Wirtschaftswachstum Klimawandel, Peak Oil und Wirtschaftswachstum Hanno Böck, http://www.hboeck.de
Wachstumsbeschleunigungsgesetz <ul><li>Wachstumsbeschleunigungsgesetz im Dez. 2009 im Bundestag verabschiedet
„Wir haben [...] geprüft, ob von diesem Gesetz wirklich Wachstumsimpulse ausgehen. Ich bestreite, dass das der Fall ist.“ ...
„Die Forderungen der Fraktion DIE LINKE, [...] Wachstum und Beschäftigung zu stärken, bleiben daher aktuell.“ Oskar Lafont...
Nachricht vom 23.12.2009 Quelle: Spiegel Online Quelle: Spiegel Online
Klimawandel <ul><li>Von breiten Teilen der Politik (und auch vieler Umweltverbände): „2-Grad-Ziel“
2-Grad-Ziel bedeutet bereits das Versinken vieler Inselstaaten (Ziel AOSIS: 1,5 Grad)
„Runaway Climate Change“ / Tipping Point: Permafrostböden, abschmelzende Eismassen etc. führen zu Rückkopplungseffekten
Jüngere Erkenntnisse der Klimawissenschaften: 2-Grad-Ziel vielleicht schon nicht mehr erreichbar / vermutlich nicht ausrei...
Peak Oil <ul><li>Konventionelle Öl und Gasreserven gehen zurück
Auch IEA sieht Peak Oil inzwischen 2007
Ausweichen auf unkonventionelle Quellen: Teersand, Tiefseebohrungen, Schwerstöl, Kohleverflüssigung, Kohlevergasung, Schie...
Auch andere Rohstoffe potentiell knapp – Lithium, seltene Erden </li></ul>
Tar Sands <ul>„ ...if the tar sands are thrown into the mix it is essentially game over.“ James Hanssen, NASA-Klimawissens...
Peak Oil und Klimawandel <ul><li>Hängen zusammen und sollten zusammen betrachtet werden!
Unkonventionelle Energiequellen -> mehr Treibhausgase
Beispiel Öl aus Teersand: Bei vollständiger Analyse der Produktion bis zu 4x mehr Treibhausgase
Beispiel Erdgas: Gilt als „vergleichsweise ökologischer“ fossiler Energieträger – CO2-Bilanz von Schiefergas schlechter al...
Fossiler Energieverbrauch muss sinken – drastisch! </li></ul>
Wirtschaftswachstum bedeutet Energieverbrauch Grafik: Wikipedia
Wirtschaftswachstum <ul><li>Bruttoinlandsprodukt (BIP, GDP) ist die Summe der Werte aller Güter und Dienstleistungen, die ...
Wirtschaftswachstum ist die Veränderung des Bruttoinlandsprodukts
Gängige Ansicht: „Mehr BIP ist gut“
Begründungen sucht man meist vergeblich
Beispiel für „mehr BIP“: Kriege, Naturkatastrophen </li></ul>
Entkopplung <ul><li>„Nachhaltiges Wachstum“, „grünes Wachstum“, „ökologisches Wachstum“ - oder einfach „Entkopplung“ - „Ve...
Idee: Effizienz und erneuerbare Energien müssen schneller Einsparung bringen als die Wirtschaft wächst – viel schneller
Klingt gut!
Problem: Es funktioniert nicht </li></ul>
Exportierte Emissionen <ul><li>Einzelne Länder, darunter Deutschland, haben seit einiger Zeit Wirtschaftswachstum trotz si...
Wirkungsvolle Methoden: Export von schmutziger Industrie in Länder, die bislang nicht vom Emissionshandel erfasst sind
Besonders Wirkungsvoll: Diesen Export dann noch als Klimaschutzprojekt anrechnen lassen: Clean Development Mechanism (CDM)
Deutschland speziell: Wallfall-Profits </li></ul>
Betrug <ul><li>Konzept: Wir behaupten einfach, Emissionen zu senken, ohne es zu tun
Meldung letzte Woche: Emissionen von HFC-23 (15.000 mal so schädlich wie CO 2 ) in Fabriken in Italien, Holland, England d...
