Vortrag sommerfeld 2010

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  • Vor 2 Tagen wollte ich hier - wie Sie - hier einen Vortrag zu Web 2.0 etc h ören... Was darf ich heute berichten ?
  • Und wir als Buchh ä ndler m ü ssen auch dort aktiv sein wo unsere Kunden sind. Lernen!
  • Ich war fasziniert vom Internet und seinen M ö glichkeiten.
  • Ü nzufriedenheit aktiviert die Menschen. Durch das Internet sind viele Dinge m ö glich geworden
  • Es gibt kaum noch etwas, was im Web nicht geht, egal ob im Cafe oder unterwegs...--> Diese Folien auf SlideShare !
  • Ü berall auf Web-Seiten wird man eingeladen Fan zu werden, Like us, oder Kommentare zu hinterlassen,
  • Geht klar zu Lasten von TV, Zeitungen... Das Nutzerverhalten ä ndert sich sehr. UNGLAUBLICH, aber meine t äglicher Erfahrung im Laden...
  • Eine unter zahlreichen Studien ü ber Soc-nets. Andere Meinungen liest man erst gar nicht. So wie bei der LieblingsZeitung.
  • Eigentlich konnte man schon im Usenet viele Gleichgesinnte erreichen und unkompliziert ver ö ffentlichen !
  • Ja, auch die Politik nutzt nach Obama Soc-Nets.
  • Das hat bereits die gute alte E-Mail in den Hintergrund gedr ä ngt...
  • So wie im normalen realen Leben doch auch.
  • Vielleicht ist gerade dies das Spannende ! Ich checke oft Kommentare zu Lehmanns via TwitterSuche.
  • Wurde wieder best ä tigt durch Studien - So etwas kann normale Werbung nie erreichen. Weder Clementine noch Meister Propper
  • Nie wurde ich so oft zu Partys eingeladen.
  • Weil es pers ö nlicher ist, als sich durch eine Firmen Web-Seite zu klicken.
  • Diese Prognose Ist bereits Vergangenheit. Facebook hat Google in der Aufmerksamkeit eingeholt.
  • Und es gibt mehr Menschen die B ü cher schreiben als Menschen die B ü cher kaufen.
  • Es gibt mehr - viel mehr !
  • Unsere mediale Vistitenkarte! Vor einigen Jahren hatte ich einen Agenten, der mir w ö chentlich neue Verlage auf Xing (OpenBC) meldete.
  • Wer aktiv seine Seite pflegt, bekommt Job-Angebote, Einladungen und so mancher Kollege meldet sich.
  • Wenn man die Geduld aufbringt und die Anweisung dazu vorher liest ! Die JobSuche lernt meine Vorlieben. Mir hat ein Wiener Mac-H ä ndler bei fast unl ö sbaren Problemen schnell geholfen.
  • Leider sind nicht alle so aktuell. Die buchspezifischen Gruppen finde ich eher langweilig
  • Schon oft bei Lesungen genutzt. Erfolgreich bei ...
  • Hatte ich erstmal als v ö llig ü berfl ü ssig eingesch ä tzt. Aber nach kurzer Zeit lernte ich, Twitter zu verstehen.
  • Keiner informiert schneller als Twitter. Ob Demos, Wahlen oder Ungl ücke...
  • Meine Timeline... Wenn ich folge, schaue ich zuerst auf seine/ihre Favortiten
  • Das erste mal mit Erfolg die Preisverleihung (Literaturnobellpreis) verfolgt und alle B ü cher via Barsortiment ordern k ö nnen
  • Ct, CeBit, Linux, Perl, Bibliotheken, Als Anerkennung f ü r gelungene Tweets gibt es das RE-Tweet !
  • Twitterwall bei Veranstaltungen verfolgen. Heute z.B. live bei "buchcamp“ und bib3 !!!!!!!
  • Zu Twitter gibt es Hunderte Anwendungen als Hilfe.
  • Hat Buchh ä ndler und Verlage annimiert.
  • Gibt es ü berhaupt noch Menschen, die nicht in Facebook sind ??
  • Weil Facebook zu m ä chtig wird, gibt es Innitiativen, die ein eigenes, offenes Netzwerk bauen wollen.
  • Ein wunderbarer Dienst, wo amazon mal nicht der Gewinner sein wird. Auch auf Twitter geben Leute die aktuelle Location an
  • Es funktioniert, findet Nachahmer
  • Wir haben das Kommen und Gehen von anderen Kommunikationsmedien erlebt: Fax, mail, morgen ?
