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EinleitungDas Internet und immer mehr das allgegenwärtige, mobile Internet über Smartphonesund Smarttablets ist aus dem Al...
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Immer noch nicht interessiert?Da helfen nur noch Fakten (Stand Januar 2012)• 800 Millionen Facebook-Nutzer, 22 Millionen d...
Buchaufbau     Das Buch ist in sechs Kapitel gegliedert: drei Hauptkapitel, ein Leitfaden, die Vorstellung     einiger Vor...
• Wie werden Unternehmen und Immobilien zu eigenständigen Marken?• Welche Wege bieten Digitale Medien bei der Suche und Ve...
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Umfrage:        Digitale Trends in der             Immobilien-         Investmentbranche                                  ...
VERMARKTUNGSMÖGLICHKEITEN IM INTERNET, DIE FÜR DEN VERKAUF VONINVESTMENT-IMMOBILIEN GENUTZT WERDEN…                       ...
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IMMOBILIENTIPPSProbieren geht über studierenBei der Vermarktung von „Standardimmobilien“ gibt es derzeit keineAlternative ...
HANDLUNGSTIPPS UND DIE NÖTIGEN SCHRITTE                                                           Die Handlungsvorschläge ...
Kapitel 6Ein Blick in die Zukunft
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Social Media                                         ANZAHL DER NUTZER VON MOBILE-TVDas Wachstum der Social-Network-Nutzun...
ANZAHL DER VERKAUFEN TABLETS IN                           gleichzeitig „geschlossener“. Social Commerce                   ...
Bindung der Kunden eignen, ist offensichtlich    SOCIAL NETWORK USERS IN THEin der Wahrnehmung der Unternehmen be-        ...
gebündelt werden. Durch die Verschiebung des Konsu-      menten hin zum „Prosumenten“, der sich zunehmend      selbstständ...
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AUTOR              Thomas Gawlitta ist Diplom-Ökonom und Master Leader-              ship in Digital Communication. Er ist...
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  1. 1. digitale immobilienkommunikation thomas gawlitta Online, Mobile und Social Media – Wie Sie Ihre Immobilien mit digitalen Medien besser vermarkten
  2. 2. IMPRESSUM1. Auflage März 2012© 2012 IZ Immobilien Zeitung Verlagsgesellschaft mbH, 65205 WiesbadenAlle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und der Verbreitungsowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeinerForm (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schrift-liche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendungelektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitetwerden.Lektorat: Thomas Hilsheimer, Gerrit BrinkhausUmschlaggestaltung: Raban RuddigkeitSatz: s.tietze@medien-frankfurt.com und vcolombi@gawlittadigitale.comDruck: Beltz Druckpartner, Hemsbachwww.iz.dewww.iz-shop.de
  3. 3. INHALT007 Einleitung014 Eine kurze Geschichte des Immobilien-Internet019 Kapitel 1 Wie das Internet und mobile Dienste die Kommunikation grundlegend verändert haben 1. Kommunikationsmix – neue Kanäle, neue Inhalte 2. Social Media – Interaktion, Kommunikation und Information 3. Viraler Effekt und Long Tail 4. Smartnet – Mobilität und Lokalität QuickView Immobilientipps Handlungstipps und die nötigen Schritte, Teil 1051 Kapitel 2 Digitale Anwendungen und ihr Nutzen für die Immobilienwirtschaft 1. Soziale Medien im Unternehmensalltag 2. Cloud Computing 3. Standortbezogene Dienste (Location-Based Services) 4. Erweiterte Realität (Augmented Reality) 5. Mobile Endgeräte 6. Die besten Apps für die Immobilienbranche 7. Digitale Unternehmen (Facebook, Apple, Google und ausgewählte Start-ups) QuickView Immobilientipps Handlungstipps und die nötigen Schritte, Teil 2 5
  4. 4. INHALT 087 Kapitel 3 Wie Immobilienunternehmen die digitalen Medien für ihre Kommunikation optimal einsetzen können 1. Platzhirsche und ihr Auftreten in Sozialen Medien 2. Emotionale Suche und Visualisierung 3. Markenbildung: Unternehmen und Immobilien 4. Digitale Objektvermarktung: Die Sicht des Anbieters 5. Digitale Objektsuche: Die Sicht des Kunden 6. Geschlossene Online-Portale 7. Umfrage: Digitale Trends in der Immobilien-Investmentbranche QuickView Immobilientipps Handlungstipps und die nötigen Schritte, Teil 3 119 Kapitel 4 Ihr persönlicher Leitfaden: Immobilienvermarktung mit Sozialen Medien, Schritt für Schritt 1. Ziele und Zielgruppen 2. Kommunikationsmix 3. Zeit- und Budgetplan 4. Geschäftsführer und Mitarbeiter 5. Agenturen 10 Goldene Regeln 135 Kapitel 5 Vorreiter der digitalen Immobilienkommunikation 143 Kapitel 6 Ein Blick in die Zukunft 150 Der Autor6
  5. 5. EinleitungDas Internet und immer mehr das allgegenwärtige, mobile Internet über Smartphonesund Smarttablets ist aus dem Alltag der deutschen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken.Es scheint, als würde jeder nur noch auf die nächste SMS- oder Facebook-Nachricht wartenund nur ungerne sein iPhone aus der Hand geben.Das ist kein reines Phänomen unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen – den soge-nannten Digital Natives. Für die meisten Manager und Unternehmer gehören das Black-berry bzw. das iPhone und zunehmend das iPad und andere Tablets zu ihrer täglichen Ar-beit. Der smarte Makler wird sich hier wiederfinden. Gehören Sie dazu?Kennen Sie Coldwell Banker? Anfang 2006 feierte Coldwell Banker seinen 100sten Ge-burtstag. Mit 97.000 Vertriebsmitarbeitern und Maklern erwirtschaftet das Immobilien-unternehmen über 5 Mrd. US$. Ende 2010 stellte das Unternehmen seine Kommunikati-onsstrategie größtenteils auf Web 2.0 und Mobile um. Dazu gehört eine Homepage mitzahlreichen Suchmöglichkeiten, eine iPhone- und iPad-App sowie eine YouTube-Videosu-che. Coldwell Banker ist Vorreiter in der Immobilienbranche. Wann machen Sie mit?Wo würden Sie lieber Immobilien online suchen? Seite 136 ColdwellBanker, ein Vorreiter der digi- talen Immobilien- kommunikation Homepage vor Neuausrichtung 7
  6. 6. Aktuelle Homepage und iPad App WISSEN ARBEITEN VERMARKTEN Wissen – Vermarkten – Arbeiten: Das Internet und die mobilen Endgeräte machen es smarter und vernetzter. Schnell von unterwegs über eine App die aktuellen Kauffaktoren für Investmentimmobilien in der bevorzugten Region überprüfen, über das iPad Exposés an potenzielle Käufer verschicken und anschließend die Kundenanfragen mobil beantwor- ten. Interessiert es Ihre Kunden, ob Sie im Büro in Hamburg sind oder Ihre Arbeit von ei- nem Landhaus in Süditalien aus erledigen?8
