Warnung der Bevölkerung –
Eine Aufgabe des Katastrophenschutzes
Zur Person
Dr.-Ing. Klaus Hütten
Jahrgang 1955
Dipl.-Ing (TU) Informationstechnik, 1979
Dr.-Ing., 1988
k.huetten@emessage....
Unternehmensgruppe e*Message
Unternehmensgruppe mit Tochtergesellschaften in Deutschland
und Frankreich
Betriebszentralen ...
Technologien
Narrow Band Point-to-Multipoint Technology
(NP2M): Technologie zur zeitgleichen Übertragung hoher Qualität vo...
Warnung der Bevölkerung
Mit Warnung wird die Information der Bevölkerung über drohende
Gefahren und oder akute Schadensere...
Warnung der Bevölkerung
Die Warnung und vorsorgliche Information der Bevölkerung
einschließlich eines Weckeffektes ist bei...
Modulares Warnsystem MoWaS 2)
Zukünftig soll in Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern ein
modulares Warnsystem sowohl d...
Modulares Warnsystem MoWaS 2)
Um Akzeptanz und Verständnis beim Bürger zu erreichen,
können als Endgeräte zur Übermittlung...
Von SatWas zu MoWaS 2)
Aus Kosten- und Effizienzgründen soll der Aufbau des
Systems modular erfolgen und vorhandene (z.B. ...
Von SatWas zu MoWaS 2)
Die Idee von SatWaS zu MoWaS
SatWaS: Warnmeldungen und Gefahrendurchsagen mit
höchster Priorität üb...
Von SatWas zu MoWaS 2)
Bereits in SatWaS angeschlossenen Warnmittel der
Medienbetreiber, Pagingbetreiber, Internetprovider...
MoWaS Übertragungswege

e*Warnsirene

Seite 12

28. November 2013

PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
Warnung mit System

Seite 13

28. November 2013

PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
Warnung mit System
e*Warn-System – die Komplettlösung für Behörden und
Unternehmen zur Warnung im Gefahrenfall
e*Warnmanag...
MoWaS Übertragungswege

e*Warnsirene

Seite 15

28. November 2013

PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
e*Warn-System

e*Warnmanagementsystem

Seite 16

28. November 2013

e*Warnsirene

PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
e*Warn-System
georeferenzierte, zielgenaue
sowie funktionsbezogene
Warnung und Information
mehrere auslösende Leitstellen
...
e*Warnsirene (Information und Warnung)
automatischer Empfang von
Informationen und Warnungen
zuständiger Behörden und von
...
Informationshoheit für Absender
exklusive Funkverbindung zu
den Betroffenen
unabhängig von öffentlichen,
sowie örtlichen b...
Naturereignisse

Hochwasser

Hochwasser durch
Dammbruch

Gefahrenkategorie
Überflutete Straßen
und Keller

D4
Katastrophen...
Naturereignisse

Extremwetterlage

Sturm/Orkan

Gefahrenkategorie
Behinderungen im
Schienenverkehr

Gefahrenstufe und Warn...
e*Warnmanagementsystem
Übersicht zu
aktuellen
Vorfällen

Seite 22

28. November 2013

PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
Warnregionen
e*Warn-System unterstützt
lokale, regionale und
überregionale Warnstrukturen
dynamisch definierbare
Warnregio...
Warnregion
Warnregion
festlegen

Seite 24

28. November 2013

PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
e*Warn-Sirene (Entwarnung)
akustische
und optische
Signalisation

Entwarnung
Seite 25

28. November 2013

PMRExpo 2013 Lei...
e*Warn-Modul
integrierbar in unterschiedliche elektronische
Endgeräte – Warnfunktion als zusätzlicher
Gebrauchswert
nutzba...
Fazit
Katastrophenschutz benötigt, eigentlich sofort,
geeignete Mittel zur gesicherten Information und
Warnung der Bevölke...
Quellen
1) http://www.kritis.bund.de
2) www.bevoelkerungsschutz-portal.de
3) www.bbk.bund.de

Seite 28

28. November 2013
...
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Warnung der Bevölkerung PMR-Expo 28.Nov 2013

469 Aufrufe

Veröffentlicht am

Warnung der Bevölkerung - Eine Aufgabe des Katastrophenschutzes.
Vortrag von Dr. Klaus Hütten vom 28.11.2013 auf der PMR-Expo in Köln.

