1 iglidur...  .                                                         ®.                                                ...
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iglidur®-Polymer-Gleitlager                         iglidur® | Technische Daten                                           ...
Technisches Wissen Kunststoff Gleitlager igus®
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iglidur® Kunststoff-Gleitlager von igus® sind schmiermittelfrei, wartungsfrei, kostengünstig und vielseitig. iglidur® Gleitlager eignen sich für automotive Großserien oder für den Sondermaschinenbau, für Unterwasseranwendungen, für die Lebensmittel- oder Tabakindustrie, für extreme Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit oder für die einfache Blechdurchführung: iglidur® Gleitlager bietet immer eine Lösung - entweder aus dem Katalogprogramm oder als maßgeschneiderte Gleitlager Sonderlösung - ab Stückzahl 1!

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  1. 1. 1 iglidur... . ®. ... Polymer-Gleitlager...35 Werkstoffe in sieben Gruppen... ....plastics
  2. 2. iglidur®-Polymer-Gleitlager Anwendungsbeispiele: iglidur® Weitere spannende Anwendungsbeispiele www.igus.de/de/iglidurPraxis SIX FLAGS THEME PARKS (Achterbahn) Gleitlager aus iglidur® Z haben hier zu einer erheb- Überprüfungen der Aufnahmen und Wellen noch eine lichen Kostenreduzierung geführt. Dies wird dadurch Nachschmierung ist mit Gleitlagern aus iglidur® Z erreicht, dass innerhalb der Saison vollständig auf erforderlich. Zusätzlich konnte eine Gewichtserspar- Wartungsarbeiten verzichtet werden kann. Weder nis erzielt werden. 34
  3. 3. iglidur®- Polymer- GleitlagerOPERATIONSLEUCHTE WASCHKETTENLAGERUNGMotorische Verstellung der LED-Flügel mit spielfrei Halbierung der Antriebsleistung bei Flaschenreini-vorgespannten JVFM-Lagern aus iglidur® J. Absolut gungsanlagen durch iglidur® unter schwierigstenschmiermittel und wartungsfrei. Bedingungen wie 2–3 % Natronlauge und +80 °C.(Trumpf iLED Medical Systems Inc.) (Krones AG)HEUSCHWADER WERKZEUGWECHSLERKETTEHauptgründe für iglidur®-Gleitlager: Reduzierung Hauptgründe für iglidur®-Gleitlager: Enorme Kosten-der Bearbeitungs- und Montagekosten durch speziell vorteile gegenüber handelsüblichen metallischan den Kreiselarm angepasste Geometrie sowie gerollten Buchsen sowie hohe VerschleißfestigkeitWartungsfreiheit und hohe Verschleißfestigkeit. auch auf weichen Wellen.(Fella Werke GmbH & Co. KG) (Deckel Maho Seebach GmbH)ACHSLAGERUNG SCHLAUCHBEUTELMASCHINEDie Kantenbelastung ist häufig ein entscheidendes Die Dauergebrauchstemperaturen im SchweißbalkenKriterium für den Einsatz von Gleitlagern. iglidur® G- erreichen teilweise +160 °C und mehr. Hier bewährenGleitlager bewähren sich hier mit hoher Verschleiß- sich iglidur® Z-Gleitlager mit hoher Lebensdauer.festigkeit, sind kostengünstig, korrosionsbeständig (Affeldt Verpackungsmaschinen GmbH)und schmutzunempfindlich.(Zunhammer GmbH Gülletechnik)igus® GmbH 51147 Köln | Tel. +49 (0) 22 03/96 49-145 Fax -3 34 | info@igus.de | www.igus.de 35
  4. 4. iglidur®-Polymer-Gleitlager Auswahl iglidur® | Werkstoffe im Überblick iglidur®-Standards ab Lager Standards iglidur® G iglidur® J iglidur® M250 ab Seite 61 der Alleskönner: der Fast-and-slow- dick und robust: das meistverkaufte motion-Spezialist: hervorragende iglidur®-Gleitlager vielseitig im Dauerbetrieb Schwingungsdämpfung weltweit auch für weiche Wellen Seite 65 Seite 93 Seite 111 iglidur®-Spezialisten ab Lager Weitere Allrounder iglidur® K iglidur® P ab Seite 175 vielseitiger, verschleißfester vielseitig, auch in Universalwerkstoff feuchter Umgebung Seite 179 Seite 189 Dauerlauf iglidur® J260 iglidur® J3 iglidur® J350 ab Seite 208 ideal für Kunststoffwellen Lebensdauer bis hoch verschleißfest in Rotation zu drei Mal höher als bei iglidur® J Seite 213 Seite 223 Seite 233 Hohe Temperaturen iglidur® V400 iglidur® X6 iglidur® Z Bis +250 °C hohe Medien- und Lebensdauer bis verschleißfest bei hoher Last Temperaturbeständigkeit zu sechs Mal höher und hohen Temperaturen ab Seite 278 als bei iglidur® X Seite 283 Seite 293 Seite 303 Hohe Medien- beständigkeit iglidur® H iglidur® H1 iglidur® H370 Temperaturen bis +200 °C der Standard im Nassbereich verschleißfest im Dauerbetrieb geringster Verschleiß ab Seite 324 unter Wasser Seite 329 Seite 341 Seite 351 Lebensmittel- kontakt iglidur® A180 iglidur® A200 iglidur® A350 ab Seite 370 der FDA-Allrounder schwingungsdämpfend, FDA-konform und verschleißfest für den Nassbereich nimmt Feuchtigkeit auf bei hohen Temperaturen Seite 375 Seite 385 Seite 401 Besondere Einsatzgebiete iglidur® F iglidur® H4 iglidur® Q elektrisch leitend der Automotive-Standard verschleißfest bei ab Seite 438 und druckfest hohen Lasten Seite 443 Seite 455 Seite 465 36 Mehr Informationen www.iglidur.de