  7. 7. Ist das nichts für Sie?Nein? Dann stellen Sie sich vor:Sie stehen mit einem potenziellen Käufer ihres Neubauprojektes vor dem noch leerenGrundstück. Ihr Kunde schaut durch die Kamera seines iPad2 und sieht auf dem Bildschirmdas fertige Haus, als wäre es bereits gebaut. Er kann auf dem Bildschirm in seine zukünfti-ge Traumwohnung hineinzoomen. Zukunftsvision? Nein, mit Hilfe des iPad2 und zahlrei-cher Apps für Augmented Reality ist das bereits heute möglich. Quelle: http://spotmetrix.com/3dar/ Erstellung von AR-AnsichtenGehen wir noch einen Schritt weiter. Während der Kunde live durch die Kamera seine Im-mobilien erlebt, zeichnet das iPad2 das Gesehene in Fotos und Video auf. Diese Impressio-nen kann er entspannt auf dem Sofa mit seiner Familie teilen. Mit einem Klick stellt er dieFotos und das Video seinen Freunden auf Facebook und Google+ vor. Diese sind begeistertund empfehlen ihm, es sofort zu kaufen. Die Freunde sind ebenfalls an einer Wohnung indem Objekt interessiert. Die Fotos verweisen sie auf Ihre Facebook-Seite, Ihren Twitter-Account und natürlich Ihre Homepage. Jetzt können auch die Freunde des Kunden direktKontakt zu Ihnen aufnehmen. 9
  8. 8. Immer noch nicht interessiert?Da helfen nur noch Fakten (Stand Januar 2012)• 800 Millionen Facebook-Nutzer, 22 Millionen davon in Deutschland• 300 Millionen Menschen weltweit nutzen Twitter.• 135 Millionen LinkedIn-Nutzer• Im November 2011 verkaufte Apple seine 10-milliardste App.• 2011 werden circa 100 Millionen iPhones und mehr als 500 Millionen anderer Smartpho- nes verkauft. Tendenz stark steigend.• 2011 sollen über 70 Millionen Tablet-Computer wie das iPad verkauft werden.• Die Android- und iPhone-Applikationen von ImmobilienScout24 haben im Juli 2011 die Eine-Million-Download-Marke überschritten. Die iPhone-App „Immoscout24“ wurde seit ihrem Start im Januar 2010 über 840.000 Mal heruntergeladen, die Android-App über 160.000 Mal. 11
  9. 9. Buchaufbau Das Buch ist in sechs Kapitel gegliedert: drei Hauptkapitel, ein Leitfaden, die Vorstellung einiger Vorreiter der digitalen Immobilienkommunikation und ein kurzer Ausblick in die Zukunft. Am Ende jedes Hauptkapitels erhalten Sie einen QuickView über die Inhalte mit anschaulichen Empfehlungen für Ihre Arbeit als Immobilienmanager und -makler. Die Einführung und die kurze Geschichte des Immobilien-Internet verschaffen Ihnen einen guten Einstieg und ein besseres Verständnis für die Dynamik der aktuellen und zukünfti- gen Entwicklungen. Lassen Sie sich ein wenig inspirieren und von den Möglichkeiten der digitalen Medien für Ihr Immobiliengeschäft begeistern. Im ersten Kapitel erfahren Sie, wie sich das Internet und mobile Dienste im letzten Jahr- zehnt grundlegend verändert haben. Der Autor geht dabei auf die folgenden Fragen ein: • Wie hat sich unsere Kommunikation in den letzten 10 Jahren verändert? • Was sind Soziale Medien und welche Entwicklungen stoßen sie an? • Welche Effekte sind für Unternehmen wichtig? • Wie wirkt sich die Mobilität des Internets auf dessen Inhalte aus? • Was bedeuten diese Entwicklungen für die Vermarktung von Immobilien? Aufbauend auf diesen Informationen wird es im zweiten Kapital konkreter. Hier erwartet Sie ein Überblick über die wichtigsten Innovationen der digitalen Medien und darüber, welche Anwendungen für die Immobilienwirtschaft relevant sind. Es erwarten Sie Ant- worten auf die Fragen: • Welche Technologien werden in Zukunft Teil unseres Alltags sein? • Welche davon eignen sich für Unternehmen und vor allem für Immobilienunterneh- men? • Wie entwickeln sich die Marktführer wie Google, Facebook und Apple? • Welche Neulinge in den Sozialen Medien bieten vielversprechende Ansätze? • Welche Dienste sind für Sie als Immobilienprofi relevant und welche nicht? • Wie setzen Sie diese Dienste für die ganzheitliche Vermarktung von Immobilien ein? Das dritte Kapitel geht sehr konkret auf den Immobilienmarkt ein. Es zeigt auf, welche Mög- lichkeiten die digitale Kommunikation bietet, um Immobilien effizienter zu vermarkten sowie smarter zu arbeiten und Wissen zu generieren. Hier behandelt der Autor folgende Fragen: • Werden die Sozialen Medien derzeit von den großen deutschen Immobilienunterneh- men erfolgreich genutzt? • Welche Rolle spielt die Emotionalisierung von Inhalten im Internet?12
  10. 10. • Wie werden Unternehmen und Immobilien zu eigenständigen Marken?• Welche Wege bieten Digitale Medien bei der Suche und Vermarktung von Objekten? Wie lassen sich Internetinhalte mit der realen Welt verbinden?Daraufhin erhalten Sie im vierten Kapitel einen persönlichen Leitfaden mit Tipps, Tricks undeinem Umsetzungsplan für Ihre eigene digitale Kommunikationsstrategie. 10 Goldene Re-geln beschließen dieses Kapitel.• Wie erreiche ich meine Zielgruppe?• Welchen Aufwand muss ich hierfür betreiben?• Welche Grundlagen benötigt die Geschäftsführung, welche die Mitarbeiter?• Wen spreche ich für welche Aufgaben an?• Welche Kooperationen sollte ich eingehen?Zum Schluss analysiert der Autor Internetauftritte von Immobilienunternehmen, die füh-rend sind, wenn es um Social Media geht. Des Weiteren wagt der Autor einen kurzen Blickin die Zukunft, genauer in das Jahr 2015: In welche Richtung könnte sich die digitale Weltnach in wenigen Jahren entwickelt haben?Übersichten von aktuellen und hilfreichen Apps, Online-Diensten etc. runden die einzel-nen Kapitel ab. So wird das Buch für Sie zu einem strategischen und täglich für Ihre Arbeitnutzbaren Werkzeug. 13
  11. 11. BIG IMPACT IMMOBILIEN INTERNET DE GERMANY US USA FR FRANCE US US DE DE US Microsoft Craigslist.com RDM startet Immobilien- Gründung von veröffentlicht geht online regionale Online- Scout24 geht Google den Internet Börsen online Explorer US AOL kauft Netscape für 4,2 Mrd. $ Eine kurze Geschichte des Immobilien-Internet 16 Mio. 20 Mio. 36 Mio. 70 Mio. 147 Mio. Onliner Onliner Onliner Onliner Onliner weltweit weltweit weltweit weltweit weltweit 2,5 Mio. 3,1 Mio. 3,6 Mio. 4,1 Mio. 6,6 Mio. Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche 1994 1995 1996 1997 199814
  12. 12. DE US US US Gründung von AOL kauft Time Gründung von Gründung von Property Gate (ab Warner für 160 YouTube Skype 2006 Immonet) Mrd. $US US US Blackberry Gründung von Gründung von Viva (Rent.com) Wikipedia248 Mio. 361 Mio. 513 Mio. 587 Mio. 719 Mio.Onliner Onliner Onliner Onliner Onlinerweltweit weltweit weltweit weltweit weltweit11,2 Mio. 18 Mio. 24,8 Mio. 28 Mio. 34 Mio.Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche1999 2000 2001 2002 2003 15
  13. 13. BIG IMPACT IMMOBILIEN INTERNET DE GERMANY US USA FR FRANCE US US US DE US Gründung von Gründung von Start Move.com Deutsche Google integriert Redfin.com Zillow.com Netzwerk Telekom kauft Immobilien- (Innovativer Immobilien- suche in Google Ansatz) Scout24 Maps (540 Mio.Euro) US DE US FR Gründung von Start Immonet iPhone 1 Gründung von Trulia.com (Axel Springer AG) MeilleursAgent. com US US US Ebay kauft Gründung von Gründung von Rent.com Twitter Groupon US Gründung von Facebook US Firefox geht online 817 Mio. 1,018 Mrd. 1,1 Mrd. 1,3 Mrd. 1,6 Mrd. Onliner Onliner Onliner Onliner Onliner weltweit weltweit weltweit weltweit weltweit 35,7 Mio. 38 Mio. 39 Mio. 40,8 Mio. 42,7 Mio. Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche 2004 2005 2006 2007 200816
