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Gliederung1. Marktumfeld2. Internationalisierung im Verlagswesen•   Welche Bedeutung haben die ausländischen Märkte    für...
Marktumfeld
Das klassische Print- und Anzeigengeschäft stagniert. Internet und MobileDienste sind die Wachstumsmärkte.Erwartetes Markt...
Es herrscht verhaltener Optimismus bei der Einschätzung des eigenenVerlagsgeschäftes. Der Wandel von Print zu Digital setz...
Internationalisierung imVerlagswesen
Welche Bedeutung haben die ausländischen Märkte für die Verleger ?
Auslandsgeschäft: wesentlicher Baustein in der VerlagsstrategieSind Sie bereits im Ausland aktiv?                         ...
Print führt, aber das Digitalgeschäft holt auf.Auslandsaktivität nach Geschäftsfeldern                                    ...
Auslandsinvestitionen lohnen sichWie beurteilen Sie ihre bisherigen Auslandserfahrungen?                                  ...
Wie wird sich das Auslandsgeschäft entwickeln und welche Märkte gelten alsattraktiv?
Auf zu neuen Ufern - Die Expansion ins Ausland liegt im Trend.Wie wird sich Ihre Auslandsaktivität bis 2015 entwickeln?   ...
Investiert wird kräftig, insbesondere in das Digitalgeschäft …Investitionsbudgets für Auslandsexpansionen                 ...
… und so sind die Erwartung an die Steigerung der Auslandsumsätze hoch.Auslandsumsatz                                     ...
Indien, China, Brasilien und der Nahe Osten stehen im Fokus der Expansionim DigitalgeschäftAuslandsaktivität der Verlage n...
Welche Internationalisierungsstrategien sind geplant?
Digital wird erste Wahl! Reihenfolge der Markterschließung im Ausland                                                     ...
Wie werden die Märkte im Digitalgeschäft erobert?Markteintritts- und Internationalisierungsstrategien: DIGITAL            ...
Vorrangig werden verlagsnahe Produkte internationalisiert. Mobile Angebotegewinnen für das Auslandsgeschäft stark an Bedeu...
Fehlende Ressourcen, wenig Auslandserfahrung und starke Konkurrenz sinddie größten Hürden bei der Internationalisierung de...
Zusammenfassung
Zusammenfassung (1)Markt- und Geschäftsentwicklung• Der Markt für das klassische Print- und Anzeigengeschäft stagniert. Di...
Zusammenfassung (2)Internationalisierung im VerlagswesenDas Auslandsgeschäft gewinnt an Bedeutung• Das Ausland ist bereits...
Zusammenfassung (3)Internationalisierung im VerlagswesenInternationalisierungsstrategien• Die Expansionsstrategie „Print f...
