UdK Berlin
               2008-10-26

Petabyte's Mondfahrt
Wohin die Reise unseres digitalen
Zeitalters führt
Prof. H.
                  Wöhlbier

Hochschule Mannheim
Leiter des Instituts für interaktive Medien
Motor-Talk.de
Gründer...
Motor-Talk.de


Seit 2001
Entstanden aus dem Konzept des
Contentboard
Motor-Talk.de


Grösste Auto-Portal Deutschlands
17 mio Beiträge von 950.000 Mitgliedern
Seit Juni 2007 Beteiligung von Ax...
Petabyte
Zeitalter
Petabyte
                 Zeitalter

KiloByte on Floppy Disks
Megabytes on Hard Drives
TeraBytes on Disk Arrays
PetaBytes ...
Petabyte
Zeitalter
Petabyte
                      Zeitalter
27 mio DataServer 216 PetaB RAM, 1.6 ExaB HD
1.2 mrd PC               1.2 Exa RAM...
Fotos



300 mio Fotos jeden Tag
Fotos



100 milliarden Fotos Jahr !
Fotos



Eye-Fi SD Card
Fotos



Eye-Fi SD Card
Fotos



Eye-Fi SD Card
Fotos
Fotos



Gesichtserkennung
Fotos



Gesichtserkennung
Fotos



Gesichtserkennung
Fotos



Gesichtserkennung
Fotos



Google StreetView
Fotos



Google StreetView
Fotos



Google
StreetView
Fotos


Google
StreetView
Video
Video


Archiviertes Material
Live Broadcast
Video


30 mrd VideoViews/Monat
10 mrd von YouTube alleine
25 PetaByte Datentransfer
Video



quot;Book
Trailerquot;
Video



YouTube Insight
Video



YouTube
Insight
Video



YouTube
Insight
Video



YouTube
Insight
Video



YouTube
Insight
Video



Live Streaming Video
Video


Zattoo
quot;Installiere Zattoo - schneller als die
Fernbedienung zu suchenquot; - kosmar
Video

Personal Broadcasting
Seesmic
Stickam
Mogulus
...
Video

Personal Broadcasting
Seesmic
Stickam
Mogulus
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Personal Broadcasting
Seesmic
Stickam
Mogulus
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Personal Broadcasting
Seesmic
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Mogulus
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Personal Broadcasting
Seesmic
Stickam
Mogulus
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Personal Broadcasting
Seesmic
Stickam
Mogulus
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Vorlesung Internetkommunikation1
http://mogulus.com/habu

Weitere Kurse
Interfacedesign
Offenes Gestalten
Kurs einer...
Video


qik.com
Mobiles Live Video-Streaming
Archivierung und Community
Video



qik.com
iPhone Interface
Video



qik.com
iPhone Interface
Video



qik.com
iPhone Interface
Video



qik.com
Video



qik.com
Video



12seconds.tv
Videos von genau 12 Sekunden Dauer
Video



12seconds.tv
Videos von genau 12 Sekunden Dauer
Video



12seconds.tv
Videos von genau 12 Sekunden Dauer
Twitter
Twitter


1. quot;What are you doing?quot; Max. 144 Chars
2. In Echtzeit für jeden der 'followt'
3. Tweets über Schnittste...
Twitter



blog   pix                    book- blog
post         video      pix         post   pix
                       ...
Twitter
The Flow



 blog           pix                                                               blog
        tweet

...
Twitter
Aggregatoren
FriendFeed, SocialThing, LifeStream,...

 blog           pix                                         ...
Twitter
Twitter
Twitter
Twitter
Twitter
Twitter

Der reale Raum und die Öffentlichkeit
parzelliert sich
Der virtuelle Raum integriert immer
weiter zum Cyberspace
Ambient Data



nicht von, sondern durch jemanden
erstellt Daten, oder aus dem Umfeld
Ambient Data



Quake Catcher Network
Erbebenforschung mit collaborative PCs
Ambient Data



WLAN
T-shirts
Ambient Data


SkyHook
WLAN-
Positions-
bestimmung
Ambient Data


RFID
Ausgereifte Technologie
Einsatz zurzeit in Logistik und Handel
Ambient Data



tikitag
Ambient Data



mir:ror
Ambient Data


mir:ror
selben Hersteller wie Nabaztag
www.nabaztag.com
Ambient Data


Copybox
'Photoshop für reactive advertising'
Verändert Inhalte je nach Gegebenheiten
Exportiert Flash-Code
Ambient Data



Copybox
Ambient Data



Copybox
Ambient Data



Copybox
Ambient Data



Copybox
Ambient Data



Copybox       oder
Cloud
Cloud


AWS - Amazon Web Services
S3 - Simple Storage System
EC2 - Elastic Cloud Computing
Cloud


Google
Data
Center
Design &
            Wissenschaft


Herzog & de Meuron
Bird's Nest
Design &
Wissenschaft
Design &
                      Wissenschaft




cc Wolfgang Grossmann (flickr)
Design &
              Wissenschaft
Realität > Modell > Experiment >
Verifizierung des Modells > Einsicht >
Anschauung > Re...
Design &
              Wissenschaft

Realität > Modell > Experiment > Einsicht
> Anschauung > Realität

Realität > Daten >...
Design &
              Wissenschaft

Realität > Modell > Experiment > Einsicht
> Anschauung > Realität

Realität > Daten >...
Design &
Wissenschaft
Design &
              Wissenschaft


Radial
Convergence
Design &
Wissenschaft
Design &
Wissenschaft
Design &
Wissenschaft
Design &
Wissenschaft
Design &
             Wissenschaft

Google Way
Ohne Inhalt zu beachten, ohne nach
Gründen zufragen
Ohne Semantik oder Kaus...
Outtakes


RFID
Singularität an der Mensch-Maschine-
Schnittstelle
Outtakes



Spielkonsolen
besonders Wii!
Outtakes



Adobe Produktpalette
Der Online-Shift
Outtakes



OpenStreetMap
Fast wie Wikipedia
Outtakes


Touch Screen
Der Abstand zwischen Mensch und
Maschine ist dünner geworden
Outtakes



iPhone versus Android
Ideologien begegnen sich
Outtakes



Zootool.com
Zähme das Netz!
Das war's
                             Danke!
woehlbier@gmail.com
twitter.com/habu



Schriften: Myriad Pro, semibold, bol...
Petabyte's Mondfahrt - Wohin die Reise unseres digitalen Zeitalters führt.
Petabyte's Mondfahrt - Wohin die Reise unseres digitalen Zeitalters führt.
Petabyte's Mondfahrt - Wohin die Reise unseres digitalen Zeitalters führt.
Petabyte's Mondfahrt - Wohin die Reise unseres digitalen Zeitalters führt.
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UdK Berlin, 2008-10-26 Masterstudiengang "Leadership in Digitaler Kommunikation"
Der Vortrag spannt den Bogen von Foto, Video, Live Videostreaming, Twitter und Aggregatoren bis hin zu Veränderungen bei Design und Wissenschaft, um an dessen und Beispielen den Übergang in das PetaByte-Zeitalter mit unvorstellbarer Speicher- und Rechnenleistung in der Cloud zu zeigen.


