Studie zur Digitalen Content-Nutzung 2012

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Die von der GfK durchgeführte DCN-Studie wurde gemeinsam vom Bundesverband
Musikindustrie (BVMI), dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der
Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) beauftragt. Ziele der Untersuchung waren die Analyse der Nutzergewohnheiten und Präferenzen beim digitalen Medienkonsum, Speichern und Weitergeben sowie die Ermittlung der
Konsumenteneinstellungen zu Urheberrechtsverletzungen, Sanktionen und legalen Online-Angeboten. Befragt wurden innerhalb der GfK Media*Scope 10.000 Personen, die repräsentativ für 63,6 Mio. Deutsche ab zehn Jahren sind. Zur Validierung fand eine Zusatzbefragung unter 3.000 Personen statt, die repräsentativ für 46,0 Mio. Deutschen Onliner ab 14 Jahren ist.

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Studie zur Digitalen Content-Nutzung 2012

  1. 1. STUDIE ZUR DIGITALEN CONTENT-NUTZUNG (DCN-STUDIE) 2012erstellt für:Bundesverband Musikindustrie e.V.,Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V.und den Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. © http://www.flickr.com/photos/ceslava/4253077751/ © contrastwerkstatt / Fotolia.com © Visual Concepts / Fotolia.com von Cristian Eslava, Lizenz: CC BY-SA 2.0 © Vitalij Lang / Fotolia.com© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 1
  2. 2. Agenda 1 Stichprobe / Methodik 2 Konsum von Medieninhalten 2012 3 Bestand von Medieninhalten zum Stand Februar 2012 4 Brennen und Weitergabe von Medieninhalten 5 Fragen zum Thema Urheberrecht / Einstellungen© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 2
  3. 3. 1Stichprobe / Methodik© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 3
  4. 4. Stichprobe und Methodik der Untersuchung Zielsetzung • Ermittlung der aktuellen Beständen an Hardware-Geräten und Speicherplätzen • Analyse des Nutzungsverhaltens beim Downloaden und Streamen von Medieninhalten aus dem Internet • Analyse des Nutzungsverhaltens beim Speichern von Medieninhalten • Analyse des Nutzungsverhaltens beim Kopieren / Aufnehmen von Medieninhalten • Konsumenteneinstellungen zu Urheberrechtsverletzungen Methode 1. Befragung innerhalb von GfK Media*Scope 2. Teilstichprobe Onliner - Zusatzbefragung im GfK ASK Panel Stichprobe 1. 10.000 Personen, repräsentativ für 63,6 Mio. Deutsche ab 10 Jahren 2. 3.000 Personen, repräsentativ für 46,0 Mio. Deutsche Onliner ab 14 Jahren Erhebung Februar / Mai 2012© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 4
  5. 5. Definition der abgefragten Medieninhalte Die DCN-Studie hat die Medieninhalte der beteiligten Branchen abgefragt Formulierung im Fragebogen: In den folgenden Fragen geht es um Medieninhalte wie Musik, Hörbücher, E-Books, Spiel-/Kinofilme oder Fernseh-/TV-Serien und deren Nutzung. Wir unterscheiden zwei Möglichkeiten, Medieninhalte aus dem Internet zu nutzen:  als Download: hier laden Sie die entsprechende Datei (z. B. ein Musikstück, ein Hörbuch, E-Book, einen Film usw.) herunter und speichern sie ab.  direkt online im Internet, ohne die entsprechende Datei herunter geladen zu haben (z. B. durch Streaming).© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 5
  6. 6. Kernaussagen (Teil 1/2)  Mehr als ein Drittel aller Deutschen haben im Jahr 2011 Medieninhalte online genutzt oder heruntergeladen. Dies ist eine Steigerung um 11% gegenüber dem Vorjahr auf 22,1 Mio. Personen.  14,8 Mio. Personen haben Medieninhalte im Jahr 2011 als Stream genutzt und 16,3 Mio. Menschen haben Musik, E-Books, Hörbücher, Spielfilme oder TV-Serien heruntergeladen.  7,2 Mio. Menschen (44,2% der Mediendownloader) haben ausschließlich legale Download- Angebote genutzt.  3,1 Mio. Menschen nutzen illegale Download-Quellen (19% der Mediendownloader). 23% nutzen keine legalen Angebote, d.h. nutzen nur illegale Quellen oder Angebote im rechtlichen Graubereich.  Fast die Hälfte der Mediendownloader haben Streamripping verwendet – damit hat sich diese Nutzungsform inzwischen fest etabliert.  Für 2,5 Mio. Personen sind illegale Streaming-Portale für Filme die am häufigsten genutzte Bezugsquelle.© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 6
