Universitätsrechts-Änderungsgesetz 2009 „Autonomie stärken  Qualität ausbauen“ 8. Juni 2009 – Presseinformation
Hintergrund und Ausgangslage   <ul><li>Weiterentwicklung des Universitätsgesetzes 2002  </li></ul><ul><li>Erfahrungen seit...
Autonomie stärken – Eckpunkte I <ul><li>Bekenntnis zur Autonomie der Universitäten und zu ihrem Status als  Rechtspersonen...
Autonomie stärken – Eckpunkte II <ul><li>Klare Kompetenzverteilungen  zwischen Rektorat, Senat und Universitätsrat </li></...
Autonomie stärken – Eckpunkte III <ul><li>Flexibilisierung der Professor/innenbestellung:  Einmalige Möglichkeit 20% der H...
Autonomie stärken – Eckpunkte IV <ul><li>Rektor/innenwahl auf breiter Basis  in Zusammenarbeit von Senat und Unirat </li><...
Qualität ausbauen - Schwerpunkt Lehre I <ul><ul><li>Novelle als Schlussstein der Bologna Struktur: </li></ul></ul><ul><ul>...
Qualität ausbauen - Schwerpunkt Lehre II <ul><ul><li>Novelle für mehr Orientierung und Fairness </li></ul></ul><ul><ul><li...
Qualität ausbauen - Schwerpunkt Lehre <ul><ul><li>Novelle für mehr Orientierung und Fairness </li></ul></ul><ul><ul><li>Ga...
Qualität ausbauen – Schwerpunkt Uni-Leistungen   <ul><ul><li>Novelle für bessere Bedingungen für Studierende und Lehrende ...
Qualität ausbauen – Sichere Finanzierung   <ul><li>Novelle als solide Finanzbasis und Anreiz für Exzellenz </li></ul><ul><...
Qualität ausbauen – Studienplätze sichern   <ul><li>Novelle setzt Regierungsprogramm um </li></ul><ul><li>Studienplatzentw...
Zeitplan <ul><li>Regierungsvorlage 9. Juni 2009 </li></ul><ul><li>Zuweisungssitzung 16. Juni 2009 </li></ul><ul><li>Wissen...
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Universitätsrechts-Änderungsgesetz 2009

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Universitätsrechts-Änderungsgesetz 2009

  1. 1. Universitätsrechts-Änderungsgesetz 2009 „Autonomie stärken Qualität ausbauen“ 8. Juni 2009 – Presseinformation
  2. 2. Hintergrund und Ausgangslage <ul><li>Weiterentwicklung des Universitätsgesetzes 2002 </li></ul><ul><li>Erfahrungen seit Inkrafttreten des UG 2002 </li></ul><ul><li>und 1. LV-Periode 2007-2009 </li></ul><ul><li>Ausführlicher Evaluierungs- und Diskussionsprozess 2007/2008 </li></ul><ul><li>Wiederaufnahme der laufenden Gespräche und Verhandlungen im Dezember 2008 </li></ul><ul><li>Ziel: „Autonomie stärken – Qualität ausbauen“ </li></ul><ul><li>Umsetzung des Regierungsprogramms </li></ul>
  3. 3. Autonomie stärken – Eckpunkte I <ul><li>Bekenntnis zur Autonomie der Universitäten und zu ihrem Status als Rechtspersonen sui generis </li></ul><ul><li>Frauenförderung: 40-Prozent-Frauenquote in allen Uni-Gremien (Uni-Räte, Rektorate, Senate bzw. Listen zur Senatswahl, Berufungs- u. Habilkommissionen) mit Durchsetzungsbestimmung </li></ul><ul><li>Bürokratie-Abbau und Effizienz in rund 50 Kernprozessen einer Universität durch klare Prozesse mit konkreten Fristen </li></ul><ul><li>Zeitgemäße, ergebnisorientierte Strukturen </li></ul>In Mio. €
  4. 4. Autonomie stärken – Eckpunkte II <ul><li>Klare Kompetenzverteilungen zwischen Rektorat, Senat und Universitätsrat </li></ul><ul><li>Senats-Zusammensetzung : 18,26 Mitglieder (Professor/innen 50% anstelle 50% plus 1) </li></ul><ul><li>Aufwertung des Mittelbaus: Senatssitze, Möglichkeit der Leitung von Fakultäten, Instituten und Departments </li></ul><ul><li>Mitbestimmung Betriebsrat in Unirat (Antragsrecht bei BR- betreffenden Tagesordnungspunkten) </li></ul><ul><li>Wartefrist für Ex-Politiker/innen im Unirat weiterhin 4 Jahre </li></ul>
