Willkommen!Sonntag, 19. Mai 13
Sonntag, 19. Mai 13
Ich bin ...Sonntag, 19. Mai 13
Ich bin ...Sonntag, 19. Mai 13
Fahrplan: eineinteraktive Reise• Vorstellen und Vorstellungen• Interaktiv• Eigenes Erkunden• Kontrovers: Veralltäglichung•...
• interaktiv getrieben, erzählende Medien• kann eBook oder App seinWorum geht es?Sonntag, 19. Mai 13
Interaktiv_Lernen: Nachahmen (Lernen am Modell) undSelbsterkundung (entdeckendes Lernen)_im besten Fall:Aneignen von Reper...
Zwischenstopp: Waspassiert beim Anschauenvon Bilderbüchern mitKinder?Nähe, Wohlgefühl, Kommunikation,Themenbearbeitung, Le...
Nächste Station:LeseförderungLeseförderung = Vermittlung von Lesefreudeund Vertrautheit mit Büchern, die Entwicklungund St...
Wohin geht die Reise?Textverstehen,Emotionalität undReflexivitätKinder denken anders als Erwachsene; will manKindern etwas...
Eine Fahrkarte bitte ...Wenn wir dann lernen, dem Augenschein der Weltmit Worten auf den Grund zu gehen, können wirder Wec...
Fahrpläne: Kompetenzentwicklung:Wahl und Erfahrung„Wenn Bild und Text zusammenkommen verlassen wir uns oftauf die Informat...
Klingeln: Was kann eininteraktives Buch erreichen?Leseförderung durch direktes AnsprechenSonntag, 19. Mai 13
Mitreisende:Interaktiv = Neue Art Geschichten zuerzählen• Es sind unterschiedliche Wege in einer „App“möglich(z.B. Chopsti...
Fernreise:Erkunden!Eine interaktive Geschichte: Kennenlernen,ausprobieren, Ideen zum Vermitteln findenSonntag, 19. Mai 13
Tap: Tap is the most intuitive and foundationaltouch interaction for children.Most Intuitive GesturesDraw/Move Finger: Chi...
Ankunft:ErgebnisseSonntag, 19. Mai 13
KontroversJutta Croll (Geschäftsführerin Stiftung Digitale Chancen)„Wenn digitale Medien bereits Bestandteil desAlltags si...
Digitale Situation:Kinder staunen nicht mehr überComputer, sondern überTasttentelefonePapi macht bereits im Krankenhaus mi...
KIM-Studie Medienpädagogische VerbundSüdwest untersucht seit 10 Jahren, wie Kindermit Computer und Internet umgehen. 2013w...
Veralltäglichung=> Kinder heranführen (ab 2 Jahren), sie nicht allein lassen.Aufenganger: „Wer seinen Kindern eine App gib...
Ausblick: TOC Bologna 2013-„The Rise of theempowered Child“Sonntag, 19. Mai 13
Wie also etwas Neues verstehen? DieAntwort der diesjährigen TOC war deutlich: Indem wir von den Kindern lernen.Sonntag, 19...
MultimediakinderSonntag, 19. Mai 13
Das “Renaturalisieren” derdigitalen Welt durch denTouchscreen• Prof. Ferri sagt, die Touch-Geräterenaturalisieren die digi...
„Hole in the Wall“Der Zugang der Kinder zu digitalen Medien, ihre Artzu lernen und mit ihnen umzugehen wurde bereitsvon Su...
Um also zu verstehen, wieGeschichten interaktiv erzählt werden könnten,sollten wir offen sein und von den Kindern lernenKi...
•Wir sind noch ganz am Anfang von dem, was einKinderbuch sein wird.•Es ist interaktiv, verbindend und zutiefstpersönlich.Z...