  14. 14. DE DE DE DE DE Gründung von iPhone App von Google startet Google stellt iPad App von DotProperty (ab Immobilien- Streetview in Immobiliensuche Immobilien- 2011 IS24 Com- Scout24 Deutschland in Google Maps Scout24 / iPad mercialNetwork) ein Maklersoftware von Immonet DE US DE DE iPhone-Such- iPad 1 Dahler & Com- iPhone/iPad für App von Colliers pany starten Neubauprojekte Deutschland LivingLifestyle.de von Hochtief US US US iPhone App ColdwellBanker iPad 2 HighStreets von „vollständig“ Comfort online, mobile und social DE US Groupon geht an Axel Springer die Börse (Immonet) kauft Seloger.com (633 Mio. Euro) US US CoStar kauft LoopNet, Online- iPhone 4S Marktplatz für Gewerbeimmobi- lien (86 Mio. Euro) US DE Zillow.com geht iPhone App von an die Börse Immonet1,8 Mrd.Onlinerweltweit 1,9 Mrd. Onliner weltweit 2,1 Mrd. Onliner weltweit43,5 Mio.Deutsche 49 Mio. Deutsche 51,7 Mio. Deutsche2009 2010 2011 17
  15. 15. Kapitel 1 Wie das Internet undmobile Dienste die Kommunikation grundlegend verändert haben 022 029 800 Anzahl Nutzer in Millionen 600 400 200 0 12. 12. 12. 10. 8. 12. 2. 6. 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 DER NEUE MARKTPLATZ Beliebtheit Head Long Tail Produkte 032 041
  16. 16. Kommunikationsmix – neue Kanäle, Kap. I.1 neue Inhalte Der Juni 2005 war kein guter Monat für den PC-Riesen Dell. Mit einem unzufriedenen Kunden fing alles an: Blogger-Star Jeff Jarvis lässt seinem Unmut über den schlechten Service freien Lauf, der einflussreiche Amerikaner endet einen Blogeintrag mit den Worten: „DELL SUCKS. DELL LIES. Put that in your Google and smoke it, Dell.“ Diese Schimpftirade verselbstständigt sich und landet schließlich auch bei Suchmaschinen auf dem ersten Platz – noch vor der Firmenhomepage. Dell nimmt den Zorn der Commu- nity jedoch nicht ernst, verweist nur auf die Internetseite. Die Folge: Gewinn und Aktienkurs fallen rapide.Die klassische Unternehmenskommunikation ist unidi-rektional, verläuft also nur in einer Richtung, vom Unter-nehmen zum (potenziellen) Kunden, beispielsweise wennman durch TV- oder Printwerbung, Plakate oder eine Web-site Botschaften sendet. Solche klassische Werbung liefertden Konsumenten ein vorgefertigtes Bild, das sie anneh-men, aber auch ablehnen können. In Zeiten des Internetswerden diese Kanäle zwar weiterhin genutzt, doch wirddie einseitige Kommunikation mehr und mehr durch einModell abgelöst, in dem die feste Rollenverteilung zwi-schen Sender und Empfänger aufgehoben ist.Tim O´Reilly, Internet-Pionier der ersten Stunde, gab die-sem Modell schon im Oktober 2004 einen Namen: Web2.0. Das alte Kommunikationsprinzip „one-to-many“ („ei-ner zu vielen“) wird im Internet durch ein „many-to-many“-Modell („viele zu vielen“) abgelöst, die Grenzezwischen Sender und Empfänger verschwimmt zuneh-mend. Der Kunde, ehemals nur Empfänger von Botschaf- 21
  17. 17. One to Many: Ein Sender (z.B.: Immobilienunternehmen), viele Empfänger (Käufer), die Kommunikation läuft aber nur unidirektional. Many to Many: Viele Sender, viele Empfänger. Kommunikation läuft teilweise unidirek- tional, teilweise bidirektional zwischen Sender und Empfänger sowie multidirektional zwischen den Empfängern, was indirekt Auswirkungen auf den Sender hat (Meinungen).22
  18. 18. ten, kann über das Internet seine Mitteilung nun selbstverbreiten – an das Unternehmen und andere Kunden. Kap. I.1Manche Mitteilungen erreichen dabei eine erstaunlicheRelevanz. Denn sobald ein Meinungsbeitrag eine kritischeNutzermasse erreicht, kann er mehr Öffentlichkeitswir-kung entfalten als eine herkömmliche Werbekampagne.Solche öffentlichen Meinungsbeträge finden sich im Inter-net immer öfter, die Kunden werden immer selbstbewuss- Bewertungsportale:ter und machen es offen publik, wenn ihnen Mängel an Idealo.deeinem Produkt auffallen. Was früher der Tratsch beim Kaf- Meinprof.defee war, wird nun ins Internet ausgelagert – mit der vielfa- Jobvoting.de Holidaycheck.dechen Menge an Zuhörern. Da alle mitreden und mitlesen, qype.comkann es sich kein Unternehmen mehr leisten, diese kriti-sche Öffentlichkeit zu ignorieren.Die veränderten Kommunikationsformen führen auch zueinem Wandel der Kommunikationsinhalte. Die klassi-sche Werbebotschaft verliert an Bedeutung, der Kundebeschafft sich selbst die Informationen, die er für relevanthält. Herkömmliche Werbung wird durch einen neuen An-satz ersetzt, um eine emotionale Bindung herbeizuführen:Der Kunde bildet sich das Bild eines Unternehmens selber.Hierfür verwenden Unternehmen die Innovationen derSozialen Medien (Social Media), um einen Dialog mit denNutzern aufzubauen. Wenn ein Unternehmen eine Frageim Internet freundlich und kompetent beantwortet, dannhat das nicht nur Auswirkungen auf einen einzigen Kun-den. Andere Nutzer lesen solche Dialoge und setzen dieverfügbaren Einzelteile wie ein Puzzle zusammen: Das Un-ternehmen erhält im Kopf der Kunden eine eigene Identi-tät.Dank der sozialen Medien haben Unternehmen zahlreicheMöglichkeiten, ihre Kunden zu erreichen. So veröffentli-chen sie zum Beispiel selbsterstellte Pod- und Videocastsund antworten auf Antworten einer Twitter-Nachricht.Dies schafft eine persönliche Bindung zwischen Unter-nehmen und Kunden. Nachhaltig werden solche Ergebnis-se jedoch erst durch ständige Interaktionen, das virtuelleGespräch auf gleicher Augenhöhe weckt positive Emotio-nen bei den Nutzern. Ein ganzer Marketingzweig hat sichentwickelt, selbst mittelständische Unternehmen konsul-tieren wie selbstverständlich einen PR-Berater für SozialeMedien. Denn ein Prinzip gilt in der Zeit des Internets nachwie vor: „Nimm das Management deiner Identität in dieeigene Hand. Sonst werden es andere tun!“Diesen Weg schlug Dell dann auch nach dem PR-Desasterein, richtete eigene Blogs ein und bat Mitarbeiter darum 23
