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Die Grundlagen
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The fear of the mighty …http://www.facebook.com/photo.php?fbid=490028917075
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Beispiel: eZurich - eParticipation                  Der eZürich Ideen Wettbewerb sammelte >600 Ideenhttp://www.ezurich.ch/...
Auf dem Weg zu offenen, transparenten undpartizipativen Gesellschaften !?Das Web bzw. die IKT als Enabler für             ...
eParticipation                   (nach [Albrecht et al. 2008 S. 5] http://goo.gl/EtOfu)«… die Teilhabe von natürlichen und...
Beobachtungen aus der Stadt St. Gallen          zur eParticipation
Zum Verständnis:Politisches System der Schweiz«Die Ausprägung der direkten Demokratie:Durch die Volksinitiative und dasRef...
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Stadt St. Gallen –Social Media & (e)Participation                            http://goo.gl/nnzkI                          ...
Stadt St. Gallen – MySG.chMySG.ch – eine Online Plattform für die stgaller Bürger                                         ...
Die städtische Abstimmung im Mai 2011
Ausganglage    http://www.stadt.sg.ch/home/bau_und_planung/projekt_marktplatz.html                                        ...
Information der Stadt St. Gallen                                   http://goo.gl/wgRkU                                    ...
Dialog im Ansatz                                                                                 Information der Stadt St....
Informationenauf MySG(15. Mai 2011)Hinweis auf weitereOnlinequellen                      33
MySG Forum zur Abstimmung                            34
MySG Forum - Verteilung der Beiträge über die Zeitvom 14.4. bis 14.5.201111 BeiträgeCa. 1500 Abrufe                       ...
Weitere Social Media Aktivitätenseitens der Stadt - TwitterVerbreitung von Infos via Twitter #marktplatzsg:Insgesamt ca. e...
Weitere Social Media Aktivitätenseitens der Stadt - Blog                                                                  ...
Aktivismus, Kampagnen, Lobbying:Komitee vernünftiger Marktplatz St. GallenMotto „We love Caltrava“ - www.wlc.ch   Argument...
Facebook Gruppe «Calatrava-Halle St. Gallen muss bleiben & mehr Bäume auf den Marktplatz!»Gegründet Januar 2009 (!)2464 Mi...
Facebook Gruppe «Calatrava-Halle St. Gallen mussbleiben & mehr Bäume auf den Marktplatz!»Rückgang der Mitgliederzahl der G...
Facebook Gruppe «Kein Ground Zero in St. Gallen: Calatrava muss bleiben»Gegründet Januar 2009 (!)639 Mitglieder am 16.5.20...
Das Ergebnis        http://goo.gl/cfHmQ                              42
Zusammenfassung & FazitKeine intensive Diskussion in den Online- bzw. Social Media in denzwei Wochen vor der AbstimmungBef...
Zusammenfassung & FazitWarum wurden Social Media kaum genutzt? Frühzeitige Festlegung der Stimmbürger? Kein Interesse an A...
… und das nächste Grossprojekt                                 http://goo.gl/mzkKO                                        ...
Hinweis: FTVI & FTRI 2012 http://www.ftvi.de„Staat und Verwaltung auf dem Weg zu einer offenen, smarten undvernetzten Verw...
Vielen Dank für IhreAufmerksamkeit.www.hdzimmermann.net
KontaktDr. Hans-Dieter ZimmermannIPM-FHSTeufener Str. 2, 9000 St. Gallen, SchweizTel. +41 71 228 7650hansdieter.zimmermann...
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Die Nutzung von Social Media als Mittel der ePartizipation – ein Beispiel aus der Schweiz

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Die Nutzung von Social Media als Mittel der ePartizipation – ein Beispiel aus der Schweiz

  1. 1. Die Nutzung von Social Media als Mittel der ePartizipation – ein Beispiel aus der Schweiz E-Government 2011 Dresden, 14. Oktober 2011 Hans-Dieter Zimmermann www.hdzimmermann.net
  2. 2. Interdisziplinärer ForschungsschwerpunkteSociety www.esociety.net 2
  3. 3. AgendaGrundlagen«Von der Revolution zur Partizipation:Social Media und der demokratische Willensbildungsprozess»Beobachtungen aus der Stadt St. Gallen zu eParticipationZusammenfassung & Fazit 3
  4. 4. Basis des Beitrags http://goo.gl/t5qxD 4
  5. 5. Die Grundlagen
