Kunstmuseen und Digitalisierung

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Durch die Digitalisierung entstehen viele Möglichkeiten für Museen neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

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Kunstmuseen und Digitalisierung

  1. 1. Agency for Data Science Machine learning & AI Mathematical modelling Data strategy Kunstmuseen und Digitalisierung Ein Überblick
  2. 2. © 2016 | idalab GmbH | be ventures Berlin GmbH Inhaltsverzeichnis 1 2 4 Neue Technologien – Neue Möglichkeiten Vision: Das Kunstmuseum der Zukunft Best Practice Beispiele & neue Geschäftsmodelle - Werk-Management - Besuchsvor- und nachbereitung - Museumsbesuch - Administration 5 Vergleich aktueller Digitalisierungsansätze - Deutsche Museen - Internationale Museen 3 Museumsbesucher-Lifecycle und Museumsarbeit Seite 2
  3. 3. © 2016 | idalab GmbH | be ventures Berlin GmbH Neue Technologien eröffnen Kunstmuseen vielfältige Möglichkeiten Multisensorische Erfahrung Neue Technologien (3-D Drucker, Touchpad etc.) ermöglichen eine holistische Museumserfahrung durch Bedienung aller Sinne Big Data Möglichkeiten der Echtzeit-Datenerhebung und Auswertung mit vielfältigen Verwertungmöglichkeiten (z.B. Personalisierung) Interaktivität Neue Technologien eröffnen verschiedenartige Möglichkeiten der kontinuierlichen Besuchereinbindung (beispw. durch Social Media) Zugänglichkeit Digitalisierung von Medien und medium-spezifische Aufarbeitung von Wissen zur ständigen Verfügbarkeit 1 2 3 4 Kunstmuseum der Zukunft Herausforderungen auf verschiedenen Ebenen, um die Rolle von Museen im digitalen Umfeld zu schärfen und zu exponieren 1 2 3 4 5 Seite 3
  4. 4. © 2016 | idalab GmbH | be ventures Berlin GmbH Vision: Das Kunstmuseum der Zukunft „Die neue Technologie kein Selbstzweck. Aber sie eröffnet neue Möglichkeiten der Kommunikation und Information – physisch oder virtuell.“ Christine Conciatori (Canadian Museum for Human Rights) „Die Technologie wird Museen befähigen, zugänglicher zu werden. Gleichzeitig wird das Museumspublikum als Mitgestalter aktiver werden.“ Julie Obermeyer (The Peace Museum) “Früher wurden Austellungen hinter den Wänden der Museen geschaffen. In der Zukunft werden Austellungen nicht nur interaktiver sein, sondern kollaborativ gestaltet werden.” Wayne Clough (Smithsonian Institution) “Ich möchte exakt wissen, wer was gesehen hat, was die Besucher mögen und was sie noch gerne sehen möchten.” Sree Sreenivasan (Metropolitan Museum of Art) “Wir werden mehr Partizipation von Museumsbesuchern sehen. Sie werden deutlich mehr in den Ausstellungsprozess eingebunden sein.” Lin Stafne-Pfisterer (Munch Museum, Oslo) 1 2 3 4 5 Seite 4
  5. 5. © 2016 | idalab GmbH | be ventures Berlin GmbH Museumsbesucher-Lifecycle und Museumsarbeit Erfassung Kategor- isierung Erhalt Inter- pretation Präsent- ation Vermitt- lung Bewusstsein Information Vorbereitung Wissens- erweiterung Angebote Kommunikation Interaktion Immersion Erfahrung Museumsbesuch VorBesuchNachBesuch Werk-Management Gebäude- management Stifter- Management Ticket- Management Administration 1 2 3 4 5 Seite 5
  6. 6. © 2016 | idalab GmbH | be ventures Berlin GmbH Digitalisierung als holistischer Ansatz entlang verschiedener Dimensionen Erfass- ung Kateg- orisier- ung Er- halt Inter- pret- ation Präsen- tation Vermitt -lung Bewusst- sein Information Vorbereit- ung Wissens- erweiterung Angebote Kommun- ikation Interaktion Immersion Erfahrung Museumsbesuch Gebäude- management Stifter- Management Ticket- Management 1 2 2 3 4 Vergleich führender Kunstmusseen entlang definierter Dimensionen Digitalilsierungsansätze beziehen sich nicht nur auf den Museumsbesuch, sondern reichen weit darüber hinaus 1 2 3 4 Museumsbesuch Werk- Management Besuchsvor- und nachbereitung Administration 1 2 3 4 5 Seite 6