  5. 5. iglidur®- Polymer- Gleitlageriglidur® W300 iglidur® Xder Dauerläufer: der High-Tech-Problemlöser:hohe Standzeiten, auch chemikalien- und temperatur-für weiche Wellen beständig bis +250 °C Seite 135 Seite 157 iglidur®-Spezialisten auftragsbezogen iglidur® GLW druckfester Low-Cost- Werkstoff für Großserien Seite 201iglidur® L250 iglidur® R iglidur® D iglidur® J200für hohe Low-Cost-Werkstoff, Low-Cost-Werkstoff speziell für AluminiumwellenGeschwindigkeiten geringer Verschleiß mit Silikon Seite 243 Seite 253 Seite 263 Seite 271 iglidur® UW500 für den Einsatz in heißen Flüssigkeiten Seite 317 iglidur® H2 medienbeständiger Low-Cost-Werkstoff Seite 363iglidur® A500 iglidur® A290 iglidur® T220FDA-konformer der Robuste für die TabakindustrieHochtemperatur-Werkstoff Seite 411 Seite 421 Seite 431iglidur® UW iglidur® B iglidur® Cfür schnelle Rotation extrem hohe Elastizität PTFE- und silikonfreiunter Wasser Seite 479 Seite 489 Seite 497igus® GmbH 51147 Köln | Tel. +49 (0) 22 03/96 49-145 Fax -3 34 | info@igus.de | www.igus.de 37
  6. 6. iglidur®-Polymer-Gleitlager iglidur® | Auswahl nach Kerneigenschaften Seite iglidur® G 65 iglidur J® 93 Standards iglidur® M250 111 iglidur® W300 135 iglidur X® 157 iglidur® K 179 Allrounder Weitere iglidur® P 189 iglidur GLW ® 201 iglidur® J260 213 iglidur® J3 223 iglidur® J350 233 Dauerlauf iglidur® L250 243 iglidur® R 253 iglidur® D 263 iglidur® J200 271 iglidur® V400 283 Temperaturen iglidur® X6 293 Hohe iglidur® Z 303 iglidur® UW500 317 iglidur® H 329 Hohe Medien- beständigkeit iglidur® H1 341 iglidur® H370 351 iglidur® H2 363 iglidur® A180 375 Lebensmittelkontakt iglidur A200 ® 385 iglidur® A350 401 iglidur® A500 411 iglidur A290 ® 421 iglidur® T220 431 iglidur® F 443 Einsatzgebiete iglidur® H4 455 Besondere iglidur® Q 465 iglidur UW ® 479 iglidur® B 489 iglidur® C 497 höchste Standzeiten für hohe Temperaturen schmutzresistent im Trockenlauf geringe Reibung bei für hohe Lasten chemikalienresistent hoher Geschwindigkeit 38 Mehr Informationen www.iglidur.de
  7. 7. iglidur®- Polymer-iglidur® | Auswahl nach Kerneigenschaften Gleitlager Seite iglidur® G 65 iglidur J ® 93 Standards iglidur® M250 111 iglidur® W300 135 iglidur X ® 157 iglidur® K 179 Allrounder Weitere iglidur® P 189 iglidur GLW ® 201 iglidur® J260 213 iglidur® J3 223 iglidur® J350 233 Dauerlauf iglidur® L250 243 iglidur® R 253 iglidur® D 263 iglidur® J200 271 iglidur® V400 283 Temperaturen iglidur® X6 293 Hohe iglidur® Z 303 iglidur® UW500 317 iglidur® H 329 Hohe Medien- beständigkeit iglidur® H1 341 iglidur® H370 351 iglidur® H2 363 iglidur® A180 375 Lebensmittelkontakt iglidur A200 ® 385 iglidur® A350 401 iglidur® A500 411 iglidur A290 ® 421 iglidur® T220 431 iglidur® F 443 Einsatzgebiete iglidur® H4 455 Besondere iglidur® Q 465 iglidur UW ® 479 iglidur® B 489 iglidur® C 497 geringe Wasseraufnahme schwingungsdämpfend unter Wasser möglich lebensmitteltauglich gut bei Kantenpressung kostengünstigigus® GmbH 51147 Köln | Tel. +49 (0) 22 03/96 49-145 Fax -3 34 | info@igus.de | www.igus.de 39
  8. 8. iglidur®-Polymer-Gleitlager iglidur® | Auswahl nach Hauptkriterien Flächenpressung [MPa] Temperatur [°C] 0 20 40 60 80 100 120 140 0 50 100 150 200 250 Seite iglidur® G 65 iglidur J ® 93 Standards iglidur® M250 111 iglidur® W300 135 iglidur X ® 157 iglidur® K 179 Allrounder Weitere iglidur® P 189 iglidur GLW ® 201 iglidur® J260 213 iglidur® J3 223 iglidur® J350 233 Dauerlauf iglidur® L250 243 iglidur® R 253 iglidur® D 263 iglidur® J200 271 iglidur® V400 283 Temperaturen iglidur® X6 293 Hohe iglidur Z ® 303 iglidur® UW500 317 iglidur® H 329 Hohe Medien- beständigkeit iglidur® H1 341 iglidur H370 ® 351 iglidur® H2 363 iglidur® A180 375 Lebensmittelkontakt iglidur A200 ® 385 iglidur® A350 401 iglidur® A500 411 iglidur A290 ® 421 iglidur® T220 431 iglidur® F 443 Einsatzgebiete iglidur® H4 455 Besondere iglidur® Q 465 iglidur UW ® 479 iglidur® B 489 iglidur® C 497 Maximal empfohlene Flächenpressung für iglidur®-Gleitlager bei Wichtige Temperaturgrenzen der iglidur®-Gleitlager +20 °C obere langzeitige Anwendungstemperatur +120 °C Temperatur, ab der eine zusätzliche axiale Sicherung der iglidur®-Gleitlager erforderlich ist 40 Mehr Informationen www.iglidur.de