cc habu - Hartmut Wöhlbier BY - NC - SA

Veröffentlicht in: Technologie
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Notizen
  • SKRIPT
    (wie gesagt, alles CC: BY NC SA, habu - Hartmut Wöhlbier)

    2008-10-26, UdK Berlin, Masterstudiengang 'Leadership in digitaler Kommunikation'

    Petabytes Mondfahrt

    >>> Begrüssung
    >>> Vorstellung

    === Motor-Talk ===
    gegründet mai 2001
    entstanden aus dem Konzept des ContentBoard
    Grösste Forum in deutscher Sprache
    17 mio Beiträge von 950.000 Mitgliedern
    33 mio PI und 5,5 mio Visits (AutoBild: 57mio PI, 4,3mio Visits; AMS: 25mio PI, 1,9mio Visits))
    Axel Springer als strategische Beteiligung und wegen der Aufkommenden Konkurrenz im Bereich Automobil
    So sieht es aus. Sah es aus Relaunch vergangene Woche
    Neue Layout
    Einzigartig: Design für verschiedene Breiten

    Es geht um die Zukunft, die wir wir jetzt aufbauen. und wenn eines diese Zukunft noch viel mehr charakterisieren wird, als es die Gegenwart bereits charakterisiert, sind das die enormen Datenmengen, mit denen wir umgehen.

    schöner Titel, weil Petabyte, 1.000.000.000.000.000 byte, also eine Billiarde Bytes, die nächste Einheit nach Terabyte und Gigabyte sein wird, mit der wir in Bezug auf den Computer natürlich umgehen werden.
    KiloByte on Floppy Discs
    Megabytes on Harddrives
    TeraBytes on Disc Arrays
    PetaBytes in the Cloud
    Und Mondfahrt passt sehr schön, weil der Moonshot das zentralste technischen Ereignis war, dass die Menschen gemeinsam erlebten und sie nachhaltig verändert hat. Erst das Internet hat in diesen Kriterien eine ähnliche, wenn nicht sogar grösseren Einfluss auf die Menschheit gehabt und wird es noch weiterhin haben.

    Die Vernetzung der Computer ist längst nicht mehr eine Disziplin der Computertechnologie, sondern verändern alles von Kommunikation, Unterhaltung, Soziologie, Design und viele Bereiche darüber hinaus. Und diese wiederum verändert, die Art, in der wir uns vernetzen. Aber dazu mehr später...

    Zunächst möchte ich auf die Grösse eingehen, die wir erreicht haben, welche Ausmasse die Vernetzung angenommen hat.
    Dazu macht es Sinn, etwas Übung bei den grossen Zahlen zu bekommen:

    [Tabelle]

    PetaByte = milliarde MegaByte
    ExaBye = 1 BILLION MB Also Billionen Millionen Bytes

    Und Anwendung finden derart grosse Zahlen, wenn wir uns anschauen, womit wir uns inzwischen auf der Erde umgeben haben
    27 mio DataServer - 216 PetaB RAM - 1.6 ExaB HD
    44 mio DVR - 5,7 PetaB RAM - 2,7 ExaB HD
    85 mio PDAs - 2,7 Peta RAM - 6.1 Peta HD
    120 mio Digital Kameras - 3,8 PetaB RAM - 2.9 PetaB HD
    100 mio WebCams -
    220 mio mp3 Player - 7 PetaB RAM - 8,8 ExaB HD
    1,2 mrd PC - 1.2 Exa RAM - 72 ExaB HD
    3,3 mrd Handys - 106 PetaB RAM - 211 PetaB HD

    >>>Geschichte von Schachbrett und der Verdoppelung der Reiskörner! -> MP3 Player

    Nehmen wir nur mal ein Gerät hiervon raus und zwar, weil wir alle visuelle orientierte Menschen hier sind, die Digitalkamera.

    Die 120 mio Knipsen machen täglich 300 mio Bilder. das ist eine unvorstellbar grosse Zahl und es wird noch unvorstellbarer, führt man sich vor Augen, dass dies über 100 mrd Fotos pro Jahr sind.

    Gut, das sind zunächst nur Daten auf einem Chip aber von dort aus diffundieren sie auf die Festplatten, auf CD-ROMs, werden per Email verschickt und schliesslich ins internet zu flickr, picasa, Fotobucket und der gleichen hochgeladen.
    Die genannten Portale haben inzwischen jedes zig mrd Fotos gespeichert. Allein diese drei bringen es auf durchschnittlich etwa 2 Fotos im Netz für jeden Erdeneinwohner, also etwa 13 mrd Fotos.
    Gut, das sind nicht die 100 mrd/Jahr, von denen ich eben gesprochen habe, aber wir sind erst am Anfang:

    Fotos ist etwas, das man typischer Weise mehreren Menschen - meist die, die dort waren oder mit auf den Fotos sind - teilen.

    Genau hier greift das Prinzip der Vernetzung: es ist einfacher Objekte zentral zu lagern und sich um die Zugriffsrechte darauf zu beschränken, anstatt die Objekt jeweils zu distribuieren. Daher entstehen zuhauf Dienste wie Rapidshare, senduit, Dropbox, MobileMe von Apple oder SkiDrive von M$.

    Weiterhin möchte man die Fotos nicht nur anderen Zukommen lassen, sondern auch selber von beliebigen Orten darauf zurückgreifen können und nicht nur 'zu Hause rum liegen haben'!

    Wir können also davon ausgehen, dass wir in Zukunft vernetzte Medien verstärkt benutzen werden und eben auch für Fotos.

    Und wird werden diesen Vorgang vereinfachen. Ein sehr schönen Produkt hierfür ist Eye-fi: Eine SD Karte mit 2GB (1000 Fotos!) mit eingebauter WLAN-Funktionalität. Das heisst, die Fotos finden ihren Weg in die Cloud alleine:
    Kaum ist die Kamera im Bereich eines offenen WLANs werden die Fotos automatisch zu ein beliebige Foto-Community hochgeladen und steht sofort zum Zugriff bereit oder als privates Objekt.
    Bevor die Fotos jedoch hochgeladen werden, werden sie mit Geodaten versehen. Das heisst, die SD-Karte führt nach jeder Aufnahme eine Positionermittlung durch und tagt das Foto mit diesen Geo-Daten.
    $99 !
    Postionbestimmung über SkyHook nicht GPS!
    Diese Funktionalität werden in naher Zukunft fast alle Kameras haben. Und die die eine alte haben werden es mit eben solch einer SD-Karte nachrüsten.