  19. 19. zu twittern. Das langfristige Ergebnis kann sich sehen las- *Der Begriff ROI – sen: Der Return on Investment (ROI)* allein über Twitter Return on Investment betrug bei Dell im Jahr 2009 mehr als 3 Millionen Dollar. (deutsch Kapitalverzinsung, Kapitalrendite oder Anla- genrendite) bezeichnet ein Für Immobilienmakler, -manager und vor allem kleinere Modell zur Messung der Unternehmen kann das aktive Bloggen Vorteile im Kampf Rendite einer unternehmeri- um neue Aufträge und Kunden bringen. Ein Makler kann schen Tätigkeit, gemessen am sich als Experte für eine Region oder Immobilienart her- Gewinn im Verhältnis zum vortun und dies offen und mit viel Expertise einer relativ eingesetzten Kapital. bereiten Zielgruppe mitteilen und diese aktiv für seine Zwecke nutzen. Das Bloggen muss dabei nicht nur auf dem eigenen Blog erfolgen. Geschäftliche Netzwerke wie zum Beispiel Xing lassen dies ebenfalls zu – innerhalb ei- nes eigenen Profils und in Fachgruppen. Tipp Ein gutes Beispiel für einen Makler-Blog aus Amerika ist „The Phoenix Real Estate Guy“ (www. phoenixrealestateguy.com). Jay und Francy Thompson stellen hier die regionale Kompetenz ihrer Agenten überzeugend dar und haben immer aktuelle Blogeinträge.24
  20. 20. Wie kann ich selbst einen Blog einrichten? Kap. I.1 Versuchen Sie es doch einfach mit www.wordpress.com: 1. Kostenlos anmelden 2. Designthema auswählen 3. Erste Beiträge verfassen Das System ist selbsterklärend und sehr schnell einzurichten. Unter http://www.youtube.com/watch?v=4i9-JWxMReg&feature=fvsr finden Sie sehr gute Videos, die bei der Einrichtung und Nutzung von WordPress helfen. 25
  21. 21. QUICK VIEW Nicht das Medium, die Kombination macht es aus Die digitalen Medien werden immer wichtiger. Das heißt aber nicht, dass für bestimme Zielgruppen und Produkte die gedruckte Kommunikation über Broschüren und Printanzei- gen nicht effizienter ist. Eine Kombination aus Print und On- line/Mobile ist unverzichtbar. Eine Broschüre ohne Hinweis auf den Internetauftritt gehört der Vergangenheit an. Unab- hängig von Produkt oder Zielgruppe: Jeder Deutsche ist on- line! Die Vorteile der digitalen Kommunikation liegen auf der Hand: Aktualität, Multimedialität, direkter Kontakt. Das Internet ist emotional Welches Unternehmen hätte es nicht gerne, dass sein virales „Werbevideo“ innerhalb von wenigen Tagen mehr als 1 Milli- on Zugriffe auf YouTube hat. Der Glaube versetzt Berge, aber nicht das Internet. Um einen viralen Effekt zu erzielen, braucht es: außergewöhnliche Inhalte, eigene, kritische Grö- ße an Fans/Freunden in Sozialen Netzwerken oder Zugang zu Meinungsführern, Glück. Der Kunde will finden, nicht suchen Das mobile Internet ist kein Trend mehr. Es ist die Zukunft und die Gegenwart. Die Optimierung der Inhalte für mobile Endgeräte gehört heutzutage zum Standard, um Smartnet- Nutzer zu erreichen. Hierbei gilt: Weniger Text, mehr Bilder und Videos sowie lokal basierte Informationen geben den Ton an. Tablets sollten bereits heute beachtet werden.48
  22. 22. IMMOBILIENTIPPSKommunikationsmixJe nach Zielgruppe, Lage und Immobilienart den Kommuni-kationsmix aus Print und Online variieren.• Junge Zielgruppe, Metropolen, Design-Immobilien -> mehr Online und Soziale Medien• Ältere Zielgruppen, Gewerbeimmobilien, Villen -> mehr Print und DirektvertriebNicht immer ViralEin Immobilienunternehmen oder eine „Immobilie“ wird nieeinen vergleichbaren viralen Effekt wie zum Beispiel ein Mu-sik- oder Spaßvideo erreichen. Daher müssen die erreichba-ren Ziele niedriger angesetzt werden. Ein außergewöhnlichesDesign, ein freches Immobilienvideo oder ein prominenterKäufer sind spannende Inhalte, um einen virales Effekt inGang zu setzen.Tablets / iPadÜber das iPad können Immobilienprojekte perfekt in Szenegesetzt werden. Große Bilder, Panoramavideos sowie einedirekte Kommunikation mit dem Nachfrager machen die Im-mobilien und das Immobilienunternehmen „sexy“. Über dasiPhone oder andere Smartphones können Nachfrager eigen-ständig nach Immobilien suchen. Die „near by“-Funktionlässt es direkt in der gewünschten Lage zu. 49
  23. 23. HANDLUNGSTIPPS UND DIE NÖTIGEN SCHRITTE Die Handlungsvorschläge bauen pro Kapi- tel aufeinander auf. Die Vorschläge lassen sich so schrittweise erweitern und geben als Gesamtes ein Kommunikationskon- zept für die Vermarktung von Immobilien und von Immobilienunternehmen vor – am Beispiel eines Neubauprojektes. 1. Suchen Sie sich ein Neubauprojekt heraus, das zu einer jüngeren Zielgruppe passt – zum Beispiel Townhäuser in zentraler Lage. 2. Als Makler versuchen Sie den Bauträger davon zu überzeugen, ein wenig mehr digitale Kommunikation für das Projekt zu ma- chen – als Pilotprojekt mit Imagefaktor für beide Parteien. 3. Ist es Ihre erste digitale Kampagne, beauftragen Sie eine erfah- rene Agentur mit der Beratung und Umsetzung. Hier können Sie lernen und in den nächsten Projekten selber aktiv werden. 4. Bestimmen Sie einen Mitarbeiter, der auch die weiteren digita- len Kampagnen für alle Projekte übergreifend betreut – schaf- fen und binden Sie digitales Wissen. 5. Peppen Sie ihre Standard-Vermarktungsseite bzw. ihr Vermark- tungsexposé ein wenig auf: mehr Bilder und Videos zum Objekt und zur Lage, Links zu Wikipedia und anderen Internetseiten passend zum Objekt. Fügen Sie Sharingoptionen hinzu. 6. Erstellen Sie über Animoto.com ein Werbevideo als Collage aus den Fotos und Texten. Erstellen Sie drei verschiedene Varianten. Eine wird bestimmt überzeugen. 7. Lassen Sie sich eine erste, einfache Mobile App für das Objekt programmieren. Es gibt bereits zahlreiche Anbieter, von welchen Sie solche Apps monatlich mieten können. 8. Verweisen Sie in jeder Kommunikationsmaßnahme – gedruckte Dokumente, E-Mail-Signaturen, ImmobilienScout24/Immonet/ Immowelt-Exposé, Soziale-Medien-Auftritte mit den entspre- chenden Darstellungen (Link, QR-Code, App Icon etc.) – auf diese neuen Angebote. 9. Starten Sie eine kleine, erste Mailingaktion für diese neuen In- halte. Fordern Sie diese Personen auf, Sie bei der neuen Art der Kommunikation zu unterstützen. 10. Werten Sie die Zugriffsstatistiken kontinuierlich aus und opti- mieren Sie daraufhin Ihre Inhalte und Kommunikationsmaßnah- men.50
  24. 24. Umfrage: Digitale Trends in der Immobilien- Investmentbranche Vom 28. Juni bis zum 3. August 2011 hat mindline energy 150 Vertreter von deutschen und englischen Unterneh- men, die Immobilien-Investmentobjekte ab 5 Millionen Euro vermarkten, zu digitalen Trends in der Immobilien- Investmentbranche befragt. Für 44 Prozent der Unterneh- men aus Großbritannien war der deutsche Markt für Im- mobilieninvestments von Interesse. http://www.mindline- 64 Prozent der deutschen und sogar 76 Prozent der briti- energy.de schen Unternehmen nutzen Online-Vermarktungskanäle für den Verkauf. Während jedoch in Deutschland vor- 64 Prozent der deutschen und sogar 76 Prozent der nehmlich die firmeneigene Homepage (48%) und Immobi- britischen Unternehmen lienportale (30%) deutlich seltener genutzt werden, ver- nutzen Online-Vermark- wenden britische Unternehmen neben der eigenen tungskanäle für den Verkauf von Investmentim- Homepage (57%) Immobilienportale deutlich stärker mobilien! (54%) und setzen auch mehr auf Internetangebote von Fachzeitschriften (28%) und auf Soziale Netzwerke (24%). Online-Vermarktungskanäle werden für den Ankauf et- was verhaltener genutzt als für den Verkauf: 54 Prozent der deutschen und 64 Prozent der britischen Unterneh- men nutzen sie für den Ankauf. Während in Deutschland jedoch die eigene Homepage mit 41 Prozent klar vor den Immobilienportalen (30%) rangiert, werden in Großbri- tannien Immobilienportale am häufigsten eingesetzt (58%), erst danach folgt die Firmenhomepage mit 42 Pro- zent. Die Tatsache, dass man in Großbritannien Online-Ver- marktungskanälen deutlich offener begegnet als in Deutschland, zeigt sich auch bei der Frage, ob es bestimm-110