  9. 9. iglidur®- Polymer-iglidur® | Auswahl nach Hauptkriterien Gleitlager Reibwert [µ] Verschleiß [µm/km] 0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 Welle 0 5 10 15 20 Welle Seite iglidur® G 3 3 65 iglidur J ® 5 3 93 Standards iglidur® M250 3 3 111 iglidur® W300 7 3 135 iglidur X ® 3 4 157 iglidur® K 3 3 179 Allrounder Weitere iglidur® P 3 1 189 iglidur GLW ® 1 2 201 iglidur® J260 6 3 213 iglidur® J3 7 3 223 iglidur® J350 6 7 233 Dauerlauf iglidur® L250 4 1 243 iglidur® R 6 1 253 iglidur® D 7 7 263 iglidur® J200 6 5 271 iglidur® V400 2 3 283 Temperaturen iglidur® X6 6 3 293 Hohe iglidur Z ® 1 3 303 iglidur® UW500 3 6 317 iglidur® H 3 5 329 Hohe Medien- beständigkeit iglidur® H1 7 3 341 iglidur H370 ® 2 2 351 iglidur® H2 6 4 363 iglidur® A180 5 3 375 iglidur A200 ® 4 3 385 Lebensmittelkontakt iglidur® A350 6 2 401 iglidur® A500 3 2 411 iglidur A290 ® 3 2 421 iglidur® T220 3 3 431 iglidur® F 6 1 443 Einsatzgebiete iglidur® H4 3 5 455 Besondere iglidur® Q 6 3 465 iglidur UW ® 3 6 479 iglidur® B 3 1 489 iglidur® C 6 7 497Reibwerte der iglidur®-Gleitlager rotierend, Verschleiß der iglidur®-Gleitlager rotierend, Wellenmaterialien:p = 1 MPa, v = 0,3 m/s p = 1 MPa 1 = Cf53 5 = St37 Mittelwert aus allen sieben getesteten Mittelwert aus allen sieben getesteten 2 = hartverchromt 6 = V2A Gleitpaarungen Gleitpaarungen 3 = Aluminium, hc 7 = X90 Reibwert der besten Paarung Verschleiß der besten Paarung 4 = Automatenstahligus® GmbH 51147 Köln | Tel. +49 (0) 22 03/96 49-145 Fax -3 34 | info@igus.de | www.igus.de 41
  10. 10. iglidur®-Polymer-Gleitlager iglidur® | Werkstofftabelle Allgemeine Eigenschaften Mechanische Eigenschaften max. Wasserauf- bei +23 °C/50 % Biege-E-Modul Druckfestigkeit max. Feuchtig- Biegefestigkeit keitsaufnahme Wenn Sie noch unsicher sind, welches Material pv-Wert, max. Gleitreibwert, r. F. [Gew.-%] dynamisch, Sie bevorzugen, gehen Sie bitte zurück zu den gegen Stahl [MPa · m/s] bei +20 °C Auswahltabellen auf den Seiten: (trocken) [Gew.-%] nahme (g/cm3) Dichte Auswahl nach Kerneigenschaften, Seite 38 Farbe (axial) [MPa] [MPa] [MPa] Auswahl nach Hauptkriterien, Seite 40 Seite [µ] iglidur® G 1,46 mattgrau 0,7 4,0 0,08–0,15 0,42 7.800 210 78 65 iglidur® J 1,49 gelb 0,3 1,3 0,06–0,18 0,34 2.400 73 60 93 Standards iglidur® M250 1,14 anthrazit 1,4 7,6 0,18–0,40 0,12 2.700 112 52 111 iglidur® W300 1,24 gelb 1,3 6,5 0,08–0,23 0,23 3.500 125 61 135 iglidur® X 1,44 schwarz 0,1 0,5 0,09–0,27 1,32 8.100 170 100 157 iglidur® K 1,52 gelbbeige 0,1 0,6 0,06–0,2 0,3 3.500 80 60 179 Allrounder Weitere iglidur® P 1,58 schwarz 0,2 0,4 0,06–0,21 0,39 5.300 120 66 189 iglidur GLW ® 1,36 schwarz 1,3 5,5 0,1–0,24 0,3 7.700 235 74 201 iglidur® J260 1,35 gelb 0,2 0,4 0,06–0,2 0,35 2.200 60 50 213 iglidur® J3 1,42 gelb 0,3 1,3 0,06–0,2 0,5 2.700 70 60 223 iglidur J350 ® 1,44 gelb 0,3 1,6 0,08-0,2 0,45 2.000 55 60 233 Dauerlauf iglidur® L250 1,5 beige 0,7 3,9 0,08–0,19 0,4 1.950 67 47 243 iglidur® R 1,39 dunkelrot 0,2 1,1 0,09–0,25 0,27 1.950 70 68 253 iglidur® D 1,4 grün 0,3 1,1 0,08–0,26 0,27 2.000 72 70 263 iglidur® J200 1,72 dunkelgrau 0,2 0,7 0,11–0,17 0,3 2.800 58 43 271 iglidur® V400 1,51 weiß 0,1 0,2 0,15–0,20 0,5 4.500 95 47 283 Temperaturen iglidur® X6 1,53 dunkelblau 0,1 0,5 0,09–0,25 1,35 16.000 290 190 293 Hohe iglidur® Z 1,4 braun 0,3 1,1 0,06–0,14 0,84 2.400 95 65 303 iglidur® UW500 1,49 schwarz 0,1 0,5 0,20–0,36 0,35 16.000 260 140 317 iglidur® H 1,71 grau 0,1 0,3 0,07–0,2 1,37 12.500 175 81 329 Hohe Medien- beständigkeit iglidur® H1 1,53 creme-weiß 0,1 0,3 0,06–0,2 0,80 2.800 55 78 341 iglidur® H370 1,66 grau 0,1 0,1 0,07–0,17 0,74 11.100 135 79 351 iglidur® H2 1,72 braun 0,1 0,2 0,07–0,30 0,58 10.300 210 109 363 iglidur® A180 1,46 weiß 0,2 1,3 0,05–0,23 0,31 2.300 88 78 375 Lebensmittelkontakt iglidur A200 ® 1,14 weiß 1,5 7,6 0,10–0,40 0,09 2.500 116 54 385 iglidur® A350 1,42 blau 0,9 1,6 0,09-0,2 0,40 2.000 110 78 401 iglidur® A500 1,28 braun 0,3 0,5 0,26–0,41 0,28 3.600 140 n. b. 411 iglidur A290 ® 1,41 weiß 1,7 7,3 0,13–0,40 0,23 8.800 250 91 421 iglidur® T220 1,28 weiß 0,3 0,5 0,20–0,32 0,28 1.800 65 55 431 iglidur® F 1,25 schwarz 1,8 8,4 0,1–0,39 0,34 11.600 260 98 443 Einsatzgebiete iglidur® H4 1,79 braun 0,1 0,2 0,08–0,25 0,70 7.500 120 50 455 Besondere iglidur® Q 1,4 schwarz 0,9 4,9 0,05–0,15 0,55 4.500 120 89 465 iglidur® UW 1,52 schwarz 0,2 0,8 0,15–0,35 0,11 9.600 90 70 479 iglidur® B 1,15 grau 1,0 6,3 0,18–0,28 0,15 1.800 55 20 489 iglidur® C 1,1 weißlich 1,0 6,9 0,17–0,25 0,10 1.900 60 30 497 42 Mehr Informationen www.iglidur.de