Veröffentlicht in: Technologie
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
469
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
4
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
1
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Warnung der Bevölkerung PMR-Expo 28.Nov 2013

  1. 1. Warnung der Bevölkerung – Eine Aufgabe des Katastrophenschutzes
  2. 2. Zur Person Dr.-Ing. Klaus Hütten Jahrgang 1955 Dipl.-Ing (TU) Informationstechnik, 1979 Dr.-Ing., 1988 k.huetten@emessage.de +49 30 4171 2500 e*Message W.I.S. Deutschland GmbH Director Sales and Customer Center, 2004 Bundesverband Professioneller Mobilfunk e.V. Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes, 2009 Seite 2 28. November 2013 PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
  3. 3. Unternehmensgruppe e*Message Unternehmensgruppe mit Tochtergesellschaften in Deutschland und Frankreich Betriebszentralen in Berlin und Paris Landesweite Pagingnetze mit rund 1.200 Sendestationen Dienste in Deutschland: e*Cityruf, e*BOS, e*Warn, e*Dispatch, e*Broker, e*Motion und e*Skyper Rund 2 Millionen Nutzer – darunter 20.000 Firmen und Behörden mit jeweils 2 bis 5.000 Teilnehmern Seite 3 28. November 2013 PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
  4. 4. Technologien Narrow Band Point-to-Multipoint Technology (NP2M): Technologie zur zeitgleichen Übertragung hoher Qualität von Informationen an beliebig viele Adressaten e*WIP: leistungsstarke Transportplattform für alle Funkrufdienste der e*Message-Gruppe POCSAG (Post Office Code Standard Advisory Group): weltweit anerkannter Standard für Funkrufdienste MPT1327 (Ministry of Post and Telecom 1327): führender, anerkannter Standard für Bündelfunkdienste Seite 4 28. November 2013 PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
  5. 5. Warnung der Bevölkerung Mit Warnung wird die Information der Bevölkerung über drohende Gefahren und oder akute Schadensereignisse, und oder Aufforderung an die Bevölkerung, bestimmte Maßnahmen zu ergreifen bezeichnet. Bei der Warnung geht der Informationsübermittlung das Aufmerksam machen („Weckeffekt“) voraus. Die Warnung der Bevölkerung ist eine Aufgabe des Bundes nach § 1 Absatz 2 Nummer 2 ZSKG. 1) Seite 5 28. November 2013 PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
  6. 6. Warnung der Bevölkerung Die Warnung und vorsorgliche Information der Bevölkerung einschließlich eines Weckeffektes ist bei akuten Gefahrenlagen zwingend geboten. Die Bevölkerung benötigt Informationen zum Umgang mit Risiken um bei einem Schadenseintritt nicht von der Komplexität der Ereignisse überrascht zu werden und reagieren zu können, d.h. offensive Risiko- und Krisenkommunikation auf allen Ebenen. Im Falle des Gefahren- oder Schadenseintritts sind weitere Informationsangebote an die Bevölkerung zu unterbreiten, d.h. neben den speziellen Hotlines, Internet und regionalen bzw. überregionalen Rundfunk- und Fernsehanbietern ist ein einheitliches Konzept zur Warnung der Bevölkerung einschließlich eines Weckeffektes erforderlich Seite 6 28. November 2013 PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
  7. 7. Modulares Warnsystem MoWaS 2) Zukünftig soll in Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern ein modulares Warnsystem sowohl die Warnung als auch die Information der Bevölkerung gewährleisten. Um Effektivität, Akzeptanz und Zukunftssicherheit dieses Systems für alle Gefahrenlagen sicherzustellen, sollen folgende Parameter berücksichtigt werden: Die Auslösung einer Warnung soll durch alle im Katastrophenschutz Verantwortlichen auf allen Entscheidungsebenen (Bund/Land/Kreis) auch dezentral möglich sein. Seite 7 28. November 2013 PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