  7. 7. Kernaussagen (Teil 2/2)  Das Bewusstsein der Verbraucher dafür, welche Angebote zu den illegalen Nutzungsmöglichkeiten zählen, steigt insgesamt deutlich an. Insbesondere die Kenntnisse über illegale Filmstreaming-Portale und P2P Netzwerke haben stark zugenommen.  97% der Bevölkerung wissen, dass das Anbieten von urheberrechtlich geschützten Medieninhalten über Peer-to-Peer-Netze nicht zulässig ist.  Maßnahmen gegen Urheberrechtsverletzer finden zunehmend Zustimmung in der Bevölkerung, vor allem, wenn sie sich gegen Anbieter von urheberrechtlich geschützten Werken wenden. Die meisten Menschen halten ein Bußgeld für angemessen.  Fast drei Viertel der Bevölkerung halten einen Warnhinweis des Providers vor rechtlichen Sanktionen für sinnvoll.  57% der Bevölkerung glauben an die Wirksamkeit von Warnhinweisen.  Weit mehr als Zweidrittel der Bevölkerung bewerten das jeweils bestehende legale Online- Angebot von Musik, E-Books und filmischen Inhalten als ausreichend.  70% der Bevölkerung sehen den Vorteil bei der Nutzung von legalen Angeboten darin, Künstler und Urheber zu unterstützen. Bei den Nutzern illegaler Quellen reduziert sich dieser Anteil auf nur noch 55%© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 7
  8. 8. 2Konsum von Medieninhalten 2012© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 8
  9. 9. Über ein Drittel aller Deutschen haben im Jahr 2011Medieninhalte online genutzt oder heruntergeladen Haben Sie im Jahr 2011 Medieninhalte (wie nebenstehend) Welche der genannten Medieninhalte haben Sie 2011 aus dem Internet online genutzt oder heruntergeladen? aus dem Internet genutzt (direkt online genutzt und/oder heruntergeladen)? 18,5 Mio. Musik 15,6 Mio. Fernseh-/ 9,7 Mio. TV-Serien 5,8 Mio. 65 26 22,1 Mio. Personen Spiel-/ 7,1 Mio. (VJ: 19,9 Mio. Kinofilme 4,3 Mio. Personen) 9 4,0 Mio. Hörbücher 3,3 Mio. 2011 2010 3,4 Mio. E-Books 2,0 Mio.Ja, Medieninhalte heruntergeladen*Ja, Medieninhalte online genutzt, aber nicht heruntergeladenNein *Diese Gruppe umfasst auch Personen, die sowohlBasis Personen in % heruntergeladen, als auch online genutzt haben2011: 63,6 Mio. priv. Deutsche ab 10 Jahre© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 9
  10. 10. 2011 haben rund ein Viertel aller Deutschen Medieninhalte alsStream genutzt, die meisten auf Videoplattformen Haben Sie im Jahr 2011 Medieninhalte Welches der genannten Angebote haben Sie als Streaming genutzt? am häufigsten zum Streaming genutzt? Social 0,8 Mio. Networks Online-Magazine 0,6 Mio. 48,8 Mio. 14,8 Mio. Offizielle Webseiten 2,4 Mio. (76,8%) (23,2%) Videostreaming- plattformen 7,9 Mio. z.B. YouTube Online-Radios/ 6,1 Mio. Mediatheken Audio-Streaming- 0,9 Mio. Plattformen für Musik Streamingportale für 2,5 Mio. Filme z.B. movie2k Ja NeinBasis 2011: 63,6 Mio. priv. Deutsche ab 10 Jahre© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 10
  11. 11. Höchster Anteil Streamer unter den Online-Nutzern von TV- Serien, höchste Bevölkerungsreichweite beim Musikstreaming Welche Medieninhalte haben Sie 2011 aus dem Internet genutzt (heruntergeladen und / oder direkt online genutzt)? Musik Hörbücher Spiel-/Kinofilme Fernseh-/TV-Serien 18,5 Mio. 4,0 Mio. 7,1 Mio. 9,7 Mio. Personen Personen Personen Personen Haben Sie die jeweiligen Medieninhalte im Jahr 2011 (auch) als Streaming genutzt? 27% 20% 37% Nein 68% Ja 80% 63% 73% 32% 11,7 Personen 7,8 in Mio. 5,2 1,3 Reichweite in 18,3% 2,0% 8,2% 12,3%der Bevölkerung Basis Personen in % 2011: 22,1 Mio. Personen die Medieninhalte heruntergeladen haben und/oder online genutzt haben © GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 11
