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IBM Lizenzmetriken im Überblick
Jahrestagung, 12. Mai 2015 in Hamburg
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IBM Lizenzen und Verträge
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Grundlagen IBM Softwareverträge
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1. Passport Advantage (PPA)
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Grundlagen IBM Softwareverträge
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2. Monthly Licence Charging (MLC)
MLC ist das Vert...
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OTC ist das Vertragsmod...
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IBM ermöglicht de...
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Die Lizenzinformat...
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RVU Lizenzen bezie...
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Die Berechnung der Prozessorlizen...
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Eine Appliance im diesem Sinne ist ...
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Eine Unternehmenslizenz wi...
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Sub Capacity Licencing (SCL)
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• Grundsätzlich ist die volle physische Hardware bei...
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Sub Capacity Licencing (SCL)
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• Beispiel
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IBM Audit
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• IBM behält sich vertraglich geregelt das Recht vor, die Nutzung der l...
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IBM Audit
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• Besonders kritisch ist die Sub Capacity Nutzung. Der Nachweis erfolgt...
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IBM ESSO bei SIGNAL IDUNA
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• SIGNAL IDUNA hat mit IBM einen ESSO Vertrag seit 2002...
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Worauf Sie achten sollten
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• IBM Verträge und Bestellungen:
• Bedingungen prüfen: ...
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Fazit
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• IBM Verträge und Lizenzen extrem komplex.
• Abstimmung und Abgleich Besta...
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  1. 1. GSE Jahrestagung 2015 12.05.2015 Folie 1 IBM Lizenzmetriken im Überblick Jahrestagung, 12. Mai 2015 in Hamburg Rainer Kegler, Abteilungsleiter IT-Systeme SIGNAL IDUNA Hamburg / Dortmund www.signal-iduna.de © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  2. 2. GSE Jahrestagung 2015 12.5.2015 Folie 2 www.signal-iduna.de © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler IBM Lizenzen und Verträge
  3. 3. GSE Jahrestagung 2015 12.5.2015 Folie 3 IBM Lizenzen und Verträge © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  4. 4. 12.5.2015 Folie 4 IBM Lizenzen und Verträge Agenda: 1. Grundlagen IBM Softwareverträge (Begriffsklärung) 2. Kurze Übersicht über die Lizenzmetriken 3. Sub Capacity Licencing 4. IBM Audit 5. IBM ESSO bei SIGNAL IDUNA 6. Worauf Sie achten sollten. 7. Fragen, Diskussion, Fazit GSE Jahrestagung 2015© SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  5. 5. 12.5.2015 Folie 5 Grundlagen IBM Softwareverträge GSE Jahrestagung 2015 1. Passport Advantage (PPA) 2. Monthly Licence Charging (MLC) 3. One Time Charging (OTC) 4. Single Version Charging (SVC) 5. Enterprise Software & Service Option (ESSO) 6. Zusatz- und Ergänzungsvereinbarung (Ä&EV) (ÄV) 7. Lizenzinformation (LIC) 8. Lizenzen, Wartung, Reinstate, Trade up © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  6. 6. 12.5.2015 Folie 6 Grundlagen IBM Softwareverträge GSE Jahrestagung 2015 1. Passport Advantage (PPA) Passport Advantage ist das Software Volumen-Lizenzprogramm der IBM für dezentrale Softwareprodukte (≠ Host). Mit dem Erwerb einer Lizenz und nach Zugang des Berechtigungsnachweises (Proof of Entitlement), sind Sie dazu berechtigt, die darin aufgeführten Softwareprodukte herunterzuladen und im Rahmen der Lizenzbedingungen (LIC) zu nutzen. Die grundsätzlichen Bedingungen für PPA sind in dem „International Program Licence Agreement“ (IPLA) und dem „International Passport Advantage Vertrag“ (IPAV) geregelt. © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler Achtung: Neuer IPAV ab 08.2014 ! • Appliance Services aus Verträgen dann nicht mehr gültig, sondern in den IPLA geregelt. • monatliche Lizensierung und Token Lizensierung ebenfalls nur noch in den IPLA • Wartung „all or nothing“ bleibt in Kraft, aber Änderung auf nur noch Nutzung und Installationen, statt installierte und in Betrieb befindliche SW.