  8. 8. Modulares Warnsystem MoWaS 2) Um Akzeptanz und Verständnis beim Bürger zu erreichen, können als Endgeräte zur Übermittlung der Warnung unterschiedliche Kommunikationsmedien des Alltags genutzt werden. Für eine effektive Warnung unterschiedlicher Zielgruppen können über das System Verhaltenshinweise (Text, Sprache, Bild) übertragen werden. Ergänzend soll das System über uneingeschränkte Adressierbarkeit (Bevölkerung, Einsatzkräfte, Einzelperson) und räumliche Skalierbarkeit (Bund, Land, Regierungsbezirk, Kreis, Kommune) verfügen. Seite 8 28. November 2013 PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
  9. 9. Von SatWas zu MoWaS 2) Aus Kosten- und Effizienzgründen soll der Aufbau des Systems modular erfolgen und vorhandene (z.B. SatWaS) sowie vorgesehene Entwicklungen (z.B. BOS) unter Einbeziehung der Industrie/Bevölkerung (z.B. Rauchwarnmelder) genutzt werden. Die Anbindung neuer Technologien kann technisch und fachlich durch eine offene Architektur ermöglicht werden. Das Gesamtsystem wird redundant und ausfallsicher aufgebaut. Seite 9 28. November 2013 PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
  10. 10. Von SatWas zu MoWaS 2) Die Idee von SatWaS zu MoWaS SatWaS: Warnmeldungen und Gefahrendurchsagen mit höchster Priorität über Satellit an Medien und Multiplikatoren. MoWaS: Ein im Bevölkerungsschutz Verantwortlicher kann unmittelbar und ohne Medienbruch alle in seinem Verantwortungsbereich vorhandenen Warnsysteme auslösen Der zuständige Projektleiter im BBK (Gerrit Möws): "Die Bedrohungslage heute ist wesentlich komplexer als früher, deshalb reicht die Sirene zur Warnung der Bevölkerung schon längst nicht mehr aus. In diesem Kontext wollen wir dem Bürger eine Handlungsempfehlung geben, sprich ihn dazu befähigen, auf eine Bedrohung wie eine Giftgaswolke oder eine Flutwelle rechtzeitig zu reagieren und ihn somit schützen." Seite 10 28. November 2013 PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
  11. 11. Von SatWas zu MoWaS 2) Bereits in SatWaS angeschlossenen Warnmittel der Medienbetreiber, Pagingbetreiber, Internetprovider sind in MoWaS verfügbar. Noch anzuschließenden Warnmittel (Sirenen, Rauchwarnmelder, Mobiltelefone, Smartphones) werden in einzelnen Projekten realisiert. Sirenen: POCSAG/Paging, BOS-Digitalfunk Rauchwarnmelder: DCF 77, POCSAG/Paging, Cell Broadcast Regionale Warnsysteme: SMS, E-Mail Mobilfunk: regional SMS, Cell Broadcast Weitere Systeme Seite 11 28. November 2013 PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
  12. 12. MoWaS Übertragungswege e*Warnsirene Seite 12 28. November 2013 PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
  13. 13. Warnung mit System Seite 13 28. November 2013 PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
  14. 14. Warnung mit System e*Warn-System – die Komplettlösung für Behörden und Unternehmen zur Warnung im Gefahrenfall e*Warnmanagementsystem und e*Warnsirene schnell, einfach, zielgenau Warnung und vorbeugende Information Warnung und Entwarnung kompatibel zu MoWaS sofort verfügbar Seite 14 28. November 2013 PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
  15. 15. MoWaS Übertragungswege e*Warnsirene Seite 15 28. November 2013 PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
  16. 16. e*Warn-System e*Warnmanagementsystem Seite 16 28. November 2013 e*Warnsirene PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
  17. 17. e*Warn-System georeferenzierte, zielgenaue sowie funktionsbezogene Warnung und Information mehrere auslösende Leitstellen oder Stäbe (webbasiert) protokollierte Warnungen und Entwarnungen große Wirkungsbereiche durch hohe Sendeleistungen Nutzung der e*Warnsirene auch ohne Netzversorgung möglich Seite 17 28. November 2013 PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
