Second Life aus Sicht der
rechtswissenschaftlichen Lehre


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Virtueller Raum
 Avatare  interagieren miteinander
 Dienstleistungsverhältnisse

 Austausch virtueller Güter

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 Kauf   virtuellen Landes
  Einrichtungsgebühr für die (teilweise)
 Nutzung eines Servers
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Bedeutung für die Lehre
 VirtuelleWelten sind im Vordringen
 Rechtliche Bewertung ist erforderlich

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Second Life in der Lehre?
 JuristischePraxis erfordert
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Moot Court
  Engl: „Gericht für virtuelle Streitfälle“
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 Studenten wird ein fiktiver oder realer Fall
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 Kennenlernen  der zukünftigen
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Harvard Law School
 Berkman   Center for Law & Society
 Simuliert regelmäßig reale Fälle in
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JuraWiki-Moot Court
JuraWiki-Moot Court
Ergebnisse des Testlaufs
 Sehr realistischer Verfahrensablauf
 Starker Immersionseffekt

  – Bei den Beteiligten
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Fazit
 Virtuelle Welten als zukünftiges
  juristisches Tätigkeitsfeld
 Ergänzung der klassischen Lehre zur
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Vielen Dank für Ihre
  Aufmerksamkeit



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           Universität des Saarlandes
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Vortag im Rahmen der Veranstaltung "Lernen mit virtuellen Welten (am Beispiel von Second Life)" am 14.11. an der Universität Innsbruck

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Second Life aus Sicht der rechtswissenschaftlichen Lehre

  1. 1. Second Life aus Sicht der rechtswissenschaftlichen Lehre Iris Speiser Universität des Saarlandes Institut für Rechtsinformatik 66123 Saarbrücken i.speiser@mx.uni-saarland.de
  2. 2. Virtueller Raum  Avatare interagieren miteinander  Dienstleistungsverhältnisse  Austausch virtueller Güter  Erwerb virtuellen Landes  Nutzung virtuellen Landes  Geschäfte mit Außenwirkung
  3. 3. Virtueller Rechtsraum?  Avatare haben keine eigene Rechtsperönlichkeit  der Nutzer wird durch Handlungen des Avatars rechtlich gebunden  Virtuelle Güter: Kombination aus – Parametern zur Darstellung dreidimensionaler Vektorgrafiken – Texturen – Computerprogrammen
  4. 4. Virtueller Rechtsraum?  Kauf virtuellen Landes  Einrichtungsgebühr für die (teilweise) Nutzung eines Servers  Die Grundsteuer („tier“)  Servermiete  Gebühr für Betrieb der Infrastruktur
  5. 5. Rechtsfreier Raum?  Second Life als „Welt“ hat keine Verfassung, oder Regierung  Keine „Rechtsordnung“  Rechtsrahmen: – „Terms of Service“ (TOS) – Big Six  Problem:keine bindenden Regeln zwischen den Avataren
  6. 6. Anwendbares Recht  Zwischen Linden und Nutzer – Laut TOS gilt Kalifornisches Recht – Aber: Verbrauchern darf der Schutz der eigenen Rechtsordnung nicht entzogen werden  Zwischen den Nutzern – Bestimmt sich nach den Regeln des internationalen Privatrechts
  7. 7. Praktische Bedeutung  Verletzung von Rechten Dritter – Dritte im „Real Life“, z.B. Markenrechtsverletzungen – Dritte im Second Life, z.B. „raubkopierte Objekte“  Verfahren „Volkov Catteneo“, „Rase Kenzo“, „Bragg“  Geschäfte in SL mit „Außenwirkung“ – Verkauf von realen Gütern in SL
  8. 8. Bedeutung für die Lehre  VirtuelleWelten sind im Vordringen  Rechtliche Bewertung ist erforderlich  Rechtswissenschaftliche Ausbildung muss aktuelle Entwicklungen berücksichtigen
  9. 9. Second Life in der Lehre?  JuristischePraxis erfordert Fähigkeiten in Kommunikation und Kooperation  Klassische Lehre trägt dem nur bedingt Rechnung  Rollenspiele können dieses Defizit ausgleichen
  10. 10. Moot Court Engl: „Gericht für virtuelle Streitfälle“   Studenten wird ein fiktiver oder realer Fall zugeteilt; sie müssen jeweils eine der Prozessparteien vertreten  Idee stammt aus den USA; lange Tradition in der juristischen Ausbildung  Internationale Moot Courts, z.B. „Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot“ in Wien und Hongkong
  11. 11. Moot Court in Second Life?  Kennenlernen der zukünftigen Arbeitsumgebung  Gefahrlose Übung  Spielcharakter nimmt Hemmungen  Immersionseffekt durch realistische Umgebung
  12. 12. Harvard Law School  Berkman Center for Law & Society  Simuliert regelmäßig reale Fälle in Second Life – z.B. auch das „Bragg-Verfahren“
  13. 13. JuraWiki-Moot Court
  14. 14. JuraWiki-Moot Court
  15. 15. Ergebnisse des Testlaufs  Sehr realistischer Verfahrensablauf  Starker Immersionseffekt – Bei den Beteiligten – Bei den Zuschauern  GroßeTeilnehmerzahl führt zu Performanceproblemen
  16. 16. Fazit  Virtuelle Welten als zukünftiges juristisches Tätigkeitsfeld  Ergänzung der klassischen Lehre zur Simulation von Kommunikationsvorgängen – Gerichtsverfahren – Mandantengesprächen – Verhandlungssituationen
  17. 17. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Iris Speiser Universität des Saarlandes Institut für Rechtsinformatik 66123 Saarbrücken i.speiser@mx.uni-saarland.de

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