Ägyptologie und Afrikanistik in Wien

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  • Simon Leo Reinisch *1832 Osterwitz — †1919 Sommereben bei Stainz
  • Ägyptologie und Afrikanistik in Wien

    1. 1. Ägyptologie und Afrikanistik in Wien Helmut Satzinger
    2. 2. Ägyptologie und Afrikanistik in Wien Im 19. Jahrhundert: Simon Leo Reinisch (1832 Osterwitz — 1919 Stainz), erster österr. Ägyptologe und Bahnbrecher der Afrikanistik — 1873-1903 erste Lehrkanzel für Ägyptologie (+ Afrikanistik) Ägyptologischer/archäologischer Berater von Erzherzog Ferdinand Max (Kaiser Maximilian von Mexiko), dem Besitzer der Sammlung Miramar. Friedrich Müller (1834 Jamník, Böhmen — 1919 Wien) Privatdozent für Sprachwissenschaft in Wien; prom. 1859 in Tübingen; habil. 1860 in Wien für oriental. Linguistik. Ernst von Bergmann (1844 Wien — 1892 Wien) 1971 erster Kustos der Ägyptischen Sammlung (bis 1871: Teil des Münz- und Antikenkabinetts) des Kunsthistorischen Hofmuseums. Prom. 1867 in Wien, 1868 Studien bei H. Brugsch in Göttingen. Ausgezeichneter Epigraphiker.
    3. 3. Simon Leo Reinisch *1832 Osterwitz — †1919 Sommereben bei Stainz Maria Lankowitz
    4. 4. Dem Angedenken an LEO REINISCH, Begründer der Ägyptologie und Afrikanistik in Österreich, geboren am 26. Oktober 1832 in diesem Hause, gestorben am 24. Dezember 1919 in Maria Lankowitz. Der 150. Geburtstag Reinischs war Anlass, ihn mit einem internationalen "Simon Leo Reinisch - Symposium" vom 22. bis 25. Oktober 1982 in Wien zu würdigen. Dabei wurde am 24. Oktober im Beisein von 24 Wissenschaftlern aus aller Welt an seinem Geburtshaus, dem Schoberhof in Osterwitz, eine Gedenktafel mit folgender Inschrift enthüllt: (Initiative von Prof. Hans G. Mukarovsky.)
    5. 5. Hermann Junker ( 1877 Berndorf am Rhein — 1962 Wien) Studium bei Erman in Berlin; habil. 1907 in Wien für Ägyptologie. Seit 1909 Extraordinarius, seit 1912 Ordinarius. 1923 Vorstand des von ihm ins Leben gerufenen Instituts für Ägyptologie und Afrikanistik . Geht 1931 als Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts nach Kairo. Wilhelm Czermak (1889 Wien — 1953 Wien) Prom. 1911 in Wien in Semitistik u. Ägyptologie; habil. 1919 in Wien für semito-hamitische und afrikanische Sprachen. Lehrstuhl für Ägyptologie und Afrikanistik 1931–1953. Große Breitenwirkung — viele seiner Schüler wurden überragende Vertreter der semitistischen und hamitosemitistischen Sprachwissenschaft . Im 20. Jahrhundert:
    6. 6. Czermaks Wiener Schule — wichtige Vertreter: Ernst Zyhlarz (1890 Prag — 1964 Hamburg): Semitist, Berberologe, Hamitosemitist. Prom. 1921 Wien, habil. 1930 Hamburg. Walter C. Till (1894 Stockerau — 1963 Herzogenburg): der führende Koptologe seiner Zeit; Professur in Manchester; Wiener Papyrussammlung Maria Höfner (1900 Graz — 1992 Graz): Altsüdarabienforschung; Professorin in Graz Johannes Lukas (1901 Fischern/ Rybáře bei Karlsbad — 1980 Hamburg): Afrikanistik; 1954–1970 Direktor des Seminars für afrikanische Sprachen der Univ. Hamburg Gertrud Thausing (1905 Wien — 1997 Wien): Ägyptologin, 1953–1977 Professorin für Ägyptologie und Afrikanistik in Wien Wolf Leslau (1906 Krzepice bei Tschenstochau Polen — 2006 USA): Semitist, führende Autorität, speziell für die äthio-semitischen Sprachen. Studierte 1926—1931 in Wien.
    7. 7. Otto Rössler (1907 Eisenstadt — 1991 Marburg/Lahn): Semitist, Berberologe, Hamitosemitist. Professor in Marburg/Lahn. Werner Vycichl (1909 Wr. Neustadt — 1999 Genf): Ägyptologe, Berberologe, Hamitosemitist. Professor für Ägyptologie an der Univ. Fribourg. Hans G. Mukarovsky (1922 Wien — 1992 Wien) 1978–1990 Professor für Afrikanistik in Wien. Robert Haardt (1922 Wien — 2002 Wien): Koptologe, Fachmann für Altkoptisch und Gnosis. Hans Goedicke (1926 Wien): Ägyptologe, Prof. emer. in Baltimore. Erich Winter (1928 Klosterneuburg): Ägyptologe, Prof. emer. in Trier. Herrmann Jungraithmayr (1931 Eferding): führender Tschadist; emer. Ordinarius für Afrikanistik in Marburg/Lahn.

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