Betriebsanleitung
                            Universal-Messumformer SINEAX V 604
                            Mode d’emplo...
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Betriebsanleitung
Universal-Messumformer
SINEAX V 604 .......................................................................
Betriebsanleitung
Universal-Messumformer SINEAX V 604

Inhaltsverzeichnis




                                            ...
(9)                      Die an den SINEAX V 604 gestellten Schutzanforderungen
                                          ...
Messausgang                                                             Ansprech-/Abfallschwelle des Relais:
             ...
Tabelle 4: Grüne Leuchtdiode (ON, Bild 2)                                                 Nach dem Wiedereinlegen des Fron...
8.2 Befestigung auf Wand                                                               Unbedingt sicher stellen, dass die ...
9.1 Anschluss der Messleitungen
Je nach Messaufgabe/Anwendung (siehe Tabelle 5) die Messeingangsleitungen anschliessen.


...
Anmerkungen                                                        Tabelle 6

9.1.1 Anschluss an Thermoelemente (Anschluss...
Von den im Abschnitt «4. Kurzbeschreibung» aufgezählten       13. Demontage-Hinweis
programmierbaren Details muss ein Para...
Mode d’emploi
Convertisseurs de mesure SINEAX V 604

Sommaire




                                                        ...
(9)                      Le convertisseur de mesure SINEAX V 604 satisfait aux
                                           ...
Sortie de mesure                                                            Seuil d’attraction / de chute du relais:
     ...
Tableau 4: Diode luminescente verte (ON, fig. 2)                                       diverses. Après mise en place de la ...
V604( Oreraring Manual)
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  1. 1. Betriebsanleitung Universal-Messumformer SINEAX V 604 Mode d’emploi Convertisseur de mesure universel SINEAX V 604 Operating Instructions Universal Transmitter SINEAX V 604 V 604-1 B d-f-e 987 810-02 06.06 Camille Bauer AG Aargauerstrasse 7 CH-5610 Wohlen/Switzerland Phone +41 56 618 21 11 Fax +41 56 618 35 35 e-Mail: info@camillebauer.com http://www.camillebauer.com 1
  2. 2. 2
  3. 3. Betriebsanleitung Universal-Messumformer SINEAX V 604 ....................................................................... Seite 4 Mode d’emploi Convertisseur de mesure universel SINEAX V 604 ..................................................................... Page 12 Operating Instructions Universal Transmitter SINEAX V 604 ..................................................................... Page 20 Sicherheitshinweise, die unbedingt beachtet wer- den müssen, sind in dieser Betriebsanleitung mit folgenden Symbolen markiert: Les conseils de sécurité qui doivent impérative- ment être observés sont marqués des symboles ci-contre dans le présent mode d’emploi: Safety precautions to be strictly observed are marked with following symbols in the Operating Instructions: Geräte dürfen nur fachgerecht entsorgt werden! Les appareils ne peuvent être éliminés que de façon appropriée! The instruments must only be disposed of in the correct way! 3
  4. 4. Betriebsanleitung Universal-Messumformer SINEAX V 604 Inhaltsverzeichnis R UE E T BA ILL T M WA M SEN CA TRA R S UE E O 1. Erst lesen, dann … ......................................................4 E T BA G ILL T M WA SINEAX M SEN CA TRA S E O G 04 V 6S INEA X 2. Lieferumfang ................................................................4 V 604 3. Übersichtsbild der Funktionselemente.........................4 4. Kurzbeschreibung ........................................................5 ER TT B A U A E EN AW LL SS ETR MI GO M CA SINEAX 5. Technische Daten .........................................................5 V604 6. Frontschild austauschen ..............................................7 ON ( ( ON 7. Gerät öffnen und schliessen.........................................7 ( ( 8. Befestigung ..................................................................7 ON 9. Elektrische Anschlüsse.................................................8 ( ( 10. Messumformer programmieren ..................................10 (3) 11. Inbetriebnahme ..........................................................11 (2) 12. Wartung ......................................................................11 13. Demontage-Hinweis ...................................................11 14. Mass-Skizzen .............................................................11 No. 15. Konformitätserklärung ................................................28 No. (1) (4) 1. Erst lesen, dann … (6) Der einwandfreie und gefahrlose Betrieb setzt voraus, dass die Betriebsanleitung (5) gelesen und die in den Abschnitten 8. Befestigung 9. Elektrische Anschlüsse 10. Messumformer programmieren 11. Inbetriebnahme enthaltenen