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Digitalisierung und Auslandsgeschäft als ein Wachstumstreiber deutscher Verlage

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Eine empirische Gemeinschaftsstudie von VDZ, KPMG und der Hochschule Fresenius
(Kurzfassung) via / mehr http://bit.ly/TVBeuw (VDZ.de)

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Digitalisierung und Auslandsgeschäft als ein Wachstumstreiber deutscher Verlage

  1. 1. Winning AbroadNeue Wege zur Internationalisierung desVerlagsgeschäftesEine empirische Gemeinschaftsstudie von VDZ, KPMG und der Hochschule FreseniusOktober 2012
  2. 2. Gliederung1. Marktumfeld2. Internationalisierung im Verlagswesen• Welche Bedeutung haben die ausländischen Märkte für die Verleger?• Wie wird sich das Auslandsgeschäft entwickeln und welche Märkte gelten als attraktiv?• Welche Internationalisierungsstrategien sind geplant?3. Zusammenfassung
  3. 3. Marktumfeld
  4. 4. Das klassische Print- und Anzeigengeschäft stagniert. Internet und MobileDienste sind die Wachstumsmärkte.Erwartetes Marktwachstum in % (gewichtete Mittelwerte) • Die Einschätzung des zukünftigen Marktwachstums ergibt ein35 30,5 insgesamt geteiltes Bild.30 2012 201325 25,3 • Für den Zeitraum 2012 bis 2013 gehen die Verlage von einem20 stagnierenden Markt in den15 10,7 klassischen Geschäftsfeldern aus. 9,310 • Dagegen werden in den Bereichen 3,4 4,0 5 0,9 -0,2 1,7 Internet und Mobile Dienste -0,5 1,1 -0,1 0 zweistellige Wachstumsraten Anzeigen Vertrieb Rubriken / Internet / Mobile Sonstige-5 Kleinanzeigen Online Dienste Geschäftsfelder erwartet. • Die Publikumsverlage beurteilenN (Min) = 29; N (Max) = 49 das Anzeigen- und Vertriebs- geschäft insgesamt etwas zurückhaltender als die Fachverlage. • Zwischen Groß- und Kleinverlagen gibt es keine Unterschiede in der Einschätzung. Marktentwicklung 3
  5. 5. Es herrscht verhaltener Optimismus bei der Einschätzung des eigenenVerlagsgeschäftes. Der Wandel von Print zu Digital setzt sich sukzessive fort.Erwartete Profitabilitätsentwicklung (Vergleich zum Vorjahr) • Die Aussichten für das eigene Geschäft sind verhalten optimistisch.5 = hohe Verbesserung 5(> 5%) 4 • In 2012 rechnen die Verlage mit einer Stagnation ihrer Gewinne. Für 20133 = keine Veränderung 3 wird eine leichte Verbesserung der 2 3,02 3,38 Ertragslage prognostiziert.1 = Verlust 1 Voraussichtliche Voraussichtliche • Verlagsgröße und Verlagsausrich- Veränderung der Profitabilität Veränderung der Profitabilität 2012 2013 tung spielen bei der Einschätzung der Geschäftsaussichten keine Rolle. • Hinsichtlich der zukünftigen Umsatzverteilung ist wie in den Vorjahresstudien eine sukzessive Verschiebung von Print zu Digital zu erkennen.N (2012) = 53, N (2013) = 52 Marktentwicklung 4
  6. 6. Internationalisierung imVerlagswesen
  7. 7. Welche Bedeutung haben die ausländischen Märkte für die Verleger ?
  8. 8. Auslandsgeschäft: wesentlicher Baustein in der VerlagsstrategieSind Sie bereits im Ausland aktiv? • 58 Prozent der befragten Verlage100% sind bereits im Ausland tätig. 21% Nein 37% 35%80% 42% • Insbesondere bei Publikums- und 63%60% Ja Fachverlagen ist der Internationali- sierungsgrad relativ hoch.40% 79% 58% 63% 65%20% 37% • Differenziert nach Verlagsgröße, zeigt sich ein deutlicher 0% Gesamt Publikums- Fachverlage Mittel- & Kleinverlage Unterschied in der Auslands- verlage Großverlage aktivität. N = 50 • Knapp 80 Prozent der großen und mittleren Verlage, aber nur 37 Prozent der befragten Klein- verlage sind international tätig. Verlagsgröße nach Jahresumsatz: Großverlage: > 150 Mio. € Mittlere Verlage: 15 – 150 Mio. € Kleinverlage: < 15 Mio. € Bedeutung - Status 7