  12. 12. TV-Serien werden von 81% der Online-Mediennutzer sogarüberwiegend als Stream genutzt Haben Sie die Medieninhalte, die Sie 2011 genutzt haben überwiegend als Streaming, gleichermaßen als Streaming und Download oder überwiegend als Download genutzt? Musik 52% 26% 22% Hörbücher 27% 33% 39% Spiel-/Kinofilme 72% 18% 10% Fernseh-/TV-Serien 81% 13% 6% überwiegend als Streaming überwiegend als Download gleichermaßen als Streaming und DownloadBasis Personen in %Personen die Medieninhalte online genutzt haben: 11,7 Mio. Musik / 1,3 Mio. Hörbücher / 5,2 Mio. Spiel-/Kinofilme / 7,8 Mio. Fernseh-/TV-Serien© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 12
  13. 13. Rund 90% der Streaming-Nutzer haben 2011 häufiger odergleich häufig wie im Vorjahr Medieninhalte gestreamtWie häufig haben Sie im Jahr 2011 Streaming-Angebote bei den jeweiligen Medieninhalten im Vergleich zum Vorjahr genutzt? Musik 11% 49% 40% Hörbücher 8% 61% 31% Spiel-/Kinofilme 14% 45% 41% Fernseh-/TV-Serien 8% 45% 47% weniger häufig etwa gleich häufig häufigerBasis Personen in %Personen die Medieninhalte online genutzt haben: 11,7 Mio. Musik / 1,3 Mio. Hörbücher / 5,2 Mio. Spiel-/Kinofilme / 7,8 Mio. Fernseh-/TV-Serien© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 13
  14. 14. 41% der Online-Nutzer von Filmen haben diese am häufigsten auf illegalen Plattformen gestreamt Welches der genannten Angebote haben Sie für das jeweilige Medienangebot am häufigsten zum Streaming genutzt? Musik Hörbücher Spiel-/ Kinofilme Fernseh-/ TV-Serien 5 2 2 7 6 9 10 9 21 43 25 Social Networks Online-Magazine Offizielle Webseiten von 54 Künstlern/Verlagen Videostreaming-Plattformen 18 z.B. YouTube 48 Online-Radios/ Mediatheken Audio-Streaming-Plattformen 30 Streaming-Portale für Filme z.B. movie2k 41 22 10 19 7 10Personen die Medieninhalteonline genutzt haben 11,7 Mio. 1,3 Mio. 5,2 Mio. 7,8 Mio. Lesebeispiel: 5% aller Personen, die 2011 Musik gestreamt haben, haben dabei Social Networks am häufigsten genutzt. Basis Personen in % Personen die Medieninhalte online genutzt haben: 11,7 Mio. Musik / 1,3 Mio. Hörbücher / 5,2 Mio. Spiel-/Kinofilme / 7,8 Mio. Fernseh-/TV-Serien © GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 14
  15. 15. Definition von legalen Downloads, illegalen Downloadsund Downloads in der Grauzone Definitionen für Als legal zählen bei der Auswertung folgende Downloadmöglichkeiten: • kostenpflichtig als Download bei Shops wie iTunes, amazon, audible, videoload - Legal heruntergeladen - Illegal • als Werbeaktion von Homepages von Künstlern / Bands / Autoren / Plattenfirmen / Verlagen / Radio- / Fernsehsendern / Zeitungen / Zeitschriften - Grauzone heruntergeladen • von Plattformen für lizenzfreie Produkte, wie „Projekt Gutenberg“ heruntergeladen Als illegal zählen bei der Auswertung folgende Downloadmöglichkeiten: • von Tauschbörsen / Peer-to-Peer-Netzwerken / ftp-Servern / Newsgroup Services / Blogs / Foren / Boards heruntergeladen • von Sharehostern / Cyberlockern heruntergeladen Als Grauzone zählen bei der Auswertung folgende Downloadmöglichkeiten: • von Videostreaming-Plattformen mitgeschnitten / heruntergeladen (z. B. mit dem YouTube-Converter) • von Online-Radios / Podcasts / mit einer Mitschneidesoftware mitgeschnitten / heruntergeladen entweder individuell (z. B. radio.fx) oder automatisiert (z. B. flatster, MusicMonster, ZeeZee, TuneStar) • kostenlos über eine Mobile-App mit MP3-Mitschneidesoftware von Online- Radios / Podcasts heruntergeladen© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 15
  16. 16. Rund ein Viertel der Deutschen haben im letzten JahrMedieninhalte heruntergeladen – davon 19% illegal Haben Sie im Jahr 2011 Medieninhalte aus dem Internet Wo haben Sie die Medieninhalte aus dem heruntergeladen? Internet heruntergeladen? Ja Nein 7,2 Mio. (44%) 16,3 Mio. (25,6%) nur legale Downloader 3,1 Mio. Illegale Downloader (19%) Graubereich/ 47,3 Mio. Mischverwender (74,4%) legal & Graubereich 6,0 Mio. (37%) 63,6 Mio. Personen 16,3 Mio.Basis 2011: 63,6 Mio. priv. Deutsche ab 10 Jahre© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 16
