Deutsche Fachpressestatistik 2011

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Alle Jahr wieder, veröffentlicht die Deutsche Fachpresse im Mai, die Fachpresse-Statistik des vergangenen Jahres. Sie wird (hoch-)gerechnet aus den Vergangenheitswerten und den Daten aus der jährlichen Umfrage zu den betrieblichen Kennzahlen der Mitgliedsunternehmen. Verantwortlich dafür ist seit vielen Jahren Bellgardt + Behr (Frankfurt am Main).

Die Pressemitteilung zur Fachpresse-Statistik und die Auswertung gibt es auf
www.deutsche-fachpresse.de/statistik-aktuell/

Veröffentlicht in: Business
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Statistik
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  • Hallo Herr Fenner,

    der Bereich Corporate Publishing war auch schon 2010 vs. 2009 - nach der Betriebswirtschaftlichen Auswertung der Deutschen Fachpresse - rückläufig (- 18,1%).

    Das kann einmal an der Art der Erhebung und Auswertung liegen, an den jeweiligen Teilnehmer der Umfrage (in 2010 waren es z.B. nur 45 Teilnehmer aus rd 400 Mitgliedern) und zum anderen auch an
    - umfänglichen Umschichtung von Corporate Publishing Budgets von Print auf Digital
    - einer geringeren Angebotshöhe im Bereich Digital durch die Fachverlage
    - viele der Corporate Publishing Dienstleister (Verlage) werden in der Fachpresse-Statistik nicht erfasst
    - Corporation publizieren (insbesondere digital) mehr in Eigenregie
    usw.
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  • interessant, dass Corporate Publishing als Verlags-Dienstleistung zurückgeht, wo doch der Bedarf an Publishing stetig steigt - wer nimmt den Verlagen das Geschäft weg?
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Deutsche Fachpressestatistik 2011