  11. 11. iglidur®- Polymer-iglidur® | Werkstofftabelle Gleitlager Mechanische Physikalische und thermische Elektrische Eigenschaften Eigenschaften Eigenschaften Flächenpressung obere langzeitige obere kurzzeitige max. empfohlene nungskoeffizient Wärmeleitfähig- Wärmeausdeh- Shore-D-Härte Anwendungs- Anwendungs- Anwendungs- Oberflächen- Durchgangs- spezifischer widerstand widerstand temperatur temperatur temperatur [K–1 · 10–5] [W/m · K] (+20 °C) (+23 °C) untere [Ωcm] [MPa] keit [°C] [°C] [°C] Seite [Ω] iglidur® G 80 81 +130 +220 –40 0,24 9 > 1013 > 1011 65 iglidur® J 35 74 +90 +120 –50 0,25 10 > 1013 > 1012 93 Standards iglidur® M250 20 79 +80 +170 –40 0,24 10 > 1013 > 1011 111 iglidur® W300 60 77 +90 +180 –40 0,24 9 > 1013 > 1012 135 iglidur® X 150 85 +250 +315 –100 0,60 5 < 105 < 103 157 iglidur® K 60 72 +170 +240 –40 0,25 3 > 1012 > 1012 179 Allrounder Weitere iglidur® P 50 75 +130 +200 –40 0,25 4 > 1013 > 1012 189 iglidur GLW ® 80 78 +100 +160 –40 0,24 17 > 10 11 > 10 11 201 iglidur® J260 40 77 +120 +140 –100 0,24 13 > 1012 > 1010 213 iglidur® J3 45 73 +90 +120 –50 0,25 13 > 1012 > 1012 223 iglidur J350 ® 60 80 +180 +220 –100 0,24 7 > 10 13 > 10 10 233 Dauerlauf iglidur® L250 45 68 +90 +180 –40 0,24 10 > 1010 > 1011 243 iglidur® R 23 77 +90 +110 –50 0,25 11 > 1012 > 1012 253 iglidur® D 23 78 +90 +110 –50 0,25 11 > 1014 > 1014 263 iglidur® J200 23 70 +90 +120 –50 0,24 8 > 108 > 108 271 iglidur® V400 45 74 +200 +240 –50 0,24 3 > 1012 > 1012 283 Temperaturen iglidur® X6 150 89 +250 +315 –100 0,55 1,1 < 105 < 103 293 Hohe iglidur® Z 150 81 +250 +310 –100 0,62 4 > 1011 > 1011 303 iglidur® UW500 140 86 +250 +300 –100 0,6 4 < 109 < 109 317 iglidur® H 90 87 +200 +240 –40 0,6 4 < 105 < 102 329 Hohe Medien- beständigkeit iglidur® H1 80 77 +200 +240 –40 0,24 6 > 1012 > 1011 341 iglidur® H370 75 82 +200 +240 –40 0,5 5 < 105 < 105 351 iglidur® H2 110 88 +200 +240 –40 0,24 4 > 1015 > 1014 363 iglidur® A180 28 76 +90 +110 –50 0,25 11 > 1012 > 1011 375 Lebensmittelkontakt iglidur A200 ® 18 81 +80 +170 –40 0,24 10 > 10 13 > 10 12 385 iglidur® A350 60 76 +180 +210 –100 0,24 8 > 1011 > 1011 401 iglidur® A500 120 83 +250 +300 –100 0,24 9 > 1014 > 1013 411 iglidur A290 ® 70 88 +140 +180 –40 0,24 7 > 10 11 > 10 11 421 iglidur® T220 40 76 +100 +160 –40 0,24 11 > 1010 > 1010 431 iglidur® F 105 84 +140 +180 –40 0,65 12 < 103 < 102 443 Einsatzgebiete iglidur® H4 65 80 +200 +240 –40 0,24 5 > 1013 > 1012 455 Besondere iglidur® Q 100 83 +135 +155 –40 0,23 5 > 1015 > 1012 465 iglidur® UW 40 78 +90 +110 –50 0,6 6 < 105 < 105 479 iglidur® B 40 69 +100 +130 –40 0,24 12 > 1010 > 109 489 iglidur® C 40 72 +90 +130 –40 0,24 15 > 1010 > 109 497igus® GmbH 51147 Köln | Tel. +49 (0) 22 03/96 49-145 Fax -3 34 | info@igus.de | www.igus.de 43
  12. 12. iglidur®-Polymer-Gleitlager iglidur® | Hochleistungspolymere – Eigenschaften iglidur® – Gleitlager aus Hochleistungspolymeren Hochverschleißfeste Polymere, verbessert durch exakt abgestimmte Zusätze von Verstärkungs- und Festschmier- stoffen, tausendfach getestet und millionenfach bewährt – das ist iglidur®. igus®-Ingenieure entwickeln jedes Jahr mehr als 100 neue Kunststoffcompounds, testen in mehr als 8.000 Versuchen pro Jahr wartungsfreie Gleitlager und bauten so in den letzten Jahren eine umfassende Datenbank über die tribologischen Eigenschaften der Polymere auf. Diese Datenbank macht es uns heute möglich, für unsere Kunden die überwiegende Zahl der Anwendungen im Vorfeld besser zu beurteilen, die erwartete Lebensdauer Bild 01: iglidur®: berechenbare Gleitlager aus Hoch- zu berechnen und damit dem Anwender Sicherheit bei der leistungspolymeren Verwendung zu geben. Bild 02: Gleitlagerlabor für tribologische Versuche Bild 03: www.igus.de/iglidur-experte Allgemeine Eigenschaften von iglidur®-Gleitlagern: Schmiermittelfreiheit Wartungsfreiheit Korrosionsbeständigkeit hohe Schmutz- gute Medienbeständigkeit unempfindlichkeit hohe Druckfestigkeit geringes Gewicht geringe Reibwerte hohe Verschleißfestigkeit hohe mechanische sehr gutes Preis- Dämpfung Leistungs-Verhältnis Über die allgemeinen Eigenschaften hinaus besitzt jeder iglidur ®-Lagerwerkstoff eine Reihe besonderer Eigen- schaften und Stärken, die seine besondere Eignung für bestimmte Anwendungen und Anforderungen ausmachen. Die ausführliche Beschreibung der Werkstoffe finden Sie Bild 04: iglidur®-Gleitlager: für jede Anwendung das in den jeweiligen Kapiteln vor den Tabellen der lieferbaren richtige Material Abmessungen. 44 Mehr Informationen www.iglidur.de
  13. 13. iglidur®- Polymer-iglidur® | Aufbau GleitlagerGleitlager müssen, teilweise über Jahre, hohe Lasten auf-nehmen und dabei mit geringen Reibwerten und hoherVerschleißfestigkeit zuverlässig Ihren Dienst tun.Die traditionelle Lösung:Harte Schale mit weicher Beschichtung. Jedes geschmierteLager arbeitet nach diesem Prinzip, außerdem eine Reihe vonwartungsfreien Lagern, die mit besonderen Gleitschichtenausgerüstet sind. Aber diese weiche Gleitschicht ist nichtstark genug. Bei hohen Belastungen, Kantenpressung oderSchwingungen drückt sie sich weg.Die iglidur®-Lösung: Der Selbstschmiereffekt Bild 05: Spritzgegossene iglidur ®-Gleitlager sindDie Hochleistungspolymere der iglidur®-Gleitlager setzen homogen aufgebaut. Basispolymer, Verbundstoffe undsich zusammen aus: Festschmierstoffe ergänzen sich gegenseitig. Basispolymer Fasern und Füllstoffen Festschmierstoffen Basispolymer und technische Fasern Der radiale Druck, mit dem die Lager belastet sind, wirdDiese Komponenten sind nicht schichtweise aufgetragen, von dem polymeren Basiswerkstoff aufgenommen. In dersondern homogen miteinander vermischt. Der Vorteil dieses Kontaktfläche stützt er sich auf der Welle ab. Er sorgtAufbaus wird besonders deutlich, wenn man sich einmal die dafür, dass die Festschmierstoffe nicht unter zu hohenAnforderungen an die Oberfläche eines Lagers verdeutlicht: Auflagedruck geraten. Das Basismaterial ist zusätzlich verstärkt durch technische Fasern oder Füllstoffe.1. Der Reibwert, der besonders durch die Oberfläche des Diese Zusatzstoffe stabilisieren die Lager besonders für Lagers bestimmt wird, soll möglichst gering sein. Dauerbeanspruchungen.2. Die Oberfläche darf sich unter den Kräften, die auf das Lager wirken, nicht wegdrücken.3. Die Verschleißkräfte wirken besonders auf die Oberfläche der Lager, hier muss das Lager besonders widerstandsfähig sein.Den einen universellen Werkstoff, der all diese Aufgabengleich gut erfüllen kann, daher funktionieren iglidur ®-Gleitlager anders. Für jede Aufgabe des Lagers steht eineKomponente der iglidur®-Werkstoffe: Die Basispolymere sind entscheidend für die Verschleiß- festigkeit. Fasern und Füllstoffe verstärken die Lager, so dass auch hohe Kräfte oder Kantenbelastungen aufgenommen werden. Festschmierstoffe schließlich schmieren die Lager Bild 06: Basispolymere ohne Verstärkungsstoffe mit selbständig und vermindern die Reibung des Systems. Festschmierstoffen, 50fach vergrößert, eingefärbtigus® GmbH 51147 Köln | Tel. +49 (0) 22 03/96 49-145 Fax -3 34 | info@igus.de | www.igus.de 45
  14. 14. iglidur®-Polymer-Gleitlager iglidur® | Aufbau Inkorporierte Schmierung Die Festschmierstoffe sind als mikroskopisch kleine Partikeln, millionenfach in winzigen Kammern in dem festen, meistens faserverstärkten Material eingebettet. Aus diesen Kammern geben die Gleitlager winzige Mengen der Festschmierstoffe frei. Das reicht aus, um die unmittelbare Umgebung ausreichend zu schmieren. Die Festschmierstoffe helfen, den Reibwert der iglidur®- Lager zu senken. Sie sind nicht unverzichtbar für die Funktion der Lager, haben aber eine unterstützende Wirkung. Da sie in den winzigen Kammern eingebettet sind, können sie sich nicht wegdrücken. Sie sind immer da, sobald sich das Lager oder die Welle in Bewegung setzt. Bild 07: Basispolymere mit Fasern und Festschmier- stoffen, 200fach vergrößert, eingefärbt Die Einlaufphase In der Startphase laufen sich die Welle und das iglidur®- Gleitlager aufeinander ein. Während dieser Phase passen sich die Oberflächen beider Partner optimal aneinander an. Die spezifische Belastung des Systems sinkt, da sich die Kontaktflächen von Welle und Lager während des Einlaufens vergrößern. Gleichzeitig sinkt die Verschleißrate und nähert sich einem linearen Verlauf. In dieser Phase Verschleiß verändern sich die Reibwerte noch, um schließlich einen weitgehend konstanten Wert anzunehmen Zeit Abb. 01: Während der Einlaufphase sinkt die Ver- schleißrate stark ab. 46 Mehr Informationen www.iglidur.de