  25. 25. VERMARKTUNGSMÖGLICHKEITEN IM INTERNET, DIE FÜR DEN VERKAUF VONINVESTMENT-IMMOBILIEN GENUTZT WERDEN… Deutschland UKmind. einen Online Kanal 64% 76%firmeneigene Homepage 48% 57%Immobilienportale im Internet 30% 54%Internetangebote von Tageszeitungen 19% 13%Internetangebote von Fachzeitschriften 16% 28%Social Networks wie Xing oder Linkedln 15% 24% KAP. III.7SUCHMÖGLICHKEITEN IM INTERNET, DIE FÜR DEN ANKAUF VONINVESTMENT-IMMOBILIEN GENUTZT WERDEN… Deutschland UKmind. einen Online Kanal 54% 64%firmeneigene Homepage 41% 42%Immobilienportale im Internet 30% 58%Internetangebote von Tageszeitungen 20% 14%Internetangebote von Fachzeitschriften 19% 26%Social Networks wie Xing oder Linkedln 16% 16%NUTZUNG DES INTERNETS FÜR VERMARKTUNG VONIMMOBILIEN-INVESTMENTPROJEKTEN BEI VOLUMEN VON… bis k. A. 5 Mio. € k. A. 10 8 bis 10 Mio. € 14 6 bis 20 Mio. € 3 35 bis mehr als 6 5 Mio. € 100 Mio. € es gibt keine 27Volumengrenze Deutschland UK 2 10 mehr als 100 Mio. € 4 10 2 bis 10 Mio. € bis 50 Mio. € 64 bis bis es gibt keine 20 Mio. € 15 Mio. € Volumengrenze 111
  26. 26. te Volumengrenzen für die Vermarktung von Immobilien- Investmentobjekten über das Internet gebe: Für zwei Drit- tel der britischen Investoren, die das Internet einsetzen, gibt es keinerlei Volumengrenzen, während gut die Hälfte der deutschen Investoren die Grenze bei Objekten bis 20 Mio. Euro sieht. Während in Deutschland aktuell nur 22 Prozent der Objek- In UK werden bereits 46% der te über das Internet vermarktet werden, sind es in Groß- Investmentimmobilien über britannien immerhin schon 46 Prozent. Insbesondere bei das Internet vermarktet. In Immobilienunternehmen liegt der Anteil mit 36 Prozent Deutschland sind es nur 22%. besonders hoch. Wenngleich deutsche Investoren das Internet weniger 85% der deutschen Unter- stark als Vermarktungskanal nutzen, spielt es als Informa- nehmen nutzen das Internet tionsquelle doch eine größere Rolle als in Großbritannien: zur Markteinschätzung von 85 Prozent der deutschen Unternehmen nutzen das Inter- Immobilien-Investment- net zur Markteinschätzung von Immobilien-Investment- objekten. objekten, in Großbritannien sind es hingegen „nur“ 74 Pro- zent. Auffällig ist, dass deutsche Investoren vor allem Marktbe- richte/Studien im Internet häufiger nutzen als Unterneh- men aus UK (57% vs. 30%): Hierbei geht es vor allem um Marktberichte von Maklern, aber auch um öffentliche In- formationsquellen und Publikationen. Auch Immobilien- datenbanken (z.B. IS24) nutzen Investoren aus Deutsch- land deutlich stärker als britische Investoren (32% vs. 16%). Die Online-Ausgabe der „Immobilien Zeitung“ liest knapp jeder dritte deutsche Investor, während in UK „Focus“ be- sonders beliebt ist (16%). Google wird als Rechercheinstru- ment von fast einem Viertel der deutschen Investoren ein- gesetzt, in UK sind es nur 16 Prozent. Die übergroße Mehrheit der Befragten ist der Meinung, dass Informationsquellen im Internet die Transparenz im Immobilien-Investmentmarkt steigern. „Sehr stark“ un- terstützen diese Aussage in Deutschland 54 Prozent, in UK 36 Prozent der Befragten. Vor allem bei Fonds wird die Be- deutung des Internets für die Steigerung der Markttrans- parenz stark betont. Besonderen Bedarf zeigen die Befragten in Bezug auf Markt-/Standortanalysen (27% vs. 10%). Vor allem deut- sche Unternehmen wünschen sich zudem Preisdatenban- ken, auf die sie online zugreifen können (8% vs. 2%) Online-Netzwerke sind in UK Online-Netzwerke werden von Investoren aus UK deutlich fester Bestandteil der Arbeit stärker genutzt, als dies in Deutschland der Fall ist (40% von Immobilienprofis. vs. 58%). Während die deutschen Unternehmen meist112
  27. 27. DER DURCHSCHNITTLICHE ANTEIL DER IMMOBILIEN-INVESTMENTOBJEKTE, DIEÜBER DAS INTERNET VERMARKTET WERDEN, BETRÄGT… k. A. keine Internet k. A. Vermarktung (0%) 15 18 keine Internet Vermarktung (0%) 22 36 81 bis Deutschland UK 1 bis 5% 100% 11 4 Mittelwert: Mittelwert: 81 bis 100% 24 22% 46% 7 6 bis 10% 531 bis 50% 6 7 6 9 11 bis 20% 21 bis 30% 15 7 9 1 bis 5% KAP. III.7 51 bis 80% 21 bis 30% 11 bis 20% 6 bis 10%INFORMATIONSQUELLEN IM INTERNET, DIE ZUR MARKTEINSCHÄTZUNG VONIMMOBILIEN-INVESTMENTOBJEKTEN GENUTZT WERDEN… Deutschland UKNennungen gesamt 85% 74%Marktberichte / Studien / Publikationen 57% 30%Datenbanken 35% 22%Institutionen / Unternehmen 33% 24%Zeitungen / Zeitschriften 32% 26%Netzwerke / Internetportale 24% 16%Sonstige 4% 6%ONLINE-MEDIEN, DIE ZUR MARKTEINSCHÄTZUNG VONIMMOBILIEN-INVESTMENTOBJEKTEN GENUTZT WERDEN… Deutschland UKZeitungen / Zeitschriften 32% 26%Immobilien Zeitung (IZ) im Internet 32%Focus 16%Presse / Zeitungsberichte (z.B. Property Week) 1% 10%Immobilienzeitungen allg. 2%Netzwerke / Internetportale 24% 16%Google (Google Trends, Google News) 23% 16%Wikipedia 3% 113
  28. 28. Xing nutzen (34%), wird in UK LinkedIn stark präferiert (48%). Soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter spie- len für die Arbeit von Investmentunternehmen keine oder nur eine untergeordnete Rolle. 91 Prozent der deutschen und 98 Prozent der britischen In- vestoren nutzen mobile Endgeräte im Rahmen ihrer tägli- chen Arbeit: Mit 64 bzw. 74 Prozent ist das Blackberry an der Spitze des Rankings genutzter Endgeräte, gefolgt vom iPhone (jeweils 34%) und anderen Smartphones (13% vs. 8%). Die Nutzung von iPads ist bereits Bestandteil der Ar- beit von Immobilienunternehmen. In Deutschland nutzen 12% Smarttablets zur Vermarktung von Immobilien und für die täglich Arbeit. STEIGERN INFORMATIONSQUELLEN IM INTERNET DIE TRANSPARENZ IM IMMOBILIEN-INVESTMENTMARKT nicht einschätzbar/weiß nicht nein nein 10 2 10 ja, sehr stark 36 ja, sehr stark Deutschland UK 54 36 ja, etwas 52 ja, etwas114
  29. 29. FÜR DIE BEWERTUNG VON IMMOBILIEN-INVSTMENTOBJEKTEN WERDEN FOLGENDEONLINE-INFORMATIONEN ODER RECHERCHEINSTRUMENTE GEWÜNSCHT… Deutschland UKNennungen gesamt 48% 2%Markt-/Standortanalysen/Studien 27% 10%Sonstige 11% 6%Datenbanken 10% 4%Transaktionen 5% 2% KAP. III.7NUTZUNG FOLGENDER ONLINE-NETZWERKE IM BERUFSALLTAG… Deutschland UKmind. ein Online-Netzwerk 40% 58%Xing 34%LinkedIn 15% 48%Facebook 13% 6%Focus 12%Twitter 4%Propex 4%EGI 4%CoStar 4%NUTZUNG MOBILER ENDGERÄTE IM BERUFSALLTAG… Deutschland UKmind. ein mobiles Endgerät 91% 98%Blackberry 64% 74%iPhone 34% 34%andere Smartphones 13% 8%iPad 12% 6%andere Tablet-PCs 6% 115