Sicherheitshinweise beachtet werden. Der Umgang mit diesem Gerät sollte nur durch ent- sprechend geschultes Personal erfolgen, das das Gerät kennt und berechtigt ist, Arbeiten in regeltechnischen Anlagen auszuführen. Das Gerät darf nur zum Einstellen des DIP-Schalters, wie in Abschnitt “10. Messumformer programmieren” beschrieben, geöffnet werden. Bei weitergehenden Eingriffen in das Gerät erlischt der Garantieanspruch. Bild 1 2 Zugbügel (2) (zum Öffnen des Gerätes) 2. Lieferumfang 2 Frontschilder (3) (zum Anbringen von Vermerken) Messumformer (1) 2 Typenschilder (4) (zum Eintragen der Betriebsdaten Bestell-Code: Erklärung der 2. und 3. Bestell-Ziffer nach Programmierung) 604-1 x x 1 Ex-Bescheinigung (5) (nur für Geräte in Ex-Ausführung) 1 Standard, Messeingang nicht eigensicher, 1 Betriebsanleitung (6) Hilfsenergie 24... 60 V DC/AC 2 Standard, Messeingang nicht eigensicher, Hilfsenergie 85...230 V DC/AC 3 [EEx ia] IIC, Messeingang eigensicher, Hilfsenergie 24... 60 V DC/AC 4 [EEx ia] IIC, Messeingang eigensicher, 3. Übersichtsbild der Funktionselemente Hilfsenergie 85...110 V DC / 85…230 V AC Bild 2 zeigt die wichtigsten Transmitter-Teile, die im Zu- 2 Standard-Klimafestigkeit; sammenhang mit der Befestigung, den Elektrischen An- Gerät mit Vergleichsstellen-Kompensation schlüssen, dem Programmieranschluss und anderen in der 4 Erhöhte Klimafestigkeit; Betriebsanleitung beschriebenen Vorgängen behandelt Gerät mit Vergleichsstellen-Kompensation werden. 4
  5. 5. (9) Die an den SINEAX V 604 gestellten Schutzanforderungen der Richtlinie für EMV (89/336/EWG) werden erfüllt. Das Gerät (10) trägt das CE-Zeichen für EMV. (13) Messgrösse und Messbereich lassen sich mit einem PC, (11) Programmierkabel und der zugehörigen Software program- (7) mieren. Zudem können messgrössenspezifische Daten, wie (12) Ausgangsgrösse, Übertragungsverhalten, Wirkungsrichtung (3) und Details der Fühlerbruch-Überwachung programmiert werden. (8) Messumformer, die ab Lager geliefert werden, haben folgende Grund-Konfiguration: Camille Baue CH-5610 Wo – Messeingang 0...5 V DC Switzerla SINEAX V 604 – Messausgang 0...20 mA linear Anfahr-Festwert 0% ON während 5 s nach S1 re ad Inbetriebnahme 2wi just – Einstellzeit 0,7 s ON ( ( ( ( – Bruchsignalisierung Inaktiv – Netzbrumm-Unterdrückung 50 Hz S1 – Grenzwertfunktion Inaktiv 5. Technische Daten (15) (14) (4) Messeingang Messgrösse M Bild 2 Messgrösse M und Messbereich programmierbar Tabelle 1: Übersicht der Messgrössen und Messbereiche (3) Frontschild (4) Typenschild (Betriebsdaten) Messbereiche (7) Programmieranschluss Messgrössen Min. Max. (8) Klarsichtabdeckung Grenzen Spanne Spanne (9) Typenschild (Geräte Grunddaten) (10) Befestigungslaschen Gleichspannungen (11) Öffnungen für Zugbügel (zum Öffnen des Gerätes) direkter Eingang ± 300 mV 1 2 mV 300 mV (12) Hutschiene 35 ×15 mm oder 35×7,5 mm (EN 50 022) über Spannungsteiler 2 ± 40 V1 300 mV 40 V (13) Anschlussklemmen 1, 2, 6, 7, 11, 12 für Messeingang M Gleichströme (14) Anschlussklemmen 4, 9 für Messausgang A1 3, 8 für Messausgang A2 kleinere Ströme ± 12 mA1 0,08 mA 12 mA 5, 10 für Hilfsenergie H grössere Ströme – 50 bis 0,75 mA 100 mA 13, 14, 15 für Kontaktausgang K + 100 mA1 (15) Feld für Vermerke S1 Kalibriertaste für automatischen Leitungsabgleich bei Wider- Temperaturen mit – 200 bis standsthermometer in Zweileiterschaltung Widerstandsthermome- + 850 °C ON Grüne Leuchtdiode für diverse Betriebszustände ter für Zwei-, Drei- oder Rote Leuchtdiode für Fühlerbruch-Überwachung Vierleiteranschluss oder kleinere 0...740 Ω1 8Ω 740 Ω ( ( ( ( für Schaltzustandsanzeige (wenn keine Fühlerbruch- Widerstandswerte Überwachung wirksam ist) grössere 0...5000 Ω1 40 Ω 5000 Ω Widerstandswerte Temperaturen mit – 270 bis 2 mV 300 mV 4. Kurzbeschreibung Thermoelementen + 1820 °C Widerstands- Der programmierbare Universal-Messumformer SINEAX änderungen mit Fern- V 604 wird an Widerstandsthermometer, Thermoelemente, gebern/Potentiometern Widerstandsferngeber, Potentiometer oder an Gleichstrom- oder Gleichspannungsquellen angeschlossen. Er setzt die kleinere 0...740 Ω1 8Ω 740 Ω Messgrösse in ein eingeprägtes Strom- oder aufgeprägtes Widerstandswerte Spannungssignal um. grössere 0...5000 Ω1 40 Ω 5000 Ω Widerstandswerte Ausführungen in Zündschutzart «Eigensicherheit» [EEx ia] IIC, die Messgrössen aus einem explosionsgefähr- 1 Achtung! Verhältnis «Endwert/Spanne ≤ 20» beachten. deten Bereich zu erfassen berechtigt sind, ergänzen die 2 Max. 30 V bei der Ex-Ausführung mit eigensicherem Messein- Baureihe des Messumformers. gang. 5