  6. 6. Das World Wide Web – immer noch jung Erinnern Sie sich? Es gab ein Leben von dem Web ! Das Web startete im August 1991 ! http://www.flickr.com/photos/27443865@N08/http://de.wikipedia.org/wiki/World_Wide_Web 6
  7. 7. http://www.flickr.com/photos/27048731@N03/3764657489/ Die Entwicklungen des Web 7Seite
  8. 8. … und HeuteDas Web ist Teil unseres täglichen Lebens … am Arbeitsplatz, zu Hause, unterwegs, beim Lernen, … … in unserer Rolle als Arbeitnehmer, Eltern, Konsument, Bürger, Patient, Lernender, … … Infrastrukturen sind weitgehend verfügbar Social Media sind Gegenwart !? 8
  9. 9. «Studenten können sich ein Leben ohne Internetnicht mehr vorstellen» 55 Prozent der Studenten sowie 62 Prozent der jungen Arbeitnehmer können sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellenhttp://globalnewsroom.cisco.com/easyir/DE/de/local/press-release/Cisco-Studie-Studenten-konnen-sich-ein-Leben-ohne-Internet-nicht-mehr-vorstellen--793109.html 9
  10. 10. Web 1.0 | 2.0 vs-web-20-the-visual-difference/Web 2.0: „Das Web als Plattform“ ‚Demokratisierung‘ http://www.sizlopedia.com/2007/08/18/web-10-vs der Produktion von Informationen (‚User Generated Content‘) Vernetzung der Teilnehmer als Basis für Partizipation 10
  11. 11. Web 2.0: Der Benutzer wird zum Gestalter http://www.time.com/time/covers/0,16641,20061225,00.html] [http://www.time.com/time/covers/0,16641,20061225,00.htmlBenutzer konsumiert nicht nur länger, sondernbestimmt mehr denn je wie er das Web nutztEr selbst wird zum Gestalter indem der Inhaltebereitstellt. Dieses können Blogeinträge, Fotos,Links, Rezensionen oder persönliche InformationenseinDie ursprüngliche Trennung zwischen Konsumentund Editor ist also aufgehoben 1. Januar 2007
  12. 12. http://dx.doi.org/10.1007/s12599-011-0166 0166-4 Von der Revolution zur Partizipation
  13. 13. Facebook-/Twitter- Revolutionen in der arabischen Welthttp://www.facebook.com/photo.php?fbid=10150435486980651 http://www.facebook.com/photo.php?fbid=1850044009242 13
  14. 14. http://www.facebook.com/home.php?sk=group_200863076591392&ap=1 „e-Egypt Party“
  15. 15. The fear of the mighty …http://www.facebook.com/photo.php?fbid=490028917075
  16. 16. Facebook-/ Twitter - Revolution …… der richtige Begriff?Jein!Revolutionen werden von Menscheninitiiert, die für ihre Rechte kämpfenaber …(Social) Media unterstützen Menschenbei der Koordination, Organisation,Kommunikation (intern und extern) http://goo.gl/guSfg 16
  17. 17. Aktuell: «Occupy Wall Street» - die nächste Social Revolution?(Screenshots vom 9. Okt. 2011) 17
  18. 18. Aktuell: «Stuttgart 21»(Screenshots vom 9. Okt. 2011) 18
  19. 19. Beispiel: Bürgerplattform PolitAktiv.org(Screenshots vom 9. Okt. 2011) 19
  20. 20. Beispiel: eZurich - eParticipation Der eZürich Ideen Wettbewerb sammelte >600 Ideenhttp://www.ezurich.ch/en 20
  21. 21. Auf dem Weg zu offenen, transparenten undpartizipativen Gesellschaften !?Das Web bzw. die IKT als Enabler für http://www.flickr.com/photos/oxfam/3982928597/ eGoverment Open Gov Data eParticipation eInclusion eDemocracy … Politische Forderungen einer grössere Bürgerbeteiligung in allen Phasen der demokratischen Entscheidungsfindung • Z.B. im Rahmen der i2010-Initiative der EU 21
  22. 22. eParticipation (nach [Albrecht et al. 2008 S. 5] http://goo.gl/EtOfu)«… die Teilhabe von natürlichen und juristischen Personen… an politisch-administrativen Prozessen der Entscheidungsfindungmithilfe von Informations- und Kommunikationstechnik (IKT).»Sechs Beteiligungsformen(1) Information(2) Transparenz durch Dritte(3) Konsultation(4) Eingaben/ Beschwerden/ Petitionen(5) Kooperation(6) Aktivismus/ Kampagnen/ Lobbying 22
  23. 23. Beobachtungen aus der Stadt St. Gallen zur eParticipation
  24. 24. Zum Verständnis:Politisches System der Schweiz«Die Ausprägung der direkten Demokratie:Durch die Volksinitiative und dasReferendum (in jedem Quartal stattfindendeAbstimmungen) können die Bürger sowohlauf die Tätigkeit der Gemeinde- undkantonalen Parlamente, einschliesslich desBundesparlaments, wie auch über dieParlamente hinweg direkten Einfluss aufdie Regierungstätigkeit nehmen. Zudemgilt der Grundsatz, möglichst alle Teile derBevölkerung ständig in den politischenProzess mit einzubeziehen undangemessen zu berücksichtigen. »http://de.wikipedia.org/wiki/Politisches_System_der_Schweiz 24
