Watzlawick 1

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Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

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Watzlawick 1

  1. 1. Wie wirklich ist dieWirklichkeit?Paul Watzlawick „Wie wirklich ist die Wirklichkeit?“München 1977.1Zusammenstellung von H. Mittendorferim Rahmen derVorlesung „Webkommunikation“Mittwoch, 29. Mai 13
  2. 2. Inhalt• AllesVerhalten hat Mitteilungscharakter• Zeichen und ihre Bedeutung• Paradoxien• Konfusion• Außersinnliche Wahrnehmung• Desinformation• Interpunktion• Gerüchte• Die Macht der Gruppe2Mittwoch, 29. Mai 13
  3. 3. AllesVerhalten in Gegenwarteines anderen Menschen hatMitteilungscharakter. (Seite: 17)Was kommuniziert derAbgebildete? Foto: H. Mittendorfer3VerhaltenMittwoch, 29. Mai 13
  4. 4. Zeichen und ihre BedeutungDie Zuschreibung einerbestimmten Bedeutung anein bestimmtes Zeichenführt dann zur Konfusion,wenn diese Zuschreibungnicht von allen anerkanntwird. (Seite: 16)Weche Konfusion, welchenUrsprungs vermuten Sie?4Foto: H. MittendorferMittwoch, 29. Mai 13
  5. 5. Auch die Tierwelt kennt Dialekte:Schwänzeltanz der Bienen. (Seite: 15)5Mittwoch, 29. Mai 13
  6. 6. Pionier 10:Außerirdische Kommunikation (Seite 200)Was nährt die Hoffnung auf dieVermittlungsfähigkeitintersellarer Botschaften?6Mittwoch, 29. Mai 13
  7. 7. Traduttore, traditoreDer Übersetzer ist einVerräter.(S: 14)7Mittwoch, 29. Mai 13
  8. 8. Paradoxien entstehen ausder Struktur der Mitteilung8Foto: H. MittendorferMittwoch, 29. Mai 13
  9. 9. Wir freuen uns, dass Sie unser Gast sind.(Seite: 32)9Mittwoch, 29. Mai 13
  10. 10. Wenn Sie dieses Formular unausgefüllt abgeben möchten,so kreuzen Sie bitte nebenstehendes Feld an und be-gründen die Leerabgabe kurz im nachstehenden Textfeld.Wenn die Methode zum Inhalt wird10Mittwoch, 29. Mai 13
  11. 11. Die überwachte Überwachung?Kennen Sie Analogien imWeb?11Foto: H. MittendorferMittwoch, 29. Mai 13
  12. 12. Aussagen zur KonfusionNach der ursprünglichen Lähmung beginnt dieSuche nach Anhaltspunkten für die Klärung.Die Suche wird dabei auf alle möglichen undunbedeutenden Zusammenhänge ausgedehnt.Man neigt im Zustand der Konfusion dazu, sichan die erste Erklärung zu klammern. (Seite: 17)12Mittwoch, 29. Mai 13
  13. 13. Der kluge HansVerständigung zwischen Mensch und Tier (Seite 41)Foto: H. Mittendorfer13Mittwoch, 29. Mai 13
  14. 14. Zoologen, Psychologen, Ärzte, PhysiologenNeuropsychiater, Veterinärmediziner, ganzeExpertenkommissionen und eigens zudiesem Zwecke geschaffene akademischeKomitees unternahmen wahre Wallfarten, ..wo der kluge Hans seinen Stall hatte undseine erstaunlichen Fähigkeiten unter Beweisstellten. (Seite: 41)Das Trauma: Wir senden fortwährendSignale aus, deren wir uns unbewusst sindund über die wir keinen Einfluss haben.14Mittwoch, 29. Mai 13
  15. 15. Wir nehmen viel mehr wahr und werdenvon unseren Wahrnehmungen viel mehrbeeinflusst, als wir wissen. (Seite: 50)Zur Illustration: Versuch von Rhine.„Aussersinnliche“Wahrnehmung15Mittwoch, 29. Mai 13
  16. 16. DesinformationSelbstabdichtende ErklärungenIm anhaltenden Zustand der Desinformation führenzusätzlich, wenn auch widersprüchliche Informationennicht zu Korrekturen, sondern zu weiteren Aus-arbeitungen undVerfeinerungen der Erklärung. (Seite 63)16Mittwoch, 29. Mai 13
  17. 17. Desinformation durch Teilwahrheit17Wer oder was steht dahinter?Gestaltung: H. MittendorferDiskutieren Sie die Aussage: "Teilwahrheiten sind ein legales,strateschisches Instrument zur Steigerung der Überzegungskraftin Politik und Wirtschaft"Mittwoch, 29. Mai 13
  18. 18. InterpunktionKausalität von Beziehungen in Organismen:Jede Wirkung hat ihre Ursache, aber jedeUrsache bedingt (erhofft) eine Wirkung. (Seite: 72)18Mittwoch, 29. Mai 13
  19. 19. GerüchteWir suchen nach einer Ordnung im Ablauf.Wenn sich einmal eine Prämisse ausgebildet undgefestigt hat, ergibt sich der Rest der blühendenWahnvorstellungen aus anschei-nend logischenSchlussfolgerungen. (Seite 84)Beispiel: zerkratzte Windschutzscheiben.Ist der Anteil der Gerüchte in die Sozialen Medienvergleichsweise höher als in den klassischen?19Mittwoch, 29. Mai 13
  20. 20. Der Druck der Gruppe„Ich glaube recht zu haben, aber meinVerstand sagtmir, dass ich nicht recht haben kann, denn.. „ (Seite 94)Foto: H. Mittendorfer20Mittwoch, 29. Mai 13
  21. 21. Wer bestimmt wohinsich der Schwarm begibt?21Mittwoch, 29. Mai 13
  22. 22. Gefangenendilemma22(Seite: 103ff)Taucht das Gefangenen-dilemma strukturell inGeschäftsmodellen desWebsauf?Mittwoch, 29. Mai 13
  23. 23. Fair UseAuszug aus den Nutzungsbedingungen „Freewave“Museumsquartier Wien.„Der Nutzer verpflichtet sich, jede Nutzung zu unterlassen,welche die öffentliche Ordnung und Sicherheit oder die Sittlichkeitgefährdet oder welche gegen Gesetze verstößt und andereInternetnutzer belästigt oder verängstigt. Der Nutzer verpflichtetsich insbesondere, diesen Internetzugang nicht für File-SharingProgramme zu nutzen. Außerdem verpflichtet sich der Nutzer,Bandbreite nicht exzessiv zu nutzen, da dieser Internetzugang mitanderen Nutzern geteilt wird. Freewave behält sich vor, einzelneEndgeräte (z.B. Laptops, Notebooks, PDAs, etc) für dieVerwendung von Freewave sowie bestimmte Ports zu sperren.“23Mittwoch, 29. Mai 13
  24. 24. Umdeutung der Mitteilung auf einen Kontext, aufden Empfänger nicht vorbereitet ist. (Seite:116)24Glaubhaftigkeit einer MitteilungMittwoch, 29. Mai 13

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