  9. 9. Print führt, aber das Digitalgeschäft holt auf.Auslandsaktivität nach Geschäftsfeldern • 63 Prozent der Befragten sind bereits mit Printprodukten im Ausland tätig,80% weitere 8 Prozent haben konkrete Expansionspläne.70% 8%60% 18% • 50 Prozent der Befragten betreiben50% bereits Digitalgeschäfte im Ausland,40% weitere 18 Prozent wollen ihr30% 63% 9% Digitalgeschäft bis 2015 50%20% internationalisieren. 27%10%0% 10% • In den letzten Jahren haben über 50 Klassisches Digitalgeschäft Zusatzgeschäfte Reine Prozent der Befragten in den letzten 2 Printgeschäft Beteiligungsgeschäfte bis 3 Jahren ihr Digitalgeschäft stärker noch nicht aktiv, aber bis 2015 geplant bereits im Ausland aktiv internationalisiert. • Rund 30 Prozent der Verlage haben N (Min) = 31; N (Max) = 40 Printgeschäft im Ausland (stark) ausgebaut. Bedeutung - Planung 8
  10. 10. Auslandsinvestitionen lohnen sichWie beurteilen Sie ihre bisherigen Auslandserfahrungen? • Die Auslandserfahrungen sind überwiegend positiv.50% 47%40% • Nur 11 Prozent der Befragten berichten von negativen bzw. eher 30% 29% 30% 30%30% negativen Erfahrungen im Print- geschäft, im Digitalgeschäft sind20% 18% es sogar nur 5 Prozent.10% 8% 3% 5% • Alle befragten Großverlage beur- 0% teilen ihre Auslandserfahrungen0% negativ eher negativ eher positiv positiv keine Angabe als positiv oder eher positiv. Auch Printgeschäft Digitalgeschäft bei kleineren Verlagen überwiegt ein positives Stimmungsbild. N (Digital) = 39; N (Print) = 41 • Fachverlage beurteilen ihre Er- fahrungen im Digitalgeschäft etwas kritischer als Publikumsverlage. Bedeutung - Erfahrungen 9
  11. 11. Wie wird sich das Auslandsgeschäft entwickeln und welche Märkte gelten alsattraktiv?
  12. 12. Auf zu neuen Ufern - Die Expansion ins Ausland liegt im Trend.Wie wird sich Ihre Auslandsaktivität bis 2015 entwickeln? • In Zukunft gewinnt das Auslandsgeschäft weiter an50% Bedeutung. 41% 39%40% • Fast 70 Prozent der befragten 29% 31%30% 26% Verlage wollen ihr Digitalgeschäft im Ausland ausbauen bzw. sogar stark20% 15% ausbauen. Aber auch das10% 10% 7% Printgeschäft bleibt im Fokus der 3% Internationalisierungspläne. 0%0% abnehmen gleich bleiben zunehmen stark zunehmen keine Angabe • Sowohl Publikums- als auch Fach- verlage streben eine stärkere Printgeschäft Digitalgeschäft Internationalisierung an. Bei beiden N (Digital) = 39; N (Print) = 41 steht dabei das Digitalgeschäft im Vordergrund. • Knapp 40 Prozent der befragten Kleinverlage erwarten eine (starke) Zunahme ihrer Auslandsaktivitäten im Print- und im Digitalgeschäft. Expansionspläne 11