  7. 7. © 2016 | idalab GmbH | be ventures Berlin GmbH Aktuelle Digitalisierungsansätze – Deutsche Museen Information Werk- Mgmt. Museumsbesuch Besuchsvor- und nachbereitung Administ- ration Gesamt • Stadt: Berlin • Besucher: 257.000 • FB: 31.000 • Online-Shop • Online- Tickets • Stadt: Hamburg • Besucher: 380.000 • FB: 14.500 • Online-Shop • Online- Tickets geplant • Stadt: Berlin • Besucher: 190.000 • FB: 11.000 • Digitales Archiv (ab September 2015) • Stadt: München • Besucher: n/a • FB: 7.500 • Ausstellungs- spezifische Apps • Rudimentäres digitales Archiv • Social Media Kampagnen • Stadt: Frankfurt • Besucher: 400.000 • FB: 30.000 • Appgame für Kinder • Wifi im Museum • Digitorials • Städel-App / Online-Shop • Digitales Archiv / Exponate-Plattform • Online-Geschichtskurs • Digitale Raumkonstruktionen • Online- Tickets • Stadt: Frankfurt • Besucher: 500.000 • FB: 45.000 • Ausstellungs- spezifische Apps • Online-Shop • Online- Tickets • Stadt: Düsseldorf • Besucher: 300.000 • FB: 7.000 • Ausstellungs- spezifische Apps • Online Shop • Online- Tickets 1 2 3 4 5 FB = Anzahl der Facebook „Gefällt-mir“-Klicks Seite 7
  8. 8. © 2016 | idalab GmbH | be ventures Berlin GmbH Aktuelle Digitalisierungsansätze – Internationale Museen (1/3) Information Werk- Management Museumsbesuch Besuchsvor- und nachbereitung Administration Gesamt • Stadt: London • Besucher: 5.7 Millionen • FB: 725.000 • Kuratorische Online- Partizipation (Communities) • Interaktive Touchpads für Kommentare & Social Media • Wi-Fi im Musuem • Multimediale Touren • Online-Lernkurse • Apps / E-books / Editorial Content • Online-Shop • Digitales Archiv • Online-Tickets • Digitales Fundraising • Organisations- weiter Digitaler Hub • Stadt: Madrid • Besucher: 3.2 Millionen • FB: 240.000 • Roboter helfen bei Erhalt und Pflege von Gemälden • Reina Sofia App • Digitales Archiv • Online-Tickets • Stadt: New York • Besucher: 2.5 Millionen • FB: 1.7 Mio. • Crowdsourcing Digitalisierung von Archiv- Elementen • MoMa App • Zeichen-App für Kinder • App verbindet Künstler und New Yorks Geschichte • Online-Lernplattform • Digitales Archive • Online-Shop • Online-Tickets • Stadt: New York • Besucher: 6.2 Millionen • FB: 1.2 Mio. • MediaLab Hackboard für partizi- patorische Digitalisierung • Quiz-App • Ausstellungs- spezifische Apps • Met App • Online-Lernangebote • Digitales Archiv • „Thingiverse“ – Dateien für 3D Druck • Online-Shop • Online-Tickets • Online-Spenden • Stadt: Amsterdam • Besucher: 700.000 • FB: 81.000 • Stedelijk App • Digitales Archiv • Stedelijk App (Augmented Reality für Stadtrundgänge) • Interaktive Wissensplattform • Online-Tickets 1 2 3 4 5 FB = Anzahl der Facebook „Gefällt-mir“-Klicks Seite 8
  9. 9. © 2016 | idalab GmbH | be ventures Berlin GmbH Aktuelle Digitalisierungsansätze – Internationale Museen (2/3) Information Werk-Management Museumsbesuch Besuchsvor- und nachbereitung Administration Gesamt • Stadt: Paris • Besucher: 9.3 Millionen • FB: 1.6 Mio. • Audio Guide App • Ausstellungs-spezifische Apps + In-App Purchase Feature • Interaktive Multimedia Terminals • Louvre App für Event- Kommunikation • Digitales Archiv • Online-Shop • Online-Tickets • Online-Spenden • Stadt: Paris • Besucher: 3.8 Millionen • FB: 459.000 • Ausstellungs-spezifische Apps • Digitales Archiv • Online-Shop • Virtual Centre mit intuitiver Bedienungsoberfläche • Online-Tickets • Stadt: Dallas • Besucher: 500.000 • FB: 104.000 • Crowdsourcing von Besucher- meinungen • Austellungsgestal- tung basierend auf Besucherdaten- auswertung • Mobile-Check-In an verschiedenen Stationen • Integration von Shop- Angeboten und Besucherverhalten • Smartphone-Touren • „Mitgliedschaft für Daten“ – Initiative zur Besucheranalyse • Digitales Archiv • Online-Shop • Besucher- Flussoptimierung • Online-Spenden • Online-Tickets • Öffnungzeiten- steuerung • Stadt: Washington • Besucher: n/a • FB: 343.000 • Dezidierte Freiwilligen-App • Recherche mit Community- Engagement • Ausstellungs-spezifische Apps • Digitales Archiv • Downloadbare Dateien für 3-D Druck • Bildungssoftware mit Möglichkeit der direkten Interaktion mit Experten • Online-Shops • Online-Tickets • Digitization Program Office • Smithonian Fund für Ideen- management 1 2 3 4 5 FB = Anzahl der Facebook „Gefällt-mir“-Klicks Seite 9
  10. 10. © 2016 | idalab GmbH | be ventures Berlin GmbH Aktuelle Digitalisierungsansätze – Internationale Museen (3/3) Information Werk-Management Museumsbesuch Besuchsvor- und nachbereitung Administration Gesamt • Stadt: Malibu (USA) • Besucher: 1.3 Millionen • FB: 223.000 • Extensive Katalogisierungen und Digitalisierung des Bestands • Kollaborative Werk- Interpretationen in Digitalen Projekten • Freiverfügbare Ipod Touch Geräte mit zusätzlichen interaktiven Informationen • Multiplattform-App mit beliebtesten Bildern integriert Video, Ton- und Bilddokumente • App macht Museumsprozess für Besucher transparent • Online-Shop • Digitales Archiv • Online-Tickets • Stadt: New York • Besucher: 400.000 • FB: 233.000 • Integration von „Internet Kunst“ • Museum eröffnet erst am 01.Mail 2015 wieder (momentan Umzug) • Online-Shop • Digitales Archiv • Online- Bildungsprogramme für alle Altersgruppen • Online-Tickets • Stadt: Barcelona • Besucher: 1 Millionen • FB: 104.000 • Online-Shop • Interaktive Online- Bildungsprogramme für alle Altersgruppen • Online-Tickets 1 2 3 4 5 FB = Anzahl der Facebook „Gefällt-mir“-Klicks Seite 10
  11. 11. © 2016 | idalab GmbH | be ventures Berlin GmbH 1. Werk-Management Best Practice Beispiele Partizipation am Werk- Management • Das Londoner Tate Modern hat diverse Online-Communities etabliert, die sich als Treffpunkt von kunstbegeisterten Menschen versteht • Es ermöglicht u.a. die Kollaboration von jüngen Künstlern, fördern den Austausch und bezieht die Diskussionen aktiv in den Prozess der Ausstellungsgestaltung und Weiterentwicklung ein • Die „Communities“ sind dabei sowohl digital als auch analog existent • Andere Museen experimentieren ebenfalls mit Möglichkeiten der externen Partizipation und Recherche, um den Werk-Management Prozess interaktiver zu machen – dies geschieht direkt als auch indirekt, indem Besucher lediglich zustimmen, ihre Daten zur Verfügung zustellen Freiwilligen-Einbindung • Die Smithsonian Institution hat eine Smartphone App entwickelt, über die sich Freiwillige Helfer koordinieren lassen • Die Museen schreiben kleine Tätigkeiten (beispw. das Transkribieren einer Schriftform) aus und Freiwillige können sich bewerben • Koordination des Arbeitseinsatzen läuft zentral über die App und ermöglicht dem Museum eine nahtlose Erweiterung der verfügbaren Arbeitskräfte für arbeitsintensive Digitalisierungstätigkeiten Roboter-Einsatz • Das Reina Sofia Museum in Madrid setzt einen Roboter („Pablito“) in der Konservierungsarbeit ein • Der Roboter benutzt Infrarot und Ultravolett Photographie, um die mikrokoskopische Beschaffenheit verschiedener Gemälde im Detail zu dokumentieren • Arbeitseinsatz des Roboters ohne Supervision möglich • Andere Museen (National Museum of Australia) experimentieren mit dem Einsatz von Robotern zur Ausweitung der Reichweite und Zugänglichkeit der Museen 1 2 3 4 5 Seite 11