  17. 17. 44% der Mediendownloader haben sich ausschließlich beilegalen Quellen bedient, 23% nutzen keine legalen Angebote Haben Sie im Jahr 2011 Medieninhalte aus dem Internet heruntergeladen? legal 44,3% Grauzone illegal 3,6% 15,2% 3,2% 21,5% 8,0% 4,1%Basis: Personen in %2011: 16,3 Mio. Personen, die Medieninhalte heruntergeladen haben© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 17
  18. 18. 3Bestand von Medieninhalten zum Stand Februar2012© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 18
  19. 19. Online-Speicherplätze, darunter auch die legalen Nutzungs-möglichkeiten von Sharehoster-Angeboten, werden bislangsehr selten zur privaten Medienspeicherung genutztFür die Geräte/ Speicherplätze, die Sie besitzen bzw. zur Verfügung haben: Bitte geben Sie die Anzahl der darauf gespeichertenMusiktitel, Hörbücher, E-Books, Spiel-/ Kinofilme und Fernseh-/ TV-Serien an. Fernseh-/ Musiktitel Hörbücher E-Books Spiel-/ Kinofilme TV-Serien 33%Festplatte im Computer 42% 44% 54% 50%externe FestplatteTablet-PCOnline-SpeicherplätzeE-Book-LesegeräteUSB-Stick 19%tragbare MP3-Player 40% 64%Handy mit integriertem 27% 49% 6%MP3-Player/ Smartphone 2% 2% 15% 3% 11% 9% 2% 3% 2% 4% 4% 4% 2% 2%Menge in Mio. Stück 67.606 300 183 574 209Personen, die Medieninhalte gespeichert habenBasis 2011: 41,6 Mio. priv. Deutsche ab 10 JahrenBasis: Menge in %© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 19
  20. 20. Wichtigste Quellen der gespeicherten E-Books sind mit je38% Downloadshops sowie die legalen, kostenlosenAngebote, Filme wurden zu 29% von anderen PersonenerhaltenWelcher Anteil Ihrer digital gespeicherten Medieninhalte stammt aus den folgenden Quellen Fernseh-/ Musik Hörbücher E-Books Spiel-/ Kinofilme TV-Serien 11%von eigener Original CD/DVD/ Blu-ray kopiert 5% 24% 30%von geliehener Original CD/ 40%DVD/ Blu-ray kopiert 55% 5%von anderen Personen aufanderem Speichermedium 38% 11%erhalten 23%von anderen Personen (per 10%E-Mail, MMS usw.) geschicktkostenpflichtig von Download- 29% 3%Plattformen heruntergeladen 8% 14% 9% 12%von File-Sharing-Plattformen heruntergeladen 14% 2% 10%kostenlos von offiziellen 17% 8%Plattformen heruntergeladen 2% 10% 38%mit Hilfe von Streamripping- 5% 9% 15%Software heruntergeladen 3% 5% 12% 7% 5% 4% 8%Personen in Mio. 39,9 10,7 5,3 11,8 6,9% von Filesharing-Plattformen:bei den 20-29 Jährigen 5% 8% 18% 11% 16%bei den 20-29 Jährigen Männern 8% 14% 22% 15% 19% Personen, die Medieninhalte gespeichert haben© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 Basis 2011: 41,6 Mio. priv. Deutsche ab 10 Jahren; Personen in % 20
  21. 21. 4Brennen und Weitergabe von Medieninhalten© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 21
  22. 22. Trotz Rückgängen brennen immer noch ein knappes Drittelaller Deutschen Medieninhalte mit leicht steigender IntensitätHaben Sie im Jahr 2011 CD-/DVD-/Blu-ray-Rohlinge selbst gebrannt oder von einer anderen Person brennen lassen?Wie viele CD-/DVD-Rohlinge haben Sie selbst gebrannt oder von einer anderen Person brennen lassen? 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 gebrannte CD-/ DVD-/Blu-ray- Rohlinge in Mio. Stück Anteil DVD-/Blu-ray-Rohlinge 882 767 818 685 747 598 509 515 421 386 332 29% 36% 39% 4% 16% 40% 42% 43% 44% 31,2 31,4 31,5 28,3 29,2 26,6 26,8 25,4 24,0 Personen in Mio. 19,0 20,3 Reichweite in % 30 40 42 44 49 49 49 46 42 38 32 Durchschnittliche Ø Intensität pro 28 29 28 Anzahl in Stück Person 24 22 20 20 19 19 16 18 18Basis 2011: 63,6 Mio. priv. Deutsche ab 10 Jahre© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 22
  23. 23. 272 Millionen Mal wurden in 2011 Medieninhalte auf phy-sischen Datenträgern weitergegeben, meistens auf CD/DVDBitte geben Sie an, wie häufig Sie die folgenden Medieninhalte über die angegebenen Speichermedien/-Plätze im Jahr 2011 anandere Personen weitergegeben haben Spiel-/ Fernseh-/ Musik Hörbücher E-Books Kinofilme TV-Serienauf gebr. CDs/DVDs/Blu-rays 43% 52% 55%auf externen Festplatten 63% 59%auf anderen Speichermedien, wieUSB-Sticks, Smartphones usw.über Sharehoster/ Links zukostenlosen Downloads 15% 13% 15% 24% 32% 23% 32% 19% 12% 11% 12% 9% 3% 2% 4%Anzahl Weitergaben inMio. (Summe 272 Mio.): 202,2 17,9 10,8 53,2 32,7Personen, die Medieninhalte gespeichert habenBasis 2011: 41,6 Mio. priv. Deutsche ab 10 JahrenBasis: Personen in %© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 23
