Warum ep nicht funktionieren kann

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Warum die Energetische Psychologie nicht funktionieren kann, oder?

Workshop auf dem "Kongress für Energie-Psychologie & Psychotherapie 2012" in HD.

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Warum ep nicht funktionieren kann

  1. 1. Welche Wirkungen der EP kennen wir?Emotionale Ebene …Kognitive Ebene ...Körperliche Ebene … Neuronale Veränderungen (Sympathikus, Parasympathikus, Amygdala, ...) Hormonelle Veränderungen Stoffwechsel ...
  2. 2. Beispiele …aus der Praxis der Teilnehmer ...
  3. 3. Energetische PsychologieMeridiansystem: 12 Haupt- und 8 Nebenmeridiane mit über 360 „Tsubos“ (Akupressurpunkten).Chakrensystem: 7 Haupt-Chakren, viele Nebenchakren; EnergiebahnenAura / Biofeld: Unterschiedliche „Schichten“ oder Ebenen der AuraFeste Energie → Fließende Energie; Energiemanifestationen„Kognitiver Körper“, „Emotionaler Körper“, „Feinstofflicher Körper“, „Spiritueller Körper“, ...
  4. 4. Was wirkt da?Meridian-basierte Methoden: Impuls, Intention verändert die Meridiane → löst „Störungen“ auf / balanciert die Meridiane.Chakren-basierte Methoden: Berühren / Halten, Atmen, Imaginieren, Farben → löst Störungen auf, führt zur gesunden Funktion zurück.EmoTrance Aufmerksamkeit / Intention verflüssigt EnergieLogosynthese Worte wirken Wunder ...Mischformen / Aura / Biofeld ...
  5. 5. Medizin, Biologie, Biochemie,
  6. 6. Medizin, Biologie, Biochemie ...Hirnareale werden gedämpft, Amygdala u.a. (Feinstein, Reed)Sympathikus ↔ ParasympathikusCortisol-Spiegel reduziert (D. Church 2012)Konkrete physiologische Veränderungen!
  7. 7. Ein Prozessmodell der EP Ausgangszustand
  8. 8. Ein Prozessmodell der EP Energetischer Impuls
  9. 9. Ein Prozessmodell der EP Veränderung im Energiesystem
  10. 10. Ein Prozessmodell der EP Neuer Zustand
  11. 11. 1. Der ImpulsDruck, Vibration, Wärme, Licht, NadelnPiezoelektrizität → ElektromagnetischAufmerksamkeit, Imagination, Intention???Ich habe in der bisherigen Literatur zur EP keine konsistente theoretische Erklärung und erst recht keine empirischen Studien darüber gefunden, → was dieser Impuls auslöst und → wie er weiter geleitet wird.
  12. 12. 2. Die VeränderungEnergiesystem?Zentrales & Vegetatives NervensystemChemische Prozess-KaskadenMolekulare Botenstoffe (Hormone, Neurotransmitter, ...) Ein sehr komplexes, vernetztes und mehrfach rückkoppelndes Gesamtsystem.
  13. 13. Ein paar Beispiele ...Das Nervensystem:100 Milliarden Nervenzellen 100 Billionen VerknüpfungenElektrochemische, chemische und strukturelle VernetzungDas ergibt eine kaum vorstellbare Komplexität.
  14. 14. 100 Mrd. Neuronen,Das ist mehr als die gesamte Menschheit100 Billionen VerknüpfungenDas Gehirn gilt als eines der komplexesten Strukturen, die wir kennen.
  15. 15. Und nicht nur das Gehirn ...Auch das Herz verarbeitet Informationen, sein elektromagnetisches Feld ist mehrere Meter außerhalb des Körpers messbarZwei komplexe, informationsverarbeitende Systeme, die weit jenseits unseres bewussten Begreifens liegen.
  16. 16. Und es wird noch „schlimmer“ ...Bindegewebe, Muskeln, Organe, ... ~ 60.000.000.000.000 Zellen im KörperMiteinander vernetzt über Hunderte verschiedene Neuropeptide „Mikroprozessoren“ d. Zellmembran (Bruce Lipton) Biophotonen (F. Popp) Kohärente Resonanzen (J. Oschmann)
  17. 17. Ein ständiger Informationsaustausch ...Das bedeutet eine neue Sichtweise ...Unser Gewebe macht uns zu hochkomplexen energie- undinformationsverarbeitenden Wesen.
  18. 18. Was löst also die Veränderung in diesem so komplexen System aus?Impuls (Klopfen, Wärmen, Nadeln)?Wille, Gedanken, Intention? Kann das sein?
  19. 19. Chaostheorie, Systemtheorie:Komplexe und mehrfach rückkoppelnde Systeme lassen sich von außen nur schwer beeinflussen → Die Ergebnisse sind nicht eindeutig vorhersehbar.Bsp.: Verkehrsströme, Wetter, Schwarm- Systeme, …
  20. 20. Hypothese:Informationsmenge & komplexe Rückkopplung machen eine bewusst und intentional gesteuerte Veränderung unmöglich.Das gilt für biochemische und „energetische“ Betrachtungsweise gleichermaßen.Das Energie- und Informationssystem „Mensch“ in seiner Komplexität lässt sich von außen nicht präzise & zielgerichtet beeinflussen.
  21. 21. Was steuert dieses System?Selbstorganisation / Autopoiese (Maturana, ...)Das „Unbewusste“ als aktives und selbstorganisatorisches System (C.G. Jung / M. Erickson / G. Schmidt)Die „Selbstaktualisierungstendenz“ / das „Selbst“ (C. Rogers / F. Perls)Der „Innere Heiler“ / die „Seele“ ......
  22. 22. BeispieleAus der Praxis der TeilnehmerBeobachtungen...
  23. 23. Zusammenfassung 1: Es gibt keine schlüssigen Theorien, die erklären, wie oder warum Klopfen oder ähnliche „Interventionen“ funktionieren. Das gilt für energetische Metaphern genau so wie für „neurologische Modelle der EP“ (Feinstein / Andrade / …)
  24. 24. Schlussfolgerung 1: Wenn die EP ernst genommen werden soll, müssen konsistente wissenschaftliche Konzepte über ihre Wirkweise entwickelt & kritisch überprüft werden (Bsp: R. Balzer, 2012)
  25. 25. Zusammenfassung 2: „Energetische Psychologie“ kann nicht funktionieren, ohne ein aktives, selbst- organisierendes Systems, das jenseits unserer bewussten, kognitiven Kapazität operiert, „EP-Interventionen“ (Klopfen, etc.) sinnvoll und effektiv in biochemische, physikalische oder „energetische“ Veränderungen umsetzt, und … die Richtung der Veränderung mitbestimmt
  26. 26. Zum Schluss: Energiesystem / Unbewusstes / Selbst des Klienten sind auf „unserer“ Seite, ... wenn wir achtungsvoll und achtsam auf seiner Seite sind. Und das macht Veränderung einfach und effektiv.
  27. 27. Dipl.-Psych. Gerald Stiehler, Psychologischer Psychotherapeut Kongress für Energie-Psychologie®und Psychotherapie, Heidelberg 2012 - Workshop - Kontakt: Gerald Stiehler Darmstädter Seminare für Psychotherapie Rheinstraße 50, 64367 Mühltal www.darmstaedter-seminare.de gs@darmstaedter-seminare.de

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