  13. 13. Investiert wird kräftig, insbesondere in das Digitalgeschäft …Investitionsbudgets für Auslandsexpansionen • Sowohl im Printgeschäft als auch im(Anteil an Gesamtinvestitionen im jeweiligen Geschäftsbereich) Digitalgeschäft steigen die Investitionen in das internationale Geschäft.30%25% • Am stärksten ist der Anstieg im Digital-20% bereich. Hier wollen die Befragten den15% Anteil ihrer Auslandsinvestitionen an10% den Gesamtinvestitionen bis 2015 von 14,0% 16,2% durchschnittlich 7,8 Prozent auf 11,65% 11,6% 7,8% Prozent erhöhen. Das entspricht einem0% Wachstum des Anteils von rund 50 2012 2015 Prozent. Printgeschäft (+16%) Digitalgeschäft (+49%) • Die Investitionsquote bei Publikums- N (Print) = 25; N (Digital) = 23 verlagen ist heute mit 33 Prozent im Printbereich und 11 Prozent im Digitalbereich deutlich höher als bei Fachverlagen (6 bzw. 3 Prozent). Beide Gattungen wollen zukünftig ihre Auslandsinvestitionen aufstocken. Expansionspläne 12
  14. 14. … und so sind die Erwartung an die Steigerung der Auslandsumsätze hoch.Auslandsumsatz • Mit den Investitionen steigen auch die(Anteil an Gesamtumsatz im jeweiligen Geschäftsbereich) Auslandsumsätze.30% • Im Digitalgeschäft prognostizieren die25% befragten Verlage eine deutliche20% Verbesserung. Das bedeutet ein15% Wachstum des anteiligen Umsatzes von 66 Prozent.10% 15,3% 17,3% 13,8%5% 8,3% • Bei den Publikumszeitschriften ist der0% Anteil des Auslandsumsatzes am jewei- 2012 2015 ligen Gesamtumsatz mit 27 Prozent im Printgeschäft (+13%) Digitalgeschäft (+66%) Printbereich und 17 Prozent im Digitalbereich derzeit deutlich höher als N (Print) = 30; N (Digital) = 23 bei Fachverlagen (7 bzw. 3 Prozent). Expansionspläne 13
  15. 15. Indien, China, Brasilien und der Nahe Osten stehen im Fokus der Expansionim DigitalgeschäftAuslandsaktivität der Verlage nach Regionen: DIGITAL • Insgesamt haben die befragten Verlage ihr Digitalgeschäft bereits relativ stark Westeuropa 65% 7% internationalisiert und sind in fast allen Osteuropa 1 (P,CZ,SL) 46% 8% Regionen der Welt präsent. Bislang Nordamerika 35% 4% bildete Westeuropa den Schwerpunkt. China 32% 12% • Künftig rücken Indien, China, BrasilienOsteuropa 2 (z.B. RO, BUL, KRO) 25% 11% und der Nahe Osten in den Fokus. Russland 22% 4% • Bereits in 2015 planen die Verlage im Indien 20% 24% Digitalgeschäft durchschnittlich in mehr Asien (ohne China) 16% 8% Ländern aktiv zu sein als im Brasilien 12% 12% Printgeschäft. Naher Osten 12% 12% Südamerika (ohne Brasilien) 11% 7% Südliches Afrika 8% Nördliches Afrika 4% bereits aktiv noch nicht aktiv, aber bis 2015 geplant Zu 100% fehlende Werte = Antwort „weder noch“ N (Min) = 23; N (Max) = 31 Auslandsmärkte 14
  16. 16. Welche Internationalisierungsstrategien sind geplant?
  17. 17. Digital wird erste Wahl! Reihenfolge der Markterschließung im Ausland • Digitalprodukte werden für die Erschließung ausländischer Märkte wichtiger. „Print first“ Zuerst Print und später Digital 57% verliert als Expansionsstrategie an 15% Bedeutung. Nur Print 27% 8% 21% • In Zukunft erfolgt der Markteintritt entweder Print und Digital parallel 38% mit dem gleichzeitigen Platzieren von Print- Nur Digital 6% und Digitalprodukten oder ausschließlich mit 27% digitalen Angeboten. Zuerst Digital und später Print 0% 6% 9% • Publikumsverlage setzen stärker auf eineWeder noch/keine Antwort möglich 15% reine Digitalexpansion als Fachverlage. in der Vergangenheit in Zukunft Mehrfachnennungen möglich N (Min) = 34; N (Max) = 35 Expansionsstrategien 16