  7. 7. 12.5.2015 Folie 7 Grundlagen IBM Softwareverträge GSE Jahrestagung 2015 2. Monthly Licence Charging (MLC) MLC ist das Vertragsmodel der IBM für Mietsoftware auf dem Host. Die Abrechnung bzw. Berechnung (siehe ESSO) erfolgt monatlich. Die Miete beinhaltet auch die Wartung. Die Miete berechnet sich nach dem Verbrauch von CPU Ressourcen. Dieser Verbrauch wird in MSU (million service units) gemessen und richtet sich nach dem höchsten rollierenden 4 Stunden Intervall des Monats. Um den Verbrauch nicht unkontrolliert anwachsen zu lassen, wird das „Capping“ eingesetzt. Hierbei wird der CPU Verbrauch einer Host LPAR auf einen festen Wert „gedeckelt“. Zur Kalkulation der Verbrauchswerte wird am Ende des Abrechnungsmonats ein „SCRT-Report“ auf Basis der SMF-Sätze erzeugt und an IBM geschickt. Da dieses Thema sehr komplex ist, ist es einen eigenen Vortrag wert. © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  8. 8. 12.5.2015 Folie 8 Grundlagen IBM Softwareverträge GSE Jahrestagung 2015 3. One Time Charging (OTC) OTC ist das Vertragsmodel der IBM für Kaufsoftware auf dem Host. Die Anzahl der Lizenzen richtet sich nach der Kapazität (ganze Maschine oder LPAR) in MSU. Die Wartung ist gesondert abzuschließen. © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  9. 9. 12.5.2015 Folie 9 Grundlagen IBM Softwareverträge GSE Jahrestagung 2015 4. Single Version Charging (SVC) IBM ermöglicht dem Kunden, in einem gewissen Zeitraum (meist 6 Monate), zwei unterschiedliche Versionen eines Softwareproduktes zu nutzen, ohne dass zusätzliche Lizenzkosten (single version charging) berechnet werden. Dieses Agreement ist mit IBM je Produkt zu verhandeln (Dauer) und gesondert abzuschließen. Wichtig ist die Einhaltung der Dauer und ggf. die Verlängerung des Agreements bei drohender Überschreitung der vereinbarten Dauer. SVC betrifft i.d.R. verbrauchsabhängig lizensierte Produkte (MLC / OTC) auf dem Host. Update: SVC soll mit neuem Preismodell „geo located Pricing“ überflüssig werden. © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  10. 10. 12.5.2015 Folie 10 Grundlagen IBM Softwareverträge GSE Jahrestagung 2015 5. Enterprise Software & Service Option (ESSO) ESSO ist ein Unternehmensvertrag, den die IBM dem Kunden ab einem bestimmten Umsatzvolumen anbietet. Der ESSO Vertrag ist eine Bündelung der vorher genannten Vertragsformen (MLC / OTC / PPA) und kann um Serviceoptionen erweitert werden. Diese Optionen können höherwertige Supportangebote (AVP) oder Servicekontingente sein. Der preisliche Vorteil eines ESSO Vertrages liegt je nach Umsatz im Bereich 6-9%. Nachteil ist, dass preislich keine Einzelposten ausgewiesen werden, sondern am Ende der ESSO-Preis steht. Hilfsmittel für eine annähernde Preisberechnung je Produkt ist die Formel: Listenpreis Staffel X – Rabatt Y% - 6% (ggf. + MwSt.) Im Bereich MLC erfolgt bei Vertragsabschluss eine Hochrechnung der zukünftigen Verbräuche (MLC), die Grundlage für die jährliche Abrechnungsperiode werden. Wird der Wert unterschritten, erfolgt keine Rückerstattung durch IBM. Wird der Wert überschritten, ist eine Nachzahlung zu leisten. © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  11. 11. 