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Wirtschaftswachstum, klimawandel und Peak Oil

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Wirtschaftswachstum ging in der Vergangenheit fast immer mit dem steigenden Verbrauch von Ressourcen einher. Trotzdem hinterfragen bislang nur wenige das Dogma vom ewigen Wirtschaftswachstum. Im Vortrag soll es darum gehen, warum "nachhaltiges" oder "grünes Wachstum" eine Illussion ist und warum es überhaupt Wirtschaftswachstum im bestehenden Wirtschaftssystem geben muss.

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Wirtschaftswachstum, klimawandel und Peak Oil

  1. 1. Wirtschaftswachstum Klimawandel, Peak Oil und Wirtschaftswachstum Hanno Böck, http://www.hboeck.de
  2. 2. Wachstumsbeschleunigungsgesetz <ul><li>Wachstumsbeschleunigungsgesetz im Dez. 2009 im Bundestag verabschiedet
  3. 3. „Wir haben [...] geprüft, ob von diesem Gesetz wirklich Wachstumsimpulse ausgehen. Ich bestreite, dass das der Fall ist.“ Fritz Kuhn, 4.12.2009 im Bundestag
  4. 4. „Die Forderungen der Fraktion DIE LINKE, [...] Wachstum und Beschäftigung zu stärken, bleiben daher aktuell.“ Oskar Lafontaine, 9.11.2009 </li></ul>
  5. 5. Nachricht vom 23.12.2009 Quelle: Spiegel Online Quelle: Spiegel Online
  6. 6. Klimawandel <ul><li>Von breiten Teilen der Politik (und auch vieler Umweltverbände): „2-Grad-Ziel“
  7. 7. 2-Grad-Ziel bedeutet bereits das Versinken vieler Inselstaaten (Ziel AOSIS: 1,5 Grad)
  8. 8. „Runaway Climate Change“ / Tipping Point: Permafrostböden, abschmelzende Eismassen etc. führen zu Rückkopplungseffekten
  9. 9. Jüngere Erkenntnisse der Klimawissenschaften: 2-Grad-Ziel vielleicht schon nicht mehr erreichbar / vermutlich nicht ausreichend </li></ul>
  10. 10. Peak Oil <ul><li>Konventionelle Öl und Gasreserven gehen zurück
  11. 11. Auch IEA sieht Peak Oil inzwischen 2007
  12. 12. Ausweichen auf unkonventionelle Quellen: Teersand, Tiefseebohrungen, Schwerstöl, Kohleverflüssigung, Kohlevergasung, Schiefergas, Kohleflözgas
  13. 13. Auch andere Rohstoffe potentiell knapp – Lithium, seltene Erden </li></ul>
  14. 14. Tar Sands <ul>„ ...if the tar sands are thrown into the mix it is essentially game over.“ James Hanssen, NASA-Klimawissenschaftler </ul>Foto: Falk Beyer
  15. 15. Peak Oil und Klimawandel <ul><li>Hängen zusammen und sollten zusammen betrachtet werden!
  16. 16. Unkonventionelle Energiequellen -> mehr Treibhausgase
  17. 17. Beispiel Öl aus Teersand: Bei vollständiger Analyse der Produktion bis zu 4x mehr Treibhausgase
  18. 18. Beispiel Erdgas: Gilt als „vergleichsweise ökologischer“ fossiler Energieträger – CO2-Bilanz von Schiefergas schlechter als Kohle
  19. 19. Fossiler Energieverbrauch muss sinken – drastisch! </li></ul>
  20. 20. Wirtschaftswachstum bedeutet Energieverbrauch Grafik: Wikipedia
  21. 21. Wirtschaftswachstum <ul><li>Bruttoinlandsprodukt (BIP, GDP) ist die Summe der Werte aller Güter und Dienstleistungen, die in einer Volkswirtschaft verkauft werden
  22. 22. Wirtschaftswachstum ist die Veränderung des Bruttoinlandsprodukts
  23. 23. Gängige Ansicht: „Mehr BIP ist gut“
  24. 24. Begründungen sucht man meist vergeblich
  25. 25. Beispiel für „mehr BIP“: Kriege, Naturkatastrophen </li></ul>
  26. 26. Entkopplung <ul><li>„Nachhaltiges Wachstum“, „grünes Wachstum“, „ökologisches Wachstum“ - oder einfach „Entkopplung“ - „Verkürzte Wachstumskritik“ / Pseudokritik sehr verbreitet
  27. 27. Idee: Effizienz und erneuerbare Energien müssen schneller Einsparung bringen als die Wirtschaft wächst – viel schneller
  28. 28. Klingt gut!