  30. 30. QUICK VIEW Platzhirsche – alternativlos? In Deutschland beherrschen drei Portale den digitalen Immobilien- markt: ImmobilienScout24, Immonet und Immowelt. Diese Drei ru- hen sich auf ihrem Quasi-Monopol aus und hemmen Innovationen in einer ganzen Branche. Luxus- und Designimmobilien finden Interes- sierte nur mühsam, der Investmentbereich ist kaum vertreten. Mak- ler, Besitzer und Käufer sehnen sich nach Alternativen mit Service und Relevanz. Dank großer Netzwerke werden Freunde zu Vermittlern via Facebook und helfen bei der Entscheidung. Frische Ideen erreichen die breite Masse über die Sozialen Medien. Das Internet ist emotional Das Smartnet ist kein vorübergehender Trend, sondern Alltag. Dank besserer Touchscreens fassen wir die Inhalte an, fächern sie auf und stoßen sie weg, anstatt sie nur zu sehen. Der Surfer nutzt Inhalte nicht mehr, er erlebt sie emotional. Bilder, Videos, Animationen und kurze Texte verdichten Botschaften und erreichen den Nutzer schnel- ler als normale Informationen. Der Kunde will finden, nicht suchen Suchmaschinen wie Google erstellen für ihre Nutzer spezielle Profile und richten ihre Anzeigen danach aus. Durch die direkte Ansprache von Zielgruppen und Social Commerce bieten Unternehmen ihren Kunden genau die Produkte an, die sie mit relativ hoher Wahrschein- lichkeit kaufen werden. Internetnutzer, die maßgeschneiderte Ange- bote gewohnt sind, erwarten das auch bei Immobilien und wollen sich nicht durch seitenlange Listen quälen.116
  31. 31. IMMOBILIENTIPPSProbieren geht über studierenBei der Vermarktung von „Standardimmobilien“ gibt es derzeit keineAlternative zu den drei Platzhirschen. Neue Ideen für Nischenimmobi-lien können Ihnen aber mehr Erfolg bringen: Für Studentenwohnun-gen ist Facebook ideal, Interessenten für Investmentimmobilien fin-den sich in geschlossenen Netzwerken wie CommercialNetwork oderbei LinkedIn. Für Luxus- und Designimmobilien bieten sich kleinereMarktplätze oder Internetseiten von Medien an, die die Zielgruppehäufig benutzt. Ein Profil bei exklusiven Netzwerken wie ASmall-World hilft Ihnen, Objekte in Metropolen oder Luxusimmobilien zuvermitteln.Immobilien erlebbar machenDie Immobilienbranche lebt von der emotionalen Entscheidung einesKunden – entweder das Objekt passt oder der Bauch spricht dagegen.Nutzen Sie hierfür das Gefühl und die Optik des Smartnets. Setzen Siegerade bei Neubauprojekten auf das richtige Gefühl bei den poten-ziellen Käufern: Hochwertige Animationen, Videos und Panoramaan-sichten helfen dabei. Verbinden Sie die Lageinformation Ihrer Objektemit Google Streetview und ergänzenden Social-Media-Informatio-nen, um anerkennenden Zuspruch von Ihren Freunden zu kriegen.Aber achten Sie darauf, dass die Präsentation auch attraktiv ist.Best Match – Best DealLernen Sie Ihre Käufer und Mieter besser kennen. Wenn Sie wissen,was Ihre Zielgruppe bewegt, fühlen sich Ihre Kunden verstanden. Er-stellen Sie dafür systematisch Anmiet- und Ankaufsprofile. Fragen Siegezielt beim Kundengespräch nach und nutzen Sie emotionale Testswie Living Lifestyle. Anhand dieser Daten können Sie das Traumobjektschneller finden und ersparen sich und dem Kunden nervtötendenZeitaufwand. Ist der Kunde beim Vertragsabschluss zufrieden, wird erSie weiterempfehlen. 117
  32. 32. HANDLUNGSTIPPS UND DIE NÖTIGEN SCHRITTE Die Handlungsvorschläge bauen pro Kapitel aufein- ander auf. Die Vorschläge lassen sich so schrittweise erweitern und geben als Gesamtes ein Kommunika- tionskonzept für die Vermarktung von Immobilien und von Immobilienunternehmen vor – am Beispiel eines Neubauprojektes. 19. Machen Sie mit einem Objekt den Anfang. Stellen Sie Ihr Exposé auf mög- lichst allen kostenpflichtigen und kostenlosen Online-Börsen sowie auf Ihren Social-Media-Seiten ein. 20. Geben Sie sich bei der Gestaltung und den Inhalten des Exposés über- durchschnittlich viel Mühe. Beauftragen Sie ggf. einen Grafiker. 21. Werten Sie die Ergebnisse der einzelnen Einstellungen sehr genau aus. Betrachten Sie dabei folgende Kennzahlen: Exposé-Aufrufe, Aufrufe der Multimedia-Inhalte, Aufrufe der Links, Kontaktanfragen, Besichtigungs- termine aus den Kontaktanfragen. 22. Schauen Sie sich Ihre Prozesse online und mobile dabei genau an. Werten Sie die Ergebnisse aus und nutzen Sie sie zur Optimierung der Prozesse. 23. Richten Sie sich für das Objekt eine eigene Google-Map an. Beschreiben Sie die Lagen innerhalb der Map sehr genau. Nutzen Sie ebenfalls die Google-Streetview-Ansichten. 24. Stellen Sie alle Fotos auf panoramio.com ein. Verlinken Sie die Bilder mit Ihrer Google-Map. 25. Stellen Sie alle Videos auf YouTube ein. Verlinken Sie die Videos mit Ihrer Google-Map. Seite 95 26. Erstellen Sie einen eigenen Living-Lifestyle-Test mit einer eigenen Aus- Living-Lifestyle-Test wahl von Bildern. 27. Bieten Sie den Test Ihren Nutzern und Kunden an. 28. Sammeln Sie ergänzend Anmiet- und Ankaufsprofile. 29. Bieten Sie diesen Kunden nur passende Objekte an. 30. Testen Sie Commercial Network oder vergleichbare Online-Marktplätze für Ihre Investmentimmobilien.118
  33. 33. Kapitel 6Ein Blick in die Zukunft
  34. 34. PENETRATIONSRATE Die digitale Kommunikation, mobile Anwen- DER INTERNETNUTZUNG dungen sowie Internet-Unternehmen sind rasanten Innovationszyklen „ausgeliefert“. Fa- IN DEUTSCHLAND cebook, Google, Apple und neue Internet-Un- Anteil der Internetnutzer in % von 2009 bis 2015 ternehmen konkurrieren offen miteinander und 71,80 72,80 73,40 steigern die Innovationsdynamik so zusätzlich. 68,30 70,20 65,00 Was die Zukunft bringen wird, kann niemand 61,30 mit Gewissheit sagen. Lassen Sie uns trotzdem einen Blick in das Jahr 2015 wagen. Welche Trends werden bis dann zu Standards Quelle: eMarketer geworden sein und welche Auswirkungen ha- ben diese für die Immobilienbranche? 2009 2010 2011* 2012* 2013* 2014* 2015* Online-Nutzung Die Internetnutzung in Deutschland hat bereits heute eine hohe Durchdringung erreicht. Bei ANZAHL DER PERSONEN WELTWEIT, den jüngeren Deutschen bis 49 Jahre alt liegt sie DIE DAS INTERNET AUSSCHLIESSLICH bereits über 90%. Bis 2015 wird das Wachstum MOBIL NUTZEN nur noch gering ausfallen. Anteil der Nutzer 2010 und Prognose bis 2015 in Milli- onen Mobiles Internet 788,32 Das mobile Internet ist bereits heute ein Mega- trend. Die Wachstumsdynamik wird noch deut- lich zulegen. Die Experten rechnen bis 2015 mit einem Faktor von 25 bezogen auf 2011. In Europa 487,43 nutzen bereits heute über 20% das Internet über mobile Geräte. 2015 werden es über 35% sein. Ein Nebentrend, aber nicht unwichtig, ist Quelle: eMarketer 188,38 das Fernsehen über das Handy. 2011 nutzten es bereits 3,8 Millionen Deutsche, 2015 sollen es 78,86 13,98 31,86 über 16 Millionen sein. 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Smartphones Der Siegeszug der Smartphones geht weiter. PENETRATIONSRATE DES MOBILEN 2015 werden über 1 Milliarde Smartphones pro Jahr verkauft. 2015 werden Android Smartpho- INTERNETS IN AUSGEWÄHLTEN nes die klaren Marktführer unter den Betriebs- EUROPÄISCHEN LÄNDERN* systemen sein. Anteil der Nutzer von 2009 bis 2015 35,10 Smarttablets 32,50 29,90 Der Absatz von Smarttablets wird sich bis 2015 26,80 verfünffachen auf einen jährlichen Verkauf von 23,50 über 300 Millionen Geräten. Auch hier werden 19,70 2015 die Betriebssysteme iOS und Android den 14,70 Markt anführen. Quelle: eMarketer 2009 2010 2011* 2012* 2013* 2014* 2015*144