  15. 15. iglidur®- Polymer-iglidur® | Technische Daten GleitlagerBelastung 120Die Belastung eines Gleitlagers wird durch die Flächen- 100 Flächenpressung [MPa]pressung (p) in MPa (entspricht N/mm2) zum Ausdruck 80gebracht. Dazu wird die radiale Last auf die projizierteFläche des Lagers verteilt. 60 40 FRadiallager: p= d1 · b1 20Für Axiallager ergibt sich die Belastung entsprechend. 0 20 50 80 120 150 FAxiallager: p= Temperatur [°C] (d22 – d12 ) · π iglidur® G iglidur® J3 iglidur® A290 4 iglidur® J iglidur® L250 iglidur® T220dabei ist iglidur® M250 iglidur® R iglidur® F iglidur® W300 iglidur® D iglidur® QF Belastung in N iglidur® P iglidur® J200 iglidur® UW iglidur® GLW iglidur® A180 iglidur® Bd1 Lagerinnendurchmesser in mm iglidur® J260 iglidur® A200 iglidur® Cb1 Lagerlänge in mm 160d2 Außendurchmesser des Lagers in mm 140 Flächenpressung [MPa]Maximale empfohlene Flächenpressung 120Ein Kennwert der iglidur®-Werkstoffe ist die maximale 100empfohlene Flächenpressung [p], statisch bei +20 °C. Die 80einzelnen iglidur®-Gleitlager unterscheiden sich in diesem 60Punkt sehr deutlich voneinander. Der Kennwert [p] gibt 40die Grenze der Belastbarkeit eines Gleitlagers an. Diese 20Belastung kann das Gleitlager dauernd ohne Schädigung 0ertragen. Der angegebene Wert gilt für den statischen 20 40 60 80 100 120 140 160 180 200Betrieb, lediglich sehr langsame Geschwindigkeiten bis 0,01 Temperatur [°C]m/s sind bei dieser Belastung zulässig. Höhere Belastungen iglidur® X iglidur® Z iglidur® H2 iglidur® K iglidur® UW500 iglidur® A350sind möglich, wenn die Dauer der Beanspruchung kurz ist. iglidur® J350 iglidur® H iglidur® A500 iglidur® V400 iglidur® H1 iglidur® H4 iglidur® X6 iglidur® H370 Werkstofftabelle, Seite 42 Abb. 02 und 03: Maximale empfohlene Flächenpressung in Abhängigkeit von der TemperaturBelastung und TemperaturAbb. 02 und 03 zeigen die maximale empfohlene Flächen- 100pressung der iglidur®-Gleitlager über der Temperatur. Mitsteigender Temperatur nimmt dieser Wert kontinuierlichab. Nutzen Sie die Möglichkeiten der Berechenbarkeit der Verschleiß [µm/km]iglidur®-Gleitlager, um solche Effekte im Vorfeld zu erfassen, 10oder ermitteln Sie die wirkenden Temperaturen im Versuch.Belastung und Geschwindigkeit 1Mit abnehmender radialer Belastung der Gleitlager nimmt 5 10 20 45die zulässige Gleitgeschwindigkeit zu. Das Produkt aus der Belastung [MPa]Belastung [p] und der Geschwindigkeit [v], der sogenannte iglidur® G iglidur® P iglidur® Zpv-Wert, kann als als ein Maß für die Erwärmung der Lager iglidur® J iglidur® V400 iglidur® Q iglidur® W300verstanden werden. Diesen Zusammenhang verdeutlichtdas pv-Diagramm, das für jeden iglidur ®-Werkstoff zu Abb. 04: Verschleiß von iglidur®-Gleitlagern bei mittlerenBeginn des jeweiligen Kapitels zu finden ist. und hohen Belastungenigus® GmbH 51147 Köln | Tel. +49 (0) 22 03/96 49-145 Fax -3 34 | info@igus.de | www.igus.de 47
  16. 16. iglidur®-Polymer-Gleitlager iglidur® | Technische Daten Belastung und Verschleiß iglidur® G 0,24 0,33 iglidur® J 0,19 0,20 Die Belastung der Gleitlager hat Einfluss auf den Verschleiß iglidur® M250 0,42 0,55 der Lager. Die folgenden Diagramme zeigen beispielhaft iglidur® W300 0,26 0,28 iglidur® X 0,37 0,41 das Verschleißverhalten der iglidur®-Lagerwerkstoffe. Gut iglidur® K 0,18 0,15 iglidur® P 0,20 0,40 zu erkennen ist, dass es für jede Belastung das optimale iglidur® GLW 0,25 0,40 Gleitlager gibt. Der Verschleiß wird als Verschleißrate in iglidur® J260 0,18 0,20 iglidur® J3 0,15 0,16 [µm/km] angegeben. iglidur® J350 0,20 0,21 iglidur® L250 0,23 0,21 100 iglidur® R 0,23 0,27 iglidur® D 0,23 0,45 10 iglidur® J200 0,16 0,09 iglidur® V400 0,22 0,20 iglidur® Z 0,23 0,22 1,0 iglidur® X6 0,17 0,18 iglidur® UW500 0,28 0,37 iglidur® H 0,21 0,20 iglidur® H1 0,15 0,16 0,1 iglidur® H370 0,15 0,18 0,25 0,75 1 2 5 iglidur® H2 0,27 0,49 iglidur® A180 0,23 0,32 100 iglidur® A200 0,55 0,60 iglidur® A350 0,23 0,20 iglidur® A500 0,41 0,38 10 iglidur® A290 