  5. 5. Autonomie stärken – Eckpunkte III <ul><li>Flexibilisierung der Professor/innenbestellung: Einmalige Möglichkeit 20% der Habilitierten einer Uni zu befristeten § 99 Professuren aufzuwerten (§99 Professur Laufzeit kann von 2 auf bis zu 6 Jahre ausgedehnt werden) </li></ul><ul><li>Dadurch Erweiterung der Professor/innenschaft </li></ul><ul><li>Schlankeres Berufungsverfahren: 4 anstelle von 2 Gutachter/innen </li></ul><ul><li>Dienstpflicht für Gerichtsmedizin </li></ul>
  6. 6. Autonomie stärken – Eckpunkte IV <ul><li>Rektor/innenwahl auf breiter Basis in Zusammenarbeit von Senat und Unirat </li></ul><ul><li>Wiederbestellung der amtierenden Rektorin bzw. des amtierenden Rektors durch 2/3 Mehrheit in Senat und Uni-Rat ohne Ausschreibung möglich </li></ul><ul><li>Wahlordnung und Ausschreibung Rektor/innenwahl durch Unirat anstelle von Senat </li></ul><ul><li>Verpflichtende Findungskommission mit Vorsitzenden des Senats und des Uni-Rates </li></ul><ul><li>Dreier-Vorschlag der Findungskommission kann von Senat begründet geändert werden. Keine Rektorin, kein Rektor gegen den Willen des Senats möglich </li></ul><ul><li>Wahl der Rektorin bzw. des Rektors wie bislang durch Unirat </li></ul>
  7. 7. Qualität ausbauen - Schwerpunkt Lehre I <ul><ul><li>Novelle als Schlussstein der Bologna Struktur: </li></ul></ul><ul><ul><li>Möglichkeit der Umwandlung aller Studien in Bachelor und Master Struktur (inkl. Lehramt); Curricula Erstellung weiterhin durch Universitäten </li></ul></ul><ul><ul><li>Aufhebung des Bologna-Verbots für Human- und Zahnmedizin (Master, nach 6 Jahren weiterhin Dr. med.. Mögliche Berufsbilder für den Med-Bachelor zB Medizintechnik, Kombinationsstudien mit WU oder TU) </li></ul></ul><ul><ul><li>Möglichkeit von 4-jährigen Bachelor-Studien nach Vorlage eines Gutachtens </li></ul></ul><ul><ul><li>(zB Jus, Pharmazie etc.) </li></ul></ul><ul><ul><li>Förderung der Mobilität im Bachelor- und Masterstudium : Curricula müssen Möglichkeit für Auslandsstudien vorsehen </li></ul></ul><ul><ul><li>Gutachten für Beschäftigungsfähigkeit von Bachelor-Studien </li></ul></ul>
  8. 8. Qualität ausbauen - Schwerpunkt Lehre II <ul><ul><li>Novelle für mehr Orientierung und Fairness </li></ul></ul><ul><ul><li>Studieneingangsphasen: OK statt KO </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>mind. 1 bis max. 2 Semester (die Lehrveranstaltungen mind. 1/2 Semester) </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Lehrveranstaltungen geben Überblick über die wesentlichen Inhalte des Studiums </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>ausgenommen Studien mit bestehenden gesetzlichen Zulassungsbedingungen </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Rücksicht auf berufstätige Studierende – dementsprechendes Angebot ist zu schaffen </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Prüfungswiederholungen wie bei anderen Prüfungen (mind. 1+3); Kein KO </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Studienvorbereitende und laufende Studienberatung </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>positive Studieneingangsphase gibt OK zur Absolvierung aller folgenden Lehrveranstaltungen; keine quantitativen Beschränkungen für Fortsetzung </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Einführung durch Universitäten bis spätestens WS 2011/12 </li></ul></ul></ul>