  6. 6. Messausgang Ansprech-/Abfallschwelle des Relais: 1 bis 15 kΩ, je nach Messart und Messbereich Ausgangsgrössen A1 und A2 Zu b): Das Relais muss durch Programmieren inaktiviert Ausgangsgrössen A1 und A2 als eingeprägte Gleichstrom- werden: signale IA oder als aufgeprägte Gleichspannungssignale UA «Ausgang auf eingegebenen Wert, Relais inaktiv» durch Umschalten eines DIP-Schalters, die gewünschten Bereiche durch PC programmierbar. A1 und A2 nicht gal- Zudem muss der Grenzwert programmiert werden vanisch getrennt; es erscheint an beiden Ausgängen der (siehe Kapitel «Grenzwert») gleiche Wert. Zu c): Es muss nur der Grenzwert programmiert werden (siehe vorstehende Zeilen «zu b)») Normbereiche von IA : 0...20 mA oder 4...20 mA Grenzwert GW Aussenwiderstand IA1: Rext max. [kΩ] = 15 V Grenzwert-Typ: Programmierbar IAN [mA] – zur Überwachung der Messgrösse als unterer oder oberer Wert resp. = – 12 V zwischen – 10 und + 110%2 (siehe IAN [mA] Bild 3, links) IAN = Ausgangsstromendwert oder 0,3 V – zur Überwachung der Änderungs- Aussenwiderstand IA2 : Rext max. [kΩ] = geschwindigkeit der Messgrös- IAN [mA] se Normbereiche von UA : 0...5, 1...5, 0...10 oder 2...10 V ∆ Messgrösse Gradient = Lastwiderst. UA1 / UA2 : R [kΩ] ≥ UA [V] ∆t ext 20 mA zwischen ± 1 und ± 50%2/s (siehe Hilfsenergie H Bild 3, rechts) Allstrom-Netzteil (DC und 45...400 Hz) Hysterese: Programmierbar zwischen Tabelle 2: Nennspannungen und Toleranz-Angaben 0,5 bis 100%2 Nenn- Netz- Toleranz- Geräte bzw. spannung UN sicherung Angabe Ausführung 1 bis 100%2/s 24 ... 60 V Anzugs- und Abfall- T 250 mA verzögerungszeiten: Programmierbar zwischen DC / AC DC – 15…+ 33% Standard 85 ... 230 V 1 AC ± 15% (Nicht-Ex) 1 bis 60 s T 100 mA DC / AC Grenzwert der Grenzwert der 24 ... 60 V DC – 15…+ 33% In Messgrösse Änderungsgeschwindigkeit T 160 mA der Messgrösse DC / AC AC ± 15% Zünd- 85 … 230 V schutzart Oberer Unterer T 80 mA ± 15% Steigung AC Eigen- 85 ... 110 V sicherheit T 80 mA – 15…+ 10% [EEx ia] IIC S G DC Leistungsaufnahme: < 1,4 W bzw. < 2,7 VA GW S H H H Kontaktausgang K GW Der Kontaktausgang kann benutzt werden: G S G a) als zusätzliche Signalisierungsart der Fühlerbruch- Überwachung, die bei Messumformern in Verbindung Zeit mit Widerstandsthermometern, Thermoelementen, Widerstandsferngebern und Potentiometern grund- H Hysterese GW Grenzwert G Gutbereich S Störfall sätzlich wirksam ist. Bild 3 b) zur Grenzwert-Überwachung der Messgrösse oder der Änderungsgeschwindigkeit der Messgrösse, wenn auf Leuchtdioden die zusätzliche Signalisierungsart (siehe «a)») bei der Tabelle 3: Rote Leuchtdiode ( , ( ( , Bild 2) Fühlerbruch-Überwachung verzichtet wird. Betriebszustände ( ( Rote Leuchtdiode c) zur Grenzwert-Überwachung der Messgrösse oder der Änderungsgeschwindigkeit der Messgrösse beim Fühler- oder Leitungsbruch leuchtet Erfassen von Gleichspannung oder Gleichstrom. im Messkreis Zu a): Das Relais muss durch Programmieren aktiviert werden, Grenzwert über- / oder leuchtet / leuchtet nicht was automatisch durch Auswählen der Wirkungsrich- unterschreitung 3 (je nach Programmierung) tung «angezogen» oder «abgefallen» erfolgt. 1 Achtung! Hinweis in Abschnitt 9.3 beachten. Mögliche Wirkungsrichtungen: 2 Bezogen auf die Spannen der analogen Ausgangsgrössen «Ausgang halten, Relais angezogen» A1 und A2 «Ausgang halten, Relais abgefallen» 3 Gilt nur, wenn der Kontaktausgang K zur Überwachung der Mess- «Ausgang auf Wert, Relais angezogen» grösse oder zur Überwachung der Änderungsgeschwindigkeit der «Ausgang auf Wert, Relais abgefallen» Messgrösse verwendet wird. 6
  7. 7. Tabelle 4: Grüne Leuchtdiode (ON, Bild 2) Nach dem Wiedereinlegen des Frontschildes in die Klar- sichtabdeckung, diese wieder einsetzen. Dazu Klarsicht- abdeckung zuerst unter die untere Halterung führen und mit Betriebszustände Grüne Leuchtdiode Finger (Bild 4, rechts) durch Druck zum Einrasten bringen. blinkt im 1 Hz-Rythmus während 5 Sekunden nach 7. Gerät öffnen und schliessen Inbetriebnahme Einschalten der Hilfs- energie Ungestört leuchtet dauernd (11) Messbereichsunter-/ blinkt im 1 Hz-Rythmus -überschreitung (2) T U AT BA EN AW L SS ETR MIL E ER Automatischer Leitungs- GO M CA SINEAX V604 abgleich mit Kalibrier- blinkt im 2 Hz-Rythmus taste (S1, Bild 2) Fühlerbruch blinkt im 1 Hz-Rythmus ON Datenbytefehler im ( ( EEPROM-Speicher blinkt im 1 Hz-Rythmus (Selbsttestfehler) Hilfsenergieausfall leuchtet nicht Genauigkeitsangaben (Analog DIN/IEC 770) Grundgenauigkeit: Fehlergrenze ≤ ± 0,2% Umgebungsbedingungen Inbetriebnahme: – 10 bis + 55 °C Bild 5 Betriebstemperatur: –25 bis + 55 °C, Ex –20 bis +55 °C Zugbügel (2) in die Öffnungen (11) einschieben, bis diese Lagerungstemperatur: – 40 bis + 70 °C einrasten. Frontpartie mit Hauptprint aus Gehäuse heraus- Relative Feuchte ziehen. im Jahresmittel: ≤ 75% Standard-Klimafestigkeit Zum Einbauen Frontpartie mit Hauptprint ins Gehäuse ein- ≤ 95% Erhöhte Klimafestigkeit führen, bis die Schwalbenschwanz-förmigen Teile ineinander Betriebshöhe: 2000 m max. einrasten. Nur in Innenräumen zu verwenden 8. Befestigung Programmier-Anschluss am Messumformer Die Befestigung des SINEAX V 604 erfolgt wahlweise auf Schnittstelle: RS 232 C einer Hutschiene oder direkt an einer Wand bzw. auf einer Montagetafel. FCC-68 Buchse: 6/6-polig Signalpegel: TTL (0/5 V) Bei der Festlegung des Montageortes (Messortes) Leistungsaufnahme: Ca. 50 mW ist zu beachten, dass die Grenzen der Betriebs- temperatur nicht überschritten werden: 6. Frontschild austauschen – 25 und + 55 °C bei Standard-Geräten – 20 und + 55 °C bei Ex-Geräten! EN W T UE AT BA SS ETRA MILL GO M CA SINEAX E R EN W SS ETRA MILL GO M CA SINEAX T UE AT BA E R 8.1 Befestigung auf Hutschiene V604 V604 Gehäuse auf Hutschiene (EN 50 022) aufschnappen (siehe ON Bild 6). ( ( ON ( ( Bild 4. Links: Herausnehmen der Klarsichtabdeckung Rechts: Einsetzen der Klarsichtabdeckung. Klarsichtabdeckung für Frontschild gemäss Bild 4, links, mit Finger leicht eindrücken, bis sie auf der gegenüberlie- genden Seite herausspringt. Das eingelegte Frontschild ist austauschbar und steht zum Anbringen von Vermerken zur Verfügung. Bild 6. Montage auf Hutschiene 35 ×15 oder 35×7,5 mm. 7
  8. 8. 8.2 Befestigung auf Wand Unbedingt sicher stellen, dass die Leitungen Wand oder Montagetafel nach dem Bohrplan (Bild 7) mit beim Anschliessen spannungsfrei sind! 2 Löchern ca. 4,5 mm Ø versehen. Möglicherweise drohende Gefahr, 230 V Netzspannung als Hilfsenergie, 250 V beim Kontaktausgang Ferner ist zu beachten, … … dass die Daten, die zur Lösung 120 der Messaufgabe erforderlich sind, mit denen auf dem Typenschild des SINEAX V 604 übereinstimmen ( Messeingang M, Messaus- gänge A1 und A2, Hilfsenergie H und Kontaktausgang K, siehe Bild 9)! … dass der Gesamtwiderstand in der Bild 7. Bohrplan. Messausgangsleitung (in Serie ge- schaltete Empfangsgeräte plus Lei- Sodann die Befestigungslaschen (10) des Messumformers tung) den maximalen Aussenwider- herausziehen (Bild 8, links). Dabei die Entriegelung (18) in stand Rext. max. nicht überschreitet! den Geräteboden drücken. Rext. max. siehe «Messausgang», Ab- Nun den Messumformer auf der Wand oder Montagetafel schnitt «5. Technische Daten»! mit 2 Schrauben 4 mm ∅ befestigen. … dass die Messeingangs- und Messaus- gangsleitungen als verdrillte Kabel und möglichst räumlich getrennt von Stark- (10) stromleitungen verlegt werden! (10) Im übrigen landesübliche Vorschriften (z.B. für Deutschland VDE 0100 «Bedingungen über das Errichten von Starkstromanlagen mit Nenn- spannungen unter 1000 Volt») bei der Installa- tion und Auswahl des Materials der elektrischen (16) Leitungen befolgen! Bei Geräten in Zündschutz- (17) art «Eigensicherheit» [EEx ia] IIC sind zusätzlich die Angaben der Baumusterprüfbescheinigung, die (16) EN 60 079-14, sowie die nationalen (18) Vorschriften für die Errichtung von elektri- (19) schen Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen zu berücksichtigen! (10) 1 6 11 1 6 11 Messgrösse/Messein- (10) M gang (siehe Tabelle 5) 2 7 12 2 7 12 Bild 8. Geräteboden. Ausgangsgrösse/ ER U LE T BA A1 Messausgang IL T M WA 4 9 M SEN CA TRA S E O – + G (10) Befestigungslaschen SINEAX V 604 (16) Schnappverschlüsse Zweite Ausgangsgrösse/ (17) Gummipuffer 3 8 A2 Messausgang für (18) Entriegelung zum Herausziehen der Befestigungslaschen – + Feldanzeiger (19) Entriegelung zum Hineinschieben der Befestigungslaschen Anmerkung: ON ( ( Sollen die Befestigungslaschen wieder zurückgeschoben werden, dann muss man die Entriegelung (19) und die 5 10 H Hilfsenergie – + Befestigungslaschen (10) gleichzeitig in den Geräteboden 3 8 13 Kontaktausgang für drücken (siehe Bild 8, rechts). 13 Fühlerbruch- 4 9 14 14 Überwachung oder zur K 9. Elektrische Anschlüsse 5 10 15 15 Überwachung des Grenzwertes GW Zum Anschliessen der elektrischen Leitungen dienen (siehe Tabelle 6) Schraubklemmen, die gut zugänglich in der Frontpartie des Messumformers untergebracht sind (vgl. Bild 9) und sich für Drahtquerschnitte bis max. 1 ×2,5 mm2 eignen. Bild 9. Klemmenbelegung. 8
  9. 9. 9.1 Anschluss der Messleitungen Je nach Messaufgabe/Anwendung (siehe Tabelle 5) die Messeingangsleitungen anschliessen. Tabelle 5: Messeingang Messaufgabe / Anwendung Messbereich- Messspanne Anschluss-Schema Grenzen Nr. Klemmenbelegung Gleichspannung 1 6 11 – – 300...0...+300 mV 2...300 mV 1 (Direkter Eingang) 2 7 12 + 1 6 11 – Gleichspannung – 40...0...+40 V 0,3...40 V 2 (Eingang über Spannungsteiler) 2 7 12 (Ex max. 30 V) + – 12...0... +12 mA/ 0,08... 12 mA/ 1 6 11 – Gleichstrom 3 – 50...0...+100 mA 0,75...100 mA 2 7 12 + Widerstandsthermometer RTD Brücke oder Widerstandsmessung R, 0... 740 Ω / 8... 740 Ω / 1 6 11 Rw1 4 RTD R Zweileiteranschluss 0...5000 Ω 40...5000 Ω ϑ Rw1 + Rw2 ≤ 60 Ω 2 7 12 Rw2 Widerstandsthermometer RTD oder Widerstandsmessung R, 0... 740 Ω / 8... 740 Ω / 1 6 11 5 RTD ϑ R Dreileiteranschluss 0...5000 Ω 40...5000 Ω 2 7 12 RLtg. ≤ 30 Ω pro Leitung Widerstandsthermometer RTD oder Widerstandsmessung R, 0... 740 Ω / 8... 740 Ω / 1 6 11 RTD R 6 ϑ Vierleiteranschluss 0...5000 Ω 40...5000 Ω 2 7 12 RLtg. ≤ 30 Ω pro Leitung 2 gleiche Widerstandsthermometer RTD RTD1 - RTD2 R2 in Dreileiterschaltung zur Bildung 0... 740 Ω / 8... 740 Ω / 7 1 6 11 RTD2 ϑ der Temperaturdifferenz 0...5000 Ω 40...5000 Ω R1 2 7 12 RTD1 ϑ RLtg. ≤ 30 Ω pro Leitung Thermoelement TC 1 6 11 – Vergleichsstellenkompensation – 300...0...+300 mV 2...300 mV 8 2 7 12 + intern – Komp. ext. Thermoelement TC 1 6 11 Vergleichsstellenkompensation – 300...0...+300 mV 2...300 mV 9 2 7 12 extern + – Komp. ext. Thermoelemente TC 1 6 11 + in Summenschaltung für – 300...0...+300 mV 2...300 mV 10 2 7 12 – Temperaturmittelwert + – + Thermoelemente TC 1 6 11 TC2 in Differenzschaltung für TC1 - TC2 2...300 mV 11 – (Ref.) 2 7 12 – Temperaturdifferenz – 300...0...+300 mV + TC1 + 100% Widerstandsferngeber WF 0... 740 Ω / 8... 740 Ω / 1 6 11 12 RLtg. ≤ 30 Ω pro Leitung 0...5000 Ω 40...5000 Ω 2 7 12 0% 100% Widerstandsferngeber WF DIN 0... 740 Ω / 8... 740 Ω / 1 6 11 13 RLtg. ≤ 30 Ω pro Leitung 0...5000 Ω 40...5000 Ω 2 7 12 0% 9