  25. 25. Direkte Demokratie in der Schweiz als Vorbild? NZZ am Sonntag, 9. Okt. 2011, S. 15 25
  26. 26. Stadt St. Gallen – Social Media & eParticipationhttp://www.stadt.sg.ch 26
  27. 27. Stadt St. Gallen –Social Media & (e)Participation http://goo.gl/nnzkI http://goo.gl/1ojFU 27
  28. 28. Stadt St. Gallen – MySG.chMySG.ch – eine Online Plattform für die stgaller Bürger 28
  29. 29. Die städtische Abstimmung im Mai 2011
  30. 30. Ausganglage http://www.stadt.sg.ch/home/bau_und_planung/projekt_marktplatz.html 30
  31. 31. Information der Stadt St. Gallen http://goo.gl/wgRkU 31
  32. 32. Dialog im Ansatz Information der Stadt St. Gallen http://www.stadt.sg.ch/news/14/2011/05/marktplatz.html32
  33. 33. Informationenauf MySG(15. Mai 2011)Hinweis auf weitereOnlinequellen 33
  34. 34. MySG Forum zur Abstimmung 34
  35. 35. MySG Forum - Verteilung der Beiträge über die Zeitvom 14.4. bis 14.5.201111 BeiträgeCa. 1500 Abrufe 35
  36. 36. Weitere Social Media Aktivitätenseitens der Stadt - TwitterVerbreitung von Infos via Twitter #marktplatzsg:Insgesamt ca. ein Dutzend Tweets vom 1. bis 14. Mai 2011 36
  37. 37. Weitere Social Media Aktivitätenseitens der Stadt - Blog marktplatz-rundgang-Genau ein Blogbeitrag zurAbstimmung: http://blog.stadt.sg.ch/2011/03/der-marktplatz … in Form eines Erlebnisberichts %E2%80%93-ein-echtes-erlebnis/ … kein kritischer Dialog mit Gegenargumenten aus der persönlichen Sicht eines Stadtrats 37
  38. 38. Aktivismus, Kampagnen, Lobbying:Komitee vernünftiger Marktplatz St. GallenMotto „We love Caltrava“ - www.wlc.ch Argumente gegen die Vorlage 38
  39. 39. Facebook Gruppe «Calatrava-Halle St. Gallen muss bleiben & mehr Bäume auf den Marktplatz!»Gegründet Januar 2009 (!)2464 Mitglieder am 16.5.2011Einträge auf der Wall …. überwiegend vom Gründer … mehrheitlich Links … kaum Likes oder Kommentare Kaum originärer Inhalt bzw. UCG Kaum echter Dialog 39
  40. 40. Facebook Gruppe «Calatrava-Halle St. Gallen mussbleiben & mehr Bäume auf den Marktplatz!»Rückgang der Mitgliederzahl der Gruppe in den letzten zwei Wochenvor der AbstimmungGründe ? 40
  41. 41. Facebook Gruppe «Kein Ground Zero in St. Gallen: Calatrava muss bleiben»Gegründet Januar 2009 (!)639 Mitglieder am 16.5.2011Einträge auf der Wall …. überwiegend vom Gründer … mehrheitlich Links … kaum Likes oder Kommentare Kaum originärer Inhalt bzw. UCG Kaum echter Dialog 41
  42. 42. Das Ergebnis http://goo.gl/cfHmQ 42
  43. 43. Zusammenfassung & FazitKeine intensive Diskussion in den Online- bzw. Social Media in denzwei Wochen vor der AbstimmungBefürworter der Vorlage waren nicht Online wahrnehmbarKaum Nutzung des Forums auf MySGGegner haben sich via Facebook früh formiert Aber: Kaum Dialog, kein originärer Content, Rückgang der GruppenmitgliederKeine nennenswerte Nutzung von TwitterStadtratblog wird nicht genutzt Tradition der Direkten Demokratie garantiert keine intensive Nutzung von Social Media Kanälen 43
  44. 44. Zusammenfassung & FazitWarum wurden Social Media kaum genutzt? Frühzeitige Festlegung der Stimmbürger? Kein Interesse an Auseinandersetzung/ Dialog? … generell? … oder nur nicht Online? Online lediglich zur Information? Sind Social Media (noch) nicht das Mittel, um die Bürger zur Diskussion über eine Abstimmung zu motivieren? Sind Social Media überhaupt als Mittel eines Abstimmungskampfes auf kommunaler Ebene geeignet? Ausgangspunkt für weitergehende Untersuchungen Geplantes (Teil-) Projekt 44
  45. 45. … und das nächste Grossprojekt http://goo.gl/mzkKO 45
  46. 46. Hinweis: FTVI & FTRI 2012 http://www.ftvi.de„Staat und Verwaltung auf dem Weg zu einer offenen, smarten undvernetzten Verwaltungskultur“Fachtagung Verwaltungsinformatik (FTVI) und dieFachtagung Rechtsinformatik (FTRI)14.03.-16.03.2012 in Friedrichshafen 46
  47. 47. Vielen Dank für IhreAufmerksamkeit.www.hdzimmermann.net
  48. 48. KontaktDr. Hans-Dieter ZimmermannIPM-FHSTeufener Str. 2, 9000 St. Gallen, SchweizTel. +41 71 228 7650hansdieter.zimmermann@fhsg.chwww.esociety.netwww.fhsg.ch/ipmwww.hdzimmermann.netblog.hdzimmermann.net@hdzimmermann@FHS_eSocietyabout.me/hdzimmermann

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