12.5.2015 Folie 11 Grundlagen IBM Softwareverträge GSE Jahrestagung 2015 6. Zusatz- und Ergänzungsvereinbarung (Ä&EV oder kurz ÄV) Die ÄV ist eine Ergänzung zum bestehenden ESSO Basisvertrag. In der ÄV werden nur die Dinge neu vertraglich geregelt, die sich gegenüber dem Basisvertrag bzw. gegenüber der vorherigen ÄV geändert haben. Dies ist in der Regel die Hinzunahme von Lizenzen oder Services, die Verlängerung oder Reduzierung von Wartung und die Neuberechnung der Abrechnungsperioden für Mietsoftware Host. © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  12. 12. 12.5.2015 Folie 12 Grundlagen IBM Softwareverträge GSE Jahrestagung 2015 7. Lizenzinformationen (LIC‘s) Die Lizenzinformationen (Licence Information Chart = LIC) regeln die Lizenzbedingungen eines IBM Softwareproduktes. Sie sind versionsabhängig ! Wenn eine neue Version eines Programmes eingesetzt werden soll, ist unbedingt im Vorfeld zu prüfen, welche Änderungen sich ggf. in den LIC‘s ergeben haben. Sie könnten massiven Einfluss auf die Art der Nutzung und damit der Kosten haben (Audit-Risiko). In den LIC‘s ist auch die anzuwendende Lizenzmetrik beschrieben. Zusätzlich ist ggf. beschrieben, welche Programme in der Lizenz als unterstützende Programme enthalten sind und genutzt werden dürfen. In jedem IBM Audit werden die LIC‘s als Grundlage für die Prüfung herangezogen. LIC‘s für IBM Programme können unter http://www-03.ibm.com/software/sla/sladb.nsf/search/ gefunden werden. © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  13. 13. 12.5.2015 Folie 13 Grundlagen IBM Softwareverträge GSE Jahrestagung 2015 8. Lizenzen, Wartung, Reinstate, Trade up Lizenzen sind ein dauerhaftes Nutzungsrecht (Kauf) für ein Softwareprodukt gemäß den Lizenzbedingungen (LIC) unter den geltenden Lizenzmetriken. IBM Lizenzen werden grdsl. inkl. 1 Jahr Wartung (Subscription & Support) gekauft. Nach Ablauf der inkludierten Wartung ist ggf. eine Wartungsverlängerung (Subscription & Support) abzuschließen. Lizenzen werden bei IBM mit einer D-Nummer bezeichnet. © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  14. 14. 12.5.2015 Folie 14 Grundlagen IBM Softwareverträge GSE Jahrestagung 2015 8. Lizenzen, Wartung, Reinstate, Trade up Die Softwarewartung (Subscription & Support = S&S) ermöglicht während der Laufzeit des Wartungsvertrages • Fehlerkorrekturen und Fehlerumgehungen • die Nutzung aktueller Versionen, Releases oder Updates (LIC!) • Unterstützung bei allgemeinen Fragen zur Installation sowie codebedingten Fragen. Grdls. schreibt IBM vor, dass eine Wartungsverlängerung nur für den Gesamtbestand an Lizenzen erfolgen darf. Eine Wartungsverlängerung darf nur lückenlos (nach Ablauf aus Lizenzkauf oder vorherigem S&S) erfolgen. Entsteht eine zeitliche Lücke, ist ein Reinstate (nächste Folie) notwendig. Auszug „International Passport Advantage Vertrag“ Stand August 2014: „Wenn der Kunde sich dafür entscheidet, IBM Software-Subscription und -Support für ein IBM Programm an einem bestimmten Standort weiterhin in Anspruch zu nehmen, muss er IBM Software-Subscription und -Support für alle Nutzungen und Installationen des IBM Programms am betreffenden Standort aufrechterhalten. Soll ablaufende IBM Software-Subscription und -Support für eine geringere als die bisherige Anzahl an Nutzungen und Installationen eines IBM Programms verlängert werden, muss der Kunde einen Bericht, aus dem die aktuelle Nutzung und Installation des IBM Programms hervorgeht, und ggf. weitere Informationen über die Einhaltung seiner vertraglichen Verpflichtungen vorlegen.“ © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  15. 15. 12.5.2015 Folie 15 Grundlagen IBM Softwareverträge GSE Jahrestagung 2015 8. Lizenzen, Wartung, Reinstate, Trade up Wartung (S&S) wird bei IBM mit einer E-Nummer bezeichnet: © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  16. 16. 12.5.2015 Folie 16 Grundlagen IBM Softwareverträge GSE Jahrestagung 2015 8. Lizenzen, Wartung, Reinstate, Trade up Das Reinstate ist eine Wiederaufnahme einer Wartung (S&S) für ein Softwareprodukt, bei dem die vorherige S&S abgelaufen ist und keine Wartungsverlängerung im direkten zeitlichen Anschluss erfolgt ist. Preislich ist ein Reinstate teurer als eine Wartungsverlängerung und günstiger als ein Lizenzneuerwerb. © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  17. 17. 12.5.2015 Folie 17 Grundlagen IBM Softwareverträge GSE Jahrestagung 2015 8. Lizenzen, Wartung, Reinstate, Trade up Ein Trade up ist ein Lizenzkauf, bei dem vorhandenen Lizenzen eines anderen Softwareproduktes preislich angerechnet werden. Die alten Lizenzen verlieren damit ihre Gültigkeit. Beispiel: IBM DB2 Enterprise Server -> Infosphere Warehouse © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  18. 18. 12.5.2015 Folie 18 Übersicht über die Lizenzmetriken GSE Jahrestagung 2015 Eine Lizenzmetrik beschreibt, wie eine Lizenz eines Produktes bzgl. seiner Nutzung bewertet bzw. gezählt wird. Auf Grund der Vielzahl von Metriken und deren Besonderheiten ist dieses Thema sehr komplex in IBM Softwareverträgen. Man kann die Metriken in 4 Gruppen einteilen: 1. Metriken, die auf der Installation eines Programmes beruhen. 2. Metriken, die Umfang und Leistungsfähigkeit der Hardware berücksichtigen 3. Metriken, auf Anwenderbasis 4. Metriken, die die Zugriffe auf ein Produkt zählen. © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  19. 19. 12.5.2015 Folie 19 Übersicht über die Lizenzmetriken GSE Jahrestagung 2015 • Authorized User (AU) Ein autorisierter Benutzer ist eine eindeutig identifizierbare Person (kein technischer User !) der Zugriff auf das Programm hat. Das Programm kann dabei auf beliebig vielen Computern installiert sein und beliebig oft aufgerufen werden. Zumeist wird der Zugriff auf ein Programm über Berechtigungen gesteuert. • Authorized User Value Unit (AUVU) oder User Value Unit (UVU) Kaufmännisches Model der AU bzw. CU, wobei abhängig von einer Staffelung die Anzahl Lizenzen gezählt wird (Mengenrabatt). Quelle: IBM United States Software Announcement 210-278 © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  20. 20. 