  24. 24. 2011 haben 18% der Bevölkerung Medieninhalte perFestplatte getauscht - am intensivsten diejenigen, die sich imInternet ausschließlich auf illegalen Plattformen versorgen Wie häufig haben Sie im Jahr 2011 Medieninhalte wie Musik, Hörbücher, E-Books, Spiel-/ Kinofilme oder Fernseh-/ TV-Serien, die auf Festplatten gespeichert sind, mit anderen Personen getauscht (z.B. im privaten Rahmen oder auf sog. LAN-Partys)? Personen, die nur legal downloaden 2 19 21 82 18 Personen, die u.a. illegal downloaden 2 12 45 59 Grauzone/ Mischverwender 7 31 37 überhaupt nicht (2010: 83% ) sehr häufig häufig selten selten/häufig/sehr häufig (2010: 17% ) Lesebeispiel: 59% der „illegalen“ Downloader haben 2011 Medieninhalte per Festplatte getauscht, 14% sogar sehr häufig oder häufigReichweite von Personen in %, die in 2011 ihre Festplatteninhalt ausgetauscht habenBasis 2011: 63,6 Mio. priv. Deutsche ab 10 Jahre© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 24
  25. 25. 6Fragen zum Thema Urheberrecht / Einstellung© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 25
  26. 26. Weit mehr als Zweidrittel der Bevölkerung halten das legaleOnline-Angebot für ausreichendInwieweit stimmen Sie den folgenden Statements über Musik-, E-Book- und Spielfilm-/ Fernsehserien-Nutzung im Internet zu? Musik 10-19 20-29 30-39 40-49 50+ Gesamt E-Books Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Spielfilme/Fernsehserien 81% Es gibt heutzutage ausreichend legale Angebote, um Musik im Internet zu kaufen oder zu nutzen. 76 78 83 83 83 Es gibt bereits ein für mich perfektes legales 59% Angebot, um Musik im Internet zu kaufen oder zu 57 53 58 65 61 nutzen. Ich besorge mir Musik kostenlos im Internet, wenn es 16% diese nicht zu kaufen gibt. 28 29 16 11 10 Es gibt heutzutage ausreichend legale Angebote, um 72% E-Books im Internet zu kaufen oder zu nutzen. 59 64 73 76 75 Es gibt bereits ein für mich perfektes legales 46% Angebot, um E-Books im Internet zu kaufen oder zu 39 32 44 50 51 nutzen. Ich besorge mir E-Books kostenlos im Internet, wenn 8% es diese nicht zu kaufen gibt. 15 14 9 6 6 Es gibt heutzutage ausreichend legale Angebote, um 69% Spielfilme/ Fernsehserien im Internet zu kaufen oder 63 59 65 73 73 zu nutzen. Es gibt bereits ein für mich perfektes legales 47% Angebot, um Spielfilme/ Fernsehserien im Internet zu 41 40 46 52 51 kaufen oder zu nutzen. Ich besorge mir Spielfilme/ Fernsehserien kostenlos 11% im Internet, wenn es diese nicht zu kaufen gibt. 18 21 13 8 6TopBox 4+5 (1=stimme überhaupt nicht zu,…5=stimme voll und ganz zu)Basis 2011: 63,6 Mio. priv. Deutsche ab 10 Jahre© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 26
  27. 27. Filesharer zeigen die geringste Solidarität mit Künstlern undUrhebernInwieweit stimmen Sie den folgenden Statements über kostenpflichtige Internet-Dienste zum Download und zur Nutzung vonMedieninhalten zu? Der Vorteil von kostenpflichten Internetdiensten ist es,… Gesamt illegal nur legal Grauzone 52% dass man dort vor Viren und Trojanern geschützt ist 52 61 51 dass man dadurch den Künstler/ Urheber/ Autor 70% unterstützt 55 78 67 55% dass sie einfach zu benutzen sind 41 70 62 dass dort Kinder und Jugendliche vor nicht 54% jugendfreien Inhalten geschützt werden 52 53 51TopBox 4+5 (1=stimme überhaupt nicht zu,…5=stimme voll und ganz zu)Basis 2011: 63,6 Mio. priv. Deutsche ab 10 Jahre© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 27
