Case Story :               Modellgetriebene Softwareentwicklung                      bei der Rentenzahlung                ...
Einführung    Erfahrungsbericht über den Einsatz von MDSD       – MDSD - Modellgetriebene Softwareentwicklung im Projekt  ...
NL Renten ServiceNL Renten Service der Deutschen Post AG      Zahlung der gesetzlichen deutschen Altersrente         – gem...
NL Renten Service       26 Millionen Konten von ca. 18 Millionen Rentnern       305 Millionen Rentenzahlungen pro Jahr    ...
Projektbeschreibung AMIS      Änderungsmanagement und Informationsaustausch      mit Leistungsträgern (DRV/Bund et al.)   ...
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Projektbeschreibung AMIS       Phase 1 : AMIS – Veränderungsdienst abgeschlossen                 und im Wirkbetrieb       ...
Problembeschreibung AMIS       Zentrales Businessmodell, welches          –    durch 3 Datei-/ Datensatzformate gespeist w...
Problembeschreibung AMIS                        Name    Vorname   Titel                                                   ...
Motivation für MDSD in AMIS   Familie von Softwaresystem mit struktureller Gemeinsamkeit      – Gemeinsamkeit ist modellie...
DSL in AMISSeite 12 / 32
DSL in AMIS Seite 13 / 32
DSL in AMIS•      DSL – Metamodell mittels UML•      Unsere DSL unterstützt programmierbare Erweiterungen       des Modell...
DSL in AMIS+ Ermittlung der DSL durch Referenzmodell         •      Ermittlung des Metamodells (und der DSL) anhand       ...
Generatoren in AMIS-     Generatoren auf nicht ausgereifter DSL aufgesetzt         -      Generatoren und Framework wurden...
Softwarearchitektur in AMIS  Ermittlung, Validierung und Wartung der Zielplattform    + Prototyp für Generatoren und Frame...
Testverfahren in AMIS       Modell          – Modellvalidierung (syntaktische Qualitätssicherung)          - derzeit mit e...
Testverfahren in AMIS       Programmierte Modellerweiterungen          – Entwicklung einer Simulationssoftware für aus-/ e...
Rollen und deren Anforderungen Rollen für         Domäne / Modellierung            – DSL-Analyse            – Modellierung...
Rollen in AMIS      Es wurden Rollen in Personalunion besetzt         – Architektur, Generatorenentwicklung         – DSL-...
Modellierung in AMIS  Modellierung mündet unmittelbar in Software:    + Verlangt große Exaktheit der Analyse    − Laufzeit...
Generierung in AMIS− Modell beeinflusst mehrere Teilprojekte daher  explizite Generierung:       – Generierung obliegt der...
Einsatz von MDSD in AMIS      Einsatz von MDSD > 40% (bezogen auf Modelle)      Mengengerüste        – derzeit ca. 100.000...
Ablösung der Aufwände bzgl. MDSD                                               proprietären                               ...
Aufwände bzgl. MDSD    PT aggregiert                                                                  Wiederverwendung von...
Aktueller Stand in AMIS     Stabilität / Verlässlichkeit       – DSL ist seit über einem Jahr stabil       – Generatoren s...
Risiken in AMIS  Methodik ist pflegeintensiv     –     muß konsequent gelebt werden     –     neigt zu Erosion     –     e...
Sicht des Projektmanagements   Integration von Modellierung und Implementierung      – erschwert Zuordnung der Verantwortl...
Bewertung von MDSD nach 5 Jahren       Erfolgreiches Management der Mengen an Detailinformationen       Robuste Software d...
ResümeeIn unserem Fall und bei unserer Ausgangssituation hat sich derEinsatz von Modellgetriebener Softwareentwicklung gel...