    Interessant ist, was weiterhin mit den Bilder passieren wird:
    Google hat verkündet, das es vor hat, eine Bilddatenbank mit über 1 billionen miteinander verknüpften Bildern zu erstellen.
    Was 'miteinander verknüpft heissen kann, kann man ahnen, wenn man sich überlegt, das der PageRank bei Google ImageSearch nicht über die Inhalte der Bilder geht, sondern darüber, was auf den Seiten steht, in denen die Bilder eingebettet sind. Das bedeutet nichts anderes, als das bei der Bildersuche bereits semantische Verbindungen entstehen, nicht visuelle Ähnlichkeiten!

    Aber auch die Bildinhalte werden analysiert. Sehr interessant ist, was bereits jetzt möglich ist hinsichtlich der Erkennung von Gesichtern.

    Gesichtserkennung ist eines der bedeutungsvollsten Schritte, die hinsichtlich Fotos in naher Zukunft zu erwarten ist: CORY DOCTOROW, Science Fiction Author und Blogger bei BoingBoing, das zweit- oder dritt-grösste Blog der Welt, sagt voraus, dass dies einer der grössten einschnitte in die Privatsphäre der Menschen bedeuten wird.
    Erkennen, werd auf Bildern drauf ist -> Wer mit wem -> damit Wahrscheinlichkeiten der Treffer verbessern. Datum und Zeit der Aufnahme sowie Geo-Tagging katalysiert den Prozess...

    Wie gut die Gesichtserkennung bei Google bereits funktioniert, zumindest zu erkennen, dass ein Gesicht auf dem Foto ist, ist erstaunlich:

    [Goggle ImageSearch mit Gesichtserkennung]

    Hier eine Suche bei Google ImageSearch nach dem Begriff 'Butterfly'
    Stellt man bei den Suchoptionen ein, dass nur nach Bildern gesucht werden soll, ist das Ergebniss erstaunlich...
    Bis auf einen einzigen Fehler wurden nur Bilder mit Gesichtern gefunden. Das ist bereits ein entscheidender Schritt.
    Sehr zuverlässig lässt bereits heute auch sagen, ob ein Gesicht männlich oder weiblich ist.

    Ich wage mal die Prognose, dass die erste Software zur ausreichenden Erkennung von Gesichtern 2013 laufen wird, also in vier bis fünf Jahren, eher weniger.

    Danach geht es ganz schnell: Bots werden alle verfügbaren Bilder crawlen und analysieren und miteinander und anderen Inhalten verknüpfen.

    Wesentlich gezielter geht Google mit Bilderdaten bei StreetView vor. Dort werden die Fotos dafür bereits gezielt gemacht, um zusammengesetzt einen neuen Raum aufzubauen. StreetView ist faszinierend, ist aber an sich nichts besonders neues. Die Geschwindigkeit mit der es ausgebaut wird, ist jedoch erstaunlich. Es fing im Mai 2007 mit den 5 Städten: New York, San Francisco, Las Vegas, Miami, and Denver...

    heute...

    die Bilder die gemacht werden *werden* in Zusammenhang mit einander gebracht und bilden so ein Netzwerk, in dem man direkt Navigieren kann.
    Auch im Rahmen von Google Maps finden sich unzählige Bilder, die von Privatpersonen erstellt und zu Verfügung gestellt werden.

    Schaut man sich StreetView & PhotoSynth an, und betrachtet die Geschwindigkeit, in der sich diese Projekte entwickeln, sieht man, wie wir nach und nach unsere Umfeld im den Digitalen Medien abbilden. Im wahrsten Sinne des Wortes.

    Wie die Menschen im 17. Jahrhundert die Welt kartografierten und dies bis in die 60er taten, bis wir zum Mond geflogen sind, so bilden wir jetzt die Welt ab in Internet ab.

    Und das alles sollte man sich unter dem Metathema des Vortrags vergegenwärtigen: Den unglaublichen Mengen an Information, die erstellt und transportiert werden. Und wir fangen erst an, die Netzwerke zu füllen!
    Aber das ist nur die Front bei der Entwicklung von Bildern im Netz. Wesentlich datenintensiver ist der Umgang mit Video. Auch da tun sich erstaunliche Entwicklungen. Seit YouTube findet im Videos zunehmend Verwendung bei den Usern.

    In den USA können 75% der Computer, mit denen ins Internet gegangen wird, Videos auch abspielen.

    Welches Potential in Video als Kommunikationsformen steckt, kann man erahnen, wenn man sich vor augenhält, das wir 1,2 mrd Menschen einen PC haben, es jedoch über 3,3 mrd Handys gibt. Man schätzt, es wird 1 mrd Menschen geben, die nie mit dem Computer ins Internet gehen werden, jedoch mit dem Handy. Hier sind wir an einem sehr spannend Punkt: Für viele Menschen wird Video die beste Form sein Information und Kommunikation zu speichern, zum Teil auch, weil sie nicht lesen und schreiben können.

    Im Vergleich zu Fotos bildet Video Abläufe und Kommunikation besser ab.

    Dabei sollte man grundsätzlich zwei Formen unterscheiden: Archivmaterial und LiveBroadcast
    In Bezug auf Archiv hat sich YouTube mit Abstand an die Quantitative Spitze gestellt:
    10 mrd angeschaute Videos/Monat, 35% aller VideoKonserven. Bei der Qualität ist nach allgemeiner Einschätzung z.B. vimeo.com ein gutes Portal.

    Interessant fand ich bei YouTube die Möglichkeit, Video-Kommentare verfassen zu können, Also Kommentare zu einem Video im gleichen Medium. Amazon ermöglicht ja seit Kurzem auch Kommentare zu Büchern als Video. Wir sehen also ganz deutlich den Schift vom Text zum Video. Was früher geschrieben wurde, wir heute als Video transportiert.
    Und bei YouTube machen Verlage Werbung für Bücher mit Video - sog. 'Book Trailer' ! Verrückte Medienwelt! So verrückt, das muss ich zeigen...!

    Und bei YouTube machen Verlage Werbung für Bücher mit Video - sog. 'Book Trailer' ! Verrückte Medienwelt! So verrückt, das muss ich zeigen...!

    Eine interessante Neuerung bei YouTube ist die Statistik, die jetzt jeder von seinen Videos erhält: YouTube Insight.
    Detailinformation über die Anzahl täglicher Zugriffe auf das Video mit regionaler Zuordnung, und absoluter Popularität und einer Auflistung, wie die Besucher auf das Video gekommen sind, YT-Suche, YT-Favoriten,...

    Das beste jedoch ist die 'Hot Spots' Analyse, bei der man sehen kann, wo die Zuschauer das Video verlassen haben, bzw, zurückgegangen sind, um sich eine Stelle erneut anzuschauen!

    Das sind Massnahmen, um die Qualität der Videos zu verbessern. Bessere Tool, als manch Fernsehproduktion! Es passiert also vieles, um die Ausdrucksformen der Menschen im Videobereich zu verbessern und und damit die Kommunikation.

    Massenhafte Rechen- und Speicherleistung machen es möglich!