  29. 29. Problem: Es funktioniert nicht </li></ul>
  30. 30. Exportierte Emissionen <ul><li>Einzelne Länder, darunter Deutschland, haben seit einiger Zeit Wirtschaftswachstum trotz sinkender CO2-Emissionen nach dem Kyoto-Protokoll
  31. 31. Wirkungsvolle Methoden: Export von schmutziger Industrie in Länder, die bislang nicht vom Emissionshandel erfasst sind
  32. 32. Besonders Wirkungsvoll: Diesen Export dann noch als Klimaschutzprojekt anrechnen lassen: Clean Development Mechanism (CDM)
  33. 33. Deutschland speziell: Wallfall-Profits </li></ul>
  34. 34. Betrug <ul><li>Konzept: Wir behaupten einfach, Emissionen zu senken, ohne es zu tun
  35. 35. Meldung letzte Woche: Emissionen von HFC-23 (15.000 mal so schädlich wie CO 2 ) in Fabriken in Italien, Holland, England deutlich höher als angegeben
  36. 36. Egal: Kyoto-Protokoll sieht keine Kontrolle der angegebenen Emissionswerte vor
  37. 37. Sanktions-Mechanismen? Fehlanzeige. </li></ul>
  38. 38. Zähltricks <ul><li>„Unser Ziel ist es, die CO2-Emissionen alle 5 Jahre um 10 Prozent zu reduzieren.“ Klimaschutz in Frankfurt am Main
  39. 39. Moment mal: In Frankfurt wird gerade der Flughafen ausgebaut und die Flugzahlen sollen sich in etwa verdoppeln
  40. 40. Kein Problem für die Stadt Frankfurt: Wir zählen die Emissionen des Flughafens einfach nicht </li></ul>
  41. 41. Rebound-Effekt, mehr Konsum, relative vs. absolute Entkopplung <ul><li>Wer heute ein doppelt so schweres Auto fährt wie vor 15 Jahren, das genauso viel Sprit braucht, ist deutlich effizienter unterwegs?
  42. 42. Energie sparen, Geld sparen, Geld für einen zusätzlichen Urlaubsflug ausgeben?
  43. 43. Relative Entkopplung funktioniert (weniger Enerige für den selben Konsum), absolute Entkopplung deutlich schwieriger (weniger Energie insgesamt) </li></ul>
  44. 44. Schwierige Bereiche <ul><li>Es gibt einige Bereiche, die sich nur extrem schwer auf erneuerbare Energien umstellen lassen </li><ul><li>Flugverkehr (Biosprit? Keine gute Idee)
  45. 45. Stahl
  46. 46. Zement
  47. 47. Silizium
  48. 48. Plastik, Petrochemie, Medikamente </li></ul><li>Es ist bislang unmöglich, erneuerbare Energien nur mit erneuerbaren Energien herzustellen </li></ul>
  49. 49. Schwellen- und Entwicklungsländer <ul><li>Rasant wachsende Wirtschaft in einigen Schwellenländern, vor allem in China
  50. 50. Verlogene Kritik aus Industriestaaten – Pro-Kopf-Emissionen in China nach wie vor deutlich geringer als bspw. in Deutschland
  51. 51. „Klimagerechtigkeit“ - jeder Mensch sollte den selben Anspruch auf Nutzung der natürlichen Ressourcen haben </li></ul>
  52. 52. Nüchterne Bilanz <ul><li>19 Jahre Klimakonferenzen haben nicht zu weltweiter Emissionsreduktion geführt
  53. 53. Es gab in der jüngeren Geschichte nur zwei Ereignisse, die zu einem signifikanten Sinken der Treibhausgasemissionen führten: </li><ul><li>Der Zusammenbruch des Ostblocks (gut für Deutschland – Kyoto-Protokoll zählt ab 1990)
  54. 54. Die Wirtschaftskrise 2009 </li></ul><li>Entkopplung ist ein Mythos </li></ul>
  55. 55. Warum überhaupt Wirtschaftswachstum? <ul><li>Arbeitsproduktivität
  56. 56. Kapitalistische Investition: Profit </li></ul>
  57. 57. Arbeitsproduktivität <ul><li>Technischer Fortschritt findet permanent statt
  58. 58. Selbes Produkt kann mit immer weniger Arbeitsplätzen produziert werden (Produktivkraftentwicklung)
  59. 59. Klassischer Ansatz: Wirschaftswachstum
  60. 60. Wirtschaft muss so schnell wachsen, dass wegfallende Arbeitsplätze kompensiert werden (funktioniert nur mäßig)
  61. 61. Dadurch bleibt nur die Wahl zwischen Wachstum und Massenarbeitslosigkeit </li></ul>
  62. 62. Arbeitszeitverkürzung <ul><li>Weniger Arbeiten?