  10. 10. Anmerkungen Tabelle 6 9.1.1 Anschluss an Thermoelemente (Anschluss- Kontaktausgang K Werkstoff Schaltleistung Schema Nr. 8) 13 AC: ≤ 2 A/250 V Bei Geräten, die zum Anschluss an Thermoelemente mit Hauchvergoldet (500 VA) interner Vergleichsstellenkorrektur programmiert sind, muss 14 auf vom Thermoelement bis zum SINEAX V 604 eine Ausgleichs- Silberlegierung DC: ≤1 A, 0,1…250 V leitung verlegt werden. 15 (30 W) Ein Leitungsabgleich ist nicht erforderlich. Bei Hilfsenergieausfall Klemmen 13 und 14 verbunden. 9.1.2 Anschluss an Widerstandsthermometer oder Potentiometer 9.1.2.1 Zweileiteranschluss (Anschluss-Schema Nr. 4) 10. Messumformer programmieren Beim Zweileiteranschluss sind die Klemmen 1 und 6 miteinan- der zu verbinden. Der Einfluss des Leitungswiderstandes wird Zum Programmieren werden ein PC, das Programmier- durch einen automatischen Leitungsabgleich kompensiert. kabel PRKAB 600 und die Programmiersoftware VC 600 Dazu wird der Fühler kurzgeschlossen und die Kalibriertaste benötigt. S1 (sie befindet sich hinter der Frontplattenabdeckung – siehe Bild 2) für mindestens 3 s gedrückt. Warten, bis grüne Leucht- 1. Es ist nicht gestattet, das Programmierka- diode (Betriebsanzeige) nicht mehr blinkt. Fühlerkurzschluss bel PRKAB 600 zum Programmieren von wieder entfernen. Fremdfabrikaten zu verwenden. 2. (Dieser Punkt betrifft nur den SINEAX 9.1.2.2 Dreileiteranschluss (Anschluss-Schema Nr. 5) V 604 in Zündschutzart «Eigensicherheit» Beim Dreileiteranschluss ist, vorausgesetzt, dass die Wider- [EEx ia] IIC) stände der 3 Messleitungen gleich gross sind, kein Leitungs- Der Programmier-Anschluss (7) ist mit abgleich notwendig. Die Leitungswiderstände dürfen nicht dem eigensicheren Messeingangs-Kreis grösser als 30 Ω pro Leitung sein. galvanisch verbunden. Daher unbedingt folgende Punkte beachten: 9.1.2.3 Vierleiteranschluss (Anschluss-Schema Nr. 6) – Die Programmierung darf nur mit dem Pro- grammierkabel PRKAB 600 vorgenommen Beim Vierleiteranschluss ist die Messung in weiten Grenzen werden (Ex-Bescheinigung: vom Leitungswiderstand unabhängig, so dass auch kein PTB 97 ATEX 2082 U). Leitungsabgleich erforderlich ist. Die Leitungswiderstände dürfen nicht grösser als 30 Ω pro Leitung sein. – Die maximale Spannung am FCC-Stecker darf 253 V nicht überschreiten. Deshalb dürfen beim V 604 keine Geräte an den 9.2 Anschluss der Messausgangsleitungen Messeingangsstromkreis angeschlossen Ausgangsleitungen von Messausgang A1 an die Klemmen werden, deren Versorgung oder interne 4 (–) und 9 (+), von Messausgang A2 (Feldanzeiger) an die Spannung > 253 V ist. Dies gilt insbeson- Klemmen 3 (–) und 8 (+) gemäss Bild 9 anschliessen. dere für die DC-Spannungsmessung mit den NLB-Nummern NLB686. Beachten Beachten, dass der zulässige Aussenwiderstand Rext max. Sie bitte, dass hierbei die Komponenten- des Umformers eingehalten wird (siehe Abschnitt bescheinigung erlischt. Sicherheitshalber «5. Technische Daten»). empfehlen wir Ihnen, die Ex-Kennzeichnung ungültig zu machen. 9.3 Anschluss der Hilfsenergieleitungen – Der Programmier-Anschluss (7) ist nur kurzzeitig zu benutzen. Hilfsenergieleitungen an die Klemmen 5 ( ~ ) und 10 ( + ) – ~ gemäss Bild 9 anschliessen. – Die steckbare Verbindung zwischen Steck- sockel und Spiralkabel (siehe Pfeil in der Falls sich die Hilfsenergie für den SINEAX V 604 ausschalten Abbildung) darf nicht getrennt sein, wenn lassen soll, ist in der Zuleitung für die Hilfsenergie ein zwei- das Spiralkabel im zu programmierenden poliger Schalter anzuordnen. Gerät steckt. Vor dem Herstellen der Hinweis: Bei DC-Hilfsenergie > 125 V muss im Hilfs- Verbindung «Gerät ↔ PC» muss daher energiekreis eine externe Sicherung vorgesehen zuerst der Stecksockel und das Spiralkabel werden. zusammengesteckt werden. zum PC Stecksockel zum oder Laptop SINEAX V 604 9.4 Anschluss der Kontakt-Ausgangsleitungen Kontaktausgangsleitungen an die Klemmen 13, 14, 15 (siehe Spiralkabel Bild 9 bzw. Tab. 6) anschliessen. 10