  28. 28. 81% der Bevölkerung wissen, dass das Herunterladen oderAnbieten von urheberrechtlich geschützten Medieninhalten imInternet rechtliche Schritte nach sich ziehen kannHaben Sie davon gehört, dass das Herunterladen oder Anbietenvon urheberrechtlich geschützten Medieninhalten im Internet erheblicherechtliche Schritte nach sich ziehen kann? Wie haben Sie davon erfahren? Beiträge in der Presse/ 89% Ja im Radio/ Fernsehen/ Internet 87% Nein durch gezielte Aufklärungs- 26% kampagnen in den Medien 24% 21% direkt von Freunden/ Bekannten 23% 19% 15% 81% von Familienmitgliedern 16% von Vertretern der 8% Musikindustrie/ Künstlern/ Autoren 6% 2011 2010 7% von Lehrern/ Ausbildern/ Professoren 6% von mir unbekannten Privatpersonen 6% aus dem Internet 6% von Rechtsanwälten, die 2% mich angeschrieben haben 1%Basis: Personen in %2011: 63,6 Mio. priv. Deutsche ab 10 Jahre © GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 28
  29. 29. Das Bewusstsein für die Illegalität der Nutzung von Film-Streamingportalen und des Herunterladens aus P2P-Netzwerken steigt starkWelche Möglichkeiten hält der Verbraucher für rechtlich erlaubt? 2011 2010 22 Das Kopieren von Original CDs/DVDs/Blu-rays von Freunden 23 Kopieren von kopierten CDs/DVDs/Blu-rays von Freunden 13 14 12 Die Weitergabe einer kopierten CD/ DVD/ Blu-ray 10 11 Das Ansehen von aktuellen Kinotiteln kino.to, movie2k usw 24 Streamripping aus dem Internet mit spezieller Software 7 12 6 Die Weitergabe eines kopierten E-Books* Die Umgehung des Kopierschutzes auf CDs/ DVDs/ Blu-rays 4 4 Das Herunterladen in 3 Peer-to-Peer Netzen** 15 keine der genannten Möglichkeiten 54 51*) Weitergabe E-Book im Vorjahr noch nicht abgefragt**) Formulierung seit 2011: Das Herunterladen von urheberrechtlich geschützten Medieninhalten in Peer-to-Peer NetzenBasis: Personen in %2010: 63,7 Mio. priv. Deutsche ab 10 Jahre2011: 63,6 Mio. priv. Deutsche ab 10 Jahre© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 29
  30. 30. Auch das Bewusstsein über die Illegalität des Anbietens vonurheberrechtlich geschützten Medieninhalten ist gestiegenDas Anbieten oder Zugänglichmachen von Medieninhalten über ...* 2011 2010 7 Social Networks, wie myspace.de, facebook.de, studivz. 8 4 Blogs/ Foren, wie blogs.google.com, multiply.com 4 2 Sharehoster, wie rapidshare.com, megaupload.com 3 2 Newsgroup Services, wie usenext.de, firstload.de 3 2 andere Peer-to-Peer Netzwerke, wie z. B. eDonkey 2 2 BitTorrent und Verzeichnisdienste, wie z. B. Mininova 2*) Formulierung seit 2011: Anbieten oder Zugänglich machen von urheberrechtlich geschützten MedieninhaltenBasis: Personen in %2010: 63,7 Mio. priv. Deutsche ab 10 Jahre2011: 63,6 Mio. priv. Deutsche ab 10 Jahre© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 30
  31. 31. Junge Menschen halten deutlich mehr Handlungen fürrechtlich erlaubt, so auch das Ansehen von Filmen aufillegalen Streaming-PortalenWelche Möglichkeiten hält der Verbraucher für rechtlich erlaubt? – Teil 1 10-19 20-29 30-39 40-49 50+ Gesamt Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Das Kopieren von Original CDs/ DVDs/ Blu-rays von 22% Freunden, Bekannten, Kollegen 34 26 21 21 19 Das Kopieren von bereits kopierten CDs/ DVDs/ Blu- 13% rays von Freunden, Bekannten, Kollegen 24 18 10 10 10 12% Die Weitergabe einer kopierten CD/ DVD/ Blu-ray 24 22 9 9 9 Das Ansehen von aktuellen Kinotiteln über Portale, 11% wie Movie2k, g-stream.in usw. 17 16 11 10 8 Streamripping/ Mitschneiden von urheber-rechtlich 7% geschützten Medien-inhalten aus dem Internet mit 9 16 10 10 3 einer Aufnahmesoftware Die Weitergabe eines kopierten E-Books, z.B. als pdf- 6% / ePUB-Datei 11 11 5 5 4 Die Umgehung des Kopierschutzes auf CDs/ DVDs/ 4% Blu-rays 8 9 5 4 2 Das Herunterladen von urheberrechtlich geschützten 3% Medieninhalten in Peer-to-Peer-Netzwerken/ 6 8 3 2 2 Tauschbörsen Lesebeispiel: 11% der Befragten halten das, Ansehen von aktuellen Kinotiteln über Portale wie kino.to, movie2k usw. für rechtlich erlaubt. In der Altersgruppen 10-19 Jahren sind dies 17%.Basis: Personen in %2011: 63,6 Mio. priv. Deutsche ab 10 Jahre © GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 31