  35. 35. Social Media ANZAHL DER NUTZER VON MOBILE-TVDas Wachstum der Social-Network-Nutzung IN DEUTSCHLANDgegenüber der Internetnutzung fällt bis 2015höher aus. Nutzer von Mobile-TV in Mio. 2011 und Prognose bis 2015 16,50Folgende Trends werden für die Immobilien-wirtschaft relevant sein: 11,00 7,70Smarttablets der Generation 2015 Quelle: goetzpartnersOb auf Reisen, bei der Arbeit oder im Park: Tab- 5,30let-Computer werden uns wie selbstverständ- 3,80lich im Alltag begleiten und bei allen Alters-gruppen verbreitet sein. Die Nutzung vonDesktop-PCs gehört der Vergangenheit an. Die 2011 2012 2013 2014 2015neuen Tablet-Computer sind vollständig durch-sichtig und so leicht wie eine Zeitschrift ausdem Jahre 2011. Versehen mit einem schnellenInternetzugang, einer hochauflösenden Kame-ra und einem 3D-Bildschirm sind diese Geräte PROGNOSTIZIERTER ABSATZ VONideal für die Suche und Präsentation von Immo- SMARTPHONES WELTWEITbilien. Ein Augmented-Reality-Browser ist Absatz in Millionen Stück von 2010 bis 2015selbstverständlich integriert. 1.104,90Ubiquitous Mobile WebDer mobile Zugang zum Internet ist für alle freiund jederzeit mit Höchstgeschwindigkeit ver- 630,48fügbar. Das Echtzeit-Internet ist zur Normalität 467,70geworden, auch unterwegs in Zügen, Autos und 296,65Flugzeugen. Alle Informationen liegen in der Quelle: GartnerCloud und können mit jedem Geräte live ange-sehen, bearbeitet und verteilt werden. Maklernutzen die neu gewonnene Mobilität und arbei- 2010 2011 2012 2015ten von jedem Ort aus. Ein Objekt veranschauli-chen sie ihren Kunden mithilfe von Animatio- KAP. VInen, Renderings und Immobilien-Videos in 3D.Eine Sprache für die gesamte Internetwelt PROGNOSTIZIERTER ABSATZ VONAlle Informationen sind 2015 in allen Sprachen SMARTPHONES WELTWEITverfügbar. Die Live-Übersetzung von Text und Absatz in Millionen Stück von 2010 bis 2015 nachTon ist perfektioniert und für alle kostenlos ver- Betriebssystemfügbar. Immobilienunternehmen können inter-nationale Kunden für ihre Objekte ansprechen Symbian RIM iOSund so global agieren. Microsoft Android AndereSoziale Medien 2015Die Landschaft der Sozialen Medien hat sichdramatisch verändert. Facebook und Google Quelle: Gartnerhaben ihre Vorherrschaft an zwei neue Start-up-Unternehmen abgeben müssen. Die neuenSozialen Medien sind allgegenwärtig, aber 2010 2011 2012 2015 145
  36. 36. ANZAHL DER VERKAUFEN TABLETS IN gleichzeitig „geschlossener“. Social Commerce DEUTSCHLAND ist nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Immobilienunternehmen, die bereits 2011 auf Anzahl verkaufter Tablets in Mio. von 2010 bis 2012 die Vermarktung von Immobilien über Soziale 2,70 Medien und Empfehlungsmarketing gesetzt ha- ben, sind die weltweiten Marktführer ihrer 2,10 Branchen. Quelle: Bitkom, Eito 0,80 Fazit für die Immobilienbranche 2010 2011* 2012* Das Immobilienmarketing in Deutschland wird sich in den nächsten Jahren in Bezug auf ge- nutzte Kanäle und Mittel zur Objektsuche und WELTWEITER ABSATZ VON TABLETS -vermarktung maßgeblich verändern. Entschei- Absatz in Millionen Stück von 2010 bis 2015 dende Katalysatoren wie Social-Media-Anwen- 326,30 dungen und -instrumente sowie die Innovatio- nen rund um das Smartnet, deren Entwicklung insbesondere innovationsorientierte Konzerne wie Google und Apple vorantreiben, leiten ei- nen tiefgreifenden Wandel ein, in dessen Folge sich völlig neue Möglichkeiten und Anwen- 103,48 dungspotenziale ergeben werden. Quelle: Gartner 63,64 Die Social-Media-Branche boomt. Immer mehr 17,61 Deutsche zieht es nicht nur ins Netz, sondern 2009 2011* 2013* 2015* zudem auf die Plattformen, auf denen sie sozia- le Kontakte pflegen, sich gegenseitig informie- ren und untereinander kommunizieren können. Die Nutzerzahlen der Branche verzeichnen so großes Wachstum, dass Deutschland – trotz der PROGNOSE ZUM ABSATZ VON geringen Einwohnerzahl – bereits auf Platz drei TABLETS WELTWEIT der Social-Media-Weltrangliste ist. Twitter, Fa- Absatz von Tablets in Mio. Stück von 2010 bis 2015 nach cebook & Co. werden zunehmend zum alltägli- führenden Betriebssystemen chen Teil des Lebens, denn viele Deutsche nut- iOS Android Microsoft zen die Dienste nicht nur regelmäßig, sondern QNX (RIM) MeeGo WebOS ein großer Anteil sogar täglich. Facebook scheint sich vorerst als klarer Marktführer welt- weit zu etablieren. Mit der Einführung der neu- en Funktion Facebook Timeline werden die Nut- zer noch enger an die Plattform gebunden. Für Unternehmen ist die breite Akzeptanz und die intensive Nutzung dieser Medien vor allem als Vertriebsweg von großer Bedeutung – als Quelle: Gartner ein breites Feld untereinander hervorragend vernetzter potenzieller Kunden. Dass diese Ka- 2009 2011* 2013* 2015* näle sich zur Ansprache und vor allem auch zur146
  37. 37. Bindung der Kunden eignen, ist offensichtlich SOCIAL NETWORK USERS IN THEin der Wahrnehmung der Unternehmen be- EU-5reits angekommen, schließlich haben schon Social network user in Millionen 2009-2015viele Marken den Schritt in diesen Bereich un-ternommen. Unter anderem ist die wachsen- 141,9 133,1 123,1de Bedeutung des Internets zur Objektver- 112,1marktung an der hohen Nutzungsquote von 86,2 100,1Online-Immobilienplattformen zu erkennen, 68,2die schon heute bei weitem das beliebtesteund am häufigsten verwendete Medium zur Quelle: eMarketerSuche und Vermarktung sind. Die Angeboteder (für den Kunden kostenlosen) Online-Marktplätze reichen über sämtliche Immobili- 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015eninformationen, die umfassende Preishisto-rie und Preisempfehlungen über die Sucheähnlicher Immobilien in der Umgebung bishin zur Vereinbarung von Besichtigungstermi-nen über ein und dieselbe Plattform.Woran es bisher bezüglich des Marketings insozialen Medien allerdings noch mangelt,sind klare Strategien, etwa zur Außendarstel- SOCIAL MEDIA UMSATZ WELTWEITlung und -kommunikation. Diese ist jedoch Umsatz in Milliarden US-Dollar 2010 und Prognose bisvon großer Bedeutung für den Erfolg der Be- 2015mühungen und insbesondere, um sich durch 29,10ein individuelles Branding als Marke, mit dersich die Kunden identifizieren können, von derMasse der Konkurrenz abheben zu können. 