  • Vortrag sommerfeld 2010

    1. 1. Soziale Netzwerke nutzen im Web 2.0 <ul><ul><li>Vortrag von </li></ul></ul><ul><ul><li>Bernd Sommerfeld </li></ul></ul><ul><ul><li>Buchhändler in Berlin </li></ul></ul>
    2. 2. Wir wissen: <ul><li>- die Aufmerksamkeit der Kunden änd ert sich </li></ul><ul><li>- traditionelle Werbung funktioniert immer weniger </li></ul><ul><li>- immer mehr Menschen verbringen Zeit in Sozialen Netzwerken </li></ul>
    3. 3. Aufmerksamkeitsgewinner <ul><li>Seit ungef ähr zehn Jahren gibt es klassische Social Networks, wenn man von schon in den neunziger Jahren existierenden Chatdiensten und sonstigen Arten virtueller Communities absieht. </li></ul><ul><li>Howard Rheingold verwendete als Erster in seinem Buch (1993) den Begriff &quot;Virtuelle Gemeinschaften&quot;. </li></ul>
    4. 4. <ul><li>Das Internet als Collaboration-Plattform macht uns seit sp äte stens 1993 vor, wie lose Netzwerke aus weltweit verteilten Menschen Aufgaben bew ält igen, die bis dahin nur gro ße n Firmen vorbehalten waren. </li></ul><ul><li>Die bekanntesten Beispiele sind OpenSource-Software, Linux und Wikipedia. </li></ul>
    5. 5. Ortsunabh äng igkeit <ul><li>Durch die zentrale Struktur des Web wandern immer mehr Funktionen und Dienste vom eigenen Rechner zu Webdiensten, die von übe rall aus erreichbar sind. </li></ul>
    6. 6. Evolutionsstufen sozialer Netzwerke <ul><li>Am Anfang gab es geschlossene Netze, meist f ür Studenten, daraus wurden Plattformen und diese bereiten nun ihre Pr äse nz zusehend auf das gesamte Web aus. </li></ul>
    7. 7. <ul><li>Hohe Nutzerzahlen und interessante Zielgruppen </li></ul><ul><li>Die Macht der Social-Netzwerke ist gro ß und die Zeit, die Menschen darin verbringen, wird immer mehr... </li></ul>
    8. 8. Virale Strukturen <ul><li>Man kennt Menschen nicht real, hat aber dennoch Interesse an deren Leben. Und die, die einem mehr ähn eln, schenkt man mehr Vertrauen als anderen Menschen. </li></ul>
    9. 9. user-generated content <ul><li>Ein wesentlicher Anteil an der Attraktivit ät des modernen Web liegt in der M ögli chkeit, unkompliziert multimediale Inhalte zu ver öff entlichen, die von den Nutzern erstellt werden. </li></ul><ul><li>Im Gegensatz zu traditionellen Medien beruhen Social Media auf der Interaktion ihrer Nutzer. </li></ul>
    10. 10. <ul><li>Es ist ein Grundbed ürf nis der Menschen, zu sprechen... </li></ul><ul><li>Dabei geben sie bevorzugt besonders positive oder negative Informationen weiter. </li></ul>
    11. 11. <ul><li>Soziale Netzwerke dienen in erster Linie der Pflege und dem Ausbau der Beziehungen zwischen den Nutzern. </li></ul><ul><li>Wesentliche Merkmale sind die Profilseiten der Benutzer und die M ögl ichkeit, sich untereinander Nachrichten schicken zu k önn en. </li></ul>
    12. 12. Austausch <ul><li>Das Prinzip der Web-Netzwerke ist im Grunde einfach: Es funktioniert nach dem Prinzip Ge ben und Nehmen. </li></ul>
    13. 13. Zuh öre n <ul><li>Social Media kann f ür die eigene Marktforschung eingesetzt werden,um Kunden besser kennenzulernen und zu verstehen. </li></ul>
    14. 14. <ul><li>Hohe Aufmerksamkeit und Glaubw ürd igkeit durch pers önli che Empfehlung </li></ul>
    15. 15. Mehrwert <ul><li>Der Austausch mit Gleichgesinnten gibt den Mitgliedern Ihrer Community einen Grund, st änd ig und mehrmals t ägl ich auf das Portal zu kommen. Gleichzeitig werden von der Community erstellte Inhalte (Texte, Bilder, Videos, Podcasts) von deren Nutzern verteilt. </li></ul>
    16. 16. <ul><li>Es geht erst einmal darum, mit bestehenden und potenziellen Kunden in Dialog zu treten und authentisch und relevant übe r das Unternehmen zu informieren. </li></ul>
    17. 17. Kontrolle 2.0 <ul><li>Social-Media-Engagement bedeutet den Verlust von Kontrolle. Viele Aktivit äte n liegen nun in der Hand der Kunden und User. </li></ul>
    18. 18. <ul><li>In absehbarer Zeit werden Twitter, Facebook und Co. die st ärk eren Trafficlieferanten sein als Google News und die Google-Suche. </li></ul>
    19. 19. <ul><li>Problem unserer Gesellschaft: </li></ul><ul><li>Wenige h öre n zu. </li></ul><ul><li>Fast jeder hat was zu sagen. </li></ul>
    20. 20. Geeignete Netzwerke <ul><li>- Xing </li></ul><ul><li>- Twitter </li></ul><ul><li>- Facebook </li></ul><ul><li>- mehr ? </li></ul>