12.5.2015 Folie 20 Übersicht über die Lizenzmetriken GSE Jahrestagung 2015 • Concurrent User (CU) Die Anzahl an Lizenzen für CU legt fest, wie viele eindeutig identifizierbare Personen (nicht technische User) gleichzeitig ein Programm nutzen dürfen. Hierbei ist es egal, ob eine Person mehrfach auf ein Programm zugreift. Das Programm kann dabei auf beliebig vielen Computern installiert sein. Achtung: Manche Programme regeln den Zugriff bei Erreichen der max. Userzahl ab. Manche Programme tun dies aber nicht. Hier ist der Lizenznehmer für die Einhaltung verantwortlich. Ggf. ist ein Lizenzserver zu installieren. Unbedingt mit IBM klären. • Installation Die Installation ist die installierte Kopie eines Programmes auf einer physischen oder virtuellen Festplatte, die zur Ausführung auf einem Computer bereitgestellt wird. • Establishment Ein Betrieb ist ein physischer Standort eines Unternehmens einschl. der zugehörigen Gebäude im Umkreis von 50 km. Die Lizenz ist pro Betrieb zu erwerben, es dürfen unbegrenzte Kopien des Programmes genutzt werden. © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  21. 21. 12.5.2015 Folie 21 Übersicht über die Lizenzmetriken GSE Jahrestagung 2015 • Client Device • Server Quelle: F&M IBM Software Lizenzschulung 14.5.2014 © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  22. 22. 12.5.2015 Folie 22 Übersicht über die Lizenzmetriken GSE Jahrestagung 2015 • Ressource Value Unit (RVU) RVU Lizenzen beziehen sich auf das lizensierte Programm und den Ressourcentyp. Ressourcentypen können sein: Terabyte, Prozessorkerne, Sensoren, Postfächer etc. Die Value Unit stellt (wie bei AUVU) einen Mengenrabatt dar. Beispiel: • Prozessor Value Unit (PVU) Die Berechnungseinheit PVU wurde eingeführt, um der zunehmenden Verbreitung von Mehrkern- prozessoren zu begegnen. Somit ist grdsl. eine detailliertere Abstimmung der Lizenzen auf die Leistung eines Systems möglich. Gleichzeitig erhöht sich die Komplexität in der Berechnung und dem Nachhalten von Lizensierung und Nutzung. Achtung: Neuerdings gibt es PVU auch für Hostprozessoren! Quelle: IBM United States Software Announcement 211-015 © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  23. 23. 12.5.2015 Folie 23 Übersicht über die Lizenzmetriken GSE Jahrestagung 2015 • Prozessor Value Unit (PVU) Die Berechnung der PVU erfolgt anhand einer von IBM veröffentlichten Tabelle. Die jeweils aktuelle Tabelle und ein PVU Kalkulator sind zu finden unter: http://www-01.ibm.com/software/passportadvantage/pvu_licensing_for_customers.html Auszug: © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  24. 24. 12.5.2015 Folie 24 Übersicht über die Lizenzmetriken GSE Jahrestagung 2015 • Prozessoren Die Berechnung der Prozessorlizenzen erfolgt anhand der genutzten Prozessorkerne. • Service Units Berechnungsgrundlage ist die Leistung bzw. der Verbrauch auf z-Series (Host) Systemen. Die Leistungsfähigkeit bzw. der Leistungsverbrauch wird in Million Service Units gemessen. Früher war „Million of Instructions per Seconds“ (MIPS) die übliche Maßeinheit, wurde aber von MSU abgelöst. Die Leistungsfähigkeit der Hostprozessoren wird u.a von Tech.news veröffentlicht. Quelle: http://www.tech-news.com/publib/pl2827.html © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  25. 25. 12.5.2015 Folie 25 Übersicht über die Lizenzmetriken GSE Jahrestagung 2015 • Appliance Eine Appliance im diesem Sinne ist eine Kombination Hardware und Software als Gesamtlösung. Die Einheit für eine Appliance ist daher 1. © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  26. 26. 