  63. 63. Verkürzte Wochenarbeitszeit, früheres Rentenalter, geringere Arbeitsintensivität
  64. 64. Weniger ArbeiterInnen?
  65. 65. Arbeitslosigkeit wird als Normalität akzeptiert, nicht mehr als Makel aufgefasst
  66. 66. Bedingungsloses Grundeinkommen
  67. 67. Oder ganz allgemein: Sozialstaatliche Lösungen </li></ul>
  68. 68. Sozialstaatliche Lösungen <ul><li>Problem: Sozialstaat wurde historisch meistens durch Arbeitskämpfe erreicht
  69. 69. Sinkende Beschäftigung führt aber gleichzeitig zu Schwächung der Arbeiterklasse
  70. 70. Deshalb auch das Gegenteil: Sozialabbau, Rente mit 67, längere Arbeitszeiten in vielen Branchen
  71. 71. Weltmarktkonkurrenz: Staaten konkurrieren untereinander um Wirtschaftsleistung, Sozialstaat ist da „Kostenfaktor“ </li></ul>
  72. 72. Gewerkschaften haben andere Prioritäten http://www.etuc.org/a/7407
  73. 73. Kapitalismus, Profit, Investition <ul><li>Kapital wird investiert, um Mehrwert zu produzieren
  74. 74. Mehrwert: Konsum des Kapitalisten (vernachlässigbar) und reinvestiertes Kapital
  75. 75. Reinvestiertes Kapital = Wachstum
  76. 76. Niemand investiert, um nachher weniger zu haben (zumindest im Normalfall / außerhalb einer Krise)
  77. 77. (Funktionierender) Kapitalismus bedeutet Wachstum </li></ul>
  78. 78. Mehr Konsum – mehr Wohlstand? <ul><li>„Klassische“ Wirtschaftswissenschaft und Politik geht hiervon aus
  79. 79. Teilweise offensichtlich Blödsinn: Kriege, Naturkatastrophen
  80. 80. Wirtschaftswissenschaften ähneln hier eher Esoterik/Religion als Wissenschaft: Grundsätze werden nicht begründet und nicht hinterfragt </li></ul>
  81. 81. Glücksforschung Quelle: Prosperity without Growth (Tim Jackson)
  82. 82. Spannende Forschung <ul><li>Bis zu einem gewissen Konsumlevel steigt „gefühlter Wohlstand“ - danach nicht mehr messbar
  83. 83. „Eigentlich“ weiß das auch die VWL – abnehmender Grenznutzen – aber sie zieht daraus keine Schlussfolgerungen
  84. 84. Noch weitergehend: Mehr soziale Gleichheit ist für alle besser – auch für die Reichen („The Spirit Level“, Richard Picket, Kate Wilkinson)
  85. 85. Logische Schlussfolgerung: Mehr Umverteilung! </li></ul>
  86. 86. Vom BIP zum Glück? <ul><li>Breite Diskussion über „alternative Indikatoren“
  87. 87. BIP hat keinerlei Aussage über realen Wohlstand
  88. 88. Wie kann „echter“ Wohlstand gemessen werden? „Glück“ / „gefühlter Wohlstand“ scheint zumindest als sinnvoller Ansatz
  89. 89. Problem: Diskussion über „alternative Indikatoren“ beinhaltet auch viel Blödsinn – häufig eine Art BIP+, in der weiterhin von Wirtschaftsleistung als Basis ausgegangen wird </li></ul>
  90. 90. Umweltökonomie vs. ökologische Ökonomie <ul><li>Umweltökonomie (Teil der „klassichen“ VWL) geht von der Idee aus, „externe Effekte“ (= Umweltzerstörung) in Wert zu setzen – Emissionshandel etc. (Nicolas Stern)
