Smart Cities und Privatheit

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Privatheit in der E-Society –Zwischenbilanz eines Diskussionsprozesses“
Denk- und Impulspapier Version 1.0 der Autorengruppe Christiane Eckardt, Danilo Kardel, Christof Leng, Jan Marco Leimeister, Michael Mörike, Welf Schröter, Hans-Dieter Zimmermann aus dem Fachbeirat der Integrata-Stiftung für humane Nutzung der IT (Juli 2014)

Vgl. auch:
Zimmermann, H.-D. (2014). Smart Cities und Privatheit. In: E. Plödereder, L. Grunske, E. Schneider, & D. Ull (Eds.), INFORMATIK 2014: Big Data – Komplexität meistern (pp. 2553–2539). Stuttgart: Lecture Notes in Informatics (LNI) - Proceedings Series of the Gesellschaft für Informatik (GI). (http://hdz.li/SmartCitiesPrivatheit)

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Smart Cities und Privatheit

  1. 1. hdz, 25. Sept. 2014 Smart Cities und Privatheit Privatheit in der E-Society Stuttgart 25. Sept. 2014 Dr. Hans-Dieter Zimmermann Institut für Informations-und Prozessmanagement, FHS St. Gallen/ IntegrataStiftung
  2. 2. hdz, 25. Sept. 2014 Kontext Privatheit in der E-Society –Zwischenbilanz eines Diskussionsprozesses“ Denk- und Impulspapier Version 1.0 der Autorengruppe Christiane Eckardt, Danilo Kardel, Christof Leng, Jan Marco Leimeister, Michael Mörike, Welf Schröter, Hans-Dieter Zimmermann aus dem Fachbeirat der Integrata-Stiftung für humane Nutzung der IT(Juli 2014) Vgl. auch: Zimmermann, H.-D. (2014). Smart Cities und Privatheit. In: E. Plödereder, L. Grunske, E. Schneider, & D. Ull (Eds.), INFORMATIK 2014: Big Data – Komplexität meistern (pp. 2553–2539). Stuttgart: Lecture Notes in Informatics (LNI) - Proceedings Series of the Gesellschaft für Informatik (GI). ( http://hdz.li/SmartCitiesPrivatheit) 2
  3. 3. hdz, 25. Sept. 2014 Agenda Die Idee der Smart City Privatheit Smart City und Privatheit Ein möglicher Lösungsansatz
  4. 4. hdz, 25. Sept. 2014 Ausgangslage Zwei Diskussionen:  Privatheit und Öffentlichkeit in der Informationsgesellschaft  Bewältigung der Herausforderungen unserer Zivilisation, insbesondere im urbanen Raum 4
  5. 5. hdz, 25. Sept. 2014 Die Idee der Smart City Städte und Gemeinden stehen vor komplexen Herausforderungen z.B.  Bewältigung der Verkehrssituation  Reduktion von Umweltemissionen  Energieverbrauch  …oder auch die Frage wie Bürger stärker in die Gestaltung des Gemeinwesens einbezogen werden können 5
  6. 6. hdz, 25. Sept. 2014 Die Idee der Smart City Sechs Charakteristika bzw. Anwendungs- bzw. Handlungsfelder Centre of Regional Science. (2007) 6
  7. 7. hdz, 25. Sept. 2014 Die Idee der Smart City Verständnis der EU: “A Smart City is a city seeking to address public issues via ICT-based solutions on the basis of a multi-stakeholder, municipally based partnership.“  IKT steht im Vordergrund Manville, C. et al. (2014) 7
  8. 8. hdz, 25. Sept. 2014 Die Idee der Smart City … auch ein Betätigungsfeld für IT Unternehmen http://www-03.ibm.com/innovation/us/thesmartercity/ 8
  9. 9. hdz, 25. Sept. 2014 Zentrale Komponenten der Smart City Nam, T., & Pardo, T. A. (2011) 9
  10. 10. hdz, 25. Sept. 2014 Smart City: Komponenten und Charakteristika Manville, C. et al. (2014) 10
  11. 11. hdz, 25. Sept. 2014 Smart City: Entwicklungen im Kontext  Open Government  Open Data  Offene gesellschaftliche Innovation  Neue Rollen für die Mitglieder des Gemeinwesens  Mitgestaltung der Smart City Veränderte Rolle der IKT … im Verständnis der Integrata Stiftung 11
