Licht im Dschungel der Kommunikation

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Welche Führungskraft war nicht schon einmal damit konfrontiert? Gut vorbereitet führt sie durch ein Meeting – sie versucht es zumindest, denn die Diskussion dreht sich im Kreis, Argumente werden herumgeschleudert, geht es überhaupt um die Sache? Dann auch das noch, ein Kollege greift plötzlich mit ausfallenden Worten an: „Was soll das Ganze … Sie haben doch keine Ahnung … und überhaupt … “.

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Licht im Dschungel der Kommunikation

  1. 1. Licht im Dschungel der Kommunikation Gespräche meistern W o r k s h o p a u f d e r L a t e N i g h t G r u n d i g Ak a d e m i e , 11 . 7 . 2 0 1 3 © D r. J ö r g P s c h e r e r Systemische Unternehmensentwicklung – Ganz. Klar. Anders.
  2. 2. These 1: Ohne Konflikte keine Änderung These 2: Das Problem ist nicht das Was, sondern das Wie These 3: Respekt ist das Wichtigste Systemische Unternehmensentwicklung – Ganz. Klar. Anders.
  3. 3. Themen I. … das kennen wir doch alle. II. Gewusst was … ist Kommunikation III. Gewusst wie … läuft gute Kommunikation IV. Giftige Pflanzen und ihre Gegenmittel V. Ein Analysetool … weitet den Blick Systemische Unternehmensentwicklung – Ganz. Klar. Anders.
  4. 4. I. Das kennen wir doch alle Ein Mitarbeiter will etwas schreiben, ihm fehlt aber gerade ein Stift … Systemische Unternehmensentwicklung – Ganz. Klar. Anders.
  5. 5. II. Die Basics Woraus besteht das Gebäude Kommunikation? Vier Ohren und vier Zungen sind die Ebenen, auf denen Botschaften ausgetauscht werden: Sache, Beziehung, Selbst, Appell Landkarten sind die Orientierungshilfen im sozialen Dschungel Individuelle Eigenarten sind die menschlichen Handlungsspielräume: Charakter, Motive, Physis, Selbst-/Fremdbilder Erwartungen und externe Strukturen formen die äußere Bühne: Hierarchien, Rollendefinitionen, Prozesse, Setting Systemische Unternehmensentwicklung – Ganz. Klar. Anders.
  6. 6. II. Die Basics Was sind Kommunikations-Regeln? Man kann nicht nicht-kommunizieren Jede Kommunikation besteht aus Inhalt und Beziehung Ereignisabfolgen werden verschieden interpretiert Digitale vs. Analoge Kommunikation Symmetrische vs. Komplementäre Kommunikation Systemische Unternehmensentwicklung – Ganz. Klar. Anders.
  7. 7. III. Erfolgreiche Kommunikation Miteinander statt gegeneinander / aneinander vorbei - Gedacht bedeutet nicht gesagt - Gesagt bedeutet nicht gehört - Gehört bedeutet nicht verstanden - Verstanden bedeutet nicht einverstanden - Einverstanden bedeutet nicht behalten - Behalten bedeutet nicht angewendet Strategien: klar, konstruktiv, kohärent - Positive Gesprächsatmosphäre - Kein Schubladendenken - Authentizität (Was = Wie = Echt) - Interesse und Motivation zeigen / anregen - Aktiv zuhören: fragen, wiederholen, ergänzen - Vertrauen und Verbindlichkeit Systemische Unternehmensentwicklung – Ganz. Klar. Anders.
  8. 8. IV. Konflikte Konfliktarten • verdeckte Konflikte können nur indirekt aus beobachtbaren Anzeichen erschlossen werden • offene Konflikte sichtbarer Streit Konfliktlösungen • Fragetechniken W-Fragen, Ja-/Nein-Fragen, Motivfragen • Feedback, Meinungsbild, Metakommunikation V–I–R Systemische Unternehmensentwicklung – Ganz. Klar. Anders.
  9. 9. IV. Heftige Gefühle Was tun, wenn der Puls steigt? H–A–B Halt machen – Atmen – Bewusst werden W–W–W Wahrnehmen – Wirken – Wünschen Ich-Botschaften senden: „Ich bin verärgert, weil ...“ Verständnis zeigen (heißt nicht automatisch: einverstanden sein) Systemische Unternehmensentwicklung – Ganz. Klar. Anders.
  10. 10. IV. Angriffe abwehren Was tun, wenn Sie provoziert werden? Souverän reagieren: Queen-Elisabeth-Strategie Innere Meta-Ebene: Kurze 4-Ohren-Analyse Ich-Botschaften senden: „Ich bin erstaunt, dass ...“ Ziel im Augen behalten: Was nutzt meiner Sache? Motive erkennen: (Selbstkundgabe / Appell Gegenüber) Ball zurückspielen: Selbst-Verantwortlichkeit > Heitere Gelassenheit = hart aber fair Systemische Unternehmensentwicklung – Ganz. Klar. Anders.
  11. 11. V. Das glasklar Analysetool 9 Sach-/fachliche Klärung Beziehungs-/Konfliktklärung 8 Kompromissbereitschaft Konsensherstellung (Win-Win) Durchsetzungskraft 7 Relevanz für das Unternehmen zunehmende Wichtigkeit Respekt und Anerkennung Autonomie und Mitsprache 6 Feedback und Unterstützung Einfühlungsvermögen 5 Aktives Zuhören 4 3 2 1 0 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Kompetenz im Unternehmen zunehmende Kompetenz Systemische Unternehmensentwicklung – Ganz. Klar. Anders.

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