, Selbstorganisation, Prioritätensetzung, Konzentration  Inhalt: Bewerber hat etwa 1-2 Stunden Zeit, ca. 15-20 Schriftstücke zu bearbeiten, Keine Rückfragen möglich, teilw. wird durch Unterbrechung Druck erhöht  SinnvolleVorgehensweise: Überblick verschaffen, Post nach Relevanz und Dringlichkeit ordnen, Was selbst bearbeiten, delegieren, ignorieren, Entscheidungen selbstbewusst begründen Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    55. 55. ROLLENSPIEL Einschätzung von Führungsverhalten, Entscheidungsfähigkeit, Konfliktmanagement  Inhalt: Simuliertes Zweiergespräch (z.B. Mitarbeiter-, Kundengespräch o.ä.), meist zw. 10-30 min. Einnahme einer zugewiesenen Position und Lösung eines bestimmten Problems.  SinnvolleVorgehensweise: Sachliche und zielorientierte Diskussion, auf Problem hinweisen ,Zeit im Auge behalten, gut zuhören, freundlich bleiben, Ergebnis = Konsens Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    56. 56. GRUPPENDISKUSSION  Ziel: Wer ist ein guter Moderator?Wer ist ein guter Zuhörer? Führung und Zielstrebigkeit versus Sozialkompetenz undTeamfähigkeit  Inhalt: Nach ca. 15 minVorbereitung 45-90 Minuten Diskussion, meist mit Themenvorgabe und Rollenverteilung  SinnvolleVorgehensweise: Argumentationslinie beibehalten, moderieren, andere einbeziehen, Zeit im Blick behalten, Kurze, prägnante Sätze, nicht in Details verlieren , Argumente anderer ggf. unterstützen und erweitern , sachlich und höflich kritisieren - niemals persönlich werden! Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    57. 57. AUFNAHME Probezeit Arbeitsvertrag Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    58. 58. VORSCHLÄGE FÜR ÜBUNGEN IM BO-UNTERRICHT Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    59. 59. VORSCHLÄGE  Inserate analysieren  Bewerbungsgespräch als Rollenspiel  Personalverantwortliche zu einem Gespräch in den Unterricht einladen  BiWi, AK, AMS - Angebote der Sozialpartner nutzen!  Playmit  „Bewerbungsportfolio“  Bewerbungstraining  Telefontraining – Buchstabieralphabet (http://jumk.de/alphabete/oesterreich.shtml) Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd
    60. 60. HILFREICHE ADRESSEN:  Gute Seiten zur Berufsorientierung:  http://www.schule.at/thema/detail/berufsorientierung.html  http://www.schule.at/portale/polytechnische- schule/unterricht/pflichtgegenstaende/berufsorientierung.html?tx_chsolr_pi2%5 bpage%5d=1&tx_chsolr_pi2%5baction%5d=index&tx_chsolr_pi2%5bcontroller% 5d=Frontend&cHash=b6726da0d2a037fbe7877fa105f96147  http://www.schule.at/portale/berufsorientierung-ibobb.html Ingrid Salzmann-Pfleger, MEd, BEd

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