    >>> Vergleich: früher Fotograf - heute fotografiert jeder

    Wieder der Vergleich zwischen Bild und Video -> Medien Shift -> Mit Daten verbunden


    Aber das sind alles nur archivierte Videos. Neben diesen gibt es noch Live Video Streaming.
    Besonders im Bereich Video LiveStreaming wird das Angebot immer grösser.

    Recht interessant ist hier das Produkt Zattoo, dass eine erstaunliche Vielzahl von Programmen des Fernsehens auf dem Computer verfügbar macht. Die Einfachheit der Bedienung und der sinnvoll beschränkte Funktionsumfang machen die Software beliebt und universell einsetzbar.

    Ein Freund twitterte kürzlich: 'Installiere Zattoo - schneller als die Fernbedienung zu suchen'

    [Zattoo]

    Ich denke, Zattoo verdeutlich sehr gut, wie eine Verschmelzung von TV und Netz zur Zeit aussieht:
    Zattoo bringt Fernsehinhalte auf den Computermonitor.

    Umgekehrt passieret es im zunehmenden Masse bei PodCast. Durch Produkte wie AppleTV werden Video-Inhalte, die im Internet vertrieben und erhalten werden auf dem Fernsehgerät konsumiert.

    Von beiden Seiten herkommend verschmelzen die Medien. Beiden Ansätzen ist jedoch gemeinsam, das die Inhalte durch das Internet befördert werden. Das bedeutet wieder Daten, Daten, Daten....

    Ein weiterer Bereich, in dem Live Streaming eine starke Entwicklung erfahren hat ist das Personal Broadcasting. Hier kann jeder einen öffentlichen Live Video-Stream Video-Kanal einrichten und diesen eingebettet auf einer personalierbaren Seite mit beliebigen Inhalten füllen.

    Besonders zu nennen sind hier Seesmic, Stickcam und vor allem Mogulus

    [Screenshots Mogulus].

    Ich verbreite z.B. die Vorlesung Internetkommunikation1 der Hochschule Mannheim über Mogulus unter der Adresse http://mogulus.com/habu
    Auf dem selben Kanal werden auch zwei weitere Kurse der Interaktiven Medien ausgestrahlt: 'Interfacedesign' und 'Offenes Gestalten'
    Ich hätte auch sehr gerne diese Vorlesung gestreamt, doch war mir der Aufwand dann doch etwas zu gross und desweiteren wirft es auch durchaus rechtliche Probleme auf. -> Studiengebühren

    Seit Kurzem gibt es auch entsprechende Angebote für den mobilen Einsatz: Mit dem Handy werden Filme in Echtzeit ins Internet übertragen und anschliessend dort archiviert.
    Qik hat weniger Möglichkeiten für Zusätzliche Funktionen wie es Mogulus anbietet, doch das ist dem mobilen Einsatz geschuldet und eine gute Entscheidung, da wie Mogulus auf dem Computer, sind diese Handy-Anwendungen sehr einfach zu bedienen. Die Produkte, die in diesem Bereich führend sind, sind 'Seesmic' und vor allem 'Qik'

    Schauen wir uns 'Qik' kurz an:
    [Qik mobile, Bowser]

    Ein weiteres recht ähnliches Projekt ist 12seconds.tv
    Hierbei geht es darum, nur Filme zu erstellen oder hochzuladen, die genau 12 Sekunden lang sind.

    [12 seconds.tv]

    Welchen Zweck das haben kann und zu welchen Formen der Kommunikation das führen kann ist zurzeit grösstenteils noch völlig unklar.

    Aber es wird benutzt und so werden diese Fragen beantwortet. Es werden Daten erstellt, die - spätestens, wenn sie in grossen Mengen anfangen - eine Anwendung finden werden.
    Vielleicht kommt noch eine mobile Anwendung hinzu - wer weiss??

    Aber es erinnert sehr stark an Twitter. Bei letzten Vortrag in diesem Modul G2 war Twitter ein Outtake - ich hätte also gerne darüber gesprochen, doch habe ich es nicht, da ich mir nicht sicher war, welche Bedeutung es tatsächlich haben würde.

    heute ist klar, dass Twitter zu den innovativsten Projekte im Internet gehört und beispielhaft in vielerlei Hinsicht ist.

    >>> Wer kennt Twitter?
    >>> Wer nutzt Twitter?

    Twitter ganz kurz:
    1) In nicht mehr als 144 Zeichen (Buchstaben), soll/kann man beschreiben, was man gerade tut.
    2) Diese Nachrichten können von jedem in Echtzeit gelesen werden, der denjenigen zuvor auf eine Liste gesetzt hat.
    3) Twitter macht alle Informationen des Systems über Schnittstelle dritten verfügbar.

    Twitter hat also - abgesehen von Service- und Profilseiten - keine Gestalt, sondern ist eher ein axiomatisches System, dass das Daten speichert, die über Eingabeformen von Dritten eingegeben wurden und diese Daten distribuiert um von Dritten weiterverarbeitet und dargestellt zu werden.

    Ich möchte jetzt nicht darauf eingehen wie diese Ein- und Ausgabe gestaltet wird und welche Vielfalt bezüglich flexiblen Umgang mit den Daten entstanden ist. Ich möchte vielmehr zeigen, wie dieser Dienst andere Kommunikationsformen ergänzt.

    Twitter ist die schnelle kurze Kommunikationsform, die überall noch dazwischen passt. Beim Sender und beim Rezipienten.

    Inzwischen ist es so, dass sehr viele Menschen viele Informationen von sich in Netz stellen, Bilder Videos, Artikel in Foren, Leute Schreiben Blogs, machen PodCasts und so weiter. Dies sind Informationen, die in sich recht umfangreich sind und viel Information tragen.

    So hat etwa jeder Blogeintrag aufgrund seiner Länge einen Spannungsbogen, beleuchtet ein oder Mehrere Themen aus verschiedenen Blickwinkeln und versucht ein Thema in seiner Gesamtheit zu erfassen und darzustellen. Ein Bild das hochgeladen wurde trägt auch sehr viel Information und ein Video meist noch mehr. Wir können uns diese Partizipation im Netz etwa so vorstellen wenn wir die Aktivitäten gegen die Zeit auftragen:

    [diagramm, grob]

    Es entsteht eine Darstellung von Information in einem groben Raster.

    Wenn wir jetzt Twitter hier einzeichnen, sind das kleine Einheiten, die idealerweise die Zwischenräume fast ausfüllen.
    Es findet eine Integration im mathematischen Sinne statt.
    Das stellt den Übergang zu einem kontinuierlichen Medium dar, das in der Lage ist analoge Wahrnehmung von Vorgängen zu simulieren.
    Zumindest besser als diskrete Informationseinheiten.

    Man nennt das auch 'Microblogging'.
    Und dies passiert nicht nur durch Twitter, sondern durch andere Dienste wie eben 12seconds.tv, und ähnliche.
    Auch die dialogische kommunikation mit sms wies bereit seit geraumer Zeit in diese Richtung.