14,90Hier können deutsche Unternehmen noch viel 10,30vom Vorbild des amerikanischen Marktes ler- 7,30 Quelle: Gartnernen, der in dieser Hinsicht in der Entwicklungeine Stufe voraus ist.Einige Soziale Netzwerke ermöglichen es ihrer 2010 2011 2012 2015großen Zahl von Nutzern, Objekte kostenlos KAP. VIzu präsentieren. Da ein Großteil der Internet-nutzer Produktbewertungen und -empfehlun-gen ihrer vielen Online-Freunde und andererNutzer abrufen, ermöglichen es Kombinatio-nen von Nutzersuchprofilen mit Empfehlun-gen von Freunden und Freundesfreunden,von viralen Effekten zu profitieren. Außerdemkönnen sich Unternehmen in den Communi-tys präsentieren, mit der richtigen Taktik in-tensiven Kontakt zu ihren Nutzern halten undsomit einen treu zur Marke haltenden Kun-denstamm aufbauen. Zudem können diePlattformen oder andere Medien wie Blogsoder Microblogs als Kommunikationskanälegenutzt und obendrein alle diese Werkzeugedurch Einbettung auf der eigenen Homepage 147
  38. 38. gebündelt werden. Durch die Verschiebung des Konsu- menten hin zum „Prosumenten“, der sich zunehmend selbstständig informiert und eigeninitiativ Inhalte erstellt, bearbeitet und kommuniziert, wird sich die Rolle des An- bieters vom Vermittler hin zum lokalen Berater verschie- ben, der nicht mehr primär aktiv Objekte vermittelt, son- dern dem Kunden mit seiner Expertise zur Seite steht. Eine wichtige Rolle im zukünftigen Immobilienmarketing wird Google spielen. Die aktuellen und zukünftigen Inno- vationen werden auch direkt die Immobilienbranche be- treffen. Die ausgereifte Produktpalette des Konzerns ent- wickelt sich – unter anderem wegen des zunehmenden „Information Overload“ – immer weiter in Richtung geziel- ter, individueller Kundenansprache (Individual Targeting) und intelligenter Suchfunktionen (Semantic Web), der sich die Nutzer trotz datenschutzrechtlicher Probleme in Zukunft nicht mehr werden entziehen können. Der Information Overload ist auch einer der Gründe, war- um sowohl die Aktualität als auch die geobasierte Markie- rung einer Nachricht als zusätzliche Filter immer wichtiger werden, sodass der Nutzer die zu einem bestimmten Zeit- punkt an einem spezifischen Ort benötigte Information individuell generiert. Deshalb gewinnt im Zuge der simul- tan stattfindenden zunehmenden Mobilität der User der mobile Transfer von Informationen verstärkt an Bedeu- tung. Das heißt, Internet wird weniger am heimischen PC genutzt, sondern zunehmend mobil und lokalbasiert. Bereits die Hälfte aller Deutschen besitzt ein Handy mit Internetzugang, Smartphones erobern sukzessive den Massenmarkt. Die wachsende Verbreitung von Googles Android, iPhone und besonders dem iPad verspricht rasant steigende Tendenzen im Mobilbereich, so dass durch indi- viduelle Standortbestimmungen zunehmend Informatio- nen über die aktuelle Umgebung abgerufen werden. Kom- munikation, Information und Interaktion sind jederzeit und allerorts möglich, was bereits heute am starken Wachstum der mobilen Nutzung Sozialer Medien zu beob- achten ist. Zudem strömen im Zuge der Entwicklung mo- biler Anwendungen – der Apps – seit kurzem primär lokal- basierte Anwendungen auf den Markt, während bestehende Anwendungen kontinuierlich erweitert wer- den. Die Innovationen Digitaler Medien bleiben indes nicht ohne Auswirkungen auf das berufliche und private Leben des Users, für den sich eine Situation ergibt, in der Privat- und Geschäftsbereich zunehmend verschwimmen. Für Kunden, aber in erster Linie für Immobilieneigentümer148
  39. 39. und -makler, resultieren daraus maßgebliche Verbesse-rungspotenziale in sämtlichen Einsatzgebieten.Instrumente und Anwendungen wie GeoTagging, QR-Codes oder Augmented Reality und innovative Hardwarewie Smartphones und Tablet-Computer eröffnen Unter-nehmen – insbesondere Maklern im Bereich des Immobili-enmarketings – durch zusätzliche Vertriebswege immereffektiveren Zugang zu ihren Zielgruppen. Diese nutzendiese Entwicklungen nicht zuletzt durch deren Bedien-freundlichkeit oft und gerne und genießen zudem denVorteil einer nie zuvor dagewesenen Markttransparenzüber die extrem nutzerfreundliche Aufbereitung vonMarkt- und Immobilieninformationen. KAP. VI 149
  40. 40. AUTOR Thomas Gawlitta ist Diplom-Ökonom und Master Leader- ship in Digital Communication. Er ist seit 1999 als Gründer und Manager in der Internetwirtschaft tätig. Seit drei Jah- ren beschäftigt er sich intensiv mit der digitalen Revoluti- on in der Immobilienwirtschaft. Er hat unter anderem den geschlossenen Online-Marktplatz für Immobilien-Invest- ment DotProperty aufgebaut und Ende 2010 an Immobili- enScout24 verkauft. Er leitet als Berater die neu geschaffe- ne Geschäftseinheit IS24 CommercialNetwork. Zusammen mit zwei Partnern leitet Thomas Gawlitta als Gründer und Geschäftsführer das Softwareunternehmen GawlittaDigitale.com. Die Agentur betreibt unter ande- rem das iPad Magazin und Marktplatz für Immobilien und eine Online-Plattform für die Erstellung und Verteilung von Exposés – www.smartexpose.com.150
  41. 41. e Titel immobilien-über 600 ausgewählt literaturwirtschaftlicher Fach
  42. 42. ENGLISCH FÜR IMMOBILIENPROFIS WÖRTERBUCH IMMOBILIENWIRTSCHAFT englisch – deutsch / deutsch – englisch Das Wörterbuch der Immobilienwirtschaft umfasst die gesamte Bandbreite der (im weiteren Sinne) immobilienwirtschaftlichen Disziplinen. Mit insgesamt ca. 40.000 Einträgen. Bestellen Sie die neue Auflage des Wörterbuchs Immobilien- uroNur 89 Egang wirtschaft über unseren Buchshop auf www.iz-shop.de. u e-Z Beim Kauf des Wörterbuchs Immobilienwirtschaft erhalten Sieinkl. Onlin für drei Jahre freien Zugang zur Online-Version des Wörter- buchs auf www.iz.de/woerterbuch. 4., überarbeitete und ergänzte Auflage, Mai 2011, 753 Seiten, 12,5 x 19 cm, gebunden, ISBN 978-3-940219-06-0, 89 Euro. Das Wörterbuch Immobilienwirtschaft gibt es jetzt auch als App für iPhone und iPad – für nur 39,99 Euro. Suchen Sie nach „Immobilienwörterbuch“ im App Store von iTunes.Alice JovyENGLISH CORRESPONDENCEAND REPORT WRITING FORREAL ESTATE PROFESSIONALSAnleitung, Mustersätze und -formulierungen, Briefeund Fachvokabular zur professionellen englischen 39 Euro*Kommunikation in der ImmobilienwirtschaftBestellen Sie das Buch über unseren Buchshop aufwww.iz-shop.de.1. Auflage August 2010, 272 Seiten, kartoniert, Preis 39 Euro*,ISBN 978-3-940219-05-3*zzgl. Versandkosten

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