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Erfolg war im Jahr 2011 der S...
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Digital Archives of the State Regional Archives in Třeboň - building, function and international perspectives

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Laděna Plucarová (Digital Archives, State Regional Archives Třeboň) on “Digital Archives of the State Regional Archives in Třeboň - building, function and international perspectives" held on 29.04.2015 at the international conference "Archival Cooperation and Community Building in the Digital Age" within the panel "Learning the past to build the future: education in the Digital Age" at Břevnov Archabbey in Prague (CZ).

Veröffentlicht in: Bildung
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Digital Archives of the State Regional Archives in Třeboň - building, function and international perspectives

  1. 1. Laděna Plucarová, SOA Třeboň Digiarchiv des Staatlichen Gebietsarchivs in Třeboň – Aufbau, Funktionieren, internationale Perspektiven Es ist nicht nötig das Digiarchiv des Staatlichen Gebietsarchivs in Třeboň vorzustellen. Die überwiegende Mehrheit von Ihnen kennt das, hat das Archiv schon ausgenutzt oder angesehen. Diese Webanwendung inspiriert einige Archive und ähnliche Institutionen, einige regt auf. Einige Institutionen bewundern es oder sogar beneiden uns um diese Webanwendung. Diese ambivalente Gefühle haben nicht nur die Menschen von draußen, sondern auch die Archivare allein. Sehr schnell zur Historie und dem Aufbau des Digiarchivs – man muss bekennen, dass von Beginn bis heute die Organisation Genealogical Society of Utah dabei stand. Ohne ihre Mitarbeiter wäre es nicht möglich das Hauptziel, das heißt die Digitalisierung der meist besuchte Matrikelsammlung des Südböhmischen Kreises 1587 – 1949 (1952), erfüllen. Fast 7000 Matrikeln um den Umfang von 306 laufenden Metern wurden seit dem Jahr 2005 zur Digitalisierung vorbereitet. In Jahren 2006 – 2007 wurde das Bestandverzeichnis in die elektronische Form übertragen und im September wurden die ersten Matrikeln digitalisiert. 2010 setzte die Arbeit mit der Digitalisierung der Mannschaftsbücher 1579 – 1850, die in verschiedenen Beständen des Großgrundbesitzes sich befinden, fort. Diese Untertanenlisten, später Listen gesamte Bevölkerung der entsprechenden Herrschaft, stellen erstaunliche Hilfsquelle nicht nur für Familienforschung, sondern auch für das Studium Sozial- und Wirtschaftsgeschichte dar. Die nächste Aufgabe war die Digitalisierung der Volkszählung aus allen südböhmischen Bezirksarchiven aus den Jahren 1857 – 1921, die im April 2012 begann. Diese Arbeit ist zurzeit fast am Ende und sehr bald beginnt die Digitalisierung der Grundbücher und der Urbare, die auch in verschiedenen Beständen des Großgrundbesitzes aufbewahrt sind. Diese Digitalisierung ist was die Größe betrifft fast so anspruchsvoll wie die Digitalisierung der Kirchenbüchersammlung. Es läuft auch die Digitalisierung mit eigenen Kräften. Seit 2008 bis heute handelt es sich um die Digitalisierung der Gemeinde- Stadt- Pfarr- Vereins und Schulchroniken aus den Bezirksarchiven. Zwischen 2008 – 2009 wurde auch die Vedute-Digitalisierung (1933 historischen Abbildungen der Lokalitäten in aller Welt) und Digitalisierung der Foto und Ansichtskartesammlungen gemacht. Seit dem Jahr 2010 geht es vor allem um die Digitalisierung der wertvollen Dokumente aus der Sammlung Historica. Diese Sammlung stellt für Archiv in Třeboň etwas wie „Familiensilber“ vor. Sie kann mit dem Status des höchsten Schutzes prahlen. Im Jahr 2000 wurde diese Sammlung von der tschechische Regierung für Nationalkulturdenkmal erklärt. Es handelst sich um rosenbergischen Archiv, das die Quellen zur politische-, Verwaltungs-, Rechts-, Militär-, Kirchen- und Kulturgeschichte des tschechischen Staats und des Mitteleuropas überhaupt enthalt. Die Sammlung zählt 6 300 Archivalien aus den Jahren 1216 – 1659 und zurzeit ist ungefähr eines Viertel der Sammlung fertig. Das Digiarchiv funktioniert von Anfang, wenn es nur ein paar Tausend Eintragungen der Kirchenbücher enthielt, bis die Gegenwart mit unerwarteten Ergebnissen. Es zeugt davon die Statistiken der Tages und Jahresbesuche, die Reaktion der Wissenschaftsöffentlichkeit oder
