Was Verschuldung vermag und   Vermögen verschuldetVermögen, Verschuldung und Verteilung in     Österreich und international
Was hat Verteilung mit Krise zu tun?• Wer viel hat legt risikoreich an• Suche noch hohen Renditen am Kapitalmarkt  führt z...
Verteilung                          …in Österreich                                         Verteilung                     ...
Verteilung                   weltweit, hier USAQuelle: NYT, The Limping Middle Class, 3. September 2011.
Verteilung und RisikoQuelle: Fessler und Schürz 2008.
Verteilung und Krise          USA: The Top 0.1% Income Share and Composition, 1916-2008         12%                       ...
Vermögen und Verschuldung• Wer viel produziert muss jenen die wenig produzieren  Geld leihen damit seine Produkte gekauft ...
Globale Ungleichgewichte    IMF World Economic Outlook, April 2011
Quelle: NYT, The Limping Middle Class, 3. September 2011.
PrivatverschuldungQuelle: NYT, The Limping Middle Class, 3. September 2011.
Reaktion nach der Krise• Private Verluste werden verstaatlicht• Banken per Liquiditätsspritzen und  gleichzeitigen Staatsg...
Staatsverschuldung  OECD Government at a Glance, 2011
Zinssätze
„Liquidität“
Krisenmaßnahmen
Warum zahlen nicht jene, die dieRisiken eingegangen sind, wie in einer     Marktwirtschaft vorgesehen?• Wirtschaftliche Ma...
Verteilung und DemokratieQuelle: Andreasch/Fessler/Schürz 2009.
Finanzmarktoligopole
Quelle: Guger et al. 2009.
Quelle: Fessler und Schürz 2010.
Anteil der vermögensbezogenen Steuern an den gesamten Steuerabgaben     In % der Gesamtabgaben, 2006             Österreic...
DANKE
ANHANG
Einkommen Österreich
Quelle: Guger et al. 2009.
Quelle: Guger et al. 2009.
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Vermögen                             Österreich• In Österreich wurden bislang nur Teilbereiche der finanziellen Situation ...
Geld-Vermögen  Österreich
Quelle: Mooslechner und Schürz 2009.
Quelle: Fessler und Schürz 2008.
Quelle: Andreasch/Fessler/Schürz 2009.
Quelle: Andreasch/Fessler/Schürz 2009.
Immobilien-Vermögen    Österreich
Quelle: Fessler und Schürz 2010.
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Quelle: Fessler und Schürz 2010.
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Steuern
Anteil der vermögensbezogenen Steuern an den gesamten Steuerabgaben     In % der Gesamtabgaben, 2006             Österreic...
Quelle: Guger et al. 2009.
Intergenerationelle Persistenz         Österreich
Quelle: Fessler, Mooslechner und Schürz 2010.
Quelle: Fessler, Mooslechner und Schürz 2008.
Quelle: Fessler, Mooslechner und Schürz 2011.
Quelle: Fessler, Mooslechner und Schürz 2011.
Verteilung und Krise   International
Quelle: Michael Kumhof und Romain Ranciere, Inequality, Leverage and Crises, IMF WP 10/268.
Quelle: Michael Kumhof und Romain Ranciere, Inequality, Leverage and Crises, IMF WP 10/268.
Quelle: Michael Kumhof und Romain Ranciere, Inequality, Leverage and Crises, IMF WP 10/268.
Quelle: NYT, The Limping Middle Class, 3. September 2011.
Quelle: NYT, The Limping Middle Class, 3. September 2011.
Quelle: NYT, The Limping Middle Class, 3. September 2011.
Quelle: NYT, The Limping Middle Class, 3. September 2011.
Quelle: Atkinson, Picketty and Saez (2009), Top Incomes in the Long Run of History (WP 15408)
The Top 0.1% Income Share and Composition, 1916-2008      12%      10%                                                    ...
Fast jeder sechste US-Bürger bezieht mittlerweile Lebensmittelmarken
Policy Response
Zinssätze
„Liquidität“
LiteraturÖsterreich  Andreasch, M., Fessler, P.,Schürz M. (2009): Austrian Households Equity Capital - Evidence from Micro...
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Schulden und Vermögen in Österreich und international

  1. 1. Was Verschuldung vermag und Vermögen verschuldetVermögen, Verschuldung und Verteilung in Österreich und international
  2. 2. Was hat Verteilung mit Krise zu tun?• Wer viel hat legt risikoreich an• Suche noch hohen Renditen am Kapitalmarkt führt zu sehr kurzfristigen Planungshorizonten• Wenn Reallöhne lange zu wenig wachsen kann Konsum nur noch über Schulden wachsen
  3. 3. Verteilung …in Österreich Verteilung Veränderung Brutto- Netto- Bruttobezüge Nettobezüge bezüge bezüge 1995 2006 1995 2006 1995 - 2006 Real1) Anteile in Prozent In Prozent1. Quintil 2,9 2,2 3,4 2,8 -20,4 -17,02. Quintil 10,9 9,5 12,1 11,0 -10,3 -8,93. Quintil 17,7 17,1 18,2 18,5 -0,4 1,94. Quintil 24,1 24,5 24,2 24,6 4,9 2,05. Quintil 44,4 46,7 42,1 43,2 8,7 3,0Oberste 5% 17,7 19,0 16,7 17,0 10,7 2,1Oberste 1% 5,9 6,7 4,0 5,9 16,7 5,7Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 3,3 0,8Q: Statistik Austria, Lohnsteuerstatistik; WIFO-Berechnungen.–1 ) Referenzjahr 2000, auf Basis von Vorjahrespreisen. Quelle: Guger et al. 2009.