  91. 91. Umwelt wird als Teilaspekt der Wirtschaft betrachtet
  92. 92. Ökologische Ökonomie argumentiert explizit Wachstumskritisch und betont, dass Wirtschaft immer nur innerhalb der bestehenden Umwelt stattfinden kann (Hermann Daly, in Deutschland Nico Paech) </li></ul>
  93. 93. Stern-Report <ul><li>Berechnet ökonomische Schäden des Klimawandels
  94. 94. Kommt zu dem Schluss, dass Wachstum und Klimaschutz vereinbar sind
  95. 95. Stern geht von einem Klimaschutzziel von 550 PPM aus – das gilt längst als überholt
  96. 96. Stern's Report ist mit heißer Nadel gestrickt – Unterschied zwischen Wachstum und Nichtwachstum nur marginal
  97. 97. Details siehe „Prosperity without Growth“ (Tim Jackson) </li></ul>
  98. 98. Wachstumsdiskussion <ul><li>„Limits to Growth“ / „Grenzen des Wachstums“ 1972, Club of Rome
  99. 99. Neue Debatte in jüngeren Jahren, etwa Decroissance-Bewegung in Frankreich
  100. 100. Ein „deutsches“ Phänomen: neoliberale Wachstumskritik (Meinhard Miegel, Kurt Biedenkopf)
  101. 101. Politik weiterhin auf Wachstumslinie – das gilt im übrigen auch für Grüne und Linkspartei </li></ul>
  102. 102. Jenseits ökologischer Grenzen <ul><li>Gibt es – jenseits der „ökologischen“ Grenzen – auch innere Grenzen kapitalistischer Produktion?
  103. 103. Automatisierung hat erst angefangen (Foxcon will Arbeiter durch Roboter ersetzen – die begehen wenigstens keinen Selbstmord)
  104. 104. „Tendenzieller Fall der Profitrate“
  105. 105. Komplexe Diskussion -> sprengt Rahmen dieses Vortrags, sollte aber erwähnt werden </li></ul>
  106. 106. Schlussthesen <ul><li>Das Ende des Wachstums kommt sowieso (Peak Oil) – die Frage ist nur das „wie“ (Klimawandel), nicht das „ob“
  107. 107. Es gibt bislang kein Konzept, wie eine wachstumslose Wirtschaft funktionieren kann
  108. 108. Trotzdem gibt es Dinge, die man tun kann, um die Situation zu entschärfen:
  109. 109. WENIGER ARBEITEN WENIGER KONSUMIEREN </li></ul>
  110. 110. Lesetipps <ul><li>„Prosperity without Growth“ / „Wohlstand ohne Wachstum“ (Tim Jackson)
  111. 111. „Grenzen des Kapitalismus“ (Andreas Exner, Christian Lauk)
  112. 112. Eher wissenschaftlich / trocken:
  113. 113. „The Spirit Level“ (Kate Pickett, Richard Wilkinson) </li></ul>
  114. 114. Sonstige Literatur <ul><li>„Limits to Growth“ / „Grenzen des Wachstums“ (Donella und Dennis Meadows) + zwei Aktualisierungen
  115. 115. „Growth Fetish“ (Clive Hamilton)
  116. 116. „Farewell to Growth“ (Serge Latouche)
  117. 117. „Exit“ (Meinhard Miegel)
  118. 118. „The End of Growth“ (Richard Heinberg) </li></ul>
  119. 119. Nochmal: <ul>WENIGER ARBEITEN! WENIGER KONSUMIEREN! </ul>

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