  9. 9. Qualität ausbauen - Schwerpunkt Lehre <ul><ul><li>Novelle für mehr Orientierung und Fairness </li></ul></ul><ul><ul><li>Garantierter Master-Anschluss für jedes Bachelor Studium </li></ul></ul><ul><ul><li>Begabtenförderung: Zulassung Bachelor zum PhD/Doktorat </li></ul></ul><ul><ul><li>Möglichkeit für Universitäten Zugang zum Masterstudium nach qualitativen Gesichtspunkten zu regeln </li></ul></ul><ul><ul><li>PhD-Studienprogramme : autonome, leistungsorientierte Auswahlverfahren in Kombination mit Job-Perspektive an Universität </li></ul></ul>
  10. 10. Qualität ausbauen – Schwerpunkt Uni-Leistungen <ul><ul><li>Novelle für bessere Bedingungen für Studierende und Lehrende </li></ul></ul><ul><ul><li>Maßnahmen zur Verringerung der Studienabbrecher/innen : </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>Erhebung der Ursachen durch Universität </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Aktivitäten zur Verbesserung der Abschlussquoten </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Maßnahmen zum Ausbau der Studierendenberatung </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Coaching und Mentoring in der Studieneingangsphase </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Ausbau der Betreuungsangebote für Studierende mit Kindern </li></ul></ul></ul><ul><ul><li>Verbesserung der Betreuungsrelationen </li></ul></ul><ul><ul><li>Angebote für berufstätige Studierende </li></ul></ul><ul><ul><li>Sicherstellung von 30% Forschung und Lehre an Universitätskliniken </li></ul></ul><ul><ul><li>Personalentwicklung: Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und wissenschaftlicher Karriere </li></ul></ul>
  11. 11. Qualität ausbauen – Sichere Finanzierung <ul><li>Novelle als solide Finanzbasis und Anreiz für Exzellenz </li></ul><ul><li>Garantierte 157 Millionen Euro Ersatz der Studienbeiträge p.a. </li></ul><ul><li>(Basis des Verteilungsschlüssels sind die Studierendenzahlen WS 08/09, restl. Mittelaufteilung auf Basis der aktiven Studierenden) </li></ul><ul><li>„ Exzellenz-Prozent“ und „ Notfalls-Prozent“ als 2%-Reserve </li></ul><ul><li>Vergabe der reservierten Mittel bedarfsorientiert durch jährliche Gestaltungsvereinbarungen mit den Universitäten (zB für Initiierung neuer wissenschaftlicher Entwicklungen, Förderung interuniversitärer Kooperationen, besondere Verbesserung der Betreuungsrelationen etc) </li></ul>
  12. 12. Qualität ausbauen – Studienplätze sichern <ul><li>Novelle setzt Regierungsprogramm um </li></ul><ul><li>Studienplatzentwicklung: </li></ul><ul><ul><li>Human- und Zahnmedizin: bis zu 2.000 Plätze für Studienanfänger/innen bis WiSe 2015 </li></ul></ul><ul><ul><li>Veterinärmedizin: bis zu 250 Plätze für Studienanfänger/innen im </li></ul></ul><ul><ul><li>Diplomstudium Veterinärmedizin bis WiSe 2015  §124b </li></ul></ul><ul><ul><li>Psychologie: bis zu 2.300 Plätze für Studienanfänger/innen bis WiSe 2015 (ohne Quote)  §124b </li></ul></ul><ul><li>Heimische Interessen gegenüber dt. NC: </li></ul><ul><li>Ermächtigung des Ministers in Abstimmung mit der Bundesregierung in dt. </li></ul><ul><li>Numerus-Clausus-Studien auf Antrag der Unis Mindeststudienplätze und </li></ul><ul><li>qualitative Aufnahmeverfahren festzulegen </li></ul>
  13. 13. Zeitplan <ul><li>Regierungsvorlage 9. Juni 2009 </li></ul><ul><li>Zuweisungssitzung 16. Juni 2009 </li></ul><ul><li>Wissenschaftsausschuss 6. Juli 2009 </li></ul><ul><li>NR Plenum 8.-10. Juli 2009 </li></ul><ul><li>BR Ausschuss 21. Juli 2009 </li></ul><ul><li>BR Plenum 23. Juli 2009 </li></ul><ul><li>Inkrafttreten 1. Oktober 2009 </li></ul>

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