  2. 2. das Forschervertrauen. Das Digiarchiv ist immer technisch verbessert, zum Beispiel der große Erfolg war im Jahr 2011 der Start des Datenspeichers DIGIdepot, der die originale Eintragungen und Metadaten verwaltet. Das Archiv in Třeboň implementierte als erstes in der Tschechische Republik im DIGIarchiv die Schnittstelle nach der internationalen Standarte OAI-PMH und Europeana (ESE). 2012 wurde das Aussehen des Digiarchives völlig überarbeitet und das Digiarchiv arbeitet mit Browser HTML5. Im Digidepot wurde die Verwaltung der Sicherungskopien und automatische Archivierung der Daten implementiert. Die Perspektiven der Existenz und Ausnutzung des Digiarchives des nationalen und internationalen Charakters kann man in ein paar Punkte zusammenfassen: - Es besteht kein Zweifel, dass die Anzahl der digitalisierten Dokumente wachsen wird. - Genealogical Society of Utah loszuwerden. - Technische und technologische Probleme – es ist sehr anspruchsvoll “in” sein. Sollen wir nur die katastrophalen Schwierigkeiten mit der Kapazität, mit der Sicherung lösen? Werden wir solche Köpfe haben? - Technokratisches Problem – wie lange wird diese Digibetörung dauern? - Das Finanzproblem – werden die Finanzen aus dem Archivhaushalt für die Bezahlung des steigernden Aufwands der technischen und technologischen Ausstattung reichen? Werden wir in diesem Bereich Schritt halten? - Personalproblem – Am Anfang widmete sich der Digitalisierung 5 Personen. Im Jahr 2015 handelt es sich schon um eine Gruppe (2 Techniker, 5 Personen, die Digitalisierung sich widmen, 15 Archivare, die die Dokumente vorbereiten und nach der Bearbeitung editieren und verbinden es mit dem geographischen Register). Der Archivar soll den Computern immer besser verstehen. Wo werden wir solche „multifunktionale Archivare“ suchen? - Fachproblem – der klassische Archivar steht am Rande der nachhaltigen Entwicklung. Die Facharchivare sind immer von ihrer Arbeit abgelenkt, trotzdem sind notwendig. Diese seltsamen Archivare können die alte Dokumente lesen, orientieren sich in den Dokumenten und kennen die Besonderheiten der Archivkartone. - Statistikproblem – die Digitalisierung ist eine Möglichkeit, wie das Archivmaterial zugänglich machen. Sinkende Zahl der Forscher im Lesesaal ist durch ansteigende Zahl der registrierten Forscher im Digiarchiv und erstaunende Zahl des On-line Zutritts ersetzt. Die, die Forschertätigkeit des Archeives bewerten, nehmen sehr offen keine Rücksicht auf diese Tatsache. - Rechtsproblem – zum Beispiel die Problematik des persönlichen Datenschutzes, des Urheberrechts, rechts richtig Gebrauch der Kopien, des Kopierens und so ähnlich. Alles ist so einfach zugänglich, man kann die Datei herunterladen, sichern, benutzen. Das alles sind die Probleme, die die Computerzeit nicht nur auf dem Gebiete des Archivwesens lösen muss.
  3. 3. Die Tabelle Nr. 1– das Archivmaterial, das digitalisiert ist oder die Arbeit noch läuft Bestand Abteilung oder SBA Jahre Notiz Matrikelsammlung des Südböhmischen Kreises 1587 – 1949 (1952) SGA Tř. 2005-2006 2007-2010 fast 7 000 Bänder, 306 lm Mannschaftsbücher 1579 - 1850 Alle Abteilungen SGA, wenig SBA 2010 - 2012 Bestände des Großgrundbesitzes Volkszählung 1857 - 1921 SBA 2012 - Gegenwart Selbstständige Bestände Gemeinde- Stadt- Pfarr- Vereins und Schulchroniken SBA 2008 - Gegenwart Bestände der Gemeinden, Städte, Schulen, Vereine, Pfarren Vedute SGA auch SBA 2008 - 2009 aus verschiedenen Beständen, 1933 Abbildungen Fotographien, Ansichtskarten SBA ČB, JH 2009- 2012 Historica Třeboň 1216 - 1659 SGA Třeboň 2010 - Gegenwart AKP, NKP, jetzt bei Inv.Nr. 3 999 Die Tabelle Nr. 2 – der Perspektivausblick Bestand Abteilung oder SBA Jahre Notiz Matrikelsammlung des Südböhmischen Kreises 1915 – 1940 SGA Tř. 2016 – weiter nach der Übernahme fast 300 Bänder der neu übernehmenden Matrikeln Chroniken SBA 2015 - ? beenden, durchlaufende Digitalisierung der neuen Chroniken Historica Třeboň 1216 - 1659 SGA Tř. 2015 - ? Grundbücher SGA Tř. 2015 - 2017 Bestände des Großgrundbesitzes, Tausende Bänder Josephinischer Kataster (1654) 1785 – 1789 (1879) SGA Tř. 2016-2017 vorbereiten Franziszeischer Kataster 1826 - 1879 SGA Tř. 2016 -2017 vorbereiten

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