12.5.2015 Folie 26 Übersicht über die Lizenzmetriken GSE Jahrestagung 2015 • Unternehmenslizenz Eine Unternehmenslizenz wird für alle Gesellschaften des Unternehmens abgeschlossen und erlaubt eine Nutzung im Unternehmen gemäß den Bedingungen der Unternehmenslizenz. Diese sind explizit mit IBM zu verhandeln. • Entwicklung / Test / Produktion Grundsätzlich sind alle Entwicklungs- und Testsysteme wie Produktionssysteme zu lizensieren. Es gibt jedoch Lizenzen, die explizit nur für Entwicklung / Test eingesetzt werden dürfen und entspr. preisliche Vorteile bieten. Diese Lizenzen sind an dem Zusatz „for non-production environment“ oder „Development“ zu erkennen. • Testlizenzen Testlizenzen sind i.d.R. kostenfrei und dürfen z.B. 30 Tage genutzt werden. Dies ist mittels Zertifikat zu bestätigen. Nach Ablauf des Testzeitraumes ist eine Nutzung nicht mehr erlaubt und führt zu Lizenzkosten. © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  27. 27. 12.5.2015 Folie 27 Sub Capacity Licencing (SCL) GSE Jahrestagung 2015 • Grundsätzlich ist die volle physische Hardware bei CPU-Kern-basierten Lizenzen zu lizensieren. • Soll nur eine eingeschränkte Kapazität (virtuelle Umgebungen) lizensiert werden, nennt IBM das Sub Capacity Licensing und wird nur unter bestimmten Bedingungen akzeptiert. • Es sind für alle aktiven Prozessorkerne Lizenzen zu erwerben, auch für virtuelle Kerne. • IBM besteht im Rahmen des SCL auf den Einsatz des Lizenz Management Tools ILMT IBM Licence Metrik Tool (kostenfrei). Ausnahme: 1) Unternehmen weniger als 1000 Mitarbeiter oder 2) die physische Gesamtkapazität weniger als 1000 PVU beträgt. • Die Lizenzberichte sind mind. quartärlich zu erstellen und zu signieren. • Die jeweils aktuelle Version des ILMT ist „umgehend“ (spätestens nach 90 Tagen) produktiv zu schalten. • Eine Nichteinhaltung der Bedingungen führt zu einer nachträglichen Berechnung auf Full Capacity Basis. Hohes Kostenrisiko ! • Detaillierte Informationen unter: http://www-01.ibm.com/software/passportadvantage/subcaplicensing.html © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  28. 28. 12.5.2015 Folie 28 Sub Capacity Licencing (SCL) GSE Jahrestagung 2015 • Beispiel © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  29. 29. 12.5.2015 Folie 29 IBM Audit GSE Jahrestagung 2015 • IBM behält sich vertraglich geregelt das Recht vor, die Nutzung der lizensierten Software zu überprüfen. Ausnahme: Eigene Compliance-Berichte an IBM quartärlich. • Hierzu beauftragt IBM Compliance Wirtschaftsprüfer (KPMG u.a.) mit der Durchführung der Prüfung. • Die Verantwortung für den Nachweis der korrekten Nutzung liegt beim Kunden ! • Das Ergebnis der Prüfung wird IBM Compliance vorgelegt. • IBM erstellt daraus die „Facts & Findings“, die dann mit dem Kunden „verhandelt“ werden. • Am Ende erfolgt eine finale Berechnung der Ergebnisse aus dem F&F. • Bei Nichteinhaltung der Lizenznutzung erhebt IBM eine „Strafzahlung: • Ohne Staffel-, Firmen- oder ESSO-Rabatte = Listenpreis • Retromaintenance (Wartung 2 Jahre rückwirkend ohne Rabatte) • Das Nachzahlungsrisiko kann 7-stellig werden ! © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  30. 30. 12.5.2015 Folie 30 IBM Audit GSE Jahrestagung 2015 • Besonders kritisch ist die Sub Capacity Nutzung. Der Nachweis erfolgt über die ILMT Reports. Gibt es Beanstandungen bzgl. der ILMT Reports (Durchgängigkeit, Vollständigkeit, Signierung, Aktualität der ILMT Version usw.) erfolgt eine Nachberechnung auf Full-Capacity Basis. Hierüber lässt die IBM auch nicht mit sich diskutieren. © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  31. 