Mediation

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Mediation

  1. 1. Mediation Durch selbst bestimmte Lösungenstatt fremd bestimmter Entscheidungen Chancen für die Zukunft eröffnen!
  2. 2. Mediation bedeutet… …Vermittlung im Konflikt durch einen neutralen Dritten (den Mediator)
  3. 3. Mediatoren• begleiten die Konfliktpartner durch einen Klärungsprozess• sind neutral• sind zur Verschwiegenheit verpflichtet• akzeptieren die Sichtweisen der Konfliktpartner als deren Wirklichkeit
  4. 4. Mediatoren• haben keine Entscheidungsbefugnis• sind für das Verfahren verantwortlich• nicht für den Inhalt• achten auf Fairness und Ausgewogenheit
  5. 5. Grundsätze der Mediation• Freiwilligkeit• Vertraulichkeit• Informiertheit• Eigenverantwortlichkeit• Neutralität des Mediators
  6. 6. Das Menschenbild der Mediation• Konflikte gehören zum Leben• Nicht bearbeitete Konflikte belasten Lebensfreude, Arbeitskraft und Zusammenarbeit• Menschen sind fähig, Konflikte selbst zu lösen• Wer das erlebt hat, lernt daraus für zukünftige Konflikte
  7. 7. Ablauf der Mediation Einleitung Konfliktdarstellung Konflikterhellung Konfliktlösung Vereinbarung (Vertrag)
  8. 8. Einleitung• Begrüßung der Konfliktpartner, Wertschätzende Atmosphäre schaffen.• Mediationsverfahren, Gesprächsregeln und Rolle des Mediators erklären.• Klären, ob die Konfliktpartner sich auf eine Mediation und die Person des Mediators einlassen können.
  9. 9. Konfliktdarstellung• Jeder Konfliktpartner stellt den Sachverhalt aus seiner Sicht dar.• Der Mediator stellt klärende Fragen, achtet auf die Einhaltung der Gesprächsregeln, fasst das Gesagte zusammen• Die Konfliktpartner hören einander zu• Die Liste der zu behandelnden Punkte wird erstellt
  10. 10. Konflikterhellung• Von den Positionen zu den Interessen• Die Hintergründe des Konflikts werden exploriert, der Mediator spiegelt, doppelt, übersetzt, fasst das Wesentliche zusammen.• Gefühle, Interessen und Bedürfnisse werden deutlich.
  11. 11. Konfliktlösung• Die Lösungsideen der Konfliktpartner werden gesammelt.• Die Lösungsideen werden auf ihre Bedürfnisgerechtigkeit und Umsetzbarkeit geprüft.• Die Konfliktpartner entscheiden sich, welche Lösung(en) sie umsetzen wollen.
  12. 12. Vereinbarung• Die Lösungen und deren Umsetzung werden in einem Vertrag festgehalten.• Die Konfliktpartner lassen den Vertrag noch ggfls. Juristisch überprüfen.• Die Konfliktpartner und der Mediator unterschreiben den Vertrag.
  13. 13. Was ist ein Konflikt? Definition eines sozialen Konflikts nach Glasl• Differenzen im Wahrnehmen, Denken, Vorstellen vom Aktor B als Verhaltensweisen führen zu die Beeinträchtigung erlebt des Aktors A• Differenzen im Fühlen werden• Differenzen im Wollen
  14. 14. Sachkonflikt als Spitze des Eisbergs nach Besemer
  15. 15. Eskalationsstufen
  16. 16. Konfliktlösungsstrategien nach Gerhard Schwarz Flucht
  17. 17. Konfliktlösungsstrategien nach Gerhard Schwarz Vernichtung Flucht
  18. 18. Konfliktlösungsstrategien nach Gerhard Schwarz Unterordnung Vernichtung Flucht
  19. 19. Konfliktlösungsstrategien nach Gerhard Schwarz Delegation Unterordnung Vernichtung Flucht
  20. 20. Konfliktlösungsstrategien nach Gerhard Schwarz Kompromiss Delegation Unterordnung Vernichtung Flucht
  21. 21. Konfliktlösungsstrategien nach Gerhard Schwarz Konsens Kompromiss Delegation Unterordnung Vernichtung Flucht
  22. 22. Konfliktlösungsstrategien nach Gerhard Schwarz Konsens Kompromiss Rückschritt Delegation Unterordnung Vernichtung Flucht
  23. 23. Einsatzmöglichkeiten von Mediation• Überall dort, wo nach Beendigung des Konflikts weiter Beziehungen zwischen den Konfliktbeteiligten bestehen,• vorausgesetzt, die Konfliktbeteiligten sind dazu bereit
  24. 24. Arbeitsfelder der MediationFamilienmediation Umweltmediation
  25. 25. Arbeitsfelder der MediationTäter- Opfer- Ausgleich Mediation in pädagogischen Arbeitsfeldern
  26. 26. Arbeitsfelder der Mediation
  27. 27. Mediation praktisch• Sie vereinbaren mit uns einen ersten Termin (telefonisch oder per E-Mail)• Nach dem ersten Termin entscheiden Sie, ob Mediation für Sie das richtige Verfahren ist• Die einzelnen Konfliktpunkte werden einer nach dem anderen in gemeinsamen Sitzungen bearbeitet• Jede Sitzung dauert etwa 1 Stunde
  28. 28. Mediation praktisch• Die Gesamtzahl der notwendigen Sitzungen hängt davon ab, wie schnell die Konfliktpunkte bearbeitet werden• Sollten Sie zu der Meinung kommen, das die Mediation nicht (mehr) das für Sie geeignete Mittel ist, können Sie jederzeit die Mediation beenden
  29. 29. Margit Klasen-Braune Diplom-Sozialpädagogin und Mediatorin Tätig in den Bereichen Familienmediation, Mediation in Schule und Jugendhilfe, Mediation im Arbeitsleben Ausbilderin von Mediatoren im Auftrag von Ministerien und Jugendhilfeträgern Gerfried Braune Jurist (Assessor jur.) und Mediator Tätig in den Bereichen Familienmediation, Wirtschaftsmediation, Mediation im Arbeitsleben Bis 2009 Rechtsanwalt mit den Schwerpunkten Zivil- und FamilienrechtWir haben 1995/1996 gemeinsam eine Ausbildung nach den Statuten der Europäischen Charta für Familienmediation absolviert und haben seitdem viel Erfahrung in den verschiedenen Bereichen der Mediation erworben.
  30. 30. Sie haben noch Fragen?• Sie können uns telefonisch unter der Nummer (06893) 986047 erreichen• per E-Mail info@mediation-saar.de• oder unter http://www.mediation-saar.de• Informationen über Mediation finden Sie auf unserem Blog http://blog.mediation-saar.de• und hier können Sie direkt wegen Mediation bei uns anfragen: http://mediation-saar.de/component/jforms/1/70.html

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