  32. 32. Das Anbieten von Medieninhalten auf Social Networks halten21% der jungen Menschen für legal, aber nur 7% derBevölkerungWelche Möglichkeiten hält der Verbraucher für rechtlich erlaubt? – Teil 2 10-19 20-29 30-39 40-49 50+ Gesamt Das Anbieten oder Zugänglichmachen von Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Medieninhalten über ... Social Networks, wie myspace.com, facebook.com, 7% studivz.net, meinvz.net usw. 21 13 7 4 4 Blogs/ Foren, wie blogs.google.com, multiply.com, 4% blog.spot.com, boerse.bz usw. 12 7 4 2 2 Newsgroup Services, wie usenext.de, firstload.de, 2% giganews.com usw. 5 6 2 1 1 Sharehoster, wie rapidshare.com, megaupload.com, 2% uploaded.to usw. 5 5 2 2 1 andere Peer-to-Peer-Netzwerke, wie z. B. eDonkey/ 2% eMule, Overnet, Gnutella, LimeWire usw. 4 4 2 1 1 BitTorrent und Verzeichnisdienste, wie z.B. 2% mininova.org, thepiratebay.org, torrent.to usw. 3 4 1 1 1 54% keine der genannten Möglichkeiten 37 49 60 62 55 Lesebeispiel: 7% der Befragten halten das, Anbieten oder Zugänglichmachen von Medieninhalten über Social Networks, wie myspace.de, facebook.de usw. für rechtlich erlaubt. In der Altersgruppen 10-19 Jahren sind dies 21%.Basis: Personen in %2011: 63,6 Mio. priv. Deutsche ab 10 Jahre© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 32
  33. 33. 37% der Nutzer von kino.to halten diese Plattform für rechtlicherlaubt, in der Gesamtbevölkerung glauben dies nur 11%Welche Möglichkeiten hält der Verbraucher für rechtlich erlaubt? – Teil 1 davon Bevölkerung illegal nur legal kino.to Medien-Downloader Das Kopieren von Original CDs/ DVDs/ Blu-rays von 22% 30% Freunden, Bekannten, Kollegen 39 25 45 Das Kopieren von bereits kopierten CDs/ DVDs/ Blu- 13% 16% rays von Freunden, Bekannten, Kollegen 26 11 29 12% 18% Die Weitergabe einer kopierten CD/ DVD/ Blu-ray 33 12 36 Das Ansehen von aktuellen Kinotiteln über Portale, 11% 16% wie Movie2k, g-stream.in usw. 20 10 37 Streamripping/ Mitschneiden von urheber-rechtlich 7% 17% geschützten Medien-inhalten aus dem Internet mit 22 8 24 einer Aufnahmesoftware Die Weitergabe eines kopierten E-Books, z.B. als pdf- 6% 10% / ePUB-Datei 18 7 20 Die Umgehung des Kopierschutzes auf CDs/ DVDs/ 4% 7% Blu-rays 18 5 16 Das Herunterladen von urheberrechtlich geschützten 3% 5% Medieninhalten in Peer-to-Peer-Netzwerken/ 12 3 14 Tauschbörsen 63,6 Mio. 16,3 Mio. 3,1 Mio. 7,2 Mio. 2,4 Mio. Lesebeispiel: 11% der Befragten halten das‚ Ansehen von aktuellen Kinotiteln über Portale wie kino.to, movie2k usw. für rechtlichBasis: Personen in % erlaubt. Bei den Medien-DL sind dies 16%.2011: 63,6 Mio. priv. Deutsche ab 10 Jahre© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 33
  34. 34. Im Vergleich zum Durchschnitt der Bevölkerung halten bis zusieben Mal so viele Nutzer illegaler Download-Angebote dasAnbieten von urheberrechtlich geschützten Medieninhalten fürerlaubtWelche Möglichkeiten hält der Verbraucher für rechtlich erlaubt? – Teil 2 davon Das Anbieten oder Zugänglichmachen Bevölkerung illegal nur legal kino.to Medien-Downloader von Medieninhalten über ... Social Networks, wie myspace.com, facebook.com, 7% 11% studivz.net, meinvz.net usw. 19 6 23 Blogs/ Foren, wie blogs.google.com, multiply.com, 4% 5% blog.spot.com, boerse.bz usw. 13 3 14 Newsgroup Services, wie usenext.de, firstload.de, 2% 5% giganews.com usw. 15 1 12 Sharehoster, wie rapidshare.com, megaupload.com, 2% 4% uploaded.to usw. 12 2 13 andere Peer-to-Peer-Netzwerke, wie z. B. eDonkey/ 2% 4% eMule, Overnet, Gnutella, LimeWire usw. 13 2 9 BitTorrent und Verzeichnisdienste, wie z.B. 2% 3% mininova.org, thepiratebay.org, torrent.to usw. 8 2 9 54% 49% keine der genannten Möglichkeiten 38 60 30 63,6 Mio. 16,3 Mio. 3,1 Mio. 7,2 Mio. 2,4 Mio. Lesebeispiel: 7% der Befragten halten das‚ Anbieten oder Zugänglichmachen von Medieninhalten über Social Networks, wie myspace.de, facebook.de usw. für rechtlich erlaubt. Bei den Medien-DL sindBasis: Personen in % dies 11%.2011: 63,6 Mio. priv. Deutsche ab 10 Jahre© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 34