  12. 12. © 2016 | idalab GmbH | be ventures Berlin GmbH 2. Besuchsvor- und nachbereitung Best Practice Beispiele Besuchsvorbereitung Besuchsnachbereitung • Bei einem Ticketkauf online erhält der Kunde sofort Zugang zu passend aufbereiten Materialen zur Vorereitung auf den Ausstellungsbesuch • Dabei werden besonders speziell entwickelte Online-Kurse sowie aubereiteter Inhalt genutzt, für die eine Freischaltung automatisch im Ticketpreis enthalten ist Tickets + x (Städel Frankfurt) Personalisiertes Marketing (Dallas Museum of Art) • DMA ermutigt seine Besucher durch den gezielten Einsatz von Prämiensystemen zum aktiven Gebrauch ihrer Smartphones • Das bessere Verständnis über das Besucherverhalten ermöglicht, die personalisierte Kommunikation für zukünftige Austellungen zu personalisieren und gezielteres Marketing • Smartphone Applikationen, die das Museum aus dem physischen Raum herausholen und auch während eines Stadtrundgangs erlebbar machen • Virtuelle Integration von wissenswerten Informationen aus dem Museumsbestand in das Stadtbild Augmented Reality für Stadtrundgänge (Stedelijk Amsterdam) • Plattformen die auf dem digitalen Archiv der Sammlung beruhen, diese aber in neuer Art und Weise erlebbar machen (semantische und intuitive Suche) und somit eine neue Art der Auseinandersetzung ermöglichen • Möglichkeiten der „Interaktion“ mit dem Kunstwerk über den Museumsbesuch hinweg • Ständige Verfügbarkeit des Museumsbestands als Grundlage einer kontinuierlichen Wissensvermittlungsprozesses Wissensplattform (Städel Frankfurt) 1 2 3 4 5 Seite 12
  13. 13. © 2016 | idalab GmbH | be ventures Berlin GmbH 3. Museumsbesuch Best Practice Beispiele 1 2 3 Interaktion Immersion Erfahrung Interaktive Touchpads für Social Media & Besucher-Kommentare (Tate Modern) - Entwicklung von interaktiven Touchpads zur Platzierung in Ausstellungsräumen - Gebündelter Darstellung der Kommentare und Meinungstrends in graphisch ansprechender Form - Social Media Analyse zur Auswertung bestimmter Kunstwerks-bezogener Meinungen - Verfügbarkeit und Einsicht weiterer Quellen und Resourcen, die von Besuchern empfohlen wurden Digitale Raumkonstruktionen als Realitätserweiterung physischer Objekte (Städel Frankfurt) - Entwicklung von dreidimensionalen Räumen, welche nicht mehr physisch verfügbare Informationen greifbar machen - Das Städel experimentiert mit einer Möglichkeit, vorherige Sammlungshängungen in den Räumen des Städels digital nachzuvollziehen und somit Präsentationsformen vorheriger Zeiten greifbar und vergleichbar zu machen - Andere Museen setzen auf die Rekonstruktion historischer Gegebenheiten als zusätzliche digitale Information Museumsshop mit personalisierten Angeboten (Dallas Museum of Art) - Besucher werden angeregt, an bestimmten Stellen im Museum per Smartphone einzuchecken - Durch eine live durchgeführte Datenanalyse kann der Museumsshop (ggf. auch das Museumsrestaurant) passgenaue Vorschläge machen bzw. Nachlässe ermöglichen - Diese Angebote können auch später im Online-Shop noch eingelöst werden und erstrecken sich somit sogar über den Museumsbesuch hinweg 1 2 3 4 5 Seite 13