    Ich betreue zurzeit eine sehr interessante Semesterarbeit, bei der die Studentin versucht ein System zu konstruieren, in dem Gefühle und Assoziationen durch visuelle Mittel übermittelt werden.
    Hier sind die Informationsbits noch kleiner und es gibt noch mehr Gelegenheiten sie einzusetzen. Man könnte es als Nanoblogging bezeichnen...

    Zusammengefasst werden die vielen Informationen, die durch Twitter, YouTube, flickr oder Delicious und andere Dieste entstehen in sogennanten Aggregatoren. Beispiele sind FriendFeed oder SocialThing.

    [friendfeed, screenshot]

    Wichtig ist hierbei, wie Information und Rezipient zusammenkommen: während man früher zu den Blogs, Bilderdiensten oder Video-Portalen gegangen ist, wir heute aggregiert und der Flow as Push-Medium wahrgenommen. (Stowe Boyd)

    Angefangen hat diese Prozess mit den Feedreadern. GoogleReader als Beispiel. Aggregatoren, die microblogging und Freundschaftsbeziehungen mit einbeziehen sind eine Weiterentwicklung davon.

    Wegen diesem Flow an Information, spricht man auch von LifeStreams und greift oft die Analogie zum Wasser auf: WorkStreamr

    Auf diese Weise entsteht ein Kommunikationsraum, der sehr detailliert und authentisch funktioniert.
    Durch das Verbreitungsprinzip, dass an Rundfunk erinnert, entsteht auch so etwas, dass ich gerne als 'Verteilte Präsenz' bezeichne: Verschiedene Leute an verschiedenen Orten nehmen den Sender unmittelbar und authentisch wahr. Durch diese authentische Darstellung ist man quasi an anderen Orten zugegen.

    Das Potential für Produktionen ist hier noch längst nicht angegangen worden. Viele spannende Produktionen werden dies aufgreifen und umsetzen.


    Schauen wir uns in unserer realen Welt um, kann man feststellen, dass sich der öffentliche Raum immer weiter parzelliert und sich verschiedene Bereiche von einander abgrenzen und zu diskreten Einheiten werden.
    Die Strasse oder der Platz wird immer seltener zur Begegnungsstätte. Treffen finden seltener spontan, sondern oft durch Terminen und an halb-öffentlichen Plätzen statt. Der öffentliche Raum entleert sich und verkleinert sich.

    Im Gegenzug integriert der virtuelle Raum immer stärker und macht die stetige, quasi-analoge Abbildung möglich.
    Merkwürdig, wie diese Entwicklungen gegenläufig verlaufen!?

    >>> McDonald's, Starbucks, BurgerKing

    Eines sollten wir bei all diesem im Kopf behalten: Was da fliesst beim Flow sind Daten - Unmengen an Daten, die gespeichert und verarbeitet werden.
    PETABYTEWEISE

    Bei Twitter wird in paar Tagen die Grenze von 1 mrd Tweets erreicht sein.
    1 mrd fein granulierte Informationseinheiten!

    ---
    Immer mehr beobachtet man das Entstehen, zur Verfügungstellen und Vertreiben von automatisch gerierten Daten. Also Daten, die nicht von einer Person bewusst selbst erstellt werden, wie Fotos, Videos, Text oder Tweets sondern Informationen die durch ihn entstehen oder aus seinem Umfeld aufgenommen werden. Man spricht auch von 'Ambient Data'.

    Paradebeispiel hierfür sind die Geodaten, also die Information, wo etwas geschieht.

    Solche Daten werden kontinuierlich generiert und können als solche auch veröffentlicht und anderen Zugänglich gemacht werden. Ob das zurzeit unserem persönlichen Empfinden nach Privatsphäre entspricht, sei mal dahingestellt.
    Sicherlich werden wir aber in sehr absehbarer Zeit z.B. auf betriebssystemebene den Ort wo wir eine Datei erstellt oder verändert haben ebenso mitspeichern und zum Sortieren und Wiederauffinden benutzen, wie wir das heute mit dem Erstellungs- oder Änderungsdatum tun.


    Ein weiteres Beispiel sind Beschleunigungssensoren. In fast jedem Laptop befinden sich Beschleunigungssensoren, die dafür sorgen, das der Festplattenlesekopf sich in die Parkposition begibt, wenn das Laptop z.B. runterfällt, damit die Festplatte nicht beschädigt wird. Diese Beschleunigungsdaten werden ständig ermittelt und können auch öffentlich gemacht werden.

    Das passiert in einem interessanten Zusammenhang bei Projekt 'Quake Catcher Network', bei dem diese Daten zur Analyse von Erdbeben benutzt werden. In einer Demosoftware kann man sehen, welcher Natur die Daten sind.

    [Quake Catcher Network Appl]

    Im eigentlichen Einsatz werden die Daten mittels dem ScreenSaver Boinx ermittelt und an die Zentrale übermittelt, bei der Ort, Tiefe und Stärke von Erdbeben errechnet werden.


    Es gibt zum Beispiel auch T-Shirts, die Anzeigen, wann man sich in einem WLAN befindet und wie stark der Empfang ist.

    Das ist ein gutes Beispiel, für Ambient Data, die nicht vom Benutzer erzeugt werden, sondern aus Umgebung stammen.

    Zugegeben, dient dieses Beispiel eher dem Selbstzweck, doch wird WLAN z.B. auch zur Positionsbestimmung benutzt.

    Dabei wird nicht ein GPS verwendet, sondern ausschliesslich, in welchen WLANs man sich aufhält. Die Daten werden an eine Zentrale geschickt, bei der in einer Daten millionen WLANs und deren Position gespeichert ist. über die WLANs und deren Stärke wird dann der Ort ermittelt. Die Firma, die dies betreibt heisst Skyhook und bedient unzählige Firmen, darunter Apple für das iPhone, mit Positionsdaten.
    Ein wesentlicher Vorteil gegenüber GPS ist, die Unabhängigkeit von Sichtverhältnissen zu den Satelliten und funktioniert so auch in den GPS Shadows.

    Unerwähnt lassen möchte ich natürlich nicht die RFID-Technik, die bezüglich Ambient Data, vielleicht am weitesten avanciert ist. Die Technik ist ausgereift und der Einsatz in Handel und Logistik ist millionenfach bewährt.

    Die damit verbundenen Probleme sicherlich nicht. Die Probleme bestehen zusammengefasst darin, dass die Technik sich unseren Sinnen entzieht und Kommunikation nicht mehr Gegenstand der Gestaltung ist. Die Mensch-Maschine Schnittstelle ist hierbei an einer Singularität angelangt. Ein grosses, prinzipielles Problem.

    Kurz zeigen möchte ich aber zwei Produkte mit RFID für den privaten Anwender. Wichtig sind diese, da damit - bei gegebener Akzeptanz - eine flächendeckende, nicht gewerbliche Nutzung einsetzen wird. Ob diese Produkte diese Akzeptanz erlangen werden bleibt abzuwarten.

