igus - FachartikelÜberall Schmutz und ÖlDichtes Energierohr für Kombimaschine zum Fräsen und BohrenAn die Energiezuführung...
igus - FachartikelQualität wird im Unternehmen groß geschrieben.„Wir wollen uns auf Dauer mit unseren hochwertigenMaschine...
igus - FachartikelHauptspindel immer im direkten Spänebe-reich. Das bedeutet heiße Späne, die teilwei-se auf dem Rohr lieg...
igus - Fachartikelmit rückwärtigem Biegeradius(RBR) realisiert werden kön-nen. Überdies ist das Ener-gierohr „RX“ auch als...
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Überall Schmutz und Öl

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Dichtes Energierohr für Kombimaschine zum Fräsen und Bohren

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Überall Schmutz und Öl

  1. 1. igus - FachartikelÜberall Schmutz und ÖlDichtes Energierohr für Kombimaschine zum Fräsen und BohrenAn die Energiezuführung zum Versorgen derHauptspindel werden in dieser Werkzeugma-schine extrem hohe Anforderungen gestellt. Vonaußen sorgen Staub, Schmutz und Bohröl fürhöchste Belastungen. Von innen wirken vor al-lem schwere Hydraulikschläuche auf die Stand-festigkeit ein. Damit die Leistungsdaten der Uni-versalmaschine auf Dauer stimmen, setzt derHersteller auf ein besonders dichtes Kunststoff-Energierohr zur Versorgung. Dieses schützt undführt alle Leitungen und Schläuche.„Die Dauerverschmutzung stellt für die Tiefbohr- undFräsmaschine die größte Herausforderung dar“, er-läutert Thomas Gemeinhardt, Geschäftsführer derAuerbach Maschinenfabrik GmbH aus dem vogtlän-dischen Ellefeld. „Hinzu kommt, dass die Leistungs-daten der Werkzeugmaschinen steigen, die Platz-verhältnisse im Innenraum allerdings gleich bleiben.“Um die Hauptspindel zuverlässig mit Energie zu ver-sorgen, setzt Auerbach bei seiner multifunktionalen„AX-TLF“-Baureihe – bei ihr werden Frästechnik undTiefbohrtechnik in einer Maschine kombiniert – aufdas neuartige Energierohr „RX“ von igus GmbH, Bild FA1210-01: igus GmbH, Köln Die „AX-TLF“-Baureihe der Auerbach Maschinenfabrik GmbH, Elle-Köln. Es ist zu nahezu 100 Prozent dicht und sorgt, feld, kombiniert konventionelle Frästechnik mit moderner Tiefbohr-auch im Dauereinsatz, für sicheren Leitungsschutz. technik in einer Maschine.Fräs- und Tiefbohrtechnikin Einem durchmessern von 6 bis 65 mm (in Sonderfällen bisDas Unternehmen Auerbach Maschinenfabrik GmbH 100 mm) bearbeiten, wobei Bohrtiefen in einem Zugstellt seit über 60 Jahren Werkzeugmaschinen her. von bis zu 2.100 mm (in Sonderfällen bis 3.000 mm)Dabei beschränkt man sich längst nicht mehr auf möglich sind.traditionelle Fräsmaschinen. Thomas Gemeinhardt:„Unsere Kunden möchten multifunktionale Maschi- Am Standort im Vogtland sind 86 Mitarbeiter be-nen. Daher ist unser Spezialgebiet heute die Kombi- schäftigt, davon zwölf Auszubildende. Hinzu kommennation von konventioneller Frästechnik mit moderner 18 Mitarbeiter in der TIXBO Tiefbohrcenter GmbH,Tiefbohrtechnik in einer Maschine.“ Die so entstan- die auf eigenen Auerbach-Maschinen kundenspezifi-dene „AX-TLF“-Baureihe spart nicht nur Anschaf- sche Lösungen erarbeiten sowie Schulungen durch-fungskosten. Auch die nötigen Rüstzeiten können führen. „Wir sind besonders stolz darauf, dass wir inverringert werden, da die Komplettbearbeitung mit le- den wirtschaftlich schwierigen Zeiten unseren Mitar-diglich einer Aufspannung möglich ist. Die Maschinen beiterstab halten konnten. Wir fühlen uns für die Zu-können, je nach Ausführung, Werkstücke mit Bohrer- kunft bestens gerüstet“, so Gemeinhardt.FA1210-D/November 2010