  11. 11. Von den im Abschnitt «4. Kurzbeschreibung» aufgezählten 13. Demontage-Hinweis programmierbaren Details muss ein Parameter – die Aus- gangsgrösse – sowohl mittels PC als auch durch mechani- Messumformer gemäss Bild 10 von der Tragschiene ab- sches Eingreifen am Messumformer programmiert werden, nehmen. und zwar: … der Bereich der Ausgangsgrösse durch PC ON ( ( … die Art der Ausgangsgrösse durch Einstellen eines DIP- Schalters im Gerät. Für das Einstellen des DIP-Schalters den Hauptprint aus dem Messumformer-Gehäuse herausziehen (siehe Abschnitt «7. Gerät öffnen und schliessen») und den DIP-Schalter nach Tabelle 7 einstellen. Der 8fach-DIP-Schalter befindet sich rechts aussen auf der Vorderseite des Hauptprints. Tabelle 7: DIP-Schalter Art der Bild 10 (Microschalter) Ausgangsgrösse ON eingeprägter Strom 12345678 ON aufgeprägte Spannung 12345678 14. Mass-Skizzen 11. Inbetriebnahme 120 Messeingang und Hilfsenergie einschalten. Während der ersten 5 Sekunden nach dem Einschalten der Hilfsenergie blinkt die grüne Leuchtdiode, danach leuchtet sie dau- ernd. Beim Einschalten der Hilfsenergie muss die Hilfs- +0,5 energiequelle kurzzeitig genügend Strom abgeben 17,5 +0 146,5 können. Die Messumformer benötigen nämlich einen Anlaufstrom IAnlauf von … Bild 11. Messumformer auf Hutschiene (35 × 15 mm oder … IAnlauf ≥ 160 mA bei der Ausführung mit dem 35 × 7,5 mm) nach EN 50 022. Hilfsenergie-Bereich 24 – 60 V DC/AC oder 14 6,5 Ø 4,5 … IAnlauf ≥ 35 mA bei der Ausführung mit dem Hilfsenergie-Bereich 85 – 230 V DC/AC 12. Wartung Der Messumformer ist wartungsfrei. 120 134 120 +0,5 12 17,5 +0 145,5 Bild 12. Messumformer mit herausgezogenen Laschen für direkte Wandmontage. 11
  12. 12. Mode d’emploi Convertisseurs de mesure SINEAX V 604 Sommaire ER U E T BA I LL T M WA M SEN CA TRA ER S E O U E T 1. A lire en premier, ensuite …........................................12 BA G ILL T M WA SINEAX M SEN CA TRA S E O G 04 V 6S INEA X 2. Etendue de la livraison ...............................................12 V 604 3. Illustration des éléments fonctionnels ........................12 4. Description brève .......................................................13 ER T U AT BA E EN AW LL SS ETR MI GO M CA SINEAX 5. Caractéristiques techniques.......................................13 V604 6. Changement de la plaquette frontale .........................15 ON ( ( ON 7. Ouvrir et fermer l’appareil ...........................................15 ( ( 8. Fixation .......................................................................15 ON 9. Raccordements électriques .......................................16 ( ( 10. Programmation du convertisseur ...............................18 (3) 11. Mise en service...........................................................19 (2) 12. Entretien .....................................................................19 13. Instructions pour le démontage .................................19 14. Croquis d’encombrements .........................................19 No. 15. Certificat de conformité ..............................................28 No. (1) (4) 1. A lire en premier, ensuite … (6) Pour un fonctionnement sûr et sans danger, il est essentiel de lire le présent mode d’em- (5) ploi et de respecter les recommandations de sécurité mentionnées dans les rubriques 8. Fixation 9. Raccordements électriques 10. Programmation du convertisseur 11. Mise en service Ces appareils devraient uniquement être manipulés par des personnes qui les connaissent et qui sont autorisées à travailler sur des installations techniques du réglage. L’appareil ne doit être ouvert que pour permettre le positionnement du commutateur DIP, comme décrit au chapitre “10. Programmation du convertisseur de mesure”. En cas d’intervention plus poussée, la garantie d’usine Fig. 1 s’éteint. 2 étrieres (2) (pour ouvrir l’appareil) 2. Etendue de la livraison 2 plaquettes frontale (3) (pour annotations) Convertisseur de mesure (1) 2 plaquettes signalétiques (4) (pour noter les Code de commande: Explication des 2ème et 3ème chiffres caractéristiques après programmation) de commande 1 attestation Ex (5) (seulement pour appareils en version 604-1 x x Ex) 1 Standard, entrée de mesure pas à sécurité 1 mode d’emploi (6) intrinsèque, alim. auxiliaire 24... 60 V CC/CA 2 Standard, entrée de mesure pas à sécurité intrinsèque, alim. auxiliaire 85...230 V CC/CA 3 [EEx ia] IIC, entrée de mesure à sécurité intrinsèque, alim. auxiliaire 24... 60 V CC/CA 3. Illustration des éléments fonctionnels 4 [EEx ia] IIC, entrée de mesure à sécurité intrin- sèque, alim. aux. 85...110 V CC/85…230 V CA La figure 2 présente les parties les plus importantes du 2 Sollicitation climatique standard; convertisseur qui sont décrites ci-après et qui concernent appareil avec compensation de la soudure froide le montage, les raccordements électriques, l’entrée de pro- 4 Sollicitation climatique accrue; grammation et les autres détails mentionnés dans le présent appareil avec compensation de la soudure froide mode d’emploi. 12