  18. 18. e*Warnsirene (Information und Warnung) automatischer Empfang von Informationen und Warnungen zuständiger Behörden und von Unternehmen an betroffene Bürger und Einrichtungen sekundenschnelle, zeitgleiche Warnung und Information aller Empfänger Anzeige der Warninformation und Handlungsempfehlung akustische und optische Signalisation einfache bzw. keine Bedienung Seite 18 28. November 2013 PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
  19. 19. Informationshoheit für Absender exklusive Funkverbindung zu den Betroffenen unabhängig von öffentlichen, sowie örtlichen bzw. regionalen Kommunikationsverbindungen dedizierte Information und Warnung auch von verschiedenen Warnung auslösenden Stellen ständige Aktualisierungen keine Rückfragen, keine Hotline Seite 19 28. November 2013 PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
  20. 20. Naturereignisse Hochwasser Hochwasser durch Dammbruch Gefahrenkategorie Überflutete Straßen und Keller D4 Katastrophenwarnung Gefahrenstufe und Warntyp Rundfunk einschalten Evakuierung 05.06.2013, ab 15:00 Haus und Keller sichern auf Evakuierung vorbereiten Maßnahmen, Hinweise, Freitexte Seite 20 28. November 2013 PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
  21. 21. Naturereignisse Extremwetterlage Sturm/Orkan Gefahrenkategorie Behinderungen im Schienenverkehr Gefahrenstufe und Warntyp Bahnverkehr nach Hannover gestört Haus nur im Notfall verlassen Unnötige Aufenthalte im Freien vermeiden Weitere Auskünfte www. Bahn.de Maßnahmen, Hinweise, Freitexte Seite 21 28. November 2013 PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
  22. 22. e*Warnmanagementsystem Übersicht zu aktuellen Vorfällen Seite 22 28. November 2013 PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
  23. 23. Warnregionen e*Warn-System unterstützt lokale, regionale und überregionale Warnstrukturen dynamisch definierbare Warnregionen räumlich skalierbar bis auf die Straße und Hausnummer Seite 23 28. November 2013 PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
  24. 24. Warnregion Warnregion festlegen Seite 24 28. November 2013 PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
  25. 25. e*Warn-Sirene (Entwarnung) akustische und optische Signalisation Entwarnung Seite 25 28. November 2013 PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
  26. 26. e*Warn-Modul integrierbar in unterschiedliche elektronische Endgeräte – Warnfunktion als zusätzlicher Gebrauchswert nutzbar im Modularen Warnsystem (MoWaS) e*Warn Empfang (Paging/NP2M) 5-8 Jahre Betrieb mit 3,6V/2,2Ah Lithium Batterie 34 mm x 19,1 mm Warnung kann akustisch oder visuell auf einem Display ausgegeben werden entspricht der Anforderungen des European Telecommunications Standards Institute ETSI. Seite 26 28. November 2013 PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
  27. 27. Fazit Katastrophenschutz benötigt, eigentlich sofort, geeignete Mittel zur gesicherten Information und Warnung der Bevölkerung professionelle Mittel für behördliche und unternehmensspezifische Anwendung am Besten modulare Systeme (MoWaS) schrittweise Einführung zu MoWaS-kompatibler Lösungen e*Warn-System verfügbar autarkes e*Warnmanagementsystem (CAP) einfach und intuitiv bedienbare e*Warnsirene Rauchwarnmelder mit e*Warn Modul Seite 27 28. November 2013 PMRExpo 2013 Leitstellenkongress
  28. 28. Quellen 1) http://www.kritis.bund.de 2) www.bevoelkerungsschutz-portal.de 3) www.bbk.bund.de Seite 28 28. November 2013 PMRExpo 2013 Leitstellenkongress

×