  18. 18. Wie werden die Märkte im Digitalgeschäft erobert?Markteintritts- und Internationalisierungsstrategien: DIGITAL • Die bis dato gängigste Expansionsstrategie im Digitalgeschäft ist der Export von Kopie von Inlandswebsites 32% 23% Internetseiten, die bereits im Heimatmarkt Anzeigenvermarktung 26% 9% erfolgreich sind. Neugründung von Tochterunternehmen 25% 19% • Joint Ventures, der Kauf einzelner Unternehmenskauf 22% 9% Onlineprodukte sowie Lizenzgeschäfte, Lizenzvereinbarung 22% 22% werden in naher Zukunft verstärkt eingesetzt. Joint Ventures 21% 27% Content Syndication 20% 13% • Im Digitalgeschäft setzen 20 Prozent der Beteiligung an Unternehmen im Ausland 19% 16% Verlage auf die „Produktstrategie“, bei der Kauf einzelner Angebote (z.B. Onlineportale) 12% 25% mit einigen ausgewählten Produkten in möglichst viele Länder expandiert wird. Nur Produktorientierte Strategie* 40% 20% 7 Prozent planen den Einsatz einer Länderorientierte Strategie* 36% 7% „Länderstrategie“. bereits umgesetzt noch nicht umgesetzt, aber bis 2015 geplant • Im Printbereich dominiert der Export von Inlandstiteln. Lizenzgeschäfte sowie die Gründung von Tochterunternehmen im *Produktstrategie = mit ausgewählten Produkten in möglichst viele Länder expandieren Ausland sind beliebte Eintrittsstrategien. *Länderstrategie = mit möglichst vielen Produkten in ausgewählte Länder expandierenZu 100% fehlende Werte = Antwort „weder noch“N (Min) = 28; N (Max) = 35 Internationalisierung des Digitalgeschäftes 17
  19. 19. Vorrangig werden verlagsnahe Produkte internationalisiert. Mobile Angebotegewinnen für das Auslandsgeschäft stark an Bedeutung.Auslandsaktivität nach digitalen Geschäftsfeldern • Ein differenzierter Blick auf verlags- nahe und verlagsferne Digitalbereiche Internetauftritte bestehender Printtitel 54% 16% zeigt, dass in der Vergangenheit haupt-verlagsnah sächlich Internetauftritte zu bestehen- Internetangebote ohne Printtitel 29% 17% den Printtiteln internationalisiert wurden. Mobile Angebote 27% 41% • Die Planungen für die nahe Zukunft sig- Online Shops/eCommerce 26% 14% nalisieren eine weitere Internationali-verlagsfern sierung verlagsnaher Digitalangebote. Online Rubrikengeschäft 16% 6% • Vor allem mobile Angebote gewinnen Such- und Vergleichsmaschinen 12% 16% für das Auslandsgeschäft stark an Bedeutung, aber auch Internetange-Lead Generierung/Performance Marketing 6% 9% bote spielen in den Expansionsplänen weiterhin eine Rolle. bereits aktiv noch nicht aktiv, aber bis 2015 geplant • Vor allem in Expansionsländern wie etwa Indien wird die mobile Strategie Zu 100% fehlende Werte = Antwort „weder noch“ eine wichtige Rolle spielen. N (Min) = 32; N (Max) = 37 Internationalisierung des Digitalgeschäftes 18
  20. 20. Fehlende Ressourcen, wenig Auslandserfahrung und starke Konkurrenz sinddie größten Hürden bei der Internationalisierung des Digitalgeschäftes.Hürden und Barrieren bei der digitalen Auslandsexpansion • Für die befragten Verlage sind Fehlende Ressourcen im eigenen Verlag 3,81 fehlende Ressourcen im eigenenMangel an Know-how und Erfahrung im Umgang mit Haus, mangelnde Auslandserfahrung 3,57 Auslandsmärkten sowie eine starke Konkurrenz in den Starke Konkurrenz in den Auslandsmärkten 3,4 Auslandsmärkten die größten Hürden, Unklare bzw. unsichere Rechtslage im Zielland 3,34 die einer Internationalisierung ihres Allgemeine Skepsis/Ungewisse Erfolgsaussichten 3,26 Digitalgeschäftes im Wege stehen. Keine