    21. 21. Xing <ul><li>Business Netzwerke sind eine spezielle Form von Sozialen Netzwerken, bei denen der Schwerpunkt auf gesch äft lichen Beziehungen liegt. </li></ul><ul><li>Xing wird meist von Unternehmern, leitenden Angestellten, Wissenschaftlern, Akademikern und Freiberuflern zum strategischen Netzwerken genutzt. </li></ul>
    22. 22. <ul><li>Ich kann mir im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild von meinem Gespr äch spartner machen, finde zus ätz liche Informationen und Ankn üpfu ngspunkte. </li></ul>
    23. 23. <ul><li>Ich muss mein Adressbuch nicht mehr pflegen, denn jedes aktive Mitglied h ält seine Kontaktdaten selbst aktuell. </li></ul>
    24. 24. <ul><li>Man kann gezielt suchen </li></ul>
    25. 25. <ul><li>Gruppen eignen sich hervorragend, um sich schnell übe r ein Thema zu informieren und Experten zu finden. </li></ul>
    26. 26. <ul><li>Einladungsmanagement </li></ul><ul><li>vereinfacht die Organisation </li></ul><ul><li>von Veranstaltungen. </li></ul>
    27. 27. Twitter <ul><li>Twitter ist ein kostenloser und sehr einfacher Kurznachrichtendienst im Internet, über den man Botschaften mit einer maximalen Län g e von 140 Zeichen versenden kann. </li></ul>
    28. 28. <ul><li>Twitter hat zwei gro ße St ärk en: </li></ul><ul><li>Kommunikation und Informationsaustausch </li></ul>
    29. 30. Beispiele <ul><li>M ärc hen aus juristischer Sicht </li></ul><ul><li>3 M änn er im Schnee, </li></ul><ul><li>Perl-Magazin, </li></ul><ul><li>iphone-API, </li></ul>
    30. 31. <ul><li>Wie findet man interessante Twitterkontakte? </li></ul>
    31. 32. <ul><li>Verschlagworte mit Hashtags am Ende des Texts #Schlagwort http://hashtags.org) </li></ul>
    32. 34. <ul><li>Sind Links zu lang, kann man sie hier http: //tinyurl . com k ürz en. </li></ul>
    33. 35. <ul><li>Mein Beitrag im B örs enblatt: http://www.boersenblatt.net/316939/ </li></ul>
    34. 36. Facebook <ul><li>F acebook ist zum neuen Leitmedium des Internets geworden. </li></ul>
    35. 37. <ul><li>- Pers önlic hes Profil </li></ul><ul><li>- Kontaktliste bzw. Adressbuch </li></ul><ul><li>- Benachrichtigung der Nutzer übe r verschiedene Ereignisse </li></ul>
    36. 38. <ul><li>Facebook wird quasi der Personalausweis oder zumindest die Visitenkarte einer neuen Generation. </li></ul><ul><li>W äre diese Community ein Staat, wär e dieser der viertgrößte der Welt. </li></ul><ul><li>Auf Facebook treffen sich eher Freunde, Kollegen und Bekannte. </li></ul>
    37. 39. <ul><li>Zahlreiche Verlage haben bereits ihre Facebook-Pr äse nz: Wagenbach, Mattes & Seitz, Hanser, Kein&Aber, Volland&Quist, The Groove, O'Reilly, Wiley, Addison-Wesley und der Residenz-Verlag. </li></ul>
    38. 40. Was k önn en sie dort tun ? <ul><li>Lernen </li></ul>Kundenbindung Kundenzufriedenheit steigern Reputation Chance: Der Marke ein Gesicht geben Monitoring
    39. 42. Location-Based Services <ul><li>Foursquare: </li></ul><ul><li>Man kann mit diesen Applikationen unterwegs an Orten einchecken und somit seinen Freunden mitteilen, wo man sich gerade aufh ält (auch in Kombination mit Twitter und Facebook). </li></ul>
    40. 43. <ul><li>Wenn man sich an einem Ort eincheckt, kann man folgendes sehen: </li></ul><ul><li>Sind Freunde von mir in der N ähe ? </li></ul><ul><li>Was haben Freunde von mir hier gemacht? </li></ul><ul><li>Anreiz- und Belohnungssystem: Badges </li></ul>
    41. 45. Social Media Newsroom <ul><li>ist eine Weiterentwicklung des klassischen News- oder Pressebereichs auf der eigenen Verlags-Website. Durch einen Newsroom wird z.B.Pressearbeit transparent gemacht und erleichtert den Informationsfluss zu Journalisten, Bloggern etc. </li></ul>
    42. 46. <ul><li>Neben einem schnellen Ü b erblick liefert ein Social Media Newsroom gegenüb e r dem klassischen Pressebereich weitere Vorteile: </li></ul><ul><li>Pull statt Push: Inhalte können per RSS-Feed abonniert werden </li></ul><ul><li>Dialog statt Monolog durch Kommentarfunktion </li></ul><ul><li>Suchmaschinenfreundlich: leicht indizierbar (durch bessere Verlinkung besseres Ranking als herkömmliche Presseseite) </li></ul>

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