www.iks-gmbh.com                   www.deutschepost.de/rentenservice Seite 32 / 32
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MDSD Projektbericht Modellgetriebene Softwareentwicklung bei der Rentenzahlung

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Am 8. April 2008 fand in den Räumlichkeiten des Kosaido International Golfclubs in Düsseldorf die zweite Veranstaltung zum Thema modellgetriebene Softwareentwicklung (MDSD) statt. Unter dem Titel "MDSD - Chance und Herausforderung für IT-Organisationen" lag der Schwerpunkt der Vorträge dieses Mal auf den Organisatorischen Rahmenbedingungen, in denen MDSD erfolgreich betreiben

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MDSD Projektbericht Modellgetriebene Softwareentwicklung bei der Rentenzahlung

  1. 1. Case Story : Modellgetriebene Softwareentwicklung bei der Rentenzahlung Referenten: Holger Benz (Deutsche Post AG, NL Renten Service) Christoph Schmidt-Casdorff (iks GmbH)Seite 2 / 32
  2. 2. Einführung Erfahrungsbericht über den Einsatz von MDSD – MDSD - Modellgetriebene Softwareentwicklung im Projekt AMIS der NL Renten Service der Deutschen Post AG – konkrete Erfahrungen aus einzelnen ausgewählten Bereichen der MDSD Folien mit projektbezogenen Aussagen tragen ‘AMIS‘ im Titel Keine Einführung in MDSD / MDASeite 3 / 32
  3. 3. NL Renten ServiceNL Renten Service der Deutschen Post AG Zahlung der gesetzlichen deutschen Altersrente – gemäß den gesetzlichen Bestimmungen – im Auftrag der Träger der RentenversicherungSeite 4 / 32
  4. 4. NL Renten Service 26 Millionen Konten von ca. 18 Millionen Rentnern 305 Millionen Rentenzahlungen pro Jahr 24 Millionen Rentenberechnungen pro Jahr 17 Millionen Rentenzahlungen ins Ausland pro Jahr Auszahlung von 195 Milliarden € pro JahrSeite 5 / 32
  5. 5. Projektbeschreibung AMIS Änderungsmanagement und Informationsaustausch mit Leistungsträgern (DRV/Bund et al.) – großteils dateibasierte Satzverarbeitung – Größenordnung pro Monat: • Auflieferung von ca. 0,5 – 1 Mio. Datensätze • Versand von bis zu mehreren Mio. Datensätzen an die LeistungsträgerSeite 6 / 32
  6. 6. Seite 7 / 32 AM Batch AM Dialog AM Pensionen Weltweit AM Abgleichsersuchen ZM Entgelte & Auslagen Projektbeschreibung AMIS ZM Zahlungsausführung ZM Pensionen Weltweit Phasen in AMIS LM Rückfluss- /Rückforderung LM Postvorschuss LM Pensionen Weltweit LM Kontoauszug / Abgleich
  7. 7. Projektbeschreibung AMIS Phase 1 : AMIS – Veränderungsdienst abgeschlossen und im Wirkbetrieb Mehrjähriger Zeithorizont des GesamtprojektesSeite 8 / 32
  8. 8. Problembeschreibung AMIS Zentrales Businessmodell, welches – durch 3 Datei-/ Datensatzformate gespeist wird – in mehr als 15 Datensatzformate transformiert wird – in Web-GUIs dargestellt wird – in mehr als 10 Kundenanschreiben transformiert wird >30 Formate beziehen sich auf das Businessmodell – je Format mehr als 1000 EinzelinformationenSeite 9 / 32
  9. 9. Problembeschreibung AMIS Name Vorname Titel GUIByte-Position . . . . Datensatz Datensatz -format Datensatz Datensatz -format Zentrales Datensatz -format business model Datensatz -format -format -format Datensatz -format business logic Anschreiben Anschreiben Anschreiben Seite 10 / 32
  10. 10. Motivation für MDSD in AMIS Familie von Softwaresystem mit struktureller Gemeinsamkeit – Gemeinsamkeit ist modellierbar – Gemeinsamkeiten sind in jeder Phase (von AMIS) zu finden Zentrales Management der Detailinformationen – Dokumentation und Management von Abhängigkeiten – Detailinformationen nicht doppelt in Analyse und Implementierung Große Anforderung an Qualität – Qualitätssicherung durch Generierungsansatz Seite 11 / 32
  11. 11. DSL in AMISSeite 12 / 32
  12. 12. DSL in AMIS Seite 13 / 32
  13. 13. DSL in AMIS• DSL – Metamodell mittels UML• Unsere DSL unterstützt programmierbare Erweiterungen des ModellsSeite 14 / 32
  14. 14. DSL in AMIS+ Ermittlung der DSL durch Referenzmodell • Ermittlung des Metamodells (und der DSL) anhand einer Referenzmodellierung • damit waren ca. 80% der DSL erfasst • die restlichen 20% ergaben sich innerhalb eines Jahres durch neue Anforderungen seitens der Modellierung • seitdem ist DSL stabil Prozess zur Ermittlung der DSL war nicht vorgegeben ― schlecht planbarSeite 15 / 32
  15. 15. Generatoren in AMIS- Generatoren auf nicht ausgereifter DSL aufgesetzt - Generatoren und Framework wurden zu früh parallel zum Referenzmodell umgesetzt  führte zu unnötigem Refactoring • Geduld mitbringen, bis DSL/Metamodell eine zufriedenstellende Reife erreicht hatSeite 16 / 32