geeigneten, internationalisierbaren 3,25 Digitalprodukte im Portfolio • Auch eine ungewisse Rechtslage im Piraterie und Urheberrechtsverletzungen 3,03 Zielland, unsichere Erfolgsaussichten Restriktionen bei Foreign Direct Investments 2,97 sowie ein Mangel an Digitaler Entwicklungsstand der Märkte 2,97 internationalisierbaren Produkten hemmen die digitale Benötigte Investitionssummen 2,91 Auslandsexpansion. Technische Probleme im Zielland 2,51 Politische Instabilität im Zielland 2,4 • Währungsrisiken, politische Instabilität Währungsrisiken 2,37 und technische Probleme im Zielland 1 2 3 4 5 spielen dagegen aus Sicht der Verlage Die Bedeutung dieser Hürde ist 1= gering 3= mittel 5 = hoch eine eher untergeordnete Rolle. N (Min) = 34; N (Max) = 36 Internationalisierung des Digitalgeschäftes 19
  21. 21. Zusammenfassung
  22. 22. Zusammenfassung (1)Markt- und Geschäftsentwicklung• Der Markt für das klassische Print- und Anzeigengeschäft stagniert. Die Wachstumschancen liegen im digitalen Bereich.• Die Aussichten für das eigene Geschäft sind verhalten optimistisch. Erst in 2013 wird mit einer leichten Verbesserung der Ertragslage gerechnet.• Bei der Umsatzverteilung der Verlage ist weiterhin eine sukzessive Verschiebung von Print zu Digital zu erkennen. 21
  23. 23. Zusammenfassung (2)Internationalisierung im VerlagswesenDas Auslandsgeschäft gewinnt an Bedeutung• Das Ausland ist bereits jetzt wesentlicher Baustein in der Verlagsstrategie. 58 Prozent der befragten Verlage sind bereits im Ausland aktiv.• Die Verlage werden ihre Auslandsaktivitäten in den nächsten Jahren weiter verstärken – vor allem im Digitalgeschäft.• Die Auslandserfahrungen der befragten Verlage sind überwiegend positiv.Die Entwicklung des Auslandsgeschäfts und attraktive Märkte• Fast 70 Prozent der befragten Verlage wollen ihr Digitalgeschäft im Ausland (stark) ausbauen, aber auch das Printgeschäft bleibt im Fokus der Internationalisierungspläne.• Die geplanten Investitionen in das internationale Geschäft steigen im Digitalgeschäft erheblich, ebenso sind die Erwartungen an die Umsatzsteigerung hoch.• Zunehmend rücken Länder außerhalb Europas in den Fokus der Verlage: Indien, China, Brasilien und der Nahe Osten stehen im Fokus der Expansion im Digitalgeschäft. 22
  24. 24. Zusammenfassung (3)Internationalisierung im VerlagswesenInternationalisierungsstrategien• Die Expansionsstrategie „Print first“ verliert an Bedeutung. In Zukunft erfolgt der Markteintritt entweder mit dem gleichzeitigen Platzieren von Print- und Digitalprodukten oder ausschließlich mit digitalen Angeboten.• Zukünftig bevorzugte Markeintrittsstrategien sind beispielsweise Joint Ventures, der Kauf einzelner Onlineprodukte sowie Lizenzgeschäfte.• Im Digitalgeschäft wird zukünftig der Produktstrategie gegenüber der länderorientierten Strategie der Vorzug gegeben.• Der internationale Ausbau verlagsnaher Produkte steht im Vordergrund. Dabei gewinnen mobile Angebote stark an Bedeutung.• Fehlende Ressourcen im eigenen Haus, mangelnde Auslandserfahrung sowie eine starke Konkurrenz in den Auslandsmärkten bilden die größten Hürden, die einer Internationalisierung des Digitalgeschäftes im Wege stehen könnten. 23
  25. 25. Vielen Dank!Markus Kreher Alexander v. Reibnitz KPMG VDZ

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