    Da ist zunächst tikitag. Ausgestattet mit einem Reader, Software und tikitags, lassen sich beliebige Gegenstände vertikitaggen und mit Funktionen belegen, die aufgerufen werden, wenn der tikitag mit einem Reader in Verbindung gebracht wird.

    So kann zu Beispiel der Vater dem Kind auf den tikitag der auf dem Teddy klebt einen Gute nacht Gruss sprechen, den das Kind dann hört, wenn der Vater am anderen Ende der Welt Geschäfte macht.

    Nach dem selben Prinzip arbeitet auch der Mirror genauso.
    sieht nur anders aus:

    übrigens der selbe Hersteller wie Nbaztag... aber das führt jetzt zu weit..!
    Weiter nichts zu RFID...

    In eine etwas andere Richtung aber auch sehr interessant ist eine neue Software zur Erstellung von Werbung für Internetsites. Die Hersteller nennen es auch das 'Photoshop für reactive advertising'.
    Sie heisst Copybox und wird von Burt angeboten. Also noch nicht - ist noch beta - aber nicht geheim!

    copybox ändert das Verhalten von Inhalten in Werbebannern, je nach verschiedenen Gegebenheiten, die weit über das normale Targeting hinausgeht. So kann man etwa den Inhalt eines Banners ändern, wenn es am Ort, an dem der Banner aufgerufen wird regnet. Oder man lässt die Uhrzeit einfliessen, oder den Börsenkurs oder was-auch-immer, von dem man die Daten hat. Diese bekommt, man praktischerweise von irgendwelchen Feeds, die die Infos tragen.
    Die Software wirkt sehr intuitiv und ist ein Paradebeispiel dafür, wie Ambient Data in unseren Alltag einzug erhualt und zur Grundlage weiterer Information wird.

    [copybox]

    Das sind nur wenige Beispiele in denen deutlich wird, dass das ständig unzählbar viel Information anfällt und wir nichts wirklich dafür machen müssen, es jedoch uns in unserem Tun und unseren Zustand umfangreich beschreibt.

    O'Reilly spricht seit einiger Zeit davon, dass das Internet der Zukunft das Internet der 'Ambient Information' wird und diese Informationen den grössten Teil der Information ausmachen werden.

    ---
    Wo aber soll dieser petabyteweise anfallende Datenmüll gespeichert werden um veredelt zu werden? Um verarbeitet zu werden und zugänglich gemacht zu werden? All diese Fotos, Videos, Video Streams, LifeStreams, Ambient Data und so weiter?

    Die Antwort ist die Cloud.

    Die Cloud sind die zentralen Computer Agglomerate von Google, Amazon, MicroSoft und anderen, die neben Speicherplatz auch Rechenleistung zum Teil kostenlos in Verbindung mit Anwendungen oder auch gegen Bezahlung anbieten.

    Amazon ist in diesem Bereich mit seinem AWS Angebot und den Produkten S3 (Simple Storage System) und EC2 (Elastic Cloud Computing) an der Spitze und viele namhafte Firmen und bekannte Websites nehmen diese Dienste eifrig in Anspruch.

    Die Vorteile sind
    1) praktisches, kostengünstiges Outsourcen
    2) unbegrenzte Skalierbarkeit.

    So kann man innerhalb kürzeste Zeit, wenn es die Nachfrage verlangt, die Rechenkapazität vervielfachen und nach Bedarf auch wieder drossel. Effizienter, kostengünstiger Umgang mit Computerresourcen.

    Fachleute sind sich einig, dass dies die zukünftige Architektur der meisten Anwendungen werden wird.
    Prinzipiell macht die zentral Haltung von Daten auch Sinn, wenn man sich die Paradigmentwechsel im Umgang mit Daten in vernetzten Medien anschaut:
    Es ist einfacher, Zugangsrechte zu verwalten, als Daten zu kopieren und zu verteilen.
    Spätestens wenn verschiedene Versionen so unkontrolliert im Umlauf sind, wird klar, welchen Vorteil eine zentrale, koordinierte Struktur hat.

    Nur um die Ausmasse zu verdeutlichen, mit denen die Datenmengen bewältigt werden, die da bereits heute - und wir stehen am beginn dieser Entwicklung - bewegt und verarbeitet werden:
    Google betreibt zwischen 500.000 und 1mio Computer, MicroSoft etwa 400.000 und Amazon etwa 100.000. Also bei bescheidenster Annahme über 1mio Computer alleine bei den grössten drei Playern.

    [aerial photo Google Center]

    Von oben sieht ein Google Data Center etwa so aus. der Standort neuer Data Center richtet sich übrigens hauptsächlich nach der Verfügbarkeit und Preis des Stroms!
    Verrückte Welt. [aerial foto Google Center]
    Google Plant Data Center in Lenoir, North Carolina in der Grösse von 44.000 qm - das sind 210x210 Meter!

    Die zur Verfügung stehende Rechenleistung und Speicherkapazität verändert bereits jetzt unser Welt - und unser Design.
    Und dies nicht indem heute einfach mehr schneller gemacht wird, sondern ganz andere Qualitäten entstehen durch die neuen Kapazitäten. Eine neue Dinge anzugehen und zu gestalten es geht nicht um mehr durch mehr Rechleistung, sondern um wirklich Neues durch mehr Rechenleistung.

    Bisher haben wir in der Architektur zum Beispiel immer einfache Prinzipien multipliziert um zum Ganzen zu kommen. Aus vielen Details, in sich betrachtbar und einfach, wurde das Ganze zusammengesetzt.

    Mit der uns heute zur Verfügung stehenden Rechenleistung können wir andere Wege gehen. Wir können Objekte als Ganzes sehen und diese als Ganzes entwickeln. Eine Veranschaulichung ist das nicht umsonst so viel zitierte Bird's Nest von Herzog & de Meuron
    [Bird's Nest]

    Die Komplexität der Bauweise beruht auf einer Statik, die sich nicht auf sich wiederholende Muster zurückgeht, sondern als ganzes konstruiert und so berechnet werden musste. Das sind Gebilde, wie sie nur heute möglich geworden sind und eine neue Ära im Design und Architektur einleiten.