  35. 35. Maßnahmen gegen Urheberrechtsverletzer finden zunehmend Zustimmung in der Bevölkerung, besonders gegen Anbieter Welche Sanktionen halten Sie für angemessen? Für Personen die Für Personen die herunterladen anbieten Ja Nein Ja Nein 2011 53% 47% 77% 23%Verhängung eines Bußgeldes 2010 56% 44% 74% 26%Einschränkung der Nutzungs- 2011 43% 57% 53% 47%möglichkeiten (weniger Daten dürfenheruntergeladen werden) 2010 38% 62% 44% 57%Reduktion der Datenübertragungs- 2011 40% 60% 50% 50%geschwindigkeit (Reduktion von Bandbreite,so dass das Herunterladen länger dauert 2010 32% 68% 39% 61% 2011 27% 73% 47% 53%Zeitweise Aussetzung des Internet-anschlusses (Aussetzung für 1-3 Monate) 2010 24% 76% 39% 61% Basis: Personen in % 2011: 63,6 Mio. priv. Deutsche ab 10 Jahre © GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 35
  36. 36. 2/3 der Downloader von illegalen Plattformen finden dieVerhängung eines Bußgeldes für Personen, die anbieten,angemessenWelche Sanktionen halten Sie für angemessen - für Personen die Medieninhalte anbieten? Downloader Medien-Bevölkerung illegal nur legal Downloader Ja Nein Ja Nein Ja Nein Ja Nein 77% 23% 83% 17% Verhängung eines Bußgeldes 69% 31% 88% 12% Einschränkung der Nutzungsmöglichkeiten53% 47% 51% 49% (weniger Daten dürfen heruntergeladen 39% 61% 60% 40% werden) Reduktion der Datenübertragungs-50% 50% 49% 52% geschwindigkeit (Reduktion von Bandbreite, 39% 61% 54% 46% so dass das Herunterladen länger dauert47% 53% 46% 54% Zeitweise Aussetzung des Internetanschlusses 36% 64% 51% 49% (Aussetzung für 1-3 Monate) 63,6 Mio. 16,3 Mio. 3,1 Mio. 7,2 Mio. Personen Personen Personen PersonenBasis: Personen in %2011: 63,6 Mio. priv. Deutsche ab 10 Jahre© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 36
  37. 37. Fast drei Viertel der Bevölkerung halten einen Warnhinweisdes Providers vor rechtlichen Sanktionen für sinnvollHalten Sie es für sinnvoll, wenn Menschen, die unberechtigt Inhalte aus dem Internet herunterladen, einen Warnhinweis ihresProviders (Anbieter ihres Internetanschlusses) bekommen, bevor rechtliche Sanktionen eingeleitet werden? 8% 20% Ja Nein Weiß nicht 72%Basis Personen in %2011 63,6 Mio. priv. Deutsche ab 10 Jahre© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 37
  38. 38. 57% der Bevölkerung glauben an die Wirksamkeit von Warn-hinweisen, unter den Downloadern von illegalen Plattformensind es 70%Es gibt Überlegungen, dass man Personen, die urheberrechtlich geschützte Medieninhalte im Internet anbieten oder aus dem Internetherunterladen, zunächst Warnhinweise schickt, bevor rechtliche Schritte (Bußgeld, Einschränkung der Nutzungsintensität, Reduktionder Datenübertragungsgeschwindigkeit, zeitweise Aussetzung des Internetanschlusses usw.) eingeleitet werdenWas glauben Sie, würden diese Personen tun? Downloader Medien-Bevölkerung Downloader illegal nur legal Grauzone 29% 31% 28% 30% 33% Sie würden nach dem ersten 28% Warnhinweis solche Aktivitäten einstellen 36% Sie würden nach dem zweiten 42% 35% 34% Warnhinweis solche Aktivitäten einstellen Es hätte wahrscheinlich gar keine Auswirkungen 43% 33% 30% 35% 33% 58,9 Mio. 16,3 Mio. 3,1 Mio. 7,2 Mio. 6,0 Mio. Personen Personen Personen Personen PersonenBasis Personen in %2011 63,6 Mio. priv. Deutsche ab 10 Jahre© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 38
  39. 39. Bereits 14% der Bevölkerung kennen jemanden, der wegenUrheberrechtsverletzungen belangt wurde, ein Viertel bei den20- 29-JährigenKennen Sie jemanden, der bereits wegen des unerlaubten Herunterladens oder Anbietens urheberrechtlich geschützter Inhalterechtlich belangt wurde? 25% 21% 19% 19% 17% 17% 17% 16% 14% 13% 13% 12% 12% 11% 11% 11% 11% 10% 10% 9% 8% 7% 8% 2009 2010 2011 4% Gesamt Männlich Weiblich 10-19 20-29 30-39 40-49 50+ Jahre Jahre Jahre Jahre JahreBasis: Personen in %2011: 63,6 Mio. priv. Deutsche ab 10 Jahre© GfK 2012 | Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 | Februar 2012 39

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