0,38 0,30 iglidur® T220 0,33 0,35 iglidur® F 0,41 0,45 1,0 iglidur® H4 0,22 0,22 iglidur® Q 0,15 0,16 iglidur® UW 0,32 0,36 0,1 iglidur® B 0,30 0,33 0,25 0,75 1 2 5 iglidur® C 0,23 0,24 100 0,15 m/s 0,30 m/s Verschleiß [µm/km] Abb. 08: Reibwerte der iglidur -Werkstoffe bei verschie- ® 10 denen Gleitgeschwindigkeiten (Welle Cf53, rotierend) 1,0 Gleitgeschwindigkeit Bei Gleitlagern kommt es immer auf die Umfangsgeschwin- 0,1 digkeit an. Entscheidend ist nicht die absolute Drehzahl, 0,25 0,75 1 2 5 sondern die relative Geschwindigkeit zwischen der Welle Belastung [MPa] und dem Lager. iglidur® G iglidur® A180 iglidur® X iglidur® J iglidur® A200 iglidur® V400 Die Gleitgeschwindigkeit wird in Meter pro Sekunde iglidur® M250 iglidur® A500 iglidur® Z iglidur® W300 iglidur® A290 iglidur® H [m/s] ausgedrückt und aus der Drehzahl n [UPM] mit iglidur® P iglidur® F iglidur® H370 iglidur® L250 iglidur® Q iglidur® H4 nachstehender Formel berechnet. iglidur® R Abb. 05-07: Verschleiß von iglidur ®-Gleitlagern bei niedrigen Belastungen Rotationen: v= n · d1 · π m 60 · 1.000 s[ ] Belastung und Reibwert Mit zunehmender Belastung nimmt der Reibwert der Gleit- Schwenkbewegungen: v = d1 · π · 2·ß 360 · f 1.000 [ ] m s lager typischerweise ab. In diesem Zusammenhang sind dabei ist Wellenwerkstoff und -oberfläche ebenfalls von Bedeutung. d1 = Wellendurchmesser [mm] ß f = Frequenz pro Sekunde Reibwerte, Seite 52 ß = Winkel [°] n = Umdrehungen pro Minute Bei variierenden Geschwindigkeiten, wie sie beispielsweise bei schwenkenden Bewegungen auftreten, ist die mittlere Gleitgeschwindigkeit v maßgebend (s. oben stehende Formel). 48 Mehr Informationen www.iglidur.de
  17. 17. iglidur®- Polymer-iglidur® | Technische Daten GleitlagerZulässige Gleitgeschwindigkeiten Werkstoff rotierend oszillierend lineariglidur ®-Gleitlager sind für niedrige bis mittlere Gleit- langz. kurzz. langz. kurzz. langz. kurzz.geschwindigkeiten im Dauerbetrieb entwickelt worden.Tabelle 01 zeigt die zulässigen Gleitgeschwindigkeiten der Standardsiglidur®-Gleitlager für rotierende, schwenkende und lineare iglidur® G 1 2 0,7 1,4 4 5,3Bewegungen. iglidur J ® 1,5 3 1,1 2,1 8 10Diese Gleitgeschwindigkeiten sind Grenzwerte unter der iglidur® M250 0,8 2 0,6 1,4 2,5 5Annahme minimaler Druckbelastungen der Lager. iglidur® W300 1 2,5 0,7 1,8 4 6In der Praxis lassen sich aufgrund von Wechselwirkungen iglidur® X 1,5 3,5 1,1 2,5 5 10diese Grenzwerte oft nicht erreichen. Jede Erhöhung der Weitere AllrounderDruckbelastung führt zu einer Senkung der erlaubten iglidur® K 1 2 0,7 1,4 3 4Gleitgeschwindigkeiten und umgekehrt. iglidur P ® 1 2 0,7 1,4 3 4Die Grenze der Geschwindigkeiten wird durch die iglidur® GLW 0,8 1 0,6 0,7 2,5 3Lagererwärmung vorgegeben. Das ist auch der Grund Dauerlaufdafür, dass sich für die unterschiedlichen Bewegungsarten iglidur® J260 1 2 0,7 1,4 3 4unterschiedliche Gleitgeschwindigkeiten ergeben. iglidur J3 ® 1,5 3 1,1 2,1 8 10Bei Linearbewegungen kann mehr Wärme über die Welle iglidur® J350 1,3 3 1 2,3 4 8abgeführt werden, da das Lager dabei einen längeren iglidur® L250 1 1,5 0,7 1,1 2 3Bereich auf der Welle nutzt. iglidur® R 0,8 1,2 0,6 1 3,5 5 iglidur® D 1,5 3 1,1 2,1 8 10Gleitgeschwindigkeit und Verschleiß iglidur® J200 1 1,5 0,7 1,1 10 15Überlegungen zu den zulässigen Gleitgeschwindigkeiten Hohe Temperaturensollten immer auch die Verschleißfestigkeit der Gleitlager iglidur® V400 0,9 1,3 0,6 0,9 2 3einschließen. Hohe Gleitgeschwindigkeiten bringen iglidur X6 ® 1,5 3,5 1,1 2,5 5,4 10automatisch auch entsprechend hohe Gleitwege mit sich. iglidur® Z 1,5 3,5 1,1 2,5 5 6Es steigt somit mit der Gleitgeschwindigkeit nicht nur die iglidur® UW500 0,8 1,5 0,6 1,1 2 3Verschleißrate, sondern auch der absolute Verschleiß in Hohe MedienbeständigkeitSumme. iglidur® H 1 1,5 0,7 1,1 3 4 iglidur® H1 2 2,5 1 1,5 5 7Gleitgeschwindigkeit und Reibwert iglidur® H370 1,2 1,5 0,8 1,1 4 5Der Reibwert von Gleitlagern hängt in der Praxis von der iglidur® H2 0,9 1 0,6 0,7 2,5 3Gleitgeschwindigkeit ab. Hohe Gleitgeschwindigkeiten Lebensmittelkontakthaben einen höheren Reibwert zur Folge als geringe iglidur® A180 0,8 1,2 0,6 1 3,5 5Geschwindigkeiten. Abb. 08 veranschaulicht diesen iglidur A200 ® 0,8 1,5 0,6 1,1 2 3Zusammenhang am Beispiel einer Stahlwelle (Cf53) bei iglidur® A350 1 1,2 0,8 0.9 2,5 3einer Belastung von 0,7 