    Zum Vergleich ein Bauwerk, das nach alten Massstäben konstruiert wurde und ganz deutlich auf eine sich wiederholende, aufbrechbare Konstruktionsweise zurückführen lässt: Der Bahnhof Paddington Station [foto Paddington]

    Aber auch die Wissenschaft als solches wird von Grund auf verändert und vielleicht auch erschüttert.
    Vor einigen Wochen hat Christian Andersson, Chefredakteur der Wired und Author des Buches 'the Long Tail' einen faszinierenden Artikel über 'Wissenschaft im Wandel' in der Wired veröffentlicht, der auch heiss in der Süddeutschen Zeitung diskutiert wurde.
    === Wer hat ihn gelesen? === ... --- sit back & relax

    Es geht darum, dass die Wissenschaft in der Vergangenheit immer nach dem selben Muster funktionierte: Aufgrund der Beobachtungen der Realität wird ein Modell erstell, dass allgemein gelten soll. Durch das exemplarische Experiment wird das Modell verifiziert. Damit erhält man Einsicht, die sich durch Anschauung in die Realität übertragen lässt. Damit lassen sich dann Brücken, Krankheiten heilen und Flugzeuge fliegen.
    Realität -> Modell -> Experiment -> Verifizierung des Modells -> Einsicht -> Anschauung -> Realität

    Heute - so Andersson - kann Wissenschaft anders gemacht werden. Erstmals in der Geschichte ist es möglich, anders als den traditionellen Weg über Modelle, Wissenschaft zu betreiben. Mit den uns heute zur Verfügung stehenden Unmengen an speicherbaren Daten und schier unvorstellbarer Rechenleistung kommen wir anders zu Erkenntnis.
    Heute nehmen wir Daten und wenden auf diese Mathematik an und schauen, was dabei herauskommt. Regelmässigkeiten führen zu Zusammenhängen, die sich formulieren lassen und neue Erkenntnis darstellen. Wir brauchen keine anfänglichen Überlegungen und Modelle, sondern gehen den direkten Weg von Daten zur Erkenntnis über den Weg der Statistik und Mathematik.
    Realität -> Daten -> Visualisierung -> Veranschaulichung -> Einsicht -> Modell -> Realität
    Wir nehmen die Daten, Visualisieren die Ihnen inneliegenden Strukturen, Veranschaulichen diese, kommen darüber zur Einsicht, verallgemeinern diese und können die Allgemeingültigkeit auf die Realität anwenden. Wie wir später sehen werden ist die Visualisierung und Veranschaulichung zum Teil auch nicht mehr nötig. Entscheidend ist der Schritt von den Daten zur Einsicht gelangen zu können.

    etwas verkürzt könnte man es auch so darstellen:
    Realität -> Modell -> Experiment -> Einsicht -> Anschauung -> Realität
    Realität -> Daten -> Einsicht -> Modell -> Realität

    Einsicht in Daten bedeutet oft auch Visualisierung. Wie mächtig Visualisierung ist erkennen wir an den so genannten Infografiken, die oft erstaunlich komplexe Inhalte veranschaulichen.
    Es geht jedoch nicht um die Visualisierung von Bekanntem - also um Vermittlung von Inhalten. So etwas sieht etwas übertrieben so aus:

    Das ist nicht die Art von Visualisierung komplexer Inhalte die ich meine. Diese Visulaisierung ist didaktisch und beruht nicht auf Daten, sondern auf Erkenntnis.

    Beispiele, bei dem Mathematik und einfache Darstellungsprinzipien auf Daten angewandt werden können sehen eher so aus:

    Oder um ein Beispiel eines bekannten Darstellungsprinzip zu wählen, so:
    Man nennt es Radial Convergence

    man erkennt hier sehr schön, wie durch die Veränderung eines Parameters, die Darstellung Eigenarten der zugrunde liegenden Daten aufzeigen kann.

    Wie vielfältig die Anwendungsmöglichkeiten ein und desselben mathematischen Prozesses sein kann erkennt man hier:

    Unzähliger solcher Beispiele findet man bei der Website Visualcomplexity.com, die sicher viele hier kennen werden:

    Man merkt sehr rasch, das wir in der Lage sind, aus Daten direkt Erkenntnis zu ziehen. Voraussetzung ist, dass die Daten in grosser Menge vor liegen und wir viel Rechenleistung zur Verfügung haben, um die Daten zu verarbeiten und darzustellen.

    So kann man von Modellen und Kausalität absehen und auf völlig neuem Wege zu Erkenntnis kommen.
    Es ist schon etwas merkwürdig von diesem uralten Pfad der Wissenschaft abzuweichen, doch ist es auch so, dass Modelle meist nur Annäherungen darstellten.

    Modelle, wie etwa die von Newton von Masse, wurden durch neue, weiterentwickelte ersetzt - in diesem Fall von der Relativitätstheorie und der Quantenphysik.
    Der direkte Umgang mit Daten, schützt diesem nicht vor, aber durch Aufgabe der Kausalität und der freien Beobachtung des Objekts direkt, wird es wohl minimiert.

    Was herrscht, ist nüchterne Mathematik - weniger Intuition und Gespür.


    Es ist das Google-Zeitalter, in dem eine Computer-, Software-, oder Entertainment-Firma - oder wie auch immer man Google bezeichnen möchte - den gesamten Werbemarkt aufrollt. Google hat dabei keinerlei Expertise im Werbebereich. Mit AdSense werden lediglich Daten in Zusammenhang gebracht und mit einer enormen Rechnenleistung und Mathematik zum Ergebnis geführt. Klassische Sichtweisen der Branche, wie etwa Kampagne oder Zielgruppen, Milieus, Anspache oder Markenkommunikation sind überflüssig. Es wird nicht auf vorhandenes aufgebaut, sondern einfach bestehendes in unvorstellbaren Grössenordnungen zusammengeführt und in Verhältnis zu einander gebracht. Rein algorithmisch, ohne Plan, Kreativität oder Gespür im Einzelnen.

    Ebenso sieht es in Googles Königsdisziplin, der Suche, aus: Bevor Google mit seinem Crawlern das gesamte Netz inhalierte, waren die grössten, besten und beliebtesten Suchmaschinen diejenigen, die auf einem händisch erstellten Katalog beruhten. Leute bei z.B. web.de vergaben Auszeichnungen wie den 'Cool Spot', Yahoo war ein taxonomisches Verzeichnis mit relativ wenigen Einträgen - weil nur diese es den Menschen, die es erstellten, es wert erschienen, genannt zu werden.

    Google's PageRank dagegen schaut sich die Inhalte der Seite nicht an, kennt nicht die Aussagen die darin stecken, sondern setzt die Seiten in Bezug zueinander und bewertet die Struktur mit der sie zueinander stehen. Es ist der algorithmische Ansatz, der zum Google Ziel führt - kein Inhaltlicher und keiner, der das spezifische betrachtet und nach Ursachen fragt. Sematik und Kausalität spielen keine Rolle mehr. Stattdessen herrschen Daten und Mathematik.

    Und unter dem selben Licht wird nun auch Wissenschaft betrieben: Ohne Modell, ohne Kausalität.

    Nun, wenn's funktioniert kann es einem wohl recht sein. Die Google Suche ist heute besser als der Katalog von Yahoo es wohl je hätte werden können, wenn man die Unmengen an Websites und Inhalte sieht, die es zu bewältigen gilt. Und wie die Wissenschaft zu Erkenntnissen kommt ist nicht die Maxime, sondern, das Neues gefunden und entdeckt wird.