  12. 12. hdz, 25. Sept. 2014 Smart City -Fazit Uneinheitliches Verständnis Unterschiedlicher Stellenwert der Rolle der IKT Wertvorstellungen einer Gesellschaft sind betroffen: • Wie gehen wir mit den natürlichen Ressourcen, Umweltbelastungen oder Mobilitätsbedürfnissen um? 12
  13. 13. hdz, 25. Sept. 2014 Privatheit … Kaum fassbarer Begriff Inflationärer Gebrauch Kein absoluter Wert: Privatheit ist kultur-, epochen-, schicht-und gruppenspezifisch  Wertvorstellungen einer Gesellschaft Quelle: Flickr (CC BY-NC-ND 2.0) 13
  14. 14. hdz, 25. Sept. 2014 Smart City und Privatheit: These:  Wertvorstellungen im Wettbewerb … oder gar im Widerspruch ? 14
  15. 15. hdz, 25. Sept. 2014 Beispiel Smart Metering Ziel: Effiziente Energieversorgung Voraussetzung: Smart Meter  Detaillierte Messung des Stromverbrauchs  Daten werden aggregiert und anonymisiert verarbeitet, aber … „Besonders deutlich wird diese Herausforderung im Bereich des Datenschutzes bzw. des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung. Grundsätzlich stellen nämlich Energiemessdaten personenbezogene Daten dar, aus denen sich – je nach Auflösung – zumindest potentiell Aussagen zum Verhalten und zur Haushaltsausstattung eines einzelnen Elektrizitätsnutzers ableiten lassen.“ (Buermeyer et al. (2011) 152) 15
  16. 16. hdz, 25. Sept. 2014 Beispiel Smart Metering Effiziente Energieversorgung/ Datenschutz/ schonender informationelle Ressourcenverbrauch Selbstbestimmung ? 16
  17. 17. hdz, 25. Sept. 2014 Beispiel Smart Metering… … und das Internet of Things Vision:  Vernetzung von Smart Meters mit weiteren elektronischen Geräten z.B. Schlaf-/ Fitness-/ etc.-Tracker z.B. Auto z.B. Haushaltsgeräte z.B. Home Automation 17
  18. 18. hdz, 25. Sept. 2014 Beispiel Smart Metering… und das IoT Der Anfang ist gemacht: … plus Energieversorger Stadtwerke Telekommunikationsunternehmen Verkehrsbetriebe etc. 18
  19. 19. hdz, 25. Sept. 2014 Beispiel Verkehr Individualverkehr:  Versicherungsprämie abhängig vom tatsächlichen Fahrverhalten  Blackbox Öffentlicher Verkehr:  Individuelle Erfassung der Bewegungsdaten  Chipkarte 19
  20. 20. hdz, 25. Sept. 2014 Beispiel Verkehr Reduzierte Emissionen/ Datenschutz/ schonender informationelle Ressourcenverbrauch Selbstbestimmung Optimierter Verkehrsfluss ? 20
  21. 21. hdz, 25. Sept. 2014 Beispiel AmbientAssistedLiving/ Independent Living individuelles Wohnen Datenschutz/ im Alter informationelle Selbstbestimmung ? 21
  22. 22. hdz, 25. Sept. 2014 Smart City und Privatheit: These:  Wertvorstellungen im Wettbewerb … oder gar im Widerspruch Möglicher Lösungsansatz: Offenen gesellschaftliche Innovation …zur Überwindung des Widerspruchs! von Lucke et al. (2012). 22
  23. 23. hdz, 25. Sept. 2014 Offene gesellschaftliche Innovation „Offene gesellschaftliche Innovation bezeichnet die Adaption und anschließende nachhaltige Nutzung geeigneter betriebswirtschaftlicher Open Innovation- Ansätze zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen durch Staat und Gesellschaft.“ Quelle: von Lucke et al. (2012). Seealemannische Definition. 23
  24. 24. hdz, 25. Sept. 2014 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
  25. 25. hdz, 25. Sept. 2014 Kontakt Dr. Hans-Dieter Zimmermann IPM-FHS Rosenbergstrasse 59, 9001 St. Gallen, Schweiz Tel. 071 226 1752 hansdieter.zimmermann@fhsg.ch www.esociety.net www.fhsg.ch/ipm www.hdzimmermann.net blog.hdzimmermann.net @hdzimmermann @FHS_eSociety

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