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Bildergeschichten interaktiv auf dem iPad erzählen

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  3. 3. Ich bin ...Sonntag, 19. Mai 13
  4. 4. Ich bin ...Sonntag, 19. Mai 13
  5. 5. Fahrplan: eineinteraktive Reise• Vorstellen und Vorstellungen• Interaktiv• Eigenes Erkunden• Kontrovers: Veralltäglichung• AusblickSonntag, 19. Mai 13
  6. 6. • interaktiv getrieben, erzählende Medien• kann eBook oder App seinWorum geht es?Sonntag, 19. Mai 13
  7. 7. Interaktiv_Lernen: Nachahmen (Lernen am Modell) undSelbsterkundung (entdeckendes Lernen)_im besten Fall:Aneignen von Repertoire an emotionalen, sozialen,physischen und kognitiven FähigkeitenSonntag, 19. Mai 13
  8. 8. Zwischenstopp: Waspassiert beim Anschauenvon Bilderbüchern mitKinder?Nähe, Wohlgefühl, Kommunikation,Themenbearbeitung, Lernen, gemeinsamesentdeckenSonntag, 19. Mai 13
  9. 9. Nächste Station:LeseförderungLeseförderung = Vermittlung von Lesefreudeund Vertrautheit mit Büchern, die Entwicklungund Stabilisierung von Lesegewohnheiten(Hurrelmann)Sonntag, 19. Mai 13
  10. 10. Wohin geht die Reise?Textverstehen,Emotionalität undReflexivitätKinder denken anders als Erwachsene; will manKindern etwas vermitteln, muss man sich ihrerSprache bedienen.=> Riesenpotenzial an Möglichkeiten (Fantasieernst nehmen, ausbauen, Lust machen selbstgestalten zu wollen)Dazu gehört: eigene Wahl treffen können,eigenes erleben und selbst etwas schaffenkönnen (kulturelle Bildung)Sonntag, 19. Mai 13
  11. 11. Eine Fahrkarte bitte ...Wenn wir dann lernen, dem Augenschein der Weltmit Worten auf den Grund zu gehen, können wirder Wechselbeziehung zwischen Wahrnehmungund Wissen nicht mehr entkommen. Unserekulturell vermittelte Einstellung zu dem was wirsehen, prägt die Art wie wir es sehen und wie wirdie Erscheinung der Welt darstellen.Vortrag: „Tiefer hängen“ - Prof. Dagmar Bergs-Winkels 2013Sonntag, 19. Mai 13
  12. 12. Fahrpläne: Kompetenzentwicklung:Wahl und Erfahrung„Wenn Bild und Text zusammenkommen verlassen wir uns oftauf die Informationen, die der Text uns gibt. Wir machen unsnicht mehr die Mühe uns mit den Bildern auseinanderzusetzen,das in Worte zu fassen was wir sehen. Dieses Reflektieren ist fürdie Sprache des Kindes aber wichtig.“Pauline Liesen, stellvetretende Direktorin des Bilderbuchmuseums auf Burg Wissem inTroisdorfSonntag, 19. Mai 13
  13. 13. Klingeln: Was kann eininteraktives Buch erreichen?Leseförderung durch direktes AnsprechenSonntag, 19. Mai 13
  14. 14. Mitreisende:Interaktiv = Neue Art Geschichten zuerzählen• Es sind unterschiedliche Wege in einer „App“möglich(z.B. Chopsticks: Liebesgeschichte in Briefen,Fotoalben, Musik ..)• Es gibt einen „Mehrwert“Wichtig: Muss für die Geschichte einMehrwert sein, keine Spielerei, einfach weil siemöglich ist. Der „Mehrwert“ soll nicht vomGelesenen ablenken. Die Geschichte sollte imVordergrund stehen• Man muss die Geschichte verstehen, um zuinteragieren (was man tut muss für GeschichteSinne machen)Sonntag, 19. Mai 13
  15. 15. Fernreise:Erkunden!Eine interaktive Geschichte: Kennenlernen,ausprobieren, Ideen zum Vermitteln findenSonntag, 19. Mai 13
  16. 16. Tap: Tap is the most intuitive and foundationaltouch interaction for children.Most Intuitive GesturesDraw/Move Finger: Children love to traceand draw on screen, but sometimes have ahard time not lifting their finger. We suggestsupporting partial completion.Swipe: Swiping is very intuitive if visualindications of where to swipe are provided.In some instances, consider employing dualfunctionality for swipe and tap of an arrow.Be careful to avoid placing hot spots or otherfunctionality in the swipe area.Drag: Children can touch an object and dragit to a new location, but again, have difficultywith finger-on-screen continuity. Whenapplicable, support partial completion.Slide: Children are less familiar with on-screensliders than they are with dragging. If a gamerequires a child to use a slider, it must be veryexplicit about how to do so (e.g., VO, strongvisual indication of end point, a large hotspot,supportive/explicit highlighting).Best Practices: Designing Touch Tablet Experiences for Preschoolers Domestic Research Sesame Workshop 6Sonntag, 19. Mai 13
  17. 17. Ankunft:ErgebnisseSonntag, 19. Mai 13