  2. 2. igus - FachartikelQualität wird im Unternehmen groß geschrieben.„Wir wollen uns auf Dauer mit unseren hochwertigenMaschinen als Spezialanbieter am Markt behaupten“,so der Geschäftsführer. „Dazu haben wir eine eigeneEntwicklungsabteilung, um spezielle Kundenwünschezu realisieren. Wir legen Wert auf die traditionell gutedeutsche Maschinenbauqualität ‚Made in Germany‘.“Das gelte auch für die Auswahl der Zulieferer.Fünf Grundmaschinen,viele VariationenDie „AX-TLF“-Baureihe besteht aus fünf Grundma-schinen, die als Plattform für zahlreiche Variations-möglichkeiten dient. Diese Modularität zahlt sich aus.Die Kombimaschinen sind neben dem traditionellenWerkzeug- und Formenbau unter anderem auch inder Luft- und Raumfahrtindustrie, dem allgemeinenMaschinenbau, der Solarindustrie, dem Gerätebauund in der Erdölindustrie im Einsatz. Dieses weit gefä-cherte Einsatzspektrum bringt nicht nur die verschie-densten Bearbeitungsanforderungen mit sich. Auchdie Materialauswahl ist breit; sie reicht von weichemGraphit über Aluminium und Standardstähle bis hin Bild FA1210-02: igus GmbH, Köln Das neuartige Kunststoff-Energierohr „RX“ von igus GmbH, Köln,zu hochfesten Edelstählen und Titanlegierungen. So versorgt die Hauptspindel der Werkzeugmaschine.wurde zum Beispiel für die Erdölindustrie eine Werk-zeugmaschine entwickelt, die in eine Titanlegierungin einem Zug Löcher mit einem Durchmesser von nur5 mm bei einer Bohrtiefe von 1.500 mm realisiert,ohne Toleranzen zu überschreiten.Graphit, Bohröl,Dauerverschmutzung„Unsere Maschinen sind vielseitig einsetzbar“, be-stätigt Thomas Gemeinhardt. In der Regel könnensie alle Arten von Materialien bearbeiten. Entspre-chend mannigfaltig sind die Anforderungen an Ma- Bild FA1210-03: igus GmbH, Kölnschine wie eingesetzte Komponenten. Zum einen Das abgerundete Design der Energieführung lässt Späne einfach abprallen. Hinzu kommt, dass die Bolzen/Bohrungs-Verbindungsele-spielen Verschmutzungen eine große Rolle. Graphit mente und die Anschläge verdeckt sind, so dass sich auch dort keinebeispielsweise wird trocken bearbeitet, ist extrem ab- Späne festsetzen können.rasiv und schmiert. Wird es nicht abgesaugt, ist diegesamte Umgebung in kürzester Zeit schwarz. Oder stoff bearbeiten. Hier wird mit Hochdruck gekühlte,das Thema Tiefbohren, wo sehr viel Bohröl zum Ein- geölte Luft zum Tiefbohren verwendet. Durch dassatz kommt. Dieses kriecht überall hin und ist außer- zerstäubte Öl fliegen dann die Teilchen durch den Ar-ordentlich aggressiv. Eine weitere Variante ist etwa beitsraum, ehe sie sich überall absetzen.die Minimalmengenschmierung. Sie funktioniert al-lerdings nur bei Kunden, die einen definierten Werk- Das Kunststoff-Energierohr liegt beim Versorgen derFA1210-D/November 2010
  3. 3. igus - FachartikelHauptspindel immer im direkten Spänebe-reich. Das bedeutet heiße Späne, die teilwei-se auf dem Rohr liegen bleiben, Dauerver-schmutzung und Tiefbohröl. Dabei arbeitendie Maschinen, je nach Auftragslage, imDreischichtbetrieb an sieben Tagen die Wo-che. Zu den extremen äußeren Bedingun-gen kommt überdies ein Biegeradius, dermit 100 mm besonders eng ist. Und straffgespannte Hydraulikschläuche, die hart wieeine Eisenstange sind, erhöhen den Druckinnerhalb der Energieführung.Neuartiges„RX“-Energierohr„Aufgrund erhöhter Fräsleistung hatten wir,im Zuge einer Nachrüstung mit neu einge- Bild FA1210-04: igus GmbH, Köln Dicke, straff gespannte Hydraulikschläuche, die hart wie eine Eisenstange sind,bauten Druckschläuchen, für einen Kunden erhöhen den Druck innerhalb des Energierohrs.eine noch robustere Lösung für die Ener-gieversorgung gesucht. Dabei waren wir schnell fün- tigkeit zu beweisen, ergänzend Tests unter Wasserdig geworden“, erinnert sich Thomas Gemeinhardt. durchgeführt.Seit dieser Zeit kommen in der Kombimaschine zumFräsen und Bohren nur noch „RX“-Energierohre von Spänedicht undigus zum Einsatz in der Baugröße 40. Mit ihren weiter aufklappbarverbesserten Dichtestandards ergänzen die neuar- Trotz der absoluten Dichtigkeit lässt sich das Ener-tigen „RX“-Rohre seit 2009 die „E2“- und die „E4“- gierohr leicht öffnen und verfügt über einen großenEnergierohre der