  13. 13. (9) Le convertisseur de mesure SINEAX V 604 satisfait aux conditions de protection EMC de la recommandation (10) (89/336/EWG). L’appareil est muni du sigle CE pour EMC. (13) La grandeur et l’étendue de mesure peuvent être program- (11) mées à l’aide d’un PC, d’un câble de programmation et (7) d’un logiciel adéquat. D’autres caractéristiques spécifiques (12) sont également programmables telles que signal de sortie, (3) fonction de transfert, sens d’action et surveillance de rupture de couple. (8) Les convertisseurs de mesure livrables du stock comportent la configuration de base suivante: Camille Baue CH-5610 Wo Switzerla – Entrée de mesure 0...5 V CC SINEAX – Sortie de mesure 0...20 mA linéaire V 604 Valeur fixe de démarrage 0% S1 re ad ON pendant 5 s après 2wi just la mise en service – Temps de réponse 0,7 s ON ( ( ( ( – Surveillance de rupture inactive de sonde S1 – Suppression bruit réseau 50 Hz – Détection de seuil inactive 5. Caractéristiques techniques (15) (14) (4) Entrée de mesure Fig. 2 Grandeur de mesure M (3) Plaquette frontale La grandeur et l’étendue de mesure sont programmables (4) Plaquette signalétique (caractéristiques de fonctionnement) Tableau 1: Aperçu des grandeurs et étendues de mesure (7) Entrée de programmation (8) Capot transparent Etendues de mesure (9) Plaquette signalétique (caractéristiques de base) Grandeurs mesurées Plage Plage (10) Languettes de fixation Limites min. max. (11) Fentes pour accrocher l’étrier (pour ouvrir l’appareil) Tensions continues (12) Rail «à chapeau» 35 ×15 mm ou 35×7,5 mm (EN 50 022) (13) Bornes de connexion 1, 2, 6, 7, 11, 12 pour l’entrée de entrée directe ± 300 mV 1 2 mV 300 mV mesure M sur diviseur ± 40 V1 300 mV 40 V (14) Bornes de connexion 4, 9 pour sortie de mesure A1 de tension2 3, 8 pour sortie de mesure A2 5, 10 pour l’alimentation auxiliare H Courants continus 13, 14, 15 pour la sortie de contact K courants inférieurs ± 12 mA1 0,08 mA 12 mA (15) Espace pour annotations courants supérieurs – 50 à 0,75 mA 100 mA S1 Touche pour la calibration automatique de la résistance des + 100 mA1 lignes pour thermomètres à résistance en connexion à 2 fils ON Diode luminescente verte pour divers états de fonctionne- Températures avec – 200 à ment thermomètres à résis- + 850 °C Diode luminescente rouge pour la surveillance de rupture de tance pour raccorde- sonde ou ment à 2, 3 ou 4 fils ( ( ( ( pour indiquer l’état de commutation (si surveillance de rupture valeurs de résistance 0...740 Ω1 8Ω 740 Ω de sonde pas en action) inférieures valeurs de résistance 0...5000 Ω1 40 Ω 5000 Ω supérieures 4. Description brève Températures avec – 270 à 2 mV 300 mV Le convertisseur de mesure universel programmable SINEAX thermocouples + 1820 °C V 604 peut être connecté à des thermomètres à résistance, des thermocouples, des transmetteurs potentiométriques ou Variations de résistance à des sources de tension ou de courant continus. Il convertit par potentiomètres la grandeur de mesure en un signal de courant contraint ou valeurs de résistance 0...740 Ω1 8Ω 740 Ω de tension contrainte. inférieures La gamme des convertisseurs de mesure livrables est valeurs de résistance 0...5000 Ω1 40 Ω 5000 Ω complétée par des versions en mode de protection «à supérieures sécurité intrinsèque» [EEx ia] IIC permettant de capter des 1 Attention! Respecter le rapport «Valeur fin/plage ≤ 20». grandeurs de mesure provenant d’une enceinte avec danger 2 Max. 30 V pour l’exécution Ex avec entrée de mesure à sécurité d’explosions. intrinsèque. 13
  14. 14. Sortie de mesure Seuil d’attraction / de chute du relais: 1 à 15 kΩ suivant type de mesure et étendue de Signaux de sortie A1 et A2 mesure Choix des signaux de sortie en courant continu contraint IA Pour b): Le relais doit être désactivé par programmation: ou tension continue contrainte UA par un commutateur DIP «Sortie sur valeur déterminée, relais inactif» et de la valeur de sortie par programmation. A1 et A2 sont galvaniquement liées et ont la même valeur de sortie. En plus, la valeur limite doit être programmée (voir chapitre «Valeur limite») Etendues norm. de IA : 0...20 mA ou 4...20 mA Pour c): Il faut programmer uniquement la valeur limite (voir 15 V lignes ci-dessus «Pour b)») Résist. ext. pour IA1: Rext max. [kΩ] = IAN [mA] Détecteur de seuils GW Type du seuil: Programmable resp. = – 12 V IAN [mA] – Pour surveiller une valeur haute ou basse de la grandeur mesurée IAN = Val. fin. du courant de sortie située entre – 10 et + 110%2 (voir 0,3 V fig. 3 à gauche) Résist. ext. pour IA2 : Rext max. [kΩ] = IAN [mA] ou – comme valeur limite du gradient de Etendues norm. de UA : 0...5, 1...5, 0...10 ou 2...10 V variation de la grandeur mesurée Résist. de charge UA1 / UA2 : ∆ grandeur mesurée UA [V] Gradient = Rext [kΩ] ≥ ∆t 20 mA entre ± 1 et ± 50%2/s (voir fig. 3 à droite) Alimentation auxiliaire H Bloc d’alimentation tous courants (CC et 45...400 Hz) Hystérésis: Programmable entre 0,5 à 100%2 resp. Tableau 2: Tensions nominales et tolérances 1 à 100%2/s Tension Fusible Exécution Retard à l’enclenche- Tolérance nominale UN secteur de l’app. ment et au déclenche- 24 ... 