  18. 18. KontroversJutta Croll (Geschäftsführerin Stiftung Digitale Chancen)„Wenn digitale Medien bereits Bestandteil desAlltags sind, sollte man sie auch für die Bildungeinsetzen.“Stefan Aufenanger (Professor für Erziehungswissenschaft undMedienpädagogik Universität Mainz)„Aber gerade bei kleinen Kindern, doch auch beiSenioren, bietet beispielsweise die Gesten-steuerung von Tablet-Computern ganz neueMöglichkeiten zum Lernen.“ ... Er spricht vontollen Angeboten.<=>Manfred Spitzer (Hirnforscher, Autor: „Digitale Demenz“)„Zu frühe Internet-Nutzung macht Kinderdumm.“Er rät dazu Kinder unter 3 Jahren „nie vor denBildschirm setzen“, das würde zu schlechtereKonzentrationsfähigkeit führen.Sonntag, 19. Mai 13
  19. 19. Digitale Situation:Kinder staunen nicht mehr überComputer, sondern überTasttentelefonePapi macht bereits im Krankenhaus mit Smatphone Bilder3/4 aller deutschen Kleinkinder haben einen digitalenFußabdruck bevor sie krabbeln oder sitzen könnenBis zum Alter von 6 Monaten nehmen die meisten KinderGeräte nicht wahr. Danach fallen ihnen die Farben und Töneauf. Mit 2,5 Jahren verstehen Kinder bereits Zusammenhangzwischen Tastatur und Aktivität auf Monitor.Sonntag, 19. Mai 13
  20. 20. KIM-Studie Medienpädagogische VerbundSüdwest untersucht seit 10 Jahren, wie Kindermit Computer und Internet umgehen. 2013werden erstmals 2-5-jährige einbezogen.Eine Studie Österreich zeigt: In mehr als 2/3 derbefragten Familien haben Kinder im Vorschul-Alter mit internetfähigen Geräten zu tun.Zur VeralltäglichungSonntag, 19. Mai 13
  21. 21. Veralltäglichung=> Kinder heranführen (ab 2 Jahren), sie nicht allein lassen.Aufenganger: „Wer seinen Kindern eine App gibt, sollte sieausprobiert haben“Int. Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen(IZI) : 6-11-jährige: mehr als 30% besitzen Handy/Smartphone und 17% einen eigenen Computergl. Umfrage: 87% der Kinder zw. 3 und 5 Jahren bekommtregelmäßig vorgelsen, ... viele Eltern geben an, mehr als 1xpro Woche mit ihrem Kind eine Kinderbuch-App anzusehen(Quelle: Buchreport magazin Februar 2013)Sonntag, 19. Mai 13
  22. 22. Ausblick: TOC Bologna 2013-„The Rise of theempowered Child“Sonntag, 19. Mai 13
  23. 23. Wie also etwas Neues verstehen? DieAntwort der diesjährigen TOC war deutlich: Indem wir von den Kindern lernen.Sonntag, 19. Mai 13
  24. 24. MultimediakinderSonntag, 19. Mai 13
  25. 25. Das “Renaturalisieren” derdigitalen Welt durch denTouchscreen• Prof. Ferri sagt, die Touch-Geräterenaturalisieren die digitale Welt. Sie machensie per Hand, genauer per Finger zugänglich.Das Gerät wird transparent. Kinder müssenden Kopf (Blick) nicht mehr zwischen Screenund Tastatur bewegen.Das Anfassen ermutigt sie zur kooperativenVerwirklichung mit Gleichgesinnten:gemeinsames interagieren am Touchscreen,teilen von Geschichten.Sonntag, 19. Mai 13
  26. 26. „Hole in the Wall“Der Zugang der Kinder zu digitalen Medien, ihre Artzu lernen und mit ihnen umzugehen wurde bereitsvon Sugata Mitra eindrucksvoll mit seinem „Hole inthe Wall“  Experiment gezeigt. Der in Englandlebende Professor of Educational Technology stellteerstmals 1999 in einem Slum in Neu Delhi einComputer auf, in einem Gehäuse in einer Mauer. Erwar frei für Kinder zugänglich. Kinder, die bisherkeine Art von Training bzw. Kenntnis über Computerhatten. Ziel war es, zu zeigen, dass Kinder selbst inder Lage sind, die Nutzung von Computern zu lernen. Und die Kinder taten genau das. Sie eigneten sich ihrWissen selbst an, gleich ihrer Herkunft undAusbildung, selbst wenn sie kein englisch sprachen(Mitra nennt dies “minimally invasiveeducation.”). Darüber hinaus zeigte sich außerdem,dass sie ihr Wissen mit jüngeren Kindern teilen. Sonntag, 19. Mai 13
  27. 27. Um also zu verstehen, wieGeschichten interaktiv erzählt werden könnten,sollten wir offen sein und von den Kindern lernenKirsten McLean (Bookigee)  „The Rise of the empowered Child“Sie sieht sie fundamental selbst für ihre Forschungen und Auswahlenverantwortlich. Beispiele wie Worldreader mit ihrem Angebot von441.000 Kinderbüchern für das afrikanische Sub-Sahara-Gebiet(500.000 Menschen lesen dort eBooks über mobile Geräte) zeigen indiese Richtung. Ihr Fazit: Es bedarf Moderatoren, keiner Supervisoren(als Hüter und Vermittler von Wissen).Sonntag, 19. Mai 13
  28. 28. •Wir sind noch ganz am Anfang von dem, was einKinderbuch sein wird.•Es ist interaktiv, verbindend und zutiefstpersönlich.Zitat Dominique Raccah (Sourcebooks): „Lasstuns die Grenzen aufbrechen, die wir vorherhatten.“•Gute Bücher sind immer noch wichtig. DasDigitale wird sich vom Gedruckten entfernen.Beide werden Seite an Seite existieren•Mit der Evolution des Digitalen wird dasGedruckte nicht verschwinden.Sonntag, 19. Mai 13

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