  14. 14. © 2016 | idalab GmbH | be ventures Berlin GmbH 4. Administration Best Practice Beispiele Besucher- und Museumsmanagement • Das Colorado History Museum und das Dallas Museum of Art führen eine Echtzeitanalyse an den verschiedenen Verkaufsstellen im Museum (Ticketverkauf / Museumsshop / Bewirtung etc.) durch • Basierend auf den Erkenntnissen können sie effizientere Entscheidungen über Mitarbeiterverfügbarkeitspläne und Raumaufteilungskonzepte treffen • Darüber hinaus erlaubt ihnen die Besucherflussanalyse u.a. eine bessere Anpassung der Eintrittspreisstrategie, ein effizienteres Öffnungszeiten-Management sowie eine feinere Konzeptionierung des Mitgliedschaftsprogramm Stifter & Spenden- Management • Neue Fundraising-Möglichkeiten durch effektive Einbindung auf Online-Präsenz • Möglichkeit zur besseren und zielgerichteteren Kommunikation von Fundraising-Kampagnen und bessere Einbindung in existierende Angebote Museumsorganisation • Dezidierte Abteilung zur Koordinierung aller Digitalisierungsprojekte • Etablieren eines Ideenmanagements zum Rückgriff auf externes Wissen bei der ressourcen- schonenden Gestaltung und Durchführung der Digitalisierungsprojekte 1 2 3 4 5 Seite 14
  15. 15. © 2016 | idalab GmbH | be ventures Berlin GmbH Neue Geschäftsmodelle für Museen durch Digitalisierung Digitale Strategie für MuseenBildungs- projekte Fundraising Live Streaming Blogging Soziale Medien Besucher- informationen CRM Mgmt. App Entwicklung Archive & Kollektionen Video • Durch die Digitalisierung enstehen viele Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle • Museen können durch die gezielte Abstimmung einen individuell passenden Schwerpunkt festlegen – je nach angestrebter Positionierung • Museen versuchen eine Balance zwischen internen Effizienzmaßnahmen, Reichweitenoptimierung und Kundenbindungen zu schaffen. Vielfalt der Möglichkeiten erfordert klare Strategie 1 2 3 4 5 Seite 15
  16. 16. © 2016 | idalab GmbH | be ventures Berlin GmbH Drei Richtungen neuer Geschäftsmodelle für Museen durch Digitalisierung 1 2 3 Effizienzmaßnahmen Reichweitenoptimierung Kundenbindung • Durch museumsinterne Datensammlungen über Besucherverhalten, kann der Einsatz von Service Personal optimal geplant und duchgeführt werden • Einbindung der Museumsbesucher in den Werk-Management Prozess ermöglicht die ressourcen- schonende Durchführung von aufwändigen Digitalisierungsprojekten und trägt gleichzeitig zu einer exponierten und inklusiven Rolle des Museums in gesellschaftlicher Wahrnehmung bei • Gezieltere und kostengünstigeres Erreichen und Einbinden der relevanten Zielgruppe • Einfachere Möglichkeit zum Erreichen neuer Gruppen durch Social Media • „Digital first“-Gedanke: Nutzen der unikaten Inhalte zum Aufbau der besonderen offline- Besuchererfahrung online (Profilstärkung auf allen Kanälen) • Möglichkeiten „neuer digitaler Kunst“ (innovative Datendarstellungen) als gezielte Anreizmöglichkeiten • Bereitstellung von Bildungsangeboten (Online-Kurse etc.) schärft Themen-”Leadership” der Museen und intensiviert die Bindungskraft über den Museumsbesuch hinaus • Positierung des Museums als modernen „Content-Manager“, der verlässlich Ordnung und Interpretation in die Informationsflut bringt • Stärkung der Kundenbindung durch Treue-Programme (bspw. im Tausch gegen Daten) zur gleichzeitigen Optimierung der eigenen Dienstleistungen 1 2 3 4 5 Seite 16
  17. 17. © 2016 | idalab GmbH | be ventures Berlin GmbH Weitere Informationen zum Thema Digitalisierung auf unserer Webseite Ressourcen • idalab.de • idalab’s blog Soziale Medien • LinkedIn • Twitter • beventures.berlin Seite 17
  18. 18. © 2016 | idalab GmbH | be ventures Berlin GmbH Seite 18 idalab.de Agency for Data Science hello@idalab.de +49 30 814 513-0 beventures.berlin Beratung & Beteiligungen info@beventures.berlin +49 160 897 4082

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