60 V ment: Programmable entre 1 à 60 s T 250 mA CC / CA CC – 15…+ 33% Standard Valeur limite de Valeur limite du 85 ... 230 V 1 CA ± 15% (Non-Ex) T 100 mA la valeur mesurée gradient de variation CC / CA de la grandeur mesurée 24 ... 60 V CC – 15…+ 33% Mode de T 160 mA supérieure inférieure variation CC / CA CA ± 15% protection 85 … 230 V «sécurité T 80 mA ± 15% S G CA intrin- 85 ... 110 V sèque» GW S T 80 mA – 15…+ 10% H H CC [EEx ia] IIC H GW Consommation: < 1,4 W resp. < 2,7 VA G S G Sortie de contact K La sortie de contact peut être utilisée: temps a) Pour la signalisation complémentaire de la surveil- H Hystérésis GW valeur limite lance de rupture de sonde. Ce circuit est d’office G plage acceptée S hors limite compris pour tous les convertisseurs de mesure connectés à des thermomètres à résistance, ther- Fig. 3 mocouples et transmetteurs potentiométriques. b) Pour la surveillance de la valeur limite ou du gradi- Diodes luminescentes ent de variation de la grandeur mesurée, ceci pour autant que la signalisation de rupture de sonde (voir Tableau 3: Diode luminescente rouge ( , ( ( , fig. 2) «a») ne soit pas utilisée. Etats de fonctionnement ( ( Diode rouge c) Pour la surveillance de la valeur limite ou du gradient Rupture de sonde ou de variation de la grandeur mesurée représentée allumée de ligne de mesure par une tension continue ou un courant continu. Valeur limite, seuil dépassé allumée / éteinte Pour a): Le relais doit être activé par la programmation, ce vers le haut ou le bas3 (suivant programmation) qui est fait automatiquement par le choix du sens d’action «tiré» ou «tombé». 1 Attention! Respecter l’avertissement de la rubrique 9.3 Sens d’action possibles: 2 Par rapport aux plages des valeurs de sortie analogique A1 et «Maintenir la sortie, relais tiré» A2 «Maintenir la sortie, relais tombé» 3 Valable uniquement lorsque la sortie de contact K est affectée «Sortie à une valeur déterminée, relais tiré» à la surveillance de la grandeur mesurée ou à la surveillance du «Sortie à une valeur déterminée, relais tombé» gradient de variation de la grandeur mesurée. 14
  15. 15. Tableau 4: Diode luminescente verte (ON, fig. 2) diverses. Après mise en place de la plaquette, remettre le Etats de fonctionnement Diode verte capot transparent en le glissant d’abord dans la gorge in- férieure et l’encliqueter définitivement par une pression du clignote au rythme de 1 Hz doigt (fig. 4 à droite). durant les 5 secondes qui Mise en service suivent l’enclenchement de l’alimentation auxiliaire 7. Ouvrir et fermer l’appareil Service non perturbé allumée en permanence Dépassement vers le haut/bas de l’étendue de clignote au rythme de 1 Hz (11) mesure Calibrage automatique de la (2) EN AW LE SS ETR MIL T U AT BA ER résistance des lignes avec clignote au rythme de 2 Hz GO M CA SINEAX V604 touche (S1, fig. 2) Rupture de sonde clignote au rythme de 1 Hz Défaut de byte dans la mémoire EEPROM clignote au rythme de 1 Hz ON ( ( (autotest de défaut) Alimentation auxiliaire éteinte coupée Précision (en accord avec DIN/CEI 770) Précision de base: Limite d’erreur ≤ ± 0,2% Ambiance extérieure Mise en service: – 10 à + 55 °C Température de Fig. 5 fonctionnement: – 25 à + 55 °C, Ex –20 à + 55 °C Introduire l’étrier (2) dans les fentes (11) et l’encliqueter. Température de Ensuite, retirer du boîtier la partie frontale avec le circuit stockage: – 40 à + 70 °C principal. Humidité relative en moyenne annuelle: ≤ 75% sollicitation climatique Pour remonter, glisser la partie frontale avec le circuit principal standard dans le boîtier jusqu’à ce que les cliquets en forme de queue ≤ 95% sollicitation climatique d’arronde crochent ensemble. accrue Altitude: 2000 m max. 8. Fixation Utiliser seulement dans les intérieurs Les SINEAX V 604 peuvent être au choix montés sur des rails «à chapeau» ou directement sur une paroi ou sur un Entrée de programmation du convertisseur tableau. Interface: RS 232 C Prise FCC-68: 6/6 pôles Pour la détermination de l’endroit de montage Niveau des signaux: TTL (0/5 V) (endroit de mesure) il faut faire attention que les valeurs limites de la température de fonctionne- Consommation: Env. 50 mW ment ne soient pas dépassées. 6. Changement de la plaquette frontale – 25 et + 55 °C pour appareils standard – 20 et + 55 °C pour appareils en exécution Ex! 8.1 Montage sur rail «à chapeau» Encliqueter le boîtier sur le rail «à chapeau» (EN 50 022) R R T UE T UE AT BA AT BA E E EN W EN W SS ETRA MILL SS ETRA MILL GO M CA GO M CA SINEAX SINEAX V604 V604 (voir fig. 6). ON ON ( ( ( ( Fig. 4. A gauche: Enlever le capot transparent A droite: Remettre en place le capot transparent. Enfoncer légèrement du doigt le capot transparent (fig. 4 à gauche) jusqu’à ce qu’il se libère en haut. La plaquette sig- nalétique est interchangeable et sert à des annotations Fig. 6. Montage sur rail «à chapeau» 35 ×15 ou 35×7,5 mm. 15

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