Kölner. Befüllungsraum mit bis zu 52 mm Innenhöhe, inklu- sive kabelschonender, abrieboptimierter Innenauf-Geschlossene Kunststoff-Energierohre von igus wer- teilung. Aufgeklappt wird es im Außenradius durchden bereits seit zwanzig Jahren in allen Arbeitsberei- einen speziellen, an die Kontur angepassten Öff-chen, wo Späne anfallen, eingesetzt. Staub, Schmutz, nungsriegel. Der Befüllungsraum ist unterteilbar mitÖl, aggressive Umgebungen, Feuchtigkeit und Hitze drei vertikalen Trennstegen und einem horizontalenmachen den robusten Energierohren nichts aus. Fachboden, um Leitungen und Schläuche getrennt und sicher zu verlegen. Da sie nach dem EinlegenDas jüngst entwickelte „RX“-Energierohr ist frei von in das Rohr jederzeit zugänglich bleiben, reduzierenHinterschnitten, Kanten, Öffnungen und störenden sich Wartungs- und Maschinenausfallzeiten auf einKonturen. Sein spezielles abgerundetes Design, Minimum.eine glatt gewölbte Außenkontur, lässt Späne einfachabprallen. Hinzu kommt, dass die Bolzen/Bohrungs- Das robuste „RX“-Rohr gibt es inzwischen in dreiVerbindungselemente und die Anschläge innen lie- Baugrößen: 52, 62 und 73 mm Innenhöhe. Zusätzlichgen – also verdeckt sind –, so dass sich auch dort ist eine kleinere Größe (42 mm Innenhöhe) in Pla-keine Späne festsetzen können. In umfangreichen nung. Besonders gut eignet ist das Rohr zum BeispielTests wurde das neue Energierohr auf seine hundert- für kurze freitragende Längen im Innern von Werk-prozentige Dichtigkeit untersucht. Das geschah im zeugmaschinen. Darüber hinaus haben die igus-igus-Technikum mit Metallspänen unterschiedlichster Konstrukteure die spänedichte Energieführung vonGrößen. Auch wurden, um die Forderung nach Dich- vornherein so ausgelegt, dass auch AnwendungenFA1210-D/November 2010
  4. 4. igus - Fachartikelmit rückwärtigem Biegeradius(RBR) realisiert werden kön-nen. Überdies ist das Ener-gierohr „RX“ auch als Hoch-temperatur-Version lieferbar,gefertigt aus dem Sondertem-peratur-Werkstoff „igumid HT“.Diese Variante stellt sicher,dass selbst glühende Spänebis 850 °C am Rohr abprallenstatt thermoplastisch aufzu-schmelzen und eventuell klei-ne Brand- und Schmelzspurenzu hinterlassen. Schließlichwerden die Energierohre auchals „Ready-Chain“ direkt an dieMaschine geliefert, also fertig Bild FA1210-05: igus GmbH, Köln von links: Geschäftsführer Thomas Gemeinhardt (Auerbach) mit Werkzeugmaschinen-Branchen-konfektioniert mit Leitungen manager Markus Fuchs und Aussendienstler Yve Kirsch (beide igus) an der neuen Kombimaschi-und Schläuchen, auf Wunsch ne. Auf der AMB wurde sie erstmals präsentiert.inklusive passender Führungs-rinne.„Unsere universelle Werkzeugmaschine muss sich ineinem harten Wettbewerb behaupten. Verbesserun-gen stecken im Detail“, so Auerbach-GeschäftsführerThomas Gemeinhardt. „Entsprechend verbessern wirständig die Leistungsdaten unserer Maschinen. Zur-zeit entwickeln wir beispielsweise eine wassergekühl-te Spindel. Dabei wird die Maschine gleichzeitig mitSperrluft ausgerüstet, was bedeutet, dass wir zweiLeitungen mehr verlegen müssen.“ Hier soll daherdie neue größere RX-Größe mit einer Innenhöhe von73 mm zum Einsatz kommen, um die Energieversor-gung sicherzustellen. PRESSEKONTAKT André Kluth Leiter Unternehmenskommunikation igus GmbH Spicher Str. 1a 51147 Köln Tel. 0 22 03 / 96 49 - 611 Fax 0 22 03 / 96 49 - 631 akluth@igus.de www.igus.de/de/presse DIN ISO 9001:2000 Die Begriffe “igus“, “Chainflex“, “Easy Chain“, “E-Chain“, “E-Chain Systems“, “E-Ketten“, “E-KettenSysteme“, “Energy Chain“, “Energy Chain Systems“, “Flizz“, “ReadyChain“, “Triflex“, “TwisterChain“, “DryLin“, “iglidur“, “igubal“, “Polysorb“, “manus“ und “plastics for longer life“ sind in der Bundesrepublik Deutschland und gegebenenfalls international mar- kenrechtlich geschützt.FA1210-D/November 2010

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