  4. 4. Verteilung weltweit, hier USAQuelle: NYT, The Limping Middle Class, 3. September 2011.
  5. 5. Verteilung und RisikoQuelle: Fessler und Schürz 2008.
  6. 6. Verteilung und Krise USA: The Top 0.1% Income Share and Composition, 1916-2008 12% Salaries Business Income 10% Capital Income Capital Gains 8% 6% 4% 2% 0% 1916 1921 1926 1931 1936 1941 1946 1951 1956 1961 1966 1971 1976 1981 1986 1991 1996 2001 2006Quelle: Picketty and Saez (2003), updated to 2008, http://elsa.berkeley.edu/~saez/#income
  7. 7. Vermögen und Verschuldung• Wer viel produziert muss jenen die wenig produzieren Geld leihen damit seine Produkte gekauft werden können• Des einen Schulden sind des anderen Vermögen. Weniger Schulden bedeutet gleichzeitig weniger Vermögen.
  8. 8. Globale Ungleichgewichte IMF World Economic Outlook, April 2011
  9. 9. Quelle: NYT, The Limping Middle Class, 3. September 2011.
  10. 10. PrivatverschuldungQuelle: NYT, The Limping Middle Class, 3. September 2011.
  11. 11. Reaktion nach der Krise• Private Verluste werden verstaatlicht• Banken per Liquiditätsspritzen und gleichzeitigen Staatsgarantien am Leben erhalten• Faule Papiere werden Ihren BesitzerInnen zu überhöhten Preisen abgekauft• Enorme Umverteilung von SteuerzahlerInnen zu Aktien- und AnleihenbesitzerInnen
  12. 12. Staatsverschuldung OECD Government at a Glance, 2011
  13. 13. Zinssätze
  14. 14. „Liquidität“
  15. 15. Krisenmaßnahmen
  16. 16. Warum zahlen nicht jene, die dieRisiken eingegangen sind, wie in einer Marktwirtschaft vorgesehen?• Wirtschaftliche Macht liegt in Händen weniger• Oligopole beherrschen die Märkte• Too Big to Fail Problem macht erpressbar. Trotzdem könnten jene die das Risiko eingingen über Steuern auch nachträglich bezahlen
  17. 17. Verteilung und DemokratieQuelle: Andreasch/Fessler/Schürz 2009.
  18. 18. Finanzmarktoligopole
  19. 19. Quelle: Guger et al. 2009.
  20. 20. Quelle: Fessler und Schürz 2010.
  21. 21. Anteil der vermögensbezogenen Steuern an den gesamten Steuerabgaben In % der Gesamtabgaben, 2006 Österreich Finnland Deutschland Schw eden EU 15 U SA Großbritannien 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 EU 15: Ungewicht eter Durchschnit t Q: OECD. Quelle: Marterbauer 2008.
  22. 22. DANKE
  23. 23. ANHANG
  24. 24. Einkommen Österreich
  25. 25. Quelle: Guger et al. 2009.
  26. 26. Quelle: Guger et al. 2009.
  27. 27. Verteilung Veränderung Brutto- Netto- Bruttobezüge Nettobezüge bezüge bezüge 1995 2006 1995 2006 1995 - 2006 Real1) Anteile in Prozent In Prozent1. Quintil 2,9 2,2 3,4 2,8 -20,4 -17,02. Quintil 10,9 9,5 12,1 11,0 -10,3 -8,93. Quintil 17,7 17,1 18,2 18,5 -0,4 1,94. Quintil 24,1 24,5 24,2 24,6 4,9 2,05. Quintil 44,4 46,7 42,1 43,2 8,7 3,0Oberste 5% 17,7 19,0 16,7 17,0 10,7 2,1Oberste 1% 5,9 6,7 4,0 5,9 16,7 5,7Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 3,3 0,8Q: Statistik Austria, Lohnsteuerstatistik; WIFO-Berechnungen.–1 ) Referenzjahr 2000, auf Basis von Vorjahrespreisen.Quelle: Guger et al. 2009.