    Ich glaube wohl, dass dieser Weg Erfolg versprechend ist und das es so funktioniert und vielleicht auch zunehmend besser funktioniert. bei der Google-Suche, AdWords und bei den Grossen Problemen der Wissenschaft beim Finden der kleinsten Teilchen.

    Aber ich bin mir auch sicher, das wir nicht die ganze Welt, auch die Kommunikation, Unterhaltung, die Art, wie wir Gruppen bilden und uns Gesellschaftlich ausrichten, diesen neuen Mechanismen unterwerfen sollten.

    Ich weiss nicht, wo uns der Daten-Flow hinführt. Einerseits praktisch, lustig, schnell und auch rationalisierend, mehr Freunde überall, und faszinierend, auf welche neue Art und Weise man Kommunizieren und mit Menschen in Kontakt stehen kann. Andererseits auch ein Schreckensbild zu sehen, was sich alles in so schneller Zeit ändert und zu wissen, dass wir erst ganz am Anfang dieser Entwicklung sind.

    Was nach all dem Überlegen letztens übrig bleibt, ist das wir mit Verantwortung und Blick auf den Menschen, die einzelne Person und sein Wohl hin gestalten sollten und Digitale Projekte, Kommunikation und Firmen danach ausrichten sollten. Wir bekommen mächtige Werkzeuge in die Hand mit denen wir lehren müssen umzugehen.

    So schwer es sein mag, die Ziele zu erkennen, so liegt doch darin unsere Hauptaufgabe und daran sollten wir unser Tun und Schaffen messen.



    OUTTAKES

    RFID
Singularität an der Mensch-Maschine-Schnittstelle
    Spielkonsolen
besonders Wii!
    Adobe Produktpalette
Der Online-Shift
    OpenStreetMap
Fast wie Wikipedia
    Touch Screen
Der Abstand zwischen Mensch und Maschine ist dünner geworden
    iPhone versus Android
Ideologien begegnen sich
    Zootool.com
Zähme das Netz!

    cc habu - Hartmut Wöhlbier BY - NC - SA
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Petabyte's Mondfahrt - Wohin die Reise unseres digitalen Zeitalters führt.

  1. 1. UdK Berlin 2008-10-26 Petabyte's Mondfahrt Wohin die Reise unseres digitalen Zeitalters führt
  2. 2. Prof. H. Wöhlbier Hochschule Mannheim Leiter des Instituts für interaktive Medien Motor-Talk.de Gründer und geschäftsführender Gesellschafter
  3. 3. Motor-Talk.de Seit 2001 Entstanden aus dem Konzept des Contentboard
  4. 4. Motor-Talk.de Grösste Auto-Portal Deutschlands 17 mio Beiträge von 950.000 Mitgliedern Seit Juni 2007 Beteiligung von Axel Springer
  5. 5. Petabyte Zeitalter
  6. 6. Petabyte Zeitalter KiloByte on Floppy Disks Megabytes on Hard Drives TeraBytes on Disk Arrays PetaBytes in the Net
  7. 7. Petabyte Zeitalter
  8. 8. Petabyte Zeitalter 27 mio DataServer 216 PetaB RAM, 1.6 ExaB HD 1.2 mrd PC 1.2 Exa RAM - 72 ExaB HD 3.3 mrd Handys 106 PetaB RAM - 211 PetaB HD 220 mio mp3 Player 7 PetaB RAM - 8,8 ExaB HD 44 mio DVR 5.7 PetaB RAM - 2.7 ExaB HD 85 mio PDAs 2.7 Peta RAM - 6.1 Peta HD 120 mio Digital Kameras 3,8 PB RAM - 2.9 PB HD 100 mio WebCams
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  49. 49. Video 12seconds.tv Videos von genau 12 Sekunden Dauer
  50. 50. Twitter
  51. 51. Twitter 1. quot;What are you doing?quot; Max. 144 Chars 2. In Echtzeit für jeden der 'followt' 3. Tweets über Schnittstellen verfügbar
  52. 52. Twitter blog pix book- blog post video pix post pix mark
  53. 53. Twitter The Flow blog pix blog tweet tweet book- tweet post video pix post tweet tweet pix tweet mark
  54. 54. Twitter Aggregatoren FriendFeed, SocialThing, LifeStream,... blog pix blog tweet tweet book- tweet post video pix post tweet tweet pix tweet mark
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  57. 57. Twitter
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  60. 60. Twitter Der reale Raum und die Öffentlichkeit parzelliert sich Der virtuelle Raum integriert immer weiter zum Cyberspace
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  67. 67. Ambient Data mir:ror
  68. 68. Ambient Data mir:ror selben Hersteller wie Nabaztag www.nabaztag.com
  69. 69. Ambient Data Copybox 'Photoshop für reactive advertising' Verändert Inhalte je nach Gegebenheiten Exportiert Flash-Code
  70. 70. Ambient Data Copybox
  71. 71. Ambient Data Copybox
  72. 72. Ambient Data Copybox
  73. 73. Ambient Data Copybox
  74. 74. Ambient Data Copybox oder
  75. 75. Cloud
  76. 76. Cloud AWS - Amazon Web Services S3 - Simple Storage System EC2 - Elastic Cloud Computing
  77. 77. Cloud Google Data Center
  78. 78. Design & Wissenschaft Herzog & de Meuron Bird's Nest
  79. 79. Design & Wissenschaft
  80. 80. Design & Wissenschaft cc Wolfgang Grossmann (flickr)
  81. 81. Design & Wissenschaft Realität > Modell > Experiment > Verifizierung des Modells > Einsicht > Anschauung > Realität Realität > Daten > Visualisierung > Anschauung > Einsicht > Modell > Realität
  82. 82. Design & Wissenschaft Realität > Modell > Experiment > Einsicht > Anschauung > Realität Realität > Daten > Einsicht > Modell > Realität
  83. 83. Design & Wissenschaft Realität > Modell > Experiment > Einsicht > Anschauung > Realität Realität > Daten > Einsicht > Modell > Realität
  84. 84. Design & Wissenschaft
  85. 85. Design & Wissenschaft Radial Convergence
  86. 86. Design & Wissenschaft
  87. 87. Design & Wissenschaft
  88. 88. Design & Wissenschaft
  89. 89. Design & Wissenschaft
  90. 90. Design & Wissenschaft Google Way Ohne Inhalt zu beachten, ohne nach Gründen zufragen Ohne Semantik oder Kausalität
  91. 91. Outtakes RFID Singularität an der Mensch-Maschine- Schnittstelle
  92. 92. Outtakes Spielkonsolen besonders Wii!
  93. 93. Outtakes Adobe Produktpalette Der Online-Shift
  94. 94. Outtakes OpenStreetMap Fast wie Wikipedia
  95. 95. Outtakes Touch Screen Der Abstand zwischen Mensch und Maschine ist dünner geworden
  96. 96. Outtakes iPhone versus Android Ideologien begegnen sich
  97. 97. Outtakes Zootool.com Zähme das Netz!
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