31. 12.5.2015 Folie 31 IBM ESSO bei SIGNAL IDUNA GSE Jahrestagung 2015 • SIGNAL IDUNA hat mit IBM einen ESSO Vertrag seit 2002 (Basis) mit mittlerweile 13 ÄV‘s • Letzte ÄV im März 2015 • Im Bereich PPA haben wir 124 unterschiedliche Produkte lizensiert. • Sub Capacity mit ILMT wird genutzt. • Auf Grund der Ergebnisse von 2 Audit‘s führt SI mittlerweile eine eigene Bestandstabelle. Große Bereinigungsaktion (über 1 ½ Jahre) mit IBM im Zusammenhang mit der Übernahme von Lizenzen vom Deutschen Ring Kranken. Seither bessere Situation. • Zur Reduzierung des Nachzahlungsrisikos auf Grund von Audit‘s halbjährliche interne Lizenzüberprüfung auf Basis der eigenen Bestandstabelle. ESSO Vertrag nur mit hohem Aufwand in unser Lizenzmanagement Tool Miss Marple integrierbar. • Update: SIGNAL IDUNA beauftragt einen externen Wirtschaftsprüfer mit einem „friendly Audit“. © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  32. 32. 12.5.2015 Folie 32 Worauf Sie achten sollten GSE Jahrestagung 2015 • IBM Verträge und Bestellungen: • Bedingungen prüfen: AGB, IPLA, LIC‘s usw. Achten Sie auf das Datum! • Gefahr der „stillschweigenden“ Änderung. • Verweise auf das Internet ausdrucken lassen und dem Vertrag beifügen. • Software • Beim Einsatz neuer Versionen immer die LIC‘s vergleichen ! • Mit dem Einsatz einer neuen Version werden die LIC‘s automatisch akzeptiert. • Achten Sie auf „Unterstützungsprogramme“. • Haben Sie CEO Lizenzen ? Achtung ! • Achten Sie auf Ihr Change-Management: Neue Server mit neuen Prozessoren = höhere PVU • Audit • Seien Sie vorbereitet. Prüfen Sie im Vorfeld die Nutzung. • Achten Sie auf Unterstützungsprogramme. • Haben Sie alle Entitlements für Ihre Lizenzen ? Können Sie alle Lizenzkäufe beweisen ? • Prüfen Sie die Prüfer. • Haben Sie ein Lizenzmanagement ? • Sub Capacity und ILMT • Setzen Sie immer die aktuelle Version ein. • Erstellen und signieren Sie unbedingt die quartärlichen Reports. • Softwarebestand • Klären Sie vor dem nächsten Audit verbindlich mit IBM Ihren SW-Bestand. • Bauen Sie sich ggf. eine „Nebenbuchhaltung“ auf. • Gleichen Sie den Bestand regelmäßig mit IBM ab. IBM ändert in Ihrem Bestand ! © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  33. 33. 12.5.2015 Folie 33 Fazit GSE Jahrestagung 2015 • IBM Verträge und Lizenzen extrem komplex. • Abstimmung und Abgleich Bestand IBM mit Bestand SIGNAL IDUNA aufwendig. • daher Lizenzmangement ESSO bei SIGNAL IDUNA nur rudimentär vorhanden. • Sub Capacity und ILMT sind ein heißes Thema. • Der nächste IBM Audit wird kommen. Die Frage ist nur wann. • Eigene Lizenzüberprüfung notwendig. Hohes Audit Risiko. • Benchmarking des ESSO Vertrages notwendig (2015). • Audit durch einen Partner ungleich IBM in Beauftragung. © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler
  34. 34. GSE Jahrestagung 2015 11.05.2015 Folie 34 Fragen Fragen und Diskussion © SIGNAL IDUNA, Rainer Kegler Kontakt: Rainer Kegler Abteilungsleiter IT-Systeme rainer.kegler@signal-iduna.de

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