  1. 1. Fachpresse-Statistik2011Methodisches Vorgehen: Die Fachpresse-Statistik beruht auf einerschriftlichen Befragung der Mitglieder der Deutschen Fachpresse imZeitraum von Februar bis April 2012 anhand eines standardisiertenFragebogens. Auf Basis der verwertbaren Antworten wurde vom InstitutBellgardt + Behr (Frankfurt am Main) eine Hochrechnung vorgenommen.Die Anonymität der Teilnehmer ist gewährleistet.
  2. 2. Fachmedien Fachmedienerlöse im Jahr 2011 (in Mio. Euro)3500 3.086300025002000 1.79215001000 634 500 466 194 0 Insgesamt Fachzeitschriften Fachbücher/Losebl. Elektr. Medien DienstleistungenDie deutschen Fachverlage erwirtschaften im Jahr 2011 einen Gesamtumsatz von3,09 Mrd. Euro. Mit einer Steigerung um 1,9% (+58 Mio. Euro) gegenüber demVorjahr konnten die Verlage deutlich stärker wachsen als in 2010 (Vorjahr: +0,8%).Quelle: Fachpresse-Statistik 2011 der Deutschen Fachpresse 2
  3. 3. Fachmedien Veränderung der Fachmedienerlöse gegenüber 2010 (in %) 30 25 20 17,6 13,9 15 10 5 1,9 0 -0,6 -5 -3,7 -10 -15 Insgesamt Fachzeitschriften Fachbücher/Losebl. Elektr. Medien DienstleistungenWachstumstreiber waren in 2011 die Erlöse aus Elektronischen Medien mit 17,6%(Vorjahr: 10,4%) sowie Dienstleistungen mit 13,9%. Leicht rückläufig waren dagegendie Fachzeitschriftenerlöse mit -0,6% (Vorjahr: +0,4%). Die Erlöse aus Fachbüchernund Loseblattwerken gingen erneut um 3,7% (Vorjahr: -3,5%) zurück.Quelle: Fachpresse-Statistik 2011 der Deutschen Fachpresse 3
  4. 4. Fachmedien Struktur der Fachmedienerlöse 2011 6,3% Fachzeitschriften Fachbücher/Losebl. 15,1% Elektronische Medien Dienstleistungen 58,1% 20,6%Die Umsatzentwicklung schlägt sich auch in der Struktur der Fachmedienerlösenieder. Der Anteil der Fachzeitschriften, nach wie vor mit Abstand größteErlösbringer, sinkt von 59,5 auf 58,1%. Der Anteil der Fachbücher geht von 21,8 auf20,6% zurück. Einen Zuwachs auf 15,1% erfährt der Anteil der ElektronischenMedien (Vorjahr: 13,1%). Auch der Dienstleistungsanteil steigt von 5,6 auf 6,3%.Quelle: Fachpresse-Statistik 2011 der Deutschen Fachpresse 4
  5. 5. Fachmedien Beiträge der Medienkategorien zum Gesamtwachstum (in Mio. Euro) Insgesamt 58 Anzeigen 19 Vertrieb -23 Fachzeitschriften Sonstige -6 Fachbuch -24 Fachbücher/Loseblatt Loseblatt -2 Sonstige 1 Werbung 13 Vertrieb 27 Elektr. Medien Sonstige 30 Events 22Corporate Publishing -6 Dienstleistungen Sonstige 8 -30 -20 -10 0 10 20 30 40 50 60 Mio. EuroDämpfend auf die Gesamterlösentwicklung wirkte vor allem der Rückgang desFachzeitschriftenvertriebs und der Rückgang des Fachbuchumsatzes. Bei denElektronischen Medien sind alle drei ausgewiesenen Erlösarten Wachstums-treiber, während bei den Dienstleistungen die Eventerlöse den höchstenWachstumsbeitrag liefern.Quelle: Fachpresse-Statistik 2011 der Deutschen Fachpresse 5
  6. 6. Fachmedien Auslandsanteil am gesamten Fachmedienumsatz 11,3% Ausland Inland 88,7%In 2011 hat das Auslandsgeschäft an Bedeutung gewonnen. Der Anteil an denGesamterlösen steigt von 9,6 auf 11,3%.Quelle: Fachpresse-Statistik 2011 der Deutschen Fachpresse 6
  7. 7. Fachmedien Rückschau auf das Jahresergebnis Fachmedien 2011 7,5% besser als 2010 15,0% in etwa wie 2010 schlechter als2010 nicht vergleichbar 47,5% 30,0%Immer noch knapp die Hälfte der Fachverlage melden in 2011 ein verbessertesJahresergebnis (Vorjahr: 52,3%), weitere 30% ein konstantes Ergebnis. Einschrumpfendes Jahresergebnis melden 15% (Vorjahr: 9,1%).Quelle: Fachpresse-Statistik 2011 der Deutschen Fachpresse 7
  8. 8. Fachmedien Vorschau auf das Jahresergebnis Fachmedien 2012 17,5% besser als 2011 27,5% in etwa wie 2011 schlechter als 2011 55,0%Die Erwartungen für 2012 sind vorsichtig optimistisch: Jeder vierte Fachverlagerwartet eine Jahresergebnisverbesserung, etwas mehr als die Hälfte derFachverlage gehen von konstanten Ergebnisse in 2012 aus. Etwa jeder sechsteFachverlag erwartet einen Jahresergebnisrückgang.Quelle: Fachpresse-Statistik 2011 der Deutschen Fachpresse 8
  9. 9. Fachzeitschriften Fachzeitschriften-Umsatz in Mio. Euro 2.500 Insgesamt 1.987 1.988 2.016 1.887 1.913 2.000 1.797 1.781 1.838 1.796 1.802 1.792 Veränderung gegenüber 2010 -0,6% 1.500 Anzeigen 1.074 966 1.016 1.031 956 877 865 902 875 1.000 852 856 +2,2% 863 865 863 878 892 900 911 866 859 847 836 -2,7% 500 Vertrieb 0 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 JahrTrotz des Anstiegs der Anzeigenerlöse um 2,2% sanken die Fachzeitschriftenerlösein 2011 insgesamt um 0,6%, da der Rückgang der Vertriebserlöse um 2,7% nichtganz kompensiert werden konnte.Quelle: Fachpresse-Statistik 2011 der Deutschen Fachpresse 9
  10. 10. Fachzeitschriften Zahl der Fachzeitschriftentitel 4.000 3.899 3.907 3.900 3.852 3.829 3.800 3.753 3.687 3.700 3.646 3.637 3.623 3.683 3.600 3.563 3.500 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 JahrIn 2011 ist die Zahl der angebotenen Fachzeitschriftentitel auf 3.683 gesunken.Das entspricht einem Rückgang um 146 Titel oder 3,8%.Quelle: Fachpresse-Statistik 2011 der Deutschen Fachpresse 10
  11. 11. Fachzeitschriften Jahresauflage in Mio. Exemplaren 600 100% Verbreitete Auflage (Mio. Exemplare) 525 502 515 90% 491 488 483 476 464 476 500 451 441 80% 70% 400 davon verkauft 54% 54% 55% 54% 60% 53% 50% 48% 300 45% 45% 46% 45% 50% 40% 200 30% 20% 100 10% 0 0% 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011Mit einem Minus von 1% konnte der Auflagenrückgang seit 2008 deutlich gebremstwerden (Vorjahr: -5,2%). Insgesamt beträgt die verbreitete Auflage damit 483 Mio.Exemplare. Der Anteil der verkauften Auflage geht wieder auf 45% zurück undverbleibt damit auf dem niedrigen Stand der Jahre 2008 und 2009.Quelle: Fachpresse-Statistik 2011 der Deutschen Fachpresse 11
  12. 12. Deutsche Fachpresse in ZahlenWeitere, sehr ins Detail gehende Daten hat die Deutsche Fachpresse alsGrundlage für Benchmark-Analysen ebenfalls erhoben. Diese Zahlen sind aberausschließlich den Verlagen zugänglich, die mit ihren Daten an dieser jährlichenErhebung teilgenommen haben.Neben einer Präsentation zum Überblick über die Gesamtentwicklung erhältjeder einzelne Teilnehmer auch eine individualisierte Benchmark-Studie, die ihmeine direkte Vergleichsmöglichkeit mit seiner Mitbewerber-Gruppe erlaubt.Fragen dazu beantwortet:Sabine VossStellvertretende Geschäftsführung Deutsche FachpresseTel. 030 / 726298-140voss@deutsche-fachpresse.de 12
  13. 13. ImpressumFachpresse-Statistik 2011Durchführung:Institut Bellgardt + Behr, Frankfurt am MainZuständige Kommission:Kommission ManagementProjektleitung:Sabine Voss, Deutsche FachpresseHerausgeber:Verein Deutsche FachpresseInteressenvertretung der Deutschen Fachverlagewww.deutsche-fachpresse.deDie Haftung der Handelnden und der Mitglieder ist auf das Vermögen des Vereins beschränkt. 13

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