MPa. iglidur® A500 0,6 1 0,4 0,7 1 2 iglidur® A290 1 2 0,7 1,4 3 4 iglidur® T220 0,4 1 0,3 0,7 1 2pv-Wert Besondere EinsatzgebieteDem Produkt aus der spezifischen Belastung [p] und der iglidur® F 0,8 1,5 0,6 1,1 3 5Gleitgeschwindigkeit [v] kommt bei Gleitlagern eine ganz iglidur® H4 1 1,5 0,7 1,1 1 2besondere Bedeutung zu. Der pv-Wert kann als ein Maß iglidur Q ® 1 2 0,7 1,4 5 6der Reibungswärme angesehen werden und kann deshalb iglidur® UW 0,5 1,5 0,4 1,1 2 3als analytisches Mittel zur Beantwortung der Frage nach iglidur® B 0,7 1 0,5 0,7 2 3der Einsetzbarkeit eines Gleitlagers benutzt werden. Dazu iglidur® C 1 1,5 0,7 1,1 2 3wird der tatsächliche pv-Wert mit einem in der Höhe Tabelle 01: Gleitgeschwindigkeiten der iglidur ®-berechenbaren zulässigen pv-Wert verglichen. Der zulässige Gleitlager in m/s; langzeitig (langz.) und kurzzeitigpv-Wert ist abhängig vom Werkstoff der Laufpartner, von (kurzz.)der Umgebungswärme und der Einschaltdauer.igus® GmbH 51147 Köln | Tel. +49 (0) 22 03/96 49-145 Fax -3 34 | info@igus.de | www.igus.de 49
  18. 18. iglidur®-Polymer-Gleitlager iglidur® | Technische Daten Korrekturfaktor pv zul. = ( [K1 · π · λk · ∆T ] [K2 · π · λs · ∆T ] µ·s + µ · b1 · 2 )· 10–3 Der zulässige pv-Wert kann im Aussetzbetrieb erhöht werden, wenn die Lagertemperatur aufgrund der kurzen Einschaltzeiten das Maximum gar nicht erreicht. Versuche dabei ist haben gezeigt, dass dies bei Einschaltzeiten unter 10 Minuten K1, K2 = Konstante für Wärmeableitung der Fall ist. Je kürzer die Einschaltzeit, desto geringer ist (K1 = 0,5, K2 = 0,042)in N die höchste erreichte Lagertemperatur. s = Lagerwanddicke in mm Eine wichtige Größe ist dabei das Verhältnis von b1 = Lagerlänge in mm Einschaltdauer und Pausen. Die unterschiedlichen Kurven der µ = Reibwert Abb. 09 stehen für die unterschiedlichen Verhältnisse λs = Wärmeleitfähigkeit der Welle (3-mal bedeutet, dass die Pause 3-mal länger dauert als λk = Wärmeleitfähigkeit des Lagers die Einschaltzeit). ∆T = (Ta – Tu) Tu = Umgebungstemperatur [°C] Schmierung Ta = max. Anwendungstemperatur [°C] Obwohl iglidur®-Gleitlager für den Trockenlauf ausgelegt sind, sind sie mit gebräuchlichen Ölen und Fetten gut Werkstoff Wärmeleitzahl [W/m · k] verträglich. Eine Einmalschmierung bei der Montage Stahl 46 verbessert das Einlaufverhalten sowie den Reibwert und Aluminium 204 reduziert damit die entstehende Reibungswärme. Durch Grauguss 58 diesen Effekt lassen sich mittels Schmierung die zulässigen V2A 16 Belastungen bzw. Geschwindigkeiten der Gleitlager Keramik 1,4 steigern. Tabelle 03 zeigt den Korrekturfaktor für den Kunststoff 0,24 pv-Wert bei Gebrauch von Schmiermitteln. Tabelle 02: Wärmeleitzahlen von Wellen- bzw. Gehäuse- materialien 8 Temperaturen 7 Gleitlager aus Hochleistungspolymeren werden besonders 6 hinsichtlich der zulässigen Temperaturen gern unterschätzt. Sehr oft findet man in der Literatur Angaben über die 5 Dauergebrauchstemperatur. Unter der Dauergebrauchs- 4 Korrekturfaktor temperatur versteht man diejenige höchste Temperatur bei 3 lange andauernder Wärmeeinwirkung, die der Kunststoff 2 ohne mechanische Belastung eine bestimmte Zeit aushält, 1 ohne dass die Verringerung der Zugfestigkeit des Materials 0 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 einen vorgegebenen Wert unter- bzw. überschreitet. Diese genormte Prüfung ergibt jedoch lediglich einen Einschaltdauer [min] wenig relevanten Kennwert, da Lager beinahe immer 4-mal 3-mal 2-mal 1-mal einer Belastung unterliegen. Aufschlussreicher sind die Abb. 09: Korrekturfaktor des zulässigen pv-Wertes Anwendungstemperaturen der Werkstoffe. durch Aussetzbetrieb Anwendungstemperaturen Schmierung Korrekturfaktor Die untere Anwendungstemperatur ist die Temperatur, Trockenlauf 1 unterhalb der das Material so steif und hart wird, dass bei der Montage 1,3 es für normale Anwendungen zu spröde ist. Die obere, dauernd, Fett 2 dauernde Anwendungstemperatur ist die Temperatur, die dauernd, Wasser 4 das Material über einen längeren Zeitraum erträgt, ohne dauernd, Öl 5 dass sich die Eigenschaften erheblich verändern. Tabelle 03: Korrektur des zulässigen pv-Werts durch Die obere, kurzzeitige Anwendungstemperatur ist die Schmierung Temperatur, oberhalb der das Material so weich wird, dass 50 Mehr Informationen www.iglidur.de

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