  28. 28. Vermögen Österreich• In Österreich wurden bislang nur Teilbereiche der finanziellen Situation privater erfasst • Geldvermögenserhebung 2004 (OeNB) • Immobilienvermögenserhebung 2008 (OeNB)• Der euroraumweite Household Finance and Consumption Survey (HFCS) ist die erste Erhebung in Österreich, die eine umfassende wissenschaftliche Analyse der finanziellen Situation privater Haushalte ermöglichen wird.• www.hfcs.at, erste Ergebnisse voraussichtlich Ende 2012
  29. 29. Geld-Vermögen Österreich
  30. 30. Quelle: Mooslechner und Schürz 2009.
  31. 31. Quelle: Fessler und Schürz 2008.
  32. 32. Quelle: Andreasch/Fessler/Schürz 2009.
  33. 33. Quelle: Andreasch/Fessler/Schürz 2009.
  34. 34. Immobilien-Vermögen Österreich
  35. 35. Quelle: Fessler und Schürz 2010.
  36. 36. Quelle: Fessler und Schürz 2010.
  37. 37. Quelle: Fessler und Schürz 2010.
  38. 38. Quelle: Fessler und Schürz 2010.
  39. 39. Steuern
  40. 40. Anteil der vermögensbezogenen Steuern an den gesamten Steuerabgaben In % der Gesamtabgaben, 2006 Österreich Finnland Deutschland Schw eden EU 15 U SA Großbritannien 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 EU 15: Ungewicht eter Durchschnit t Q: OECD. Quelle: Marterbauer 2008.
  41. 41. Quelle: Guger et al. 2009.
  42. 42. Intergenerationelle Persistenz Österreich
  43. 43. Quelle: Fessler, Mooslechner und Schürz 2010.
  44. 44. Quelle: Fessler, Mooslechner und Schürz 2008.
  45. 45. Quelle: Fessler, Mooslechner und Schürz 2011.
  46. 46. Quelle: Fessler, Mooslechner und Schürz 2011.
  47. 47. Verteilung und Krise International
  48. 48. Quelle: Michael Kumhof und Romain Ranciere, Inequality, Leverage and Crises, IMF WP 10/268.
  49. 49. Quelle: Michael Kumhof und Romain Ranciere, Inequality, Leverage and Crises, IMF WP 10/268.
  50. 50. Quelle: Michael Kumhof und Romain Ranciere, Inequality, Leverage and Crises, IMF WP 10/268.
  51. 51. Quelle: NYT, The Limping Middle Class, 3. September 2011.
  52. 52. Quelle: NYT, The Limping Middle Class, 3. September 2011.
  53. 53. Quelle: NYT, The Limping Middle Class, 3. September 2011.
  54. 54. Quelle: NYT, The Limping Middle Class, 3. September 2011.
  55. 55. Quelle: Atkinson, Picketty and Saez (2009), Top Incomes in the Long Run of History (WP 15408)
  56. 56. The Top 0.1% Income Share and Composition, 1916-2008 12% 10% Salaries Business Income Capital Income Capital Gains 8% 6% 4% 2% 0% 1916 1921 1926 1931 1936 1941 1946 1951 1956 1961 1966 1971 1976 1981 1986 1991 1996 2001 2006 The Figure displays the top 0.1% income share and its composition.Quelle: Picketty and Saez (2003), updated to 2008, http://elsa.berkeley.edu/~saez/#income
  57. 57. Fast jeder sechste US-Bürger bezieht mittlerweile Lebensmittelmarken
  58. 58. Policy Response
  59. 59. Zinssätze
  60. 60. „Liquidität“
  61. 61. LiteraturÖsterreich Andreasch, M., Fessler, P.,Schürz M. (2009): Austrian Households Equity Capital - Evidence from Microdata, Monetary Policy and the Economy, Q4/09, p.61-78. Fessler, P. and M. Schürz. (2008): Stockholdings in Austria, Monetary Policy and the Economy, Q2/08, p.83-100. Fessler, P. and Schürz M. (2010): Informationen zum kleinen Häuselbauer, Wirtschaft und Gesellschaft, Heft 02/10. Arbeiterkammer Wien. Fessler, P., Mooslechner P., Schürz M. (2010): Real Estate Inheritance in Austria, Monetary Policy and the Economy, Q2/10, p. 33-53. Fessler, P., Mooslechner P., Schürz M. (2011): Intergenerational Transmission of Educational Attainment in Austria, Empirica, http://www.springerlink.com/content/n66t3hql67377257/fulltext.pdf. Fessler, P., Mooslechner P., Schürz M. (2008): How Inheritances Relate to Wealth Distribution? Theoretical Reasoning and Empirical Evidence on the Basis of LWS Data, Luxembourg Wealth Study Working Paper Series, Working Paper No. 6 Guger et al. (2009) Umverteilung durch den Staat in Österreich. Wien: WIFO. September. Marterbauer, M. (2008): Verteilung und Demokratie – Befunde ökonomischer und demokratischer Gerechtigkeit. Präsentation an der WU. November. Mooslechner, P. und Schürz, M. (2009): Verteilung der Geldvermögen, in: Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen, Bericht über die soziale Lage.

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