  16. 16. Softwarearchitektur in AMIS Ermittlung, Validierung und Wartung der Zielplattform + Prototyp für Generatoren und Framework + Implementierung einer Referenzarchitektur + Validierungen von DSL-Erweiterungen + Referenzarchitektur wird gepflegtSeite 17 / 32
  17. 17. Testverfahren in AMIS Modell – Modellvalidierung (syntaktische Qualitätssicherung) - derzeit mit eigen-implementierter Validierung Generatoren / Framework – Validierung der DSL/Generatoren durch Referenzmodell und zugehörige Unit-TestsSeite 18 / 32
  18. 18. Testverfahren in AMIS Programmierte Modellerweiterungen – Entwicklung einer Simulationssoftware für aus-/ eingehende Datenformate Generate – Integrations- und Akzeptanztests auf großer Datenmenge Modell – Inhaltliche Qualitätssicherung auf ModellebeneSeite 19 / 32
  19. 19. Rollen und deren Anforderungen Rollen für Domäne / Modellierung – DSL-Analyse – Modellierung – Architektur Generatoren / Transformationen – Architektur, Generatorenentwicklung, Frameworkentwicklung – GenerierungSeite 20 / 32
  20. 20. Rollen in AMIS Es wurden Rollen in Personalunion besetzt – Architektur, Generatorenentwicklung – DSL-Analyse, Modellierung – Generierung besetzen spezielle EntwicklerInnen Sehr erfahrene Köpfe für DSL-Analyse, Generatoren- und Frameworkentwicklung − Gefahr von ,Kopfmonopolen’ in kleinen Teams + Große Flexibilität gerade in ‘Aufbruchsphase‘Seite 21 / 32
  21. 21. Modellierung in AMIS Modellierung mündet unmittelbar in Software: + Verlangt große Exaktheit der Analyse − Laufzeitaspekte fließen in Modellierung ein Pair-Modelling (Modellierung + Entwicklung) Betreuung der DSL durch Architektur und DSL-Analyse + Erweiterungen der DSL werden erkannt + Ausdehnung der Software-Systemfamilie Seite 22 / 32
  22. 22. Generierung in AMIS− Modell beeinflusst mehrere Teilprojekte daher explizite Generierung: – Generierung obliegt der Entwicklung – Generierung ist nicht Bestandteil des Build-Prozesses – Versionierung der Generate pro Teilprojekt – auf separatem Rechner inkl. lokaler Modultests – explizite Freigabe von Versionen der Generate Seite 23 / 32
  23. 23. Einsatz von MDSD in AMIS Einsatz von MDSD > 40% (bezogen auf Modelle) Mengengerüste – derzeit ca. 100.000 Modellelemente, davon < 2% (ca. 1.900) programmatisch ergänzt Kleines Entwicklungs- und Modellierungsteam (< 10 Personen) – davon 3 externe KräfteSeite 24 / 32
  24. 24. Ablösung der Aufwände bzgl. MDSD proprietären Generatorumgebung PT aggregiert Insgesamt 4 Releases 1000 Aufwand verringert sich deutlich 800 600 Stabilisierungder Infrastruktur 400 Aufsetzen und Pflege der MDSD- Infrastruktur 200 0 2003 2004 2005 2006 2007 2008 Jahr Projektbeginn Wirkbetriebseinführung Phase 1 Seite 25 / 32
  25. 25. Aufwände bzgl. MDSD PT aggregiert Wiederverwendung von Pflege der MDSD Infrastruktur Modellen und Entwicklung 1000Modellierungsaufwand erreicht 800 den für MDSD-Infrastruktur 600Vorlauf zur Erzeugung der Infrastruktur 400 200 Modellierung 0 2003 2004 2005 2006 2007 2008 Jahr Projektbeginn Wirkbetriebseinführung Phase 1 Seite 26 / 32
  26. 26. Aktueller Stand in AMIS Stabilität / Verlässlichkeit – DSL ist seit über einem Jahr stabil – Generatoren sind stabil und zuverlässig – Framework ist bis auf kleinere Änderungen stabil – Entwicklungsprozess hat sich stabilisiert und bewährt Seite 27 / 32
  27. 27. Risiken in AMIS Methodik ist pflegeintensiv – muß konsequent gelebt werden – neigt zu Erosion – erfordert Verständnis der Beteiligten am Prozess – Weg zurück ist schwer domänen-zentrierte MDSD greift früh im Entwicklungsprozess – systematische Fehler haben gravierende Auswirkungen Bindung der Generatoren an proprietäres Tool Komplexität der DSL muss begrenzt bleiben – Gefahr unklarer Modellierungsregeln – Gefahr impliziter Abhängigkeiten zwischen Modellierungselementen Seite 28 / 32
  28. 28. Sicht des Projektmanagements Integration von Modellierung und Implementierung – erschwert Zuordnung der Verantwortlichkeiten für einzelne Arbeitsergebnisse • Termin- und Aufwandskontrolle wird schwieriger – klassische Wasserfallmethode ist fast unmöglich • Iterationen zwischen Modellierung und Entwicklung Seite 29 / 32
  29. 29. Bewertung von MDSD nach 5 Jahren Erfolgreiches Management der Mengen an Detailinformationen Robuste Software durch Framework-Einsatz Wartungsaufwand reduziert sich um mehr als 50 % (konservativ geschätzt) – Vergleich der Aufwände bereits abgelöster Anwendung zu nicht abgelösten AnwendungenSeite 30 / 32
  30. 30. ResümeeIn unserem Fall und bei unserer Ausgangssituation hat sich derEinsatz von Modellgetriebener Softwareentwicklung gelohnt. Seite 31 / 32
  31. 31. www.iks-gmbh.com www.deutschepost.de/rentenservice Seite 32 / 32

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